DE2933766C2 - Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine - Google Patents
Teilschnitt-StreckenvortriebsmaschineInfo
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Description
4. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen des portalartig ausgebildeten Fahrzeugs (9,
14) über flexible Leitungen vnit den Elektro- und Hydraulikaggregaten der Schrämeinheit (1, 4) *o
verbunden sind.
5. Teilsqhnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das portalartig ausgebildete Fahrzeug (9,14) mit eigenen Elektro- und Hydraulikaggregaten
ausgerüstet ist.
6. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug (9, 14) und der
Schrämeinheit (1,4) seitliche Relativverschiebungen begrenzende Führungen (24) vorgesehen sind.
7. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig zwischen den Streckenstößen und dem portalartig ausgebildeten
Fahrzeug (9, 14) auf den bereits gesetzten Ausbauten gleitende, das Fahrzeug (9, 14) in
Richtung haltende Kufen (12) vorgesehen sind, die mittels veränderbarer Stützen (13) mit dem portalartigen
Fahrzeug (9,14) verbunden sind.
8. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß beispielsweise zur Anbringung eines Konturenschnittes an dem portalartig
ausgebildeten Fahrzeug (9, 14) eine an sich bekannte Schablone (34) zum Führen des Schrämarmes
(1) der Schrämeinrichtung (1,4) vorgesehen ist, wobei die Schrämeinrichtung (I1 4) gegenüber dem
Fahrzeug (9,14) festlegbar ist.
9. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Schurre (7) mit Hilfe von Kolben-Zylinder-Einheiten
(26) um eine parallel zum Liegenden verlaufende Achse (25) gegenüber dem portalartigen
Fahrzeug (9,14) vertikal abknickbar ist
Die Erfindung betrifft eine Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine mit auf Raupenfahrwerken angeordneter
Schneideinheit sowie mit Einrichtungen zum Laden und Fördern des Haufwerkes und mit einem die
Vortriebsmaschine portalartig übergreifenden, selbstfahrend ausgebildeten, dem Transportieren und Setzen
des Streckenausbaus dienenden Fahrzeugs, dessen Außenkonturen kleiner als der lichte Durchmesser der
ausgebauten Strecke und dessen Innenkonturen größer als die Umrisse der frei durch das Portal hindurchfahrbaren
Schrämeinheit sind.
Der noch zu geringe Ausnutzungsgrad der bekannten im Teilschnitt arbeitenden Streckenvortriebsmaschinen
verlangt eine Fortentwicklung der zur Anwendung kommenden Geräte derart, daß die Laufzeit der
Schneideinrichtung wesentlich vergrößert wird und die Einbringung des Ausbaus möglichst nahe der gerade
freigeschnittenen Ortsbrust weitgehend gleichzeitig erfolgt.
Bekannte Streckenvortriebsmaschinen sind mit Lade- und Abfördereinrichtungen ausgestattet, wobei die
Ladeeinrichtung beispielsweise als an der Maschine angeordnete Schurren ausgebildet sind, über die mit
Hilfe von Fördermitteln das Haufwerk der Abfördereinrichtung zugeführt wird, die beispielsweise aus Ketten,
Kratzförderern oder ähnlichem bestehen, die das Haufwerk durch die Vortriebsmaschine hindurch oder
an dieser vorbei nach hinten transportieren.
Des weiteren sind mit der Vortriebsmaschine zusammenarbeitende, jedoch getrennt von dieser
vorgesehene Ausbau- und Transport- und Hubeinrichtungen vorgesehen, die beispielsweise aus einer am
Hangenden angeschlagenen Hängebahn bestehen, an der die Ausbauten nach vorn in Richtung Ortsbrust
transportiert werden und die mit Einrichtungen zum Anheben und Setzen der Ausbauten zusammenwirken.
Alle diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß der erste Bau erst in einem relativ weiten Abstand von der
Ortsbrust gesetzt werden kann, nämlich dort, wo die Ladeeinrichtung der Vortriebsmaschine das Haufwerk
von der Streckensohle geräumt hat. Es verbleibt dabei ein relativ großer ungeschützter Raum vor dem ersten
Bau, in dem das Hereinbrechen des Gesteins, insbesondere bei gebrächem Gebirge, leicht möglich ist.
Es ist auch bekannt, die Ausbauhubeinrichtungen, denen die Ausbauten ebenfalls mittels am Hangenden
montierter Förderbahnen zugeführt werden, auf dem Schrämausleger der Schrämeinheit fest zu montieren.
Sie haben den Nachteil, daß jeweils beim Einbringen eines Baus die Vortriebsmaschine in Streckenlängsrichtung
verfahren und in die richtige Position gebracht werden muß. Außerdem ist auch bei diesen Einrichtungen
der Ausbau nicht unmittelbar im Bereich der
Aus der DE-OS 29 08 452 ist eine portalartig ausgebildete, in Längsrichtung der Teilschnittmaschine
verfahrbare Vorrichtung zum Aufnehmen und Setzen von vormontierten Streckenausbauen bekannt, die
jedoch unlösbar mit der Teilschnittmaschine verbunden unmittelbar auf dieser verfahrbar ist. Diese Einrichtung
setzt ebenfalls voraus, daß die Vortriebsmaschine stets abhängig ist von Setzvorrichtung, d. h. die Vortriebsmaschine muß stets in der richtigen Position stehen, bevor
ein Bau eingebracht werden kann.
Aus der DE-AS 25 42 778 sowie aus Glückauf 112 (1976), Nr. 2, Seiten 68 und 69 ist es bekannt, die
einzubringenden bogenförmigen Segmente mit Hilfe 'einer portalartig die Streckensohle überwölbenden, als
Ausbauwagen ausgebildeten Vorrichtung einzubringen, wobei dieser Ausbauwagen an stoßnahen Schienen
geführt ist. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie, ähnlich wie die bekannten, an Hängebahnen angebrachten Bauvorrichtungen an bereits gesetzte Ausbauten
gebunden sind und somit nicht weit genug in den Bereich der Ortsbrust bringbar sind.
Eine Vorrichtung nach der Gattung der vorliegenden Erfindung ist in der DE-OS 28 01 365 beschrieben. Bei
dieser bekannten Einrichtung ist das Portal auf Schienen geführt, die wiederum an entsprechenden Trägern
angeordnet auf der Sohle abgesetzt sind. Die Bewegung des Portals erfolgt über Seilwinden, während die
gesamte Einrichtung mittels einer äußerst aufwendigen Nachzieh- bzw. Aufbockeinrichtung in Richtung Ortsbrüst bewegt werden kann. Mit dieser Einrichtung läßt
sich der eingangs erwähnte Ausnutzungsgrad der Streckenvortriebsmaschine nicht erhöhen, da das
Einbringen des Ausbaus mit einer derartigen Einrichtung den Fortgang der Schrämarbeiten mit Sicherheit
hemmt. Das Versetzen des Portals erfordert Maßnahmen, die ein Stillsetzen der Schrämeinheit unumgänglich machen. Zudem besteht auch bei dieser Einrichtung
das Problem, daß die Schienen mit ihren Trägern auf einer ebenen Sohle verlegt werden müssen, die erst von
der Schrämeinrichtung geschaffen werden muß. Das bedeutet gleichzeitig, daß die Schrämeinrichtung vor
der Einrichtung im ungeschützten Raum arbeitet, so daß das Einbringen des Ausbaus nicht in unmittelbarer
Ortsbrustnähe erfolgen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt ausgehend von den geschilderten Nachteilen und Problemen die Aufgabe
zugrunde, eine mit Teilschnitt-Streckenvoririebsmaschinen zusammenwirkende Einrichtung zu schaffen,
mit der das Einbringen des Ausbaus in unmittelbarer Nähe der freigeschnittenen Ortsbrust möglich ist und
bei der gleichzeitig das Wegladen des Haufwerks bis zur Ortsbrust erfolgen kann, ohne daß der Schrämkopf
durch einen erneuten Einbruch die anstehende Ortsbrust beunruhigen muß.
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das portalartige Fahrzeug auf der
Streckensohle verfahrbare Raupenfahrwerke aufweist und Träger der Lade- und Fördereinrichtung ist.
Durch die getrennte Anordnung der Schräm- und Ausbaueinheit in zwei unabhängig voneinander verfahrbare Fahrzeuge ist es möglich, den ersten Bau weit
vorne bei der Ortsbrust zu setzen, so daß dieser Bereich einfach zu sichern ist Das Mindestmaß zwischen
Ortsbrust und erstem gesetztem Bau kann minimal gehalten werden, so daß es bei extrem schlechten
Gebirgsverhältnissen durch den Vorschlag der Erfindung möglich ist, die Ortsbrust als nahezu ebene Fläche
zu schrämen. Die Aufteilung des Gesamtgewichtes der Geräte auf zwei mit Raupenfahrwerken versehene
Fahrzeuge schont ein möglicherweise weiches Liegendes durch die erreichbare geringe Flächenpressung
ohne die Mobilität der beiden Einheiten einzuschränken. Durch den Vorschlag, die Einrichtung zum Laden und
Fördern des Haufwerkes an dem portalartigen Fahrzeug vorzusehen, wird es möglich, das gelöste Haufwerk
bis zur Ortsbrust hin restlos wegzuladeu, ohne daß der Schrämkopf, der bei herkömmlichen Einrichtungen
dieser Art gegenüber der Ladeeinrichtung weit vorsteht, durch einen Einbruch die anstehende Ortsbrusl
angreift. Durch die Möglichkeit des Wegladens des Haufwerks im Bereich der Ortsbrust durch die
zusammen mit dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug verfahrbare Ladeeinrichtung können die Stöße im
Bereich des Liegenden bis zur Ortsbrust so weit freigemacht werden, daß ohne wesentliche Handarbeit
die Strecke an den Stößen und im Bereich des Hangenden frühzeitigst gesichert werden kann. Quer
einfallende Flöze und Einlagerungen im Hangenden, die zum Hereinbrechen führen könnten, bilden damit keine
Probleme mehr.
Vorzugsweise bestehen die Einrichtungen zum Laden und Fördern in an sich bekannter Weise aus mindestens
einer über das Liegende geführten Ladeschurre und mit dieser zusammenwirkenden, im mittleren Bereich in
Längsrichtung über die Streckensohle geführten Fördermitteln.
Günstigerweise ist eine in an sich bekannter Weise mit zwei Kuppelstangenförderern versehene Ladeschurre vorgesehen, die derartig aus dem Bereich der
Streckensohle herausschwenkbar oder lösbar befestigt ist, daß ein Freiraum zum Durchfahren der Schrämeinheit entsteht.
Beim Umfahren eines Abbaufeldes mit einer Vortriebsmaschine ist jeweils das Abknicken der Strecke
um 90° ein Problem für die maschinelle Auffahrung. Durch den vorstehenden Vorschlag der Erfindung ist es
möglich, die Ladeschurren so wegzuschwenkcn oder zu lösen und abzulegen, daß die Schrämeinheit aus dem
portalartigen Fahrzeug nach vorn herausfahren kann, um die Streckenabzweigung auszuschrämen. Ein Seilenkipplader oder dergleichen Fahrzeug kann ebenfalls
durchfahren, um das Haufwerk wegzuladen. Dies kann auch unmittelbar auf die dann freistehende, inzwischen
wieder einsatzbereit gemachte Einrichtung zum Laden und Fördern erfolgen, und zwar bis die erforderliche
Abzweiglänge für den Einbau der kompletten Maschineneinheit aus Schrämeinrichtung und portalartig
ausgebildetem Fahrzeug erreicht ist.
Nach einem Gedanken der Erfindung sollen die Antriebseinrichtungen des portalartig ausgebildeten
Fahrzeugs über flexible Leitungen mit den Elektro- und Hydraulikaggregaten der Schrämeinheit verbunden
sein. Dies ist denkbar, weil im Normalfall die unabhängige Bewegung der Einheiten nur in einem
begrenzten Bereich erforderlich ist, der sich mit Leitungen bzw. Schläuchen überbrücken läßt. Für
Sonderfälle ist es jedoch im Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich, daß das portalartig ausgebildete
Fahrzeug mit eigenen Elektro- und Hydraulikaggregaten ausgerüstet ist. Ein solcher Fall kann beispielsweise
eintreten, wenn bei Bohr- bzw. Schießarbeiten die Schrämeinrichtung vollkommen aus dem portalartigen
Fahrzeug herausgefahren werden soll; dann kann die Lade- und Ausbaueinheit völlig allein die anstehenden
Arbeiten ausführen, während die Schrämeinheit mögli-
cherweise anderenorts eingesetzt werden kann.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug und der Schrämeinheit seitliche Ralativverschiebungen begrenzende Führungen vorgesehen
sind. Beim Schrämen fester Gesteinsbänke ist ein seitliches Wegtanzen des Raupenfahrwerks der Schrämeinheit denkbar, das durch vorgenannten Vorschlag
verhindert wird. Entsprechende Anschläge würden in dem Fall an den vorgesehenen Führungen zum
Anschlag kommen und somit die Schrämeinheit weitgehend in der Richtung halten.
Um ein Wegtanzen des Raupenfahrwerkes des portalartig ausgebildeten Fahrzeuges ebenfalls sicher zu
verhindern, ist nach einem weiteren Merkmal der )5
Erfindung vorgeschlagen, das beidseitig zwischen den Streckenstößen und dem portalartig ausgebildeten
Fahrzeug auf den bereits gesetzten Ausbauten gleitende, das Fahrzeug in Richtung haltende Kufen vorgesehen sind, die mittels veränderbarer Stützen mit dem
porlalartigen Fahrzeug verbunden sind. Mit diesen vorgeschlagenen Kufen kann gleichzeitig das Portal
seitlich verschoben und somit ausgerichtet werden.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß beispielsweise zur Anbringung eines Konturenschnittes an dem
portalartig ausgebildeten Fahrzeug eine an sich bekannte Schablone zum Führen des Schrämarmes der
Schrämeinrichtung vorgesehen ist, wobei die Schrämeinrichtung gegenüber dem Fahrzeug festlegbar ist.
Durch die Begrenzung der Schneidkontur des Schrämauslegers wird ein genaues Profilschneiden erreicht,
zumal die Lade- und Ausbaueinheit über die Kufen zwischen Fahrzeug und Streckenwandung einen engen
Kontakt zu den zuvor in der Stunde errichteten Bauen hält.
Wie bei an den Schrämeinrichtungen angeordneten Schurren bekannt, ist nach einem weiteren Vorschlag
der Erfindung vorgesehen, die Schurre mit Hilfe von Kolben-Zylinder-Einheiten um eine parallel zum Liegenden verlaufende Achse gegenüber dem portalarti-
gen Fahrzeug vertikal abknickbar anzuordnen, wodurch
es möglich wird, durch Abknicken der Schurre das Vorderteil des portalartigen Fahrzeugs hochzuheben,
um die Raupen unterklotzen zu können. Durch diese Maßnahme wird es möglich, mit einfachen Mitteln
einem schrägverlaufenden Flöz schneller zu folgen bzw. die Strecke schräg abzufahren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Figuren dargestellt und nachfolgend im einzelnen beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Teilschnitt-Vortriebsmaschine in der
Seitenansicht und
In F i g. 1 ist mit 1 der Schrämausleger bezeichnet, der
mit dem Schwenkwerk 2 allseitig bewegbar ist Mit 3 ist der Maschinenrahmen beziffert, auf dem die Hydraulikstation 5 und die Elektrostation 6 angeordnet sind und
der zusammen mit dem Raupenpaar 4 und den vorgenannten Einrichtungen verfahrbar ist
Die erfindungsgemäBe Einrichtung zum Transportie- Μ
ren und Setzen der Ausbauten wie zum Laden und Fördern des Haufwerks besteht aus der Ladeschurre 7
mit den Kuppelstangenförderem 8, dem Raupenpaar 9, dem Längsförderer 10, der Kehre 11, den seitlichen
Gleitkufen 12 mit den veränderbaren Stützen 13, dem ö Portal 14, dem Arbeitstisch 15, dem Hebelarm 16, dem
Transportschritten 17 mit dem Hubarm und Setzarm 18. Alle diese Einrichtungen bilden das portalartige
Fahrzeug, das über der Schrämeinheit unabhängig von dieser verfahrbar ist.
Die erfindungsgemäße Trennung zwischen Schrämeinheit und Lade- und Ausbaueinheit ermöglicht nach
dem Wegladen des Haufwerks durch die Ladeschurre 7 mit den Kuppelstangenförderem 8 die Stöße 19 im
Bereich des Liegenden bis zur Ortsbrust so weit frei zu laden, daß der erste Bau 20 mit Hilfe der Ausbautransport- und Setzeinrichtung eingebracht werden kann.
Die Kuppelstangenförderer können abwechselnd zwischen den Bauen oder vor dem ersten Bau 20 arbeiten,
wobei der Ladeeffekt im Bereich der Stöße durch Ausbildung des Endzahns 22 des Kuppelstangenförderers als Klappzahn verbessert werden kann. Wie bei 23
strichpunktiert angedeutet, besteht die Möglichkeit, durch Zurückfahren der Schrämeinheit innerhalb des
portalartigen Fahrzeugs die Ortsbrust als nahezu ebene Fläche zu schrämen, wodurch ein besonders geringer
Abstand des ersten Baus von der Ortsbrust erzielbar ist.
Um ein Wegtanzen des Raupenpaares 4 in festem Gestein zu verhindern, sind, wie in Fig.2 erkennbar,
zwischen der Schrämeinheit und dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug Gleitkufen 24 vorgesehen, die
an entsprechend ausgebildeten Führungen des anderen Teils anliegend, die beiden Einheiten gegeneinander
führen.
Die Gleitkufen 12, die mit veränderbar ausgebildeten Stützen 13 mit dem Raupenpaar des portalartigen
Fahrzeugs verbunden sind, verhindern ein Wegtanzen des Fahrzeugs durch Anlegen der Kufen an die
Ausbauten. Durch Verändern der Stützen in ihrer Winkelstellung kann in nicht dargestellter Weise ein
seitliches Ausrichten des portalartigen Fahrzeugs erfolgen, wenn dies erforderlich werden sollte.
Wie in F i g. 1 erkennbar ist die Ladeschurre 7 bei 25 gelenkig am portalartigen Fahrzeug angeschlagen.
Durch die Zylinder 26 ist die Schurre 7, die die Kuppelstangenförderer 8 und die Kehre 9 des
Längsförderers 10 trägt, um den Punkt 25 auf- und abschwenkbar. Die Kuppelstangenförderer schieben
das Fördergut seitlich in den Längsförderer 10.
Im hinteren Bereich des portalartigen Fahrzeugs ist
der Hebelarm 16 vorgesehen, der mit der Kolben-Zylinder-Einheit 27 bewegt wird und der den auf dem
Arbeitstisch 15 vorbereiteten Bau 28 aufnimmt Der angehobene Bau 28 wird manuell oder mechanisch auf
den Transportschlitten 17 geschoben und mit diesem mittels Kolben-Zylinder-Einheit 29 in Richtung Ortsbrust verfahren. Der auf dem Transportschlitten 17 um
Punkt 30 gelenkig montierte Hub- und Setzarm 18 wird mittels der Kolben-Zylinder-Einheit 31 hochgeschwenkt Der im Hub- und Seizann 18 eingebaute
Zylinder 32 bringt den in der gelenkigen Aufnahme 33 ruhenden Bau 28 in die gewünschte Position unter dem
Hangenden. Die erfindungsgemäBe Ausbaueinrichtung hat den Vorteil, daß wegen sicheren Standes auf dem.
Liegenden wesentlich höhere Zusatzlasten aus dem Gebirge bewältigt werden können.
Bei 34 in F i g. 1 ist eine Schabloneneinheit dargestellt,
die in dem portalartigen Fahrzeug vorgesehen ist Diese kann beispielsweise ein dem Streckenquerschnitt
entsprechendes Profil sein, an dem der Schrämausleger
anliegt Durch dieses Profil ist letzterer gezwungen, die
vorgegebene Kontur nachzuschneiden, so daß em exakter Konturenschnitt möglich wird. Zu diesem
Zweck ist es allerdings erforderlich, das Schrämeinheit und portalartäges Fahrzeug eine definierte feste
Position zueinander haben. Dabei kommt es zugute, daß
das portalartige Fahrzeug über die Gleitkufen 12 und ihre Stützen 13 einen engen Kontakt zu den vorher
errichteten Bauen hält, sich also die gesamte Einrichtung bei entsprechender Einstellung der Stützen 13 in
der Stunde befindet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine mit auf Raupenfahrwerken angeordneter Schneideinheit
sowie mit Einrichtungen zum Laden und Fördern des Haufwerkes und mit einem die Vortriebsmaschine
portalartig übergreifenden, selbstfahrend ausgebildeten, dem Transportieren und Setzen des
Streckenausbau dienenden Fahrzeug, dessen Außenkonturen kleiner als der lichte Durchmesser
der ausgebauten Strecke und dessen Innenkonturen größer als die Umrisse der frei durch das Portal
hindurchfahrbaren Schrämeinheit sind, dadurch gekennzeichnet, daß das portalartige Fahrzeug
(9, 14) auf der Streckensohle verfahrbare Raupenfahrwerke (9) aufweist und Träger der Lade-(7)
und Fördereinrichtung (10) ist.
2. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen
zum Laden und Fördern in an sich bekannter Weise aus mindestens einer über das
Liegende geführten Ladeschurre (7) und mit dieser zusammenwirkenden, im mittleren Bereich in
Längsrichtung über die Streckensohle geführtem Fördermittel (10) besteht.
3. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine in an
sich bekannter Weise mit zwei Kuppelstangenförderern (8) versehene Ladeschurre (7) vorgesehen ist,
die derartig aus dem Bereich der Streckensole herausschwenkbar oder lösbar befestigt ist, daß ein
Freiraum zum Durchführen der Schrämeinheit (1,4) entsteht.
Priority Applications (1)
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| DE19792933766 DE2933766C2 (de) | 1979-08-21 | 1979-08-21 | Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19792933766 DE2933766C2 (de) | 1979-08-21 | 1979-08-21 | Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine |
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| DE2933766C2 true DE2933766C2 (de) | 1982-08-12 |
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Family Applications (1)
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| DE19792933766 Expired DE2933766C2 (de) | 1979-08-21 | 1979-08-21 | Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine |
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| DE2817468C2 (de) * | 1978-04-21 | 1982-01-21 | Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik U. Eisengiesserei Mbh, 4630 Bochum | Lademaschine oder Vortriebsmaschine mit zwei seitlich umlaufenden Ladearmen |
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-
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- 1979-08-21 DE DE19792933766 patent/DE2933766C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2933766A1 (de) | 1981-03-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant | ||
| 8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: DER ANMELDER LAUTET RICHTIG MANNESMANN AG, 4000 DUESSELDORF, DE |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |