DE2933766C2 - Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine - Google Patents

Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine

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DE2933766C2 DE19792933766 DE2933766A DE2933766C2 DE 2933766 C2 DE2933766 C2 DE 2933766C2 DE 19792933766 DE19792933766 DE 19792933766 DE 2933766 A DE2933766 A DE 2933766A DE 2933766 C2 DE2933766 C2 DE 2933766C2
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Description

4. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen des portalartig ausgebildeten Fahrzeugs (9, 14) über flexible Leitungen vnit den Elektro- und Hydraulikaggregaten der Schrämeinheit (1, 4) *o verbunden sind.
5. Teilsqhnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das portalartig ausgebildete Fahrzeug (9,14) mit eigenen Elektro- und Hydraulikaggregaten ausgerüstet ist.
6. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug (9, 14) und der Schrämeinheit (1,4) seitliche Relativverschiebungen begrenzende Führungen (24) vorgesehen sind.
7. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig zwischen den Streckenstößen und dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug (9, 14) auf den bereits gesetzten Ausbauten gleitende, das Fahrzeug (9, 14) in Richtung haltende Kufen (12) vorgesehen sind, die mittels veränderbarer Stützen (13) mit dem portalartigen Fahrzeug (9,14) verbunden sind.
8. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beispielsweise zur Anbringung eines Konturenschnittes an dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug (9, 14) eine an sich bekannte Schablone (34) zum Führen des Schrämarmes (1) der Schrämeinrichtung (1,4) vorgesehen ist, wobei die Schrämeinrichtung (I1 4) gegenüber dem Fahrzeug (9,14) festlegbar ist.
9. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Schurre (7) mit Hilfe von Kolben-Zylinder-Einheiten (26) um eine parallel zum Liegenden verlaufende Achse (25) gegenüber dem portalartigen Fahrzeug (9,14) vertikal abknickbar ist
Die Erfindung betrifft eine Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine mit auf Raupenfahrwerken angeordneter Schneideinheit sowie mit Einrichtungen zum Laden und Fördern des Haufwerkes und mit einem die Vortriebsmaschine portalartig übergreifenden, selbstfahrend ausgebildeten, dem Transportieren und Setzen des Streckenausbaus dienenden Fahrzeugs, dessen Außenkonturen kleiner als der lichte Durchmesser der ausgebauten Strecke und dessen Innenkonturen größer als die Umrisse der frei durch das Portal hindurchfahrbaren Schrämeinheit sind.
Der noch zu geringe Ausnutzungsgrad der bekannten im Teilschnitt arbeitenden Streckenvortriebsmaschinen verlangt eine Fortentwicklung der zur Anwendung kommenden Geräte derart, daß die Laufzeit der Schneideinrichtung wesentlich vergrößert wird und die Einbringung des Ausbaus möglichst nahe der gerade freigeschnittenen Ortsbrust weitgehend gleichzeitig erfolgt.
Bekannte Streckenvortriebsmaschinen sind mit Lade- und Abfördereinrichtungen ausgestattet, wobei die Ladeeinrichtung beispielsweise als an der Maschine angeordnete Schurren ausgebildet sind, über die mit Hilfe von Fördermitteln das Haufwerk der Abfördereinrichtung zugeführt wird, die beispielsweise aus Ketten, Kratzförderern oder ähnlichem bestehen, die das Haufwerk durch die Vortriebsmaschine hindurch oder an dieser vorbei nach hinten transportieren.
Des weiteren sind mit der Vortriebsmaschine zusammenarbeitende, jedoch getrennt von dieser vorgesehene Ausbau- und Transport- und Hubeinrichtungen vorgesehen, die beispielsweise aus einer am Hangenden angeschlagenen Hängebahn bestehen, an der die Ausbauten nach vorn in Richtung Ortsbrust transportiert werden und die mit Einrichtungen zum Anheben und Setzen der Ausbauten zusammenwirken.
Alle diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß der erste Bau erst in einem relativ weiten Abstand von der Ortsbrust gesetzt werden kann, nämlich dort, wo die Ladeeinrichtung der Vortriebsmaschine das Haufwerk von der Streckensohle geräumt hat. Es verbleibt dabei ein relativ großer ungeschützter Raum vor dem ersten Bau, in dem das Hereinbrechen des Gesteins, insbesondere bei gebrächem Gebirge, leicht möglich ist.
Es ist auch bekannt, die Ausbauhubeinrichtungen, denen die Ausbauten ebenfalls mittels am Hangenden montierter Förderbahnen zugeführt werden, auf dem Schrämausleger der Schrämeinheit fest zu montieren. Sie haben den Nachteil, daß jeweils beim Einbringen eines Baus die Vortriebsmaschine in Streckenlängsrichtung verfahren und in die richtige Position gebracht werden muß. Außerdem ist auch bei diesen Einrichtungen der Ausbau nicht unmittelbar im Bereich der
Ortsbrust setzbar.
Aus der DE-OS 29 08 452 ist eine portalartig ausgebildete, in Längsrichtung der Teilschnittmaschine verfahrbare Vorrichtung zum Aufnehmen und Setzen von vormontierten Streckenausbauen bekannt, die jedoch unlösbar mit der Teilschnittmaschine verbunden unmittelbar auf dieser verfahrbar ist. Diese Einrichtung setzt ebenfalls voraus, daß die Vortriebsmaschine stets abhängig ist von Setzvorrichtung, d. h. die Vortriebsmaschine muß stets in der richtigen Position stehen, bevor ein Bau eingebracht werden kann.
Aus der DE-AS 25 42 778 sowie aus Glückauf 112 (1976), Nr. 2, Seiten 68 und 69 ist es bekannt, die einzubringenden bogenförmigen Segmente mit Hilfe 'einer portalartig die Streckensohle überwölbenden, als Ausbauwagen ausgebildeten Vorrichtung einzubringen, wobei dieser Ausbauwagen an stoßnahen Schienen geführt ist. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie, ähnlich wie die bekannten, an Hängebahnen angebrachten Bauvorrichtungen an bereits gesetzte Ausbauten gebunden sind und somit nicht weit genug in den Bereich der Ortsbrust bringbar sind.
Eine Vorrichtung nach der Gattung der vorliegenden Erfindung ist in der DE-OS 28 01 365 beschrieben. Bei dieser bekannten Einrichtung ist das Portal auf Schienen geführt, die wiederum an entsprechenden Trägern angeordnet auf der Sohle abgesetzt sind. Die Bewegung des Portals erfolgt über Seilwinden, während die gesamte Einrichtung mittels einer äußerst aufwendigen Nachzieh- bzw. Aufbockeinrichtung in Richtung Ortsbrüst bewegt werden kann. Mit dieser Einrichtung läßt sich der eingangs erwähnte Ausnutzungsgrad der Streckenvortriebsmaschine nicht erhöhen, da das Einbringen des Ausbaus mit einer derartigen Einrichtung den Fortgang der Schrämarbeiten mit Sicherheit hemmt. Das Versetzen des Portals erfordert Maßnahmen, die ein Stillsetzen der Schrämeinheit unumgänglich machen. Zudem besteht auch bei dieser Einrichtung das Problem, daß die Schienen mit ihren Trägern auf einer ebenen Sohle verlegt werden müssen, die erst von der Schrämeinrichtung geschaffen werden muß. Das bedeutet gleichzeitig, daß die Schrämeinrichtung vor der Einrichtung im ungeschützten Raum arbeitet, so daß das Einbringen des Ausbaus nicht in unmittelbarer Ortsbrustnähe erfolgen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt ausgehend von den geschilderten Nachteilen und Problemen die Aufgabe zugrunde, eine mit Teilschnitt-Streckenvoririebsmaschinen zusammenwirkende Einrichtung zu schaffen, mit der das Einbringen des Ausbaus in unmittelbarer Nähe der freigeschnittenen Ortsbrust möglich ist und bei der gleichzeitig das Wegladen des Haufwerks bis zur Ortsbrust erfolgen kann, ohne daß der Schrämkopf durch einen erneuten Einbruch die anstehende Ortsbrust beunruhigen muß.
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das portalartige Fahrzeug auf der Streckensohle verfahrbare Raupenfahrwerke aufweist und Träger der Lade- und Fördereinrichtung ist.
Durch die getrennte Anordnung der Schräm- und Ausbaueinheit in zwei unabhängig voneinander verfahrbare Fahrzeuge ist es möglich, den ersten Bau weit vorne bei der Ortsbrust zu setzen, so daß dieser Bereich einfach zu sichern ist Das Mindestmaß zwischen Ortsbrust und erstem gesetztem Bau kann minimal gehalten werden, so daß es bei extrem schlechten Gebirgsverhältnissen durch den Vorschlag der Erfindung möglich ist, die Ortsbrust als nahezu ebene Fläche zu schrämen. Die Aufteilung des Gesamtgewichtes der Geräte auf zwei mit Raupenfahrwerken versehene Fahrzeuge schont ein möglicherweise weiches Liegendes durch die erreichbare geringe Flächenpressung ohne die Mobilität der beiden Einheiten einzuschränken. Durch den Vorschlag, die Einrichtung zum Laden und Fördern des Haufwerkes an dem portalartigen Fahrzeug vorzusehen, wird es möglich, das gelöste Haufwerk bis zur Ortsbrust hin restlos wegzuladeu, ohne daß der Schrämkopf, der bei herkömmlichen Einrichtungen dieser Art gegenüber der Ladeeinrichtung weit vorsteht, durch einen Einbruch die anstehende Ortsbrusl angreift. Durch die Möglichkeit des Wegladens des Haufwerks im Bereich der Ortsbrust durch die zusammen mit dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug verfahrbare Ladeeinrichtung können die Stöße im Bereich des Liegenden bis zur Ortsbrust so weit freigemacht werden, daß ohne wesentliche Handarbeit die Strecke an den Stößen und im Bereich des Hangenden frühzeitigst gesichert werden kann. Quer einfallende Flöze und Einlagerungen im Hangenden, die zum Hereinbrechen führen könnten, bilden damit keine Probleme mehr.
Vorzugsweise bestehen die Einrichtungen zum Laden und Fördern in an sich bekannter Weise aus mindestens einer über das Liegende geführten Ladeschurre und mit dieser zusammenwirkenden, im mittleren Bereich in Längsrichtung über die Streckensohle geführten Fördermitteln.
Günstigerweise ist eine in an sich bekannter Weise mit zwei Kuppelstangenförderern versehene Ladeschurre vorgesehen, die derartig aus dem Bereich der Streckensohle herausschwenkbar oder lösbar befestigt ist, daß ein Freiraum zum Durchfahren der Schrämeinheit entsteht.
Beim Umfahren eines Abbaufeldes mit einer Vortriebsmaschine ist jeweils das Abknicken der Strecke um 90° ein Problem für die maschinelle Auffahrung. Durch den vorstehenden Vorschlag der Erfindung ist es möglich, die Ladeschurren so wegzuschwenkcn oder zu lösen und abzulegen, daß die Schrämeinheit aus dem portalartigen Fahrzeug nach vorn herausfahren kann, um die Streckenabzweigung auszuschrämen. Ein Seilenkipplader oder dergleichen Fahrzeug kann ebenfalls durchfahren, um das Haufwerk wegzuladen. Dies kann auch unmittelbar auf die dann freistehende, inzwischen wieder einsatzbereit gemachte Einrichtung zum Laden und Fördern erfolgen, und zwar bis die erforderliche Abzweiglänge für den Einbau der kompletten Maschineneinheit aus Schrämeinrichtung und portalartig ausgebildetem Fahrzeug erreicht ist.
Nach einem Gedanken der Erfindung sollen die Antriebseinrichtungen des portalartig ausgebildeten Fahrzeugs über flexible Leitungen mit den Elektro- und Hydraulikaggregaten der Schrämeinheit verbunden sein. Dies ist denkbar, weil im Normalfall die unabhängige Bewegung der Einheiten nur in einem begrenzten Bereich erforderlich ist, der sich mit Leitungen bzw. Schläuchen überbrücken läßt. Für Sonderfälle ist es jedoch im Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich, daß das portalartig ausgebildete Fahrzeug mit eigenen Elektro- und Hydraulikaggregaten ausgerüstet ist. Ein solcher Fall kann beispielsweise eintreten, wenn bei Bohr- bzw. Schießarbeiten die Schrämeinrichtung vollkommen aus dem portalartigen Fahrzeug herausgefahren werden soll; dann kann die Lade- und Ausbaueinheit völlig allein die anstehenden Arbeiten ausführen, während die Schrämeinheit mögli-
cherweise anderenorts eingesetzt werden kann.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug und der Schrämeinheit seitliche Ralativverschiebungen begrenzende Führungen vorgesehen sind. Beim Schrämen fester Gesteinsbänke ist ein seitliches Wegtanzen des Raupenfahrwerks der Schrämeinheit denkbar, das durch vorgenannten Vorschlag verhindert wird. Entsprechende Anschläge würden in dem Fall an den vorgesehenen Führungen zum Anschlag kommen und somit die Schrämeinheit weitgehend in der Richtung halten.
Um ein Wegtanzen des Raupenfahrwerkes des portalartig ausgebildeten Fahrzeuges ebenfalls sicher zu verhindern, ist nach einem weiteren Merkmal der )5 Erfindung vorgeschlagen, das beidseitig zwischen den Streckenstößen und dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug auf den bereits gesetzten Ausbauten gleitende, das Fahrzeug in Richtung haltende Kufen vorgesehen sind, die mittels veränderbarer Stützen mit dem porlalartigen Fahrzeug verbunden sind. Mit diesen vorgeschlagenen Kufen kann gleichzeitig das Portal seitlich verschoben und somit ausgerichtet werden.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß beispielsweise zur Anbringung eines Konturenschnittes an dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug eine an sich bekannte Schablone zum Führen des Schrämarmes der Schrämeinrichtung vorgesehen ist, wobei die Schrämeinrichtung gegenüber dem Fahrzeug festlegbar ist. Durch die Begrenzung der Schneidkontur des Schrämauslegers wird ein genaues Profilschneiden erreicht, zumal die Lade- und Ausbaueinheit über die Kufen zwischen Fahrzeug und Streckenwandung einen engen Kontakt zu den zuvor in der Stunde errichteten Bauen hält.
Wie bei an den Schrämeinrichtungen angeordneten Schurren bekannt, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen, die Schurre mit Hilfe von Kolben-Zylinder-Einheiten um eine parallel zum Liegenden verlaufende Achse gegenüber dem portalarti- gen Fahrzeug vertikal abknickbar anzuordnen, wodurch es möglich wird, durch Abknicken der Schurre das Vorderteil des portalartigen Fahrzeugs hochzuheben, um die Raupen unterklotzen zu können. Durch diese Maßnahme wird es möglich, mit einfachen Mitteln einem schrägverlaufenden Flöz schneller zu folgen bzw. die Strecke schräg abzufahren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Figuren dargestellt und nachfolgend im einzelnen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Teilschnitt-Vortriebsmaschine in der Seitenansicht und
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Maschine nach F i g. 1.
In F i g. 1 ist mit 1 der Schrämausleger bezeichnet, der mit dem Schwenkwerk 2 allseitig bewegbar ist Mit 3 ist der Maschinenrahmen beziffert, auf dem die Hydraulikstation 5 und die Elektrostation 6 angeordnet sind und der zusammen mit dem Raupenpaar 4 und den vorgenannten Einrichtungen verfahrbar ist
Die erfindungsgemäBe Einrichtung zum Transportie- Μ ren und Setzen der Ausbauten wie zum Laden und Fördern des Haufwerks besteht aus der Ladeschurre 7 mit den Kuppelstangenförderem 8, dem Raupenpaar 9, dem Längsförderer 10, der Kehre 11, den seitlichen Gleitkufen 12 mit den veränderbaren Stützen 13, dem ö Portal 14, dem Arbeitstisch 15, dem Hebelarm 16, dem Transportschritten 17 mit dem Hubarm und Setzarm 18. Alle diese Einrichtungen bilden das portalartige Fahrzeug, das über der Schrämeinheit unabhängig von dieser verfahrbar ist.
Die erfindungsgemäße Trennung zwischen Schrämeinheit und Lade- und Ausbaueinheit ermöglicht nach dem Wegladen des Haufwerks durch die Ladeschurre 7 mit den Kuppelstangenförderem 8 die Stöße 19 im Bereich des Liegenden bis zur Ortsbrust so weit frei zu laden, daß der erste Bau 20 mit Hilfe der Ausbautransport- und Setzeinrichtung eingebracht werden kann. Die Kuppelstangenförderer können abwechselnd zwischen den Bauen oder vor dem ersten Bau 20 arbeiten, wobei der Ladeeffekt im Bereich der Stöße durch Ausbildung des Endzahns 22 des Kuppelstangenförderers als Klappzahn verbessert werden kann. Wie bei 23 strichpunktiert angedeutet, besteht die Möglichkeit, durch Zurückfahren der Schrämeinheit innerhalb des portalartigen Fahrzeugs die Ortsbrust als nahezu ebene Fläche zu schrämen, wodurch ein besonders geringer Abstand des ersten Baus von der Ortsbrust erzielbar ist.
Um ein Wegtanzen des Raupenpaares 4 in festem Gestein zu verhindern, sind, wie in Fig.2 erkennbar, zwischen der Schrämeinheit und dem portalartig ausgebildeten Fahrzeug Gleitkufen 24 vorgesehen, die an entsprechend ausgebildeten Führungen des anderen Teils anliegend, die beiden Einheiten gegeneinander führen.
Die Gleitkufen 12, die mit veränderbar ausgebildeten Stützen 13 mit dem Raupenpaar des portalartigen Fahrzeugs verbunden sind, verhindern ein Wegtanzen des Fahrzeugs durch Anlegen der Kufen an die Ausbauten. Durch Verändern der Stützen in ihrer Winkelstellung kann in nicht dargestellter Weise ein seitliches Ausrichten des portalartigen Fahrzeugs erfolgen, wenn dies erforderlich werden sollte.
Wie in F i g. 1 erkennbar ist die Ladeschurre 7 bei 25 gelenkig am portalartigen Fahrzeug angeschlagen. Durch die Zylinder 26 ist die Schurre 7, die die Kuppelstangenförderer 8 und die Kehre 9 des Längsförderers 10 trägt, um den Punkt 25 auf- und abschwenkbar. Die Kuppelstangenförderer schieben das Fördergut seitlich in den Längsförderer 10.
Im hinteren Bereich des portalartigen Fahrzeugs ist der Hebelarm 16 vorgesehen, der mit der Kolben-Zylinder-Einheit 27 bewegt wird und der den auf dem Arbeitstisch 15 vorbereiteten Bau 28 aufnimmt Der angehobene Bau 28 wird manuell oder mechanisch auf den Transportschlitten 17 geschoben und mit diesem mittels Kolben-Zylinder-Einheit 29 in Richtung Ortsbrust verfahren. Der auf dem Transportschlitten 17 um Punkt 30 gelenkig montierte Hub- und Setzarm 18 wird mittels der Kolben-Zylinder-Einheit 31 hochgeschwenkt Der im Hub- und Seizann 18 eingebaute Zylinder 32 bringt den in der gelenkigen Aufnahme 33 ruhenden Bau 28 in die gewünschte Position unter dem Hangenden. Die erfindungsgemäBe Ausbaueinrichtung hat den Vorteil, daß wegen sicheren Standes auf dem. Liegenden wesentlich höhere Zusatzlasten aus dem Gebirge bewältigt werden können.
Bei 34 in F i g. 1 ist eine Schabloneneinheit dargestellt, die in dem portalartigen Fahrzeug vorgesehen ist Diese kann beispielsweise ein dem Streckenquerschnitt entsprechendes Profil sein, an dem der Schrämausleger anliegt Durch dieses Profil ist letzterer gezwungen, die vorgegebene Kontur nachzuschneiden, so daß em exakter Konturenschnitt möglich wird. Zu diesem Zweck ist es allerdings erforderlich, das Schrämeinheit und portalartäges Fahrzeug eine definierte feste Position zueinander haben. Dabei kommt es zugute, daß
das portalartige Fahrzeug über die Gleitkufen 12 und ihre Stützen 13 einen engen Kontakt zu den vorher errichteten Bauen hält, sich also die gesamte Einrichtung bei entsprechender Einstellung der Stützen 13 in der Stunde befindet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine mit auf Raupenfahrwerken angeordneter Schneideinheit sowie mit Einrichtungen zum Laden und Fördern des Haufwerkes und mit einem die Vortriebsmaschine portalartig übergreifenden, selbstfahrend ausgebildeten, dem Transportieren und Setzen des Streckenausbau dienenden Fahrzeug, dessen Außenkonturen kleiner als der lichte Durchmesser der ausgebauten Strecke und dessen Innenkonturen größer als die Umrisse der frei durch das Portal hindurchfahrbaren Schrämeinheit sind, dadurch gekennzeichnet, daß das portalartige Fahrzeug (9, 14) auf der Streckensohle verfahrbare Raupenfahrwerke (9) aufweist und Träger der Lade-(7) und Fördereinrichtung (10) ist.
2. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Laden und Fördern in an sich bekannter Weise aus mindestens einer über das Liegende geführten Ladeschurre (7) und mit dieser zusammenwirkenden, im mittleren Bereich in Längsrichtung über die Streckensohle geführtem Fördermittel (10) besteht.
3. Teilschnitt-Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine in an sich bekannter Weise mit zwei Kuppelstangenförderern (8) versehene Ladeschurre (7) vorgesehen ist, die derartig aus dem Bereich der Streckensole herausschwenkbar oder lösbar befestigt ist, daß ein Freiraum zum Durchführen der Schrämeinheit (1,4) entsteht.
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