CH656137A5 - Chromogenes lacton. - Google Patents

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CH656137A5
CH656137A5 CH1713/80A CH171380A CH656137A5 CH 656137 A5 CH656137 A5 CH 656137A5 CH 1713/80 A CH1713/80 A CH 1713/80A CH 171380 A CH171380 A CH 171380A CH 656137 A5 CH656137 A5 CH 656137A5
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CH
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chromogenic
pyrrolo
ethyl
imidazo
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CH1713/80A
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Troy Eugene Hoover
Sheldon Farber
William Joseph Becker
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Appleton Paper Inc
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    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/26Triarylmethane dyes in which at least one of the aromatic nuclei is heterocyclic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41M5/132Chemical colour-forming components; Additives or binders therefor
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    • B41M5/145Organic colour formers, e.g. leuco dyes with a lactone or lactam ring
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft chromogene Lactone, ein Verfahren zu deren Herstellung und druck- und hitzeempfindliche Umdruckmaterialien, welche diese chromogenen Lactone enthalten.
Die Farbbildungssysteme, die bei druckempfindlichen Umkdruckmaterialien angewandt werden, wenden üblicherweise im wesentlichen farblose chromogene Materialien an, wie einen Farbentwickler, der zur Reaktion mit dem chromogenen Lacton fähig ist, und dabei eine Farbe bildet, sowie ein Lösungsmittel, in welchem die Farbbildungsreaktion stattfinden kann. Die reaktiven Komponenten von Farbbildungssystemen werden üblicherweise bis zu deren Verwendungszeitpunkt voneinander getrennt gehalten indem man eine Lösungsmittellösung des chromogenen Materials durch Mikro-verkapselung einschliesst. Zum Verwendungszeitpunkt bewirkt die Anwendung eines örtlich begrenzten Druckes auf das Umdruckmaterial die Zerstörung dieser Mikroverkapse-lungen, welche einem derartigen Druck ausgesetzt werden, und infolgedessen wird die Abgabe der chromogenen Lösung bewirkt. Dies erlaubt sodann, dass beide farbbildenden Komponenten in reaktiven Kontakt miteinander gebracht werden,
55
Eine neue Klasse von chromogenen Lactonen wurde nun aufgefunden, welche nützlich sind bei der Verwendung bei so hitzeempfindlichen Umdruckmaterialien, wie auch bei druckempfindlichen Umdruckmaterialien. Die chromogenen Lactone sind anfänglich im wesentlichen farblos, aber sie können intensive Farben ergeben bei Reaktion mit Farbentwicklern. Darüberhinaus können sie im wesentlichen die gleiche Farbe bilden, zusammen mit verschiedenen Arten von sauren Farbentwicklern, beispielsweise mit Harz- und Tonerde. Die entwickelte Farbe ist darüberhinaus im wesentlichen widerstandsfähig gegenüber actinischer Strahlung (Fluorescenz-licht), d.h. sie ist im wesentlichen widerstandsfähig gegenüber Ausbleichen.
60
Die vorliegende Erfindung betrifft dementsprechend chromogene Lactone, welche einen heterocyclischen Substitu-65 enten enthalten, welcher zwei kondensierte aromatische Ringe aufweist, und wobei ein Stickstoffatom an einem der Kondensationspunkte anwesend ist.
Das chromogene Lacton weist vorzugsweise die Formel I
5
656 137
vs
„A H>
[E] 0
II 0
auf, wobei in dieser Formel A ein Substituent der Formel II
(II)
B ein heteroaromatischer Rest ist, welcher zwei kondensierte aromatische Ringe enthält, wobei ein Stickstoffatom in einer der beiden Kondensationsstellen anwesend ist, und wobei
E die Formel f O
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15
oder ein Substituent der Formel III
3 i r4
ist, und wobei R] und R2 gleich oder voneinander verschieden sind und jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Alkarylgruppe bedeutet, oder wobei einer der Substituenten R] und R2 eine Cycloalkylgruppe ist und der andere ein Wasserstoffatom bedeutet oder wobei Rj und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, ein Ringsystem bilden, welches gegebenenfalls ein Sauerstoffatom enthält, oder Ri ergibt zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches es gebunden ist, und mit den C4 und C3 Atomen ein Ringsystem bildet, und wobei R2 entweder ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches es gebunden ist, und den C4 und C5 Atomen ebenso ein Ringsystem bildet, und wobei R3 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine Alkylgruppe bedeutet, und wobei R4 und R5 gleich oder voneinander verschieden sind, und jedes bedeutet entweder ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe, und wobei auf; das Pyrrolo-( 1,2-a)
(W)toderR7\ Q Q
(W,
(W,
CM),
20 aufweist, wobei in diesen Gruppen R6 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine Dialkylaminogruppe bedeutet, und n eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis und mit 4 ist, und wobei R7 ein Wasserstoff- oder Halogenatom ist.
Der heterocyclische Substituent kann ebenso nur die bei-25 den kondensierten aromatischen Ringe enthalten (welche gegebenenfalls auch substituiert sein können), oder kann auch eine Benzogruppe enthalten. In jedem Fall sind die kondensierten aromatischen Ringe im allgemeinen fünf- oder sechs-gliedrig und gegebenenfalls enthalten sie auch andere Hetero-3o atome, z.B. Stickstoff oder Schwefel, im einen oder anderen Ring zusätzlich zum Stickstoffatom an einem der Kondensationspunkte.
Beispiele für heterocyclische Substituenten sind unter anderen diejenigen, welche sich von Imidazo-(2,l-b)-thiazol, 35 Pyrrolo-(l,2-a)-benzimidazol, Imidazo-(l,2-a)-pyridin, Pyr-rolo-(2,l-b)-benzothiazol, Pyrrolo-(l,2-a)-indol, Pyrrolo-(l,2-a)-imidazol, Imidazo-(2,l-a)-isochinolin, Pyrrolo-(l,2-a)-chinoxalin, oder Imidazo-(l,2-a)-pyrimidin ableiten.
Vorzugsweise weist das Imidazo-(l ,2-b)-thiazol die For-4o mei IX
..tXJ
(IX)
■benzimidazol weist die Formel X
R10 R9
auf; das Imidazol-(l,2-a)-pyridin weist die Formel XI
(XI)
*74
auf; das Pyrrolo-(2,l-b)-benzothiazol weist die Formel XII
(Ma) oder Rl0'
(XEb)
656 137
auf; das Pyrrolo-(l,2-a)-indol weist die Formel XIII
ffflj
% %
auf; das Pyrrolo-(l,2-a)-imidazol weist die Formel XIV
nlÖ~
\(S¥a)oder ^ RjO Rg
-N-
■N^ r9
(Mb)
auf; das Imidazo-(2,l-a)-isochinolin weist die Formel XV
-N'
(17)
auf; das Pyrrolo-(l,2-a)-chinoxalin weist die Formel XVI (SHa)oder R10
R10 r15
auf; das Imidazo-(l,2-a)-pyrimidin weist die Formel XVII
40
(XVII)
auf, und wobei
Rg eine gegebenenfalls substituierte Aryl- oder Alkylgruppe ist,
R9 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe,
Rio ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine Aralkylgruppe bedeutet,
Ru, Ri2, Ri3 und R14 gleich oder voneinander verschieden sind, und jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkvlgruppe oder eine Nitrogruppe bedeuten, und wobei schliesslich R15 eine Alkylgruppe ist.
Unter den Verbindungen der allgemeinen Formel I existieren Unterklassen von insbesondere bevorzugten chromogenen Materialien. Diese Unterklassen sind die folgenden, wobei für die Substituenten E, A und B die in den jeweiligen Kolonnen angegebenen bevorzugten Formeln mittels ihrer römischen Formelnnummern angegeben sind, wie sie bereits weiter oben definiert wurden:
4
5
(IV)
(V) oder (VI)
(VII) oder (VIII) (VII) od. (VIII)
(III)
(II) oder
(III) (III)
(II)
(IX)
(Xlla), (XI), (XVIa) oder (IX) (XI)
(XI).
45
Unterklasse E
1 (IV)
A B
(II) (Xa), (XIII) oder (XlVa)
Die dritte Unterklasse der Formel I enthält einige insbesondere nützliche chromogene Materialien, und insbesondere dann wenn E die Formel V aufweist, A die Formel II und B die Formel Xlla.
50 Die Alkylgruppen oder die Alkylanteile von Alkylenthal-tenden Gruppen, die bei den erfindungsgemässen Substanzen vorliegen, enthalten üblicherweise von 1 bis und mit 12 Kohlenstoffatome und bevorzugterweise von 1 bis und mit 5. Derartige Gruppen oder Anteile können verzweigte Ketten ent-55 halten, wie z.B. Isopentyl, aber vorzugsweise enthalten sie gerade Ketten, wie z.B. n-Butyl und insbesondere bevorzugt sind Methyl und Äthyl. Die Cycloalkylgruppen, die für die Substituenten R] oder R2 verwendet werden, weisen vorzugsweise sechs Kohlenstoffatome auf.
fi0 Die Arylgruppen oder die Arylanteile von Aryl enthaltenden Gruppen, die bei den erfindungsgemässen Substanzen anwesend sind, sind vorzugsweise Phenylgruppen. Dementsprechend sind die Aralkyl und Alkarylgruppen, die für Rj und/ oder R2 eingesetzt werden, vorzugsweise Benzyl und Tolyl. 65 Ausgewählte Beispiele für die unter die Definition der Formel II fallenden Substituenten sind die folgenden: 1.4-Morpholinphenyl
2. Der Kairolyl Substituent der Formel XVIII
3. Der Julolidinyl Substituent der Formel XIX
Wenn R8 eine substituierte Phenylgruppe ist, ist es bevorzugt, dass die Phenylgruppe in Parastellung substituiert ist, und zwar beispielsweise durch eine Methoxygruppe oder eine Dimethylaminogruppe.
Die chromogenen Lactone der Formel I, bei welchen B die Formel Xa, Xlla, XlVa oder XVIa aufweist, sind Stellungsisomere derjenigen Materialien, in welchen B jeweils die Formeln Xb, Xllb, XIVb oder XVIb besitzt. Im allgemeinen sind die chromogenen Materialien, deren Formelnnummern einen Zusatz «a» aufweisen, bevorzugt.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines chromogenen Lactons der Formel I, wie es im weiteren beschrieben wird, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man in Gegenwart eines Entwässerungsmittels eine Ketosäure der Formel XX
.OC=0
t F y (XX)
mit einer Verbindung der Formel XXI
N-H (XXI)
umsetzt, wobei in diesen Formeln einer der Substituenten M oder N die Gruppe A bedeutet und der andere B, und wobei A, B und E die weiter oben gegebenen Definitionen besitzen. Günstigerweise ist M=A, und N=B.
Das Dehydratisierungsmittel ist vorzugsweise ein Anhydrid, wie z.B. Essigsäureanhydrid und equimolare Mengen von Reaktanten werden üblicherweise angewandt.
Wenn M in der Formel XX die Bedeutung von A besitzt, kann die Ketosäure nach einer Verfahrensweise hergestellt werden, wie sie in den US-Patentschriften Nr. 3 491 111,
3 491 112,3 491 116,3 509 173,3 775 424,3 936 564,
4 020 068 und 4 022 771, in der belgischen Patentschrift Nr. 844 962 beschrieben sind. Wenn M die Bedeutung von B aufweist, kann die Ketosäure nach analogen Verfahrensweisen hergestellt werden.
Wenn in Formel XXIN die Bedeutung von B aufweist, können die Verbindungen nach Verfahrensweisen hergestellt werden, welche analog sind zu einer oder mehreren der Verfahrensweisen, wie sie in den folgenden Publikationen beschrieben wurden:
1. T. Uchida and K. Matsumoto, Synthesis, 209 (1976) und Referenzen darin.
2. N.P. Buu-Hoi et al., J. Org. Chem. 19,1370 (1954).
3. J. Fisher und J. Straley, British Patent 1 159 691.
4. N.P. Buu-Hoi, Nguyen-Dat-Xuong und Ta-Thu-Cuc, Bull. Soc. Chim. France, 1277 (1966),
656 137
5. R.M. Palei and P.M. Kochergin, Khim. Geterotshikl. Soed. 536(1967).
6. F. Kroehnke and W. Zecher, Ber. 95,1128 (1962).
7. A. Druyhinina, P. Kochergin and N. Bychkove, Khim. Geterotshikl Soed., 856 (1969).
8. F. Kroehnke und W. Friedrich, Ber. 96,1195 (1963).
9. G.W.H. Cheeseman und B. Tuck, J. Chem. Soc. 3678 (1965).
Wenn N die Bedeutung von A besitzt, sind die Verbindungen im allgemeinen gut bekannt und können nach Verfahren hergestellt werden, welche nach dem Stand der Technik gut bekannt sind.
Das erfindungsgemässe chromogene Lacton kann als solches oder in Kombination mit anderen bekannten chromogenen Materialien verwandt werden, beispielsweise zusammen mit bekannten Phthaliden, Fluoranen oder Spiropyranen. Als Beispiele für derartige bekannte Materialien seien hier erwähnt: 3,7-bis (Dimethylamino)-lO- benzoylphenothiazin (Benzoylleucomethylenblau, BLMB); 3,3-bis (Dimethylami-nophenyl) -6-dimethylaminophthalid (Crystall Violett Lacton, CVL); 2'-Anilino-6'- diäthylamino- 3'-methylfluoran (N102); 3,3-bis (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)- phthalid (In-dolyl rot); 3,3-bis (l-Butyl-2-methylindöl-3-yl) -phthalid; Spi-ro-7-chlor-2,6- dimethyl-3-Äthylaminoxanthen-9,2-(2H)-naphthol (l,8-bc)-furan; 7-Chloro-6-methyl-3- diäthylami-nofluoran; 3-Diäthylaminobenzo- (b)- fluoran; 3-(4-Diäthyl-amino-2-äthoxy-) -3- (2-methyl-l-äthylindol-3-yl) -phthalid; 3-(4-Diäthylamino-2-butoxy) -3- (2-methyl-l-äthylindol-3-yl)-phthalid; und 3,7-bis (Diäthylamino) -10-benzoyl-benz-oxazin.
Das erfindungsgemässe chromogene Lacton und zwar alleine oder in Kombination mit anderen bekannten Materialien wird üblicherweise in einem geeigneten organischen Lösungsmittel gelöst, bevor man es mikroverkapselt. Beispiele für derartige Lösungsmittel sind unter anderem Dialkyl Phthalate, bei welchen die Alkylgruppen 4 bis und mit 13 Kohlenstoffatome enthalten, wie z.B. Dibutyl, Dioctyl, Di-nonyl und Ditridecyl Phthalate; 2,2,4-Trimethyl-l,3- pentan-diol-di-i-butyrat (TXIB, U.S. Patent 4 027 065); Äthyldiphe-nylmethan (U.S. Patent 3 996 405); Alkyl-biphenyle, wie z.B. Mono-i-propyl-biphenyl (U.S. Patent 3 627 581; Alkylben-zole mit 6 bis und mit 14 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Dode-cylbenzol; Diarylether wie z.B. Diphenylether, Di(aralkyl)-ether, wie z.B. Dibenzylether, und Arylaralkylether, wie z.B. Phenylbenzylether; flüssige Dialkylether mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen; flüssige Alkyl Ketone mit mindestens 9 Kohlenstoffatomen; Alkyl oder Aralkyl Benzolsäureester, wie z.B. Benzyl Benzolsäureester; alkylierte Naphthaline und teilweise hydrierte Terphenyle.
Diese Lösungsmittel, welche alle im wesentlichen geruchlos sind, können allein oder in Kombination angewandt werden. Sie können ebenso zusammen mit Verdünnungsmitteln angewandt werden, um die Kosten der chromogenen Lösung zu vermindern. Selbstverständlich darf das Verdünnungsmittel nicht chemisch reaktiv sein mit entweder dem Lösungsmittel oder irgendeiner anderen Komponente der Lösung und es muss mindestens teilweise mischbar sein mit dem Lösungsmittel, so dass man eine einzige Phase erhält. Das Verdünnungsmittel wird in einer Menge angewandt, welche ausreichend ist, um einen Kostenvorteil zu erreichen, aber einer ausreichend geringen Menge, so dass kein nachteiliger Effekt bezüglich der Löslichkeit des chromogenen Materials entsteht. Verdünnungsmittel sind nach dem Stand der Technik gutbekannt und ein bevorzugtes Beispiel dafür ist Magnaflux Öl (Magnaflux oil), welches eine Mischung aus gesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffölen ist, die eine Destillationstemperatur im Bereich von 320 bis 550 °F aufweisen.
Die vorliegende Erfindung betrifft zusätzlich mikrover-
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kapselte chromogene Lösungen, bei welchen das chromogene Lacton ein erfindungsgemässes Material ist. Die Mikrover-kapselung von chromogenen Lösungen kann ausgeführt werden gemäss bekannten Verkapselungsverfahren, wie z.B. denjenigen, welche in den US-Patentschriften Nr. 2 800 457, 3 041 289,3 533 958,3 755 190,4 001 140 und 4 100 103 offenbart sind.
Der Farbentwickler, der bei der Ausführung der vorliegenden Erfindung angewandt wird, ist ein saures Material irgendeiner Art, welches unter die Definition einer Lewis Säure fällt, d.h. einen Elektronenacceptor. Derartige saure Materialien schliessen unter anderem Tonerden, z.B. Attapulgit, Ben-tonit und Montmorillonit, veredelte Tonerden wie z.B. Silton Ton wie er in den US-Patentschriften 3 622 364 und
3 753 761 beschrieben ist, Silicagel, Talcum, Feldspat, Magnesium, Trisilicat, Pyrophyllite, Zinksulfat, Zinksulfid, Kalziumsulfat, Kalziumcitrat, Kalziumphosphat, Kalziumfluo-rid und Bariumsulfat, aromatische Carbonsäuren wie z.B. Sa-licylsäure, Derivate von aromatischen Carbonsäuren und Metallsalzen davon ein, wie dies in der US-Patentschrift Nr.
4 022 936 geoffenbart ist, und saure Polymermaterialien wie z.B. Phenolformaldehyd Polymere, Phenolacetylen Polymere, Maleinsäure-Harz (Polofonium) Harze, teilweise oder vollständig hydrolisierte Styrol-maleinsäureanhydrid Copoly-mere, Äthylen-maleinsäureanhydrid Copolymere, Carboxy-polymethylen und ganz oder teilweise hydroliysierte Vinyl-methylether, Maleinsäureanhydrid Copolymere und Mischungen davon, wie sie z.B. in der US-Patentschrift Nr.
3 672 935 geoffenbart sind. Ein Beispiel für eine Farbentwicklerzusammensetzung sei hier in der Folge angegeben:
Gew.-%
Zinkmodifiziertes Phenolpolymer 13,6
Papierbeschichtungskaolin 67,9
Kalziumcarbonat 6,0
Styrol-butadienlatex 6,0
Verätherte Maisstärke 6,5
Ein die Bedruckung empfangendes Blatt, welches ein me-tallmodifziertes Phenolharz enthält, ist in der US-Patentschrift Nr. 3 732 120 geoffenbart.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin druck- oder hitzeempfindliche Umdruckmaterialien, welche ein chromogenes Material enthalten, wie es weiter oben definiert wurde.
Beschichtungsformulierungen und Verfahren zur Herstellung von druckempfindlichen Umdruckmaterialien sind im allgemeinen nach dem Stand der Technik gut bekannt und Beispiele dafür sind in den US-Patentschriften Nr. 3 627 581, 3 775 424 und 3 853 869 beschrieben.
Beschichtungsformulierungen und Verfahren zur Herstellung von hitzeempfindlichen Umdruckmaterialien sind ebenso im allgemeinen nach dem Stand der Technik gut bekannt, und Beispiele dafür sind in den US-Patentschriften Nr. 3 539 375,3 674 535 und 3 746 675 geoffenbart.
Die vorliegende Erfindung sei nun anhand einer Reihe von Beispielen, in welchen bevorzugte Ausführungsformen beschrieben werden, näher erläutert. In den Beispielen sind alle angegebenen Teile, wenn dies nicht anders angegeben ist, Gewichtsteile.
Beispiel 1
Herstellung von 3-(Àthyl-2-methylindol-3-yl)-3-(6-p-metho-xypkenyl- imidazo-[2,l-b]thiazol -5-yl)phthalid.
Eine Lösung von 1,23 g von 6:p-Methoxyphenyl-imidazo [2,1-b] thiazol und 0,92 g von (1-Äthyl -2- methylindol-3-yl) (2-carboxy-phenyl)-keton in 30 ml Essigsäureanhydrid wurde während 3 Stunden bei 50-55 °C gerührt. Die Reaktionsmischung wurde sodann in 30 ml Wasser eingegossen und der pH-Wert wurde auf 9,8 mit Ammoniumhydroxid eingestellt. Der Feststoff wurde abfiltriert und mit Wasser gewaschen, wodurch man 2,1 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 115-120 'C erhielt. Eine Chloroformlösung des Produktes wurde auf ein Umdruckblattmaterial aufgebracht, welches Silton Ton (silton clay) enthielt, und es entstand eine Purpurfärbung.
Beispiele 2 bis 12
Es wurden zusätzliche Experimente ausgeführt, bei welchen eine Ketonsäure der Formel XX, in welcher M die Bedeutung A aufweist, und eine Verbindung der Formel XXI, bei welcher N die Bedeutung B besitzt, mit Essigsäureanhydrid vermischt und erhitzt wurden. Die Reaktionsmischung wurde gekühlt, mit verdünnter Ammoniumhydroxidlösung behandelt und mit Toluol extrahiert. In Tabelle I ist eine Zusammenstellung der Reaktanten und der jeweils hergestellten Farbe angegeben, wenn der Toluolextrakt des Reaktionsproduktes auf ein bedruckungsempfangendes Material aufgebracht wurde, welches mit Silton Ton (silton clay) beschichtet war.
Beispiel 13
Herstellung von 3-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -3-(2-(p-dimethyl-aminophenyl) imidazo [ 1,2-a]pyridin -3-yl)phthalid.
Eine Mischung aus 0,35 g 2-(p-Dimethylaminophenyl) imidazo [1,2-a] pyridin, 0,47 g 2-Äthoxy -4- diäthylamino-2'-carboxybenzophenon und 6 ml Essigsäureanhydrid wurde während 2 Stunden unter Rühren bei 50 C gehalten. Die Reaktionsmischung wurde über Nacht stehen gelassen und am folgenden Tage wurde in 100 ml Wasser eingegossen. Der pH-Wert der Mischung wurde auf 9,8 gestellt, indem man Ammoniumhydroxid anwandte. Ein Benzolextrakt der Mischung wurde unter vermindertem Druck eingedampft, wodurch man 0,78 des Produktes erhielt, welches eine starke Lactoncarbonyl Infrarotspektralbande bei 1755 cm-1 zeigte. Ein Etherextrakt des Produktes wurde auf einer Mikroalumi-niumoxid-Kolonne chromatographiert. Eine Chloroformlösung dieses gereinigten Produktes ergab eine blaue Farbe wenn es auf ein Umdruckblattmaterial, welches mit Silton Ton beschichtet war, aufgebracht wurde.
Beispiele 14 bis 19
Gemäss einer im wesentlichen gleichen Verfahrensweise wie in Beispiel 13 beschrieben, wurden Ketonsäuren der Formel XX mit im wesentlichen equimolaren Mengen von Verbindungen der Formel XXI in Gegenwart von Essigsäureanhydrid unter Heizen umgesetzt. Die festen Produkte wurden getrennt und umkristallisiert, bis man einen konstanten Schmelzpunkt erhielt. Eine Lösung dieser Produkte in Chloroform wurde angewandt, um eine Farbe auf einem bedruk-kungsempfangenden Material herzustellen, welches mit einem zinkmodifizierten Phenolharz oder mit Silton Ton oder Silicagel beschichtet war. Reaktanten und Resultate sind in der Tabelle II zusammengestellt.
Beispiele 20 bis 56
Es wurden weitere Experimente ausgeführt, bei welchen eine Ketonsäure der Formel XX und eine Verbindung der Formel XXI mit Essigsäureanhydrid vermischt und erhitzt wurden. Die Reaktionsmischungen wurden gekühlt und mit verdünntem Ammoniumhydroxid behandelt und mit Toluol extrahiert. In der Tabelle III ist eine Zusammenstellung der Reaktantenpaare und der jeweils hergestellten Farbe angegeben, wenn der Toluolextrakt des Reaktionsproduktes auf ein bedruckungsempfangendes Lacton ausgebracht wurde, wel-
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ches mit einem zinkmodifizierten Phenolharz oder Silton Ton oder Silicagel beschichtet war.
Bei den folgenden Beispielen, welche die Herstellung von chromogenen Lactonen des Pyridinon und des Chinolinon Types betreffen, (d.h. wenn E in der Formel I entweder die Formel V oder VI besitzt) aus den entsprechenden Pyridinyl und Chinolinyl Ketosäuren bewirkt jede Reaktion die Herstellung einer Mischung von zwei Stellungsisomeren. Wenn nicht spezifisch anders angegeben, ist unter dem Namen eines der Isomeren entweder für die Ketosäure der Formel XX oder das chromogene Material, eine Mischung der beiden Isomeren zu verstehen. Beispielsweise ist die Ketosäure (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl)keton in Beispiel 57 in Wirklichkeit eine Mischung der genannten Verbindung mit ihrem Isomeren, nämlich (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (2-car-boxypyridin-3-yl) keton. Ahnlicherweise ist das chromogene Material von Beispiel 57, nämlich 7-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -7- (6-p-methoxy-phenylimidazo-[2,l-b] thiazol-5-yl) -5,7-dihydrofuro- [3,4-b] pyridin-5-on in Wirklichkeit eine Mischung der genannten Verbindung mit ihrem Isomeren, nämlich 5-(l-Äthyl-2-methyl-indol-3-yl) -5- (6-p-methoxy-phenylimidazo [2,1-b] thiazol-5-yl)- 5,7-dihydrofuro [3,4-b] pyridin-7-on.
Beispiel 57
Herstellung von 7-(l-Àthyl-2-methylindol-3-yl) -7- (6-p-me-thoxy-phenylimidazo [2,1-b] thiazol-5-yl) -5,7-dihydrofuro [ 3,4-b ] pyridin-5-on.
Eine Mischung auf 0,92 g 6-p-Methoxy-phenyl-imidazo [2,1-b] -thiazol, 0,69 g (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carbo-xypyridin-2-yl) keton und 20 ml Essigsäureanhydrid wurde während 2'/2 Stunden bei 50 °C gerührt. Die Reaktionslösung wurde sodann in 250 ml Wasser eingegossen und man stellte auf pH 9,8 unter Anwendung von Ammoniumhydroxid ein. Nach einstündigem Rühren wurde das Feststoffmaterial abfiltriert und mit Wasser gewaschen, wodurch man 1,44 g (95%) des erwünschten Produktes mit einem Schmelzpunkt von 115-118 °C erhielt. Das Infrarot Spektrum zeigte eine starke Lactoncarbonylabsorptionsbande bei 1770 cnr1. Eine Lösung des Produktes ergab auf Silicagel eine Purpurfärbung.
Beispiele 58 bis 60
Gemäss der im wesentlichen gleichen Verfahrensweise wie in Beispiel 57 beschrieben wurde (l-Äthyl-2- methylindol-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton mit im wesentlichen equi-molaren Mengen einer Verbindung der Formel XXI in Gegenwart von Essigsäureanhydrid unter Erhitzen umgesetzt. Das Reaktionsprodukt wurde abgetrennt. Eine Lösung des jeweiligen Produktes wurde verwendet, um eine Farbe auf einem bedruckungsempfangenden Blattmaterial herzustellen, welches mit einem zinkmodifizierten Phenolharz oder Silton Ton beschichtet war. Die Resultate sind in der Tabelle IV zusammengestellt.
Beispiele 61 bis 68
Es wurden zusätzliche Experimente ausgeführt, bei welchen eine Ketosäure der Formel XX und eine Verbindung der Formel XXI mit Essigsäureanhydrid vermischt und erhitzt wurden. Die Reaktionsmischungen wurden gekühlt, mit verdünntem Ammoniumhydroxid behandelt und mit Toluol extrahiert. In der Tabelle V ist eine Zusammenstellung der Reaktanten und der jeweils hergestellten Farben angegeben, welche erhalten wurden, wenn der Toluolextrakt des Reaktionsproduktes auf ein bedruckungsempfangendes Materialblatt, welches mit zinkmodiziertem Phenolharz oder Silton Ton beschichtet war, aufgebracht wurde.
9 656137
Beispiel 69
Herstellung von 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5-(8-methyl-2-phenylimidazo [ 1,2-aJpyridin-3-yl) -5,7-dihydrofuro [3,4-b ] pyridin-7-on.
s Eine Lösung von 1,04 g 8-Methyl-2-phenylimidazo [1,2-a]-pyridin und 1,71 g(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) (3-carboxy-pyridin-2-yl) keton in 25 ml Essigsäureanhydrid wurde während einer Stunde auf 55 °C erwärmt und anschliessend Hess man während 18 Stunden bei Zimmertempe-
10 ratur stehen. Die Reaktionslösung wurde in eine Lösung von 100 ml Wasser und 50 ml 58%iger Ammoniumhydroxidlösung eingegossen. Nach einstündigem Rühren wurde der cremige gefärbte Niederschlag durch Filtration entfernt und man wusch mit Wasser, wodurch man 2,59 g des Produktes
15 mit einem Schmelzpunkt von 128-132 °C erhielt. Dünnschichtchromatographie auf Silicagel zeigte einen vorherrschenden blauen Fleck und einen kleineren blauen Fleck.
Dies beruhte auf den isomeren Farbstoffen, die erhalten wurden aufgrund der angewandten isomeren Mischung der Keto-20 säure. Das Infrarot Spektrum zeigte eine starke Carbonyllac-tonbande bei 1770 cm"1. Ein Aliquot wurde aus Toluol/Petrol Ether umkristallisiert, wodurch man eine analytische Probe mit einem Schmelzpunkt von 221 bis 223 °C erhielt. Eine Chloroformlösung des Produktes ergab eine blaue Farbe 25 wenn es auf ein bedruckungsempfangendes Blattmaterial aufgebracht wurde, welches mit Silton Ton beschichtet war.
Beispiele 70 bis 81 Unter Anwendung der im wesentlichen gleichen Verfah-30 rensweise, wie sie in Beispiel 69 beschrieben ist, wurde (4-Di-äthylamino-2-äthoxyphenyl)(3-carboxypyridin-2-yl)-keton mit einer im wesentlichen equimolaren Menge einer Verbindung der Formel XXI in Gegenwart von Essigsäureanhydrid, unter Erhitzen, umgesetzt. Das Reaktionsprodukt wurde iso-35 liert und eine Lösung des Produktes wurde verwendet, um auf einem bedruckungsempfangenden Materialblatt, welches mit einem zinkmodifizierten Phenolharz oder Silton Ton oder Silicagel beschichtet war, eine Farbe zu produzieren. In Tabelle VI sind die Verbindungen der Formel XXI angegeben, welche 40 angewandt wurden, sowie die erhaltenen Testresultate.
Beispiele 82 bis 105 Es wurden weitere Experimente ausgeführt, wobei eine Ketosäure der Formel XX und eine Verbindung der Formel 45 XXI mit Essigsäureanhydrid gemischt und erhitzt wurden. Die Reaktionsmischungen wurden gekühlt, mit verdünnter Ammoniumhydroxidlösung behandelt und mit Toluol extrahiert. In der Tabelle VII ist eine Zusammenstellung der Reak-tantenpaare und der jeweils hergestellten Farben angegeben, so wenn die Toluolextrakte der Reaktionsprodukte auf bedruk-kungsempfangende Blattmaterialien aufgebracht wurden, welche mit zinkmodifiziertem Phenolharz oder Silton Ton beschichtet waren oder bei Anwendung auf Silicagel.
55 Beispiel 106
Herstellung von l-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -1-(8-methyl-2-phenylimidazo [ 1,2-a] pyridin-3-yl) -1,3- dihy-drofuro [3,4-b] chinoxalin-3-on.
Eine Mischung aus 3,9 g (4-Diäthylamino-2-äthoxyphe-60 nyl)(3-carboxychinoxalin-2-yl)keton, 2,1 g 8-Methyl-2-phe-nylimidazo- [1,2-a] pyridin und 15 ml Essigsäureanhydrid wurde während einer Stunde auf 80 °C erhitzt und anschliessend goss man in eine Mischung aus Eis, Ammoniak und Toluol ein. Der Toluolanteil wurde abgetrennt, mit gesättigter 65 Natriumsulfatlösung gewaschen, durch Phasentrennungsfilterpapier filtriert und eingeengt. Petrolether wurde zum Konzentrat zugefügt und 2,7 g kristallines Material wurden abfiltriert. Dieses Material wurde viermal umkristallisiert und
656137 10
zwar aus einer Mischung aus Toluol und Petrolether, wodurch man ein Endprodukt erhielt, welches einen Schmelzpunkt von 135 bis 136 °C aufwies. Eine Lösung des so hergestellten Produktes ergab eine blaue Farbe bei Anwendung auf ein bedruckungsempfangendes Materialblatt, welches mit einem zinkmodifizierten Phenolharz oder mit Silton Ton beschichtet war.
Beispiele 107bis III Es wurden weitere Experimente ausgeführt, wobei eine
Tabelle I
Beispiel Nr.
2
3
4
5
6
7
9
10
11
12
Ketosäure der Formel (XX)
Ketonsäure der Formel XX und eine Verbindung der Formel XXI mit Essigsäureanhydrid vermischt und erhitzt wurden. Die Reaktionsmischungen wurden abgekühlt, mit verdünnter Ammoniumhydroxidlösung behandelt und mit Toluol extra-5 hiert. In der Tabelle VII sind die Reaktantenpaare und die jeweils erhaltenen Farben angegeben, welche erhalten wurden, wenn man die Toluolextrakte des Reaktionsproduktes auf ein bedruckungsempfangendes Materialblatt aufbrachte, welches mit Silton Ton beschichtet war.
Verbindung der Formel (XXI) Produzierte
Farbe
(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)(2-carboxyphenyl) keton
(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (2-carboxyphenyl) keton
(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (2-carboxyphenyl) keton
( 1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl) (2-carboxyphenyl) keton
( 1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl) (2-carboxyphenyl) keton
(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (2-carboxyphenyl) keton
(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)(2-carboxy-3,4,5,6-tetrachlorphenyl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)(2-carboxy-3,4,5,6-tetrachlorphenyl) keton ( 1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl) (2-carboxy-3,4,5,6-tetrachlorphenyl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)(2-carboxy-3,4,5,6-tetrachlorphenyl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)(2-carboxy-3,4,5,6-tetrachlorphenyl) keton
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo [1,2-a] Purpur benzimidazol
8-Methyl-2-phenylimidazo [1,2-a] Purpur pyridin
6-Phenylimidazo[2,l-b] thiazol Purpur
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo[l,2-a] Purpur pyridin
2-Phenylimidazo[l,2-a] pyridin Rot
2-Phenylpyrrolo[2,l-b] benzothiazol Grün
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo [1,2-a] Rot benzimidazol
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo[l,2-a] Rot pyridin
2-Phenylimidazo [ 1,2-a] pyridin Rot
6-(p-Methoxyphenyl) imidazo[2,1 -b] Rot thiazol
2-Phenylpyrrolo[2,l-b] benzothiazol Grün
Tabelle!!
Bei- Ketosäure der Formel (XX)
spiel
Nr.
14 2-Äthoxy -4- diäthylamino-2'-carboxybenzophenon
15 2-Äthoxy -4- diäthylamino -2'-carboxybenzophenon
16 2-Äthoxy -4- diäthylamino -2'- carboxybenzophenon
17 2-Äthoxy -4- diäthylamino -2'- carboxybenzophenon
18 4-Diäthylamino -2'- carboxybenzophenon
19 2-Äthoxy -4- diäthylamino -2'- carboxybenzophenon
Tabelle III
Verbindung der Formel (XXI)
8-Methyl-2-phenylimidazo [1,2-a] pyridin 6-p-Methoxyphenylimidazo [2,1b] thiazol
4-Äthyl -1- methyl -2- phe-nyl-4H-pyrrolo [1,2-a] benzimidazol
4-Äthyl -2- phenyl-4H-pyr-rolo [1,2-a] benzimidazol 2-Phenyl- 9,9- dimethyl-9H-pyrrolo [1,2-a] indol 1 -Äthyl-6-phenyl-1 H-pyrro-lo [1,2-a] imidazol
Ausbeute
Schmelz
Hergestellte Farbe
punkt
Farbe
Saurer Reaktant
96%
105-110
°C
Blau
Silicagel
38%
110-115
C
Purpur
Silton Ton
60%
153-155
°c
Blau
Zink-modifiziertes
Phenolharz
95%
113-116
°c
Blau
Zink-modifiziertes
Phenolharz
263-264
°c
Blau
Zink-modifiziertes
Phenolharz
31%
166-168
°c
Blau
Zink-modifiziertes
Phenolharz
Beispiel Nr.
20
Ketosäure der Formel (XX)
4'-Diäthylamino-2-carboxy-benzophenon
Verbindung der Formel (XXI)
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo [1,2-a] benzimidazol
Hergestellte Farbe Farbe Saurer Reaktant
Blau Zink-modifiziertes Phenolharz
11
656 137
Tabelle III
Bei- Ketosäure der Formel (XX)
spiel
Nr.
21 4'-Diäthylamino-2-carboxy-benzophenon
22 4'-Diäthylamino-2-carboxy-benzophenon
23 4'-Diäthylamino-2-carboxy-benzophenon
24 4'-Diäthylamino-2-carboxy-benzophenon
25 4'-Diäthylamino-2-carboxy-3,4,5,6-tetrachlorbenzophenon
26 4'-Diäthylamino-2-carboxy-3,4,5,6-tetrachlorbenzophenon
27 4'-Diäthylamino-2-carboxy-
3,4,5,6-tetrachlorbenzophenon
28 4'-Diäthylamino-2-carboxy-
3,4,5,6-tetrachlorbenzophenon
29 4'-Diäthylamino-2-carboxy-
3,4,5,6-tetrachlorbenzophenon
30 4'-Diäthylamino-2-carboxy-
3,4,5,6-tetrachlorbenzophenon
31 2-Carboxy-4,4'-bis (dimethyl-amino)benzophenon
32 2-Carboxy-4,4'-bis (dimethyl-amino)benzophenon
33 2-Carboxy-4,4'-bis(dimethyl-amino)benzophenon
34 2-Carboxy-4,4'-bis(dimethyl-amino)benzophenon
35 2-Carboxy-4,4'-bis(dimethyl-amino)benzophenon
36 2-Carboxy-4,4'-bis(dimethyl-amino)benzophenon
37 2-Carboxy-2'-methoxy-4'-N-methyl-N-p-tolylaminobenzophenon
38 2-Carboxy-2'-methoxy-4'-N-methyl-N-p-tolylaminobenzophenon
39 2-Carboxy-2'-methoxy-4'-N-methyl-N-p-tolylaminobenzophenon
40 2-Carboxy-3,4,5,6-tetrachlor-2'-methoxy-4'-diäthylaminobenzophenon
41 2-Carboxy-3,4,5,6-tetrachlor-2'-methoxy-4'-diäthylaminobenzophenon
42 2-Carboxy-2'-methoxy-4'-cyclo-hexylaminobenzophenon
43 2-Carboxy-2'-methoxy-4'-cyclo-hexylaminobenzophenon
44 2-Carboxy-2'-methoxy-4'-cyclo-hexylaminobenzophenon
45 2-Carboxy-2'-n-butoxy-4'-diäthylaminobezophenon
46 2-Carboxy-2'-n-butoxy-4'-diäthylaminobenzophenon
47 2-Carboxy-2'-n-butoxy-4'-diäthylaminobenzophenon
48 2-Carboxy-4'-morpholinobenzo-phenon
49 2-Carboxy-4'-morpholino-benzophenon
50 2-Carboxy-4'-morpholino-benzophenon
Hergestellte Farbe Verbindung der Formel (XXI) Farbe Saurer Reaktant
1 -Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-
Blau
Zink-modifiziertes pyrrolo [1,2-a] benzimidazol
Phenolharz
8-Methyl-2-phenylimidazo
Blau
Silicagel
[1,2-a] pyridin
6-Phenylimidazo [2,1-b] thiazol
Blau
Silicagel
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo[ 1,2-a]
Blau
Silicagel pyridin
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo [1,2-a]
Grün
Zink-modifiziertes benzimidazol
Phenolharz
2-Phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo
Blau
Silicagel
[l,2-a]indol
1 -Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-
Blau
Zink-modifiziertes pyrrolo [1,2-a] benzimidazol
Phenolharz
8-Methyl-2-phenylimidazo [1,2-a]
Blau
Silicagel pyridin
6-Phenylimidazo[2,l-b] thiazol
Blau
Silicagel
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo
Blau
Silicagel
[l,2-a]pyridin
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
Purpur
Zink-modifiziertes
[1,2-a]benzimidazol
Phenolharz
2-Phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo
Purpur
Zink-modifiziertes
[l,2-a]indol
Phenolharz
1 -Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-
Purpur
Zink-modifiziertes pyrrolo[l ,2-a]benzimidazol
Phenolharz
8-Methyl-2-phenylimidazo
Blau
Zink-modifiziertes
[l,2-a]pyridin
Phenolharz
6-Phenylimidazo[2,1 -b]thiazol
Blau
Silton Ton
2-(p-Methoxyphenyl)imidazo
Blau
Silton Ton
[l,2-a]pyridin
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
Blau
Zink-modifiziertes
[1,2-a]benzimidazol
Phenolharz
2-Phenyl-9,9-dimethyl-9H-
Purpur
Zink-modifiziertes pyrrolo[l,2-a]indol
Phenolharz
1 -Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-
Purpur
Zink-modifiziertes pyrrolo[l ,2-a]benzimidazol
Phenolharz
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
Grün
Zink-modifiziertes
[ 1,2-a]benzimidazol
Phenolharz l-Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-pyrrolo
Blau
Zink-modifiziertes
[1,2-a] benzimidazol
Phenolharz
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
Blau
Zink-modifiziertes
[1,2-a]benzimidazol
Phenolharz
2-Phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo
Rot
Zink-modifiziertes
[l,2-a]indol
Phenolharz l-Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-pyrrolo
Grau
Silton Ton
[1,2-a] benzimidazol
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
Schwarz-
Zink-modifiziertes
[ 1,2-a]benzimidazol
Blau
Phenolharz
2-Phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo
Pupur-
Zink-modifiziertes
[l,2-a]indol
Blau
Phenolharz
1 -Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-
Blau
Zink-modifiziertes pyrrolo[l ,2-a]benzimidazol
Phenolharz
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
Purpur
Zink-modifiziertes
[1,2-a]benzimidazol
Phenolharz
2-Phenyl-9,9-dimethyl-9H-
Rot
Zink-modifiziertes pyrrolo[l ,2-a]indol
Phenolharz l-Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-pyrrolo
Purpur
Zink-modifiziertes
[1,2-a]benzimidazol
Phenolharz
656 137
Tabelle III
12
Beispiel Nr.
Ketosäure der Formel (XX)
Verbindung der Formel (XXI)
Hergestellte Farbe Farbe Saurer Reaktant
51
2-Carboxy-2'-methoxy-4'-diäthyl-
4-ÄthyI-2-phenyI-4H-pyrrolo
Blau
Zink-modifiziertes
aminobenzophenon
[1,2-a]benzimidazol
Phenolharz
52
2-Carboxy-2/-methoxy-4'-diäthyl-
2-Phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo
Purpur
Zink-modifiziertes
aminobenzophenon
[l,2-a]indol
Phenolharz
53
2-Carboxy-2'-methoxy-4'-diäthyl-
l-Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-
Blau
Zink-modifiziertes
aminobenzophenon pyrrolo[l ,2-a]benzimidazol
Phenolharz
54
2-Carboxy-2,-methoxy-4'-diäthyl-
8-Methyl-2-phenylimidazo
Grün
Silicagel
aminobenzophenon
[l,2-a]pyridin
55
2-Carboxy-2'-methoxy-4'-diäthyl-
6-Phenylimidazo[2,1 -b]thiazol
Purpur
Silicagel
aminobenzophenon
56
2-Carboxy-2'-methoxy-4'-diäthyl-
2-(p-MethoxyphenyI)imidazo
Blau
Silicagel
aminobenzophenon
[l,2-a]pyridin
Tabelle IV
Bei
Verbindung der Formel (XXI)
Ausbeute
Infrarot
Schmelz
Produzierte Farbe spiel
Spektrum punkt
Farbe
Saurer Reaktant
Nr.
(Absorp
tionsbande)
58
2-PhenyIpyrrolo [2,1-b]
1760 cm"1
143-146 °C
Blau-
Zink-modifiziertes
benzothiazol
Grün
Phenolharz
59
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
80%
1775 cm"1
107-110 °C
Blau
Zink-modifiziertes
[1,2-a] benzimidazol
Phenolharz
60
2-Phenylimidazo[ 1,2-a] pyridin
150-158 :C
Rot-
Silton Ton
Purpur
Tabelle V
Beispiel Nr.
61
62
63
64
65
66
67
68
Ketosäure der Formel (XX) Verbindung der Formel (XXI)
Produzierte Farbe Farbe Saurer Reaktant
(1-Äthyl -2- methylindol-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol -3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton (l-Isopentyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton (l-IsopentyI-2-methylindil-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton ( 1 -Isopentyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton ( 1 -Isopentyl-2- methylindol-3 -yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton (l-Isopentyl-2- methylindol-3-yl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton
8-Methyl-2-phenylimidazo [1,2-a] pyridin
6-Phenylimidazo[2,l-b] thiazol
2-(p-methoxyphenyl) imidazo [1,2-a] pyridin
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo [1,2-a] benzimidazol 2-(p-Methoxyphenyl) imidazo [1,2-a] pyridin
2-Phenylimidazo [1,2-a] pyridin
6-(p-Methoxyphenyl) imidazo [2,1-b] thiazol
2-Phenylpyrrolo[2,l-b] benzothiazol
Purpur
Zink-modifiziertes
Phenolharz
Rot
Silton Ton
Rot
Silton Ton
Purpur
Zink-modifiziertes
Phenolharz
Rot
Silton Ton
Rot
Silton Ton
Purpur
Silton Ton
Grün
Zink-modifiziertes
Phenolharz
Tabelle VI
Bei- Verbindung der Formel (XXI)
spiel
Nr.
70 2-Phenylimidazo[ 1,2-a] pyridin
71 6-Nitro-2-phenylimidazo [ 1,2-a] pyridin
Aus- Infrarot beute Spektrum (Absorptionsbande
87%
1770 cm"
Schmelz-punkt
120-128 C
Produzierte Farbe Farbe Saurer Reaktant
Blau Blau
Silton Ton Silton Ton
13
656 137
Tabelle VI
Bei
Verbindung der Formel (XXI) Aus
Infrarot
Schmelz
Produzierte Farbe spiel beute
Spektrum punkt
Farbe
Saurer Reaktant
Nr.
(Absorp
tionsbande
72
2-(p-Methoxyphenyl)imidazo 76%
1760 cm 1
138-140 °C
Blau
Silton Ton
[1,2-a]
73
2-(p-Dimethylaminophenyl)
1775 cm"1
110-115°C
Blau
Silton Ton
imidazo [1,2-a] pyridin
1770 cm"1
74
2-Phenylimidazo[2,l-a] iso-
Purpur-
Silton Ton
chinolin
Blau
75
4-Methyl-2-phenylpyrrolo [1,2-a]
1765 cm 1
Purpur
Zink-modifiziertes
chinoxalin
Phenolharz
76
1 -Äthyl-6-phenylpyrrolo[l ,2-a]
1765 cm-1
Blau
Zink-modifiziertes
imidazol
Phenolharz
77
4-Äthyl-1 -methyl-2-phenylpyrrolo
1760 cm 1
105-110°C
Blau
Zink-modifiziertes
[1,2-a] benzimidazol
Phenolharz
78
4-Äthyl-2-phenylpyrrolo [1,2-a]
1750 cm 1
128-130 °C
Blau
Silton Ton
benzimidazol
79
2-Phenylimidazo [1,2-a] pyrimidin 75%
1770 cnr1
122-126 °C
Purpur
Silton Ton
80
2-Phenylpyrrolo[2,l-b] benzo
1760 cm"1
Grün
Zink-modifiziertes
thiazol
Phenolharz
81
6-(p-Methoxyphenyl)imid- 95%
1760 cm-1
145-155 °C
Blau
Silton Ton
azol[2,l-b] thiazol
Tabelle VII
Beispiel Nr.
82
83
84
85
86
89
90 87
91
92
93
94
Ketosäure der Formel (XX)
(4-Diäthylamino -2- äthoxyphenyl) (3-carboxypyridin-2-yl) keton ( 1 -Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-chinolin-6-yl) (3-carboxypyridin-2-yl)keton
(l-Methyl-l,2,3,4-tetrahydro-
chinolin-6-yl)(3-carboxypyridin-
2-yl)keton
( 1 -Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-chinolin-6-yl) (3-carboxypyridin-2-yl)keton
( 1 -Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-chinolin-6-yl) (3-carboxypyridin--2-yl) keton
( 1 -Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-chinolin-6-yl) (3-carboxypyridin-2-yl)keton
(2,3,6,7-T etrahydro-1 H,5H-benzo
[ij]-chinolin-9-yl) (3-carboxy-
pyridin-2-yl)-keton
(2,3,6,7-Tetrahydro- lH,5H-benzo
[ij]-chinolin-9-yl) (3-carboxy-
pyridin-2-yl)-keton
( 1 -Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-
chinolin-6-yl)(3-carboxypyridin-
2-yl)keton
(l-Àthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxychinolin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxychinolin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxychinolin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxychinolin-2-yl) keton
Verbindung der Formel (XXI)
6-Phenylimidazo [2,1-b] thiazol
4-Äthyl-l-methyl-2-phenyl-4H-pyrrolo[ 1,2-a] benzimidazol
8-Methyl-2-phenylimidazo[l ,2-a] pyridin
2-Phenylimidazo [1,2-a] pyridin
6-(p-Methoxyphenyl) imidazo [2,l-b]thiazol
4-Methyl-2-phenylpyrrolo [l,2-a]chinoxalin
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo [l,2-a]pyridin
2-Phenylpyrrolo [2,1-b] benzothiazol
2-Phenylpyrrolo [2,1-b] benzothiazol
8-Methyl-2-phenylimidazo[l ,2-a] pyridin
6-Phenylimidazo [2,1-b] thiazol
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo [1,2-a] pyridin
2-Phenylimidazo[l,2-a] pyridin
Produzierte Farbe Farbe Saurer Reaktant
Purpur Blau
Grau
Grau-Purpur
Purpur
Purpur
Purpur
Grün
Grün
Purpur Purpur Purpur Purpur
Silton Ton
Zink-modifiziertes Phenolharz
Silton Ton
Silton Ton
Zink-modifiziertes Phenolharz
Silicagel
Silton Ton
Zink-modifiziertes Phenolharz
Zink-modifiziertes Phenolharz
Silicagel
Silicagel
Silicagel
Silicagel
656137
Tabelle VII
14
Beispiel Nr.
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
107
108
109
110
111
Ketosäure der Formel (XX)
(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxychinolin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxychinolin-2-yl) keton 4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) (3-carboxychinolin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxy-chinoxalin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxy-chinoxalin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxy-chinoxalin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxy-chinoxalin-2-yl) keton (l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxy-chinoxalin-2-yl) keton Mischung aus (l-Äthyl-2-methyl-indol-3-yl) (3-carboxy-6-chlor-chinoxalin-2-yl) keton und (1-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxy-7-chlorchinoxalin-2-yl) keton
Mischung aus (l-Äthyl-2-methyl-indol-3-yl) (3-carboxy-6-chlor-chinoxalin-2-yl) keton Mischung aus (l-Äthyl-2-methyl-indol-3-yl) (3-carboxy-6-chlor-chinoxalin-2-yl) keton und (1-Äthyl-2-methylindol-3-yl) (3-carboxy-7-chlorchinoxalin-2-yl) keton
(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) (3-carboxychinoxalin-2-yl) keton (4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) (3-carboxychinoxalin-2-yl) keton (4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) (3-carboxychinoxalin-2-yl) keton (4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) (3-carboxychinoxalin-2-yl) keton (4-Diäthylamino-2-chlorphenyl) (3-carboxychinoxalin-2-yl) keton
Verbindung der Formel (XXI)
Produzierte Farbe
Farbe
Saurer Reaktant
6-(p-Methoxyphenyl) imidazo
Purpur
Silton Ton
[2,1-b] thiazol
2-Phenylpyrrolo[2,l-b] benzo
Grün
Silton Ton thiazol
1 -Methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-
Blau
Zink-modifiziertes pyrrolo [1,2-a] benzimidazol
Phenolharz
8-Methyl-2-phenylimidazo [1,2-a]
Orange
Silton Ton pyridin
6-Phenylimidazo[2,1 -b]thiazol
Rot
Silton Ton
2-Phenylimidazo[l,2-a] pyridin
Rot
Silton Ton
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo
Rot
Silton Ton
[1,2-a] pyridin
6-(p-Methoxyphenyl) imidazo
Rot
Silton Ton
[2,l-b]thiazol
2-Phenylimidazo[l,2-a] pyridin
Orange
Silton Ton
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo Orange [l,2-a]pyridin
6-(p-Methoxyphenyl) imidazo Purpur [2,1-b] thiazol
Silton Ton
Zink-modifiziertes Phenolharz
6-Phenylimidazo[2,l-b] thiazol
Blau
Silton Ton
2-(p-Methoxyphenyl) imidazo
Blau-
Silton Ton
[1,2-a] pyridin
Grün
2-Phenylimidazo[l,2-a] pyridin
Grün
Silton Ton
6-(p-Methoxyphenyl) imidazo
Schwarz
Silton Ton
[2,1-b] thiazol
4-Äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo
Grün
Silton Ton
[1,2-a] benzimidazol
Die erfindungsgemässen chromogenen Materialien, welche gemäss den Verfahren der vorangehenden Beispiele hergestellt wurden, sind bevorzugte Verbindungen, nämlich die folgenden:
Beispiel
1 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (6-p-methoxyphe-nylimidazo (2,1-b 1 thiazol-5-yl)phthalid
2 3-(l-Àthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (4-äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo j 1,2-a 1 benzimidazol- l-yl)phthalid
3 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (8-methyl-2-phe-nylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl)phthalid
4 3-(l-Athyl-2-methylindol-3-yl) -3- (6-phenylimidazo {2,1-b ) thiazol-5-yl)phthalid
5 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-(p-methoxyphe-nyl)imidazo j 1,2-a | pyridin-3-yl)phthalid
6 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl)phthalid
50
55
7 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-phenylpyrrolo {2,1 -b | benzothiazol-1 -yl)phthalid
8 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (4-äthyl-2-phenyl -4H- pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-l-yl)phthalid
9 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-(p-methoxyphe-nyl)imidazo j 1,2-a} pyridin-3-yl)phthalid
10 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-phenylimidazo 11,2-a 1 pyridin-3-yl)phthalid
11 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (6-p-methoxyphe-60 nyl)imidazo j2,l-b} thiazol-5-yl)phthalid
12 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-phenylpyrrolo {2,1-b 1 benzothiazol-l-yl)phthalid
13 3-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -3- (2-(p-dime-thylaminophenyl)-imidazo j 1,2-a J pyridin-3-yl)phthalid es 14 3-(2-Äthoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (8-methyl-2-phenylimidazo j 1,2-a J pyridin-3-yl)phthalid
15 3-(2-Äthoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (6-p-methoxy-phenyl)imidazo [2,1-bj thiazol-5-yl)phthalid
Beispiel
16 3-(2-Äthoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (4-äthyl-l-methyl-2-phenyl-4H-pyrrolo j 1,2-a}benzimidazol-3-yl)phthalid
17 3-(2-Äthoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-phe-nyl -4H- pyrrolo j 1,2-a ) benzimidazol-l-yl)phthalid
18 3-(4-Diäthylamino) -3- (2 phenyl-9,9-dimethyl -9H-pyrrolo j 1,2-a |indol-1 -yl) phthalid
19 3-(2-Äthoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (l-äthyl-6-phe-nyl-1H-pyrrolo {1,2-a}imidazol-5-yl)phthalid
20 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-phenyl -4H-pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-1 -yl)phthalid
21 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (l-methyl-2-phenyl-4-äthyl -4H- pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-3-yl)phthalid
22 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (8-methyl-2-phenylimi-dazo {1,2-a}pyridin-3-yl)phthalid
23 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (6-phenylimidazo {2,1-b} thiazol-5-yl)phthalid
24 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (2-(p-methoxyphenyl) -imidazo {1,2-a }pyridin-3-yl)phthalid
25 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-phenyl -4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-1-yl) -4,5,6,7-tetrachlor-phthalid
26 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (2-phenyl -9,9- dimethyl-9H-pyrrolo {1,2-a} indol-l-yl) -4,5,6,7- tetrachlorphthalid
27 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (l-methyl-2-phenyl -4-äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-3-yl)-4,5,6,7-tetra-chlorphthalid
28 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (8-methyl-2-phenylimi-dazo {l,2-a}pyridin-3-yl) -4,5,6,7-tetrachlorphthalid
29 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (6-phenylimidazo {2,1-b }thiazol-5-yl) -4,5,6,7- tetrachlorphthalid
30 3-(4-Diäthylaminophenyl) -3- (2-(p-methoxyphenyl)-imidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -4,5,6,7- tetrachlorphthalid
31 3-(4-Dimethylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-phenyl -4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-1-yl)-6-dimethylamino-phthalid
32 3-(4-Dimethylaminophenyl) -3- (2-phenyl-9,9-dime-thyl -9H-pyrrolo {1,2-a}indol-l-yl)-6-dimethylamino-phthalid
33 3-(4-Dimethylaminophenyl) -3- (l-methyl-2-phenyl -4-äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-1-yl)-6-dimethyl-aminophthalid
34 3-(4-Dimethylaminophenyl) -3- (8-methyl-2-phenyl-imidazo {1,2-a}pyridin-3-yl)-6-dimethylaminophthalid
35 3-(4-Dimethylaminophenyl) -3- (6-phenylimidazo {2,1-b} thiazol-5-yl) -6- dimethylaminophthalid
36 3-(4-Dimethylaminophenyl) -3- (2-(p-methoxyphe-nyl)imidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -6- dimethylaminophthalid
37 3-(2-Methoxy-4-N-methyl -N- p-tolylaminophenyl) -3-(4-äthyl-2-phenyl -4H- pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-1-yl)phthalid
38 3-(2-Methoxy-4-N-methyl -N- p-tolylaminophenyl) -3-(2-phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo {1,2-a}indol-1 -yl)-phthalid
39 3-(2-Methoxy-4-N-methyl -N- p-tolylaminophenyl) -3-( 1 -methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimid-azol-3-yl)phthalid
40 3-(2-methoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-phenyl -4H- pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-1-yl) -4,5,6,7-tetrachlorphthalid
41 3-(2-Methoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (l-methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-3-yl)-4,5,6,7- tetrachlorphthalid
42 3-(2-Methoxy -4- cyclohexylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-phenyl -4H- pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-l-yl)phthalid
15 656 137
43 3-(2-Methoxy -4- cyclohexylaminophenyl) -3- (2-Phe-nyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo {1,2-a}indol-l-yl)phthalid
44 3-(2-Methoxy -4- cyclohexylaminophenyl) -3- (1-me-thyl-2-phenyl-4- äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-
5 3-yl)phthalid
45 3-(2-n-Butoxy -4- diäthylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-1-yl)phthalid
46 3-(2-n-Butoxy -4- diäthylaminophenyl) -3- (2-phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo {1,2-a}indol-l-yl)phthalid
10 47 3-(2-n-Butoxy -4- diäthylaminophenyl) -3- ( 1 -methyl-2-phenyl -4- äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-3-yl)phthalid
48 3-(4-Morpholinophenyl) -3- (4-äthyl-2-phenyl -4H-pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-1 -yl)phthalid
15 49 3-(4-Morpholinophenyl) -3- (2-phenyl-9,9-dimethyl -9H-pyrrolo {1,2-a}indol-1 -yl)phthalid
50 3-(4-Morpholinophenyl) -3- (l-methyl-2-phenyl -4-äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-3-yl)phthalid
51 3-(2-Methoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (4-äthyl-2-
20phenyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-l-yl)phthalid
52 3-(2-Methoxy -4- diäthylaminophenyl) -3- (2-phenyl-9,9-dimethyl-9H-pyrrolo {1,2-a}indol-1 -yl)phthalid
53 3-(2-Methoxy-4-diäthylaminophenyl) -3- (l-methyl-2-phenyl-4-äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-3-yl)-
25 phthalid
54 3-(2-Methoxy -4- diäthylaminophenyl) -3- (8-methyl-2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl)phthalid
55 3-(2-Methoxy -4- diäthylaminophenyl) -3- (6-phenyl-imidazo {2,1-b} thiazol-5-yl)phthalid
30 56 3-(2-Methoxy -4- diäthylaminophenyl) -3- (2-p-metho-xyphenyl)iimdazo {1,2-a} pyridin-3-yl)phthalid
57 7-(l-Äthyl-2-methylindol -3-yl) -7- (6-p-methoxyphe-nylimidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-5-on
35 58 7-(1-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -7- (2-phenylpyrrolo {2,1 -b} benzothiazol-1 -yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} py-ridin-5-on
59 7-(l-Äthyl-3-methylindol-3-yl) -7- (4-äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-1-yl)-5,7-dihydrofuro
40 {3,4-b} pyridin-5-on
60 7-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -7- (2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyri-din-5-on
61 7-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -7- (8-methyl-2-phenyl-
45 imidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b}
pyridin-5-on
627-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)-7-(6-phenylimidazo {1,2-a} thiazol-5-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyri-din-5-on
50 6 3 7-(l -Äthyl-2-methylindol-3-yl) -7- (2-(p-methoxyphe-nyl)imidazo {l,2-a}pyridin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b }pyridin-5-on
64 7-(l-i-Pentyl-2-methylindol-3-yl) -7- (4-äthyl-2-phenyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-1-yl)-5,7-dihydrofuro
55 {3,4-b} pyridin-5-on
65 7-(l-i-Pentyl-2-methylindol-3-yl) -7- (2-(p-methoxy-phenyl)imidazo {1,2-a}pyridin-3-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-5-on
66 7-(l -i-Pentyl-2-methylindol-3-yl)-7-(2-phenylimidazo
60 {1,2-a} pyridin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b}
pyridin-5-on
67 7-(l-i-Pentyl-2-methylindol-3-yl) -7- (6-(p-methoxy-phenyl)imidazo {2,1-b} thiazol-5-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-5-on
65
68 7-(l-i-Pentyl-2-methylindol-3-yl) -7- (2-phenylpyrrolo {2,1-b} benzothiazol-1-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} py-ridin-5-on
656137
Beispiel
69 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (8-methyl-2-phenylimidazo [l,2-a}pyridin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
70 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (2-phenylimidazo Jl,2-a)pyridin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-bJpy-ridin-7-on
71 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (6-nitro-2-phe-nylimidazo {1,2-a}pyridin-3-yl) -5,7- dihydrofuro
{3,4-b ] pyridin-7-on
72 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (2-(p-metho-xyphenyl)imidazo {1,2-a}pyridin -3- yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
73 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (2-(p-dime-thylaminophenyl)imidazo {1,2-a}pyridin-3-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
74 5- (4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (2-phenylimidazo {2,l-a}isochinolin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
75 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (4-methyl-2-phenylpyrrolo {1,2-a} chinoxalin-l-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
76 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (l-ethyl-6-phe-nylpyrrolo {1,2-a} imidazol-5-yl) -5,7- dihydrofuro
{3,4-b} pyridin-7-on
77 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (4-äthyl-l-methyl-2-phenylpyrrolo {1,2-a}benzimidazol-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
78 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (4-äthyl-2-phe-nylpyrrolo {1,2-a}benzimidazol-l-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
79 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (2-phenylimidazo {1,2-a}pyrimidin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
80 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (2-phenylpyrrolo {2,1-b} benzothiazol-l-yl) -5,7- dihydrofuro
{3,4-b} pyridin-7-on
81 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (6-p-methoxy-phenyl)imidazo {2,l-b}thiazol-5-yl)-5,7- dihydrofuro
{3,4-b} pyridin-7-on
82 5-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -5- (6-phenylimidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
83 5-(l-Methyl -1,2,3,4- tetrahydrochinolin-6-yl) -5- (4-äthyl-1 -methyl -2- phenyl-4H- pyrrolo {1,2-a}benzimid-azol-3-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
84 5-(l-Methyl -1,2,3,4- tetrahydrochinolin-6-yl) -5-(8-methyl-2-phenylimidazo {1,2-a}pyridin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
85 5-(l-Methyl -1,2,3,4- tetrahydrochinolin-6-yl) -5-(2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
86 5-(l-Methyl -1,2,3,4- tetrahydrochinolin-6-yl) -5-(6-(p-methoxyphenyl)imidazo {2,1-b} thiazol-5-yl) -5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
87 5-(l-Methyl -1,2,3,4- tetrahydrochinolin-6-yl) -5-(2-phenylpyrrolo {2,1-b} benzothiazol-l-yl) -5,7- dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
88 5-(l-Methyl -1,2,3,4- tetrahydrochinolin-6-yl) -5-(4-methyl-2-phenylpyrrolo {1,2-aJ chinoxalin-l-yl) -5,7-dihydrofuro {3,4-b} pyridin-7-on
89 5-(2,3,6,7-Tetrahydro -1H,5H- benzo{ij jchinolin-9-yl) -5- (2-(p-methoxyphenyl)imidazo {1,2-a }pyridin-3-yl)-5,7-dihydrofuro {3,4-b}pyridin-7-on
IS
16
90 5-(2,3,6,7-Tetrahydro -1H,5H- benzojij jchinolin-9-yl) -5- (2-phenylpyrrolo {2,1-b} benzothiazol-l-yl) -5,7-dihydrofuro j3,4-b} pyridin-7-on
91 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (8-methyl-2-phe-nylimidazo {1,2-a }pyridin-3-yl) -1,3- dihydrofuro
{3,4-b lchinoljri-1-on
92 3-(1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl)-3-(6-phenylimidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-1,3-dihydrofuro {3,4-b}chino-lin-l-on
10 93 3-( 1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-(p-methoxyphe-nyl)imidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -1,3- dihydrofuro {3,4-b }chinolin-l-on
94 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl)-l,3-dihydrofuro {3,4-b}chino-lin-l-on
95 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (6-(p-methoxyphe-nyl)imidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-1,3-dihydrofuro
{3,4-b jchinolm-l-on
96 3-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -3- (2-phenylpyrrolo 20 {2,l-b}benzothiazol-l-yl)-1,3-dihydrofuro {3,4-b}chi-
nolin-l-on
97 3-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -3- (l-methyl-2-phenyl-4-Äthyl-4H-pyrrolo {1,2-a}benzimidazol-3-yl)-l,3- dihydrofuro {3,4-b} chinolin-l-on
2s 98 1 -( 1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl) -1 - (8-methyl-2-phe-nylimidazo {1,2-a}pyridin-3-yl)-1,3-dihydrofuro {3,4-b Jchinoxalin-3-on
99 1 -( 1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl)-1 -(6-phenylimidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-l,3-dihydrofuro {3,4-b}chinoxa-30 lin-3-on
100 1 -( 1 -Äthyl-2-methylindol-3-yl)-1 -(2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl)-l ,3-dihydrofuro {3,4-b}
chinoxalin-3-on
101 l-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -1- (2-(p-methoxyphe-35 nyl)imidazo {1,2-a}pyridin-3-yl)-1,3-dihydrofuro
{3,4-b }chinoxalin-3-on
102 l-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -1- (6-(p-methoxyphe-nyl)imidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-1,3-dihydrofuro
{3,4-b} chinoxalin-3-on 40 103 l-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)-l-(2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -1,3- dihydrofuro {3,4-b} -6- (und 7-) chlorchinoxalin-3-on
104 l-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -1- (2-(p-methoxyphe-nyl)imidazo {1,2-a}pyridin-3-yl)-1,3-dihydrofuro
{3,4-b} -6- (und 7-) chlorchinoxalin-3-on
105 l-(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl) -1- (6-(p-methoxyphe-nyl)imidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-1,3-dihydrofuro so {3,4-b} -6- (und 7-) chlorchinoxalin-3-on
106 l-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -1- (8-methyl-2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -1,3- dihydrofuro {3,4-b} chinoxalin-3-on
107 l-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -1- (6-phenyl-
55 imidazo {2,1-b}thiazol-5-yl)-1,3-dihydrofuro {3,4-b}
chinoxalin-3-on
108 l-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl)-l- (2-(p-metho-xyphenyl)imidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -1,3- dihydrofuro {3,4-b} chinoxalin-3-on
60 109 1 -(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -1 - (2-phenylimidazo {1,2-a} pyridin-3-yl) -1,3- dihydrofuro {3,4-b} chinoxalin-3-on
110 l-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl) -1- (6-(p-metho-xyphenyl)imidazo {2,1-b} thiazol-5-yl) -1,3- dihydrofuro es {3,4-b} chinoxalin-3-on
111 l-(4-Diäthylamino-2-chlorphenyl) -1- (4-äthyl-2-phe-nyl -4H- pyrrolo {1,2-a} benzimidazol-l-yl) -1,3- dihydrofuro {3,4-b} chinoxalin-3-on
17
656 137
Einige der oben erwähnten chromogenen Lactone wurden der Elementaranalyse unterworfen. Die Molekularformel für derartige Lactone ist zusammen mit den berechneten und experimentell bestimmten analytischen Resultaten in der Tabelle IX zusammengestellt.
Tabelle IX
Berechnete Werte gefundene Werte
Bsp. Formel c
H
N
O Cl
S
C
H
N
O
1
c31h25n303s
71,65%
4,85%
8,09%
9,24%
6,17%
71,19%
4,85%
8,12%
9,58%
17
c3sh37n303
78,18%
6,39%
7,20%
8,22%
76,70%
6,75%
7,68%
8,90%
18
c37h34n202
82,50%
6,36%
5,20%
82,70%
6,09%
5,26%
59
c34h30n4o2
77,54%
5,74%
10,63%
6,08%
76,20%
5,49%
9,64%
8,59%
69
c33h32n403
74,41%
6,06%
10,52%
9,01%
74,38%
5,98%
10,50%
9,10%
70
c32h30n4o3 • h2o
71,62%
6,01%
10,44%
11,93%
71,50%
5,54%
10,77%
12,11%
72
c33h32n4o4
72,24%
5,88%
10,21%
11,67%
70,46%
6,04%
9,78%
13,65%
73
c34h35n503
72,70%
6,28%
12,47%
8,55%
72,60%
6,61%
12,06%
8,50%
78
c37h36n4o2
78,13%
6,38%
9,85%
5,63%
79,64%
5,90%
9,26%
5,30%
79
c3ih29n503
71,66%
5,63%
13,55%
9,24%
72,70%
5,92%
12,80%
8,77%
81
c31h30n4o4s • h2o
65,01%
5,63%
9,78%
13,97%
5,60%
64,99%
5,40%
9,78%
14,09%
82
c36h35n5o3
74,08%
5,70%
12,00%
73,88%
5,75%
11,89%
ci s
6,50%
5,72%
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Herstellung eines druckempfindlichen Kopierpapieres be- 25 schrieben.
Eine l,7%ige Lösung des Lactons aus Beispiel 1, Beispiel 17, Beispiel 58, Beispiel 80 oder Beispiel 106 in einem Lösungsmittelgemisch von Äthyldiphenylmethan (s. U.S.-Pa-tentschrift Nr. 3 996 405) und gesättigtem Kohlenwasser- 30 stofföl (Destillationsbereich 370-500 °F) in einem Gewichtsverhältnis von 64:36 wird mikroverkapselt, unter Anwendung der Verfahrensweise von Beispiel 17 der US-Patentschrift Nr. 4 100 103. Die so erhaltenen Mikrokapseln werden mit ungekochten Weizenstärkepartikeln und gekochtem Maisstärkebindemittel vermischt und die Mischung wird beim Papiervlies aufgebracht und man trocknet, wodurch man ein druckempfindliches Umdruckpapier erhält.
Die so erhaltenen druckempfindlichen Übertragungspapiere (CB Blätter) werden in innigem Oberflächenkontakt auf unterliegende bedruckungsempfangende Blätter (CF Blätter) aufgelegt, welche eine Beschichtung aufweisen, bestehend aus Silton Ton, beschrieben in den US-Patentschriften Nr. 3 622 364 & 3 753 761. Diese Kombinationen von CB Blatt-CF Blatt werden sodann Markierbedruckung unterworfen, wodurch man klare, scharfe Bilder erhält, wie das in der Folge beschrieben ist:
CB Blatt enthaltend Verbindung Bildfarbe aus:
Beispiel 1 Purpur
Beispiel 17 Blau
Beispiel 58 Blau-Grün
Beispiel 80 Grün
Beispiel 106 Blau.
C
3 Blatt Zeichnungen

Claims (24)

  1. 656137 1
    PATENTANSPRÜCHE Arylgruppe und wobei B ein heteroaromatischer Rest ist, mit
    1. Chromogenes Lacton, dadurch gekennzeichnet, dass es einem Stickstoffatom an einer Kondensationsstelle wobei einen N-haltigen heterocyclischen Substituenten enthält, welcher zwei kondensierte aromatische Ringe aufweist, wobei ein Stickstoffatom an einem der Kondensationspunkte anwesend 5 ist.
  2. 2. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die Formel I
    (W,
    V*
    iß) 0
    -'v n
    0
    aufweist, wobei A ein Substituent der Formel II
    (I)
    20
    (II)
    oder ein Substituent der Formel III
    III
    *4
    30
    35
    ist, und wobei R! und R2 gleich oder voneinander verschieden sind, und jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Alkarylgruppe bedeuten, oder wobei einer der Substituenten Rj und R2 eine Cycloalkylgruppe ist und der andere ein Wasserstoffatom be- 4o deutet oder wobei R! und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, ein Ringsystem bilden, welches gegebenenfalls ein Sauerstoffatom enthält, oder Rj ergibt zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches es gebunden ist, und den C4 und den C3 Atomen ein Ringsystem bildet, und wobei R2 entweder ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches es gebunden ist, und den C4 und C5 Atomen ebenso ein Ringsystem bildet, und wobei R3 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine Alkoxygruppe bedeutet, und R4 und R5 sind gleich oder voneinander verschieden und jedes bedeutet entweder ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine
    (n
    (W), oc^er/?7"^O^J^O^^
    (W,
    (tm),
    bedeutet, wobei R6 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine Dialkylaminogruppe bedeutet, und n eine ganze Zahl von 1 bis und mit 4 ist, und R7 ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom bedeutet.
  3. 3. Chromogenes Lacton gemäss einem der Patentansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der heteroaromatische Rest zwei fünf- oder sechsgliedrige kondensierte aromatische Ringe besitzt.
  4. 4. Chromogenes Lacton gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder der andere der beiden aromatischen Ringe ein zusätzliches Hetero-atom enthält.
  5. 5. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Heteroatom ein Stickstoff- oder Schwefelatom ist.
  6. 6. Chromogenes Lacton gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der heterocyclische Substituent aus der Gruppe Imidazo-(2,l-b)thiazol, Pyrrolo-(l,2-a)benzimidazol, Imidazo-(l,2-a)pyridin, Pyrrolo-(2,l-b)benzothiazol, Pyrrolo-(l,2-a)indol, Pyrrolo-(l,2-a)imid-azol, Imidazo-(2,l-a)isochinolin, Pyrrolo-(l,2-a)chinoxalin, oder Imidazo-(l ,2-a)pyrimidin ausgewählt wird.
  7. 7. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Imidazo-(2,l-b)thiazol Substituent die Formel IX
    45
    (IX)
    50
    aufweist; dass der Pyrrolo(l,2-a)benzimidazol Substituent die Formel X
    (Xa)oder ®
    R10 R9
    60
    65
    aufweist; der Imidazo (1,2-a) pyridin-Substituent die Formel XI
    (XI)
    aufweist; der Pyrrolo (2,1-b) benzothiazol Substituent die Formel XII
    656 137
    (Ma) oder
    (XEb)
    10
    aufweist; der Pyrrolo (1,2-a) indol-Substituent die Formel XIII
    R15 R15
    aufweist; der Pyrrolo (1,2-a) Imidazol-Substituent die Formel XIV
    (YlVn) oder
    R10 R9
    ÎVt1
    r9
    (XL7b)
    aufweist; der Imidazo (2,1-a) isochinolin Substituent die Formel XV
    25
    30
    aufweist; der Pyrrolo (1,2-a) chinoxalin Substituent die Formel XVI
    (XSHa)oder
    R10 r15
    (XIII)
    (XV)
    (XSLb)
    10 "15
    aufweist und dass der Imidazo (1,2-a) pyrimidin-Substituent die Formel XVII
    besitzt, wobei in diesen Formeln 50
    Rg eine gegebenenfalls substituierte Aryl- oder Alkylgruppe bedeutet,
    Rg ein Wasserstoff oder eine Alkylgruppe,
    R10 ein Wasserstoff, eine Alkyl- oder eine Arylgruppe bedeutet, und wobei 55
    Rh, R]2, R13 und RI4 gleich oder voneinander verschieden sind, und jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine Nitrogruppe bedeuten, und wobei schliesslich *
    R15 eine Alkylgruppe bedeutet.
  8. 8. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass E die Formel IV aufweist, A die Formel II besitzt und B die Formel Xa, XI, XIII oder XlVa besitzt, wie dies im Patentanspruch 7 definiert ist.
  9. 9. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 2, da- , durch gekennzeichnet, dass E die Formel IV, A die Formel III und B die Formel IX, Xa, XI oder Xlla besitzt, wie dies im Anspruch 7 definiert ist.
    60
    (XVII)
  10. 10. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass E die Formel V oder VI besitzt, A die Formel II oder III aufweist und B die Formel IX, Xa, XI, Xlla, XlVa, XV, XVIa oder XVII besitzt, wie dies im Patentanspruch 7 definiert ist.
  11. 11. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass E die Formel V aufweist, A die Formel II und B die Formel Xlla besitzt, wie dies im Patentanspruch 7 definiert ist.
  12. 12. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass E die Formel VII oder VIII hat, A die Formel III, und B eine der Formeln IX, Xa oder XI besitzt, wie dies im Patentanspruch 7 definiert ist.
  13. 13. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass E die Formel VII oder VIII, und A die Formel II besitzt, und wobei B die Formel IX, Xa oder XI aufweist, wie dies im Patentanspruch 7 definiert ist.
  14. 14. Chromogenes Lacton gemäss einem der Patentansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkylgruppen
    656137 4
    oder die Alkylanteile der Alkyl enthaltenden Gruppen 1 bis und mit 12 Kohlenstoffatome umfassen.
  15. 15. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkylgruppen oder Alkylanteile 1 bis und mit 5 Kohlenstoffatome umfassen. 5
  16. 16. Chromogenes Lacton gemäss Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkylgruppen oder die Alkylanteile gleich oder voneinander verschieden sind, und jeweils Methyl-, Äthyl-, N-Butyl- oder Isopentylgruppen bedeuten.
  17. 17. Chromogenes Lacton gemäss einem der Patentansprii- 10 che 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Arylgruppen oder die Arylanteile von Aryl enthaltenden Gruppen Phenyl-gruppen sind.
  18. 18. Verfahren zur Herstellung eines chromogenen Lactons der Formel (I), dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegen- 1S wart eines entwässernden Mittels eine Ketosäure der Formel XX
    M
    C=0
    co2h
    (XX)
    20
    mit einer Verbindung der Formel XXI N-H
    25
    (XXI)
    umsetzt, wobei einer der Substituenten M und N A bedeutet und der andere B. 30
  19. 19. Verfahren gemäss Patentanspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass M A ist und N B bedeutet.
  20. 20. Verfahren nach Patentanspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das entwässernde Mittel ein Säureanhydrid ist. 35
  21. 21. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhydrid Essigsäureanhydrid ist.
  22. 22. Mikroverkapselte Lösung, enthaltend ein chromogenes Lacton der Formel (I). 40
  23. 23. Druckempfindliches Umdruckmaterial, enthaltend eine mikroverkapselte Lösung gemäss Patentanspruch 22.
  24. 24. Wärmeempfindliches Umdruckmaterial, enthaltend eine mikroverkapselte Lösung gemäss Patentanspruch 22.
    45
    und so wird ein gefärbtes Bild hergestellt, welches genau dem Bild des aufgebrachten Druckmusters entspricht. In dieser Weise können druckempfindliche Umdruckmaterialien angewandt werden, um Kopien herzustellen ohne dass irgendwelches Kohlepapier angewandt werden muss.
    Bei einem in sich geschlossenen Umdrucksystem umfasst das druckaufnehmende Material ein Blatt, welches eine Be-schichtung mit mikroverkapselter chromogenen Lösung in Mischung mit Farbentwickler enthält. Alternativerweise kann die mikroverkapselte chromogene Lösung und der Farbentwickler innerhalb des Blattes selbst dispergiert sein.
    Bei einem Übertragungsdrucksystem werden zumindest zwei verschiedene Umdruckmaterialien angewandt. Eines umfasst ein Blatt, welches eine Beschichtung mit mikroverkapselter chromogenen Lösung aufweist (das CB Blatt) und das andere umfasst ein Blatt, welches eine Beschichtung mit einem Farbentwickler (das CF Blatt) aufweist. Die Blätter werden zueinander in der Weise angeordnet, dass man eine Blattzusammensetzung erhält, deren Beschickungen in durchgehendem Berührungskontakt, so dass die Übertragung der chromogenen Lösung vom CB Blatt auf das CF Blatt stattfinden kann. Um weitere Kopien zu erhalten, kann die Blattzusammensetzung gegebenenfalls ein drittes Umdruckmaterial enthalten, welches aus einem Blatt besteht, das auf einer Seite eine Beschichtung mit der mikroverkapselten chromogenen Lösung aufweist, und auf der anderen Seite eine Beschichtung mit dem Farbentwickler. Eines oder mehrere dieser Blätter (CFB Blätter) werden zwischen die oben genannten CF und CB Blätter in der Blattzusammensetzung angeordnet, wobei jede Mikroverkapselungsbeschichtungin durchgehendem Berührungskontakt mit einer Farbentwicklerschicht steht.
    Verschiedene Typen von chromogenen Lactonen sind nach dem Stand der Technik bei Farbherstellungssystemen für druckempfindliche Umdruckmaterialien bekannt und sie sind beispielsweise in den US-Patentschriften 3 491 112, 3 491 116,3 509 173,3 540 909,3 540 911,3 540 912, 3 736 337,3 775 424,3 853 869 und 4 020 068, im U.S. Reis-suePatent Nr. 23 024, und in der belgischen Patentschrift 844 962 beschrieben. Es besteht jedoch nach wie vor ein Bedürfnis nach weiteren und besseren chromogenen Lactonen, um die weitere Auswahl und Verbesserung bei der Farbbildung zu erreichen.
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