CH620102A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen entlüftenden Schuh, insbesondere einen Sportschuh.
Sportschuhe neigen ganz allgemein dazu, nach einer gewissen Zeit des Tragens während anstrengender sportlicher Leistungen unkomfortabel zu werden, wobei dieses Gefühl häufig dadurch verursacht wird, dass ein durch die Körperwärme auftretender Fussschweiss des Schuhträgers im Schuhwerk zurückgehalten wird. Durch die üblicherweise eng anliegende, genau dem Fuss angepasste Ausbildung der meisten Sportschuhe werden die genannten Vorgänge noch verstärkt. Zwar besitzen Oberschuhe aus Leder oder Leinen eine gewisse Porosität, welche eine «Atmung» zulässt, jedoch ist damit im allgemeinen noch nicht genügend getan, um den gewünschten Komfort beim Tragen der Sportschuhe für die gewöhnlichen Sportzwecke zu gewährleisten.
Es wurden Versuche unternommen, um die Atmungsfähigkeit des Schuhwerks durch eine Veränderung des Oberschuhs zu verbessern. In einigen Fällen ist der Oberschuh am Fussspannbereich mit mehreren Öffnungen versehen worden, um so Luft in das Schuhwerk eindringen bzw. heraustreten zu lassen. In anderen Fällen wurden locker gewebte Oberschuhe verwendet. Soweit bekannt, richteten sich nur wenige Massnahmen auf Veränderungen im Bereich der Schuhsohle, um von dort her eine verbesserte Durchlüftung der Sportfussbekleidung zu erzielen. Mit lediglich im Spannbereich des Oberschuhs ausgebildeten Öffnungen können jedenfalls keine umfassend zufriedenstellenden Ergebnisse erhalten werden. Mit grobmaschig ausgebildeten Oberschuhen ist auch die Möglichkeit der Sportschuhgestaltung begrenzt und damit auch
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deren Marktwert. Ausserdem können gitter- oder netzartige Oberschuhe nur einen vergleichsweise geringen Schutz gewähren und sind auch unbequemer zu tragen als Oberschuhe aus Leder oder stabilem Leinen.
Aus diesen und anderen Gründen besteht die Notwendigkeit für ein Schuhwerk mit verbesserten Mitteln zur Zirkulation von Luft für eine Trocknung sowie Kühlung innerhalb des Schuhwerks. Ausserdem besteht die Notwendigkeit, die Sohlengriffigkeit bei Sportschuhen zu verbessern.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in erster Linie darin, einen flexiblen Sportschuh mit einer leichten und angenehm zu tragenden Sohle zu schaffen, deren Oberfläche eine verbesserte Griffigkeit bzw. günstige Hafteigenschaften besitzt, ferner soll durch die Schuhsohle und unterhalb der Fusssohle des Trägers Luft zirkulieren können, wobei die zirkulierende Luftmenge im wesentlichen proportional zur Einsatzintensität des Schuhs bei der sportlichen Betätigung sein soll. Dabei soll die Luft dynamisch durch die Schuhsohle in den Innenraum des Schuhs gedrückt und durch eine Zwischenlage, eine weiche, mit einer feuchtigkeitsabsorbierenden Oberfläche versehenen poröse Innensohle, welche ohne ein Festkleben lagensicher auf der Zwischenlage gehalten und einfach aus dem Schuh herausnehmbar sein soll, sowie durch eine Strumpfschutzauskleidung über einen weiten Flächenbereich unterhalb des Fusses verteilt werden.
Die erfindungsgemässe Lösung besteht bei einem entlüftenden Schuh in einem Oberschuh, einer aus biegsamem, kompressiblem Material bestehenden und eine Innen- und eine Aussenfläche aufweisenden Aussensohle, welche am Umfang des Oberschuhs angreift, und in Mitteln zur Ausbildung mehrerer von der Innenfläche zur Aussenfläche der Aussensohle durchgehender Durchlässe.
Ein derartiger entlüftender Schuh besitzt einen Oberschuh aus einem herkömmlichen Material, und die Durchlässe werden bevorzugterweise durch mehrere in der Aussenfläche vorgesehene Rundhöhlungen gebildet, von denen jede jeweils auf einen der genannten Durchlässe ausgerichtet ist. Eine innerhalb des Schuhs auf der Innenfläche vorgesehene Zwischenlage kann von mehreren Öffnungen durchsetzt sein, welche jeweils auf einen der Durchlässe in der Aussensohle ausgerichtet sind. Ausserdem kann eine Innensohle mit mehreren Löchern vorgesehen sein, welche jeweils in Ausrichtung auf die Öffnungen in der Zwischenlage angeordnet sein können. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind mehrere ringartige Nuten koaxial zu den die Durchlässe begrenzenden Randabschnitten vorgesehen, welche in einem kontinuierlichen oder sich wiederholenden Muster über die äussere Sohlenfläche verteilt angeordnet sind. Eine die Innensohle abdeckende, aus Stoff bestehende Strumpfauskleidung ist vorzugsweise auch mit mehreren auf die Öffnungen in der Innensohle ausgerichteten Löchern versehen.
Bei der Benutzung eines derartigen Schuhwerks werden durch den Druck, der über den Fuss des Trägers auf die Sohle ausgeübt wird, die Rundhöhlungen gegen die den Schuh abstützende Oberfläche zusammengedrückt, so dass Luft aus den Rundhöhlungen heraus durch die Durchlässe in der Sohle und die auf diese ausgerichteten Öffnungen und Löcher in das Schuhinnere unterhalb der Fuss-Sohle gedrückt wird.
Diese und weitere Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand von in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Unteransicht eines Sportschuhs nach den Merkmalen der Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform bei einer Schnittführung längs der Linie 2-2 in Fig. 1 ;
Fig. 3 eine Schnittansicht bei einer Schnittführung längs der Linie 3-3 in Fig. 1 ; *
Fig. 4 eine weitere Schnittansicht einer Schnittführung längs der Linie 4-4 in Fig. 1 ;
Fig. 5 eine Teilaufsicht auf die untere Fläche der inneren Sohle der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform;
Fig. 6 eine Unteransicht eines Sportschuhs gemäss einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 eine Querschnittsansicht der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform mit einer Schnittführung längs der Linie 7—7 in Fig. 6;
Fig. 8 eine Aufsicht auf die äussere Sohle der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform;
Fig. 9 eine Querschnittsansicht einer Schnittführung längs der Linie 9-9 in Fig. 6;
Fig. 10 eine Querschnittsansicht eines Details im wesentlichen nach der Schnittführung längs der Linie 10-10 in Fig. 6; und
Fig. 11 eine Aufsicht auf die untere Fläche der inneren Sohle der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform.
Die in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Ausführungsform eines Sportschuhs ist besonders für Tennisspieler gedacht. Dabei ist ein herkömmlicher Tennisoberschuh 1 mit einer Aussensohle 2 an deren Umfangsabschnitt 3 verbunden. Der Oberschuh 1 kann aus herkömmlichem Leinen oder ähnlichem Gewebe wie Nylon oder, wie es z. Z. sehr gefragt ist, aus Leder bestehen. Auch können der Oberschuh 1 und die Aussensohle 2 auf übliche Weise mit einem Zierstreifen 4 versehen sein.
Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Aussensohle besitzt eine glatte Innenfläche 5, während die Aussenfläche 6 mehrere Rundhöhlungen 7 aufweist. Koaxial zu diesen Rundhöhlungen 7 sind Fluidumdurchlässe 8 ausgebildet, welche vorzugsweise in ihren Durchmessern in der Grössenordnung von einem oder zwei Millimetern liegen. Die Durchlässe 8 sind an der Innen-und der Aussenfläche der Aussensohle leicht sich nach aussen erweiternd ausgebildet, um innerhalb der Durchlässe ein zentrales Ringsegment vorzusehen, welches eingeschnürter ist als die Umfangsbereiche der Durchlässe an den Innen- und Aus-senflächen. Der Umfangsbereich einer jeden Rundhöhlung 7 ist, wie bei 10 angezeigt, ebenengleich bezüglich der Aussensohle ausgebildet, so dass die Rundhöhlung an ihrem Umfang beim Andrücken der Aussensohle gegen den Boden abgedichtet wird. Jede Rundhöhlung 7 ist vorzugsweise kuppelartig oder im wesentlichen kegelförmig ausgebildet und bildet dann, wenn der Umfangsbereich 10 der Rundhöhlung gegen eine Bondenfläche angedrückt wird, eine geschlossene Kammer aus. Ausserdem wird jede Rundhöhlung 7 von einer Ringnut 11 umgrenzt, welche bevorzugterweise eine vielseitige Form besitzt, wie dies aus der flächigen Ansicht in Fig. 1 ersichtlich ist. Gemäss dieser Darstellung ist die speziell bevorzugte vielseitige Ausgestaltung der Ringnut ein Sechseck. Konzentrisch zur Ringnut 11 ist eine Reihe von zusätzlichen Rillen 12 und 13 vorgesehen, wobei die Rille 12 ähnlicht sechseckig ist wie die Ringnut 11 und mit dieser eine sechseckige Wand 14 festlegt, deren Seiten von der Aussenfläche 6 her gesehen divergierend verlaufen. Die Rille 13 ist etwa 3 mm breit und besitzt somit die dreifache Breite der Ringnuten 11 und der Rillen 12. Eine Rille 13 ist mit den anderen ebenfalls koaxial zu anderen Rundhöhlungen liegenden Rillen verbunden, wie dies am Kreuzungsbereich 15 gezeigt wird; ferner bildet jede Rille 13 zusammen mit der Rille 12 eine zweite Ringrippe 16, welche parallel zur Wandrippe 14 verläuft.
Das Muster der Rundhöhlungen 7 wiederholt sich über den Sohlenbereich des Schuhs von einem an einer Seite liegenden Randbereich 17 zur Fortsetzung desselben Randbereichs 17 an der anderen Seite der Schuhsohle und ferner von einem Abschnitt in der Nähe des zehenseitigen Sohlenendes bis zum Spannbereich 18. Im Absatzbereich innerhalb des Randabschnitts 17 ist eine einzige Rundhöhlung 7 vorgesehen. An dem vorderen oder zehenseitigen Ende der Sohle befinden sich
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mehrere Querrippen 20, die zueinander parallel verlaufen und einen angeschrägten Querschnitt haben. Eine mit einer ähnlichen Ausformung versehene Anzahlt von Rippen 21 befindet sich am fersenseitigen Ende der Sohle. Am Spannbereich der Sohle erstreckt sich der Rand 17 nach innen bis zu einem Bogenabschnitt 22. Zwischen diesem bogenförmigen Abschnitt 22 und dem gegenüberliegenden Bereich des Randabschnitts 17 ist ein dünnes bogenförmiges Segment 24 ausgeformt.
Ein Füller in Form einer Zwischenlage 25 aus Fasermaterial ist innerhalb des Oberschuhs gegen die Innenfläche der Aussensohle anliegend vorgesehen. Diese Zwischenlage kann aus einem beliebigen Faserstoff oder einem Schichtstoff, wie er üblicherweise bei Schuhwerk Verwendung findet, bestehen. In dieser Zwischenlage 25 sind mehrere Öffnungen 26 mit einem Durchmesser von etwa 5 bis 10 mm ausgebildet. Jede der Öffnungen 26 ist auf einen der Durchlässe 8 ausgerichtet. Ferner besitzt die Zwischenlage 25 eine bevorzugte Dicke in der Grössenordnung von 5 mm und sollte über ihre gesamte Fläche dieselbe Dicke besitzen.
Innerhalb des Schuhs ist eine Innensohle aus Schaumgummi o. ä. eingelegt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt die Innensohle eine materialeinheitlich angeformte Wölbung 27 und eine keilförmige Erhöhung 28. Die untere Fläche der Innensohle ist mit einer Reihe von Rippen versehen, welche sich in Querrichtung der unteren Fläche dieser Innensohle bogenförmig von einer Sohlenseite zur anderen erstrecken, wobei der Krümmungsverlauf dieser Wölbrippen in etwa der Kurvenform des Fersenabschnitts der Innensohle folgt. Diese Rippen 30 sind, wie in Fig. 5 dargestellt, so beschaffen, dass sie reibschlüssig an der oberen Fläche der Zwischenlage 25 angreifen und damit ein Gleiten oder eine Bewegung der Innensohle verhindern, ohne dass ein Ankleben der Innensohle erforderlich wird. Die Innensohle kann bevorzugterweise herausgenommen werden, so dass der Benutzer die Durchlässe 8 und die Öffnungen 26 von Sand und Schmutzteilen freihalten kann. In der Innensohle befinden sich noch mehrere Löcher 31, welche in Gruppen zu drei Löchern oder mehreren zusammengefasst auf die Öffnungen 26 bzw. die Durchlässe 8 in der Aussensohle bzw. der Zwischenlage ausgerichtet sind. Die Löcher 31 erstrecken sich über einen Bereich, der so gross ist wie die Fläche der Öffnungen 26, und diese wiederum haben einen grösseren Durchmesser als die Fluidumdurchlässe 8. Eine aus Stoff bestehende Strumpfauskleidung 33 ist über die Innensohle gelegt und bevorzugterweise mit dieser verklebt, wobei auch in dieser Stofflage entsprechende auf die Löcher 31 ausgerichtete Öffnungen vorgesehen sind.
Die Ausführungsgform gemäss den Fig. 6 bis 10 zeigt einen Basketballschuh mit den Merkmalen der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform wird der Oberschuh 50 auf die herkömmliche Weise und aus dem dafür üblichen Material gebildet. Dieser Oberschuh 50 ist mit der Aussensohle 51 an deren Umfangsbereich 52 auf eine geeignete Weise verbunden. Die Aussensohle 51 und deren Umfangsbereich 52 sind einstückig mit dem Umfangsbereich 52 ausgeformt und umfasst einen Flanschabschnitt, der materialeinheitlich mit der Aussensohle gegossen ist und der im wesentlichen senkrecht zur Hauptebene der Aussensohle verläuft. Gewünschtenfalls kann eine Nut 53 um die äussere Oberfläche des Flansches 52 herumgeformt werden. Dieser Flansch 52 bildet eine Fläche aus, auf der gewünschtenfalls ein herkömmlicher Zierstreifen angebracht werden kann.
Die Durchlüftung der Aussensohle 51 erfolgt über mehrere Fluidumdurchlässe 54, welche vorzugsweise über ihre gesamte Länge einen gleich grossen Durchmesser besitzen. Die Durchlässe erstrecken sich von der Aussenfläche der Aussensohle 51 zur Innenfläche 55 dieser Aussensohle. Auf jeden der Fluidumdurchlässe 54 ist eine Rundhöhlung 56 ausgerichtet vorgesehen, welche durch Kreisringvorsprünge 57 umgrenzt werden, wobei diese Vorsprünge über die Hauptebene 58 der Aussenfläche der Aussensohle hinausragen. Bei der bevorzugten Ausführungsform von Basketballschuhen sind acht solcher Rundhöhlungen im vorderen Schuhteil und drei dieser Rund-s höhlungen im Fersenbereich der Sohle vorgesehen. Mehrere Zylinderzapfen 59A und 59B mit einem Durchmesser von etwa der Hälfte des Durchmessers der Rundhöhlungen 56 ragen von der Hauptebene 58 der Aussensohle nach auswärts. Ein Zylinderzapfensatz 59A, welcher etwa die Hälfte der io Zapfen bildet, erstreckt sich bis zu einer Ebene, die koplanar zu der Ebene verläuft, in der die Kreisringvorsprünge 57 der Rundhöhlungen enden. Die anderen Zylinderzapfen 59B, welche länger sind als die stiftartigen Noppen 59A, erstrecken sich bis zu einer zweiten gemeinsamen Ebene. Die Noppen 15 59A und 59B liegen dicht nebeneinander und überdecken den grössten Flächenabschnitt der Aussensohle mit Ausnahme derjenigen Bereiche, in welchen die Rundhöhlungen ausgebildet sind, sowie die zehen- und fersenseitigen Abschnitte der Aussensohle. Durch Ausbildung einer Vielzahl von nebenein-20 anderliegenden zylinderförmigen Noppen 59A und 59B zwischen den verschiedenen Rundhöhlungen und um diese herum lässt sich die Kompressibilität der Rundhöhlungen bei ihrem Andruck gegen eine flache Oberfläche steigern. Dadurch wird die Pumpwirkung für die Luft durch die Durchlässe 54 bei 25 einem Zusammendrücken während des Angriffs an einer flachen Oberfläche verstärkt, womit durch diese Ausgestaltung die Ventilationswirkung verbessert wird und damit auch die Möglichkeit für ein Kühlen und Trocknen der Fusspartien des Trägers während der Benutzung des Schuhwerks geschaffen 30 wird. Der Umgebungsabschnitt 61 der Aussenfläche der Aussensohle 51, der zehenseitige Abschnitt 62A und der fersenseitige Abschnitt 62B besitzen eine angerauhte Oberflächenstruktur. Auch liegen diese genanten Abschnitte in einer gemeinsamen Ebene mit den Enden eines Zapfensatzes 59.
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An der Innenfläche 55 der Aussensohle sind vom Spann bis zum fersenseitigen Abschnitt mehrere rechteckige Ausnehmungen 64 (Fig. 8) vorgesehen, die von Ausnehmungs-wänden 65 mit einer gemeinsamen Deckfläche 66 umgrenzt 40 sind und diese in der Verlängerung der Innenfläche 55 der Aussensohle liegt. Dabei ist der fersenseitige Abschnitt der Aussensohle 51 dicker als ihr zehenseitiger Abschnitt, wobei der dickere Fersenabschnitt, wie in Fig. 7 gezeigt, zum zehenseitigen Abschnitt hin schräg abfällt. Auf der Innenfläche 55 45 der Aussensohle ist eine faserartige und absorbierende Zwischenlage 70 konstanter Dicke angebracht, welche auf die Fluidumdurchlässe 54 ausgerichtete Öffnungen 71 besitzt, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Durchlässe 54.
so Über die aus Fasern bestehende Zwischenlage 70 ist eine Innesohle 73 gelegt, welche einen ähnlichen Aufbau wie die in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Innensohle besitzt und welche die Zwischenlage 70 auch in der vorstehend beschriebenen Weise überdeckt, so dass sie mit ihren Ausnehmungen oder Löchern 55 74 auf die entsprechenden Öffnungen 71 und die Durchlässe 54 ausgerichtet ist. Wie auch bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Innensohle 73 mit einer materialeinheitlich angeformten Wölbung 80 (Fig. 10) und einer keilförmigen Erhöhung 81, welche als Fussstützen dienen, versehen. 60 Die untere Fläche der Innensohle 73 bestitzt in ihrem fersenseitigen Abschnitt eine Reihe bogenförmiger Einkerbungen 82 und ferner begrenzt krummlinig verlaufende Einkerbungen 83, welche unterhalb des Wölbungsbereichs 80 kreisartig verlaufen und sich zum Fersenabschnitt hin geradlinig erstrecken. Wei-65 tere geradlinig verlaufende Einkerbungen 84 erstrecken sich im wesentlichen in Radialrichtung strahlenförmig zum zehenseitigen Bereich der unteren Fläche der Innensohle 73 und sind mit Erweiterungen 85 durchsetzt. Die untere Fläche die
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ser Innensohle liegt mit ihren verschiedenartigen Einkerbungen auf der Oberfläche der Zwischenlage 70 reibschlüssig an, so dass ein Gleiten der Innensohle verhindert wird und ausserdem auch kein Festkleben erforderlich ist. Auch lässt sich die Innensohle aus dem Schuh wieder entnehmen, so dass die
Durchlässe 54 und die Öffnungen 71 frei von Sand oder Schmutzteilchen gehalten werden können.
Die Innensohle 73 wird von einer Strumpfauskleidung 75 überdeckt, welche ähnlich derjenigen ist, wie sie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 beschrieben wurde.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (19)
- 620 1022PATENTANSPRÜCHE1. Entlüftender Schuh, gekennzeichnet durch einen Oberschuh (1), eine aus biegsamem, kompressiblem Material bestehende und eine Innen- und eine Aussenfläche (16) aufweisende Aussensohle (2), welche am Umfang des Oberschuhs angreift, und durch Mittel zur Ausbildung mehrerer von der Innenfläche zur Aussenfläche der Aussensohle durchgehender Durchlässe.
- 2. Entlüftender Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aussenfläche (6) mehrere Rundhöhlungen (7) ausgebildet sind, von denen jede jeweils auf einen der genannten Durchlässe (8) ausgerichtet und so angeordnet ist, dass sie eine Kammer ausformen, von der Luft in den jeweiligen Durchlass und durch diesen hindurch gedrückt wird, sobald der Umfangsbereich (10) der Kammer an einer Fläche anliegend gegen diese gepresst wird.
- 3. Entlüftender Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rillenanordnung mit mehreren Ringnuten (12, 13), welche von der Aussenfläche der Aussensohle nach innen liegen, vorgesehen ist und dass jede Ringrille koaxial zu einem der Durchlässe angeordnet ist.
- 4. Entlüftender Schuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass von mehreren koaxial zu jedem der Durchlässe liegenden Ringnuten (12, 13) zumindest eine Ringrippe (14) gebildet wird, die koaxial zu jedem der Durchlässe liegt.
- 5. Entlüftender Schuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere der genannten Ringrippen (14,16) vorgesehen sind.
- 6. Entlüftender Schuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringrippe (14, 16) eine mehrseitige Form besitzt.
- 7. Entlüftender Schuh nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine innerhalb des Schuhs auf der Innenfläche vorgesehene Zwischenlage (25), welche aus faserförmigem absorbierendem Material besteht und von mehreren Öffnungen, welche jeweils auf einen der Durchlässe (26) ausgerichtet sind, durchsetzt ist.
- 8. Entlüftender Schuh nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Innensohle (27, 28) aus biegsamem kompressiblem Material mit mehreren Löchern, von denen jedes in einer Reihe mit den genannten Öffnungen und Durchlässen auf diese ausgerichtet ausgebildet ist.
- 9. Entlüftender Schuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensohle (27, 28) eine Fussspannungstütze (27) und einen Fusskeil (28) aufweist, ferner mehrere, sich quer über die Fläche der Innensohle erstreckende Rippen (30), welche an der Zwischenlage flächig angreifen, und dass auf der Innensohle an der der Zwischenlage abgewandten Seite eine absorbierende Stoffstrumpfauskleidung (33) aufgebracht ist.
- 10. Entlüftender Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussensohle (2) ein sich vom Umfangsbereich der Sohle etwa senkrecht zur Aussenfläche erstreckender Flanschrand (52) einstückig angeformt ist und dass der Oberschuh (1) und der Flanschrand miteinander verbunden sind.
- 11. Entlüftender Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenfläche der Aussensohle mehrere sich quer zur Sohle erstreckende Rippen (14,16) vorgesehen sind.
- 12. Entlüftender Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundhöhlungen (56) jeweils innerhalb von an der Aussenfläche (6) vorgesehenen Höhlungsrandabschnitten (57) liegend ausgeformt sind, welche von der Aussenfläche vorstehen, und dass diese Randabschnitte so angeordnet sind, dass sie von einer senkrecht zur Aussenfläche wirksamen Andruckkraft zusammendrückbar sind.
- 13. Entlüftender Schuh nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Randabschnitte (57) eine vielseitige Form besitzen und dass sie in der Aussenfläche ein sich wiederholendes Muster bilden.
- 14. Entlüftender Schuh nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mehrere im Abstand zueinander liegende Noppen (59a), die sich nach auswärts von der Aussensohle um die genannten Rundhöhlungen (56) herum erstrecken und mit ihren Enden in einer gemeinsamen Ebene mit dem Rand der genannten Kammer liegen.
- 15. Entlüftender Schuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen einen Durchmesser besitzen, der etwa die Hälfte des Rundhöhlungsdurchmessers beträgt.
- 16. Entlüftender Schuh nach den Ansprüchen 11 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundhöhlungen (56) jeweils innerhalb eines von einer Hauptebene der Aussensohle abstehenden Randabschnittes gebildet sind und dass dieser Randabschnitt und die Noppen (59a) etwa dieselbe Länge besitzen.
- 17. Entlüftender Schuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenfläche der Innensohle (27, 28) für deren rutschfestes Anliegen an der Zwischenlage entsprechende Mittel vorgesehen sind und dass diese Innensohle abnehmbar flächig an der Zwischenlage aufliegt.
- 18. Entlüftender Schuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensohle ohne Zerstörung aus ihrer Position auf der Zwischenlage entfernbar ist.
- 19. Entlüftender Schuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gruppen mit jeweils mehreren im Abstand zueinander liegenden Noppen (59a), die sich von der Aussensohle (2) nach auswärts und um die genannten Rundhöhlungen (56) herum erstrecken, vorgesehen sind, und dass die Enden aller Noppen einer jeden Gruppe in einer gemeinsamen, jedoch bezüglich der Enden der Noppen der anderen Gruppe verschiedenen Ebene liegen.
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