DE69412238T2 - Vorrichtung zur Innenbelüftung von Schuhen - Google Patents

Vorrichtung zur Innenbelüftung von Schuhen

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DE69412238T2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/06Footwear with health or hygienic arrangements ventilated
    • A43B7/08Footwear with health or hygienic arrangements ventilated with air-holes, with or without closures
    • A43B7/082Footwear with health or hygienic arrangements ventilated with air-holes, with or without closures the air being expelled to the outside
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • A43B17/08Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined ventilated

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die die innere Ventilation von Schuhen ermöglicht. Eine Vorrichtung zur inneren Ventilation von Schuhen, wie im Oberbegriff des beigefügten Patentanspruchs 1 definiert, ist in der GB-A-2 247 391 beschrieben.
  • Beim Tragen von Schuhen tritt gegenwärtig das Problem auf, daß der Fuß beim Gehen transpiriert. Dadurch sind die Bedingungen für den Fuß im Schuh nicht optimal, da sich der Fuß ständig in einer feuchten Umgebung befindet, wenn der Schuh getragen wird.
  • Als eine Teillösung dieses Nachteils sind Schuhe bekannt, die überwiegend zur Gymnastik verwendet werden und aus einem Obermaterial gefertigt sind, das einen begrenzten Luftstrom zuläßt. Diese Lösungen haben jedoch einige Nachteile: Erstens ist es nicht möglich, eine optimale Ventilation des Schuhinneren zu erreichen, wodurch wiederum die Bedingungen für den Fuß im Schuh nicht optimal sind. Zweitens kann durch dieses Material bei Regen Wasser eindringen, so daß sich die Bedingungen für den Fuß weiter verschlechtern.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, die oben erläuterten technischen Schwierigkeiten zu lösen, indem die Nachteile des genannten Standes der Technik ausgeräumt und somit eine Vorrichtung angegeben wird, die es ermöglicht, eine optimale innere Ventilation eines Schuhs zu erreichen, und die es insbesondere ermöglicht, die in dem Schuh vorhandene Feuchtigkeit auszustoßen.
  • Im Rahmen dieses Ziels ist es eine wichtige Aufgabe, eine Vorrichtung anzugeben, welche es dem Fuß ermöglicht, sich in einer Umgebung zu befinden, die seine optimale Transpiration erleichtert. Eine weitere wichtige Aufgabe ist es, eine Vorrichtung anzugeben, die vor allem die optimale Ventilation im Bereich der Fußsohle ermöglicht. Eine weitere wichtige Aufgabe ist es, eine Vorrichtung anzugeben, durch die in dem Schuh angesammeltes Wasser abfließen kann. Ferner ist es eine wichtige Aufgabe, eine Vorrichtung anzugeben, die zuverlässig und sicher im Gebrauch ist und leicht an einem Teil des Schuhs angebracht werden kann. Eine weitere Aufgabe ist es, eine Vorrichtung anzugeben, deren Herstellungskosten gering sind und die mit einer herkömmlichen, bekannten Einrichtung gefertigt werden kann.
  • Im Rahmen dieses Ziels, dieser Aufgaben sowie anderer, die sich aus dem folgenden ergeben, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zur inneren Ventilation von Schuhen angegeben, wie in den beiliegenden Ansprüchen definiert.
  • Die Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung eines speziellen, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsbeispiels, das lediglich an Hand eines nicht einschränkenden Beispiels in den beiliegenden Zeichnungen erläutert ist. Darin zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht der Sohle mit dem verbundenen Luftkissen;
  • Fig. 2 einen Längsschnitt in der mittleren Ebene der Sohle im Absatzbereich; .
  • Fig. 3 eine perspektivische Seitenansicht des Luftkissens;
  • Fig. 4 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des Luftkissens.
  • In Bezug auf die obigen Figuren kennzeichnet das Bezugszeichen 1 eine Vorrichtung zur inneren Ventilation eines Schuhs 2 mit einer Sohle 3, die mit einem Obermaterial 4 verbunden ist. Die Vorrichtung hat mindestens ein durch das Bezugszeichen 5 gekennzeichnetes Luftkissen, das an der inneren Seitenfläche 6 der Sohle 3 in einem geeigneten, auf dieser ausgebildeten Hohlraum 7 angeordnet ist.
  • In dem in der Fig. 1 dargestellten speziellen Ausführungsbeispiel ist das Luftkissen 5 daher im wesentlichen U-förmig, und seine Arme 8a und 8b sind im vorderen Bereich 9 des Schuhs 2 angeordnet, der unter dem vorderen zentralen Bereich des Fußes des Benutzers liegt. Das Luftkissen 5 ist mit mindestens einem ersten Eintrittsventil 10 verbunden, das auf eine optionale Einlegesohle 11 mit geeigneten Löchern 12 gerichtet ist. Das erste Eintrittsventil 10 ist vorzugsweise dort verbunden, wo der Arm 8b und die Basis 13 des Luftkissens verbunden sind.
  • Das Luftkissen ist außerdem über einen geeigneten ersten Kanal 14, der sich an der Verbindung zwischen dem Arm 8a und der Basis 13 befindet, mit einem zweiten Austrittsventil 15 verbunden, das an dem Umfangsrand oder der Umfangskante 16 der Sohle 3 vorzugsweise im Absatzbereich 17 angeordnet ist.
  • Wie in der Fig. 4 gezeigt, kann das Luftkissen 5 wahlweise eine unterschiedlich gekrümmte Form haben, um auf den gesamten Sohlenbereich des Fußes einzu wirken und mit einer Halterung in der Form einer Einlegesohle entsprechend verbunden zu werden. Zu diesem Zweck kann das Luftkissen 5 im vorderen Bereich 9 eine Hauptkammer 18 haben, die mit einem zweiten Kanal 19 verbunden ist, der etwa an dem Plantarbogenbereich des Fußes angeordnet ist und in Umfangsrichtung längs des gesamten Bereichs des Fußes verläuft.
  • Geeignete dritte Kanäle 20a und 20b verlaufen zudem von dem zweiten Kanal 19 ausgehend etwa bis zu der Spitze und dem Absatzende des Schuhs und sind in Bezug auf die Halterung etwa in Längsrichtung angeordnet.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist das Luftkissen 5 folglich mit einer Halterung in Form einer Einlegesohle verbunden, so daß diese auf die innere Seitenfläche der Sohle 6 gelegt werden kann.
  • Auch in diesem Fall hat das Luftkissen 5 ein erstes, an der Hauptkammer 18 befindliches Eintrittsventil 10 zum Ansaugen von Luft aus dem Innenraum des Schuhs sowie einen ersten Kanal 14 zur Verbindung mit einem zweiten Austrittsventil 15, das der Umfangskante der Sohle vorzugsweise an dem Seitenbereich des Plantarbogens zugeordnet werden kann.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist demnach sehr einfach: Nachdem das zweite Ventil 15 wahlweise an der Umfangskante 16 der Sohle 2 beim Spritzen eingesetzt wurde, ist der erste Kanal 14 und damit das Luftkissen 5 mit dem Ventil verbunden, wodurch das Luftkissen in dem auf der Sohle gebildeten geeigneten Hohlraum 7 angeordnet wird. Die ausreichend perforierte Einlegesohle 11 wird dann wahlweise darauf gelegt.
  • Beim Gehen wird das Luftkissen 5 in einem Schritt komprimiert, wobei die darin enthaltene Luft durch das zweite Ventil 15 ausgestoßen wird, und in einem darauffolgenden Schritt wird die Luft durch das mit dem Inneren des Schuhs verbundene erste Ventil 10 in das Luftkissen 5 eingelassen. Auf diese Weise entsteht ein Luftstrom vom Inneren des Schuhs zur Außenseite, wodurch die beim Gehen oder Laufen erzeugte Feuchtigkeit ausgestoßen wird.
  • Durch die in der Fig. 4 abgebildete Lösung werden das beabsichtigte Ziel und die Aufgaben ebenso erreicht. In diesem Falle ist es ebenso möglich, mehrere erste Eintrittsventile zu verwenden, die zum Erzeugen des besten Luftstroms an den gewünschten Stellen angeordnet sind.
  • Die die Einzelkomponenten der Vorrichtung bildenden Materialien und Abmessungen können selbstverständlich den spezifischen Anforderungen entsprechend beschaffen sein.
  • Dort, wo in den Ansprüchen genannte technische Merkmale von Bezugszeichen gefolgt sind, wurden diese einzig zu dem Zwecke der besseren Verständlichkeit der Ansprüche eingefügt, so daß folglich jene Bezugszeichen keinerlei einschränkende Wirkung auf den Schutzumfang eines jeden Elements haben, das durch solche Bezugszeichen beispielhaft gekennzeichnet wurde.

Claims (13)

1. Vorrichtung (1) zur inneren Ventilation von Schuhen (2) mit einer Sohle (3), die mit einem Obermaterial (4) verbunden ist, mit mindestens einem mit der Innenseite des Schuhs über mindestens ein erstes Eintrittsventil (10) und mit der Außenseite des Schuhs über ein zweites Austrittsventil verbundenen Luftkissen in Verbindung mit der Sohle, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Luftkissen mindestens zwei Arme (8a, 8b) oder Kanäle (20a) hat, die im vorderen Bereich (9) in der Sohle angeordnet sind und in deren Längsrichtung verlaufen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Luftkissen in einem Hohlraum (7) an der inneren Seitenfläche (6) der Sohle angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen U-förmig ist, und daß seine Arme (8a, 8b) im vorderen zentralen Bereich des Schuhs angeordnet und über eine Basis (13) verbunden sind, die dem Vorgewölbebereich des Fußes benachbart ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen mit dem zumindest einen ersten Eintrittsventil verbunden ist, das auf eine perforierte Einlegesohle (11) gerichtet und vorzugsweise an dem Vorgewölbebereich des Fußes angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen über einen geeigneten ersten Kanal (14) mit dem zweiten Austrittsventil verbunden ist, das an der Umfangskante der Sohle und/oder dem Obermaterial angeordnet und daher mit der Außenseite verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen mit einer Halterung in der Form einer Einlegesohle verbunden ist und durch eine Hauptkammer (18) gebildet ist, die sich im vorderen zentralen Bereich der Sohle befindet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptkammer mit einem zweiten Kanal (19) verbunden ist, der etwa an dem Plantarbogenbereich des Fußes angeordnet ist und in Umfangsrichtung längs des gesamten Bereichs unter dem Fuß verläuft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dritte Längskanäle (20a, 20b) von dem zweiten Kanal ausgehend etwa bis zu der Spitze und dem Absatzende des Schuhs verlaufen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptkammer das mindestens eine erste Eintrittsventil (10) zum Ansaugen von Luft und/oder zum Transpirieren aus dem Innenraum des Schuhs hat.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptkammer einen ersten Kanal (15) zur Verbindung mit dem mindestens einen zweiten Austrittsventil (14) hat, der der Sohle und/oder dem Obermaterial zugeordnet werden kann und daher mit der Außenseite verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Austrittsventil im Absatzbereich (17) des Schuhs angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Austrittsventil an dem Seitenbereich des Plantarbogens angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Austrittsventil an einem Hohlraum (7) oder einem Sitz angeordnet sein kann, der mit der Außenseite verbunden und auf der Sohle ausgebildet ist.
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