CH617366A5 - Flat sifter with a grit-cleaning compartment - Google Patents

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Publication number
CH617366A5
CH617366A5 CH43777A CH43777A CH617366A5 CH 617366 A5 CH617366 A5 CH 617366A5 CH 43777 A CH43777 A CH 43777A CH 43777 A CH43777 A CH 43777A CH 617366 A5 CH617366 A5 CH 617366A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cleaning
cleaning box
semolina
plansifter
plaster
Prior art date
Application number
CH43777A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Endler
Original Assignee
Fortschritt Veb K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fortschritt Veb K filed Critical Fortschritt Veb K
Publication of CH617366A5 publication Critical patent/CH617366A5/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/08Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures are supported by sieves, screens, or like mechanical elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

617 366
2

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE
1. Plansichter mit Griessputzabteil, gekennzeichnet durch einen oberen Ein- oder Mehrfachputzkasten (1), einen Siebstapel (2) und einen unteren Putzkasten (3).
2. Plansichter mit Grissputzabteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass getrennte Kanalführungen, und zwar für den oberen Putzkasten (1) der obere Saugluftkanal (16) und für den unteren Putzkasten (3) der untere Saugluftkanal (14), vorhanden sind.
3. Plansichter mit Griessputzabteil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sieb (4) als tragendes Element des zu reinigenden Gutes im oberen Putzkasten (1) angeordnet ist und dass die Siebreinigung ausschliesslich durch Saugluft erfolgt.
4. Plansichter mit Griessputzabteil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Falschluft im oberen Putzkasten (1) eine Rückschlagklappe (6), bestehend aus elastischem, flexiblem Material, am Siebab-schluss angebracht ist.
5. Plansichter mit Griessputzabteil nach den Ansprüchen
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich im unteren Putzkasten (3) je Fraktion eine mehrteilige kaskadenförmige Fallstufe (11), auf der das zu reinigende Gut schleierartig herunterrieselt und durch Saugluft gereinigt wird, befindet.
6. Plansichter mit Griessputzabteil nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Falschluft sich dem Gutanfall je Fraktion selbständig einstellende gewichtsbelastete Schleusenklappen (8) schräg angeordnet sind.
7. Plansichter mit Griessputzabteil nach den Ansprüchen
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Düsenblech (12) die Funktion der optimalen Luftgeschwindigkeitsverteilung über den Querschnitt des unteren Putzkastens (3) übernimmt.
8. Plansichter mit Griessputzabteil nach den Ansprüchen
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Steigsichtkanal (13) ein Ausscheiden von Teilchen, die ungewollt aus dem unteren Putzkasten (3) mitgerissen wurden, erfolgen kann.
Die Erfindung betrifft einen Plansichter mit Griessputzabteil, der in der Getreidemüllerei und der Nahrungsmittelindustrie Verwendung findet, der in der Lage ist, leichtere Bestandteile von spezifisch schwererem Siebgut bei gleicher Korngrösse zu trennen.
Erfindungsgemässer Plansichter kommt in der Getreidemüllerei zur Anwendung, er kann auch in der Lebensmittelindustrie sowie in der chemischen Industrie (zur Reinigung von Granulaten) eingesetzt werden.
Bekannt ist in der Getreidemüllerei, dass für diesen Zweck neben Plansichtern noch Griessputzmaschinen und Schrotputzkästen benötigt werden.
Der Nachteil besteht darin, dass diese zusätzlich benötigten Anlagen sehr aufwendig und ausserdem grössere Energie- und Baukapazitäten erforderlich sind, indem ein weiteres Stockwerk benötigt wird oder Überhebungen in der Mühle auftreten.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, in dem erfindungs-gemässen Plansichter die Durchsatzwerte in gleich guter Qualität zu erreichen, wie es zurzeit von Plansichter und nachgeordneter Griessputzmaschine bearbeitet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Plansichter zu schaffen, der gleichzeitig die Funktionen des Klassierens und Putzens ausübt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Plansichter mit Griessputzabteil gekennzeichnet durch einen oberen Ein- oder
Mehrfachputzkasten, einen Siebstapel und einen unteren Putzkasten. Dies ermöglicht das Putzen in den speziellen Putzkästen vor und nach dem Klassieren, so dass die Arbeitsgänge folgendermassen ablaufen:
Oberer Putzkasten — Sichten oder Putzen
Siebstapel — Sortieren oder Klassieren
Unterer Putzkasten — Sichten oder Putzen
Die Erfindung soll an nachstehendem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die dazugehörige Zeichnung zeigt in
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den Plansichter mit Putzkasten.
Im oberen Putzkasten 1 und im unteren Putzkasten 3 wird das Aufgabegut geputzt, wobei hier zur Trennung die Schwebegeschwindigkeiten der spezifisch leichteren und schwereren Partikeln ausgenutzt werden.
Im oberen Putzkasten 1 gelangt Saugluft von unten durch das auf einem Sieb 4 befindliche Gut.
Dadurch werden die leichteren Bestandteile wie Schalen, Staub und ähnliches an die Oberfläche der Gutschicht gebracht, nach oben abgesaugt, über den oberen Saugluftkanal 16 abgeführt und in nachgeordneten Einrichtungen abgeschieden.
Das Sieb 4 erfüllt hierbei einmal die Funktion als tragendes Organ und zum anderen als Mittel zur Erreichung einer laminaren Strömung, wobei durch die Siebbewegung des Plansich-ters das Schichten des Produktes noch unterstützt wird.
Durch die kontinuierliche Besaugung wird die Gutschicht derart aufgelockert und angehoben, dass kein Zusetzen der Siebmaschinen auftritt.
Eine Rückschlagklappe 6 garantiert, dass die Saugluft durch das Sieb 4 in den Raum über dem Sieb gelangt. Die Luftgeschwindigkeits- und Luftmengenregelierung erfolgt durch Verkleinerung des Eintrittsquerschnittes mittels Drosselorgan 5. Das Klassieren erfolgt in dem Siebstapel 2, der an den oberen Putzkasten 1 anschliesst. Die dort anfallenden Fraktionen werden im unteren Putzkasten 3 ein weiteres Mal gereinigt.
Jede Fraktion gelangt über drei Fallstufen 11 zum Auslaufkanal 7. Während des freien Falles zwischen zwei Fallstufen 11 durchströmt Luft das schleierartig herunterrieselnde Gut, so dass noch vorhandene Schalenteile und andere leichtere Beimengungen mitgerissen, aus dem Grissputzabteil über den Steigsichtkanal 13 und den unteren Saugluftkanal 14 herausgeführt und in geeigneten Vorrichtungen abgeschieden werden.
Durch das getrennte Putzen jeder Fraktion wird gewährleistet, dass bei gleichzeitig getrennter Abstimmung der Luftgeschwindigkeit mittels Drosselorgan 10 auf die Schwebegeschwindigkeit des Produktes ein optimaler Reinigungseffekt erzielt werden kann.
Zur Vermeidung von Falschluft werden die Eintrittsquerschnitte mit Hilfe von gewichtsbelasteten Schleusenklappen 8 der Menge des anfallenden Produktes angepasst. Durch die Feder 9 erfolgt eine Selbstanpassung der Drosselorgane 10.
Die zum Arbeiten der erfindungsgemässen Vorrichtung notwendige Saugluft wird durch jeweils entsprechende Organe erzeugt.
Die mit Schwebeteilchen beladene Luft gelangt durch einen Steigsichtkanal 13 nach aussen.
Der Steigsichtkanal 13 arbeitet als nachgeordnete Reinigungseinrichtung des unteren Putzkastens 3, so dass die Teilchen, die durch zu hohe Luftgeschwindigkeit im unteren Putzkasten 3 mitgerissen wurden, ausgeschieden werden und in den Auslaufkanal 7 fallen.
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1 Blatt Zeichnungen
CH43777A 1976-04-14 1977-01-13 Flat sifter with a grit-cleaning compartment CH617366A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD19235276A DD125529A1 (de) 1976-04-14 1976-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH617366A5 true CH617366A5 (en) 1980-05-30

Family

ID=5504239

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH43777A CH617366A5 (en) 1976-04-14 1977-01-13 Flat sifter with a grit-cleaning compartment

Country Status (6)

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CH (1) CH617366A5 (de)
CS (1) CS224951B1 (de)
DD (1) DD125529A1 (de)
DE (1) DE2701142A1 (de)
GB (1) GB1550992A (de)
IT (1) IT1086557B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3410573C2 (de) * 1984-03-22 1986-03-13 Gebrüder Bühler AG, Uzwil Vorrichtung zum Putzen von Grießen

Also Published As

Publication number Publication date
DD125529A1 (de) 1977-04-27
IT1086557B (it) 1985-05-28
DE2701142A1 (de) 1977-10-27
GB1550992A (en) 1979-08-22
CS224951B1 (en) 1984-02-13

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