Verfahren zur Herstellung von Estern von Carbonsäuren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Ester-Deri vaten von (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogenphenyl)- essigsäure.
Studien haben ergeben, dass Cholesterin und Tri- glyceride eine Hauptrolle in der Bildung arteriosklero tischer Belege bilden, indem sie die Ablagerung von Blutlipoiden in der Arterienwand beschleunigen. Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung einer neuen Klasse chemischer Verbindungen, die die Kon zentration an Cholesterin, Triglyceriden und anderen Lipoiden im Blutserum wirksam herabsetzen und da durch mit der Ablagerung von Blutlipoiden zusammen hängende Zustände verbessern.
Die erfindungsgemäss erzeugten (3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-halogenphenyl)-essigsäureester sind Pro dukte folgender allgemeiner Formel
EMI0001.0006
worin R einkerniges Aryl-niederalkoxy, z. B. Phenyl- niederalkoxy, wie z. B. Benzyloxy, Phenäthyloxy usw.; Diniederalkylaminoniederalkoxy und dessen nichttoxi sche, pharmakologisch annehmbare Säureadditionssalze, z. B. Dimethylaminoäthoxy, Diäthylaminoäthoxy, Di- äthylaminoäthoxyhydrochlorid, Diäthylaminoäthoxy-ci- trat, Diäthylaminopropoxy usw.; Niederalkanamido- niederalkoxy, z. B.
Formamidoäthoxy, Acetamidoäthoxy, Acetamidopropoxy usw.; Benzamidoniederalkoxy, z. B. Benzamidoäthoxy, Benzamidopropoxy usw.; Ureido- niederalkoxy, z. B. Ureidoäthoxy, 1-Methyl-2-ureido- äthoxy usw.; N'-Niederalkylureidoniederalkoxy, d. h. R1NH-CONH-CnH2n O-, worin R1 Niederalkyl und n eine ganze Zahl vom Wert 1 bis etwa 6 ist, z. B. N'-Äthylureidoäthoxy, N'-Äthylureidopropoxy usw.; Carbamoylniederalkoxy, z. B. Carbamoylmethoxy, Carb- amoyläthoxy usw.; Halogenphenoxy-substituiertes-nie- deralkoxy, z.
B. 2-(4-Chlorphenoxy)-äthoxy, 2-(4-Chlor- phenoxy)-2-methylpropoxy usw.; Carbamoyl-substituier- tes-phenoxy, z. B. 2-Carbamoylphenoxy usw.; und X Halogen, z. B. Chlor, Brom, Fluor oder Jod, ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform des vorliegenden erfindungsgemässen Verfahrens bezieht sich auf die Herstellung von (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogen- phenyl)-essigsäureestern folgender Formel
EMI0001.0027
worin R2 Phenylniederalkyl, z. B. Benzyloxy usw.; Nie- deralkanamidoniederalkyl, z. B. Acetamidoäthyl usw.; oder Benzamidoniederalkyl, z. B. Benzamidoäthyl usw.; ist und X die obige Definition aufweist. Diese erfin dungsgemäss erhaltenen Verbindungen weisen eine be sonders gute cholesterin- und lipoidherabsetzende Wir kung auf.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung oben definierter Verbindungen ist dadurch gekenn zeichnet, dass eine Verbindung der Formel
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worin X die obige Definition hat, zur Bildung des ent sprechenden (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogenphenyl)- essigsäurehalogenids mit einem Halogenierungsmittel umgesetzt wird, worauf die auf diese Weise erzeugte Säurehalogenid-Zwischen verbindung mit einem Alkohol der Formel HR, worin R wie oben definiert ist, umgesetzt wird.
Als Halogenierungsmittel kann z. B. Thionylchlorid, mit Vorteil in Niederalkanol als Lösungsmittel, z. B. Methanol, verwendet werden. Es können jedoch auch andere Alkanole, wie z. B. Äthanol, Propanol, Iso- propanol usw., und andere Halogenierungsmittel in einem sonst gleichen Verfahren verwendet werden, wo bei analoge (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogenphenyl)- essigsäurehalogenid-Derivate (II) erhalten werden.
Die zweite Stufe wird vorzugsweise in einem Lö sungsmittel, das den Reaktionsteilnehmern gegenüber im wesentlichen inert ist, wie z. B. Äther, Dimethyl- formamid, Tetrahydrofuran usw., durchgeführt. Im all gemeinen kann das Verfahren bei Raumtemperatur durchgeführt werden, doch wird die Umsetzung in ge wissen Fällen durch die Anwendung von Hitze, wie z. B. durch Erhitzen auf eine Temperatur von etwa 80-100=C, erleichtert. Gewisse der oben definierten Produkte I werden in Form von Flüssigkeiten erzielt; dazu gehören z. B. Produkte der obigen Formel I, worin R ein Diniederalkylaminoniederalkoxy-Rest ist.
Diese Produkte I können mit einer geeigneten Säure oder Base behandelt werden und liefern kristalline Derivate in Form der entsprechenden Säureadditions salze, die dann nach einem herkömmlichen Verfahren gereinigt werden können.
Anstatt ein (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogen- phenyl)-acetylhalogenid mit einem Diniederalkylamino- alkanol gemäss dem obigen erfindungsgemässen Verfah ren zu behandeln, können die 2-Diniederalkylaminoniederalkyl-(3-trifluor- methylphenoxy)-(4-halogenphenyl)-acetate durch die Umsetzung der entsprechenden (3-Trifluor- methylphenoxy)-(4-halogenphenyl)-essigsäure mit einem geeigneten Diniederalkylaminoniederalkylhalogenid er zielt werden. Die Umsetzung wird vorteilhaft unter Ver wendung von Hitze, wie z.
B. durch mehrstündiges Erhitzen des Reaktionsgemisches bei Rückfluss, durch geführt werden. Folgende Gleichung veranschaulicht dieses Herstellungsverfahren:
EMI0002.0019
worin X, X1 und n wie oben definiert sind und R4 und R5 je Niederalkyl, z. B. Methyl, Äthyl usw., sind.
Wenn die erfindungsgemässen (3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-halogenphenyl)-essigsäureester (I) als kri stalline Feststoffe erzielt werden, können sie durch Um kristallisieren aus einem geeigneten Lösungsmittel oder aus einem Gemisch von Lösungsmitteln, wie z. B. Äthyl- alkohol, Isopropylalkohol, Methylcyclohexan, Aceto- nitril, n-Butylchlorid, Isopropyläther, Äthylacetat usw., gereinigt werden.
Die beim erfindungsgemässen Verfahren als Aus gangsmaterialien verwendeten (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogenphenyl)- essigsäuren können aus ihren entsprechenden 4-Halogenphenylaceto- nitril-Vorverbindungen (V, siehe Reaktionsschema in Beispielen) hergestellt werden, indem diese letzteren mit einer wässrigen Lösung einer Base und dann mit einer starken Säure, wie z.
B. konzentrierter Schwefelsäure, zur Bildung der entsprechenden 4-Halogenphenyl-essig- säure (VI) behandelt werden; die auf diese Weise erhal tene Säure-Zwischenverbindung wird dann mit Thionyl- chlorid umgesetzt, bromiert und dann mit einem Nie- deralkanol zur Bildung des entsprechenden (4-Halogen- phenyl)-bromacetats (VII) verestert;
der erzielte Ester wird dann in Gegenwart eines Gemisches von Natrium alkoxyd und Niederalkanol zur Bildung von (3-Trifluor- methylphenoxy) - (4 -halogenphenyl) - acetat (VIII) mit 3-Trifluormethylphenol behandelt; die auf diese Weise erzielte Zwischenverbindung (VIII) wird dann nach einem herkömmlichen Verfahren, d. h. durch Behand lung mit einer Base und dann mit einer Säure, zur entsprechenden Säure (IX) hydrolysiert.
Man ist über die tatsächliche Rolle der Synthese von Cholesterin und Triglyceriden bei der Lokalisierung von arteriosklerotischen Belegen nicht ganz einig, doch stützen zahlreiche Studien die Auffassung, dass Cho lesterin und Triglyceridine eine Hauptrolle bei der Ent stehung der Aderverkalkung bilden, da sie sich zusam men mit anderen Lipoiden und Fibrin in der Intima und Subintima der Adern ansammeln und eine Kor rosion der Arterien verursachen.
Da Cholesterin und Triglyceride in jeder normalen Kost bis zu einem gewissen Ausmass vorhanden sind und sie auch von Körp--rorganen aus Zwischenproduk ten metabolischer Herkunft erzeugt werden, hat man gefunden, dass die Entwicklung eines chemotherapeuti schen Mittels, das den Cholesterin- und Triglycerid-Spie- gel im Blut beträchtlich herabsetzen würde, erwünscht wäre. Zu diesem Zweck wurden erfindungsgemäss die (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogenphenyl)- essigsäureester erzeugt und erprobt, wobei sich herausstellte, dass sie eine gute cholesterin- und lipoidherabsetzende Wirkung aufweisen.
Neben dieser Wirkung haben gewisse Pro dukte der vorliegenden Erfindung, wie z. B.
2-Acetamidoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, Benzyl-(3-trifluormethylphenoxy)-(4-chlor- phenyl)-acetat und 2-Benzamidoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat einen zusätzlichen Vorteil, indem sie keine oder bloss eine geringe Magenreizung bewirken.
Folgende Beispiele veranschaulichen die erfindungs gemässen Verfahren zur Herstellung der (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-halogenphenyl)- essigsäureester (I). <I>Beispiel 1</I> 2-Acetamidoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Stufe A: 4-Chlorphenylessigsäure 151,5 g (1,0 Mol) 4-Chlorphenylacetonitril und 1 Liter 20 %iges wässriges Natriumhydroxyd werden vermischt und 20 Minuten unter Rühren auf einem Dampfbad erhitzt. Die erzielte Lösung wird abgekühlt und mit Äther extrahiert, um eine geringe Menge öliges Material zu entfernen.
Die wässrige Lösung wird dann mit konzentrierter Schwefelsäure angesäuert und auf 5 C abgekühlt. Das kristalline Produkt wird gesammelt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus 700 ml 70 %igem Äthanol umkristallisiert, wobei man 165 g (97 %) 4-Chlorphenylessigsäure, F. = 103-105 C, erhält.
Stufe B: Methyl-(4-chlorphenyl)-bromacetat Ein mit einem Rührwerk, einem Rückflusskühler und einem Tropftrichter ausgerüsteter 2-Literkolben wird mit 170 g (1,0 Mol) 4-Chlorphenylessigsäure und 150 g (1,25 Mol) Thionylchlorid beschickt. Das Gemisch wird 2 Stunden unter Rühren bei Rückfluss erhitzt, wobei 160 g (1,0 Mol) in einem Zeitraum von 3 Stunden mit tels des Tropftrichters unter Rühren beigefügt werden. Es wird weitere 20 Stunden bei Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur ab gekühlt und 1 Liter Methylalkohol zuerst langsam und dann schneller beigefügt, wenn die anfängliche exo therme Umsetzung aufhört.
Das überschüssige Methanol wird im Vakuum verdampft und der Rückstand mit Wasser behandelt. Äther wird verwendet, um das Pro dukt zu extrahieren, und der Extrakt wird über Magne siumsulfat getrocknet und destilliert. Man erhält auf diese Weise 212 g (80 %) Methyl-(4-chlorphenyl)-brom- acetat in Form eines farblosen Öls, Siedepunkt = 96 bis 100 C/1 mm.
Stufe C: Methyl-(3-trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- acetat 20,4 g (0,125 Mol) 3-Trifluormethylphenol in 25 ml Methylalkohol wird in eine Lösung von 0,125 Mol Natriummethoxyd in 125 ml Methylalkohol gegeben. Dann wird eine Lösung von 31,9 g (0,125 Mol) Methyl- (4-chlorphenyl)-bromacetat in 25 ml Methanol beige fügt. Das Reaktionsgemisch wird 15 Stunden bei Rück fluss erhitzt und dann im Vakuum konzentriert. Dem Rückstand werden 500 ml Äther und 150 ml Wasser beigefügt, und die organische Schicht wird isoliert, mit verdünntem Natriumhydroxyd und Wasser gewaschen und dann getrocknet und verdampft.
Der Rückstand wird aus 70 ml Methylcyclohexan umkristallisiert, wobei man 28,0 g (65 %) Methyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 86-88 C, erhält. Stufe D: (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure Eine Lösung von 28,0 g (0,0812 Mol) Methyl-(3- trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetat in 220 ml 18,2 g (0,325 Mol) Kaliumhydroxyd enthaltender 90%iger Äthanollösung wird 6 Stunden bei Rückfluss erhitzt. Das Lösungsmittel wird im Vakuum verdampft, worauf dem Rückstand 750 ml Wasser beigefügt wer den.
Die Lösung wird mit Holzkohle behandelt, filtriert und mit Salzsäure angesäuert. Die auf diese Weise erzielte (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-essig- säure, F. = 91-96 C, scheidet sich in Form eines Öls ab, das bald hart wird. Das Produkt wird aus 75 ml Methylcyclohexan umkristallisiert, wobei man 23,4 g (87,3%) (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure, F. = 99-101 C, erhält.
Stufe E: (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- acetylchlorid 44,5 g (0,375 Mol) Thionylchlorid werden in einem Zeitraum von 5 Minuten in eine Suspension von 100 g (0,30 Mol) (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure in 125 ml Chloroform gegeben. Das erzielte Gemisch wird 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt und dann 6 Stunden bei Rückfluss erhitzt. Sobald die Temperatur den Siedepunkt erreicht, entsteht eine klare homogene Lösung. Am Ende der Reaktionsperiode werden das Lösungsmittel und flüchtige Reaktionspro dukte durch Verdampfen im Vakuum entfernt.
Man erhält 105 g hochgradig reines (3-Trifluormethylphen- oxy)-(4-chlorphenyl)-acetylchlorid als öligen Rückstand in beinahe theoretischer Ausbeute.
Stufe F: 2-Acetamidoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Eine Lösung von 20,9 g (0,06 Mol) (3-Trifluor- methylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetylchlorid in 25 ml Äther wird in einem Zeitraum von 30 Minuten bei 5 C in ein Gemisch von 6,19 g (0,06 Mol) Acetamido- äthanol, 70 ml Dimethylformamid und 5,4 ml Pyridin gegeben. Das Reaktionsgemisch wird während der Bei gabe gerührt und vor der atmosphärischen Feuchtigkeit geschützt.
Nach weiterem Rühren während einer zu sätzlichen Stunde bei 5 C wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur erwärmt und 16 Stunden stehen gelassen. 300 ml Wasser und 100 ml Äther werden beigefügt, und die erzielte wässrige Schicht wird isoliert und zweimal mit je 100 ml Äther extrahiert. Die Äther extrakte werden vereinigt und zu 23,2 g kristallinem Rückstand, F. = 82-89 C, konzentriert. Nach der Umkristallisation aus Isopropylalkohol erhält man 15,3 g 2-Acetamidoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)-(4- chlorphenyl)-acetat, F. = 93,5-95,5 C.
EMI0004.0002
Analyse <SEP> für <SEP> C19H17C1F3N04:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 54,88, <SEP> H <SEP> 4,12, <SEP> N <SEP> 3,37
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 54,82, <SEP> H <SEP> 4,19, <SEP> N <SEP> 3,35 <I>Beispiel 2</I> 2-Benzamidoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat und dessen Citratsalz Befolgt man das in Beispiel 1, Stufe F, beschriebene Verfahren unter Verwendung von 7,91 g (0,06 Mol) Benzamidoäthanol anstelle des dort angegebenen Acet- amidoäthanols, so erhält man bei Verdampfen der Ätherlösung einen kristallinen Rückstand.
Das auf diese Weise erzielte kristalline Produkt wird aus Methylcyclo- hexan umkristallisiert, wobei man reines 2-Benzamido- äthyl-(3 -trifluormethylphenoxy) - (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 90-92 C, erhält.
EMI0004.0014
Analyse <SEP> für <SEP> C24H19C1F3N04:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 60,32, <SEP> H <SEP> 4,01, <SEP> N <SEP> 2,93
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 60,22, <SEP> H <SEP> 3,77, <SEP> N <SEP> 2,95 <I>Beispiel 3</I> 2-Diäthylaminoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat und dessen Citratsalz 8,29 g (0;06 Mol) 2-Diäthylaminoäthylchlorid wer den in eine Lösung von 19,8 g (0,06 Mol) (3-Trifluor- methylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure in 250 ml Isopropylalkohol gegeben. Die erzielte Lösung wird 16 Stunden bei Rückfluss erhitzt und das Lösungsmittel dann im Vakuum verdampft.
Der Rückstand wird in Äther gelöst und die Lösung mit einer verdünnten Kaliumbicarbonatlösung und dann mit Wasser extra hiert. Die Ätherlösung wird über wasserfreiem Natrium sulfat getrocknet und der Äther im Vakuum verdampft. 21,0 g 2-Diäthylaminoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat bleiben in Form eines zähflüssi gen öligen Rückstands zurück.
Das Citratsalz von (3-Trifluormethylphenoxy)-(4- chlorphenyl)-acetat wird durch Umsetzung des erwähn ten öligen Produkts mit einem Moläquivalent Zitronen säure in einer Äthylalkohollösung hergestellt. Ein kri stallines Produkt fällt aus und wird aus Acetonitril umkristallisiert, wobei man das Citratsalz von 2-Diäthylaminoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 116,5-119 C, erhält.
EMI0004.0026
Analyse <SEP> für <SEP> C21H23C1F3N03.C6H807:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 52,13, <SEP> H <SEP> 5,02, <SEP> N <SEP> 2,25
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 51,94, <SEP> H <SEP> 5,12, <SEP> N <SEP> 2,30 <I>Beispiel 4</I> 2-Ureidoäthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Eine Lösung von 10,5 g (0,03 Mol) (3-Trifluor- methylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetylchlorid in 25 ml Äther wird in einem Zeitraum von 30 Minuten bei 5 C in ein Gemisch von 3,12 g (0,03 Mol) 2-Ureidoäthanol, 75 ml Dimethylformamid und 3 ml Pyridin gegeben.
Es wird weitere 30 Minuten bei dieser Temperatur und dann 4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. 400 ml Wasser und 125 ml Äther werden beigefügt, worauf die Schichten isoliert werden. Die wässrige Schicht wird zweimal mit je 100 ml Äther extrahiert, und die Äther extrakte werden kombiniert. Die erzielte Lösung wird mit Wasser extrahiert und über wasserfreiem Natrium sulfat getrocknet und der Äther unter vermindertem Druck verdampft. Es werden 11,0 g des kristallinen Rückstands, F. = 101-l07 C, erzielt; dieser Rück stand wird dann aus n-Butylchlorid umkristallisiert, wobei man reines 2-Ureidoäthyl-(3-trifluormethylphen- oxy)-(4-chlorphenyl)-acetat, F. = 111-113 C, erhält.
EMI0004.0036
Analyse <SEP> für <SEP> C18H16C1F3N204:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 51,87, <SEP> H <SEP> 3,87, <SEP> N <SEP> 6,72
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 52,13, <SEP> H <SEP> 3,92, <SEP> N <SEP> 6,65 <I>Beispiel 5</I> 2-(N'-Äthylureido)-äthyl-(3-trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetat Befolgt man das oben beschriebene Verfahren, indem anstelle des 2-Ureidoäthanols von Beispiel 4 eine äqui valente Menge 2-(N'-Äthylureido)-äthanol verwendet wird, so wird ein kristalliner Rückstand, F. = 76-83 C, erzielt. Durch Umkristallisieren aus Isopropyläther erhält man 2-(N'-Äthylureido)-äthyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 93-95 C.
EMI0004.0042
Analyse <SEP> für <SEP> C20H20C1F3N204:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 54,00, <SEP> H <SEP> 4,53, <SEP> N <SEP> 6,30
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 53,93, <SEP> H <SEP> 4,54, <SEP> N <SEP> 6,23 <I>Beispiel 6</I> Carbamoylmethyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Befolgt man das Verfahren von Beispiel 1, Stufe F, unter Verwendung einer äquivalenten Menge Glycol- amid anstelle des dort angegebenen Acetamidoäthanols, so erhält man nach Verdampfen der erzielten Äther extrakte einen kristallinen Rückstand, F. = 81-90 C.
Durch Umkristallisieren dieses Rückstands aus n-Butyl- chlorid erhält man Carbamoylmethyl-(3-trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetat, F. = 96-98 C.
EMI0004.0051
Analyse <SEP> für <SEP> C17H13C1F3N04:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 52,66, <SEP> H <SEP> 3,38, <SEP> N <SEP> 3,61
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 52,62, <SEP> H <SEP> 3,37, <SEP> N <SEP> 3,58 <I>Beispiel 7</I> o-Carbamoylphenyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Befolgt man das Verfahren von Beispiel 1, Stufe F, unter Verwendung einer äquivalenten Menge Salicyl- amid anstelle des dort angegebenen Acetamidoäthanols, so erhält man nach Verdampfen der Ätherextrakte ein kristallines Produkt, F. = 149-159 C.
Durch Um kristallisieren aus Acetonitril erhält man reines o-Carbamoylphenyl-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 164,5-166,5 C.
EMI0004.0059
Analyse <SEP> für <SEP> C22H15C1F3N04:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 58,74, <SEP> H <SEP> 3,36, <SEP> N <SEP> 3,11
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 58,82, <SEP> H <SEP> 3,49, <SEP> N <SEP> 3,16 <I>Beispiel 8</I> 2-(4-Chlorphenoxy)-2-methylpropyl-(3-trifluor- methylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetat Stufe A:
2-(4-Chlorphenoxy)-2-methyl-l-propanol Ein mit einem mechanischem Rührwerk, einem Rückflusskühler mit einem Calciumchloridröhrchen und einem Tropftrichter ausgerüsteter 2-Liter-Dreihalsrund- kolben wird mit trockenem Stickstoffgas gespült und über der Flamme getrocknet. Der Kolben wird dann mit 4,5 g (0,12 Mol) Lithiumaluminiumhydrid in Form eines feinen Pulvers und 400 ml wasserfreiem Äthyl- äther beschickt. 15,0 g (0,07 Mol) in 100 ml wasser freiem Äthyläther gelöste 4-Chlorphenoxyisobuttersäure werden in den Tropftrichter und tropfenweise in die gerührte Suspension des Lithiumaluminiumhydrids gege ben.
Die Umsetzung ist exotherm, und die Säurelösung wird mit einer genügenden Geschwindigkeit beigefügt, um einen gelinden Rückfluss des Lösungsmittels auf rechtzuerhalten. Die Beigabe erfordert etwa 1 Stunde. Wenn sie zu Ende ist, wird das Gemisch gerührt und eine Stunde bei Rückfluss erhitzt und das überschüssige Lithiumaluminiumhydrid durch die tropfenweise Bei gabe von wasserfreiem Äthylacetat zersetzt, bis keine weitere Umsetzung erfolgt. Schliesslich wird das Reak tionsgemisch durch die vorsichtige Beigabe von 200 ml Wasser zersetzt. Das Gemisch von Wasser und Äther wird 15 Minuten gerührt und dann mit verdünnter Salz säure angesäuert. Die Schichten werden isoliert, und die Ätherphase wird mit gesättigter Natriumbicarbonat- lösung und mit Wasser gründlich gewaschen.
Nach Trocknen über wasserfreiem Magnesiumsulfat wird der Äther auf Dampf verdampft und der Rückstand zwei mal im Vakuum destilliert. Auf diese Weise erhält man 12,5 g (90%) 2-(4-Chlorphenoxy)-2-methyl-l-propanol in Form eines farblosen Öls; Siedepunkt =<B>100</B> bis 101 C/0,5 mm Hg; @1,5305. D Stufe B: 2-(4-Chlorphenoxy)-2-methylpropyl-(3-trifluor- methylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetat 8,03 g (0,04 Mol) 2-(4-Chlorphenoxy)-2-methyl- 1-propanol werden in einem Gemisch von 70 ml Äther und 4 ml Pyridin gelöst.
Die Lösung wird auf 5 C abgekühlt und eine Lösung von 13,96 g (0,04 Mol) (3-Trifluormethylphenoxy) - (4-chlorphenyl)-acetylchlorid in 30 ml Äther in einem Zeitraum von 25 Minuten beigefügt. Das Gemisch wird 30 Minuten bei<B>O' C</B> gerührt und dann 4 Stunden bei Raumtemperatur ste hengelassen. 200 ml Wasser und 200 ml Äther werden dann beigefügt, worauf die Schichten isoliert werden. Die Ätherlösung wird mit Wasser gewaschen, über was serfreiem Natriumsulfat getrocknet und verdampft. Es wird ein öliger Rückstand erzielt, der in einem kurzen Destillierkolben bei 215-218 C und 0,1 mm Hg destil liert wird, wobei man 12,1 g 2-(4-Chlorphenoxy)-2-methylpropyl-(3-trifluor- methylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetat (n25 = 1,5428) erhält.
EMI0005.0014
Analyse <SEP> für <SEP> C25H21C12F304:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 58,49, <SEP> H <SEP> 4,12
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 58,49, <SEP> H <SEP> 4,34 <I>Beispiel 9</I> (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- acetylglycin und dessen Cyclohexylaminsalz Eine Lösung von 3,75 g (0,05 Mol) Glycin in 75 ml 2,0 g (0,05 Mol) Natriumhydroxyd enthaltendem Was ser wird auf 5 C abgekühlt. Eine Lösung von 17,5 g (0,05 Mol) (3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- acetylchlorid in genügendem Tetrahydrofuran, um 50 ml zu ergeben, sowie eine Lösung von 2,0 g (0,05 Mol) Natriumhydroxyd in genügendem Wasser, um 50 ml zu ergeben, werden der Glycinlösung gleichzeitig in 40 Minuten beigefügt.
Das Gemisch wird eine weitere Stunde bei 5 C und dann 90 Minuten bei Raumtem peratur gerührt. 75 ml Wasser werden beigefügt, und verdünnte Salzsäure wird verwendet, um das Reak tionsgemisch auf pH 4 zu bringen. Das Produkt wird dreimal mit je 150 ml Äther aus dem angesäuerten Reaktionsgemisch extrahiert, und die Ätherextrakte werden vereinigt und durch Extraktion mit Wasser gewaschen. Die Ätherlösung wird dann über wasser freiem Natriumsulfat getrocknet und der Äther unter vermindertem Druck verdampft. Man erhält (3-Trifluor- methylphenoxy) - (4 - chlorphenyl) - acetylglycin in Form eines zähflüssigen öligen Rückstands.
Das Cyclohexylaminsalz des Produkts wird erzeugt, indem eine äquivalente Menge Cyclohexylamin in eine Ätherlösung des (3 - Trifluormethylphenoxy) - (4 - chlor- phenyl)-acetylglycins gegeben wird. Ein kristallines Pro dukt wird erzielt, das aus Äthylacetat und dann aus n-Butylchlorid umkristallisiert wird, wobei man 8,3 g gereinigtes Cyclohexylaminsalz von (3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetylglycin, F. = 133,5 bis 136,5 C, erhält.
EMI0005.0028
Analyse <SEP> für <SEP> C17H13C1F3N04.C6H13N:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 56,73, <SEP> H <SEP> 5,38, <SEP> N <SEP> 5,75
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 56,78, <SEP> H <SEP> 5,13, <SEP> N <SEP> 5,69 <I>Beispiel 10</I> Benzyl-(3-trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- acetat Ein mit einem Rückflusskühler ausgerüsteter Rund kolben wird mit 20;0 g (0,0757 Mol) (3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure und 40 ml Thionyl- chlorid beschickt.
Das Gemisch wird 30 Minuten bei Rückfluss erhitzt und dann abgekühlt und das über schüssige Thionylchlorid durch Destillation im Vakuum entfernt. 100 ml Benzol und 17 ml Benzylalkohol wer den beigefügt, und das erzielte Gemisch wird 45 Minu ten bei Rückfluss erhitzt. Das Gemisch wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt und die Lösung mit 100 ml Natriumbicarbonat und dann zweimal mit je 100 ml Wasser gewaschen. Die erzielte organische Schicht wird dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zu einem Öl verdampft. Das erzielte Öl wird in 100 ml absolutem Äthanol gelöst. Beim Stehen kristallisiert es, wobei man 24,3 g (76,5 %) Benzyl-(3-trifluormethyl- phenoxy) - (4 - chlorphenyl) - acetat, F. --- 90-91,5'C, erhält.
EMI0005.0038
Analyse <SEP> für <SEP> C22H16C1F303:
<tb> Ber.: <SEP> C <SEP> 62,79, <SEP> H <SEP> 3,83, <SEP> Cl <SEP> 8,43
<tb> Gef.: <SEP> C <SEP> 62,93, <SEP> H <SEP> 3,93, <SEP> Cl <SEP> 8,57 <I>Beispiel 11</I> Benzyl-1-(3-trifluormethylphenoxy)-(4-chlor- phenyl)-acetat Stufe A: das Cinchonidinsalz von d-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure 100 g (0,303 Mol) dl-(3-Trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-essigsäure und 89,3 g (0,303 Mol) Cinchonidin-Alkaloid werden bei Raumtemperatur in 2000 ml Isopropylalkohol gegeben.
Die Kristallisation des Salzes setzt in paar Minuten ein. Die Temperatur wird dann auf Rückflusstemperatur (83 C) erhöht und das Gemisch auf 55 C abgekühlt, worauf es 2 Stunden stehengelassen wird. Das erzielte kristalline Material wird gesammelt, mit 200 ml heissem Isopropylalkohol gewaschen und dann getrocknet, wobei man 110 g rohes Cinchonidinsalz, F. = 204-206 C, erhält.
(Die auf diese Weise erzielte Mutterlauge wird in den Stu fen C und D dieses Beispiels zur Herstellung von 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure verwendet.) Das rohe Cinchonidinsalz wird bei Rück flusstemperatur mit 2000 ml Äthylalkohol und 400 ml Methylalkohol aufgeschlämmt und dann gerührt, worauf man es sich über Nacht abkühlen lässt. Das Produkt wird durch Filtrieren gesammelt, mit 200 ml Äthyl alkohol gewaschen und bei 60 C bis zu einem konstan ten Gewicht von 69,2 g an der Luft getrocknet; F. = 213-214 C (Zers.), [a]n -30,2 (c = 0,5 in Methyl alkohol).
Durch Umkristallisieren von 58 g aus 1800 ml Äthylalkohol erhält man 43,1 g reines Cinchonidinsalz von d-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-essig- säure, F. = 216-217 C (Zers.), [a]D -29,8 (c - 0,5 in Methylalkohol).
Stufe B: d-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure 7,1 g des in Stufe A erzielten Cinehonidinsalzes von d - (3 -Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure werden in ein Gemisch von 200 ml Äther, 200 ml Was ser und 4 ml konzentrierter Schwefelsäure gegeben. Die Schichten werden isoliert, und die Ätherlösung wird dreimal mit je 200 ml Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen wird die Ätherlösung verdampft und das Öl aus 25 ml Methylcyclohexan kristallisiert, wobei man 2,95 g d-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure, F. = 98-100,5 C, [a]D + 95,3 (c = 0,5 in Methylalkohol), erhält.
Stufe C: das Cinchonidinsalz von 1-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure Die Mutterlauge aus dem in Stufe A isolierten rohen Cinchonidinsalz von d-(3-Trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-essigsäure wird erhitzt, um eine voll ständige Lösung zu erzielen, worauf man sie sich ab kühlen lässt.
Die bei 30 C vorhandene geringe Menge Feststoff wird durch Filtrieren entfernt, das klare Fil trat über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und der auf diese Weise erzielte kristalline Niederschlag durch Filtrieren gesammelt und mit 200 ml Isopropylalkohol gewaschen, wobei man 58,8g Cinchonidinsalz von 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure, F. = 200-201 C (Zers.), [a]D -94,7 (c - 0,5 in Methylalkohol), erhält. Das 43,8g wiegende Produkt wird aus 800 ml Isopropylalkohol umkristallisiert, wobei man 37,3 g reines Cinchonidinsalz von 1-(3-Trifluor- methylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure, F. = 200,5 bis 201,5 C (Zers.), [a]D -95,5 (c = 0,5 in Methyl alkohol), erhält.
Stufe D: 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure 5,9 g reines Cinchonidinsalz von 1-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure aus Stufe C werden auf die im wesentlichen gleiche Weise, wie in Stufe B für die entsprechende d-Säure beschrieben, in reine 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure, 2,7 g, F. = 98-100 C, [a]D -99 (c = 0,5 in Methyl alkohol), umgewandelt.
Stufe E: Benzyl-1-(3-trifluormethylphenoxy)-(4-chlor- phenyl)-acetat Ein mit einem Rückflusskühler ausgerüsteter Rund kolben wird mit 5,0 g (0,0189 Mol) 1-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure und 20 ml Thionyl- chlorid beschickt. Das Gemisch wird 20 Minuten bei Rückfluss erhitzt und das überschüssige Thionylchlorid auf einem Dampfbad im Vakuum entfernt. 20 ml Benzol werden dem öligen Rückstand beigefügt und im Vakuum verdampft, worauf 20 ml Benzol und 4 ml Benzyl alkohol beigegeben werden.
Das auf diese Weise erzielte Gemisch wird 45 Minuten bei Rückfluss erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt, worauf 80 ml Äther beigefügt werden und das Gemisch zweimal mit je 300 ml gesättigtem Natriumbicarbonat und dann zweimal mit 300 ml Wasser gewaschen wird. Die erzielte organische Schicht wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum zu einem Öl verdampft. Dieses Öl wird in 20 ml abso lutem Äthanol gelöst und auf -20 C abgekühlt.
Das auf diese Weise erzielte kristalline Produkt wird bei -20=C durch Filtrieren gesammelt, mit 1 ml bei -30 C gehaltenem absolutem Äthanol gewaschen und bis zur Gewichtskonstanz im Vakuum getrocknet, wobei man 4,7 g (73,8 %) Benzyl-1-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 46-47,5 C, [a] D + 41,8 (c == 0,5 in Methylalkohol), erhält.
<I>Beispiel 12</I> Benzyl-d-(3-trifluormethylphenoxy)-(4-chlor- phenyl)-acetat Ein mit einem Rückflusskühler ausgerüsteter Rund kolben wird mit 5,0 g (0,0189 Mol) d-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure und 20 ml Thionyl- chlorid beschickt. Das Gemisch wird 20 Minuten bei Rückfluss erhitzt und das überschüssige Thionylchlorid durch Verdampfen auf einem Dampfbad im Vakuum entfernt. 20 ml Benzol werden dem öligen Rückstand beigefügt und durch Destillation im Vakuum verdampft, worauf 20 ml Benzol und 4 ml Benzylalkohol beigege ben werden.
Das Gemisch wird 45 Minuten bei Rück fluss erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt, worauf 80 ml Diäthyläther beigefügt werden. Die Lösung wird zweimal mit je 300 ml gesättigtem Na- triumbicarbonat und dann zweimal mit je 300 ml Was ser gewaschen. Die Ätherlösung wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, das Trockenmittel durch Filtrieren entfernt und die Lösung zu einem Öl ver dampft. Dieses Öl wird in 20 ml absolutem Äthanol gelöst.
Das auf diese Weise erzielte Produkt wird bei -20 C durch Filtrieren gesammelt, mit 1 ml bei -30 C gehaltenem absolutem Äthanol gewaschen und im Va kuum bei 30 C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet, wobei man 2,1 g (33 %) Benzyl-d-(3-trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-acetat, F. = 46-47,5 C, [a]D -42,3 (c = 0,5 in Methylalkohol), erhält.
<I>Beispiel 13</I> Acetamidoäthyl-1-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Stufe A: das Cinehonidinsalz von d-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure 100 g (0,303 Mol) dl-(3-Trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-essigsäure und 89,3 g (0,303 Mol) Cin- chonidin-Alkaloid werden bei Raumtemperatur in 2000 ml Isopropylalkohol gegeben. Die Kristallisation des Salzes setzt nach ein paar Minuten ein.
Die Tem peratur wird bis zur Rückflusstemperatur (83 C) erhöht, worauf man das Gemisch sich auf 55 C abkühlen und dann 2 Stunden stehenlässt. Das erzielte kristalline Material wird gesammelt, mit 200 ml heissem Iso- propylalkohol gewaschen und dann getrocknet, wobei man 110 g rohes Cinchonidinsalz, F. = 204-206 C, erhält. (Die auf diese Weise erzielte Mutterlauge wird in den Stufen C und D dieses Beispiels zur Herstellung von 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)-essig- säure verwendet.) Das rohe Cinchonidinsalz wird bei Rückflusstemperatur mit 2000 ml Äthylalkohol und 400 ml Methylalkohol aufgeschlämmt, worauf man die Aufschlämmung über Nacht rührt und sich abkühlen lässt.
Das Produkt wird durch Filtrieren gesammelt, mit 200 ml Äthylalkohol gewaschen und bis zu einem konstanten Gewicht von 69,2 g bei 60 C an der Luft getrocknet, F. = 213-214 C (Zers.), [a]D -30,2 (c = 0,5 in Methylalkohol). Bei Umkristallisieren von 58 g aus 1800 ml Äthylalkohol erhält man 43,1 g reines Cinchonidinsalz von d-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4- chlorphenyl)-essigsäure, F. = 216-217 C (Zers.), [a]D -29,8 (c = 0,5 in Methylalkohol).
Stufe B: d-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure 7,1 g des Cinchonidinsalzes von d-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure aus Stufe A werden in ein Gemisch von 200 ml Äther, 200 ml Wasser und 4 ml konzentrierter Schwefelsäure gegeben. Die Schich ten werden isoliert, und die Ätherlösung wird dreimal mit je 200 ml Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen wird die Ätherlösung verdampft und das Öl aus 25 ml Methylcyclohexan kristallisiert, wobei man 2,05 g d-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure, F. = 98-100,5 C, [α]D + 95,3 (C = 0,5 in Methyl alkohol), erhält.
Stufe C: das Cinchonidinsalz von 1-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure Die Mutterlauge aus dem in Stufe A isolierten rohen Cinchonidinsalz von d-(3-Trifhiormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-essigsäure wird erhitzt, um eine voll ständige Lösung zu erzielen, worauf man sie sich ab kühlen lässt.
Die bei 30 C vorhandene geringe Menge Feststoff wird durch Filtrieren entfernt, das klare Fil trat über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und der auf diese Weise erzielte kristalline Niederschlag durch Filtrieren gesammelt und mit 200 ml Isopropylalkohol gewaschen, wobei man 58,8 g d-(3-Trifluormethylphen- oxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure, F. = 200-2011C (Zers.), [α]D -94,7 (c = 0,5 in Methylalkohol), erhält.
Das 43,8g wiegende Produkt wird aus 800 ml Iso- propylalkohol umkristallisiert, wobei 37,3 g reines Cin- chonidinsalz von 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlor- phenyl)-essigsäure, F. = 200,5-201,5 C (Zers.), [α]D -95,5 (c = 0,5 in Methylalkohol), erzielt werden.
Stufe D: 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure 5,9 g reines Cinchonidinsalz von 1-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure aus Stufe C werden im wesentlichen wie in Stufe B für die entsprechende d-Säure beschrieben in 2,7 g reine 1-(3-Trifluormethyl- phenoxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure, F. = 98-100 C, [α]D -99 (c = 0,5 in Methylalkohol), umgewandelt.
Stufe E: Acetamidoäthyl-1-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Ein mit einem Rückflusskühler versehener Kolben wird mit 11,45 g (0,0346 Mol) 1-(3-Trifluormethylphen- oxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure und 23 ml Thionyl- chlorid beschickt. Das Gemisch wird 20 Minuten bei Rückfluss erhitzt und das überschüssige Thionylchlorid durch Destillation im Vakuum auf einem Dampfbad entfernt. 30 ml Benzol werden beigefügt und im Va kuum verdampft.
Das auf diese Weise erzielte rohe 1-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure-chlorid wird in 40 ml Äther gelöst, und der erzielten Lösung werden 5,3 g (0,0522 Mol) bei einer Temperatur von unter 5 C gehaltenes 2-Acetamidoäthanol in 150 ml Dimethylformamid und 4,6 ml Pyridin beigefügt. Man lässt die Lösung sich bis Raumtemperatur erwärmen und rührt sie etwa 16 Stunden. 300 ml Wasser und 100 ml Diäthyläther werden beigefügt, und die Lösung wird gerührt. Die Wasserschicht wird isoliert und zweimal mit je 100 ml Äther extrahiert, und die Ätherextrakte werden vereinigt, dreimal mit je 100 ml Wasser gewa schen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet.
Die getrocknete Ätherlösung wird zu einem Öl verdampft, das in 10 ml Isopropylalkohol gelöst und dann 72 Stunden auf -20 C abgekühlt wird. Die erzielte Aufschlämmung wird dann bei -20 C filtriert und der erzielte Feststoff mit 10 ml bei -30 C gehal tenem Isopropylalkohol gewaschen. Das auf diese Weise erzielte Produkt wird 36 Stunden bei Raumtemperatur bis zur Gewichtskonstanz getrocknet, wobei man 3,3 g (22,9/1o) Acetamidoäthyl-1-(3 -trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 77-79 C, [a] D -54,8 (c = 0,5 in Methylalkohol), erhält.
<I>Beispiel 14</I> Acetamidoäthyl-d-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat Ein mit einem Rückflusskühler ausgerüsteter Kolben wird mit 7,5 g (0,0227 Mol) d-(3-Trifluormethylphen- oxy)-(4-chlorphenyl)-essigsäure und 15 ml Thionyl- chlorid beschickt. Das Gemisch wird 20 Minuten bei Rückfluss erhitzt und das überschüssige Thionylchlorid dann durch Destillation im Vakuum auf einem Dampf kegel entfernt. 20 ml Benzol werden beigefügt und im Vakuum verdampft.
Das auf diese Weise erzielte rohe d-(3-Trifluormethylphenoxy)-(4-chlorphenyl)- essigsäure-chlorid wird in 25 ml Äther gelöst und die erzielte Lösung in eine Lösung von 3,52 g (0,0341 Mol) bei einer Tem peratur von unter 5 C gehaltenem 2-Acetamidoäthanol und 3,1 ml Pyridin gegeben. Man lässt die Lösung sich auf Raumtemperatur erwärmen und rührt sie etwa 16 Stunden. 300 ml Wasser und 100 ml Äther werden zugesetzt, und die Lösung wird gerührt.
Die Wasser schicht wird dann zweimal mit je 100 ml Äther extra hiert, und die Ätherextrakte werden vereinigt, dreimal mit je 100 ml Wasser gewaschen und dann über wasser freiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Ätherlösung wird dann im Vakuum zu einem Öl ver dampft, das in 10 ml Isopropylalkohol gelöst und 72 Stunden auf -20 C abgekühlt wird. Das erzielte Gemisch wird bei -20 C filtriert und das auf diese Weise erzielte Produkt mit 10 ml bei -30 C gehalte nem Isopropylalkohol gewaschen.
Das auf diese Weise erzielte Produkt wird 36 Stunden bei Raumtemperatur im Vakuum getrocknet, wobei man 4,0 g (42,3 1) Acetamidoäthyl-d-(3-trifluormethylphenoxy)- (4-chlorphenyl)-acetat, F. = 77-79 C, [α] @ + 56,1 (c = 0,5 in Methyl alkohol), erhält.
In ähnlicher Weise, wie in Beispiel 1 für die Her stellung von 2-Acetamidoäthyl-(3-trifluormethylphen- oxy)-(4-chlorphenyl)-acetat beschrieben, können alle Produkte der vorliegenden Erfindung erzielt werden. Befolgt man z. B. das in Beispiel 1, Stufen A bis F, beschriebene Verfahren unter Herstellung eines geeigne ten 4-Halogenphenylacetonitrils (III) und eines geeigne ten Amins anstelle des 4-Chlorphenylacetonitrils und Acetamidoäthanols von Beispiel 1, Stufe A bzw. F, so können erfindungsgemäss alle (3-Trifluormethylphenoxy)- (4-halogenphenyl)-essigsäureester erzielt werden.
Die nachstehende Gleichung veranschaulicht die Umsetzung von Beispiel 1, Stufen A bis F, und beschreibt zusam men mit der Tabelle I die 4-Halogenphenylacetonitril- und Alkohol-Ausgangsmaterialien des erfindungsgemä ssen Verfahrens und die entsprechenden Produkte, die davon abgeleitet werden können:
EMI0008.0011
EMI0009.0000
EMI0009.0001
Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren her gestellten Produkte können in einer weiten Vielfalt the rapeutischer Dosierungen mittels herkömmlicher Träger, wie z. B. oral in Tablettenform oder durch intravenöse Injektionen, verabreicht werden.