CH507682A - Tragtasche - Google Patents

Tragtasche

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Publication number
CH507682A
CH507682A CH1558669A CH1558669A CH507682A CH 507682 A CH507682 A CH 507682A CH 1558669 A CH1558669 A CH 1558669A CH 1558669 A CH1558669 A CH 1558669A CH 507682 A CH507682 A CH 507682A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
front wall
flap
upper edge
strip
bag according
Prior art date
Application number
CH1558669A
Other languages
English (en)
Inventor
Stoll Erich
Original Assignee
Ver Papierwarenfab Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Papierwarenfab Gmbh filed Critical Ver Papierwarenfab Gmbh
Publication of CH507682A publication Critical patent/CH507682A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C3/00Flexible luggage; Handbags
    • A45C3/04Shopping bags; Shopping nets

Landscapes

  • Bag Frames (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


  
 



  Tragtasche
Die Erfindung betrifft eine Tragtasche.



   Diese kann z. B. teilweise aus Kunststoffolie bestehen. In Anpassung an unterschiedliche Materialien und unterschiedliche Verwendungszwecke sind schon sehr vielfältige Formen von Tragtaschen bekannt.



   Tragtaschen für Textilien werden meist am Öffnungsrand um eine oder um zwei im Abstand   auge-    brachte Falzlinien umgeschlagen, um damit den Öffnungsrand zu verschliessen und zu versteifen.



   Dabei sind aber bisher die Vorderwand und die Rückwand der Tasche meist gleich lang. Es ist dabei auch üblich, Griffausstanzungen am oberen Rand vorzunehmen.



   Bei anderen Tragtaschen wiederum sind Verstärkungsstreifen am oberen Rand bzw. Öffnungsrand vorgesehen. Zum Verschliessen des Öffnungsrandes sind diese bekannten Verstärkungsleisten teilweise als Druckknopf- oder auch Druckleisten ausgebildet.



   Diesem Stand der Technik gegenüber zeichnet sich die erfindungsgemässe Tragtasche dadurch aus, dass an einer Rückwand eine Umschlagklappe gebildet ist, die sich über den oberen Rand einer Vorderwand hinauserstreckt und oberhalb des oberen Randes der Vorderwand einen Schlitz bzw. eine Ausnehmung aufweist, und dass die Vorderwand am oberen Rand einen durch den Schlitz bzw. die Ausnehmung hindurchstreckbaren Griff aufweist.



   Der Griff ist vorteilhaft an einer Verstärkungsleiste am oberen Rand der Vorderwand vorgesehen, welche Verstärkungsleiste sich vorteilhaft über die gesamte Länge des Öffnungsrandes erstreckt.



   In einer weiteren Ausführungsform kann aber auch die Rückwand im Bereich des oberen Randes der Vorderwand eine Verstärkungsleiste aufweisen. Beide Verstärkungsleisten können mit Druckknöpfen oder mit einer Feder-Nut-Verbindung als Druckleisten ausgebildet sein, und somit zusätzliche Verschlussmittel bilden, welche durch die Umschlagklappe abgedeckt sind.



   Vorteilhaft sind die beiden Verstärkungsleisten an den Innenseiten von Vorder- bzw. Rückwand angeschweisst. Bei dieser   Ausführungsform    können beide Verstärkungsleisten paarweise in den Öffnungsrand eingeschoben und festgeschweisst werden.



   Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung   zeichnet    sich   dadurch    aus,   dass      die eine    Leiste an der Innenseite der Umschlagklappe so hoch   iiber    der Leiste an der Vorderwand angebracht ist, dass die Verschlussmittel an beiden Leisten beim Umschlagen der Verschlussklappe sich decken. Bei dieser Ausführungsform wird die Verschlussklappe durch die an ihr angebrachte eine Leiste selbst verstärkt, jedoch sind dabei beide Leisten getrennt anzubringen.



   Schliesslich kann am äusseren Rand der Umschlagklappe eine Druckleiste bzw. Druckknopfleiste vorgesehen sein, die nach dem Umschlagen mit einer entsprechenden Leiste an der Aussenseite der Vorderwand zur Deckung kommt.



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von fünf Ausführungsbeispielen anhand der Fig. 1-6 der Zeichnung.



   Gemäss Fig. 1 erstreckt sich die Rückwand 17 über den Oberrand 6 der Vorderwand 1 hinaus, womit ein Umschlag 3 gebildet ist, wobei in Höhe des Oberrandes 6 ein Durchsteckschlitz 7 zum Durchstecken eines am Oberrand 6 der Vorderwand 1 angebrachten Griffes 2 vorgesehen ist.



   Gemäss Fig. 2 kann bei dem Durchstecken des Griffes 2 durch den Schlitz 7 der Umschlag 3 den Öffnungsrand verschliessend und abdeckend über den oberen Bereich der Vorderwand 1 umgeklappt werden. Besonders vorteilhaft ist dabei die den Griff 2 tragende Verstärkungsleiste 4 am Oberrand 6.



   Gemäss Fig. 3 ist   auch    an der Umschlagklappe 3 eine Leiste 9 angebracht, und zwar bezüglich der Halslinie symmetrisch zu der Leiste 8 am vorderen Oberrand 6. Dabei sind die Leisten 8, 9 als Druckknopfleisten mit Druckknöpfen 11 und zu diesen passenden Ausnehmungen 10 an der jeweils gegenüberliegenden Leiste ausgebildet, womit ein guter Druckknopfverschluss des Oberrandes gegeben ist. Dieser Druckknopf  verschluss ist durch die Umschlagklappe 3 abgedeckt und geschützt.



   In Fig. 4 ist statt des Druckknopfleistenpaares in analoger Weise ein sogenanntes Druckleistenpaar 12, 13 vorgesehen, wobei ein   Feder-Nut-Verschluss    des Oberrandes gegeben ist (Fig. 4).



   Gemäss Fig. 5 sind die Druckknopfleisten 14, 15, einander gegenüberliegend angeordnet. Dabei befindet sich also die Leiste 14 an der Rückwand 17 unterhalb des Durchsteckschlitzes 7. Die Leiste 15 an der Vorderwand ist innen eingesetzt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass die beiden Leisten 14, 15 gleichzeitig paarweise eingesetzt und mit dem Beutelmaterial verschweisst werden können. Gemäss Fig. 6 ist eine Druckleiste 12 an der Innenseite des oberen Randes der Umschlagklappe 3 vorgesehen. Im gleichen Abstand 16 von der Falzlinie ist eine entsprechende Gegenleiste 13 auf der Vorderwand 1 ausgebildet. Beim Umschlagen der Umschlagklappe 3 wind   somit    der Umschlag 12 an seinem Rand an der Vorderwand 1 befestigt. Wie bei der Ausführung nach Fig. 1 ist der Griff 2 an einer Verstärkungsleiste 4 angebracht, der am oberen Rand 6 der Vorderwand 1 vorgesehen ist.



   In den beschriebenen und dargestellten Beispielen weist also die Umschlagklappe eine Ausstanzung zum Hindurchstecken eines am oberen Rand der Vorderwand angebrachten Griffes auf. Es ist damit eine Tragtasche mit über den Oberrand der Vorderwand umschlagbarer Umschlagklappe geschaffen, die einen sich über den Oberrand der Vorderwand hinauserstreckenden Griff aufweist. Durch diese Ausbildung wird sowohl das Einfüllen des Gutes in die Tasche, das Verschliessen des Öffnungsrandes der Tasche sowie auch das Tragen der gefüllten Tasche erleichtert bzw. verbessert. Da die Umschlagklappe sich über den Öffnungsrand hinaus erstreckt und die Vorderwand an dem Griff von der Rückwand bzw. der Umschlagklappe abgehoben werden kann, kann das Gut bzw. die Ware durch die so gebildete grosse Füllöffnung leicht eingegeben werden. 

  Durch Hindurchstecken des Griffes durch die entsprechende Ausnehmung an der Umschlagklappe bzw. der Rückstand und Umschlagen der Umschlagklappe wird ein Umschlagverschluss mit nach oben vorstehendem Traggriff gebildet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Tragtasche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Rückwand (17) eine Umschlagklappe gebildet ist, die sich über den oberen Rand einer Vorderwand hinaus erstreckt und oberhalb des oberen Randes der Vorderwand einen Schlitz bzw. eine Ausnehmung aufweist, und dass die Vorderwand am oberen Rand einen durch den Schlitz bzw. die Ausnehmung hindurch steckbaren Griff aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff an einer Verstärkungsleiste (4) am oberen Rand der Vorderwand (1) vorgesehen ist.
    2. Tasche nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Rückwand (17) im Bereich des oberen Randes der Vorderwand (1) eine Verstärkungsleiste (14) aufweist (Fig. 5).
    3. Tasche nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verstärkungsleisten (14, 15) mit Verschlussmitteln, z. B. Druckknöpfen oder einer Feder-Nut-Verbindung versehen sind.
    4. Tasche nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verstärkungsleisten aus Kunststoff bestehen und an den Innenseiten der Vorder- bzw. Rückwand aus Kunststoffolie angeschweisst sind.
    5. Tasche nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (9) der Umschlagklappe (3) an deren Innenseite so hoch über der Leiste (8) an der Vorderkante (1) angebracht ist, dass die Verschlussmittel (10, 11) an beiden Leisten bei geklappter Umschlagklappe sich decken (Fig. 3, 4).
    6. Tasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am äusseren Rand der Umschlagklappe (3) eine Druckleiste bzw. Druckknopfleiste (12) vorgesehen ist, die nach dem Umklappen der Umschlagklappe in eine entsprechende Leiste (13) an der Aussenseite der Vorderwand (1) eingreift (Fig. 6).
CH1558669A 1969-02-25 1969-10-17 Tragtasche CH507682A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19696907454 DE6907454U (de) 1969-02-25 1969-02-25 Tragetasche, vorzugsweise aus kunststoffolien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH507682A true CH507682A (de) 1971-05-31

Family

ID=6600073

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1558669A CH507682A (de) 1969-02-25 1969-10-17 Tragtasche

Country Status (2)

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CH (1) CH507682A (de)
DE (1) DE6907454U (de)

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Publication number Publication date
DE6907454U (de) 1969-07-24

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