CH495879A - Gefüllter Beutel mit in seinem Verschluss eingelegtem Prospekt, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur automatischen Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Gefüllter Beutel mit in seinem Verschluss eingelegtem Prospekt, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur automatischen Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Gefüllter Beutel mit in seinem Verschluss eingelegtem Prospekt, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur automatischen Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft einen gefüllten Beutel mit in seinem Verschluss eingelegtem Prospekt. Bei bekannten Beuteln dieser Art ist der Prospekt in sehr komplizierter Weise mit dem Verschluss verbunden, was zur Folge hat, dass zur Herstellung eines solchen Beutels ein entsprechend kompliziertes Verfahren nötig ist, dessen Automatisierung sehr erhebliche Schwierigkeiten bietet. Zur Behebung dieser Nachteile ist der Beutel nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass in einem mindestens einmal gefalteten Verschlusslappen des Beutels, welcher Lappen aus zwei einander gegenüberliegenden Verschlusshauptfeldern und zwei dieselben verbindenden, einwärts gefalteten Seitenfeldern gebildet ist, ein Prospekt eingeklemmt ist, und dass der Verschlusslappen in der Schliesslage auf einem Abdeckteil des Beutels liegt. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Beutels und eine Vorrichtung zur automatischen Durchführung dieses Verfahrens. Anhand der Zeichnung sollen nachfolgend einige Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben werden. Es zeigen: Fig. 1-8 acht verschiedene Zustände oder Phasen der Herstellung eines gefüllten Beutels in perspektivischer Darstellung, Fig. 9 und 10 zwei verschiedene Arbeitsphasen eines ersten bei der Herstellung des Beutels benützten schematisch dargestellten Mechanismus, Fig. 11 und 12 zwei verschiedene Arbeitsphasen eines zweiten Mechanismus; und Fig. 13 eines dritten und eines vierten Mechanismus, mit verschiedenen Lagen ihrer einzelnen Teile. In Fig. 1 ist ein aus Folienmaterial, z.B. Papier, in üblicher Weise gefalteter und geklebter, quadenförmiger Beutel dargestellt, der dazu bestimmt ist, bis zu dem gestrichelt angedeuteten Querschnitt 2 gefüllt zu werden. Der obere Teil 3a des in einem Zustand la gezeichneten Beutels wird dann in bekannter Weise so gefaltet, wie dies bei 3b in Fig. 2 dargestellt ist (Zustand lb). Es ist ersichtlich, dass zwei zueinander parallele rechteckige Verschlusshauptfelder 4 und 5 durch zwei einwärts gefaltete Seitenfelder 6 und 7 miteinander verbunden sind. Im Zustand lc nach Fig. 3 sind in den von den aufeinander gelegten Feldern 4-7 gebildeten Verschlusslappen 3c zwei zu dessen Oberkante 8 parallele Faltlinien 9 und 10 eingeprägt worden. Im Zustand Id nach Fig. 4 ist der obere Teil 3d' des Lappens 3d um die Faltlinie 9 umgelegt worden. Gemäss Fig. 5 ist im Zustand le der Lappen 3e noch einmal gefaltet worden, und zwar um die Faltlinie 10. Im Zustand If nach Fig. 6 ist zwischen dem zweimal gefalteten oberen Teil 3f' des Lappens 3f, der sich vom unteren Teil 3f" dieses Lappens 3f wieder etwas abgehoben hat, der mittlere Teil eines um seine Mittellinie 11 gefalteten Prospektes 12 geschoben worden. In Fig. 7 ist durch die Linie 10' angedeutet, dass nach dem Einschieben des Prospektes 12 der obere Lappenteil 3g' fest auf den unteren Lappenteil 3g" gepresst worden ist. Ferner ist die Aussenfläche des mittleren Lappenteiles 3g"' an drei Stellen 13 mit einem Klebstoff-Auftrag versehen worden (Zustand Ig). Im Endzustand Ih nach Fig. 8 ist schliesslich der doppelt gefaltete Lappen 3h vollständig, auf einen an ihn anschliessenden, in eine Seitenwand 14 übergehenden Abdeckteil 15 (s. Fig.7) heruntergeklappt und mittels der Klebstellen 13 an demselben festgeklebt, wobei der in den Verschlusslappen 3h eingefaltete Prospekt 12 ausgezeichnet geschützt ist und auch beim Öffnen des Beutels durch Aufklappen und Aufrollen des Verschlusslappens 3h nicht beschädigt wird. Das zur Herstellung des mit dem Prospekt versehenen Beutels beschriebene Verfahren muss mit einer automatisch arbeitenden Vorrichtung durchgeführt werden, um in der Praxis benützt werden zu können. Anhand der Fig. 9 bis 13 sollen nun diejenigen Mechanismen einer solchen Vorrichtung beschrieben werden, die in Verpakkungsvorrichtungen nicht bereits bekannt sind. Wohlbekannt sind die Phasen la und 1b der Beutelherstellung gemäss Fig. 1 und Fig. 2 und die Mittel, um hierauf den Beutel zu füllen. Zum Einprägen der beiden Faltlinien 9 und 10 in den Verschlusslappen 3b, genügt ein nicht dargestellter Prägekolben mit zwei parallelen Prägerippen, der mit einer entsprechenden Matrize zusammenar beitet. Eine Darstellung dieses Prägemechanismus wird als überflüssig betrachtet. Fig. 9 und 10 zeigen einen Mechanismus 16, der zum Falten des oberen Teiles des Verschlusslappens 3c um die Faltlinie 9 in die Lage 3d' dient. Der Beutel lc wird durch bekannte, nicht dargestellte Transportorgane unter eine im Mechanismus 16 enthaltene aus zwei Armen 17 und 18 bestehende Zange gebracht. Die Zangenarme 17 und 18 sind einzeln um eine gemeinsame, ideelle Achse 19 verschwenkbar und an ihren freien Enden mit Endstükken 20, 21 versehen, die sich über die ganze Länge des Lappens 3c erstrecken. Endstücke 22 und 23 gleicher Art sind auch an zwei Faltarmen 24 und 25 vorgesehen. Der Faltarm 24 ist bei 26 an einen Kurbelarm 27 angelenkt, der auf einer Achse 28 sitzt. Ferner ist der Faltarm 24 bei 29 am einen Pleuel 30 angelenkt, der andererseits bei 31 mit einem Kurbelarm 32 gelenkig verbunden ist, der ebenfalls unabhängig von den Zangenarmen 17 und 18 um die ideelle Achse 19 verschwenkbar ist. Der Faltarm 25 ist auf einer Achse 33 angebracht. Es ist ersichtlich, dass wenn sich der Mechanismus 16 in der Lage nach Fig. 9 befindet und durch passende Schwenkbewegungen der Kurbelarme 27 und 32 die untere Kante 34 des Endstückes 22 des Faltarmes 24 im Sinne des Pfeiles 35 bewegt wird, der obere Teil 3c' des Lappens 3c um die Faltlinie 9 auf das Endstück 23 des Faltarmes 25 umgelegt wird. Hierauf werden die Faltarme 24 und 25 auseinander in die Lage von Fig. 10 geschwenkt. Anschliessend wird die Zange 17, 18 geschlossen, so dass der obere Lappenteil 3d' fest auf den mittleren Lappenteil 3d"' gepresst wird. Nach Wiederöffnen der Zange 17, 18 wird dann der Beutel 1d unter einen Mechanismus 116 transportiert, der zum Falten des Verschlusslappens 3d an der Faltlinie 10 dient. Der Mechanismus 116 ist ähnlich aufgebaut wie der Mechanismus 16 und entsprechende Teile sind mit denselben Bezugszeichen unter Voranstellung einer 1 versehen. Abgesehen von Formunterschieden der entsprechenden Teile besteht noch der Unterschied, dass der Faltarm 125 nicht auf einer schwenkbaren Achse 33 befestigt ist, sondern bei 136 und 137 an einen Kurbelarm 138, bzw. an einen Pleuel 139 angelenkt ist. Der Kurbelarm 138 ist um eine ideelle Achse 140 schwenkbar, um die ein weiterer Kurbelarm 141 unabhängig vom Kurbelarm 138 schwenkbar ist, wobei der Pleuel 139 bei 142 an den Kurbelarm 141 angelenkt ist. Es ist klar, dass durch passende Verschwenkung der Kurbelarm 138 und 141 dem Endstück 123 des Faltarmes 125 die erforderliche, relativ komplizierte Bewegung erteilt werden kann, während sich das Endstück 23 des Faltarmes 25 auf einem Kreisbogen bewegt. Die Funktion des Mechanismus 116 entspricht derjenigen des Mechanismus 16 mit dem Unterschied, dass jetzt die Lappenteile 3d' und 3d"' gemeinsam um die Faltlinie 10 gefaltet und gepresst werden, so dass der Lappen 3e gebildet wird. Nun wird der Beutel le unter einen in Fig. 13 gezeigten Mechanismus 43 transportiert, der zum Einklemmen des gefalteten Prospektes 12 in den gefalteten, und wieder leicht aufgefalteten Verschlusslappen 3f (s. Fig. 6) dient. Neben dem Mechanismus 43 ist in Fig. 13 ferner ein Mechanismus 44 dargestellt, der die Prospekte faltet und dem Mechanismus 43 zuführt. Der Mechanismus 44 weist eine geneigte Stapelführung 45 für ein Stapel 46 von ungefalteten Prospekten 12 auf. Gemäss Fig. 13 ruht ein Teil des untersten Prospektes 121 des Stapels 46 auf einer Stapelabstützschulter 47, während ein anderer Teil von einer schematisch dargestellten, bekannten, schwenkbaren Ansaugvorrichtung 48 gefasst und aus der Führung 45 herausgeschwenkt worden ist. Eine kleine Greifzange 49, die in der Zeichnung teilweise hinter der Vorrichtung 48 liegt, ist am freien Ende eines Schwenkarmes 50 angebracht, der wenn die Greifzange 49 den Prospekt 121 gefasst hat, um seine Achse 51 in die strichpunktiert gezeichnete Lage 50' geschwenkt wird. Eine Walze 52, die schrittweise um eine Achse 53 drehbar ist, hat an ihrem Umfang sechs äquidistante Längsrillen 54 und ist mit sechs Haltern 55 versehen, die nahezu zum Walzenumfange tangentiale Endteile 56 aufweisen, die mit letzteren sechs Taschen 57 bilden. Durch die Verschwenkung des Armes 50 gelangt der Prospekt 121 teilweise in die entsprechende Tasche 571, in welcher er nach dem bei 49' dargestellten Öffnen der Greifzange bleibt. Für den Durchgang der Greifzange 49 ist eine entsprechende Ausnehmung 58 in der Walze 52 und im Halter 55 vorgesehen. Ein bei 59 schwenkbarer Prägearm 60 ist mit einem Endstück 61 versehen, das eine Prägekante 62 aufweist, die bei Verschwenken des Armes 60 über den Prospekt 12 in die entsprechende Rille 54 drückt und dadurch in der Mittellinie 11 des Prospektes eine Faltrille einprägt. Ein mit einem Endstück 63 versehener, bei 64 schwenkbar gelagerter Faltarm 65 faltet bei Verschwenkung in seine strichpunktiert dargestellte Lage den durch Drehung der Walze 52 um 600 weitertransportierten Prospekt 12 um seine Mittellinie 11. Nach einer weiteren 600 -Drehung kommt der gefaltete Prospekt unter einen elastischen Pressschild 66, der durch einen Stempel 67 gegen die Walze 52 gepresst wird und dadurch die Faltung des Prospektes 12 verstärkt, d.h. der natürlichen Auffaltungstendenz desselben entgegenwirkt. Der Pressschild 66 wirkt auch nach einer weiteren 600-Drehung noch einmal auf den gefalteten Prospekt 12 ein, der dann mittels einer zum Einklemm-Mechanismus 43 gehörigen Greifzange 68, die aus der Lage 68' kommt, von der Walze 52 abgenommen wird. Die Greifzange 68 befindet sich am freien Ende eines um die ideelle Achse 69 schwenkbaren Armes 70. Um die gleiche Achse 69, aber unabhängig vom Arm 70, ist ein Arm 71 schwenkbar, an dem bei 72 ein Pleuel 73 angelenkt ist, der bei 74 mit einem Zangenarm 75 gelenkig verbunden ist. Dieser Arm 75 und ein anderer Zangenarm 76 bilden eine Presszange und sind bei 77 am Ende eines Schwenkarmes 79 angelenkt, der auf einer Achse 79 angebracht ist. Der Zangenarm 76 wird durch eine Schwinge 80 geführt, der bei 81 an ihn angelenkt und bei 82 mit einem gestellfesten Teil 83 gelenkig verbunden ist. Der Lappen 3e nach Fig. 5 bzw. Fig. 12 wird entweder durch seine natürliche Auffalttendenz oder durch eine zusätzliche Bewegung des Faltarmes 125 (mit seinem bei der Faltlinie 9 am Lappen 3e angreifenden Endteil 123) leicht aufgefaltet, wie dies bei 3f in Fig. 6 und 13 gezeigt ist. Es ist ersichtlich, dass durch die Bewegung des Armes 70 in seine in vollen Linien dargestellte Lage der Prospekt zwischen die Teile 3f' und 3f" des Verschlusslappens 3f gelegt wird. Durch passende Schwenkung der Arme 71 und 78 wird nun die Presszange 75, 76 geschlossen. Zugleich wird die Greifzange 68 geöffnet und der Arm 70 wird zurückgeschwenkt, so dass der Prospekt nun eingeklemmt im Verschlusslappen 3g (Fig. 7) zurückbleibt. Anschliessend wird, durch weitere Schwenkung der Arme 71 und 78, die geschlossene Zange 75, 76 in ihre Vertikalstellung übergeführt und damit der Verschlusslappen 3f aufgerichtet. Das Anbringen der Klebflächen 13 und das Herunterklappen und Festkleben des Verschlusslappens 3g in die Endlage 3h können dann mit wohlbekannten Mitteln durchgeführt werden, deren Beschreibung sich erübrigt. Bei einer nicht dargestellten Variante des Mechanismus 44 werden in die Stapelführung 45 Prospekte 12 eingelegt, die in der Mittellinie 11 bereits mit einer Faltrille versehen sind. Aus diesem Grunde fehlen dann der Prägearm 60 und die Längsrillen 54, die in Fig. 13 gezeigt sind. Der beschriebene Beutel mit in seinem Verschluss eingelegtem Prospekt und seine Herstellung, bzw. die beschriebene Vorrichtung sind wesentlich einfacher als bisher bekannt. Man kann den Verschluss durch Weglassen einer der beiden Faltungen um die Faltlinien 9 und 10 noch vereinfachen; praktisch ist der Beutel aber dann nicht so gut verschlossen und der Prospekt nicht so gut untergebracht wie nach dem beschriebenen Verfahren.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEI. Gefüllter Beutel mit in seinem Verschluss eingelegtem Prospekt, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mindestens einmal gefalteten Verschlusslappen (3h) des Beutels (ph), welcher Lappen aus zwei einander gegen überliegenden Verschlusshauptfedern (4, 5) und zwei dieselben verbindenden, einwärts gefalteten Seitenfeldern (6, 7) gebildet ist, ein Prospekt (12) eingeklemmt ist, und dass der Verschlusslappen in der Schliesslage auf einem Abdeckteil (15) des Beutels liegt.II. Verfahren zur Herstellung des Beutels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Bildung des Verschlusslappens (3b) denselben mindestens einmal faltet, den Prospekt (12) nach teilweiser Auffaltung der Falte teilweise in dieselbe einlegt, die Falte wieder zusammendrückt und den Verschlusslappen (3g) auf den Abdeckteil (15) herunterklappt und an demselben befestigt.III. Vorrichtung zur automatischen Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Mittel zur Bildung des Verschlusslappens, durch mindestens einen Mechanismus (16, 116), der zwei je für sich antreibbare Faltarme (24, 25; 124, 125) aufweist, durch deren Relativbewegung eine Faltung des Verschlusslappens (3c, 3d) bewirkt wird, und der ferner zwei je für sich antreibbare Zangenarme (17, 18;117, 118) aufweist. die den gefalteten Verschlusslappen zusammenpressen, und ferner gekennzeichnet durch einen Mechanismus, der ein mit einer Greifzange (68) versehenes bewegliches Organ (70) aufweist, durch dessen Bewegung ein von der Greifzange gefasster Prospekt teilweise in die teilweise aufgefaltete Falte eingelegt wird, und der auch eine Presszange (75, 76) umfasst, welche hierauf den Verschlusslappen (3f) fest zusammenpresst, und durch Mittel zum Herunterklappen des Verschlusslappens (3g) auf den Abdeckteil (15) und zur Befestigung an demselben.UNTERANSPRüCHE 1. Beutel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Prospekt (12) mindestens einmal gefaltet ist.2. Beutel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusslappen (3h) zweimal gefaltet ist.3. Beutel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prospekt nur einmal in seiner Mittellinie (11) gefaltet ist und dass dieselbe in der Falte des Verschlusslappens (3h) liegt.4. Beutel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusslappen (3h) am Abdeckteil (15) klebt.5. Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb mindestens einer der Faltarme (24; 124 bzw. 125) zwei unabhängige Schwenkarme (27, 30; 127, 132 bzw. 138, 141) vorgesehen sind, von denen der eine direkt und der andere über einen Pleuel (30; 130 bzw. 139) am Faltarm angelenkt ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch III oder Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Zangenarme (17, 18, 117, 118) unabhängig voneinander um die gleiche ideelle Achse (19; 119) schwenkbar sind.7. Vorrichtung nach Patentanspruch III, gekennzeichnet durch einen Mechanismus (44), der aus einem Prospektstapel (46) jeweils einen Prospekt (12) entnimmt und in eine am Umfang einer schrittweise drehbaren Walze (52) vorgesehene Tasche (571) einführt, worauf der Prospekt durch Schwenkung eines Armes (65) einmal gefaltet und mit der Falte (11) voraus in die teilweise aufgelegte Falte des Verschlusslappens (3f) eingelegt wird.8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufbringen und Abnehmen des Prospektes (12) auf die Walze (52) bzw. von derselben, Schwenkarme (50, 70) vorgesehen sind, die je an ihrem freien Ende mit einer Greifzange (49, 68) versehen sind.9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der unterste Prospekt (121) des Prospektstapels (46) durch eine schwenkbare Ansaugvorrichtung (48) der Greifzange (49) des Aufbringschwenkarmes (50) zugeführt wird.10. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (52) mit Längsrillen (54) versehen ist und dass ein mit einer Prägekante (62) versehener schwenkbarer Prägearm (60) vorgesehen ist, um durch Eindrücken des Prospektes (12) in eine dieser Rillen (54) eine Faltlinie (11) in den Prospekt einzuprägen.
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