CH495243A - Bremsgestänge für zum Einbau einer Mittelpufferkupplung bestimmte Drehgestelle von Eisenbahnwagen - Google Patents
Bremsgestänge für zum Einbau einer Mittelpufferkupplung bestimmte Drehgestelle von EisenbahnwagenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
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Description
Bremsgestänge für zum Einbau einer Mittelpufferkupplung bestimmte Drehgestelle von Eisenbahnwagen Die Erfindung bezieht sich auf Bremsgestänge für zum Einbau einer Mittelpufferkupplung bestimmte Drehgestelle von Eisenbahnwagen. Seit vielen Jahren gibt es Bestrebungen, die Mittelpufferkupplung im Zuge des rationellen Ablaufs des Eisenbahnverkehrs und der Personaleinsparung einzuführen. Die Einführung der Mittelpufferkupplung wird durch Koordinierung der mitteleuropäischen Eisenbahngesellschaften in einiger Zeit erfolgen. Aus diesem Grunde sind Überlegungen angestellt worden, wie die Mittelpufferkupplung auch bei bereits vorhandenen Eisenbahnwagen eingebaut werden kann. Da es für die Anbringung einer Mittelpufferkupplung erforderlich ist; im Wagenkasten einen Raum in der Nähe des Kopfstükkes in Wagenlängsmitte freizuhalten, ist es nicht möglich, die bisher für die Betätigung der Bremse erforderlichen Hebel und Gestänge zu verwenden, da diese in den für die Mittelpufferkupplung freizuhaltenden Raum hineinragen, bzw. sich bei Betätigung der Bremse hineinbewegen und somit an die Mittelpufferkupplung anstossen würden. Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Bremsgestänge so auszubilden bzw. abzuändern, dass es im wesentlichen unterhalb der Radachsen verläuft, um so den Raum für die Mittelpufferkupplung freizuhalten. Eine derartige Anordnung ist jedoch aufwendig und teuer, da sie einen völligen Austausch der bisher verwandten Hebel und Gestänge bedingt. Ausserdem können bei einer derartigen Ausbildung die Achsen erst nach Ausbau des gesamten Bremsgestänges von dem Drehgestell entfernt werden, was z. B. beim Übergang auf eine andere Spurweite erforderlich ist. Weiterhin ist es bekannt, bei Drehgestellen, die für Wagen mit Mittelpufferkupplung vorgesehen sind, die Bremshebelverbindungen unter Zuhilfenahme einer Traverse ausserhalb des freizuhaltenden Raumes für die Mittelpufferkupplung zu teilen und seitlich an dem freizuhaltenden Raum vorbeizuführen. Hierbei ist nachteilig, dass von der vorhandenen Bremse beim Umbau nur die Bremsdreiecke verwendet werden können, die Bremshebel aber durch neue ersetzt werden müssen und zusätzlich noch eine Traverse erforderlich ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bis zur endgültigen Klärung über die Ausbildung der speziell für die Mittelpufferkupplung geeigneten Drehgestelle noch herzustellenden Drehgestelle bisheriger Ausführung derart mit Betätigungsgestängen zu versehen, dass vorhandene Teile soweit als möglich verwandt werden, die notwendigen Abänderungen so gering wie möglich gehalten werden und trotzdem die Achsen nach unten frei bleiben, um ihren Ausbau zu ermöglichen. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss dadurch, dass eine der Übertragung der Bremskraft auf die Bremse dienende Zugstange mit den freien Enden von der Umlenkung der Zugrichtung der Zugstange dienenden, am Drehgestell in Drehpunkten angelenkten Umlenkhebeln gelenkig verbunden ist, und die Weiterleitung der durch die Zugstange auf Bremshebel und Bremsklötze ausgeübten Zugkraft mittels einer an den freien Enden der Umlenkhebel angelenkten Traverse erfolgt. Dies kann in Weiterausbildung der Erfindung so geschehen, dass zwei an den Endpunkten der Traverse angelenkte Umlenkhebel auf am Querträger des Drehgestells angeordneten Konsolen befestigt sind. Weitere Einzelheiten werden aus der Beschreibung und aus den Zeichnungen deutlich. In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Bremsgestänges dargestellt; es zeigen: Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch ein mit dem Bremsgestänge versehenes Drehgestell und Fig. 2 eine Draufsicht auf ein mit dem Gestänge versehen es Drehgestell. Der Mittelteil des Drehgestells besteht aus dem Hauptquerträger 1, den Drehgestelldiagonalen 2 und den mittleren Längsträgern 3. In dem Drehgestell sind die Räder 4 auf den Achsen 4a befestigt und in den Lagern 5 im Drehgestell gelagert. Mittels der auf dem Hauptquerträger 1 befestigten Drehpfanne 6 ist der, nicht dargestellte, Wagenkasten auf dem Drehgestell gelagert. Die aus dem vorhandenen Druckluftsystem entnommene Bremskraft wird mittels der Zugstange 7 auf das Bremsgestänge der Drehgestellseite, über der die Mittelpufferkupplung liegt, übertragen. Zu diesem Zweck ist die Zugstange 7 an dem freien Ende der Umlenkhebel 8 in dem Drehpunkt 9 gelagert. Die Umlenkhebel 8 sind in den Drehpunkten 10 auf Kon solen 3a gelagert, die an dem Hauptquerträger 1 des Drehgestells angeschweisst sind. Zur Weiterleitung der durch die Zugstange 7 eingeleiteten Bremskraft auf die Räder 4 dient die ebenfalls in den Drehpunkten 9 angelenkte Traverse 11, die mit ihrem im freien Ende 12 angebrachten Drehpunkt 13 gelenkig mit den Bremshebeln 14 und 14a verbunden ist und über die Bremsdreiecke 15 und 15a und die Hebelverbindung 16 der Betätigung der Bremsklötze 17 und 17a dient. Wirkt die Bremskraft auf die über den Hauptquer; träger 1 hinwegführende Zugstange 7, so kann die Weiterleitung der Bremskraft auf das mit dem Drehgestell verbundene Gestänge infolge der Abwinkelung der Zugstange über den Drehpunkt 9, unterhalb des für die Mittelpufferkupplung freizulassenden Raumes, der durch die Linien 18, 19 teilweise umgrenzt ist, erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHBremsgestänge für zum Einbau einer Mittelpufferkupplung bestimmte Drehgestelle von Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Übertragung der Bremskraft auf die Bremse dienende Zugstange (7) mit den freien Enden von der Umlenkung der Zugrichtung der Zugstange (7) dienenden, am Drehgestell in Drehpunkten (10) angelenkten Umlenkhebeln (8) gelenkig verbunden ist, und die Weiterleitung der durch die Zugstange (7) auf Bremshebel (14, 15, 16) und Bremsklötze (17, 17a) ausgeübten Zugkraft mittels einer an den freien Enden der Umlenkhebel (8) angelenkten Traverse (11) erfolgt.UNTERANSPRUCH Bremsgestänge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Umlenkhebel an den Endpunkten der Traverse (11) angelenkt und auf am Hauptquerträger (1) des Drehgestells angeordneten Konsolen (3a) befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681755651 DE1755651B2 (de) | 1968-06-05 | 1968-06-05 | Bremsgestange fur zweiachsige Drehgestelle von Eisenbahnwagen, die mit einer selbsttätigen Mittelpuffer kupplung auszurüsten sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH495243A true CH495243A (de) | 1970-08-31 |
Family
ID=5693589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH756069A CH495243A (de) | 1968-06-05 | 1969-05-19 | Bremsgestänge für zum Einbau einer Mittelpufferkupplung bestimmte Drehgestelle von Eisenbahnwagen |
Country Status (4)
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1968
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1969
- 1969-05-08 AT AT440769A patent/AT296376B/de active
- 1969-05-19 CH CH756069A patent/CH495243A/de not_active IP Right Cessation
- 1969-06-04 NL NL6908517A patent/NL6908517A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1755651A1 (de) | 1971-03-04 |
| AT296376B (de) | 1972-02-10 |
| NL6908517A (de) | 1969-12-09 |
| DE1755651B2 (de) | 1973-10-04 |
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |