CH492884A - Hochvakuumbehälter - Google Patents

Hochvakuumbehälter

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Publication number
CH492884A
CH492884A CH907268A CH907268A CH492884A CH 492884 A CH492884 A CH 492884A CH 907268 A CH907268 A CH 907268A CH 907268 A CH907268 A CH 907268A CH 492884 A CH492884 A CH 492884A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wall
medium
space
high vacuum
vacuum container
Prior art date
Application number
CH907268A
Other languages
English (en)
Inventor
Herkommer Wilhelm
Ebner Walter
Original Assignee
Roxer S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roxer S A filed Critical Roxer S A
Priority to CH907268A priority Critical patent/CH492884A/de
Publication of CH492884A publication Critical patent/CH492884A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/006Processes utilising sub-atmospheric pressure; Apparatus therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Thermally Insulated Containers For Foods (AREA)

Description


  
 



  Hochvakuumbehälter
Die Erfindung betrifft einen Hochvakuumbehälter mit drei voneinander auf Abstand angeordneten Wandungen, wobei der Zwischenraum zwischen der äussersten Wand und der mittleren Wand evakuiert ist.



   Es ist bekannt, dass zum Erzeugen eines extrem hohen Vakuums von   10-1"-10-'3mm    Quecksilbersäule, die das Vakuum unmittelbar einschliessenden Wände zuerst aufgeheizt werden müssen, damit die restlichen in diesen Wänden enthaltenen und an diesen Wänden haftenden Gase entwichen und von einer Vakuumpumpe abgesogen werden können. Das extrem hohe Vakuum wird erst erhalten, nachdem sich die genannten Wände wieder abgekühlt haben.



   Bestehende Vakuumbehälter weisen auf der Innenseite der genannten Wände einen leitenden Widerstandsbelag auf, durch welchen zum Zwecke der Aufheizung derselben im geeigneten Augenblick, während der Evakuation ein elektrischer Strom geleitet wird, wodurch die oben erwähnte Aufheizung stattfindet.



   Derartigen Vakuumbehältern haften zwei grosse Nachteile an. Einerseits ist der genannte Widerstandsbelag bei der Reinigung des Vakuumraumes einem relativ grossen Verschleiss ausgesetzt und muss entsprechend oft erneuert werden. Andererseits kann wohl die Aufheizung genügend rasch erfolgen, je nachdem wieviel elektrische Energie zugefügt wird, jedoch die Abkühlzeit kann nicht ohne zusätzliche Mittel auf ein vernünftiges Mass herabgesetzt werden.



   Eine andere Art bestehender Vakuumbehälter bedienen sich zum Aufheizen eines Ofens, der über den Behälter gestellt wird.



   Der Behälter kann ein- oder doppelwandig sein.



  Der einwandige Behälter ist nicht ohne weiteres kühlbar.



   Der doppelwändige Behälter hat den Nachteil, dass die Wärme nur schlecht bis zur Innenwand vordringen kann.



   Es ist nun Aufgabe der Erfindung, einen Vakuumbehälter zu schaffen, welcher sehr gut gereinigt werden kann und mit dem praktisch gearbeitet werden kann, wie mit einem einwandigen Behälter. Er soll ausserdem in kürzester Zeit aufheizbar und tiefkühlbar sein.



   Der erfindungsgemässe Hochvakuumbehälter ist dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen der innersten Wand und der mittleren Wand eine Zuflussöffnung zum Zuführen eines Mediums und eine Abflussöffnung zur Entnahme des Mediums besitzt.



   Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung beispielsweise näher erläutert.



   Auf der Zeichnung ist ein Hochvakuumbehälter mit einer äusseren Wand 1, einer mittleren Wand 2 und einer inneren Wand 3 schematisch dargestellt. Der eigentliche Vakuumraum 4 wird durch die innere Wand 3 begrenzt.   Über    eine Leitung 5 kann der Vakuumraum an eine nicht dargestellte Vakuumpumpe angeschlossen werden. Ebenso können auf diese Weise eine entsprechende Anzahl Leitungen eingeschweisst werden, damit die für die Verfahrenstechnik notwendigen Hilfsmittel durchgeführt werden können.



   Auf der Aussenseite der äusseren Wand 1 sind Füsse 6 vorgesehen. Der Zwischenraum 7 zwischen der inneren Wand 3 und der mittleren Wand 2 ist zum Zuführen eines Mediums, beispielsweise Stickstoff, mit einer Zuflussöffnung 8 und zum Entnehmen des Mediums mit einer Abflussöffnung 9 versehen. Der Zwischenraum 10 zwischen der äusseren Wand 1 und der mittleren Wand 2 ist evakuiert und kann je nach geforderter Höhe bzw. Tiefe der Innentemperatur des Behälters, resp. der inneren Wand 3, mit Strahlungsschirmen ausgerüstet werden.



   Der Zwischenraum ist vakuumdicht abgeschlossen.



  Das in ihm aufrechthaltbare Vakuum ist besser als   10-4 Torr.    Dies ergibt eine gute   Wänneisolation    zwischen der Umgebung des Vakuumbehälters und dem Zwischenraum 7, sowohl gegen Hitze als auch gegen Kälte.



   Über dem Vakuumbehälter ist ein geschlossener Kreis für das Medium schematisch dargestellt. Eine mit der Abflussöffnung 9 verbundene Pumpe 11 ist zum   Umwälzen des Mediums bestimmt. Mittels zwei synchron betätigbaren Ventilen 12 kann das Medium entweder einem ersten Wärmeaustauscher 13 zum Erhitzen des Mediums oder einem zweiten Wärmeaustauscher 14 zum Abkühlen des Mediums zugeführt werden. Nach erfolgter Erhitzung oder Abkühlung des Mediums wird dieses wieder der Zuflussöffnung 8 zugeführt. Damit gelangt das Medium wieder in den   Zwi-    schenraum 7, wo es je nach Stellung der Ventile 12 entweder die innere Wand 3 erhitzt oder abkühlt.

 

   Wenn als Medium, wie schon erwähnt, Stickstoff verwendet wird, so ergibt sich der Vorteil, dass jene Teile, die in Berührung mit dem Stickstoff sind, praktisch keiner Korrosion unterworfen sind. Dadurch muss dieser Teil des Vakuumbehälters nicht gewartet und nicht gereinigt werden. Die Unterhaltsarbeiten beschränken sich lediglich auf die Reinigung des eigentlichen Vakuumraumes 4. Weil die Wand 3 aus Stahl besteht, widersteht sie unzähligen Reinigungsprozessen, ohne Schaden zu nehmen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Hochvakuumbehälter mit drei voneinander auf Abstand angeordneten Wandungen, wobei der Zwischenraum zwischen der äussersten Wand und der mittleren Wand evakuiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen der innersten Wand (3) und der mittleren Wand (2) eine Zuflussöffnung (8) zum Zuführen eines Mediums und eine Abflussöffnung (9) zur Entnahme des Mediums besitzt.
    UNTERANSPRUCH Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die innerste Wand aus rostfreiem Stahl hergestellt ist.
CH907268A 1968-06-19 1968-06-19 Hochvakuumbehälter CH492884A (de)

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CH492884A true CH492884A (de) 1970-06-30

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ID=4348027

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