DE687601C - aenden - Google Patents

aenden

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DE687601C
DE687601C DE1936D0074196 DED0074196D DE687601C DE 687601 C DE687601 C DE 687601C DE 1936D0074196 DE1936D0074196 DE 1936D0074196 DE D0074196 D DED0074196 D DE D0074196D DE 687601 C DE687601 C DE 687601C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
rotary drum
zone
channel
annealing
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936D0074196
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Neitz
Ernst Wolber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Waffen und Munitionsfabriken AG
Original Assignee
Deutsche Waffen und Munitionsfabriken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Waffen und Munitionsfabriken AG filed Critical Deutsche Waffen und Munitionsfabriken AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0031Rotary furnaces with horizontal or slightly inclined axis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

  • Drehtrommelofen zum Blankglühen von Metallgegenständen Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch beheizten Drehtrommelofen zum Blankglühen von Metallgegenständen mit Gegenstromförderung und Wärmerückgewinnung unter Luftabschluß oder in einer Schutzgasatmosphäre, dessen Drehtrommel mit einem äußeren und einem inneren, durch eine Zwischenwand voneinander getrennten und entgegengesetzt fördernden Kanal versehen und an ihrem geschlossenen, mit einem Umkehrraum für das Glühgut versehenen Ende von einer Heizkammer umgeben ist, in welche das Glühgut zunächst durch eine Förderschraube, beispielsweise des inneren Zubringerkanals, hinein und dann rückläufig durch den zweiten gleichmittigen Leitungskanal der Trommel zur Zubringerseite zurückbefördert wird.
  • Es ist bekannt, Metallgegenstände im Gegenstromverfahren zu glühen und hierzu einen mit zwei gegenläufigen Fördereinrichtungen versehenen Trommelofen zu verwenden. Abgesehen davon, daß bei dieser Bewegung des Glühgutes durch Förderschnecken das Glühgut in im wesentlichen unveränderter Stellung weitergeschoben, nicht aber innig durchmischt wird, hat man bei diesen Ausführungen auch den Gedanken einer zusätzlichen Kühlung äm Auslaß des Ofens nicht für vorteilhaft gehalten wegen der dadurch zu erwartenden Einbuße an Wärmeenergie. Man hat auch in Verkennung der Bedingungen des Blankglühverfahrens bei Öfen mit einfacher Fördertrommel die Heizzone am tiefliegenden Ofenteil angeordnet und die Zuführungszone in den hochliegenden Ofenteil verlegt, wodurch das Glühgut den Ofen stellenweise urblank verläßt, zumal für entsprechende Kühlung am Ofenauslaß auch nicht gesorgt wurde.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, die Heizzone der Drehtrommel höher zu legen als die Wärmeaustauschzone und an die Wärmeaustauschzone eine Kühlzone anzuschließen, wobei der Rückleitungsteil der Drehtrommel in Längsrichtung nebeneinanderliegende Kammernmit gegeneinanderversetztenÖffnungenoder Weichenkanälen aufweist, die beim Drehen der Trommel das Gut aus einer Kammer in die nächstfolgende leiten. Außerdem wird der innere Zuleitungskanal der Drehtrommel über die Rückleitungskammern hinaus verlängert und mit ihrem Schneckengang in einen von dem austretenden Schutzgas durchströmten Vorratsbehälter für das Glühgut gestellt.
  • Die Vorzüge dieser neuen Anordnung, die sich durch das Zusammenwirken der Einzelelemente, nämlich der Abkühlzone, der Höherlegung der Heizzone gegenüber der Abkühlzone, der Weichenkanäle und der Beschickung durch die herausragende Innentrommel ergeben, sind folgende: hohe Wärmewirtschaftlichkeit, gutes Gefüge der geglühten Teile, saubere Werkstückoberfläche, sichere Rückführung und gründliche Durchmischung des Glühgutes, sicheres Entleeren des Ofens, geringer Schutzgasverlust, große Betriebssicherheit durch Fortfall besonderer Schleusen und Absperrorgane, kurze. Baulänge, geringer Platzbedarf, einfacher und übersichtlicher Aufbau sowie Aufstellung des transportfertigen Ofens auch ohne Fundament.
  • Nur auf die Gesamtheit der in den Ansprüchen angeführten Merkmale bezieht sich der Patentschutz; für die einzelnen Merkmale wird kein selbständiger Schutz beansprucht.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels ist der Erfindungsgegenstand zeichnerisch dargestellt: Abb. i zeigt den Trommelofen im Schnitt, Abb. 2 die mit Öffnungen versehenen Kammerwände der Außentrommel, Abb. 3 die Weichenkanäle in der Außentrommel, welche als Ersatz für die Kammern nach Abb. 2 gedacht sind.
  • Die Wirkungsweise des Trommelofens ist folgende: Die zu glühenden Werkstücke i werden aus der gasdurchspülten Aufgabevorrichtung 2 durch die Förderschnecke 3 nach aufwärts befördert; sie durchlaufen die Vorwärmzone ¢ und fallen am Ende des Schneckenganges in die Außentrommel 5, welche durch die Wände 6 in einzelne Kammern unterteilt ist. Entsprechend Abb. z sind die Kammerwände 6 mit Öffnungen 7 versehen, die gegeneinander versetzt sind, so daß die Werkstücke, gut durcheinander gemischt, bei jeder Umdrehung von einer Kammer in die nächstfolgende gelangen. Geheizt wird die Heiztrommel 5 durch während des Betriebes auswechselbare elektrische Heizkörper 8, die mit Zuleitungen g versehen sind.
  • Nach Verlassen der Heizzone io gelangen die geglühten Werkstücke in die Wärmeaustauschzorie ii und kommen dann in die Kühlzone 12, die doppelt ummantelt ist. Zwischen den beiden Mantelflächen 21 strömt die Kühlflüssigkeit, welche dem heißen Glühgut die Wärme entzieht. Der warme Trommelmantel kann ebenso gut auch auf andere Weise, wie z. B. durch einen Luftstrom, abgekühlt werden. Nach Verlassen der Kühlzone gelangen die geglühten Werkstücke in den Behälter 17.
  • Das Abkühlen der geglühten Werkstücke kann auch so vorgenommen werden, daß die Werkstücke, nach dem Verlassen der Wärmeaustauschzone in einen Auslauf gelangend, einer besonderen Förderschnecke o. dgl. zugeführt werden, die außen von einem Kühlmittel umgeben ist und welche die gekühlten und geglühten Werkstücke abliefert. Umgeben ist die Heizkammer von einer wärmehaltenden Schicht 13. In gleicher Weise ist auch die Wärmeaustauschzone ii der Drehtrommel 5 von einer Schicht 14 ummantelt, welche die Wärme zurückhält. Abgestützt ist dt r Mantel durch die in den Böcken 15 gelagerten Rollen 16.
  • An Stelle der mit versetzten Öffnungen versehenen Kammerwände kann die äußere Glühtrommel auch mit Weichkanälen 18 versehen werden, welche die Werkstücke entsprechend Abb. 3 aus einer vorhergehenden Kammer ig in die nächstfolgende Kammer 2o leiten. Bei Verwendung derartiger Weichenkanäle ist es nicht notwendig, den Trommelofen stark zu neigen, er kann in diesem Falle auch beinahe waagerecht gelagert werden.
  • Man kann die Fördertrommeln auch so anordnen,, daß man die Außentrommel mit einer Förderschnecke versieht und die Werkstücke du ch die Innentrommel nacheinander durch die Heizzone, die Wärmeaustauschzone und die Kühlzone zurückleitet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Drehtrommelofen zum Blankglüiien von Metallgegenständen mit Gegenstromförderung und Wärmerückgewinnung unter Luftabschluß oder in einer Schutzgasatmosphäre, dessen Drehtrommel mit einem äußeren und einem inneren, durch eine Zwischenwand voneinander get-ennten und entgegengesetzt fördernden Kanal versehen und an ihrem geschlossenen, mit einem Umkehrraum für das Glühgut versehenen Ende von einer Heizkammer umgeben ist, in welche das Glühgut zunächst durch eine Förderschraube des inneren Zubringerkanals hinein und aus welcher es darauf rückläufig durch den äußeren Rückleitungskanal der Trommel zur Zubringerseite zurückgefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizzone der Drehtrommel höher liegt als die Wärmeaustauschzone und an die Wärmeaustauschzone sich eine Kühlzone anschließt, wobei der Rückleitungsteil - der Drehtrommel in Längsrichtung nebeneinanderliegende Kammern mit gegeneinander versetztenÖffnungen oder Weichenkanälen aufweist, die beim Drehen der Trommel das Gut aus einer Kammer in die nächstfolgende leiten.
  2. 2. Drehtrommelofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Zuleitungskanal der Drehtrommel über die Rückleitungskammern hinaus verlängert ist und mit ihrem Schneckengang in einem von dem austretenden Schutzgas durchströmten Vorratsbehälter für das Glühgut mündet.
DE1936D0074196 1936-12-20 1936-12-20 aenden Expired DE687601C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2788204A (en) * 1952-12-03 1957-04-09 Stora Kopparbergs Bergslages A Recuperative roller-type heating furnace

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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