CH485691A - Verfahren zur Herstellung von neuen 17a-Chloräthinyl-17B-alkoxy-steroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 17a-Chloräthinyl-17B-alkoxy-steroiden

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CH485691A
CH485691A CH1590869A CH1590869A CH485691A CH 485691 A CH485691 A CH 485691A CH 1590869 A CH1590869 A CH 1590869A CH 1590869 A CH1590869 A CH 1590869A CH 485691 A CH485691 A CH 485691A
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chloroethinyl
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steroids
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CH1590869A
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Feather Peter
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Bdh Chemicals Ltd
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Description


      Verfahren    zur     Herstellung    von neuen     17a-Chloräthinyl-17ss-alhoxy-steroiden       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein Verfahren     zur     Herstellung einer neuen Klasse von     17a-Chloräthinyl-          -17ss-alkoxy-steroiden,    welche biologisch und pharmako  logisch wertvolle Eigenschaften aufweisen und sich als  Zwischenprodukte für die Gewinnung von biologisch  und pharmakologisch wirksamen Produkten eignen. Sie  können beispielsweise     Steroidhormoneigenschaften    und       Antihormoneigenschaften    aufweisen.

   Zu diesen Eigen  schaften     zählen        östrogene,        progestative    und     claudogene     Eigenschaften [siehe     Petrow.        J.        Pharm.        Pharmacol.    (1960)  12, 1704] sowie     ovulationshemmende    Eigenschaften.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Her  stellung von     17a-Chloräthinyl-17ss-alkoxysteroiden,    die  abgesehen von     Substituenten    und ungesättigten Bindun  gen in den Ringen A, B, C und D die. allgemeine For  mel 1  
EMI0001.0021     
    haben, worin R eine     Alkylgruppe    mit bis zu 5 Kohlen  stoffatomen bedeutet, welches     Verfahren    dadurch gekenn  zeichnet ist,

   dass man das entsprechende     17-Oxo-steroid     mit dem     Chloracetylid        eines        Alkalimetalls    umsetzt und  das erhaltene     Alkalimetall-Derivat    des entsprechenden       17a-Chloräthinyl-17ss-hydroxy-steroid    mit einem     Alkyl-          halogenid    mit höchstens 5     C-Atomen    in einem wasser  freien und von     Hydroxylgruppen    freien Lösungsmittel  zur Reaktion bringt.  



  Das wasserfreie und von     Hydroxylgruppen    freie Lö  sungsmittel kann flüssiger Ammoniak oder Äther oder         Tetrahydrofuran    oder ein Gemisch dieser Lösungsmittel  sein.  



  Das     Alkalimetallderivat    des     17a-Chloräthinyl-l7ss-          -hydroxy-steroids,    z. B. das     Natriumderivat,    wird, wie ge  sagt, durch Umsetzung des entsprechenden     17-Oxoste-          roids    mit dem     Chloracetylid    eines     Alkalimetalles    (vgl. bel  gische Patentschrift     Nr.    606 935) erhalten. Anstelle des       Chloracetylids    kann auch das cis-     bzw.        trans-Dichlor-          äthylen    verwendet werden, das sich unter den Reaktions  bedingungen in ersteres umwandelt.  



  Wenn flüssiger Ammoniak als     hydroxylgruppenfreies     Lösungsmittel benützt wird, kann das     erfindungsgemässe     Verfahren normalerweise bei einer Temperatur zwischen  -80  C und der     Rückflusstemperatur    des Gemisches  ausgeführt werden. In anderen Fällen können Tempera  turen zwischen 0  C und der     Rückflusstemperatur    ange  wendet werden. Das     Alkylhalogenid    wird gewöhnlich in       molarer    Menge angewendet, die ungefähr gleich ist der  theoretisch erforderlichen Menge oder diese überschrei  tet.

   Wenn     Methyljodid    als     Alkylhalogenid    eingesetzt  wird, ist die Reaktion gewöhnlich     in    1 bis 3 Stunden voll  endet. In anderen Fällen sind meistens längere Reak  tionszeiten notwendig.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen     17a-Chloräthinyl-          -17ss-alkoxy-steroide    der Formel 1 können aus dem Re  aktionsgemisch nach an sich bekannten Methoden iso  liert werden. Beispielsweise kann das Reaktionsgemisch  mit Wasser oder Eis behandelt werden oder es kann       gewünschtenfalls    eine Säure, wie Essigsäure, zugesetzt  werden, worauf das Steroidprodukt durch Filtration oder  Extraktion mit einem organischen Lösungsmittel, wie  Äther oder Benzol, abgetrennt werden kann.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann auf Steroide  angewendet werden, die, wie gesagt, zusätzlich zu den  Gruppen in Stellung C,; verschiedene     Substituenten    und  ungesättigte Bindungen in den Ringen A, B, C und D  enthalten. So kann das Verfahren auf Steroide angewen  det werden, die ungesättigte Bindungen in den Stellun  gen     G,        C,;,    C,,     C, ;),        C",)    und     C1,(,.,)    enthalten, sowie      Kombinationen von solchen ungesättigten Bindungen  aufweisen, wie z.

   B. in den Stellungen     A=    und     L15(' )     oder     A3    und     O5    oder auch Kombinationen von 3 oder  mehr ungesättigten Bindungen, die miteinander ein aro  matisches Ringsystem bilden. Solche ungesättigte Bin  dungen stören das Verfahren gemäss der Erfindung im  allgemeinen nicht.  



       Hydroxylgruppen    in anderen Stellungen als in Cl;,  wie z. B.     Hydroxylgruppen    in den Stellungen Cl,     Gz,        C3,          C.,,    C;, C,; und     C,1    können     gewünschtenfalls    dadurch  geschützt werden, dass man sie vorher nach an sich be  kannten Methoden in die     Tetrahydropyranylderivate    um  wandelt und nachfolgend wieder regeneriert. In vielen  Fällen kann jedoch ein befriedigendes Produkt ohne  einen derartigen Schutz erzielt werden.

   So gibt beispiels  weise     17a-Chloräthinyl-androst-5-en-3p,17p-diol,    das mit  ungefähr     äquimolekularen    Mengen von     Natriumamid     und dann     Methyljodid    behandelt worden ist, direkt eine  befriedigende Ausbeute an     17a-Chloräthinyl-17p-meth-          oxy-androst-5-en-3@-ol.        Phenolische    Gruppen in den  Ringen A und B brauchen im allgemeinen einen Schutz  und eine darauffolgende Regenerierung.  



       Acylgruppen    können im Verlaufe der Herstellung  des     Alkaliderivats    des     Steroids        hydrolysiert    werden und    in solchen Fällen muss man einen genügenden über  schuss der     Alkaliverbindung    anwenden, weil die     Acyl-          gruppe    eine anschliessende Regenerierung erforderlich  macht.  



       Alkyl-,        Alkenyl-    und     Alkinylgruppen    mit bis zu 5       Kohlenstoffatomen,    wie z. B,     Methyl-,        Vinyl-    und     Pro-          pinylgruppen    und insbesondere     Methylgruppen    in den  Stellungen     C._,        C.,    oder     Q,    stören das erfindungsgemässe  Verfahren nicht.  



       Oxogruppen,    insbesondere     Oxogruppen    in den Stel  lungen     C3>    C.,, C,; oder     C,1,    sind für die Reaktion zwi  schen dem     Alkylhalogenid    und dem     Alkalimetallderivat     des     17a-Chloräthinyl-17@-hydroxy-steroids    im allgemei  nen nicht störend. Leicht     enolisierbare        Oxogruppen,    wie  z.

   B. die     Oxogruppen    in den     3-0x0-,4-,        3-Oxo-4-hy-          droxy-A/4-    oder     3,6-Dioxo--A\-steroiden    können     einen     Schutz und eine anschliessende Regenerierung erforder  lich machen; dieser Schutz kann nach bekannten Metho  den erzielt werden, z. B. durch     Enoläther-,        Ketal-    oder       Enaminbildung.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist insbeson  dere auf     die@Herstellung    von Derivaten des     Androstans     anwendbar, die durch die allgemeinen Formeln     (II)    bis       (VII)    dargestellt sind, und auf Derivate des     Östrans,     gemäss der allgemeinen Formeln     (VIII)    bis     XII)     
EMI0002.0064     
    
EMI0003.0001     
    In diesen Formeln bedeutet R eine     Alkylgruppe    mit  nicht mehr als 5     Kohlenstoffatomen,    R' ist Wasserstoff  oder     0X    (X ist ein niedriger     Alkyl-,

          Cycloalkyl-    oder       Benzylrest),    R" ist Wasserstoff oder der     Methylrest,    R"'  bedeutet  
EMI0003.0009     
         R1     ist Wasserstoff oder ein niedriger     Alkyl-,        Cycloalkyl-,          Benzyl-    oder     Tetrahydropyranylrest,        R     ist der     Methyl-          rest,    Wasserstoff oder Chlor.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist insbeson  dere auf die Herstellung von Substanzen anwendbar, die  durch die Formeln XI und     XII    (R =     CH3)    dargestellt  sind. Bei einer typischen Herstellungsweise des Produk  tes der Formel     XII    (R =<B>CH,)</B> wird     17a-Chloräthinyl-3-          -methoxy-östra-2,5(10)-dien-17ss-ol    (vgl. belgische Patent  schrift Nr. 606 935), gelöst in wasserfreiem     Tetrahydro-          furan,    einer Suspension von     Natriumamid    in flüssigem    Ammoniak zugesetzt und das Gemisch 1 Stunde bei un  gefähr -80  C gerührt.

   Sodann wird eine Lösung von       Methyljodid    in     Tetrahydrofuran    zugesetzt und das Ge  misch weitere 6 Stunden gerührt, worauf es auf Eis ge  gossen wird. Durch Filtrieren nach dem Schmelzen des  Eises erhält man     17a-Chloräthinyl-3,17ss-dimethoxy-          -östra-2,5-(10)-dien    (IX; R =     CH,3,    R" = H). Diese Ver  bindung kann mit     Oxalsäure    in wässrigem Methanol bei  Raumtemperatur unter Bildung des     3-Oxo-J5(Io)_steroids          (XII;    R =     CHs)    behandelt werden.

   Zur Umwandlung  der Verbindung     XII    in die Verbindung XI wird die erst  genannte Substanz mit Brom in     Pyridin    nach der Me  thode von M.     Perelman    und     Mitarbeitern    [J.     Amer.          Chem.        Soc.    (1960) 82, 2402] unter Bildung des     3-Oxo-          -4,9(10)-diens    (XI; R =<B>CH,)</B> behandelt.  



       17a    -     Chloräthinyl    - 17ss -     methoxy    -     östra-5        (10)-en-3-on,          17.a-Chloräthinyl-        17ss-methoxy-19-nor-androst-4-en-3-on     und     17a-Chloräthinyl    -17ss -     methoxy-östra-4,9(10)-dien-3-          -on    besitzen wertvolle     claudogene,        ovluationshemmende     und     progestative    Eigenschaften.

       17a-Chloräthinyl-17ss-          -methoxy-östra-1,3,5(10)-trien-3-ol    ist im Hinblick auf  seine     östrogenen    und     claudogenen    Eigenschaften von  Bedeutung, beispielsweise auf dem Gebiet der Veterinär  medizin.

   Die     3-Alkyl-enoläther    von 17a-Chloräthinyl-           -I7(3    -     methoxy-androst-4-en-3-on,        17a    -     Chloräthinyl-17ss-          -methoxy-4-methyl-androst-4-en-3-on    und     17a-Chlor-          äthinyl-17ss-methoxy-6-methyl-androst-4-en-3-on        sind    we  gen ihrer     progestativen    und     ovulationshemmenden    Eigen  schaften wertvoll.

   Was die     claudogene    Aktivität anbe  langt, so verhindert     17a-Chloräthinyl-3,17ss-dimethoxy-          -östra-1,3,5(10)-trien    bei weiblichen Mäusen die Einbet  tung bzw. das Festsetzen des befruchteten Eies, wodurch  die Entwicklung der Trächtigkeit verhindert werden  kann, wenn die Substanz     zwischen    dem Tage der Paarung  und dem Zeitpunkt der Einbettung verabfolgt wird.

   Die  genannte Substanz besitzt in dieser Hinsicht ungefähr       V3    der Wirksamkeit von     Stilböstrol.    Weiter kann auch       eine    Unterbrechung der Trächtigkeit wie bei     Stilböstrol     hervorgerufen werden, wenn die Substanz in höheren  Dosierungen verabfolgt wird.  



       17a        -Chloräthinyl    -     3,l7(3    -     dimethoxy    -     östra    -1,3,5     (10)-          trien    besitzt auch     östrogene    Eigenschaften. Gemäss einer  Versuchsreihe, bei der die Zunahme des Gebärmutter  gewichtes von unreifen Ratten bestimmt wurde, hat die  Substanz ungefähr     1/",    der Wirksamkeit von     Stilböstrol.     



  Die erhaltenen Steroide können     gewünschtenfalls    in  andere Produkte übergeführt werden, z. B. durch Um  wandlung der Äthergruppe in     3-Stellung    in die     Oxa-          gruppe.    Ferner kann hierauf eine weitere Doppelbindung  eingeführt werden, wobei man z. B.     17cc-Chloräthinyl-          -173-methoxy-östra-4.9(ID)-dien-3-on    erhält, das eben  falls     progestative,        ovulationshemmende    und     claudogene     Wirkung zeigt.  



  <I>Beispiel l</I>  Natrium (4,05 g) und eine Spur     Eisen-(III)-nitrat     werden zu flüssigem Ammoniak (300 ml) zugesetzt; das  Gemisch wird unter     Rückflusskühlung    gerührt, bis die  blaue Farbe verschwindet. Das Gemisch wird     dann    auf  -60  C abgekühlt und eine Lösung von     trans-Dichlor-          äthylen    (8,5 g) in wasserfreiem Äther (25 ml) im Ver  laufe von 15 Minuten zugesetzt. Das Kühlbad wird ent  fernt und die Mischung unter     Rückflusskühlung    30 Mi  nuten lang gerührt.

   Sodann wird eine Suspension von       Östron-3-methyläther    (5,0 g) in wasserfreiem     Tetrahydro-          furan    (75 ml) im Verlaufe von 15 Minuten zugesetzt und  das Gemisch unter     Rückflusskühlung    3 Stunden lang  gerührt und dann auf - 60  C abgekühlt.     Hierauf    wird  eine Lösung von     Methyljodid    (12,75 g) in     Tetrahydro-          furan    (20 ml) zugesetzt, das Gemisch weitere 3 Stunden  gerührt und dann auf Eis gegossen. Nach dem Schmel  zen des Eises wird der Niederschlag     abfiltriert,    mit Was  ser gewaschen und getrocknet.

   Die Reinigung des Pro  duktes durch     Chromatographie    in Benzol auf Tonerde  mit nachfolgender Umkristallisation aus Methanol ergibt       17.7-Chloräthinyl-3,17(3-dimethoxy-östra-1,3,5(I0)-trien.     <I>Beispiel 2</I>  Natrium (2,25 g) und eine Spur     Eisen(III)-nitrat    wer  den zu flüssigem Ammoniak (200m1) hinzugesetzt und  das Gemisch unter     Rückflusskühlung    gerührt, bis die  blaue Farbe verschwindet. Das Gemisch wird auf  - 60  C gekühlt und eine Lösung von trans-Dichlor-         äthylen    (4,8 g) in wasserfreiem Äther (25 ml) im Ver  laufe von 15 Minuten zugesetzt. Das Kühlbad wird ent  fernt und das Gemisch unter     Rückflusskühlung    30 Minu  ten lang gerührt.

   Sodann wird eine Lösung von     östra-          -1,3,5(10)-trien-17-on        [Caspi,        Ollen    und     Grover,        Journ.          Chem.        Soc.    (1963) 212] (2,8g) in wasserfreiem     Tetra-          hydrofuran        (50m1)    innerhalb 15 Minuten zugefügt und  das Gemisch 3 Stunden unter     Rückflusskühlung    gehalten  und dann auf - 60  C abgekühlt.

       Anschliessend    wird  eine Lösung von     Methyljodid    (7,15g)     in    wasserfreiem       Tetrahydrofuran    (25 ml) zugesetzt und das Gemisch wei  tere 3 Stunden gerührt und dann auf Eis gegossen. Nach  dem Schmelzen des Eises wird der Niederschlag     abfil-          triert,    mit Wasser gewaschen und getrocknet.

   Die Reini  gung durch     Chromatographie    in     Hexan    auf Tonerde mit  nachfolgender Umkristallisation aus     Hexan    ergibt     17a-          -Chloräthinyl-17ss-methoxy-östra-1,3,5(10)-trien    in Form  von farblosen Nadeln; F = 110,5 bis<B>1110</B> C; [a]=' D =  -33,7  (c = 1,10 in     Chloroform);    a ' = 2220, 1490,  1095, 740 cm-'.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 17a-Chloräthinyl-17ss- -alkoxy-steroiden, die, abgesehen von Substituenten und ungesättigten Bindungen in den Ringen A, B, C und D, die Formel EMI0004.0087 haben, worin R eine Alkylgruppe mit bis zu 5 Kohlen stoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet,
    dass man das entsprechende 17-Oxo-steroid mit dem Chloracetylid eines Alkalimetalles umsetzt und das erhaltene Alkali metallderivat des entsprechenden 17x-Chloräthinyl-17ss- -hydroxy-steroids mit einem Alkylhalogenid mit höch stens 5 C-Atomen in einem wasserfreien und von Hy- droxylgruppen freien Lösungsmittel zur Reaktion bringt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung von 17.x - Chloräthinyl - 3,17ss -dimethoxy - östra-1,3,5(10)-trien oder 17x-Chloräthinyl-17ss-methoxy-1,3,5(10)-östratrien direkt durch aufeinanderfolgende Umsetzung des 17-Ke- tons mit dem Alkalimetallderivat von Chloräthin und dem Alkylhalogenid ohne Abtrennung der Zwischen produkte.
CH1590869A 1962-08-24 1963-08-22 Verfahren zur Herstellung von neuen 17a-Chloräthinyl-17B-alkoxy-steroiden CH485691A (de)

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