CH482003A - Verfahren zur Herstellung einer festen Pigmentmasse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer festen Pigmentmasse

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CH482003A
CH482003A CH1470867A CH1470867A CH482003A CH 482003 A CH482003 A CH 482003A CH 1470867 A CH1470867 A CH 1470867A CH 1470867 A CH1470867 A CH 1470867A CH 482003 A CH482003 A CH 482003A
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pigment
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resin
phthalocyanine
mixture
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CH1470867A
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Roy Harper Harold
Arthur Mather Leslie
Mitchell John
Porter Roy
George Tuckley Edward Stanley
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Ici Ltd
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung     einer    festen Pigmentmasse    Die Erfindung, die eine Verbesserung     bzw.    wei  tere     Aufbildung    der Erfindung     gemäss    Hauptpatent dar  stellt, betrifft ein Verfahren zur Herstellung der festen  Pigmentmasse gemäss     Patentanspruch        1I    des Hauptpa  tentes.  



  Im Hauptpatent ist eine feste Pigmentmasse zur       Pigmentierung    eines organischen Materials     beansprucht,     die ein feinverteiltes organisches oder     Russpigment    und  eine harzartige Substanz enthält, die in einem Ausmass       von        mindestens    5     Gew.-%        in        dem        organischen        Material     löslich ist und die dadurch gekennzeichnet ist,

   dass sie       mindestens        60        Gew.-%        Pigment        enthält        und        dass        die     Volumenkonzentration an Pigment in der Masse, wenn  sie sich unter einem gleichmässigen     Kompressionsdruck     von 1,40 kg/cm' befindet,

   im Falle eines organischen       Pigments        geringer        als        18        %        und        im        Falle        von        Russ        ge-          ringer        als        13        %        ist.     



  Ferner ist im Hauptpatent ein Verfahren zur Her  stellung der festen Pigmentmasse beansprucht, das da  durch gekennzeichnet ist, dass man ein Gemisch in  Form einer wässrigen Paste bildet, indem man a) eine  wässrige Pigmentdispersion ausflockt und b) eine     wäss-          rige    Dispersion einer harzartigen Substanz ausflockt  oder eine harzartige Substanz aus einer wässrigen Lö  sung eines wasserlöslichen     Salzes    derselben ausfällt, wo  bei das Gemisch gegebenenfalls ein inaktives Derivat  eines     Dispersionsmittels    zurückhält, und dass man dann  die harzartige Substanz erweicht und sie dann wieder  härtet.  



  Ist das Pigment in einer solchen Masse ein     Phthalo-          cyaninpigment,    so kann in den organischen Materialien,  z. B. in aus der Masse hergestellten     Anstrichfarben-          oder        Druckfarbenfilmen,    eine     Ausflockung    eintreten. In  folgedessen weisen     Anstrichfarben,        Druckfarben    und  sonstige aus solchen Pigmentmassen hergestellte flüssige       überzugsmassen    nicht die volle Färbekraft des Pigments  auf.

   Die vorliegende Erfindung betrifft     Pigmentmassen,       bei denen dieser Mangel auf ein     Mindestmass    herab  gesetzt ist.  



  Gemäss der Erfindung wird eine Pigmentmasse zur       Pigmentierung    eines organischen Materials geschaffen,  die aus einem     Phthalocyaninpigment,    einem weiter un  ten definierten basischen     Phthalocyaninderivat    und einer  im organischen Material zu mindestens 5 0/0     löslichen     Harzsubstanz besteht und dadurch gekennzeichnet ist,

    dass die Gesamtmenge von     Phthalocyaninpigment    und  basischem     Phthalocyaninderivat    mindestens 60     Gew.-o/o     beträgt und die     Gesamtvolumenkonzentration    von Pig  ment und basischem     Phthalocyaninderivat    in der Masse  unter einem gleichmässigen     Kompressionsdruck    von 1,4       kg/cm2        weniger        als        18        %        ist.     



  Die Mischungsverhältnisse von Pigment und basi  schem     Phthalocyaninderivat    in der Pigmentmasse nach  der Erfindung     sind    nicht kritisch. Erfahrungsgemäss  weisen die Pigmentmassen     hervorragende    Eigenschaften       auf,        wenn        sie    1     bis        20        Gew.-%,        insbesondere    2     bis        10          Gew.-%        des        basischen        Phthalocyaninderivates,

          bezogen     auf das Gewicht des Pigments,     enthalten.     



  Unter dem Ausdruck      Phthalocyaninpigmentx    sol  len     metallhaltige    und metallfreie     Phthalocyanine    und  deren Halogenderivate, insbesondere deren Chlor- und  Bromderivate, verstanden werden. Die Erfindung ist von  besonderem Wert bei     Kupferphthalocyaninpigmenten,     insbesondere     Kupferphthalocyanin    selbst und dessen  teilweise     chlorierten    Derivaten mit bis zu 1 Chloratom  pro Molekül, da diese Pigmente zur     Ausflockung        in     organischen Flüssigkeiten neigen.  



  Unter dem     Ausdruck     basisches     Phthalocyaninde-          rivat     soll eine Verbindung oder Mischung von Verbin  dungen verstanden werden, wobei jede Verbindung ei  nen oder mehrere     Phthalocyaninreste    (die metallhaltig  oder     metallfrei    sein können und gegebenenfalls     Sub-          stituenten    tragen können) und eine oder mehrere     Ami-          no-    oder substituierte     Aminogruppen,    die unmittelbar      an Atome gebunden sind,

   welche nicht Teil eines aro  matischen Rings oder eines     heterocyclischen    Rings aro  matischer     Art    sind, enthält.  



  Als     bestimmte    Beispiele für die basischen     Phthalo-          cyaninderivate,    die für die erfindungsgemässen Massen  verwendbar sind, kann man die in der britischen Pa  tentschrift 972 805, den französischen Patentschriften  <B>1</B>416 399,<B>1</B>412 828 und<B>1</B>483 311 sowie der belgi  schen Patentschrift<B>671</B>524 offenbarten erwähnen.  



  Besonders wertvolle basische     Phthalocyaninderivate     sind die in der französischen     Patentschrift   <B>1</B>416 399  offenbarten polymeren Derivate, bei denen zwei oder  mehr Pigmentmoleküle miteinander über zweiwertige  stickstoffhaltige Bindungsgruppen gebunden sind. Ganz  besonders wertvoll sind polymere Kondensate aus pri  mären     aliphatischen,        cycloaliphatischen    oder     araliphati-          schen    Aminen und     halogenmethyliertem        Kupferphthalo-          cyanin    mit 2 bis 8     Halogenmethylgruppen    pro Mole  kül.

   Solche polymeren Kondensate zeichnen sich dadurch  aus, dass sie im wesentlichen unlöslich in einer     6o/oigen     wässerigen     Essigsäurelösung    sind. Es ist anzunehmen,  dass sie die folgende Formel aufweisen:  
EMI0002.0018     
    wobei     CuPc    ein     Kupferphthalocyaninmolekül    darstellt,  R einen     aliphatischen,        cycloaliphatischen    oder     aralipha-          tischen    Rest darstellt, x gleich 0 bis 6 ist und y minde  stens 2 beträgt. Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass  die Produkte solcher Reaktionen     möglicherweise    ein  Polymer mit verzweigter Kette enthalten.

   Auch könnten  mehrfache Bindungen zwischen     Phthalocyaninmolekü-          len    bestehen.  



  Die in den Pigmentmassen enthaltenen     harzförmi-          gen    bzw. glasartigen Substanzen können natürlichen  oder synthetischen Ursprungs sein, und die     Wahl    der  Substanz hängt von der Art des mit der Pigmentmasse  zu pigmentierenden organischen Materials ab.

   Die Pig  mentmassen nach der Erfindung können jede     Harzsub-          stanz        enthalten,        die        zu        mindestens    5     %        in        dem        zu        pig-          mentierenden    organischen Material löslich ist.  



  Harzsubstanzen, die für die erfindungsgemässen Pig  mentmassen sehr geeignet sind, sind Kolophonium und  chemisch     modifiziertes    Kolophonium, wie z. B. hydrier  tes Kolophonium, polymerisiertes Kolophonium, dispro  portioniertes Kolophonium und verestertes Kolopho  nium, sowie Kolophonium, das mehr als einer solchen       Modifizierungsbehandlung    unterworfen wurde.

   Weitere  Harzsubstanzen, die für die Pigmentmassen nach der  Erfindung geeignet sind, sind die Polymere der     Vinyl-          alkylbenzole    und die     Copolymere    der     Vinylalkylbenzo-          le    mit     Alkylmethacrylaten    oder     -fumaraten,    die in den  britischen Patentschriften 941<B>386,</B> 957 440 und  957 984 beschrieben und     beansprucht    sind. Die     erfin-          dungsgemässen    Pigmentmassen können auch Mischun  gen von Harzsubstanzen enthalten, was in einigen Fäl  len von     Vorteil    ist.  



  Es gibt keine scharf definierbare obere Grenze für       den        Gesamtgehalt        an        Gew.-%        an        Phthalocyaninpigment     und an basischem     Phthalocyaninderivat    in den     erfin-          dungsgemässen    Pigmentmassen, und es ist im allge  meinen     erwünscht,        dass    der Pigmentgehalt so hoch wie    möglich ist.

       In    der Regel beträgt die     Gesamtmenge        die-          ser        beiden        Komponenten        vorzugsweise        65        bis        85        Gew.-%,     da die Massen innerhalb dieses Bereichs in organische       Materialien    am leichtesten     eingearbeitet    werden kön  nen und die besten     Dispergierungseigenschaften    auf  weisen.  



  Der Ausdruck      Gesamtvolumenkonzentration    an  Pigment und basischem     Phthalocyaninderivat     hat eine  dem in der britischen Patentschrift 978 242 angewand  ten Ausdruck      Pigmentvolumenkonzentration     analoge  Bedeutung. Er bedeutet also den Anteil des Gesamtvo  lumens (d. h. des Scheinvolumens) einer Pigmentmasse,  der von festen Pigmentteilchen und basischem     Phthalo-          cyaninderivat    tatsächlich eingenommen wird.

   In Bezug  auf eine Pigmentmasse aus     Phthalocyaninpigment,    ba  sischem     Phthalocyaninderivat    und Harz bedeutet   die     Ge-          Phthalocyaninderivat     also das Volumen der     Pigment-          samtvolumkonzentration    von Pigment und basischem       Phthalocyaninderivat     also das Volumen der Pigment  teilchen plus des basischen     Phthalocyaninderivats,    geteilt  durch das von den     Pigmentteilchen,    basischem     Phthalocya-          ninderivat,    Harz und Luftlöchern eingenommene Ge  samtvolumen.

   Die Ermittlung der      Gesamtvolumenkon-          zentration    an Pigment und basischem     Phthalocyanin-          derivat     kann analog der Bestimmung gemäss der briti  schen Patentschrift 978 242 erfolgen.  



  Das Verfahren     gemäss    der Erfindung kann so aus  geführt werden, dass eine innige Mischung aus  a) dem     Phthalocyaninpigment    und dem basischen       Phthalocyaninderivat    in Form einer Paste, die durch  elektrolytische     Ausflockung    aus einer wässerigen Dis  persion erzeugt wurde, und       b)    einer Harzsubstanz der oben definierten Art in  Form einer Paste, die entweder durch elektrolytische       Ausflockung    aus einer wässerigen Dispersion oder durch  Fällung aus einer wässerigen Lösung eines Salzes er  zeugt wurde,  hergestellt wird, wobei die Mischung aus a) und b)

   von  jeglichem     Dispergiermittel    in der in der wässerigen Dis  persion     ursprünglich        vorhandenen    chemischen Form im  wesentlichen frei ist, und dass die erhaltene innige Mi  schung in einer solchen Weise behandelt wird, dass die  Harzsubstanz erweicht und dann     wiedererhärtet    wird.  



  Bei dieser     Ausführungsform    kann die Herstellung  der     innigen    Mischung aus a) und b) verschieden durch  geführt werden. So kann ein     Phthalocyaninpigment        ge-          wünschtenfalls    zunächst mit einem basischen     Phthalo-          cyaninderivat    innig vermischt werden, indem z. B. eine  Dispersion von     Phthalocyaninpigment    in einer Lösung  von basischem     Phthalocyaninderivat    in einer verdünn  ten Säure oder, im Falle eines polymeren Derivats, in  einer Mischung aus einer verdünnten Säure und einem  mit Wasser mischbaren Lösungsmittel basisch gemacht  wird.

   Die so erhaltene Mischung kann     dann        entweder     direkt oder nach Filtrieren und Waschen des     Feststoffs     der Harzsubstanz beigemischt werden, indem sie mit der  Harzsubstanz in     Pastenform    vermengt oder in einer Lö  sung oder Dispersion der Harzsubstanz suspendiert  wird, worauf eine Fällung oder     Ausflockung    hervorge  rufen wird, indem ein geeigneter Elektrolyt,     wie    z. B.  eine     wasserlösliche    Säure oder ein wasserlösliches     Salz,     hinzugegeben wird.  



  Nach einer anderen Verfahrensweise kann bei einer  Harzsubstanz, die ein wasserlösliches     Salz    bildet, eine  innige Mischung aus a) und b) dadurch erzeugt werden,  dass ein     Phthalocyaninpigment    und ein basisches Phtha-           locyaninderivat    zusammen in einer Lösung eines solchen       Salzes    vermahlen werden, so dass eine feinverteilte Dis  persion erhalten wird, die dann mit einem Elektrolyt  ausgeflockt wird, der auch eine     Ausflockung    der Harz  substanz hervorzurufen vermag.

   Zum Beispiel kann zur       Ausflockung    eines Pigments und eines polymeren ba  sischen     Phthalocyaninderivats    eine Säure hinzugegeben  werden, die ausserdem eine     Ausflockung    von Kolopho  nium aus einer Lösung des     Kaliumsalzes    des Kolopho  niums bewirkt.  



  Vorteilhaft kann eine Dispersion des     Phthalocyanin-          pigments    in einer Lösung des basischen     Phthalocyanin-          derivats    in einer verdünnten Säure oder, im Falle eines  polymeren Derivats, in einer Mischung aus einer ver  dünnten Säure und einem mit Wasser mischbaren Lö  sungsmittel unter gleichzeitiger Zugabe eines Alkalis in  eine alkalische     Harzseifenlösung    gegeben werden, so  dass die Harzseife in Lösung bleibt, worauf das Pig  ment ausgeflockt und das Kolophonium gefällt werden,  indem die Mischung in einen geeigneten Elektrolyt,  z. B. eine verdünnte Säurelösung, hineingegeben wird.

    Durch diese Verfahrensweise wird die optimale Wir  kung des basischen     Phthalocyaninderivats    gegen Aus  flockung aufrechterhalten, während gleichzeitig Massen  entstehen, die in organischen Medien leicht     dispergier-          bar    sind.  



  Insbesondere kann bei der ersten Ausführungsform  eine innige Mischung aus a) und b) durch die folgenden  drei Stufen erzeugt werden:  1. Vermengen des     Phthalocyaninpigments    mit dem  basischen     Phthalocyaninderivat    durch Behandlung der  Feststoffe mit Schwefelsäure, Mischen mit Wasser, um  das     Sulfat    zu zersetzen, und Abtrennung und Waschen  des Feststoffes;  2.     Dispergieren    der erhaltenen Paste in einer wässe  rigen Lösung eines wasserlöslichen Salzes der Harz  substanz;  3. Ausflocken der Dispersion mittels eines Elektro  lyts, der auch die Harzsubstanz fällt.  



  Die 1. Stufe kann als ein  saures     Anteigen     durch  geführt werden, d. h. das     Phthalocyaninpigment    und das  basische     Phthalocyaninderivat    können in Schwefelsäure  gelöst und die Lösung in Wasser gegossen werden.

   Eine  andere, wirtschaftlichere Verfahrensweise besteht darin,  dass eine Mischung aus dem     Phthalocyaninpigment    und  dem basischen     Phthalocyaninderivat    mit einer Schwefel  säuremenge     gründlich    vermengt wird, wobei die     Schwe-          felsäuremenge    zur     überführung    des Pigments und des       Dirivats    in die Sulfate ausreicht, jedoch nicht zur Ver  hinderung der Bildung eines fliessfähigen Pulvers ge  nügt, worauf das     fliessfähige    Pulver mit Wasser ver  mischt werden kann.

   Diese letztere Arbeitsweise ist in  der britischen Patentschrift<B>1026</B> 875 beschrieben und       beansprucht.     



  Bei der Durchführung der 2. Stufe wird das     Ver-          mahlen    der Paste in einer Lösung eines wasserlöslichen  Salzes der Harzsubstanz vorzugsweise unter schneller  Bewegung mittels teilchenförmiger Mahlelemente be  wirkt.  



  Wird die harzförmige oder glasartige Substanz als  ein Latex oder ein wasserlösliches Salz verwendet, ist es  in der 3. Stufe auf jeden Fall vorteilhaft, die     Ausflok-          kung    unter turbulenten Bedingungen, z. B. unter kräf  tigem Rühren, durchzuführen.  



  Die beim erfindungsgemässen Verfahren eingesetzte  Harzsubstanz kann eine solche sein, die in Form des    wasserlöslichen Salzes auch als     Dispergiermittel    wirken       kann.        Kolophoniumsalze    sind Beispiele für solche Sub  stanzen. Bei Verwendung einer solchen Substanz ist es  zweckmässig, das Pigment in     einer    wässerigen Lösung  eines     Salzes    der     Harzsubstanz    z. B. durch Vermahlen zu       dispergieren.    Andererseits kann die Pigmentdispersion  eine ausschliesslich als     Dispergiermittel    wirkende Sub  stanz enthalten.

   Es ist jedoch wesentlich, dass jede für  diesen Zweck verwendete Substanz entweder vor Durch  führung des     Erweichens    aus dem ausgeflockten Pig  ment (z. B. durch Waschen) entfernt wird oder eine  solche ist, die durch den zum Ausflocken     verwendeten     Elektrolyten chemisch     verändert    und dadurch in Wasser  unlöslich und als     Dispergiermittel    unwirksam gemacht  wird.

   Besonders brauchbar sind     anionenaktive        Disper-          giermittel,    die in Form der     Alkalimetall-    oder     Ammo-          niumsalze    wasserlöslich und wirksam, jedoch in Form  ihrer freien Säuren oder gewisser     Salze,    z. B. Salze mit  Metallen wie     Calcium,    wasserunlöslich und unwirksam  sind. Beispiele für derartige     Dispergiermittel    sind     Tür-          kischrotöl    und     Fettsäuresalze,    wie z.

   B.     Natriumstearat     oder     -linoleat,    oder polymerisierte (z. B.     dimerisierte)          Tallölsäuren.    Wenn     derartige        Dispergiermittel    verwen  det werden, kann die     Ausflockung    der wässerigen Dis  persion durch Vermischen mit einer wasserlöslichen  Säure oder einem wasserlöslichen Salz eines von den       Alkalimetallen    verschiedenen     Metalles,    beispielsweise  einem     Calcium-    oder     Bariumsalz,    oder bestimmten Sal  zen von organischen Basen, wie     Diphenylguanidin,

          be-          werkstelligt    werden.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung     kann    auch so  ausgeführt werden, dass das     Phthalocyaninpigment,    das  basische     Phthalocyaninderivat    und die Harzsubstanz mit  Salz gemahlen werden und die Harzsubstanz     anschlies-          send    erweicht und dann wieder erhärtet wird.  



  Der Begriff  mit Salz mahlen  bezieht sich auf ein  Verfahren, bei dem ein Pigment in einen     feinverteilten     Zustand gebracht wird, indem es zusammen mit einer  löslichen Substanz, z. B. mit einem Salz - meistens       Natriurnchlorid,        -carbonat    oder     -sulfat    oder     Calcium-          chlorid    - gemahlen wird.

   Bei dem erfindungsgemässen  Verfahren soll das Salzmahlen so lange durchgeführt  werden, bis sich eine innige und homogene Mischung  aus Pigmentteilchen mit einer mittleren Teilchengrösse  von vorzugsweise unter 2     ,u    und     Harzsubstanzteilchen     mit ähnlicher oder kleinerer     Teilchengrösse    ergibt.  Durch Auflösen des Salzes nach dem Mahlen ergibt  sich eine wässerige Suspension von innig vermischten  Pigment- und Harzteilchen.

   Gegebenenfalls kann das  Mahlen mit Salz in Gegenwart einer geringen Menge  einer organischen Flüssigkeit durchgeführt werden, um  den     übergang    des     Kupferphthalocyanins    aus der     ss-    in  die     a-polymorphe    Form zu     verhindern.     



  Die lösliche Substanz kann nach dem Mahlen mit  Salz im     erfindungsgemässen    Verfahren mit Wasser, einer  verdünnten Säure oder jedem die Harzsubstanz nicht  lösenden Lösungsmittel herausgelöst werden.  



  Bei der zweiten (zuletzt genannten) Ausführungs  form erfolgt in vielen Fällen vermutlich ein teilweises  Erweichen und     Wiedererhärten    der Harzsubstanz wäh  rend des     Mahlens    mit Salz. Eine Verbesserung der Pro  dukte wird aber gewöhnlich erreicht, wenn das Harz nach  dem Mahlen mit Salz, z. B. während oder nach dem  Herauslösen des     Salzes,    absichtlich erweicht und     an-          schliessend    wieder gehärtet wird.      Bei der ersten und zweiten Ausführungsform des  Verfahrens nach der Erfindung kann die Harzsubstanz  in den folgenden Weisen erweicht und wieder erhärtet  werden.  



  Bei vielen Harzsubstanzen kann das Erweichen und       Wiedererhärten    durch     Wärmezufuhr    und     anschliessen-          des    Abkühlen erzielt werden. Bei der ersten Ausfüh  rungsform ist die Dauer der Temperaturerhöhung nicht  kritisch, und die     Ausflockung    kann oberhalb der Er  weichungstemperatur durchgeführt werden, oder die  Temperatur kann erst nach der     Ausflockung    über den       Erweichungspunkt        hinaus    erhöht werden.

   Bei der zwei  ten Ausführungsform erfolgt das Erweichen     zweckmäs-          sig    gleichzeitig mit dem Herauslösen des     Salzes,    indem  die Temperatur des für die Extraktion verwendeten  Wassers bzw. der verdünnten Säure, erhöht wird.  



  Man kann aber auch so verfahren, dass das Erwei  chen durch Zugabe einer Flüssigkeit zu einer wässeri  gen Suspension von ausgeflocktem oder mit Salz ge  mahlenem     Phthalocyaninpigment,    basischem     Phthalo-          cyaninderivat    und Harzsubstanz erreicht wird, wobei  die Flüssigkeit ein Lösungsmittel für die Harzsubstanz  darstellt und eine Wasserlöslichkeit von mindestens 0,1       Gew.-%        hat.        Hierzu        kann        man        mit        Wasser        mischbare     Flüssigkeiten, wie z. B.

   Aceton oder     Alkokol,    oder Flüs  sigkeiten wie     Toluol,    die nur wenig löslich in Wasser  sind, verwenden.     Gewünschtenfalls    kann die Tempera  tur der Mischung erhöht werden. Das     Wiedererhärten     kann durch Abwaschen des Lösungsmittels mit Wasser  erreicht werden. Man kann die Harzsubstanz auch da  durch erweichen, dass man der wässerigen Suspension  des ausgeflockten oder mit     Salz    gemahlenen Pigments  und der Harzsubstanz eine geeignete     Flüssigkeit    in sol  cher Menge zugibt, dass eine wässerige Mischung erhal  ten wird, die das Harz nur bei erhöhter Temperatur  erweicht.

   Das     Wiedererhärten    der Harzsubstanz kann  dann auf verschiedene Weise erfolgen. So kann Wasser  hinzugegeben werden, so dass eine Mischung erhalten  wird, aus der das Harz nicht mehr genug Lösungsmittel  extrahieren kann, um erweicht zu werden, oder die  Temperatur kann einfach erniedrigt werden. Es ist auch  möglich, das Lösungsmittel abzudampfen, wenn dieses  genügend flüchtig ist, oder die erweichte Harzsubstanz  kann dadurch wieder hart gemacht werden, dass sie  einer chemischen Behandlung     unterworfen    wird, z. B.  dass     Calcium-    oder     Bariumchlorid    hinzugegeben wird,  um ein     Calcium-    bzw.     Bariumsalz    der Harzsubstanz zu  bilden.

   Nachdem das Harz auf geeignete Weise wieder  gehärtet worden ist, kann die     Pigmentmasse    von der  Flüssigkeit abgetrennt und     anschliessend    getrocknet wer  den.  



  Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhal  tenen Pigmentmassen sollten unter solchen Bedingun  gen getrocknet werden, dass die Harzsubstanz dabei  nicht erweicht wird.  



  Die Pigmentmassen nach der Erfindung sind wert  voll, weil sie sehr leicht in organischen Medien     disper-          giert    werden können und die so erhaltenen Dispersio  nen eine erhöhte Beständigkeit gegen Ausflocken beim  Lagern im Vergleich mit Massen gemäss der     britischen          Patentschrift    978 242 haben. Insbesondere können flüs  sige     überzugsmassen,    wie z.

   B.     Anstrichfarben    und  Druckfarben, die Filme mit einer sehr hohen     Farbstabi-          lität    ergeben, auf einfache Weise hergestellt werden, in  dem die Pigmentmassen nach der Erfindung mit einem         Anstrichfarben-    oder     Druckfarbenmedium    vermengt  werden, und zwar durch einfaches Rühren.  



  Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Aus  führungsbeispielen     erläutert,    wobei Teile und Prozente  auf das Gewicht bezogen sind.  



  <I>Beispiel 1</I>  25 Teile rohes     Kupferphthaloeyanin,    das aus     Phthal-          säureanhydrid,    Harnstoff und einem     Cuprisalz        mit    ei  nem Katalysator in einem     inerten        Verdünnungsmittel     hergestellt wurde, und 1 Teil des in der weiter unten  beschriebenen Weise hergestellten polymeren basischen       Kupferphthalocyaninderivats    werden mit 6 Teilen Essig  säure und 6 Teilen     Butylcellosolve    in 87 Teilen Wasser  vermischt.

   Diese Suspension wird dann in einem zylindri  schen Gefäss mit 440     Teilen    Mahlelementen mit einem  durchschnittlichen Durchmesser von 0,5 mm vermengt,  wobei das Gefäss mit einem Kühlmantel und einem  Rührwerk versehen ist, das mehrere auf einer zentralen  Welle sitzende ebene Scheiben aufweist. Die Welle  wird 90 Minuten mit einer solchen     Drehzahl    gedreht,  dass die Scheiben eine     Umfangsgeschwindigkeit    von  1016 cm/sec aufweisen.

   Die gemahlene Aufschlämmung  wird von den Mahlelementen abgetrennt und mit 50  Teilen einer     12o/oigen    wässerigen Kalilauge     alkalisiert.     Dann wird eine Lösung von 11 Teilen      Dymerex -          Harz    (Markenprodukt) in 99 Teilen einer     3,33o/oigen     wässerigen Kalilauge mit der Aufschlämmung     gründlich     verrührt, worauf die Mischung in 1500 Teile     0,67o/oiger     Essigsäure von 90 bis 95  gegossen wird. Man lässt die  Aufschlämmung auf Raumtemperatur abkühlen, worauf  sie filtriert, der Rückstand von Säure und Elektrolyt frei  gewaschen und dann in einem Ofen bei 70  C getrocknet  wird.

   Als Produkt erhält man eine blaue Pigmentmasse,  die in     Anstrichfarben-    und     Druckfarbenmedien    leicht       dispergierbar    ist und nur eine sehr geringe Tendenz zur       Ausflockung    in Farbfilmen zeigt.  



  Das in diesem Beispiel verwendete polymere ba  sische     Phthalocyaninderivat    wird wie folgt hergestellt:  278 Teile     Isopropylamin    werden gerührt, während  100 Teile     Kupfer-tris-(chlormethyl)-phthalocyanin    hin  zugegeben werden. Die Mischung     wird    16 Stunden un  ter Rühren zum     Rückfluss    erhitzt, worauf das über  schüssige     Isopropylamin    durch     Wasserdampfdestillation     entfernt wird. Das feste     Kupfer-tris-(isopropylaminome-          thyl)-phthalocyanin    wird     abfiltriert,    mit Wasser gewa  schen und getrocknet.

   Es ist in verdünnter Essigsäure  und in     Toluol    leicht löslich unter Bildung tiefblauer  Lösungen. Eine Mischung aus 14 Teilen     Kupfer-tris-          (chlormethyl)-phthalocyanin,    46 Teilen     Kupfer-tris-(iso-          propylaminomethyl)-phthalocyanin    und 80 Teilen     Me-          thylisobutylketon    wird 16 Stunden bei 90 bis 100  C  gerührt. Nach dem Abkühlen werden 100 Teile Wasser  und 68 Teile einer     30o/oigen        Natriumhydroxydlösung     hinzugegeben.

   Das     Keton        wird    durch     Wasserdampfde-          stillation    entfernt, und der Feststoff wird     abfiltriert,    mit  Wasser gewaschen und getrocknet. Das Produkt ist nur  teilweise löslich in verdünnter Essigsäure und fast un  löslich in     Toluol.     



  In diesem Beispiel kann das polymere Mittel durch       Kupfer-penta-isopropylaminophthalocyanin    ersetzt wer  den, das auf ähnliche Weise aus     Kupfer-penta-(chlor-          methyl)-phthalocyanin    und     Isopropylamin    hergestellt  wird.

        <I>Beispiel 2</I>  12 Teile     Kupferphthalocyanin    in     a-polymorpher     Form, 8 Teile     Kupfermonochlorphthalocyanin    und 1  Teil     Kupfer-tris-cyclohexylaminomethylphthalocyanin     (organisches Pigmentderivat     XII    gemäss der britischen       Patentschrift        972        805)        werden        mit        79        Teilen        6%iger     Essigsäure vermischt, worauf die Mischung 90 Minuten  mit 350 Teilen Mahlelementen wie bei Beispiel 1 ge  mahlen wird.

   Die gemahlene Aufschlämmung wird von  den Mahlelementen abgetrennt und mit 40 Teilen       einer        12%igen        wässerigen        Kalilauge        alkalisiert,        filtriert     und gewaschen.

   Der erhaltene Filterkuchen wird mit  einer Lösung von 9 Teilen      Polypale -Harz        (Marken-          produkt)        in        51        Teilen        einer        5,3%igen        wässerigen        Kali-          lauge    und so viel zusätzlichem Wasser aufgeschlämmt,

         dass        eine        Dispersion        mit        etwa        15        %        Pigment        entsteht.          Die        Dispersion        wird        in        1000        Teile        0,67%iger        Essigsäure     von 90 bis 95  C gegossen.

   Die Mischung wird auf  dieser Temperatur gehalten, während eine Lösung von  21 Teilen     Calciumchlorid    in 300 Teilen Wasser inner  halb von 15 Minuten hinzugegeben wird und     anschlies-          send        so        viel        10%ige        Ammoniaklösung        tropfenweise        hin-          zugegeben    wird, dass der     pH-Wert    8,5 beträgt. Die aus  geflockte Suspension wird abgekühlt, filtriert, der Rück  stand gewaschen und in einem Ofen bei 70 C getrock  net.

   Als Produkt erhält man eine blaue     Pigmentmasse,     die in     Anstrichfarben-    und     Druckfarbenmedien    leicht       dispergierbar    ist und nur eine sehr geringe Tendenz zur       Ausflockung    in     Farbfilmen    zeigt.  



  <I>Beispiel 3</I>  100 Teile     Kupfermonochlorphthalocyanin    und 5  Teile des in Beispiel 1 verwendeten polymeren basischen       Kupfer-phthalocyaninderivats    werden mit 22 Teilen  Essigsäure und 33 Teilen     Butylcellosolve    in 495 Teilen  Wasser vermischt, worauf die Mischung 60 Minuten mit  2300 Teilen Mahlelementen wie in Beispiel 1 gemahlen  wird.

   Die gemahlene Aufschlämmung wird von den       Mahlelementen        abgetrennt,        mit        185        Teilen        einer        12%-          igen    wässerigen Kalilauge     alkalisiert,    filtriert und ge  waschen.

   Der erhaltene Filterkuchen wird mit einer  Lösung von 10 Teilen      Empol    1014     Dimer        Acid           (Markenprodukt)        in        90        Teilen        einer        2,

  3%igen        wässeri-          gen        Kaliumhydroxydlösung    und einer Menge     Vinylto-          luol-Butylmethacrylat-Latex    (Latex D gemäss der     briti-          schen        Patentschrift        936        911),        die        35        Teilen        100%igem          Vinyltoluol-Butylmethacrylat-Copolymer    entspricht,  aufgeschlämmt.

   Die Mischung wird durch turbulente       Zugabe        zu        4000        Teilen        l%iger        Schwefelsäure        bei        90         C          ausgeflockt,    zur Erweichung des     Polymers    2 Stunden  auf 70  C gehalten und dann zur Wiedererhärtung  auf 30  C abgekühlt, mit Wasser gewaschen und durch  zirkulierende Luft bei 40  C getrocknet.

   Als Produkt  erhält man eine blaue Pigmentmasse, die in Anstrich  farben- und     Druckfarbenmedien    leicht     dispergierbar    ist  und eine geringe     Tendenz        zur        Ausflockung    in Farb  filmen zeigt.  



  Man kann ähnliche Pigmentmassen erhalten, wenn  man den Latex D durch einen der anderen     Latices    A bis  C und     Ebis    J gemäss der britischen     Patentschrift    936 911  ersetzt und jeweils genügend Latex verwendet, um ein       Endprodukt        mit        60        bis        85        Gew.-%        Pigment        plus        basi-          schem    Derivat zu erhalten.  



  <I>Beispiel 4</I>  100 Teile rohes     Kupferphthalocyanin,    das aus     Phthal-          säureanhydrid,    Harnstoff und einem     Cuprisalz    mit    einem Katalysator in einem     inerten    Verdünnungsmittel  hergestellt wurde, und 5 Teile des in Beispiel 1 ver  wendeten polymeren basischen     Kupferphthalocyaninde-          rivats    werden mit 24 Teilen Essigsäure und 24 Teilen     Bu-          tylcellosolve    in 347 Teilen Wasser gemischt.

   Diese  Suspension wird durch ein mit einem     Heizmantel        ver-          sehenes    zylindrisches Gefäss hindurchgeleitet, das mit  Mahlelementen mit mittlerem Durchmesser von 0,5 mm  gefüllt und mit einem aus mehreren auf einer zentralen  Welle sitzenden, ebenen Scheiben bestehenden Rühr  werk ausgerüstet ist, wobei die Scheiben mit einer sol  chen Drehzahl in Drehung versetzt werden, dass die  Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben 1016 cm/sec be  trägt. Die Suspension wird dem Gefäss derart zugeführt,  dass die mittlere     Verweilzeit    der Suspension in der  Mahlkammer 90 Minuten beträgt, wobei die Mantel  temperatur derart eingestellt wird, dass die Temperatur  der austretenden     gemahlenen    Suspension 60 C beträgt.

    Man lässt die gemahlene Dispersion in eine gründlich  gerührte Lösung von 45 Teilen      Dymerex -Harz    in 855       Teilen        einer        1,55%igen        wässerigen        Kalilauge        hinein-          laufen,    wobei der     pH-Wert    des Gemisches durch     gleich-          zeitige        Zugabe        von        10%iger        wässeriger        Kalilauge        auf     10   0,

  2 gehalten wird, um die Harzseife bei diesem  Vorgang ständig in Lösung zu halten. Die erhaltene       Dispersion        wird        dann        in        4000        Teile        1,4%iger        wässeriger          Essigsäurelösung    von 95  C eingespritzt und 30 Minu  ten auf dieser Temperatur gehalten. Das Gemisch wird  dann abgekühlt, filtriert, der Rückstand mit Wasser  säurefrei gewaschen und bei 70  C getrocknet.

   Als Pro  dukt erhält man eine blaue Pigmentmasse, die in An  strichfarben- und     Druckfarbenmedien    leicht     dispergier-          bar    ist und eine sehr geringe Tendenz zur     Ausflockung     in Farbfilmen zeigt.

      <I>Beispiel S</I>    140 Teile     Kupferphthalocyanin    in     a-polymorpher     Form, 60 Teile     Kupfermonochlorphthalocyanin    und 10  Teile des in Beispiel 1 verwendeten polymeren basi  schen     Kupferphthalocyaninderivats    werden mit 43 Tei  len Essigsäure und 64 Teilen     Butylcellosolve    in 960  Teilen Wasser vermischt, und die Mischung wird derart  durch ein Mahlgefäss gemäss Beispiel 4 hindurch gelei  tet, dass die mittlere     Verweilzeit    in der Mahlkammer  60 Minuten beträgt.

   Man lässt die gemahlene Disper  sion in eine gründlich gerührte Lösung von<B>113</B> Teilen        Polypale -Harz        in        2147        Teilen        1,38%iger        wässeriger     Kalilauge hineinlaufen, wobei der     pH-Wert    des     Gemi-          sches        durch        gleichzeitige        Zugabe        einer        5%igen        wässeri-          gen    Kalilauge auf 10   0,2 gehalten wird,

   um die  Harzseife bei diesem Vorgang ständig in Lösung zu hal  ten. Die erhaltene Dispersion wird dann in 10 000       Teile        l%iger        Schwefelsäure        von        95         C        eingespritzt,

          wor-          auf    eine Lösung von 26 Teilen     Calciumchlorid    in 370  Teilen Wasser während 10 Minuten und anschliessend       eine        10%ige        Ammoniaklösung        tropfenweise        hinzugege-          ben    wird, bis der     pH-Wert    des Gemisches etwa 8,7  beträgt, wobei das Gemisch während und noch 30 Mi  nuten nach diesen Zugaben gerührt und auf 95  C ge  halten wird. Das Gemisch wird abgekühlt, filtriert, von  Alkali und     Chloridionen    frei gewaschen und bei 70  C  getrocknet.

   Als Produkt erhält man eine blaue Pigment  massen, die in     Anstrichfarben-    und     Druckfarbenmedien     leicht     dispergierbar    ist und eine sehr geringe Tendenz  zur     Ausflockung    in     Farbfilmen    zeigt.

        Die in Beispielen 4 und 5 verwendete Menge des  polymeren basischen     Kupferphthalocyaninderivats    kann       zwischen    2     und        10        Gew.-%,        bezogen        auf        das        Gewicht     des Pigments, variiert werden, und als Derivat kann auch  ein solches verwendet werden, bei dessen Herstellung       Isopropylamin    durch     Hexylamin,        Cyclohexylamin,        tert.-          Butylamin    oder     Benzylamin    ersetzt wurde.

      <I>Beispiel 6</I>    Das Verfahren von Beispiel 5 wird wiederholt, aus  genommen, dass die gemahlene Suspension in die      Poly-          pale         Harzseifenlösung    gleichzeitig mit     10o/oiger    Kali  lauge gegeben wird, um einen     pH-Wert    von 10   0,2  aufrechtzuerhalten. Die erhaltene Dispersion wird dann  in 5500 Teile     2o/oiger    Schwefelsäure, die 450 Teile     Me-          thyläthylketon    enthalten, von 18  C eingespritzt. Nach  Stehenlassen während 3 Stunden werden 30 000 Teile  kaltes Wasser hinzugegeben, und die Mischung wird  noch 16 Stunden stehen gelassen.

   Die Aufschlämmung  wird dann     filtriert,    der Rückstand von Säure und     Me-          thyläthylketon    frei gewaschen und in einem Luftstrom  bei 40 C getrocknet. Als Produkt erhält man eine blaue  Pigmentmasse, die in     Anstrichfarben-    und Druckfarben  medien leicht     dispergierbar    ist und eine sehr geringe  Tendenz zur     Ausflockung    in Farbfilmen zeigt.

      <I>Beispiel 7</I>    25 Teile rohes     Kupferphthalocyanin,    das aus     Phthal-          säureanhydrid,    Harnstoff und einem     Cuprisalz    mit  einem Katalysator in einem     inerten    Verdünnungsmittel  hergestellt wurde, und 1 Teil des in Beispiel 1 verwen  deten polymeren basischen     Kupferphthalocyaninderiva-          tes    werden mit einer Lösung von 11 Teilen eines mit  Kolophonium modifizierten     Kresol/Formaldehyd-Harzes     in 136 Teilen einer     2,4o/oigen    wässerigen     Kalilauge     vermischt.

   Diese Suspension wird dann mit 600 Tei  len Mahlelementen mit einem mittleren Durchmesser  von 0,25 mm vermengt und durch     60-minütiges    Rüh  ren wie im Beispiel 1 gemahlen. Die gemahlene     Auf-          schlämmung    wird von den Mahlelementen abgetrennt  und in 875 Teile     1,5o/oiger    Essigsäure von 90 bis 95  C  eingespritzt. Die     ausgeflockte    Aufschlämmung lässt man  auf Raumtemperatur abkühlen, worauf sie filtriert, der  Rückstand von Säure freigewaschen und in einem Ofen  bei 70  C getrocknet wird.

   Als Produkt erhält man eine  blaue Pigmentmasse, die in     Anstrichfarben-    und Druck  farbenmedien leicht     dispergierbar    ist und eine geringe  Tendenz zur     Ausflockung    in Farbfilmen zeigt.  



  <I>Beispiel 8</I>  50 Teile     Kupferphthalocyanin        in        a-polymorpher     Form, 31 Teile     Kupfermonochlorphthalocyanin    und 4  Teile des in Beispiel 1 verwendeten polymeren     basi-          schenKupferphthalocyaninderivatswerden    mit einer Lö  sung von 15 Teilen      Polypale -Harz    in 420 Teilen  1     o/oiger    wässeriger Kalilauge vermischt. Diese Suspension  wird durch Rühren mit Mahlelementen wie in Beispiel 1  gemahlen. Die gemahlene Aufschlämmung wird in 2500  Teile     lo/oiger    Schwefelsäure von 90 bis 95  C einge  spritzt.

   Die ausgeflockte Aufschlämmung wird auf  Raumtemperatur abgekühlt, filtriert, der Rückstand von  Säure frei gewaschen und durch zirkulierende Luft bei  40  C getrocknet. Als Produkt erhält man eine blaue  Pigmentmasse, die in     Anstrichfarben-    und Druckfarben  medien leicht     dispergierbar    ist und eine geringe Tendenz  zur     Ausflockung    in Farbfilmen zeigt.

      <I>Beispiel 9</I>  140 Teile rohes     Kupferphthalocyanin,    60 Teile     Kup-          fermonochlorphthalocyanin    und 10 Teile des nach Bei  spiel 1 hergestellten polymeren     basischenKupferphthalo-          cyaninderivats    werden nach Mahlen in einer     Reibmühle     zur Entfernung harter Aggregatklumpen mit 1680 Tei  len     100o/oiger    Schwefelsäure verrührt, bis alle Feststoffe  vollständig aufgelöst sind. Dann wird die saure Lösung  unter     hochturbulenten    Bedingungen in Wasser gegos  sen, worauf die Suspension von gefälltem Pigment fil  triert und der Rückstand von Säure frei gewaschen wird.  



  Der     Feststoffgehalt    des erhaltenen Filterkuchens  wird durch Trocknen eines Teils davon ermittelt, und  der Hauptteil wird dann wieder mit Wasser und einer       20o/oigen    wässerigen Lösung der     Kaliumseife    von      Dy-          merex -Harz    aufgeschlämmt, so dass eine Dispersion  entsteht, in welcher das Verhältnis von Gesamtgewicht  von Pigment plus basischem Pigmentderivat zu Ge  wicht des Harzes 13:

  7 beträgt und die absolute     Kon-          zentration        an        Pigment        plus        basischem        Derivat        15        %        be-          trägt.    Dann werden 1000 Teile dieser Dispersion mit  3500 Teilen harter Mahlelemente mit einem     mittleren     Durchmesser von 0,5 mm in einem zylindrischen     Ge-          fäss    vermengt und 90 Minuten durch Rühren wie in  Beispiel 1 gemahlen.

   Die gemahlene Aufschlämmung  wird von den Mahlelementen abgetrennt und in 5000  Teile     1,5o/oiger    Essigsäure von 90 bis 95  C eingespritzt.  Man lässt die ausgeflockte Aufschlämmung auf Raum  temperatur abkühlen, worauf sie     filtriert,    der Rückstand  von Säure frei gewaschen und in einem Ofen bei 70  C  getrocknet wird. Als Produkt erhält man eine blaue Pig  mentmasse, die in     Anstrichfarben-    und Druckfarben  medien leicht     dispergierbar    ist und praktisch sehr wenig  Neigung zur     Ausflockung    in     Farbfilmen    zeigt.

      <I>Beispiel 10</I>    140 Teile rohes     Kupferphthalocyanin,    60 Teile     Kup-          fermonochlorphthalocyanin    und 10 Teile des in Bei  spiel 1 verwendeten polymeren basischen     Kupferphtha-          locyaninderivats    werden nach Mahlen in einer Reib  mühle zur Entfernung harter Aggregatklumpen in einen   Universal     Baker        Perkin -Mischer    eingebracht, worauf  mit dem Rühren begonnen wird.

   280 Teile     100o/oiger     Schwefelsäure werden im zerstäubten Zustand über ei  nen     möglichst    grossen Teil der sichtbaren Oberfläche  des Pulvers verteilt, wobei diese Zugabe 3 Stunden       dauert.    Nach Zugabe der Schwefelsäure wird die Mi  schung noch während 1 Stünde     gerührt,    um die Bil  dung der     Sulfate    der     Phthalocyanine    zu Ende zu führen.  



  Als Produkt erhält man ein     fliessfähiges    Pulver, das  in 2100 Teile Wasser hineingegeben     wird,    das auf 80  C  gehalten wird. Die erhaltene     Aufschlämmung    wird 1  Stunde auf 80  C gehalten, filtriert und der Rückstand  von Säure frei gewaschen.  



  Der     Feststoffgehalt    des erhaltenen Filterkuchens  wird durch Trocknen eines Teils davon ermittelt, und  der Hauptteil wird dann wieder mit Wasser und einer       20o/oigen    wässerigen Lösung der     Kaliumseife    von      Dy-          merex -Harz        (Markenprodukt)    aufgeschlämmt, so dass  eine Dispersion entsteht, bei der das Verhältnis von  Gesamtgewicht an Pigment plus basischem Pigment  derivat zu Gewicht des Harzes 13:

  7 beträgt und die ab  solute Konzentration an Pigment plus basischem     Deri-          vat        15        %        beträgt.        Dann        werden        1000        Teile        dieser        Dis-          persion        mit    3500 Teilen harter Mahlelemente mit     einem         mittleren Durchmesser von 0,5 mm in einem zylindri  schen Gefäss vermengt und 90 Minuten durch Rühren  wie in Beispiel 1 gemahlen.  



  Die gemahlene Aufschlämmung wird von den Mahl  elementen abgetrennt und in 5000 Teile     1,5o/oiger    Essig  säure von 90 bis 95  C eingespritzt. Man lässt die  ausgeflockte Aufschlämmung auf Raumtemperatur ab  kühlen, worauf sie     filtriert,    der Rückstand von Säure  frei gewaschen und in einem Ofen bei 70  C getrocknet  wird. Als Produkt erhält man eine blaue Pigmentmasse,  die in     Anstrichfarben-    und     Druckfa¯benmedien    leicht       dispergierbar    ist und praktisch keine Neigung zur Aus  flockung in Farbfilmen zeigt.

      <I>Beispiel 11</I>    60 Teile rohes     Kupferphthalocyanin,    40 Teile     Kup-          fermonochlorphthalocyanin,    4 Teile des in Beispiel 1       verwendeten    polymeren basischen     Kupferphthalocya-          ninderivats,    44 Teile eines mit Kolophonium modifi  zierten     Kresol/Formaldehyd-Harzes    und 580 Teile was  serfreies Natriumsulfat werden zusammen in einer Ku  gelmühle mit 7280 Teilen Stahlkugeln während 48 Stun  den gemahlen. Die Stahlkugeln werden dann von der  Mischung abgetrennt, die darauf in 6000 Teilen     5o/oiger     Schwefelsäure bei 90 bis 95 C während 4 Stunden  gerührt wird.

   Man lässt die erhaltene Aufschlämmung  auf Raumtemperatur abkühlen, worauf sie filtriert, der  Rückstand von Säure und     Sulfationen    frei gewaschen  und in einem Ofen bei 70  C getrocknet wird. Als Pro  dukt erhält man eine blaue Pigmentmasse, die in An  strichfarben- und     Druckfarbenmedien    leicht     dispergier-          bar    ist und     paraktisch    keine Neigung zur     Ausflockung     in Farbfilmen zeigt.

      <I>Beispiel 12</I>    100 Teile rohes     Kupferphthalocyanin,    5 Teile des  in Beispiel 1 verwendeten polymeren basischen Kupfer  phthalocyaninderivats, 44 Teile      Limed        Polyoale ,    15  Teile     N,N-Dimethylanilin    und 580 Teile     Calciumchlo-          rid    werden zusammen in einer Kugelmühle mit 7280  Teilen Stahlkugeln während 48 Stunden gemahlen. Die    Stahlkugeln werden von der Charge abgetrennt, die  dann in 6000 Teilen     5o/oiger        Salzsäure    bei 90 bis 95  C  während 4 Stunden gerührt wird.

   Die erhaltene     Auf-          schlämmung    wird auf Raumtemperatur abkühlen gelas  sen, filtriert, der Rückstand von Säure und     Chloridionen     frei gewaschen und durch zirkulierende Luft bei 40  C  getrocknet. Als Produkt erhält man eine blaue Pigment  masse, die in     Anstrichfarben-    und     Druckfarbenmedien     leicht     dispergierbar    ist und wenig Neigung zur     Ausflok-          kung    in Farbfilmen zeigt.  



  Die     Gesamtvolumkonzentration    an Pigment plus ba  sischem     Phthalocyaninderivat    in den gemäss den obi  gen Beispielen hergestellten Massen beträgt unter ei  nem gleichmässigen Kompressionsdruck von 1,4     kg/cm2     weniger als 18 0/0.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung der festen Pigmentmasse gemäss Patentanspruch II des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass als Pigment eine Mischung aus einem Phthalocyaninpigment und einem basischen Phthal- ocyaninderivat verwendet wird, wobei das basische Phthalocyaninderivat mindestens eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe enthält, die unmittelbar an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, welches nicht Teil eines aromatischen Rings oder eines heterocyclischen Rings aromatischer Art ist.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Dispersion von Phthalocyaninpig- ment in einer Lösung des basischen Phthalocyaninderi- vats zu einer alkalischen Harzseifenlösung zugegeben wird und gleichzeitig Alkali in einer solchen Menge hin zugegeben wird, dass die Harzseife in Lösung bleibt, worauf die so erhaltene Mischung zu einem Elektrolyt zugegeben wird, der das Pigment ausflockt und das Harz fällt, und die so erhaltene pastenförmige Mi schung derart behandelt wird, dass das Harz erweicht und dann wieder erhärtet wird.
    Anmerkung <B>des</B> Eidg. Amtes <B>für</B> geistiges <B>Eigentum:</B> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art.<B>51</B> des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH1470867A 1963-05-15 1967-10-20 Verfahren zur Herstellung einer festen Pigmentmasse CH482003A (de)

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