CH468607A - Trockner für landwirtschaftliches körniges Gut - Google Patents

Trockner für landwirtschaftliches körniges Gut

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CH468607A
CH468607A CH515368A CH515368A CH468607A CH 468607 A CH468607 A CH 468607A CH 515368 A CH515368 A CH 515368A CH 515368 A CH515368 A CH 515368A CH 468607 A CH468607 A CH 468607A
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CH
Switzerland
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dryer
feet
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Application number
CH515368A
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Inventor
Johanning Hermann
Original Assignee
Engelbrecht & Lemmerbrock
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
    • F26B9/063Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers for drying granular material in bulk, e.g. grain bins or silos with false floor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


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 Trockner für    landwirtschaftliches      körniges   Gut Die Erfindung    betrifft   einen Trockner für landwirtschaftliches körniges Gut, bei dem die Eintrittsfläche der durch ein Gebläse zugeführten    Trocknungsluft   in den das zu trocknende Gut aufnehmenden Raum kleiner ist als die Austrittsfläche. 



  Zur Trocknung grösserer Mengen von landwirtschaftlichem körnigem Gut sind Trockner in Form aufrechter Zylindersilos mit durchlochter Wandung und einem zentralen, durchlochten Belüftungsrohr bekannt. Dem oben verschliessbaren Belüftungsrohr wird Warm- und Kaltluft mittels eines Gebläses zugeführt, die den mit dem Gut gefüllten Ringraum zwischen Belüftungsrohr und Zylinderwandung radial durchströmt und das Gut dabei trocknet. Die Austrittsfläche für die    Trocknungs-      luft   ist dabei grösser als die Eintrittsfläche, so dass die Austrittsgeschwindigkeit der    Trocknungsluft   geringer ist als die    Eintrittsgeschwindigkeit,   wodurch der    Trock-      nungsvorgang   begünstigt wird. 



  Der Trockner dieser    vorbekannten   Art ist jedoch als Silo von beträchtlicher Grösse ausgebildet, so dass in ihm nur grössere    Gutsmengen   getrocknet werden können, da er nur dann wirtschaftlich eingesetzt werden kann, wenn sein Fassungsvermögen bei jedem    Trocknungsvorgang   voll ausgenutzt wird. 



  Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Trockners für landwirtschaftliches körniges Gut, mit dem es möglich ist,    kleinere      Gutsmengen   für kleinere landwirtschaftliche Betriebe    wirtschaftlich   trocknen zu können, und der einfach und billig herzustellen ist. 



  Dementsprechend besteht die Lösung der Aufgabe darin, dass bei dem eingangs erwähnten Trockner der das zu trocknende Gut aufnehmende Raum als länglicher, waagerechter, oben offener Behälter mit nach oben divergierenden Seitenwänden ausgebildet ist, unter dessen gelochter Bodenfläche sich ein Kanal zur Zufuhr der    Trocknungsluft   erstreckt, wobei der Behälter so gestaltet ist, dass die    Trocknungsluft   durch das Gut etwa gleich lange Wege durchströmt. 



  Durch den erfindungsgemässen Trockner ist es möglich, den Behälter an die in    kleinen   Betrieben anfallenden    Gutsmengen   räumlich anzupassen,    d.h.   ihn so zu gestalten, dass kleinere    Gutsmengen   wirtschaftlich getrocknet und die Kosten durch die einfache Bauweise sehr niedrig gehalten werden können. 



     In   der anliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, und zwar zeigen:    Fig.   1 einen senkrechten Längsschnitt durch einen Trockner nach der Erfindung,    Fig.   2 einen Querschnitt durch den Trockner nach der Linie    11-II   in    Fig.   1, in den die Lage des    Trocknungs-      gutes   eingezeichnet ist und    Fig.   3 eine    schmatische   Seitenansicht mit abgeänderter Abstützung des    Satztrockners.   



     Im   Ausführungsbeispiel ist der zu trocknendes Getreide aufnehmende Raum als länglicher, waagerecht liegender und an seiner Oberseite offener Behälter 1 ausgebildet, dessen Seitenwände la nach oben divergieren und dessen Stirnseiten sich parallel gegenüberliegen, wobei die den Behälter nach unten abschliessende Bodenfläche    1c   durch ein Lochblech gebildet ist, durch das die    Trocknungsluft   unten in den Behälter eintritt und die Getreideschicht mit fallender Geschwindigkeit nach oben durchströmt. Im Behälterinneren sind in den oberen längsverlaufenden Seitenbereichen zwei sich gegenüberliegende    Abschirmbleche   2 im Abstand von den Seitenwänden la nach oben und innen geneigt angeordnet.

   Durch diese Stellung der    Abschirmbleche   2 wird erreicht, dass die freie Getreideoberfläche von der Bodenfläche    1c   des Behälters 1 etwa immer gleich weit entfernt liegt, so dass die durch die gelochte Bodenfläche    1c   eintretende    Trocknungsluft   beim Durchgang durch das Trockengut an den nach oben divergierenden Seitenbereichen etwa denselben gleichmässigen Strömungswiderstand vorfindet wie beim vertikalen Durchgang in der Mitte des Behälters 1. Durch die Anordnung der    Abschirmbleche   2 mit Abstand von den Seitenwänden la entsteht zwischen den Unterkanten der Bleche 2 und den Seitenwänden la ein Luftspalt, durch den die die Seitenbereiche des Behälters 1 durchströmende    Trocknungsluft      hindurchströmen   kann.

   Auf diese Weise wird erreicht, dass das gesamte Getreide gleichmässig durchströmt und getrocknet wird. Obwohl sich diese Ausführungsform der oberen Seitenbereiche des Behälters bewährt hat, ist es auch möglich, die    Abschirmbleche   wegzulassen und dafür die Seiten- 

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 wände an ihren Oberenden nach innen geneigt auszubilden und mit    Durchlochungen   zum Austritt der    Trock-      nungsluft   zu versehen. 



  Die nach oben divergierende Ausführung des Behälters 1 gewährleistet, dass die freie Oberfläche des im Behälter befindlichen Getreides eine Austrittsfläche aufweist, die grösser ist als    ihre   Eintrittsfläche    1c,   so dass durch die dadurch    hervorgerufene      Verringerung   der    Durchtrittsgeschwindigkeit   der    Trocknungsluft   der    Trocknungsvorgang   begünstigt wird, wie durch Versuche festgestellt wurde. 



  Unter dem Lochboden    1c   des Behälters 1 erstreckt sich ein im    Ausführungsbeispiel   im Querschnitt    rechtek-      kiger   Kanal 3 zur Zufuhr von    Trocknungsluft,   der sich in Längsrichtung zum einen geschlossenen Ende    in.   der Höhe stetig verjüngt. Die Verjüngung bewirkt, dass sich die am anderen Ende in den Kanal eintretende    Trock-      nungsluft   etwas beschleunigt und dadurch der ganze Kanal gleichmässig beschickt wird, so dass die    Trock-      nungsluft      gleichmässig   durch die Fläche des Bodens    1c   und durch das Getreide im Behälter 1 strömt.

   Mit der der geschlossenen Kanalstirnseite gegenüberliegenden Stirnseite ist für die Zufuhr der    Trocknungsluft   ein Gebläse 4 fest verbunden, dem    ein   nicht dargestellter Luftwärmer,    z.B.   ein gasbeheizter    Wärmeaustauscher,   vorgeschaltet ist. Die zum Trocknen für das Getreide benötigte Luft durchströmt zunächst den    Wärmeaustauscher,   der    z.B.   durch ein Gas,    z.B.   Propangas, beheizt wird, gelangt dann vermittels des Gebläses 4 in den Kanal 3 und strömt über die durchlochte Bodenfläche    1c   von unten nach oben durch den    Trocknungsbehälter   1. 



  Der Trockner nach der    Erfindung   wird in gewünschter Höhe von    einem   Rahmen oder von Beinen 5    derart   abgestützt, dass das    gebläseseitige   Ende,    z.B.   mittels einer Zahnstange und einem durch eine Kurbel    verdrehbaren      Ritzel,   angehoben werden kann, wodurch ein Kippen des Behälters 1 um eine Querachse am    anderen   Ende,    z.B.   um untere Kugelschalen der Füsse 5, möglich ist. Es ist aber auch möglich, das dem Gebläse 4 abgekehrte Ende abzusenken. Weiter kann gemäss    Fig.   3 so vorgegangen werden, dass der Behälter etwa    mittig   von zwei Füssen 8 und auf dem    Gebläseende   von zwei Füssen 5 starr abgestützt wird.

   Die Füsse 8    ruhen   mit    Zylinderschalen   9 auf dem Boden. Durch das Gebläse 4 liegt dann der Schwerpunkt in Nähe der Füsse 8 zwischen diesen und den    gebläseseitigen   Füssen 5. An dem dem Gebläse abgekehrten Ende befinden sich Füsse 5a, die gegenüber den Füssen 5 verkürzt sind, aber auch    teleskopförmig   bis auf die Höhe der Füsse 5 verlängert werden    können.   Der Behälter weist an der dem Gebläse abgekehrten Stirnseite eine    verschliessbare      Öffnung   auf, die    z.B.   von einer Klappe oder von einem Schieber 6 abgeschlossen ist. 



  Ist der    Trocknungsvorgang   beendet und soll der Behälter 1 entleert werden, so wird das    gebläseseitige   Ende angehoben oder das andere Ende abgesenkt, wobei man nach    Fig.   3 auch so vorgeht, dass das dem Gebläse 4 abgekehrte Ende    in   Richtung des Pfeiles 10 durch den Bedienungsmann belastet wird, so dass der Behälter 1 unter Abrollen auf den Zylinderschalen 9 kippt und dabei eine Neigung zur Waagerechten einnimmt. Der Schieber 6 wird nun geöffnet und das Gebläse 4 eingeschaltet, so dass die    Gebläseluft   in Verbindung mit der Behälterneigung das Entleeren des Behälters bewirkt. 



  Damit der Trockner auch im Freien aufgestellt werden kann, ist über seiner offenen Oberseite zum Schutze seines Inhalts gegen Regen oder herabfallende Fremd-    körper   ein Dach 7 angeordnet, welches beim Füllen des Behälters mit Getreide    entfernbar   ist. 



  Der Trockner nach der    Erfindung   ist    billig   und einfach herzustellen und durch seine    längliche,   flache,    einfache   Bauweise insbesondere für    kleinere   Getreidemengen geeignet, so dass auch kleinere    landwirtschaftli-      che   Betriebe in die Lage versetzt werden, ein landwirtschaftliches körniges Gut    schnell   und    wirtschaftlich   zu trocknen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Trockner für landwirtschaftliches körniges Gut, bei dem die Eintrittsfläche der durch ein Gebläse zugeführten Trocknungsluft in den das zu trocknende Gut aufnehmenden Raum kleiner ist als die Austrittsfläche, dadurch gekennzeichnet, dass der das zu trocknende Gut aufnehmende Raum als länglicher, waagerechter, oben offener Behälter (1) mit nach oben divergierenden Seitenwänden (la) ausgebildet ist, unter dessen gelochter Bodenfläche (1c) sich ein Kanal (3) zur Zufuhr der Trocknungsluft erstreckt, wobei der Behälter (1) so gestaltet ist,
    dass die Trocknungsluft durch das Gut etwa gleich lange Wege durchströmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Trockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) im oberen Bereich im Abstand von der inneren Oberfläche seiner Seitenwände (la) zwei sich gegenüberliegende, nach oben und innen geneigte Abschirmbleche (2) aufweist. 2. Trockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (3) von seiner Lufteintrittsseite beginnend bis zu seiner gegenüberliegenden, geschlossenen Stirnseite in der Höhe stetig verjüngt ausgebildet ist. 3.
    Trockner nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (3) zur Beschickung mit Trocknungsluft mit einem an seiner die Lufteintrittsöffnung aufweisenden Stirnseite fest angeordneten Gebläse (4) verbunden ist, dem ein Lufterwärmer vorgeschaltet ist. 4. Trockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) an der dem Gebläse (4) abgekehrten Stirnseite mit einem verschliessbaren Auslauf (6) versehen ist und der Behälter am gebläseseitigen Ende anhebbar oder am anderen Ende absenkbar ist. 5.
    Trockner nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) etwa auf der mittleren Länge beidseitig durch Füsse (8) mit sich auf dem Boden abstützenden Zylinderschalen (9) und am gebläseseitigen Ende durch gleichlange Füsse (5) abgestützt ist, während sich am Auslaufende mindestens ein Fuss (5a) befindet, der kürzer ist als die übrigen vorerwähnten Füsse (5, 8). 6. Trockner nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kürzeren Füsse (5a) teleskopartig verlängerbar sind. 7.
    Trockner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über dem oben offenen Behälter (1) ein Schutzdach (7) gegen Regen oder herabfallende Fremdkörper angeordnet ist, welches beim Füllen des Behälters (1) mit Trocknungsgut entfernbar ist.
CH515368A 1967-04-14 1968-04-08 Trockner für landwirtschaftliches körniges Gut CH468607A (de)

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