AT120945B - Koksofen zum Austrocknen von Neubauten. - Google Patents

Koksofen zum Austrocknen von Neubauten.

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AT120945B
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Austria
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coke
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basket
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flaps
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Reinhold Thamm
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Reinhold Thamm
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  Koksofen zum Austrocknen von Neubauten. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Koksofen zum Austrocknen von Neubauten mit Kokskorb, dessen Wandungen durch Luftrohre gebildet werden und über den mehrere Lufterhitzer liegen. die aus zwei mit der Basis aneinanderliegenden Triehterfläehen bestehen, die im Abstand von einer gleichartig geformten   Mantelfläche   des Ofens   umschlossen   sind. 



   Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Feuergase in bekannter Weise durch den Raum zwischen den Lufterhitzern und der   Mantelfläche   des Ofens hindurchziehen, die Trockenluft hingegen durch sämtliche Lufterhitzer hindurch nach oben geleitet wird. In die Lufterhitzer sind 
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 Merkmal der Anmeldung darin, dass diese Luftrohre soweit nach aussen ragen, dass   ihre Eintrittsöffnungen   über den Austrittsöffnungen der Luftrohre des   Kokskorhes   liegen.

   Die Seitenwandungen des Kokskorbes sind in bekannter Weise um Scharniere des oberen   Korbrahmens     sehwingbar, unterscheiden sich   aber von'der bekannten Anordnung dadureh, dass sie aus einzelnen Rahmen bestehen, an denen mehrere um Scharniere schwingbare Klappen angeordnet sind. 
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 Ofen, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Ofen, während Fig. 3 den Ofen nach Abnahme der oberen beiden Aufsätze in Draufsicht zur Darstellung bringt. 



   Der Koksofen besteht aus einem unteren Kasten   1,   der auf Füssen 2 ruht und dessen obere Abdeckung einerseits durch einen mit Stutzen 3 versebenen Rand 4, anderseits durch einen Rost 5 erfolgt. 



  Über dem Kasten 1 ist ein Rahmen 7 angeordnet, der mit Bohrungen versehen ist, und durch die Bohrungen 
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 Rohre 9 bilden den Aussenrost für den Raum 10, in welchem sieh der brennende Koks befindet. An dem Rahmen 7 sind die Winkeleisenrahmen   6a   bei 6b aufklappbar angeordnet und auf den Winkeleisenrahmen   6 a   sind die Klappen 8 aufklappbar angeordnet, so dass die Winkeleisenrahmen   6a   mit geschlossenen Klappen in jede Schräglage zu dem Kokskorb eingestellt werden können und die Klappen 8 für sich noch in jede   Schrägstellung   zu den   Winkeleisenrahmen   6 a gebracht werden können. Auf den Rahmen 7 ist ein Mantel 11 aufgesetzt, der mit einer Feuertür versehen ist. durch welche der Koks in den   Koksrau11l   
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 Höhe des Raumes erfordert.

   Jeder Aufastz   A, Al   besitzt einen sich nach oben zu erweiternden Aussenmantelteil 13 sowie einen unteren, sich nach oben zu verjüngenden Innenmantelteil 14 und einen sieh nach oben zu erweiternden   Innenmantelteil- ? .   Innerhalb des   Füllmantels   11 ist eine nach unten zu kegel- 
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 dadurch, dass von dem durch den Innenmantel gebildeten Innenraum Rohrstutzen 20 durch den Aussenmantel hindurch nach aussen führen. Auf diese Rohrstutzen 20 werden nach den Zimmerecken geführte Rohre 21 aufgesetzt.

   Der untere Kasten 1 ist vorteilhaft noch mit einem Stutzen 22 versehen, auf den ein Rohr 23 aufgesetzt werden kann, das durch die   Wand.'   des auszutrocknenden Raumes nach aussen geführt wird. 

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 und den Innenmänteln 14, 15 nach oben und treten oben aus dem Ofen aus. Hiebei   umspülen sie die   Wandungen der Innenmäntel der Aufsatzstücke A, A1 und erhitzen dadurch die durch die   Rohe 17 in   den Innenraum der Innenmäntel eintretende Zimmerluft. Diese Zimmerluft wandert durch die   Anordnung   der   Verteilerblecre 19   im Zickzack durch die Innenmäntel hindurch und tritt durch die   Stutzen. * ion   die nach den Zimmerecken geführten Rohre 21.

   Da die Mündungen 18 der Rohre 17   senkrecht über   den 
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 vollkommen gleichmässiges Austrocknen des Raumes   erreicht   werden kann. Durch die   Anordnung   der aufklappbaren Rahmen 6a an dem Rahmen 7 des   Kokskorbes   und durch die   aufklappbare Anordnung der   Klappen 8 an den Rahmen 6a ist eine wesentlich bessere Ausnützung des Koksofens möglich.

   Es können die feuchten Bodenaufsehüttungen unmittelbar neben dem   Ofen umgesc ! üttet werden und   wird die sich hiebei entwickelnde   Feuchtigkeit durch die geöffneten   Klappen des unteren Kastens des   Koksofens   in   den Ofen eingesaugt und getrocknet und diese Wirkung wird ddurch noch erhöht, dass auch die Ral men6a,   an denen die Klappen. 8 des Kokskorbes angebrael t sind. aufklappbar sind, die dann   mit geschlossenen   
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 Ferner   ermöglicht   aber die aufklappbare Anordnung der Rahmen 6a für die Verschlussklappen (es   Koks ;

   -   korbes auch ein schnelles Austrocknen von   Schwammbildungen   an der Mauer, indem man   bei geschlossenen   Klappen 8 den die Klappen tragenden Rahmen   6a   in eine solche Stellung bringt, dass die von dem Kokskorbe austretende, nach oben ziehende Wärme durch die geschlossenen Klappen des schräg nach oben gestellten Rahmens an die Wand reflektiert werden. Es lässt sich der   Rahmen so einstellen, dass sich   einzelne bestimmte Punkte der Mauer intensiv bestrahlen lassen.

   Wird die feuchte Bodenautfüllung in die Nähe des Ofens gelegt und dort   umgeschüttet und   sind die   Ralimen 6a des Kokskorbes #iebei   so eingestellt, wie es auf der rechten Seite der Zeichnung dargestellt ist. so wird die'nach oben ziehende Feuchtigkeit durch die   geschlossenen Klappen 8 des geöffneten Ra@mens 6@ in den Kokskorb kinein-   geleitet. Handelt es sieh darum.   Sehwammbildungen   an der   Mauer auszutrocknen,   so wird der der Marer zugekehrte Rahmen, wie es auf der linken Seite der Zeichnung dargestellt ist, bei geschlossenen Klappen 8 schräg nach oben so eingestellt, dass die aus dem Kokskorb seitwärts austretende Hitze, die nach oben 
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 tiert wird und dadurch ein schnelles Austrocknen der Schwammbildung berheiführt. 



   PATENT-ANSRPtCHE   :  
1. Koksofen zum Austrocknen von Neubauten mit Kokskorb, dessen   Wandungen   durch Luftrohre gebildet werden und über den mehrere Lufterhitzer liegen, die aus zwei mit der Basis aneinanderliegenden Trichterfläehen bestehen, die im. Abstand von einer   gleichartig-geformten Mantelfläche des   Ofens umschlossen sind. dadurch gekennzeichnet, dass die Feuergase in bekannter Weise durch den Raum zwischen den Lufterhitzern   (14)   und der Mantelfläche (13) des Ofens   hindurchziehen.   die Troekenluft 
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Claims (1)

  1. erhitzer soweit nach aussen ragen, dass ihre Eintrittsöffnungen über den Anstrittsöffnungen der Luftrohre (9) des Kokskorbes liegen.
    3. Koksofen nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Kokskorbes, welche in bekannter Weise um Scharniere des oberen Korbrahmens (7) schwingbar sind. aus Rahmen (6a) bestehen, an denen mehrere um Scharniere schwingbare Klappen (8) angeordnet sind.
AT120945D 1929-02-19 1929-02-19 Koksofen zum Austrocknen von Neubauten. AT120945B (de)

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