CH463545A - Schaltungsanordnung für Tabulationseinrichtungen, insbesondere bei elektrischen Schreib- und Fakturiermaschinen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Tabulationseinrichtungen, insbesondere bei elektrischen Schreib- und Fakturiermaschinen

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CH463545A
CH463545A CH87168A CH87168A CH463545A CH 463545 A CH463545 A CH 463545A CH 87168 A CH87168 A CH 87168A CH 87168 A CH87168 A CH 87168A CH 463545 A CH463545 A CH 463545A
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CH
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CH87168A
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Logisch Helmut Dipl-Math
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Soemmerda Bueromaschwerk
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/02Key actions for specified purposes
    • B41J25/18Tabulating
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/02Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed in which the operation of the mechanism is determined by the position of the carriage

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Description


  Schaltungsanordnung für     Tabulationseinrichtungen,    insbesondere bei elektrischen Schreib- und       Fakturiermaschinen       Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung  für     Tabulationseinrichtungen,    insbesondere bei elektri  schen Schreib-, Fakturier- oder ähnlichen Maschinen  zur Erzielung geringster Zeiten und kürzester Wege des  Schreibwagens bei     Tabuliervorgängen.     



  Solche Einrichtungen, die geringste     Zeitaufwände     und geringste Wagenbewegungen bei     Tabulierungen     gewährleisten, sind bereits bekannt geworden.  



  Bei einer derartigen Einrichtung, die einen etwas  geringeren Zeitaufwand bei     Tabulierungen    gewährlei  sten, werden die den einzelnen Spalten eines Formulars  zugeordneten     Tabulatortasten    durch die Bedienungs  person nach den Anforderungen des Formulars betä  tigt.

   Damit wird ein Signalfluss in einer Schaltungsan  ordnung zum     Tabulieren    erzeugt, der den Wagen ent  sprechend der den Tasten zugeordneten Spalten so  bewegt, dass der Wagen entweder bei seiner Stellung  vor der anzusteuernden Spalte sofort zur angesteuerten  Spalte hinbewegt wird, ohne bei den dazwischenliegen  den     ansteuerbaren    Spalten anzuhalten oder aber bei  seiner Stellung hinter der angesteuerten Spalte erst  dann zur angesteuerten Spalte gelangt, wenn der  Wagen am rechten und linken Rand angeschlagen  hatte.  



  Bei einer anderen bekannt gewordenen Einrichtung  werden mittels der den Spalten zugeordneten speziellen  Tasten Magnete so erregt, dass sie über Zwischenglie  der auf eine mit einem einstellbaren Anschlag zusam  menwirkende Schaltwippe einwirken, welche einen  Anschlag derart in den Bewegungsbereich von am  Wagen angebrachten Reitern bringt, dass dieser beim  Anschlag eines solchen Reiters verschoben wird und  unter Zwischenschaltung eines Bremsmittels auf einen  den Wagenantrieb und die     Selbsthaltestromkreise    der  Magneten unterbrechenden Schalter einwirkt, so dass  der Wagen den kürzesten Weg     zur    benötigten Spalte  zurücklegt, d.

   h., wenn sich der Wagen entweder vor  der     anzusteuernden    Spalte befindet, das normale Tabu  latorprogramm abgewickelt wird, oder wenn sich der  Wagen hinter der anzusteuernden Spalte befindet, spe-         zielle    Tasten ausgelöst werden müssen, die den be  grenzten Wagenrücklauf hervorrufen. Die am Wagen  auf der Reiterschiene angeordneten Reiteranschläge  sind entsprechend des zu     beschriftenden        Formulares     durch manuelles Verstellen programmierbar.  



  Die zuerst aufgeführte Einrichtung weist den Nach  teil auf, dass die     Leerwege    des Wagens bei     Tabuliervor-          gängen        weiterhin    auftreten und demnach immer noch  grössere Zeitverluste bei den Wagenbewegungen bedin  gen, was sich letztlich negativ auf     die,    Arbeitsgeschwin  digkeit der Maschine     auswirkt.     



  Bei der letztgenannten Einrichtung, bei der die  Lösung durch mechanische Hilfsmittel in Verbindung  mit Elektromagneten erbracht wurde, wirken sich die  mechanischen Bauteile nachteilig auf die Gewichtsver  hältnisse und auf die Arbeitsgeschwindigkeit der  Maschine aus, da sich hierbei die     Anbringung    zusätz  licher Bauteile am Wagen notwendig machte. Auf die  Bedienungsperson wirkt sich weiterhin ungünstig aus,  dass sie mehr Beachtung auf die Wahl der für das aus  zufüllende Formular entsprechenden Taste legen muss,  weil durch die vorgesehenen Tasten je nach Wagenstel  lung mehrere Spalten angesteuert werden können. Bei  der Ausführung von umfangreicheren Arbeiten erweist  sich diese Einrichtung ebenfalls als nachteilig, da nur  eine geringe Anzahl von Spalten angesteuert werden  kann.

   Die Erweiterung der anzusteuernden Spalten ist  nur durch aufwendige nachträglich anzubringende  mechanische Bauteile möglich.  



  Die Erfindung hat den Zweck, den vorgenannten  Nachteilen entgegenzuwirken, um die Arbeitsgeschwin  digkeit der Schreib-, Fakturier- oder ähnlichen Maschi  nen zu erhöhen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  solche     Tabulationseinrichtung    zu schaffen, die die  durch die     Tabulation    durchzuführenden Wagenbewe  gungen auf dem kürzesten Wege ausführt, so dass Zeit  verluste bei den Bewegungen des Schreibwagens nicht  auftreten und die eine beliebig     erweiterbare    Anzahl  von durch Tasten     ansteuerbare    Spalten zulässt und die      weitgehend auf mechanische Bauteile verzichtet, um  das Gewicht der Maschine und der bewegten Massen  zu reduzieren.  



       Erfindungsgemäss    wird diese Aufgabe dadurch ge  löst, dass jeder anzusteuernden Spalte eine Tabulator  taste und ein     1-Bit-Speicher    mit an den Ein- und Aus  gängen vorhandenen Und-Verknüpfungen zugeordnet  sind, wobei die Eingänge der einen     Und-Verknüpfun-          gen    mit einem vom Wagenlauf Abhängigen Umschalt  kontakt und mit den Kontaktstellen der Kontakt  schiene in Verbindung stehen und die Eingänge der  anderen Und-Verknüpfungen mit dem     1-Bit-Speicher     und der     Tabulatortaste    und     deren    Ausgänge mit       Magneten    für den     Wagenvor-    und     

  -rücklauf    über allen  Spalten zugeordneten     Oder-Verknüpfungen    verbunden  sind.  



  Vorzugsweise kann die Verwendung einer     bistabi-          len        Kippstufe    als     1-Bit-Speicher,    die     Anordnung    eines  Löscheinganges an der     bistabilen    Kippstufe und die  Verwendung von     selbstarretierbaren        Tabulatortasten     vorgesehen werden.  



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüh  rungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehöri  gen Zeichnung zeigen:       Fig.1    eine elektronische Schaltungsanordnung  einer     Tabulationseinrichtung          Fig.    2     selbstarretierbare        Tabulatortaste    in Ruhestel  lung       Fig.3    einen Teil eines     Rechnungsbeispieles    einer       erfindungsgemäss    ausgerüsteten Maschine.  



  Das nicht dargestellte Tastenfeld einer elektrischen  Schreib-, Fakturier- oder ähnlichen Maschine ist mit       selbstarretierbaren    entsprechend der in     Fig.2    aufge  zeigten     Tabulatortasten    versehen. Sie müssen in einer  solchen Anzahl vorhanden sein, damit sie den anzu  steuernden Spalten eines gegebenen Falles entsprechen.  Beispielsweise benötigt das in     Fig.    3     aufgeführte    Rech  nungsbeispiel fünf derartige     Tabulatortasten.    In der       Fig.    1 sind zur besseren     Uebersicht    lediglich drei Tabu  latortasten mit den erforderlichen Bauelementen ange  geben.

   Stellvertretend für diese 3     Tabulatortasten    9  und 9' und 9" ist in     Fig.    2 die     Tabulatortaste    9" dar  gestellt.  



  Vor der     Ausführung    von Arbeiten auf der  Maschine ist die Bedingung zu stellen, dass sich der  Wagen am linken Formularrand am     Beginn    der ersten  Zeile befindet. Beim Einschalten werden die als     bista-          bile        Kippstufen    bezeichneten     1-Bit-Speicher    1, 1' und  1" mittels eines an den     unteren        Eingängen    anliegenden  Löschsignals 2 (nicht dargestellter Kontaktschluss ge  gen 0 Volt) in eine solche     definierte    Stellung gebracht,  dass am oberen     Ausgang    0 (Null)

   und     am    unteren  Ausgang das Signal L     anliegt.        Demzufolge        ist    der Ein  gang der dem     Ausgang    der     bistabilen    Kippstufe 1, 1'  und 1"     nachgeordneten    Und-Knoten 3, 3' und 3"  ebenfalls L. Durch den Umschaltkontakt 4, der so  lange in die obere Stellung geschaltet bleibt, bis ein  Wagenrücklauf in Pfeilrichtung 5 erfolgt, liegt an dem  als Leitungseingang 6 bezeichneten     Spannungsteiler     und gleichzeitig an den Eingängen der Und-Knoten 7,  7' und 7" ein Signal L an.

   Die sämtlichen Kontakten  innerhalb der     Schaltungsanordnung    nachgeschalteten  Leitungseingänge haben die Aufgabe, die an deren  Ausgänge geschalteten Und-Knoten bei geöffneten  Kontakten zu sperren.  



  Ist nun gemäss des Rechnungsbeispiels in der er  sten Zeile die Spalte  500 g      (Fig.    3) beschrieben wor-    den, muss der Wagen durch einen     Tabulatorsprung    in  Pfeilrichtung 8 bewegt und in die Stellung gebracht  werden, dass in der Spalte  Anzahl  die Zahl 146 nie  dergeschrieben werden kann. Durch das Betätigen der       selbstarretierbaren        Tabulatortaste    9"     (Fig.2)    wird der  am     Tastenstengel    29"     angeordnete    Sperrzahn 30" so  weit bewegt,     dass    die     Verriegelungsschiene    31 des  Freigabemagneten 18 hinter dem     Sperrzahn    11" einra  stet.

   Dabei werden durch die     Tabulatortaste    9" gleich  zeitig die     Kontakte    9"a und 9"b geschlossen. Mittels  des     Kontaktes    9"a erfolgt     einmal    ein Kontaktschluss  gegen -12 Volt und zum anderen wird durch den Kon  takt     9"b    eine Verbindung einer Kontaktstelle 10       (Fig.1)    mit dem noch geöffneten Kontakt 11b des  Magneten     für    den Wagenvorlauf 11 hergestellt.

   Der       Kontaktschluss    des     Kontaktes    9"a gegen -12 Volt be  wirkt,     dass    über dem     Leitungseingang    12" an den  zweiten Eingängen der Und-Knoten 3" und 13" ein  Signal L anliegt. Da jedoch nur an den beiden Eingän  gen des Und-Knotens     3"-Signale    L vorliegen, wird die  ser durchlässig und gibt an einen der Eingänge des  Oder-Knotens 14 das     Signal    L. Das anliegende Signal  L erscheint am Ausgang des Oder-Knotens 14 und  wird durch den Verstärker 15 so verstärkt, dass der  nachgeschaltete     Magnet    für den Wagenvorlauf 11 an  zieht.

   Das Erregen des Magneten 11 bewirkt einerseits  die nicht dargestellte Auslösung der Wagenbewegung  in Pfeilrichtung 8 und     andererseits    das Schliessen der  Kontakte 11a und 11b. Dieses Schliessen der Kontakte  11a und 11b bewirkt durch den Kontakt 11a einen  Kontaktschluss gegen 0 Volt dergestalt, dass diese 0  Volt am Eingang des Verstärkers 16 anliegen und       damit    dem Erregen des Magneten für den Wagenrück  lauf 17 entgegenwirken. Gleichzeitig wird durch das       Schliessen    des Kontaktes     llb    eine Verbindung der  Erregerwicklung des Freigabemagneten 18 mit der be  reits erwähnten Kontaktstelle 10 erwirkt.  



  Während der Wagenbewegung in Pfeilrichtung 8  gleitet der am Wagen starr angeordnete Schleifer 19  mit seinen Schleifkontakten 20 auf der mit -12 Volt  gespeisten Spannungsschiene 21 und gleichzeitig auf  den Kontaktstellen 10 entlang. Sowohl die Spannungs  schiene 21 als auch die Kontaktstellen 10 sind auf       einer    Kontaktschiene 22 angebracht, die sich am nicht  dargestellten Maschinengestell befindet. Die Anzahl  der Kontaktstellen 10 entspricht der Anzahl der mög  lichen Wagenschritte. Die Programmierung der     Tabula-          torvorgänge    erfolgt dergestalt, dass über eine Stecktafel  23 (symbolisch dargestellt) eine Verbindung hergestellt  wird zwischen der Schaltungsanordnung und derjenigen  Kontaktstelle 10, die der anzusteuernden Spalte ent  spricht.

   Beim     überfahren    der Kontaktstellen 10 wird  durch die     Schleifkontakte    20 des Schleifers 19 nach  einander ein Signal abgenommen, das über die     Lei-          tungseingänge    24, 24' und 24" an     den        Eingängen    der  Und-Knoten 7 und 25, 7' und 25' und 7" und 25" das       Signal    L     anliegen    lässt.

   Die Und-Knoten 7, 7' und 7"  werden nacheinander durchlässig und schalten in der  Reihenfolge des     überfahrens    der Kontaktstellen 10 die  bistabilen Kippstufen 1, 1' und 1" so um,     dass    nun  mehr am oberen Ausgang und damit an den Eingängen  der Und-Knoten 13, 13' und 13" das     Signal    L er  scheint und der untere Ausgang 0 (Null) ist. Damit die       bistabilen    Kippstufen 1, 1'     und    1" mit der erforder  lichen Flankensteilheit umschalten können, sind den  Und-Knoten 7, 25, 7', 25', 7" und 25" ein zusätz  licher Eingang 26 zugeordnet, der über die gesamte      Betriebsdauer der Maschine     Rechteckimpulse    hoher  Frequenz anliegen lässt.

   Da die     Tabulatortasten    9 und  9' nicht betätigt wurden, bleiben die Und-Knoten 13  und 3 und 13' und 3'     gesperrt.     



  Gleichzeitig mit dem     Signalfluss    des an den Kon  taktstellen 10 durch die Schleifkontakte 20 des Schlei  fers 19 abgegriffenen     Signales    L zum Umschalten der  bistabilen     Kippstufen    1, 1' und 1" erfolgt ebenfalls ein       Signalfluss    über die Verbindung Kontakt 9"b der       Tabulatortaste    9"     und        Kontakt    11b des Magneten für  den Wagenvorlauf 1.1 zum Erregen des Freigabema  gneten 18. Der Kontakt 18a wird dabei geschlossen,  wodurch der Verstärker 16 noch zusätzlich einen     Kon-          taktschluss    gegen 0 Volt erhält.

   Mit dem Anzug des  Freigabemagneten 18 wird kraftschlüssig die allen       Tabulatortasten    9 (9' und 9") zugeordnete     Verriege-          lungsschiene    31     (Fig.2)    so bewegt, dass die Arretie  rung der     Tabulatortaste    9" aufgehoben wird. In der       gestellfest    angeordneten Führungsschiene 32 wird die       Tabulatortaste    9" durch die Feder 33" wieder in ihre  Ausgangslage gehoben. Dabei werden deren Kontakte  9"a und 9"b geöffnet und die nachgeschalteten     Und-          Knoten    3" und 13"     (Fig.    1) erhalten kein     Signal    L  mehr.

    



  Dadurch, dass der untere Ausgang der bistabilen       Kippstufe    1" auf 0     (Null)        schaltet,        erhält    der diesem  Ausgang nachgeschaltete     Und-Knoten    3" kein Signal  L.     Der    Und-Knoten 3" wird gesperrt und es gelangt  über den Oder-Knoten 14     und    über den Verstärker 15  kein Signal L mehr an den Magneten für den Wagen  vorlauf 11. über mechanische nicht dargestellte Bau  teile wird der Wagen in seiner Bewegung in Pfeilrich  tung 8 gestoppt. Infolge seiner Trägheit überfährt der  Wagen die angesteuerte Spalte um einen Wagenschritt.

    Das Abfallen des Magneten für den Wagenvorlauf 11  hat zur Folge, dass dabei gleichzeitig die Kontakte 11a  und 11b geöffnet werden. Durch das Öffnen des Kon  taktes 11.b wird der Stromkreis zum Freigabemagneten  1.8 unterbrochen. Der Freigabemagnet 18 fällt ab und  öffnet den Kontakt 18a. Der Wagen befindet sich nun  in der Stellung, in der die Spalten  Anzahl ,  Zeichen  und Nummer ,  Preis je Einheit  und  Warenwert   der ersten Zeile     (Fig.3)    von der Bedienungsperson  beschrieben werden können.  



  Nachdem in der Spalte  Warenwert      (Fig.3)    der  Betrag von 7.00     MDN    niedergeschrieben wurde, betä  tigt die Bedienungsperson die     Tabulatortaste    9 und  steuert damit die Spalte  kg  in der zweiten     Zeile          (Fig.    3) zum Niederschreiben des Wertes 4.00 kg an.  Das Betätigen der     Tabulatortaste    9     (Fig.1)    hat zur  Folge, dass die Kontakte 9a und 9b dieser Taste ge  schlossen werden, wodurch über den Kontakt 9a ein  Signal L über den Leitungseingang 12 zu den Eingän  gen der Und-Knoten 3 und 13 gelangt.

   Durch das  Schliessen des Kontaktes 9b wird gleichzeitig eine Ver  bindung zwischen der programmierten Kontaktstelle 10  und dem noch geöffneten Kontakt 11b hergestellt.     An     den beiden Eingängen des Und-Knotens 13 liegen  Signale L vor und machen diesen durchlässig, so dass  am     Eingang    des     Oder-Knotens    27 ein Signal L anliegt.  Dieses vorliegende Signal wird weiter übertragen und  durch den Verstärker 16 so verstärkt, dass das Erregen  des Magneten für den Wagenrücklauf 17 erreicht wird.  über mechanische nicht dargestellte Bauteile wird die  Wagenbewegung durch den Magneten für den Wagen  rücklauf 17 in Pfeilrichtung 5 ausgelöst und gleichzei  tig der Umschaltkontakt 4 automatisch in seine untere    Stellung geschaltet.

   Die Auslösung der Wagenbewe  gung durch den Magneten für den     Wagenrücklauf    17  bewirkt gleichzeitig die Auslösung der nicht dargestell  ten Zeilenschaltung. Damit befindet sich der Wagen     in     der Arbeitsstellung für die zweite Zeile des     auszufüI-          lenden        Formulares.     



  Durch das Umschalten des Umschaltkontaktes 4 in  die untere Stellung liegt über dem Leitungseingang 28  an den Und-Knoten 25, 25' und 25" ein Signal L vor.  Während der Bewegung in Pfeilrichtung 5 überfährt  der Wagen mit den am Schleifer 19 angeordneten  Schleifkontakten 20 die programmierten Kontaktstellen  1.0 in umgekehrter Reihenfolge. Die     an    den Kontakt  stellen 10 beim überfahren abgenommenen Signale lie  gen entsprechend der Reihenfolge der Wagenbewegun  gen     an    den Eingängen     der    Und-Knoten 7" und 25", 7'  und 7 und 25 an. Wie bereits beschrieben liegen wei  terhin an den Eingängen 26 der Und-Knoten 7, 25, 7',  25', 7" und 25" die     Rechteckimpulse        hoher    Frequenz  vor.

   Da sämtliche Eingänge     der    Und-Knoten 25", 25'  und 25 entsprechend der Wagenbewegung in Pfeilrich  tung 5 nacheinander ein Signal L führen, bewirkt das  an deren Ausgängen vorhandene Signal in der Reihen  folge des Überfahrens der     programmierten    Kontaktstel  len 10     ein    Umschalten der bistabilen Kippstufen 1', 1"  und 1. Durch das Umschalten der     bistabilen        Kippstu-          fen    1", 1' und 1 werden die oberen Ausgänge 0 (Null)  und an den unteren Ausgängen und an den Eingängen  der nachgeschalteten Und-Knoten 3", 3' und 3 liegt  das     Signal    L an.

   Da die     Tabulatortasten    9" und 9'  nicht betätigt wurden, werden die von den unteren  Ausgängen der bistabilen     Kippstufen    1" und 1' an den  Eingängen der Und-Knoten 3" und 3'     anliegende     Signale unwirksam.  



  Beim Umschalten der bistabilen Kippstufe 1 wird  der Und-Knoten 13 gesperrt. Es erfolgt kein     Signal-          fluss    mehr über den Oder-Knoten 27 und den Verstär  ker 16, so dass der Magnet für den Wagenrücklauf 17  abfällt und der Umschaltkontakt 4 wieder in die obere  Stellung schaltet. Die nicht dargestellte mechanische  Entkupplung der Wagenbewegung in Pfeilrichtung 5  hat eine Verzögerung dergestalt zur Folge, dass der  Wagen über die angesteuerte Spalte hinaus noch einige  Wagenschritte weiterfährt, wobei die     selbstarretierbare          Tabulatortaste    9 arretiert bleibt und damit die Kon  takte 9a und 9b weiterhin geschlossen hält.  



  In diesem Moment, in dem     der    Wagen nach über  schreiten der angesteuerten Spalte in seiner Pfeilrich  tung 5 durchgeführten Bewegung     angehalten    wird, ist  der Ausgangszustand wieder vorhanden, welcher zur  Ansteuerung der Spalte  Anzahl  in der ersten Zeile       (Fig.3)    bereits beschrieben wurde. Der Wagen fährt  dabei, ohne eine erneute Ansteuerung zu benötigen,  entsprechend der bereits beschriebenen Spaltenansteue  rung für den Wagenvorlauf die überfahrenen Wagen  schritte in Pfeilrichtung 8 wieder zurück. Die Ansteue  rung dazu ist durch das Umschalten der bistabilen  Kippstufe 1 beim überfahren der     programmierten     Kontaktstellen 10 und durch die Arretierung der Tabu  latortaste 9     gewährleistet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung für Tabulationseinrichtungen, insbesondere bei elektrischen Schreib- und Fakturier maschinen mit einer am Gestell der Maschine befestig ten Kontaktschiene, die für jeden Schreibschritt eine Kontaktstelle aufweist, und mit Tabulatortasten, durch welche Formularspalten ansteuerbar sind, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder anzusteuernden Spalte eine Tabulatortaste (9) und ein 1-Bit-Speicher (1) mit an den Ein- und Ausgängen vorhandenen Und-Verknüp- fungen (7, 25, 13, 3) zugeordnet sind,
    wobei die Ein gänge der einen Und-Verknüpfungen (7, 25) mit einem vom Wagenlauf abhängigen Umschaltkontakt (4) und mit der Kontaktstellen (10) der Kontaktschiene (22) in Verbindung stehen und die Eingänge der anderen Und- Verknüpfungen (13, 3) mit dem 1-Bit-Speicher (1) und der Tabulatortaste (9) und deren Ausgänge mit Magne- ten für den Wagenvor- und -rücklauf (11, 17) über allen Spalten zugeordneten Oder-Verknüpfungen (14, 27) verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der 1-Bit-Speicher (1) aus einer bistabilen Kippstufe besteht. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der bistabilen Kippstufe (1) ein Löscheingang vorgesehen ist.
CH87168A 1967-09-18 1968-01-19 Schaltungsanordnung für Tabulationseinrichtungen, insbesondere bei elektrischen Schreib- und Fakturiermaschinen CH463545A (de)

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