CH460680A - Rohr mit schraubenlinienförmig verlaufender Falznaht - Google Patents

Rohr mit schraubenlinienförmig verlaufender Falznaht

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CH460680A
CH460680A CH681167A CH681167A CH460680A CH 460680 A CH460680 A CH 460680A CH 681167 A CH681167 A CH 681167A CH 681167 A CH681167 A CH 681167A CH 460680 A CH460680 A CH 460680A
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Description


  Rohr mit     schraubenlinienförmig        verlaufender        Falznaht       Das Patent bezieht sich auf ein Rohr mit     schrau-          benlinienförmig    verlaufender Falznaht, auf ein Verfah  ren zu dessen Herstellung, auf eine Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens sowie auf die Verwen  dung des erfindungsgemässen Rohres  Vorrichtungen zur Herstellung von Rohren mit  schraubenlinienförmig verlaufender Falznaht mit einer  äusseren Verbindungsnaht sind bekannt; es ist das Ziel  der Erfindung, ein Rohr mit     schraubenlinienförmig     verlaufender Falznaht aus einem fortlaufenden Metall  streifen mit wenigstens einer schraubenlinienförmig  verlaufender Sicke zu schaffen.  



  Es ist bekannt, Rohre mit schraubenlinienförmig  verlaufender Falznaht mit einer einfachen oder mehr  fach beginnenden schraubenlinienförmig verlaufenden  Sicke herzustellen, indem eine oder mehrere Rollen in       Eingriff    mit der Oberfläche des fertigen Rohres gelan  gen, wenn dieses den Formkopf der Vorrichtung     ver-          lässt;    es ist jedoch die Tiefe der Sicken, die nach die  sem Verfahren hergestellt werden können, beschränkt.  Wenn die nach diesem Verfahren hergestellten Sicken  zu tief sind, wird die Falznaht zwischen benachbarten  Windungen aufgebogen.  



  Ein Verfahren zur Herstellung des     erfindungsge-          mässen    Rohres ist dadurch gekennzeichnet, dass min  destens eine     Längssicke    in einen fortlaufenden Metall  streifen gebildet wird, worauf dieser Streifen in einer       Schraubenlinie    geführt     wird,    derart, dass nach     Zurück-          legung    einer Schraubenwindung die Randteile des  Metallstreifens miteinander     in    Eingriff gebracht wer  den.  



  Zur Durchführung dieses Verfahrens dient eine  Vorrichtung mit einem Kopf, dessen Innenfläche die       Schraubenlinien-Steigung    des Metallstreifens bestimmt  und diesen in einer Schraubenlinie führt, mit Klemm  rollen zum Erfassen der in Eingriff befindlichen Rand  teile des Metallstreifens und schliesslich mit     Zuführ-          und        Vorform-Rollen    zur Zuführung des Metallstreifens  zum Kopf und zur Bildung komplementärer,     ineinan-          derfügbarer    Randteile entlang des Metallstreifens, wel-         che    Vorrichtung dadurch gekennzeichnet     ist,

      dass die       Vorform-Rollen    derart     ausgebildet        sind,    dass sie zu  sätzlich mindestens eine     Längssicke    in den Metallstrei  fen bilden.  



  Vorzugsweise sind die     Zuführ-Rollen    so angeord  net, dass sie den     Metallstreifen    durch die     Vorform-          Rollen    ziehen und ihn dem Formkopf zuschieben,  wobei wenigstens eine der     Zuführ-Rollen    mit einer  oder mehreren Nuten versehen     ist,        um        eine    oder meh  rere Sicken durchlaufen zu lassen.  



  Das Patent betrifft auch die Verwendung des     erfin-          dungsgemässen    Rohres als Verbindungsstück, derart,  dass es die Falznaht des oder der zu verbindenden  Rohre in die     schraubenförmige    Sicke aufnimmt.  



  Bei Rohren mit nach aussen stehenden Sicken kön  nen zusätzliche, nach aussen stehende Sicken am Ver  bindungsstück angebracht werden. Wenn das Rohr mit  nach innen stehenden Sicken ausgebildet ist, kann das  Verbindungsstück mit entsprechenden, nach innen ste  henden Sicken versehen sein.  



  Das Verbindungsstück ist hauptsächlich zum Ver  binden der Enden zweier Rohrstücke bestimmt, und es  ist ersichtlich, dass die Stücke in entgegengesetzter  Richtung in die Enden des Verbindungsstückes einge  schraubt werden, bis sich ihre Enden möglichst nahe  der Mitte des Verbindungsstückes treffen.  



  Der innere Durchmesser des Verbindungsstückes  ist dabei     vorteilhaft    etwas grösser als der äussere  Durchmesser der zu verbindenden Rohrstücke, um, je  nach Bedarf, für ein Gleiten oder einen Schiebesitz zu  sorgen. Zusätzliche Abdichtungsmittel können vorgese  hen sein, wenn eine hermetisch abgedichtete Verbin  dung erforderlich ist, oder um ein Lösen zu verhin  dern. Wenn die Rohrstücke von unterschiedlichem  Durchmesser sind, kann das Verbindungsstück aus  zwei Ende an Ende     anemandergeschweissten        Stücken     bestehen.  



  Das Verbindungsstück kann auch dazu dienen, ein  Rohrstück beispielsweise mit einer Rohrkupplung zu  verbinden. In diesem und in ähnlichen Fällen kann ein      Ende des     Rohrstückes        an    die Kupplung oder derglei  chen geschweisst oder     sonstwie    befestigt sein.  



  Ein Rohr mit     schraubenlinienförmig    verlaufender       Falznaht    mit     schraubenlinienförmig    laufenden Sicken  kann     ebenfalls    zur Herstellung von Hohlräumen in  Beton Verwendung finden. In diesem Fall ist der  Rohrdurchmesser     verhältnismässig        gross    und eine rela  tiv geringe Zahl, beispielsweise drei, von     verhältnis-          mässig    breiten Sicken vorgesehen. Diese Sicken verlei  hen dem Rohr mechanische Festigkeit und ermöglichen  die Verwendung einer leichteren Sorte von Metallstrei  fen.  



  Rohre mit schraubenlinienförmig verlaufender  Falznaht mit     schraubenlinienförmigen    Sicken können  ebenfalls als Hülle für vorgespannte Seile in Spannbe  ton und als Verbindung für elektrische Kabel Verwen  dung finden.     In    diesem Fall ist der Durchmesser des  Rohres verhältnismässig     klein    und eine relativ grosse  Zahl, beispielsweise vier bis sechs, von     verhältnismäs-          sig    schmalen Sicken vorgesehen. Diese Sicken geben  dem Rohr mechanische Festigkeit und     Flexibilität.     



  Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung  ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzug  ter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung.  Hierbei zeigen:       Fig.    1 eine schnittbildliche Seitenansicht des oberen  Teils einer Vorrichtung zum Herstellen von Rohren  mit schraubenlinienförmig verlaufender Falznaht mit  abgebrochenem Untergestell;       Fig.    2 eine Draufsicht auf die     Fig.    1;

         Fig.    3 die Formrollen 8,     Zuführ-Rollen    4 und 5,       Führungsplatten    21 und 22 und den Formkopf 3 der  in     Fig.    1 und 2 dargestellten Vorrichtung, derart abge  ändert, dass die Vorrichtung zur Herstellung des     erfin-          dungsgemässen    Rohres dienen kann.

   In dieser Figur ist  ein Metallstreifen 40 gezeigt;       Fig.    4 die gleiche Anordnung nach     Fig.    3 mit Aus  nahme der Führungsplatte 21, unter     Fortlassung    des  Metallstreifens 40;       Fig.    5 eine Ansicht zweier durch ein Verbindungs  stück miteinander zu verbindender Rohrstücke mit  schraubenförmig verlaufender Falznaht;       Fig.    6 eine Ansicht, bei der die Rohrstücke durch       Einschrauben    in das Verbindungsstück fest verbunden  sind;       Fig.7    vergrössert einen Schnitt entsprechend       Fig.    6;

         Fig.    8 einen Teil eines Schnitts durch eine Verbin  dung mit einem nach aussen gesickten Rohrstück und       Fig.    9 einen Teilschnitt durch eine Verbindung mit  einem nach innen gesickten Rohrstück.  



  Die in den     Fig.    1 und 2 dargestellte     Vorrichtung    ist  in ähnlicher Form bekannt. Diese     Vorrichtung    wird im  folgenden zum besseren Verständnis kurz beschrieben.  



  Ein Metall- (normalerweise Stahl-) Streifen wird  zwischen einem Paar von     Führungsplatten    25 und 26  und durch einen Satz aus drei Paaren von     Vorform-          Rollen    8 durch ein Paar von     Zuführ-Rollen    4 und 5  hindurchgezogen. Die     Vorform-Rollen    8 sind komple  mentär geformt, um an den gegenüberliegenden Kanten  des Metallstreifens einen     Randflansch    und einen Rand  kanal zur Aufnahme des Flansches herzustellen. Der  Metallstreifen ist breiter als die     Zuführ-Rollen    4 und  5, so dass der Flansch und der Kanal nicht     zwischen     den Rollen 4 und 5 hindurchlaufen.

   Die     Zuführ-Rallen     4 und 5 schieben den vorgeformten Metallstreifen zwi  schen     zwei    Führungsplatten 21 und 22 hindurch und    gegen     einen        polierten    Formkopf 3, der eine vollstän  dige Schraubenwindung     bestimmt.    Der Metallstreifen  wird so     schraubenförmig    geformt und dabei ist die  Anordnung so getroffen, dass der Randflansch einer  Windung in den Randkanal der benachbarten Windung  eingreift.

   Ein     Klemmrollenpaar    6 und 7 greift an den       ineinandergreifenden    Teilen an und     drückt    diese zu  sammen, so dass die Vorrichtung ein gewickeltes Rohr  mit schraubenlinienförmig verlaufender Falznaht her  stellt, das unter Drehung aus dem Kopf 3 austritt. Der  Kopf 3 ruht auf einem Sockel 2, die ganze     Vorrichtung     auf einem Untergestell 1.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist die in     Fig.    1 und 2 darge  stellte Maschine dahingehend     geändert,    dass das den       Zuführ-Rollen    4 und 5 benachbarte Paar von Vor  form-Rollen 8 so geändert ist, dass es den Metallstrei  fen (durch das Bezugszeichen 40 angedeutet) sickt. Die  Enden der Rollen 8 sind ebenfalls so geformt, dass sie  den Randflansch und     -kanal    bilden;     dies    ist jedoch zur  Vereinfachung weder bei den Rollen 8 noch am  Metallstreifen 40 dargestellt.

   Die obere und den Zu  führ-Rollen benachbarte Rolle 8 ist mit drei Ringen 41  versehen, die     mit    drei ringförmigen Nuten 42 in der  unteren, den     Zuführ-Rollen    4 und 5 benachbarten  Rolle 8 zusammenwirken, um drei Sicken 43 im  Metallstreifen 40 zu bilden. Es ist selbstverständlich,  dass jede beliebige Zahl von Sicken durch eine ent  sprechende Zahl von Ringen 41 und Nuten 42 herge  stellt werden kann. Die Rolle 5 ist mit ringförmigen  Nuten 44 versehen und die     Führungsplatte    22 mit in  Längsrichtung verlaufenen Nuten 45, durch die die  Sicken 43 laufen. Der Kopf 3 ist mit vier gebogenen  Metallstreifen 46 versehen, die nebeneinander und par  allel zueinander angeordnet sind, um Nuten 47 zu bil  den, die mit den Nuten 45 fluchten.

   Die Streifen 46  sind in die Führungsplatte 22 wie bei 48 angedeutet  eingesetzt und dienen zur Führung des Streifens 40 in  den Kopf 3. Der Metallstreifen tritt aus dem Kopf 3  als     rotierendes    Rohr 49 mit einer     schraubenlinienför-          mig    verlaufenden Falznaht und nach aussen stehenden  Sicken aus.

       Selbstverständlich    wird in dem Fall, dass  nach     innen    stehende Sicken vorgesehen sind, die un  tere Rolle 8 mit den Ringen 41 und die obere Rolle 8       mit    den Nuten 42 versehen werden und weiterhin  Nuten     in    der Rolle 4 und der Führungsplatte 21 an  stelle der Rolle 5 und der     Führungsplatte    22 ange  bracht werden.     In    diesem Fall sind die Streifen 46  nicht vorgesehen. Es ist ebenfalls     selbstverständlich,     dass bei entsprechenden Abänderungen nach innen  und aussen stehende Sicken gleichzeitig hergestellt wer  den können.

   Es ist selbstverständlich, dass bei Bildung  nach aussen stehender Sicken ein etwas grösserer Kopf  3 für einen vorgegebenen Durchmesser des Rohres er  forderlich ist, was jedoch keine Schwierigkeiten berei  tet.  



  Die unter Bezugnahme auf die     Fig.1    bis 4 be  schriebene     Vorrichtung    erzeugt die     Längssicken    im  Metallstreifen durch Ziehen der Sicken aus dem Strei  fen, d. h. das Material des Streifens wird gedehnt und  die Breite des Streifens     verändert    sich nicht. Weiterhin  werden die drei Sicken von dem gleichen Rollenpaar  gebildet. Nach einer anderen Ausführungsform wird  wenigstens eine der Sicken durch Biegen des Materials  gebildet, um die Form der Sicke ohne Dehnung zu er  halten, wobei die Breite des Streifens vermindert wird.  In Abänderung werden die Sicken teilweise durch Zie  hen und teilweise durch Biegen des Streifens gebildet,      wobei die Verminderung der Breite des Streifens gerin  ger ist.

   Bei einem Ausführungsbeispiel sind vier oder  fünf Paare von     Vorform-Rollen    vorgesehen und der  Materialstreifen 40 ist anfangs 20     0/a    breiter als seine  endgültig festgelegte     Breite.    Die Sicken werden teil  weise von dem ersten Rollenpaar, lediglich durch     Bie-          gen        des        Streifens        gebildet,        um        angenommen        50        %        der     Tiefe der Sicken ohne Ziehen zu erhalten, so dass die  Streifenbreite vermindert wird.

   Die Sicken werden  vollständig durch Ziehen in weiteren Rollen ausgebil  det. Die Randteile werden geformt, nachdem der Strei  fen auf seine endgültige Breite reduziert ist. Eine Bil  dung der Sicken durch Biegen des Streifens hat den  Vorteil, dass tiefere Sicken vorgesehen werden können  und weniger Kraft zur Betätigung der     Vorform-Rollen          erforderlich    ist.  



  Ein Anwendungsgebiet der gesickten Rohre, die  mit der unter Bezugnahme auf die     Fig.    1 bis 4 oder in  dem vorhergehenden Absatz beschriebenen Vorrich  tung hergestellt sind, ist die Verwendung dieser Rohre  als Verbindungsstück zur Verbindung zweier Ab  schnitte von Rohren mit schraubenlinienförmig verlau  fender Falznaht.

   In den     Fig.    5 bis 7 sind zwei Rohr  stücke 50 mit einer     schraubenlinienförmig    verlaufenden  Falznaht 52 dargestellt, die mit der Vorrichtung nach       Fig.    1 und 2 ohne die in den     Fig.    3 und 4 abgeänder  ten Teile hergestellt sind und mit einem Verbindungs  stück 51, das mit     einer    Vorrichtung mit den abgeän  derten, in den     Fig.    3 und 4 dargestellten Teile, herge  stellt ist, verbunden werden sollen.

   Das Verbindungs  stück 51 ist mit einer nach aussen stehenden,     schrau-          benlinienförmig    verlaufenden Sicke 53 versehen; wenn  die Stücke 50 in entgegengesetztem Sinn in das Ver  bindungsstück 51 eingeschraubt werden, werden die  Nähte 52 von der Sicke 53 aufgenommen. Das Verbin  dungsstück 52 ist in ähnlicher Weise mit einer     schrau-          benlinienförmig    verlaufenden     Falznaht    54 versehen; da  diese jedoch ebenfalls nach aussen steht, steht sie dem  Durchtritt der Stücke 50 nicht im Wege.  



  Wenn die Stücke 50 eingeschraubt sind, wie es in       Fig.    6 und 7 dargestellt ist, sollten ihre inneren Enden  55 sich möglichst nahe bei der Mitte des Verbindungs  stückes 51 treffen.  



  Bei der in     Fig.8    dargestellten anderen Ausfüh  rungsform werden nach aussen stehende Sicken 56 in  den Rohrstücken 50 von einer zweiten, nach aussen  stehenden Sicke 57 in dem Verbindungsstück 51 auf  genommen.  



  Bei der weiteren,     in        Fig.9    dargestellten Ausfüh  rungsform gelangen nach innen stehende Sicken 58 in  den Rohrstücken 50 zur Anlage an nach innen ste  hende Sicken 59 im Verbindungsstück 51. Es ist  jedoch leicht ersichtlich, dass die Sicke 59 weggelassen  werden kann.  



  Ein weiteres Anwendungsgebiet der in der be  schriebenen     Art    mit Sicken versehenen Rohre ergibt  sich     in    der Einbettung in Betongebilde zur Bildung von  Hohlräumen. In diesem Fall besitzt das Rohr     zweck-          mässigerweise    einen Durchmesser von etwa 15 bis  130 cm und der Streifen ist mit drei verhältnismässig  breiten Sicken versehen. Die Sicken geben dem Rohr  höhere mechanische Festigkeit, was die Verwendung  einer leichteren Sorte von Streifen ermöglicht, so. dass  das Erzeugnis billiger ist.  



  Ein weiteres Anwendungsgebiet der in der be  schriebenen Art hergestellten Rohre besteht     in    der    Verwendung als halbflexible Hülle für vorgespannte  Kabel oder Stäbe für Spannbeton. In diesem Fall be  sitzt das Rohr     zweckmässigerweise    einen Durchmesser  von etwa 2,5 bis 15 cm und der Streifen weist vier bis  sechs     verhältnismässig        schmale    Sicken auf,     mit    dem  Ergebnis, dass das Rohr     biegsam    ist. Ein solches Rohr  kann auch als Verbindungselement für elektrische  Kabel dienen und zur Anpassung an einen gewünsch  ten Verlauf gebogen werden.

   In diesem Fall kann das  Rohr     zweckmässigerweise        einen    Durchmesser bis zu  etwa 30 cm haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Rohr mit schraubenlinienförmig verlaufender Falznaht, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine schraubenlinienförmig verlaufende, nach innen, oder aussen gerichtete Sicke aufweist. II, Verfahren zur Herstellung eines Rohres gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass min destens eine Längssicke in einem fortlaufenden Metall streifen gebildet wird, worauf dieser Metallstreifen in einer Schraubenlinie geführt wird, derart, dass nach Zurücklegung einer Schraubenwindung die Randteile des Metallstreifens miteinander in Eingriff gebracht werden.
    III. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch II, mit einem Kopf (3), dessen Innenfläche die Schraubenlinien-Steigung des Metall streifens bestimmt und diesen in einer Schraubenlinie führt, mit Klemmrollen (6, 7) zum Erfassen der in Ein griff befindlichen Randteile des Metallstreifens und schliesslich mit Zuführ- (4, 5) und Vorform- (8) Rol len zur Zuführung des Metallstreifens zum Kopf (3) und zur Bildung komplementärer, ineinanderfügbarer Randteile entlang des Metallstreifens, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorform-Rollen (8) derart ausgebil det sind,
    dass sie zusätzlich mindestens eine Längssicke (43) in dem Metallstreifen (40) bilden. IV. Verwendung des Rohres gemäss Patentan spruch I als Verbindungs-Rohrstück, dadurch gekenn zeichnet, dass es die Falznaht des oder der zu verbin denden Rohre in der schraubenförmigen Sicke auf nimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass getrennte Zuführ-Rollen (4, 5) und Vorform-Rollen (8) vorgesehen sind. 2.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorform-Rollen (8) ein Rollenpaar zur gleichzeitigen Bildung der komple mentären, ineinanderzufügenden Randteile und minde stens einer Längssicke aufweisen. 3. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Zuführ-Rollen (4, 5), die den Metallstreifen (40) durch die Vorform-Rollen (8) zie hen und ihn in den Formkopf (3) schieben, wobei eine Zuführ-Rolle (5) mit mindestens einer Nut (44) zur Bildung eines Durchlasses für die Sicken versehen ist. 4.
    Verwendung des Rohres gemäss Patentanspruch IV, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr minde stens eine zusätzliche Sicke (56, 58) aufweist, die mit Sicken (57, 59) an den zu verbindenden Rohrstücken (50) zusammenwirkt.
CH681167A 1967-05-11 1967-05-12 Rohr mit schraubenlinienförmig verlaufender Falznaht CH460680A (de)

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