CH458646A - Verfahren zum maschinellen Waschen von Geschirr mit einer Waschflüssigkeit - Google Patents

Verfahren zum maschinellen Waschen von Geschirr mit einer Waschflüssigkeit

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CH458646A
CH458646A CH1483566A CH1483566A CH458646A CH 458646 A CH458646 A CH 458646A CH 1483566 A CH1483566 A CH 1483566A CH 1483566 A CH1483566 A CH 1483566A CH 458646 A CH458646 A CH 458646A
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CH
Switzerland
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abrasive
dishes
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CH1483566A
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Ernst Dr Albers-Schoenberg
Ulrich Dr Albers
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Albers Schoenberg Ernst Dr
Ulrich Dr Albers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C11/00Selection of abrasive materials or additives for abrasive blasts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/0002Washing processes, i.e. machine working principles characterised by phases or operational steps
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47L2601/18Liquid and granule

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


      Verfahren    zum     maschinellen    Waschen von Geschirr mit einer     Waschflüssigkeit       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein     Ver-          fahrein    zum maschinellen Waschen von Geschirr mit  einer Waschflüssigkeit.  



  Die zur Zeit üblichen Verfahren zum maschinellen  Waschen von Geschirr arbeiten nach dem Prinzip einer  reinen     Flüssigkeits-Spülung    unter Verwendung löslicher  Chemikalien. Die bei der Handwäsche vornehmlich wir  kende mechanische     Reinigung        (Bürste,    Schwamm, Lap  pen) fällt hier fort. Um trotzdem eine möglichst gründ  liche Waschung zu erzielen, bedarf es des Angriffes ver  hältnismässig stark lösender Chemikalien.  



  Diese     Art    der Reinigung hat gewisse Nachteile. Es  hat sich gezeigt, dass z. B. Porzellane mit     Aufglasur-          Dekor        eine    häufige     Abwäsche    dieser Art nacht ver  tragen. Die Farben bleichen aus. Bei Gläsern sind Ver  färbungen beobachtet worden, deren Ursache chemisch  noch nicht völlig geklärt ist, die aber sicherlich gleich  falls auf die Einwirkung der starken Waschlösung zu-,  rückzuführen sind. Dazu kommt die besonders schwer  wiegende Verunreinigung des Abwassers mit starken       Detergentien,    die bekanntlich dem Grundwasser wie  auch dem Wasser der Flüsse und Seen dauernden Scha  den zufügen.

   Eine Verminderung des Bedarfes an lös  lichen Chemikalien     in    der     Waschflüssigkeit    wäre daher  von diesem     Standpunkt    aus anzustreben.  



  Die vorliegende Erfindung zeigt einen Weg, wie  der Gebrauch starker     Detergentien    eingeschränkt wer  den kann, ohne dass die Güte der Waschung beeinträch  tigt würde.  



  Dementsprechend ist das vorgeschlagene     Verfahren     dadurch gekennzeichnet, dass die     Waschflüssigkeit    mit  einem in dieser unlöslichen, körnigen Scheuerstoff ver  mengt wird und dieses Gemenge gegen das Geschirr  geschleudert wird.  



  Dabei kann die Waschflüssigkeit einer etwa norma  lerweise für die Handwäsche verwendeten Waschlauge  entsprechen, da hier die mechanische Einwirkung des  Scheuerstoffes auf den abzulösenden Schmutz die Ver  wendung der     bisher    üblichen starken     Detergentien    er  übrigt.    Die an den zu reinigenden Flächen des Geschirrs  anprallenden Körnchen des Scheuerstoffes wirken reini  gend, ähnlich den Borsten einer Bürste.  



  Ein solcher Scheuerstoff ist zweckmässig nicht härter  als die Oberfläche des zu reinigenden Geschirrs, da  er sonst     Kratzspuren    hinterlassen würde. Zweckmässig  ist er auch nicht wesentlich schwerer als Wasser, damit  er in der Waschflüssigkeit leicht hochgewirbelt und  von dieser mitgeführt werden kann. Eine etwas nach  giebige, zähe Konsistenz, wie sie beispielsweise die  Kunststoffe der      Teflon -    und     Polyvinylgruppe    aufwei  sen, ist für den Scheuerstoff besonders geeignet.

   Zweck  mässig ist die Anwendung     einer    Körnung von etwa  0,1 bis 1,5 mm Korndurchmesser, doch ist diese Grösse  in gewissen Grenzen auch von der Grösse der zum  Waschen verwendeten Maschine und der darin vor  kommenden Strömungsgeschwindigkeit der Waschflüs  sigkeit abhängig.  



  Es versteht sich, dass die Frage der Rückgewinnung  des Scheuerstoffes zum Zwecke der Wiederverwendung  von Interesse sein kann. Es ist zwar denkbar, den  gekörnten Scheuerstoff bei     jedier        Füllung    der Maschine  frisch hinzuzusetzen und nach Beendigung der Wäsche  mit dem Abwasser wegzuspülen, doch würde ein solches  Vorgehen einmal das Waschen verteuern und zudem  die Kläranlagen mit     schwerzersetzlichen    Substanzen be  lasten. Eine Wiedergewinnung des Scheuerstoffes ist mög  lich durch     Sedimentation,    vorausgesetzt, dass der Stoff  spezifisch ein wenig schwerer gemacht wird, als die  Waschlauge.

   Anderseits darf die Substanz- wie eingangs  schon     erwähnt    - nicht ausgesprochen schwer sein, da  die Körner sonst nicht leicht genug herumgewirbelt       weden    könnten. Zu diesem Zweck, nämlich für die  Einstellung des geeigneten spezifischen Gewichtes kann  man den organischen Kunststoff des Scheuermittels (wie  dies in vielen Fällen, für andere Zwecke, geschieht)  mit einem Füllstoff als     Beschwerungsmittel,    beispiels  weise Steinmehl oder Kaolin versetzen. Das spezifische  Gewicht lässt sich damit auf einen Betrag höher als 1  einstellen.

   In einem an die Waschmaschine angebauten      Zwischenreservoir kann man dann nach Beendigung  der Reinigung bei verminderter Strömungsgeschwindig  keit die Waschlauge oben abfliessen lassen, während die  Körnung des Scheuerstoffes zu Boden sinkt und für den  nächsten Waschvorgang     gesammelt        wird.        Anderseits    kann  man den Scheuerstoff auch durch Zentrifugieren aus  der verschmutzten Waschflüssigkeit abtrennen.  



  In einer Ausführungsvariante des     Verfahrens    kann  man auch auf die Rückgewinnung des Scheuerstoffes  verzichten, sofern für diesen ein geeignetes Material  gewählt wird. Harzfreie Sägespäne haben bekanntlich  die Eigenschaft, Schmutzpartikeln an sich zu reissen  und zu binden. Eine geeignete     Holzkörnung    wäre als  Scheuerstoff und zudem als Abfallprodukt der Holz  bearbeitung billig genug, um auf eine     Wiedergewinnung     zu verzichten.

   Wegen     seines    niedrigen Gewichtes wäre  das Holz ohnehin von der     Waschflüssigkeit    nur schwer       separierbar.    In diesem Falle aber schadet es nicht,  wenn die Holzkörner in das Abwasser     geraten.    Das     fein-          verteile    Holz wird leicht     mitgeschwemmt        und    verhält  sich hinsichtlich der Verrottung nicht anders als ein       beliebig--r        zellulosehaltiger        Naturstoff.     



  Der     Vollständigkeit    halber sei erwähnt, dass     unter     dem hier verwendeten Begriff  Geschirr  sämtliche Ge  räte zu verstehen sind, die bei ihrem normalen Ge  brauch eine     Verschmutzung    erleiden und die vor dem  Wiedergebrauch zu Waschen sind. Insbesondere soll  der     Begriff    Geschirr sämtliche zur Zubereitung und  Verabreichung von Speisen und     Getränken    benützte  Geräte, wie auch Laborgeräte in der chemischen und  pharmazeutischen Industrie umfassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum maschinellen Waschen von Ge schirr mit einer Waschflüssigkeit, dadurch gekennzeich net, dass die Waschflüssigkeit mit einem in dieser un löslichen, körnigen Scheuerstoff vermengt wird und die ses Gemenge gegen das Geschirr geschleudert wird. II. Scheuerstoff zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus im Wasser unlöslichen Körner besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gemenge mehrmals gegen das Geschirr geschleudert wird und dass nach dem Wasch vorgang der Scheuerstoff aus der verschmutzten Wasch flüssigkeit abgetrennt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gemenge mehrmals gegen das Geschirr geschleudert wird und dass nach dem Wasch vorgang der Scheuerstoff mit der verschmutzten Wasch flüssigkeit abgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Härte der auf das Geschirr ein wirkenden Oberfläche des Scheuerstoffes geringer als die des zu waschenden Geschirres ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Scheuerstoff verwendet wird, des sen spezifisches Gewicht verschieden von dem der Waschflüssigkeit ist.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Scheuerstoff verwendet wird, des sen Körner einen kunststoffbeschichteten Kern aufwei sen, welche Kerne aus einem Material sind, das den Körnern ein von der Waschlauge verschiedenes spezi fisches Gewicht verleihen. 6. Scheuerstoff nach Patentanspruch II, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens ein Teil seiner Körner mindestens teilweise aus einem Kunststoff sind.
    7. Scheuerstoff nach Patentanspruch II, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens ein Teil seiner Körner aus Holz sind. B. Scheuerstoff nach Patentanspruch II, gekennzeich net durch eine zwischen 0,1 und 1,5 mm liegende durchschnittliche Korngrösse. 9. Scheuerstoff nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass dessen Körner einen kunststoffbe schichteten Kern aufweisen. 10. Scheuerstoff nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zum Teil organisch ab baubar ist.
CH1483566A 1966-10-14 1966-10-14 Verfahren zum maschinellen Waschen von Geschirr mit einer Waschflüssigkeit CH458646A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2638323A1 (de) * 1976-08-25 1978-03-02 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zum reinigen von oberflaechen
DE2717287A1 (de) * 1977-04-19 1978-10-26 Leonhard Boeld Verfahren zum waschen von oberflaechen
EP0263883A4 (de) * 1986-04-07 1990-01-08 Katsuji Tsutsumi Waschmaschine.

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DE2638323A1 (de) * 1976-08-25 1978-03-02 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zum reinigen von oberflaechen
DE2717287A1 (de) * 1977-04-19 1978-10-26 Leonhard Boeld Verfahren zum waschen von oberflaechen
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