CH458002A - Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen - Google Patents

Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen

Info

Publication number
CH458002A
CH458002A CH252767A CH252767A CH458002A CH 458002 A CH458002 A CH 458002A CH 252767 A CH252767 A CH 252767A CH 252767 A CH252767 A CH 252767A CH 458002 A CH458002 A CH 458002A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
program
gripping device
gripping
special
objects
Prior art date
Application number
CH252767A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Devol George
Original Assignee
Unimation Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unimation Inc filed Critical Unimation Inc
Priority to CH252767A priority Critical patent/CH458002A/de
Publication of CH458002A publication Critical patent/CH458002A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Program-control systems
    • G05B19/02Program-control systems electric
    • G05B19/42Recording and playback systems, i.e. in which the program is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J17/00Joints
    • B25J17/02Wrist joints
    • B25J17/0258Two-dimensional joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description


  Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen    Die Erfindung betrifft ein Greifgerät zum Erfassen,  Befördern und Ablegen von Gegenständen, mit pro  grammgesteuerten     Betätigungsvorrichtungen    für die ver  schiedenen     Bewegungsrichtungen    der     Greiferbewegung     im Raum, bei der das Programm aus einem ge  meinsamen Programmabschnitt und mehreren Spezialab  schnitten besteht und die Steuerung mindestens teil  weise unter dem Einfluss von äusseren Signalen erfolgt.  



  Unter     einer        Programmsteuerung    wird nachstehend  die Steuerung durch ein auf einem Träger aufgezeich  netes Programm verstanden, im Gegensatz zu der  Steuerung     durch    Nocken- oder Kurvenscheiben. Die An  zahl der in einer Arbeitsfolge ausführbaren     Bewegungen     ist bei     Nockenscheibensteuerung    ziemlich begrenzt, und  bei einem Programmwechsel muss jedesmal eine neue  Reihe von     Nockenscheiben    konstruiert, hergestellt und  eingebaut werden. Dann muss die     Maschine    sorgfältig  eingestellt werden, bevor sie die neue Arbeitsfolge aus  führen kann.  



  Demgegenüber sind programmgesteuerte     Maschinen     weit anpassungsfähiger und können ohne Mühe auf ein  neues Programm umgestellt werden. Derartige pro  grammgesteuerte Maschinen sind z. B. in den     US-Pa-          tentschriften        Nrn.    2 590 091 und 2 988 237 beschrieben.  Die letztere derselben bezieht sich,     wie    der Gegenstand  der vorliegenden Erfindung; auf ein Greifgerät.  



  Das einmal gespeicherte Programm wird bei     diesen     Geräten stets in gleicher Weise ausgeführt. Es können  periodische Unterbrechungen im Programm vorgesehen  sein, um das Gerät mit anderen Geräten zu koordinie  ren, und die Fortsetzung des Programms kann davon  abhängig gemacht werden, dass der betreffende Gegen  stand an einer bestimmten Stelle vorhanden     ist.    Es  wird aber immer nur eine Arbeitsfolge mit geplanten  Unterbrechungen     wiederholt        ausgeführt.     



  Aufgabe der     Erfindung        ist    demgegenüber die Schaf  fung eines Greifgerätes mit programmgesteuerten Betä  tigungsvorrichtungen, die in Abhängigkeit von veränder  lichen äusseren     Bedingungen    einen von mehreren zur    Verfügung stehenden Programmvorgängen selektiv aus  führt.  



  Das erfindungsgemässe Greifgerät zur Erfassung, Be  förderung und Ablage von Gegenständen, mit programm  gesteuerten Betätigungsvorrichtungen für die verschie  denen Bewegungsrichtungen der     Greiferbewegung    im  Raum, bei der das Programm aus einem gemeinsamen  Programmabschnitt und mehreren Spezialabschnitten be  steht und die Steuerung mindestens     teilweise    unter dem  Einfluss von äusseren Signalen erfolgt, ist gekennzeichnet  durch Steuermittel, die beim     Eintritt    bestimmter äusserer  Bedingungen einen ausgewählten Teil des Programms  selektiv wirksam machen, und     eine    Folgeschaltung,

   die  den     gemeinsamen    Programmabschnitt und den aus  gewählten Spezialabschnitt nacheinander zur Steuerung  der Betätigungsvorrichtungen     heranzieht.     



  Die äusseren     Bedingungen,    die zur selektiven Pro  grammwahl herangezogen werden, sind insbesondere Ei  genschaften der zu behandelnden Gegenstände wie Farbe,  Härte, Dicke, Gewicht usw., ohne jedoch auf solche  Eigenschaften beschränkt zu sein.  



       Einige        Ausführungsbeispiele    des     Erfindungsgegen-          standes    werden nachstehend an Hand der Zeichnung  beschrieben. Dabei ist angenommen, dass es sich um       Einzelpunktsteuerung    handelt, bei der die     einzelnen    End  punkte der     Greiferbewegung    digital gespeichert sind. Für  das     erfindungsgemässe    Greifgerät sind aber ebenso gut  Schrittsteuerungen oder     Stetigbahnsteuerungen    brauch  bar. Diese Steuerungsarten sind     beispielsweise    in der       US-Patentschrift    Nr. 2 590 091 erläutert.  



  In der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 und 2 schematische     Draufsichten    zweier Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes,       Fig.    3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des  in     Fig.    1 und 2 dargestellten Greifgerätes.  



       Fig.    4 eine Draufsicht auf den     Greiferarm    aus     Fig.    3,       Fig.    5 einen Teilschnitt des     Greäferarmes    aus     Fig.    3  längs der     Linie    5-5 in grösserem Massstab;

         Fig.    6 eine schematische Darstellung der Programm  steuerung für das Ausführungsbeispiel der     Fig.    1,           Fig.    7 eine Teilansicht des     Greiferkopfes    nach     Fig.    3  bis 5 mit     Abänderungen    für das     Ausführungsbeispiel     der     Fig.    2,

         Fig.    8 eine     Abänderung    des     Greiferkopfes    nach       Fig.    7 und       Fig.    9 einen Ausschnitt aus     Fig.    6 mit den nötigen       Abänderungen    zum Zusammenwirken     mit    dem Greifer  kopf nach     Fig.    7 und B.  



  Das in     Fig.    3-5 dargestellte Greifgerät 10 besteht  aus     einem    Fuss 12, einer ausfahrbaren Säule 14, einem  Arm 16 und     einem        Greiferkopf    18. Im Fuss 12 ist  eine Antriebsvorrichtung 20 untergebracht, die. über  zwei Ketten und     Kettenräder    mit der drehbaren Welle  24 verbunden ist. Ein am Fuss 12 befestigter     Zylinder     26 trägt ein oberes Lager 28 für die Welle 24, wäh  rend ein unteres Drucklager 30 für dieselbe im Fuss  12 untergebracht ist.  



  Der Arm 16 besitzt eine horizontale Schwenkachse  82c, die am Kopf der Welle 24 gelagert ist. Eine zy  lindrische Schutzhülse 32, welche den Zylinder 26 um  gibt, ist an der Welle 24 befestigt. Nahe dem     unteren     Ende dieser     Schutzhülse    ist der eine Teil 34a eines       hydraulischen        Betätigungsgliedes    34 befestigt, während  die ausfahrbare Stange 34b des     Betätigungsgliedes    34 am  Arm 16 befestigt ist, um denselben um die Achse 82c  vertikal zu     verschwenken.     



  Zwei     Hohlwellen    36a     und   <B>36b</B>     sind        teleskopisch    im  Arm 16 verschiebbar. Die     HoblweIilen    36a und 36b tra  gen den Kopf 37     des        Greiferkopfes    18     und        ermöäliclien     eine radiale     Verschiebung        desselben,    um     ihn    ausfah  ren und     zurückziehen    zu     können.        E'm        hydr    ,     ,s        ch,

  es        Be-          tätigungsglied    38     im    Arm 16     enthält    einen Kolben 38b,  an     dem    Beine     Stange    38 a     befestigt    ist, die     ihrerseits     mit dem Gelenkkopf 37 verbunden ist.  



  Im     Gelenkkopf    37 ist eine Welle 40 drehbar gela  gert. Um die Welle 40 ist ein Teil 42 schwenkbar, der       seinerseits    zur Lagerung eines     Teils    42 dient, so dass  dieser     eine    Drehbewegung um die Achse des Armes  16     ausführen        kann.    So     kann    der     Greiferkopf    18 rela  tiv zum Arm 16     verschwenkt    und verdreht werden.  



  Zur     Ausführung    der Schwenkbewegung ist ein Ke  gelrad 46 an der Welle 40 befestigt     und    kämmt     mit     einem Kegelrad 48. Das     Kegelrad    48 ist über eine     Te-          leskopwelle    50, 50' mit Keilverzahnung auf Drehung  mit einem an der Rückseite des Armes 16     gelagerten          Kegelrad    52 verbunden (rechts in     Fig.    4).

   Mit dem       Kegelrad    52 kämmt ein     Antriebskegelrad    54, das sei  nerseits über zwei Ketten und Kettenräder 56, 58 mit  einem zweiteiligen hydraulischen     Betätigungsglied    60  verbunden ist. Die Ketten 58 werden durch die beiden       Teile    des Betätigungsgliedes 60 am einen oder     anderen     Ende gezogen. Dadurch dreht sich die Welle 50, wo  durch die Welle 40 sich ihrerseits dreht und so eine  Schwenkbewegung des Gelenkkopfes 37 um die Achse  der Welle 40 hervorruft.  



  Um dem     Teil:    44 eine Drehbewegung zu erteilen, ist  ein     Kegalrad    62     am    Teil 44 befestigt und steht     in          Eingriff    mit zwei     miteinander        verbundenen        Kegelrädern     64a, 64b, die     gemeinsam    um die Welle 40 drehbar,  jedoch axial nicht verschiebbar sind. Sie sind am Teil  42     gelagert.        Ein        Kegelrad    66 am Ende einer Welle 68  kämmt mit dem Kegelrad 64b.

   Die mit Keilzähnen ver  bundenen Teile der     Teleskopwelle    68, 68' werden über  Kegelräder 70 und 72, Ketten und Kettenräder 74, 76  und ein     zweiteiliges    hydraulisches     Betätigungsglied    78       angetrieben,    wie es für das     Betätigungsglied    60     geschil-          dert        wurde.    Das     Betätigungsglied    78 dreht also das Ke-         gelrad    62     im    Gelenkkopf 37, wodurch sich der Teil  44 um seine Achse dreht.  



  Das Gerät kann also Bewegungen in     fünf    Bewe  gungsrichtungen mit     Hilfe    der Betätigungsglieder 20, 34,  38, 60 und 78     ausführen.    Der     Istwert    der Lage jedes  getriebenen Teils wird durch     Analog/Digital-Umsetzer     gemessen. Beispielsweise ist die Welle 24 über Zahn  räder 80a .und 80b mit einem Umsetzer 80 gekuppelt.  Für jede     Winkelstellung    der Welle 24 erzeugt der Um  setzer 80 einen bestimmten Code, der     eine    numerische  Darstellung der betreffenden Stellung     innerhalb    des ge  samten     Bewegungsbereiches    gibt.

   Ebenso ist ein Um  setzer 82 über ein Zahnrad 82a und einen Zahnsektor  82b mit der Schwenkachse 82c des Armes 16 verbun  den. Der Umsetzer 84 für die Messung der radialen Lage  des     Gelenkkopfes    37 ist über     Zahnräder    84a, 84b     mit     einer federbelasteten Trommel 86c verbunden, um die  ein Seil 86d gewickelt ist. Das letztere ist um eine an  der Stange 38a befestigte Rolle 86e geschlungen und  sein Ende ist unter Zwischenschaltung einer     Spannfeder     86g an einem Stift 86f befestigt. In     ähnlicher    Weise  sind Umsetzer 86 und 88 zur digitalen Erfassung der  Schwenkbewegung des Teils 42 und der Drehbewegung  des     Teils    44 vorgesehen.  



  Der     Greiferkopf    18 trägt zwei     Greif,rbaclcen    90,  die auf Zapfen im drehbaren Teil 44 gelagert sind.  Ein Kolben 92 in einer     zylindrischen    Bohrung des Teils  44 ist über zwei Lenker 94 mit den Backen 90 ver  bunden. Über Bohrungen 96     und    98     kann    der rechten  Seite des Kolbens 92 in     Fig.    5 ein     Druckmittel    zu  geführt werden. Die Backen 90 werden     mittels    einer  Druckfeder 100     links    vom Kolben 92     normalerweise     offengehalten.

   Bei Zufuhr eines Druckmittels ver  schiebt sich der Kolben 92 nach     links    gegen die Kraft  der Feder 100 und schliesst dabei die Backen 90. So  kann ein Gegenstand erfasst und durch Entlastung des  Kolbens 92 wieder losgelassen werden.  



  Das bisher beschriebene Greifgerät 10 ist bekannt  und für das Erfassen, Befördern und Ablegen von Ge  genständen     gut    geeignet.  



  Es ist     bekannt,    dass die     Betätigungsglieder    für die  fünf     Bewegungsrichtungen    digital oder analog in Ein  zelpunktsteuerung oder     Stetigbahnsteuerung        beaufschlagt     werden können. Das gewünschte Programm kann in  der     Steuervorrichtung        gespeichert    werden, indem das Ge  rät     einmal    von Hand auf dem gewünschten Weg     ge-          führt    wird     und    die     einzelnen    Stellungen jeweils bei  spielsweise magnetisch aufgezeichnet werden.

   Anschlie  ssend lässt sich das Programm selbsttätig beliebig oft  wiederholen, bis es durch eine neue     Aufzeichnung    er  setzt wird. Für weitere     Steuermöglichkeiten    wird ergän  zend auf die     US-Patentschrift    Nr. 2 988 237 verwiesen.  



       Nunmehr        wird        an    Hand der     Fig.    1 und 2 die An  passung der     Programmsteuerung    an verschiedene äu  ssere     Bedingungen    beschrieben.  



  In     Fig.    1     sind    nur der Arm 16, der Gelenkkopf  37 und die Backen 90 schematisch dargestellt. Die     Bak-          ken    90 ergreifen grade     einen    Gegenstand P, der in  einer     Rutsche    102 liegt. Der Boden der Rutsche ist  hier seitlich geneigt, so dass die Gegenstände P sämt  lich an der rechten Seitenwand 102a der Rutsche an  liegen.

   Mittels der Programmsteuerung     erhält        nun    die       Betätigungsvorrichtung    des Greifgerätes 10 den Befehl,  einen     Gegenstand    P aus der Rutsche zu heben, ihn um  90  zu drehen, so dass seine in der Rutsche rechts be  findliche Fläche nach unten weist und     ihn    dann auf  die     Plattform    einer Federwaage 104 zu befördern.

   Nun      lassen die Backen den Gegenstand los, der     anschliessend     gewogen wird.     Bis    hierher wird die Steuerung von einem       Programmabschnitt    besorgt, der     allen    Gegenständen mit  verschiedenen Gewichten     gemeinsam    ist.  



  Das     Gewicht    des     Gegenstandes    P dient nun zur  Auswahl der anschliessenden     programmgesteuerten    Be  wegungen des     Greiferkopfes    18. Der Gegenstand wird  abermals von den Backen 90     ergriffen        und        dann    je nach  dem gemessenen Gewicht in einem der vier     Aufnahme-          behälter    106A-106D abgelegt.     Anschliessend    wird der  gemeinsame Programmabschnitt wieder aufgenommen.

    Die Backen öffnen sieh,     um    den Gegenstand loszulas  sen, und     dann    werden die leeren Backen in die Auf  nahmestellung an der Rutsche 102     zurückgeführt.     



       Fig.    6 zeigt die     Steuervorrichtung    für die Betätigungs  vorrichtung des Greifgerätes 10     (Fig.    3-5) zur     Ausfüh-          rung    der an Hand der     Fig.    1 beschriebenen Arbeits  vorgänge.  



  Eine     Ausführungsform    des Betätigungsgliedes des  Greifgerätes 10 ist in     Fig.    6 durch den hydraulischen  Zylinder 108 mit Kolben 110 dargestellt. Die Druck  flüssigkeit     wird    einer Seite des Kolbens 110 selektiv  über eine der     Leitungen    112a und 112b     zugeführt,     wobei die andere Seite des     Kolbens    110 über die an  dere Leitung     entlastet        wird.    Die Steuerung geschieht  durch den Steuerschieber 114.

   Soll das     Betätigungsglied          an    einer bestimmten Stelle stehen bleiben, so sperrt der  Steuerschieber 114 den     Flüssigkeitsdurchfluss    beiderseits  des Kolbens. Die     Zufuhr    der Druckflüssigkeit zum  Steuerschieber 114 geschieht über die Leitung 116, wäh  rend die Leitungen 118a und 118b die Niederdruck  flüssigkeit zu einem Vorratsbehälter     zurückführen.    Zwei  Elektromagnete 120a und 120b verschieben den Steuer  kolben 114a zwecks Betätigung des Zylinders 108 nach       einer    oder der anderen Seite von der     Mittellage    aus.

    Wenn     kein        Elektromagnet    erregt ist, kehrt der Kolben  mittels in den Elektromagneten 120a und 120b befind  licher     Federn    in die Mitte zurück. Ferner     ist    ein Brems  magnet 121 vorgesehen, um den Kolben 114a in der  Mittelstellung     festzuhalten,    wenn der Zylinder 108     in     irgendeiner Lage stehenbleiben soll, auch     wenn    einer  der Elektromagnete 120 erregt ist.  



  Zur programmgesteuerten     Erregung    bzw.     Entregung     der     Elektromagnete    120a     und    120b ist eine Magnet  trommel 122 vorgesehen, die von einem Antrieb 124  gedreht werden     kann.        Die        einzelnen    Spuren der Ma  gnettrommel 1,22 können von Magnetköpfen 126 ab  gelesen werden, die     in    fünf Gruppen     126a-126b    auf  geteilt sind.

   Die Magnetköpfe 126 gestatten     eine    Ruhe  ablesung, d. h. sie sprechen auf die magnetische Feld  stärke an und benötigen     keine    Relativbewegung zwi  schen der     Magnettrommel    und dem Magnetkopf, um  ein Ausgangssignal zu induzieren.  



  Die     Kopfgruppe    126a liest eine     Codekombination     ab, welche dem Zielpunkt entspricht, bis zu dem das  betreffende Betätigungsglied 108     seinen        Maschinenteil     bringen soll. Dieser Code entspricht     jeweils        einer        be-          stinunten    Codekombination des mit diesem Betätigungs  glied gekuppelten     Analog/Digital-Umsetzers.     



  Den     einzelnen        Magnetkopfgruppen    zugeordnete Um  setzter     128a-128e    sind in     Fig.    6 eingezeichnet. Sie     ent-          sprechen.    den     Umsetzern,    80,     82,    84, 86 und 88 in       Fig.    3. Die Umsetzer<B>128</B> geben die     Istwertsignale    auf       Vergleicher    130, denen auch die     Sollwertsignale    von  den Magnetköpfen 126 zugeführt werden.

   Die     Verglei-          cher    geben die     Differenz    zwischen Sollwert     und        Istwert     nach Vorzeichen     und        Zahlenwert    an. Je nach dem Vor-         zeichen    der gebildeten     Regelabweichung        wird    der eine  oder der andere der Elektromagnete 120     erregt        und     bleibt erregt, bis die Regelabweichung verschwindet,       woraufhin.    der Steuerkolben 114a     in    die Mittellage zu  rückkehrt und das Betätigungsglied 108 arretiert wird.

    Auch der in der     US-Patentschrift    Nr. 2 988 237 beschrie  bene     Vergleicher    ist für das erfindungsgemässe Greif  gerät brauchbar, obwohl er nur die     übereinstimmung     oder     Nichtübereinstimmung    von     Istwert        und    Sollwert  ohne das Vorzeichen der Abweichung angibt. In diesem  Falle wird der zu erregende Elektromagnet 120 von  einem     Magnetkopf    126 bestimmt, der eine die     Antriebs-          richtung    angebende Spur auf der Trommel 122 ab  tastet.

   Wenn der betreffende     Vergleicher    130     die        über-          einstimmung    der beiden Signale feststellt, wird in allen  Fällen der Kolbenschieber 114a in die     Mittelstellung     überführt     und    das     Betätigungsglied    108 bleibt stehen.  



  Jedem     Vergleicher    130 sind zwei Elektromagnete  120 zugeordnet, die     ein    entsprechendes Steuerventil 114  und ein     Betätigungsglied    108 steuern. Wenn alle fünf       Vergleicher    130 abgeglichen sind,     wird    dieser Zustand  von einem     Koinzidenzgatter   <B>132</B> festgestellt     und    das       Koinzidenzgatter    132 gibt beim Vorliegen einiger wei  teren,

   noch anzugebenden     Bedingungen    einen     Fortschalt-          impuls    auf     eine        bistabile        Kippschaltung    134, welche den  Trommelantrieb 124 um einen Schritt     weiterschaltet.     Gleichzeitig wird jeder     Kolbenschieber    114a in die Mit  telstellung gebracht und der Bremsmagnet 121 von der       Kippschaltung    134 so gesteuert, dass das     Steuerventil     114 in seiner     Mittelstellung    festgehalten wird.

   Es ist  vorausgesetzt, dass die Bremse 121 schneller als die       Trommelfortschaltung    anspricht, so dass Ventil 114 ge  sperrt ist, bevor die soeben abgetasteten Stellen der Ma  gnettrommel 122 die     Magnetköpfe    126 verlassen. So  bleiben alle     Betätigungsglieder    108     in    der zuletzt ein  genommenen Stellung stehen, auch wenn nach Fort  schaltung der Magnettrommel 122 andere Codekombi  nationen von den Magnetköpfen 126 abgetastet werden.  



  Ein Magnetkopf 126f dient zum Anhalten der Ma  gnettrommel 122     an    der Stelle des nächsten Speicher  worts. Wenn die Trommel um ein     Wort    fortgeschritten  ist, gibt der Magnetkopf 126f     einen    Sperrimpuls auf die       Kippschaltung    134, wodurch dieselbe in den Ruhezu  stand zurückkehrt und den Trommelantrieb 124 still  setzt. Somit bleibt das nächste Programmwort unter den  Leseköpfen 126 stehen und die Bremsen 121 werden  gelüftet. Die Steuerventile 114 können nun entspre  chend den neuen Codekombinationen im Vergleich zu  den von den Umsetzern 128     gelieferten        Istwerten    ver  stellt werden.

   Auf diese Weise kann der     Greiferkopf    18  punktweise jede     beliebige    dreidimensionale Bewegungs  folge ausführen, um die     in        Fig.    1     angegebenen    Arbeits  vorgänge zu bewerkstelligen.  



  Nachdem der     Greiferkopf    18 so     eingestellt    wurde,  dass die     Greifbacken    90 einen Gegenstand erfassen oder  loslassen     können,    schreitet die Trommel in der     beschrie-          benen    Weise fort. Das nächste Programmwort enthält  einen     Backenbetätigungsbefehl    in der vom Magnetkopf  126g abgetasteten Spur. Dieser Befehl wird auf     eine          bistabile        Kippschaltung    158 gegeben, die bei jedem  neuen Eingangsimpuls ihren Zustand wechselt.

   Diese       Kippschaltung        ist        mit    einem Steuerventil     verbunden,    das       abwechselnd    den     Backenbetätigungskolben    92 unter  Druck setzt oder entlastet und so die Greifbacken ent  weder öffnet oder     schliesst.     



  In dem     Programmwort,    das den     Betätigungsbefehl     für die Backen enthält,     befinden    sich     im    übrigen die      gleichen Positionsbefehle für die Magnetköpfe 126 wie  im vorhergehenden     Programmwort.    Die Bremse 121  wird also gelöst, nachdem die Trommel 122 zum Still  stand gekommen     ist,    aber weil die     Vergleicher    130  sämtlich abgeglichen sind, gibt das     Koinzidenzgatter     <B>132</B> sofort einen     Fortschaltimpuls    ab, Um     äusreichende     Zeit zur Backenbetätigung     zur    Verfügung zu stellen,

    muss eine     kurze        Verzögerung    durch ein     monostabiles     Verzögerungsglied<B>138</B>     unter    Steuerung durch den Ma  gnetkopf 126g     eingeführt    werden. Das     Verzögerungs-          glied    138     steuert    ein     Koinzidenzgatter    140.

   Erst wenn  der     Verzögerungsintervall    des     Verzögerungsgliedes   <B>138</B>  abgelaufen     ist    und letzteres     in    seinen Ruhezustand     zu-          rückkehrt,    lässt das     Koinzidenzgatter    140 einen Impuls  zur     Kippschaltung    134 durch. Die Verzögerung braucht  nur lang genug zu     sein,    dass die Backen 90 einen Ge  genstand ergreifen, bevor die     Betätigungsglieder    für die  Bewegung wieder in     Tätigkeit    treten.

   Das     Verzögerungs-          glied    138 kann weggelassen werden, wenn die Fort  schaltzeit der Trommel 122     zur    Backenbetätigung aus  reicht.  



  Bei dem     Anwendungsbeispiel    der     Fig.    1 wird an       einer    Stelle der Arbeitsfolge der Gegenstand auf einer  Waage 104     abgesetzt.    Diese Federwaage ist     in        Fig.    6  dargestellt     und        mit    einer Reihe von Photozellen 142  versehen, welche durch eine Blende 144 normalerweise  gegen eine nicht     dargestellte    Lichtquelle     abgeschirmt     sind. Die Plattform 104a der Waage 104 wird von     einer     Stange 104b     getragen,    an welcher Zähne angebracht  sind, die mit einem Zahnrad 104c kämmen.

   Die Strecke,       um    welche sich die Plattform 104a mit der Stange  104b nach unten verschiebt, hängt vom Gleichgewicht       zwischen    dem Gewicht des auf der Plattform 104a ste  henden Gegenstandes     und    der rücktreibenden     Kraft    der  Feder 104d ab. Das     Zahnrad    104c ist an der Blende  144 befestigt, so dass bei der     Abwärtsbewegung    der  Plattform 104a die Kante 144a der Blende 144 nach  einander an den Photozellen 142 vorbeigeht und diese       zur    Belichtung freigibt.  



  Jede Photozelle 142 ist     mit    einem<B>.</B> entsprechenden  Relais 146, 148 bzw. 150 verbunden. Jedes     Relais     bleibt so lange erregt, als die zugeordnete Photozelle  belichtet ist. Das Relais 146     besitzt    einen     Ruhekontakt     146a     und    einen     Arbeitskontakt    146c, die     abwechselnd     von einem Kontaktarm 146b berührt werden. Das Kon  taktpaar 146a, 146b liegt in der Verbindung zwischen  dem     Magnetkopf    126f und der     Kippschaltung    134.

   Der  Kontakt 146c ist     mit    dem     Ruhekontakt    148a des Relais  148     verbunden,        während    der Arbeitskontakt 148c des  letzteren Relais mit dem Ruhekontakt 150a des     Relais     150     in        Verbindung    steht. Der     Arbeitskontakt    150c ist       an    einem     Magnetkopf    126j angeschlossen.  



  Solange die Waage 104 unbelastet ist, geht die       Trommelfortschaltung    in der beschriebenen Weise vor  sich und     wird    jedesmal beendet;     wenn    der     Magnetkopf     126f wieder     eine    magnetisierte Stelle abtastet, was beim  nächsten     Programmwort    der Fall ist.

   Dasselbe gilt,     wenn     ein Gegenstand     in    der niedrigsten Gewichtsklasse auf  die Waage     gelangt.    Hat dagegen     ein    Gegenstand ausrei  chendes Gewicht, um die Blende 144 so weit zu ver  drehen, dass die Photozelle 142a freigegeben wird, so  wird     Relais    146 erregt, der     Ruhekontakt    146a öffnet  sich und der Magnetkopf 126f wird abgeschaltet. Der  Arbeitskontakt 146c schliesst sich und bildet mit dem       Kontaktarm    146b eine     Steuerverbindung    vom Magnet  kopf -126a über die Kontakte 148a, 148b     und    146b,  146c zur     Kippschaltung    134.

   Reicht das Gewicht des         Gegenstandes    aus, um auch die Photozelle 142b  freizugeben, so     wird    der     Magnetkopf    126h wieder ab  getrennt; und es     wird    eine     Verbindung    vom     Magnetkopf     126i zur     Kippschaltung    134 hergestellt.

   Werden     sewiess-          lich    sämtliche Photozellen     belichtet,    so sind auch sämt  liche Relais angezogen, und die     Steuerverbindung    läuft  vom Magnetkopf     126j    über den Ruhekontakt 150c und  den Kontaktarm 150b     zur        Kippschaltung    134.  



  Je nach dem Gewicht des auf die Waage 104 auf  gesetzten Gegenstandes     übernimmt    also einer der Ma  gnetköpfe 126h, 126i     und    126j die     Fortschaltung    der       Magnettrommel        an    Stelle     des        Magnetkopfes    126f.  



  Den Magnetköpfen 126h-126] stehen Magnetspuren  152h-152] auf der     Magnettrommel    122 gegenüber.  



  Die     magnetisierten    Stellen dieser Spuren haben von  einander jeweils einen Abstand, der gleich dem Mehr  fachen des     Abstandes        zwischen        zwei    aufeinanderfolgen  den     Programmworten,    die vom Magnetkopf 126f erfasst  wurden, ist. Es stehen also für jedes der je nach dem  Gewicht     auszuführenden    Spezialprogramme mehrere  Programmworte zur     Verfügung.    Eine magnetisierte Stelle       in    einer der Spuren 152h-152] bezeichnet jeweils das  Anfangswort des betreffenden Spezialprogramms.  



  Nachdem einer der     Magnetköpfe    126h-126] infolge  der     Erregung        eines    oder mehrerer Relais 146, 148,  150 wirksam geworden ist, dreht sich die Trommel so  lange, bis das erste Wort des gewählten Spezialpro  gramms unter dem betreffenden Magnetkopf 126h,     126i     oder 126j erscheint.  



  Der erste     Schritt    des gewählten Programms wird  selbsttätig ausgeführt. Er besteht darin, dass die Greif  backen 90 sich sofort um den auf der Waage befind  lichen     Gegenstand        schliessen    und diesen von der Waage  abheben. Infolgedessen     schliessen    sich die Relaiskontakte  146a und 146b und der     Magaetkopf    126f tritt wieder  in Tätigkeit, um die Trommel jeweils nach dem Fort  schreiten um ein     Programmwort        anzuhalten.     



  Ein weiterer Magnetkopf 126k an der Magnettrom  mel 122 steht mit einem     monostabilen        Verzögerungs-          glied    154 in Verbindung, das zu einem     Eingang    des       Koinzidenzgatters    140 führt. In jedem Programmwort,  das     einen        Backenöffnungsbefehl    für die     Stellung    des  Greifgerätes 10, in welcher     ein    Gegenstand auf der  Waage 104     abgesetzt    wird, enthält, ist ein vom Magnet  kopf 126k abgetasteter Befehl enthalten.

   Solange das       Verzögerungsglied    154 gekippt ist, bleibt     das        Koinzi-          denzgatter    140 gesperrt. Dadurch kann die Federwaage  104 nach dem Aufsetzen eines Gegenstandes auf ihre  Plattform 104a zur Ruhe     kommen,    bevor die     Trommel-          fortschaltung    in Tätigkeit tritt.

   Der     Gegenstand    bleibt  dann     auf    der Waage, während die     Magnettrommel    so  lange weiterläuft; bis der von der Waage ausgewählte  Magnetkopf 126h, 126i oder 126j einen     Rückstellim-          puls    für die     Kippschaltung    134 abgibt, durch welchen  die Trommel angehalten wird.  



  Nach dem Vorlauf der     Magnettrommeln    bis zum er  sten Programmwort des jeweils gewählten Spezialpro  gramms gehen also die weiteren Arbeitsvorgänge zur       Steuerung    der Greifbacken 90 und der Betätigungsglie  der des Greifgerätes 10 wie bei der     Ausführung    des       gemeinsamen    Programms vor sich.

   Im     Beispiel    der     Fig.    1  bewirken die     Spezialprogramme,    dass die     Greifbacken     90 den auf der Plattform 104a stehenden Gegenstand  ergreifen     und    ihn     dann    auf einer Bahn, die     einige   <B>we-</B>  nige     Programmworte    der Magnettrommel 122 benötigt,  zu einer der Ablagestellen 106A-106D     transportieren.          Während    dieser     Programmfolge    sind die Kontakte 146a,      146b wieder geschlossen, weil der Gegenstand von der  Federwaage abgehoben     wurde,

      und der Magnetkopf  126f übernimmt wieder die Steuerung der Schrittschal  tung.  



  Sollen die Vorgänge des     Erfassens    eines Gegenstan  des auf der Waage und des     Abhebens    von derselben  in zwei     aufeinanderfolgenden    Schritten unter     Steuerung     durch zwei Programmworte, anstatt wie oben mittels  eines einzigen Programmworts durchgeführt werden, so  kann dies einfach dadurch geschehen, dass     in    zwei auf  einanderfolgenden Wortplätzen der Magnettrommel ein       Fortschaltbefehl    152h, 152i bzw.

   152j zu     Beginn    jedes       Spezialprogramms    gespeichert wird, wobei im ersten  dieser zweiten Programmworte im übrigen ein Backen  schliessbefehl     und        im    zweiten Programmwort     ein    Hebe  befehl für die betreffenden     Betätigungsglieder    gespei  chert werden.     Anschliessend        wird    die     Fortschaltung    der  Trommel wieder vom Magnetkopf 126f übernommen,  weil sich die Kontakte 146a und 146b schliessen.  



  Nach     Beendigung    des gewählten Spezialprogramms  muss das     gemeinsame        Betätigungsprogramm    wieder auf  genommen werden.     Hierzu    werden zunächst die ge  schlossenen Greifbacken durch erneute     Betätigung    der       Backenkippschaltung    158 geöffnet. Dann wird der     Grei-          ferkopf    18 zur Aufnahmestelle an der Rutsche 102  zurückgeführt. Diese Bewegung     erfolgt    unter Umstän  den auf einer komplizierten Bahn, die eine Anzahl von  Programmworten erfordert. Dann ist das Gerät bereit,  einen weiteren Arbeitszyklus selbsttätig zu beginnen.  



  Es sind Mittel vorgesehen, um die Magnettrommel  ohne Unterbrechung vom letzten Wort des     jeweils    ge  wählten Spezialprogramms zum ersten Wort des wieder  aufzunehmenden     gemeinsamen    Programms durchlaufen  zu lassen. Wie     erwähnt,    kippt ein Signal auf der Lei  tung 133 vom     Koinzidenzgatter    140 die     bistabile        Kipp-          schaltung    134 in den Arbeitszustand, in welchem der  Trommelantrieb 124 eingeschaltet ist. Umgekehrt stellt  ein Impuls auf der     Leitung    147 von einem der Magnet  köpfe 126f, 126h, 126i oder 126j die Kippschaltung  134 wieder zurück, wodurch der Trommelantrieb aus  geschaltet wird.

   In der Leitung 147 befindet sich     ein     Gatter 160, das gewöhnlich die Ausschaltimpulse für  den Trommelantrieb vom jeweils in Betrieb     befindlichen          Magnetkopf    126f usw. durchlässt. Es     ist    jedoch eine     bi-          stabile        Kippschaltung    162 unter     Steuerung    durch die  Magnetköpfe 126m und     1.26n    vorgesehen, um zeitweise  das Gatter 160 zu sperren. Die Kippschaltung 162 kann  wie die     Kippschaltung    134 aufgebaut sein.  



  Im letzten Programmwort jedes Spezialprogramms  ist ein Befehl in der Spur des Magnetkopfes 126m ge  speichert, der die     Kippschaltung    162 so anstösst, dass das  Gatter 160 gesperrt     wird.    Ferner ist     im.    ersten Wort des       gemeinsamen        Programms,    das den     einzelnen    Spezialpro  grammen folgt,     ein    Befehl     in    der Spur für den Magnet  kopf 126n gespeichert.  



  Ist die letzte     Betätigung    entsprechend dem letzten  Programmwort des gewählten Spezialprogramms been  det, so     beginnt    sich die Magnettrommel zu drehen und  setzt diese Drehung fort, weil die Kippschaltung 162     in     Tätigkeit tritt, bis die     Sperrwirkung    auf das Gatter<B>160</B>       aufgehoben        wird.    Dies tritt ein,     wenn    der Magnetkopf  126n einen Befehl     im    ersten     Programmwort,    mit wel  chem das gemeinsame Programm wieder aufgenommen       wird,    abtastet.

   Infolgedessen wird die     Kippschaltung    162  in die Ruhestellung zurückgeführt, in welcher sie das  Gatter 160 offenhält.     Während    dieses Vorlaufs der Ma  gnettrommel sind die verschiedenen     Betätigungsglieder       des Greifgerätes 10 sämtlich gesperrt, weil die Bremsen  121     eingreifen.     



       Während    das Anwendungsbeispiel der     Fig.    1 sich  auf die Auswahl der Spezialprogramme durch ein au  sserhalb des     Greifgerätes    erzeugtes Signal,     nämlich    von  der entsprechend dem Gewicht der     jeweiligen    Gegen  stände verstellten Waage, bezog, werden die Steuersi  gnale für die     Auswahl    der Spezialprogramme     in.        Fig.    2  in dem Greifgerät selbst gewonnen. Die Auswahl wird  hier durch die Abmessungen der einzelnen erfassten Ge  genstände gesteuert.

   Beispielsweise sollen Buchsen isoliert  werden,     .indem    sie von einer     Nachschubrutsche    170 je  nach ihrem Durchmesser entweder einer normalen Ab  lagestelle oder einer oder mehreren Ablagestellen für  Ausschuss     zugeführt    werden. Die normale Ablagestelle  ist hier als senkrechter Zapfen 172 auf einer Unterlage  174 dargestellt, die auf einem Förderband 175 aufruht.  Falls die Buchse den vorgeschriebenen Aussendurchmes  ser hat,     wird        ein    Programm gewählt, das die erforder  lichen Bewegungen zum     Aufsetzen    der Buchse auf den  Zapfen enthält.

   Ist dagegen der     Buchsendurchmesser     zu gross oder zu klein, so wird ein     Programm        gewählt,     in welchem der     Greiferkopf    18 die Buchse     in        einen     Abfallkasten 176 abwirft. Die Steuerprogramme     sind     die gleichen, wie es an Hand der     Fig.    6 beschrieben  wurde, abgesehen davon, dass die Federwaage 104 hier  durch eine Lehre ersetzt ist, die gemäss     Fig.    7-9 von  den Greifbacken 90 gebildet wird.  



  In     Fig.    7 sind die Greifbacken 90a gegenüber den  Greifbacken 90 in     Fig.    3-5     insofern    abgeändert, als sie  V-förmige Kerben aufweisen, um eine Buchse B zu er  greifen. Eine an der     unteren    Backe gelagerte     Stange     178     wird    durch Stifte 180 an der oberen Backe ge  führt. Zwei an der oberen Backe 90a befestigte Schalter  182 und 184 besitzen Schaltarme 182a und 184a, die  unter Federdruck an dem oberen Ende der Stange 178  anliegen. Die Anordnung ist so getroffen, dass beide  Schalter sich öffnen,     wenn    die Stange 178 zurückweicht,  jedoch geschlossen werden, wenn die Stange 178 die  Schaltarme 182a und 184a anhebt.

   Die     Schaltarme        sind     so eingestellt, dass für eine Buchse mit dem Solldurch  messer der     Schaltarm    des einen Schalters herabgedrückt  und der andere Schaltarm angehoben ist. So können  zufällig in die Rutsche 170 geratene Buchsen mit fal  schem Durchmesser und sogar Buchsen ausserhalb be  stimmter Toleranzen bei richtiger Schaltereinstellung von  Buchsen mit dem Solldurchmesser unterschieden wer  den.  



  Wie     Fig.    9 zeigt, sind die Kontakte 182b, 182c des  Schalters 182, sowie     die    Kontakte 184b und 184c des  Schalters 184 geschlossen, wenn die Stange 178 zurück  gezogen ist und die Greifbacken offen sind. Befinden  sich die Kontakte in der in     Fig.    9 gezeigten Stellung,  so hat eine von den Backen 90a     ergriffene    Buchse  Übermass. Befinden sich die Schaltarme 184b und 182b  dagegen beide in der unteren Lage, so hat die Buchse  Untermass. In beiden Fällen ist die Steuerung hier so  programmiert, dass die     Aussehussbuchsen    ausgeschieden  werden.

   Dies geschieht mittels eines Spezialprogramms  auf der Magnettrommel 122', das mittels     eines    der Ma  gnetköpfe 126f' oder 126h' gewählt wird. Die     Ausschuss-          buchsen    werden     in    den Abfallkasten 178 geworfen. Die  dritte Schalterkombination (nur     Schaltarm    184b     in    der  unteren Lage) bewirkt das Aufsetzen der betreffenden  Buchse auf den Zapfen 172 entsprechend dem hierzu  aufgezeichneten Programm.      Im vorliegenden Beispiel wählen die Leseköpfe 126f'  und     126h'    das gleiche Programm.

   Offenbar     können     ebenso gut verschiedene     Spezialprogramme    zum getrenn  ten Sortieren von Buchsen mit Untermass und mit über  mass aufgestellt werden.  



  In     Fig.    7 dienen die Backen 90a nicht nur zum  Ergreifen einer Buchse, sondern auch     als    Lehre. Dies  braucht nicht der     Fall    zu sein. So ist in     Fig.    8 ein  besonderer     Lehrenhebel    186 vorgesehen, der an der  oberen Backe 90b aasgelenkt ist und die Schalter 182'       und    184' betätigt. Der Hebel 186 wird von einer Feder  188 gegen die     in,    den Backen 90b     festgehaltene    Buchse B  gedrückt. Eine solche     Anordnung    kann mit grosser Prä  zision und     Empfindlichkeit    ausgeführt werden.  



  Weitere     Anwendungsmöglichkeiten    der     Programm-          wahl    sind     ohne    weiteres ersichtlich. Die     jeweils    gespei  cherten Programme können leicht abgeändert oder aus  gewechselt werden. Die hierzu dienenden Vorrichtungen  sind der Kürze halber weggelassen, da sie keinen Teil  der     Erfindung    darstellen.  



  Die Spezialprogramme werden bei der     Ausführungs-          form    der     Fig.    6 sämtlich durch einen gemeinsamen  Magnetkopfsatz abgetastet. Dies stellt eine wirtschaftli  che Anordnung dar, da in     einem    praktischen     Ausfüh-          rungsbeispiel        zwölf    oder mehr Magnetköpfe 126 zu einer  einzigen Gruppe für die Steuerung der     Betätigungsglie-          der    zusammengefasst sein können.

   Diese     Anordnung    be  dingt allerdings einen gewissen Zeitverlust,     während    die       Magnettrommel    das     jeweils    gewählte Spezialprogramm  aufsucht und sich so lange dreht,     bis    das     Anfangswort     dieses     Spezialprogranuns    die Magnetköpfe erreicht hat.

    Die Umschaltung auf das jeweils     gewählte    Spezialpro  gramm geht schneller vor sich, wenn     mehrere    Magnet  kopfsätze auf dem Umfang der Magnettrommel derart  verteilt     sind,    dass sie im     Zeitpunkt    des     Wählvorganges     gerade den     Anfangsworten    der einzelnen Spezialpro  gramme gegenüberstehen: In diesem Falle besteht die       Programmwahl    einfach aus einem Umschaltvorgang,  ohne dass die Magnettrommel sich drehen muss. Statt  der     Magnettrommel    können     selbstverständlich    andere  bekannte Programmspeicher verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Greifgerät zum Erfassen, Befördern und Ablegen von Gegenständen, mit programmgesteuerten Betätigungsvor richtungen für die verschiedenen Bewegungsrichtungen der Greiferbewegung im Raum, bei der das Programm aus einem gemeinsamen Programmabschnitt und meh reren Spezialabschnitten besteht und die Steuerung min destens teilweise unter dem Einfluss von äusseren Signa len erfolgt, gekennzeichnet durch Steuermittel (142),
    die beim Eintritt bestimmter äusserer Bedingungen einen aus gewählten Teil des Programms selektiv wirksam machen, und eine Folgeschaltung (126f, 126h, 126j, 162), die den gemeinsamen Programmabschnitt und den jeweils ausgewählten Spezialabschnitt nacheinander zur Steue rung der Betätigungsvorrichtungen heranzieht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Greifgerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuermittel aus Fühlgliedern (142, 186) für eine bestimmte Eigenschaft der zu behandeln- den Gegenstände und aus von den Fühlgliedern beein flussten Schaltmitteln (146-150, 182-184) bestehen, die das Spezialprogramm einschalten, das dem Greifgerät eine der festgestellten Eigenschaften des betreffenden Gegenstandes entsprechende Bahn vorschreibt. 2. Greifgerät nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die steuernde Eigenschaft eine phy sikalische Eigenschaft der betreffenden Gegenstände wie Farbe, Härte, Dicke, Gewicht usw. ist. 3.
    Greifgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine besondere Programmspur (bei 126g) für die Öffnung und Schliessung der Greifbacken entsprechend dem Arbeitsprogramm des Greifgerätes. 4. Greifgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Messvorrichtung (104, 178, 186) für die zu erfassende Eigenschaft der behandelten Gegenstände, an der sich die Steuermittel zur Auswahl des jeweili gen Spezialprogramms befinden. 5.
    Greifgerät nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messvorrichtung (178, 186) der art am Greiferkopf (18) angebracht ist, dass sie mit den in den Greifbacken erfassten Gegenständen zusammen wirkt. 6. Greifgerät nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messvorrichtung einen Teil des Greiferkopfes 18) darstellt und dass mindestens ein Greifbacken (90a) als Teil der Messvorrichtung aus gebildet ist. 7.
    Greifgerät nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messvorrichtung (104) von dem Greifgerät getrennt ist und dass im Programm die Zu führung der Gegenstände zu der Messvorrichtung und ihre Abführung von derselben vorgesehen sind. B.
    Greifgerät nach Patentanspruch, dadurch .gekenn zeichnet, dass in einem Programmspeicher (122) das ge meinsame Programm und die verschiedenen Spezialpro gramme an verschiedenen, jeweils fortlaufend ablesba ren Plätzen gespeichert sind.
    9. Greifgerät nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen fortlaufenden Pro- grammaufzeichnungen nacheinander abgetastet werden und dass der Programmspeicher (122) unter Steuerung durch die Fühlglieder (142, 178, 186) so lange fort schreitet, bis er den gewählten Spezialabschnitt des Pro gramms in die Abtastlage bringt, sowie dass Mittel (121, 160) vorgesehen sind,
    welche eine Betätigung des Grei- ferkopfes durch an den Programmabtastköpfen (126) vorbeilaufende Teile der Programmaufzeichnung wäh rend der Aufsuchung des gewählten Spezialabschnitts verhindern. 10. Greifgerät nach Unteranspruch 9, gekennzeich net durch eine von der Fortschaltvorrichtung (134) des Programmspeichers betätigte Sperrvorrichtung (121) für die Betätigungsglieder des Greifgerätes bis zur Beendi gung des Aufsuchungsvorganges.
CH252767A 1967-02-21 1967-02-21 Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen CH458002A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH252767A CH458002A (de) 1967-02-21 1967-02-21 Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH252767A CH458002A (de) 1967-02-21 1967-02-21 Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH458002A true CH458002A (de) 1968-06-15

Family

ID=4235794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH252767A CH458002A (de) 1967-02-21 1967-02-21 Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH458002A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0184772A1 (de) * 1984-12-06 1986-06-18 Hans Heynau GmbH Gelenkkopf für Industrieroboter
EP0210490A3 (en) * 1985-07-25 1988-04-13 Unimation Inc. Hand gear train with three degrees of freedom

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0184772A1 (de) * 1984-12-06 1986-06-18 Hans Heynau GmbH Gelenkkopf für Industrieroboter
EP0210490A3 (en) * 1985-07-25 1988-04-13 Unimation Inc. Hand gear train with three degrees of freedom

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0569689A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren von Flaschen
DE2426063C3 (de) Werkzeugwechselvorrichtung
DE2939890C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Öffnen und Mischen von Faserballen
DE2021985A1 (de) Vorrichtung fuer Aufnahme und Transport von Gegenstaenden von einem Aufnahmeort zu zumindest einem Bearbeitungsort
DE1963764A1 (de) Markiervorrichtung,insbesondere fuer eine Materialschneidmaschine
DE1477347A1 (de) System zum automatischen Auswechseln von Werkzeugen
EP0032656B1 (de) Anlage zum Herstellen von Bügeln verschiedener Gestalt und Grösse, insbesondere von Betonbewehrungsbügeln
DE2626648B1 (de) Vorrichtung zum oeffnen und mischen von faserballen
DE4439319C2 (de) Verfahren zum Steuern des Antriebsvorgangs einer Simultan-Kopswechselvorrichtung
CH458002A (de) Greifgerät mit programmgesteuerten Betätigungsvorrichtungen
DE1431571A1 (de) Artikelfoerder- und Handhabungsgeraet
DE1954487A1 (de) Automatisches Beschickungs- und Entnahmegeraet fuer Schleifmaschinen
DE2458919C3 (de) Einrichtung zum Zusammensetzen eines Zylinderschlosses
DE2950006C2 (de) Schneidautomat zum Schneiden eines von einer Presse erzeugten Tonstranges in Formlinge
DE1752299A1 (de) Beladeeinrichtung fuer Werkzeugmaschinen
DE3422540C2 (de)
DE1916604U (de) Spanabhebende werkzeugmaschine.
DE1152352B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Einpacken von Flaschen in Kaesten
DE4308676A1 (de) Vorrichtung zum automatischen Zuführen, Eingeben und Abführen von Werkstücken bei Werkzeugmaschinen
DE1402280A1 (de) Stangenzufuhrvorrichtung fuer Einspindelautomat
DE4114173C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren von Spulen
DE2025460C3 (de) Kurvengesteuerter Langdrehautomat
DE1831184U (de) Selbsttaetig arbeitende maschine.
DE2442656B2 (de) Arbeitsverfahren und vorrichtung zum automatischen zufuehren eines faserballens zu einer zupfmaschine
DE3709561A1 (de) Spulentransportwagen