CH453606A - Liegemöbel - Google Patents

Liegemöbel

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CH453606A
CH453606A CH751467A CH751467A CH453606A CH 453606 A CH453606 A CH 453606A CH 751467 A CH751467 A CH 751467A CH 751467 A CH751467 A CH 751467A CH 453606 A CH453606 A CH 453606A
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CH
Switzerland
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support frame
frame
head piece
slatted
reclining furniture
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CH751467A
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Luebke Leo
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Interluebke Gebrueder Luebke K
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
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    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases

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Description


  Liegemöbel    Gegenstand der     Erfindung    ist ein Liegemöbel, wie  Bett     o.,dgl.,    bestehend aus einem feststehenden, mit  Füssen versehenen Rahmengestell und eingebrachtem  Lattenrost, dessen Kopfstück über ein Stützgestell nach  oben     verschwenkbar    ist.  



  Bei den Liegemöbeln     vorbenannter    Art ist es allge  mein bekannt, dass das Kopfstück des eingebrachten  Lattenrostes höhenverstellbar ausgebildet ist. Demzu  folge ist ein höhenverstellbarer Bettrost bekannt ge  worden, der mit dem unteren feststehenden Bettgestell  über zwei Spreizvorrichtungen, bestehend aus zwei       gekreuzten,    im     Kreuzungspunkt        aneinandergelenkten     Streben, verbunden ist und am Lattenrost sowie am  Bettgestell Gleitführungen vorgesehen sind, in denen  die Enden der Streben der Spreizvorrichtung geführt  und     verriegelbar    sind.

   Bei dieser Bauart und auch bei  anderen Ausführungen ist die     Verriegelungsvorrichtung     infolge ihrer Konstruktion aber recht unsicher. Diese  muss     völlig    einwandfrei wirken und soll vor allem das  hoch eingestellte Kopfstück der     Lattenrostlage    ein  wandfrei sichern.  



  Ferner ist es bekannt geworden, dass zur Höhen  verstellbarkeit des Lattenrostes bzw. seines     Kopfstük-          kes    zur Verriegelung .der die Enden der Streben ver  bindenden Stangen diese wenigstens am Bettgestell  oder am Lattenrost mit einer innerhalb der     Gleitfüh-          rungen    schwenkbar     gelagerten    und unter Federdruck  stehenden Klinke zusammenwirken, die eine Anlauf  rampe zum selbsttätigen Anheben und wenigstens eine  Rast zum Halten der Enden der Streben aufweist. Zum  Auslösen der Verriegelung ist ein über die Gleitführun  gen vorstehender     Finger    vorgesehen.

   Nachteilig bei  dem Lattenrost     vorbeschriebener        Art    ist jedoch, dass  die Höhenverstellung     lediglich    eine     sogenanute        Einstu-          fenausbildung    ist, und     demzufolge    die Höhenverstel  lung allgemein und insbesondere im Anfangsstadium  eine sehr geringe ist.  



  Weiterhin ist es bei Lattenrosten für Liegemöbel  bekannt, die querverlaufenden Latten des Lattenrostes  an ihren Enden starr und unnachgiebig zu     lagern.       Hierbei liegen harte Materialien, wie Holz auf     Holz     oder Holz auf Metall aufeinander. Bei einer Belastung  erfahren die Querlatten eine     Durchbiegung,    wobei un  angenehme Geräusche im Bereich der Lagerstellen sich  ergeben.  



  Bei einer anderen Ausführung von     Liegemöbeln     werden die Enden der Querlatten des Lattenrostes  durch an sich bekannte Federn abgestützt, die sowohl  in der senkrechten als auch in der waagerechten Rich  tung federnd nachgeben. Die Anordnung von     Federn     hat sich in der     Praxis    aber als nachteilig     erwiesen,    da  bei Federbruch, dessen     Ursprung    im     Material        oder    all  gemeinem Verschleiss zu erblicken ist, eine     einwand-          freie    Belastung nicht möglich ist.

       Alle    die     bekannten     Liegemöbel     vorbeschriebener    Art weisen ausserdem  den gemeinsamen Nachteil auf, dass eine elastische  und doch feste Verbindung der Querlatten des Latten  rostes nicht gegeben ist.  



  Die an sich bekannten Ausführungen bringen noch  den gemeinsamen, nicht zu übersehenden Nachteil mit  sich, dass eine einwandfreie Lagerung der Querlatten  auf den Längslatten     bzw.        -holmen    nur durch nicht un  erhebliche Kosten gewährleistet wird. Diese Kosten fin  den aber zwangsläufig ihren Niederschlag in den vom  Verbraucher zu tragenden     Endpreisen.    Ganz abgesehen  davon, dass die bekannten Verbindungen bei Lattenro  sten als sehr kompliziert anzusehen sind. Auch ist als  Nachteil     anzusehen,    dass die obere und untere Quer  latte des Lattenrostes fest mit den Längsholmen ver  leimt oder vernagelt ist.  



  Der Erfinder hat sich in Erkenntnis der     vorbenann-          ten    Mängel die Aufgabe gestellt, auf dem Gebiet der  Liegemöbel einen     einbringbaren    Lattenrost zu offenba  ren, bei dem die aufgezeigten Mängel in jeder Weise       beseitigt    sind. Die     gestellte    Aufgabe wird     erfindungsge-          mäss    dadurch gelöst, dass das Kopfstück des Lattenro  stes, an welchem das der Verstellung dienende Stützge  stell, welches über die     Quertraverse    in am Liegemöbel  angebrachte Führungen mit Rasten gleitet und stufen  weise     einrastet,    angeordnet ist.

   Ein zweites separates      schwenkbeweglich     angelenktes    Stützgestell aufweist,  wobei die beiden Stützgestelle zueinander derart ange  ordnet sind, dass die     Quertraverse    des Stützgestells bei       Verschwenkung    des Kopfstückes nach oben in das  Stützgestell stufenweise einrastet.  



  Ein weiteres wesentliches Erfindungsmerkmal ist  darin zu erblicken, dass die Längsholme des Lattenro  stes im     Abstand    voneinander liegende Bohrungen mit  eingesteckte, separate, z. B. aus Kunststoff oder  Gummi bestehende Bolzen mit Scheiben aufweisen,  wobei die Bolzen in den an den Enden der einzelnen  Latten angeordneten Lochungen     eingreifen,        derart,          dass    die Latten sich auf den Scheiben abstützen und  eine     schwingbewegliche    Halterung auf den Längshol  men erfahren.  



  Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläute  rung des     erfindungsgemässen        Gegenstandes,    von dem  ein Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen :dargestellt  ist. Es zeigen:       Fig.    1 ein an sich bekanntes Liegemöbel im Längs  schnitt mit eingebrachtem Lattenrost;       Fig.    2     eine-    Vorderansicht gemäss     Fig.    1;       Fig.3    das Liegemöbel gemäss     Fig.    1, jedoch mit  hochgestelltem Kopfstück des Lattenrostes;

         Fig.    4 eine Vorderansicht gemäss     Fig.    3, und       Fig.    5 das hochgestellte Kopfstück des Lattenrostes  gemäss     Fig.    3     in,    Vergrösserung.  



  Wie die     Fig.    1-5 erkennen lassen, ist der in dem an  sich bekannten Liegemöbel eingebrachte Lattenrost mit  1 bezeichnet. Das als Kopfstück 1' ausgebildete Teil  des Lattenrostes 1 weist ein an sich bekanntes Stützge  stell 2 auf, welches in am Liegemöbel angebrachte  Führungen 3 mit Rasten 3' gleitet und stufenweise ein  rastet. Die stufenweise     Einrastung    erfolgt beim Anhe  ben des Kopfstückes 1'. Die Arretierung des Stützge  stells 2 in den Rasten 3' der Führungen 3     erfolgt    über  die     Quertraverse    2' des Stützgestells 2.

   Nachteilig bei  dieser     Art    der Höhenverstellung ist jedoch, dass die  Höhenverstellung nicht den Erfordernissen gerecht  wird, da, um eine     einigermassen    gute Kopfstützung zu  erzielen, das Stützgestell 2 ziemlich weit nach vorn,  d. h. in eine der ersten Rasten 3' der Gleitführungen 3  gebracht werden muss. Hier setzt nun die Erfindung  ein, indem das Kopfstück 1' des Lattenrostes 1 ein  zweites separates, schwenkbeweglich     angelenktes    Stütz  gestell 4 aufweist, wobei die beiden Stützgestelle 2 und  4 zueinander     derart    angeordnet sind, dass die Quertra  verse 4' des Stützgestells 4 bei     Verschwenkung    des  Kopfstückes 1' nach oben in das Stützgestell 2 stufen  weise einrastet.

   Zu diesem Zweck weist das Stützgestell  2     obenliegende        Ausnehmungen    2" auf. Die Ausbildung  des Stützgestells 4 ist die gleiche wie beim Stützgestell  2, d. h. dass beim Anheben des Kopfstückes 1' des  Lattenrostes 1 erst das Stützgestell 4 über die Quertra  verse 4' in die     Ausnehmungen    2" des Stützgestells 2  eingreift, und nachdem hier die letzte Stufe erzielt ist,  das Stützgestell 2 in die erste Raste 3' der     Gleitführun-          gen    3 am Liegemöbel einrastet. Zur Auslösung der  Verriegelung bezüglich der Höhenverstellung des Kopf  stückes 1' ist stirnseitig am Kopfstück 1' ein Riemen  10 o. dgl. angeordnet, der mit seinem anderen Ende  mit der Quertraverse 2' des Stützgestells 2 verbunden  ist.

   Hierdurch ergibt es sich, dass beim Anziehen des  Riemens 10 von Hand zuerst das Stützgestell 4 aus  den     Ausnehmungen    2" des Stützgestells 2 gehoben  wird. Bei einem weiteren Anziehen des     Riemens    10  wird nunmehr auch die     Quertraverse    2' des Stützge-         stells    2 aus .den Rasten 3' der Gleitführung 3 gehoben.  Während sich die Stützgestelle 2 und 4 in ihre Aus  gangsstellungen zurückbewegen,     erfährt    gleichzeitig das  Kopfstück 1' des     Lattenrostes    1 wieder seine     Ver-          schwenkung    nach unten, d. h. in eine waagerechte  Lage.  



  Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal weisen  die Längsholme 5 des Lattenrostes 1 im Abstand von  einander liegende Bohrungen 6 auf, in denen separate       Bolzen    mit aufgebrachter Scheibe 8 eingesteckt sind.  Bolzen 7 und Scheibe 8 bestehen dabei aus Kunststoff,  Gummi oder einem ähnlichen     flexiblen    Material. Die  einzelnen Querlatten 9 des Lattenrostes 1 weisen an  ihren Enden Lochungen auf, in denen der     Bolzen    7  eingreift. Durch die Scheibe 8 erfahren die Latten 9  somit eine schwingbewegliche Halterung auf den  Längsholmen 5. Die Scheibe 8 kann auf den Längshol  men 5 plan aufliegen oder aber in eingebrachte     Aus-          nehmungen    11 eingreifen.

   Bolzen 7 und Scheibe 8 sind       erfindungsgemäss        einstückig    bzw. in Form einer lösba  ren Einheit ausgebildet. Die     Ausnehmung    11 in dem  Querholm 5 ist bezüglich ihrer Tiefe so bemessen, dass  sie etwa der halben Stärke der Scheibe 8 entspricht.  Beim erfindungsgemässen Lattenrost 1 sind die Quer  latten 9 fest, jedoch     schwingungsfähig    an den Querhol  men. 5     befestigt.     



  Der Vorteil beim Gegenstand der     Erfindung    ist  darin zu erblicken, dass einmal eine einwandfreie und  sichere,     sofort    ansprechende Höhenverstellung des  Kopfstückes des Lattenrostes gewährleistet ist und zum  andern die Querlatten des Lattenrostes alle, d. h. von  der ersten bis zur     letzten    fest, jedoch schwingbeweg  lich, mit den Längsholmen verbunden sind.  



  Ein weiterer Vorteil ist darin zu erblicken, dass die  Herstellungskosten des     erfindungsgemässen    Lattenro  stes die Herstellungskosten der an sich bekannten Lat  tenroste nicht wesentlich übersteigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Liegemöbel, bestehend aus einem feststehenden, mit Füssen versehenen Rahmengestell und eingebrach tem Lattenrost, dessen Kopfstück über ein Stützgestell nach oben verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (1') des Lattenrostes (1), an wel chem das der Verstellung dienende Stützgestell (2), welches über die Quertraverse (2') in am Liegemöbel angebrachte Führungen (3) mit Rasten (3') gleitet und stufenweise einrastet, angeordnet ist, ein zweites sepa rates, schwenkbeweglich angelenktes Stützgestell (4) aufweist, wobei die beiden Stützgestelle (2, 4) zueinan der derart angeordnet sind, dass die Quertraverse (4')
    des Stützgestells (4) bei Verschwenkung des Kopfstük- kes (1') nach oben in das Stützgestell (2) stufenweise einrastet, und dass die Längsholme (5) des Lattenro stes (1) im Abstand voneinander liegende Bohrungen (6) mit eingesteckten separaten Bolzen (7) mit Schei ben (8) aufweisen, wobei die Bolzen (7) in den an den Enden der einzelnen Latten (9) angeordneten Lochun gen eingreifen, derart, dass die Latten (9) sich auf den Scheiben (8) abstützen und eine schwingbewegliche Halterung auf den Längsholmen (5) erfahren. UNTERANSPRüCHE 1.
    Liegemöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stützgestell (2) beid- und ober- seitig im Abstand voneinander liegende Ausnehmungen in Form von Rasten (2") zur Aufnahme und Abstüt- zung der Quertraverse (4') des Stützgestells (4) auf weist. 2. Liegemöbel nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass. zum Auslösen der Verriegelung der Stützgestelle (2, 4) das Kopfstück (1') des Lattenrostes (1) stirnseitig einen mit der Quer traverse (2') des. Stützgestells (2) verbundenen Riemen oder Seilzug (10) aufweist. 3.
    Liegemöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe (8) des Bolzens (7) auf dem Längsholm (5) plan aufliegt, bzw. in eine im Längsholm (5) eingebrachte Ausnehmung (11) ein greift. 4. Liegemöbel nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (7) und die Scheibe (8) einen runden oder mehreckigen Querschnitt aufweisen und einstückig bzw. in Form einer lösbaren Einheit ausgebildet sind. 5.
    Liegemöbel nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochungen in den Enden der Latten (9) dem Quer schnitt des eingreifenden Bolzens (7) entsprechend aus gebildet sind.
CH751467A 1967-05-16 1967-05-29 Liegemöbel CH453606A (de)

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