CH448727A - Einzelbildschaltvorrichtung an Filmaufnahmekameras - Google Patents

Einzelbildschaltvorrichtung an Filmaufnahmekameras

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CH448727A
CH448727A CH1073366A CH1073366A CH448727A CH 448727 A CH448727 A CH 448727A CH 1073366 A CH1073366 A CH 1073366A CH 1073366 A CH1073366 A CH 1073366A CH 448727 A CH448727 A CH 448727A
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CH
Switzerland
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switching device
stop
stop lever
frame switching
diaphragm
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CH1073366A
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Inventor
Salzmann Gerhard
Original Assignee
Leitz Ernst Gmbh
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Description


      Einzelbildschaltvorrichtung    an     Filmaufnahmekameras       Die Erfindung     betrifft    eine     Einzelbildschaltvorrich-          tung    an     Filmaufnahmekameras    mit umlaufender Sek  torenblende oder mit durch umlaufende Welle angetrie  bener     Schieberblende.     



  Es ist bereits eine     Vielzahl    derartiger Einzelbild  schaltungen bekannt, die aber alle unter einem von zwei  Mängeln leiden.     Entweder    handelt es sich um einfache  Konstruktionen, die den Ansprüchen an die Funktions  sicherheit in Qualitätskameras bei Dauerbetrieb nicht  gewachsen sind, oder es handelt sich um funktionssiche  re     Vorrichtungen,    die dann aber ungewöhnlich aufwen  dig konstruiert     wurden.    Letztere bestehen meist aus zwei  getrennten     Stopphebeln    für die     Umlaufblende    bzw.

   die       Blendenwelle,    von denen einer die Blende für den  Dauerlauf freigibt, während bei     Einzelbildschaltung    sich  der andere gleichzeitig mit der     Blendenfreigabe    in den  Weg eines an der Blende oder der Welle entsprechend  angeordneten Nockens bewegt und die Blende nach  nur einer Umdrehung wieder anhält.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kon  struktiv einfache und trotzdem     funktionssichere    Einzel  bildschaltung zu schaffen, bei der mit wenigen Einzel  teilen alle Ansprüche an einen auch länger andauernden       Einzelbildbetrieb    erfüllt sind.  



  Gemäss der     Erfindung    ist diese Aufgabe dadurch  gelöst, dass zur     Stoppung    bzw. Freigabe der Sektoren  blende oder der sie antreibenden Welle ein für Dauer  lauf- und     Einzelbildschaltung    gemeinsamer, unter Fe  derdruck     in    Stoppstellung ruhender Stopphebel vorge  sehen ist, der     mit    dem Einschalter für Dauerlauf über  eine direkte Getriebekette und mit dem Einschalter für  Einzelbild über eine lösbare Kupplung verbunden ist,  die beim Umlauf der Sektorenblende bzw. der Welle  durch mit dieser zu gleichzeitiger Bewegung verbundene  Steuermittel gelöst wird. Nach Lösung der Kupplung  fällt der Stopphebel in die Stoppstellung zurück und  sperrt den Umlauf der Sektorenblende.  



  Die erfindungsgemässe     Einzelbildschaltvorrichtung     kann aber mit gleichem Vorteil auch an einer Kamera    mit     Schieberblende    verwandt werden, nur muss dann der  Stopphebel nicht auf die hin- und hergehende Blende,  sondern auf die Welle einwirken, welche diese Blende  in Bewegung setzt.  



  Weitere Einzelheiten der Erfindung seien in der  Zeichnung am Ausführungsbeispiel einer     Filmaufnah-          mekamera    mit elektromotorisch angetriebener Umlauf  blende dargestellt und erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 schematisch eine     Filmaufnahmekamera    mit  erfindungsgemässer Dauerlauf- und     Einzelbildschalt-          vorrichtung    in perspektivischer Ansicht;       Fig.    2 und 3 die     Einzelbildschaltvorrichtung    in  zwei verschiedenen Funktionsphasen;       Fig.    4 die     Dauerlaufschaltvorrichtung    im Betriebs  zustand.  



  Das Gehäuse 1 der     Filmaufnahmekamera    trägt an  der Frontplatte 2 in bekannter Weise das Objektiv 3.  Im Gehäuseinnern ist die Sektorenblende 4 fest auf der  drehbaren Welle 5 angeordnet und verdeckt im Still  stand das Bildfenster 6. In ebenfalls bekannter und da  her nicht dargestellter Weise wird die Welle 5 von einem  batteriegespeisten Elektromotor angetrieben, in dessen  Stromkreis der Kontakt 7 geschaltet ist. Letzterer bildet  daher den Einschalter, der zu betätigen ist, um die Sek  torenblende in Rotation zu versetzen.  



  Zum Schalten des Kontaktes 7 und gleichzeitiger  mechanischer Freigabe bzw.     Stoppung    der Sektoren  blende 4 ist der Stopphebel 8 vorgesehen, der in Ruhe  stellung durch die an seinem Arm 8a angreifende Feder  9 in Stoppstellung gehalten wird. Die Feder 9 ist genau  genommen nur bei federmotorisch betriebenen Kameras  funktionsunerlässlich. Bei elektromotorisch angetriebe  nen Kameras würde bereits die Feder des Kontaktes 7  ausreichen, um den Stopphebel 8 immer in seine Ruhe  stellung zu drücken. Der Stopphebel 8 ist um den Stift  10 drehbar und besitzt ausser dem bereits genannten  Arm 8a noch die Arme 8b und 8c, von denen der Arm  8b den eigentlichen Stopparm bildet, der mit einem ab-      gewinkelten Lappen in den Weg der Sektorenblende 4  ragt. Der Arm 8c hat ebenfalls einen abgewinkelten  Lappen, mit dem er auf den Kontakt 7 einwirkt.

   Dessen  Lage sowie die Abmessungen der Hebelarme 8b und  8c sind derart aufeinander abgestimmt, dass die mecha  nische     Blendenfreigabe    mit Sicherheit zeitlich vor der  elektrischen Einschaltung des Motors erfolgt, während  am Ende der Aufnahme die elektrische Abschaltung des  Motors vor der mechanischen     Stoppung    der Blende ge  schieht. Es sind dies bekannte Bedingungen, die sicher  stellen sollen, dass niemals der Motor bei arretierter  Blende läuft, was zu einem unerwünschten Stromver  brauch führen würde.  



  Für die     Dauerlaufschaltung    ist der Druckknopf 11  vorgesehen, der aussen am Gehäuse 1 für den Benutzer  zugänglich ist.  



  Mit seinem Stift 11a liegt er im Gehäuse an dem  Hebel 12 an. Letzterer ist um den Stift 13 schwenkbar.  Am unteren Ende des Hebels 12 ist die Feder 9 an  gelenkt, die mit ihrem anderen Ende am Arm 8a an  greift. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass  die Feder 9 in der Darstellung der     Fig.    1 rechts am Stift  vorbeiläuft, in welcher Lage sie den Stopphebel 8 ent  gegen dem Drehsinn des Uhrzeigers in Stoppstellung  schwenkt und den Arm 8a gegen den gehäusefesten  Anschlag 14 zieht.  



  Der     Einzelbildschaltung    dient der Druckknopf 15,  der mit seinem Stift 15a auf den Hebel 16 einwirkt.  Dieser ist abgewinkelt und um den Zapfen 17 drehbar  und trägt die Blattfeder 18. Letztere liegt mit ihrem  freien Ende in einer Kerbe des Armes 8d, der als wei  terer Arm am Hebel 8 vorhanden ist. Die Feder 19  schwenkt den Hebel 16 stets im Drehsinn des     Uhrzeig:        rs     und ist dazu bestimmt, ihn aus der Betätigungsstellung  wieder in Ruhelage zurückzubringen.  



  Zur Vorrichtung für die     Einzelbildschaltung    gehört  ferner die     Exzenterscheibe    20, die aussermittig auf der  Sektorenblende 4 befestigt ist und mit dieser umläuft.  Sie arbeitet bei der     Einzelbildschaltung    in noch zu er  läuternden Weise mit dem Arm 8c zusammen und hebt  diesen an.  



  Die     Einzelbildauslösung    wird eingeleitet durch Nie  derdrücken des Knopfes 15. Der Stift 15a schwenkt da  bei den Hebel 16 entgegen der Kraft der Feder 19 gegen  den Drehsinn des Uhrzeigers. Dies führt zu einer Ver  schiebung der Blattfeder 18 in der Darstellung der       Fig.    1 nach links, wobei durch die Blattfeder auch der  Hebel 8 geschwenkt wird, letzterer im Drehsinn des  Uhrzeigers. Es hat dies zur Folge, dass der Arm 8b aus  dem Weg der Sektorenblende 4 geschwenkt und gleich  zeitig oder unmittelbar darauf durch den Arm 8c der  Kontakt 7 geschlossen wird. Diese Funktionsphase ist in       Fig.    2 dargestellt. Es ist dies der Moment, in dem die  Sektorenblende 4 gerade beginnt zu rotieren.

   In ihm ist  die Blattfeder 18 leicht nach unten durchgebogen, wie  in     Fig.    2 deutlich erkennbar.  



  Beim Rotieren der Sektorenblende 4 dreht sich auch  die mit dieser fest verbundene     Exzenterscheibe    20, die  bereits nach einem relativ kleinen Drehwinkel mit ihrem  Umfang von unten     (Fig.    3) auf den Arm 8c des Stopp  hebels 8 trifft, den sie dadurch noch weiter im Drehsinne  des Uhrzeigers schwenkt. Dieser weiteren Schwenkung  kann die Blattfeder 18 nicht folgen, da der Hebel 16 bei  der Auslösung der     Einzelbildschaltvorrichtung    bereits  bis zum Anschlag am Zapfen 21 gekippt wurde.

   Die    Blattfeder 18 gleitet daher mit ihrem freien Ende aus  der Kerbe am Arm 8d heraus und springt nach unten       (Fig.    3), wodurch für den Stopphebel 8 der Weg frei  wird, um sich entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhr  zeigers in die Stoppstellung     zurückzudrehen.    In dieser  hält der Arm 8b die Sektorenblende nach einer Um  drehung an, während gleichzeitig der Arm 8c den Kon  takt 7 betätigt, d. h. die Stromzufuhr zum Motor unter  bricht.  



  Der Hebel 16 mit Blattfeder 18 bleibt dabei zu  nächst in Anschlag am Zapfen 21, und das untere Ende  des Armes 8d schwenkt über ihn hinweg. Wenn der Be  nutzer dann den Knopf 15 loslässt, legt sich die Blatt  feder 18 von unten gegen den Arm 8d und schnappt  bei weiterem     Kippen    des Hebels 16 im Drehsinn des  Uhrzeigers wieder in die Kerbe am Arm 8d ein. Die  Vorrichtung ist nunmehr bereit für eine neue Einzel  bild- oder auch für eine     Dauerlauf-Auslösung.     



  Um diesen Dauerlauf auszulösen, muss der Knopf  11 niedergedrückt werden, der mit seinem Stift 11a auf  den Hebel 12 einwirkt und letzteren im Drehsinn des  Uhrzeigers um Stift 13 schwenkt. Dabei wird das obere  Ende der Feder 9 in der Darstellung der     Fig.    1 nach  links verschoben, und zwar über den Drehpunkt des Stopp  hebels 8, das ist der Stift 10, hinaus, so dass sich die  Feder 9 nunmehr     links        (Fig.    4) von diesem Stift befindet.  Im Moment des     Vorübergleitens    am Stift 10 schnellt  naturgemäss der Stopphebel 8 im Drehsinn des Uhrzei  gers mit seinem Arm 8a gegen den Anschlag 22, wobei  der Arm 8b die Sektorenblende freigibt und der Arm 8c  den Kontakt 7 schaltet. Die Sektorenblende beginnt da  her zu rotieren.

   Der Arm 8d hat sich mit seiner Kerbe  vom Ende der Blattfeder 18 abgehoben, die zusammen  mit dem Hebel 16 von diesem ganzen Vorgang nicht  berührt wird und in ihrer Ruhestellung verbleibt.  



  Es ist bei der     Dauerlaufschaltung    mechanisch vor  teilhaft, wenn die Schwenkung des Stopphebels 8 bis  zum Anschlag 22 von vornherein so gross bemessen ist,  dass bei der nun folgenden Rotation der Sektorenblende  4 die mit dieser fest verbundenen     Exzenterscheibe    20  sich frei unter dem Arm 8c des Hebels 8 hindurch  dreht. Allerdings würde es auf die Funktion auch keinen  Einfluss haben, wenn dieser Arm 8c beim Umlauf der  Sektorenblende periodisch angehoben würde, jedoch  lassen sich unnötige mechanische Beanspruchungen und  störende Geräusche besser vermeiden, wenn der Arm  8c während der Rotation der Sektorenblende über der  umlaufenden     Exzenterscheibe    steht.  



  Wird der Knopf 11 wieder losgelassen, so bewegt  sich der Hebel 12 mit dem oberen Ende der Feder 9  wieder in seine Ausgangslage zurück, was zur Folge hat,  dass beim     Vorbeigleiten    der Feder 9 am Stift 10 der  Stopphebel 8 ruckartig in seine Ruhelage, das ist die  Stoppstellung, zurückspringt, in welcher der Arm 8c die  Sektorenblende stoppt und gleichzeitig der Arm 8c den  Kontakt 7 öffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einzelbildschaltvorrichtung an Filmaufnahmekame- ras mit umlaufender Sektorenblende oder mit durch um laufende Welle angetriebene Schieberblende, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stoppung bzw.
    Freigabe der Sektorenblende bzw. der Welle ein für Dauerlauf- und Einzelbildschaltung gemeinsamer, unter Federdruck in Stoppstellung ruhender Stopphebel (8) vorgesehen ist, der mit dem Einschalter (11) für Dauerlauf über eine direkte Getriebekette (9, 11a, 12) und mit dem Ein schalter (15) für Einzelbild bei dessen Betätigung über eine lösbare Kupplung (8d, 18) verbunden ist, die beim Umlauf der Sektorenblende (4) bzw. der Welle durch mit dieser zu gleichzeitiger Bewegung verbundene Steuer mittel gelöst wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einzelbildschaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Kupplung (8d, 18) aus einem Stössel besteht, der mit dem Einzelbild auslöser (15) bei dessen Betätigung in Anlageverbin dung steht und zwischen diesem und dem Stopphebel (8) angeordnet ist und dessen Anschlagverbindung am Stopphebel (8) von dem Steuermittel aufgehoben wird. 2. Einzelbildschaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Stössel eine Blattfeder (18) dient, die bei der Einzel bildauslösung in ihrer Längsrichtung verschoben und auf Druck beansprucht wird.
    3. Einzelbildschaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel zur Lö sung der Anschlagverbindung aus einer auf der Sekto renblende (4) bzw. der Blendenwelle festen Exzenter scheibe (20) besteht. 4. Einzelbildschaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopphebel (8) der Kraft einer zwischen ihm und dem Dauerlaufauslöser (11) angeordneten Feder (9) unterliegt, die ihn bei nicht benutzter Kamera und während der Einzelbildschaltung in Ruhestellung zu ziehen bestrebt ist und die bei Ein schalten des Dauerlaufes jedoch derart verschoben wird, dass sie den Stopphebel nunmehr in seine die Blende freigebende Stellung bewegt.
    5. Einzelbildschaltvorrichtung nach Patentanspruch an Filmaufnahmekameras mit elektromotorischem An trieb der Sektorenblende bzw. Blendenwelle, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopphebel (8) einen Arm (8c) besitzt, mittels dessen er bei seiner Bewegung einen Kontakt (7) im Motorstromkreis schaltet. 6. Einzelbildschaltvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Stopphebel (8) in seiner Ruhestellung haltende bzw. rückstellende Kraft von der Feder des Kontaktes (7) geliefert wird.
CH1073366A 1965-08-21 1966-07-25 Einzelbildschaltvorrichtung an Filmaufnahmekameras CH448727A (de)

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DE1597320B1 (de) * 1966-11-15 1971-02-25 Minolta Camera Kk Schaltvorrichtung fuer einzelbild und dauerlauf in film aufnahmekameras

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DE1245721B (de) 1967-07-27

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