CH428784A - Vorrichtung zum Auskuppeln des Reibzylinders für Feucht- und Farbwerke an Druckmaschinen, insbesondere Offsetdruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Auskuppeln des Reibzylinders für Feucht- und Farbwerke an Druckmaschinen, insbesondere Offsetdruckmaschinen

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CH428784A
CH428784A CH1619164A CH1619164A CH428784A CH 428784 A CH428784 A CH 428784A CH 1619164 A CH1619164 A CH 1619164A CH 1619164 A CH1619164 A CH 1619164A CH 428784 A CH428784 A CH 428784A
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CH
Switzerland
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bearing
printing machines
distribution cylinder
stop bolt
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CH1619164A
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Schumann Guenter
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Planeta Veb Druckmasch Werke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Auskuppeln des     Reibzylinders        für    Feucht- und Farbwerke  an     Druckmaschinen,    insbesondere     Offsetdruckmaschinen       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aus  kuppeln der Reibzylinder in Feucht- und Farbwerken  an Druckmaschinen, insbesondere     Offsetdruckmaschi-          nen,    wobei die axial hin und her bewegten oder nur  radial umlaufenden Zylinder mit der Achslagerung und       Antriebselementen    oder     mittels    ein- oder beidseitig  Achsschenkel und Zylinder verbindender lösbarer Kupp  lungen herausnehmbar sind.  



  Aus räumlichen Gründen ist es oft erforderlich,  dass Feucht- oder     Wasserreibzylinder    aus dem     Farb-          oder        Feuchtwerk    herausgenommen     werden    müssen, um  die Wischwalzen des     Feuchtwerkes    bzw. die     Auftra--          walzen    des Farbwerkes zu reinigen.  



  Das Herausnehmen der Reibzylinder wird nach den  bekannten Methoden so vorgenommen, dass entweder  der komplette Reibzylinder mit     Achsenlagerung    nach  dem Lösen einer Lagersperrung aus den Maschinen  wänden herausgehoben wird oder dass auf beiden Seiten  des Reibzylinders lösbare Kupplungen vorgesehen sind,  die durch die Forderung einer schnellen Lösbarkeit, bei  den axialen und radialen Bewegungen sowie geringem  Raum für die Unterbringung keine günstige Lösung dar  stellen.  



  Eine Ausführung ist bekannt, bei denen die Boh  rungen des Reibzylinders exzentrisch zur Reibzylinder  achse liegen. Diese Bohrungen sind auf     Exzenterkörpern     gelagert, welche fest mit der     Reibzylinderachse    verbun  den sind und das gleiche Mass der Exzentrizität haben  wie die Rohrungen des Reibzylinders. Durch eine Ver  drehung des Reibzylinders auf der Achse wird Raum  zum Herausnehmen der Wischwalzen bzw.     Farbauf-          tragwalzen    geschaffen.  



  Es sind auch Ausführungen bekannt, bei denen nur  eine Kupplung auf der     Antriebsseite    des Reibzylinders  vorgesehen ist, so dass beim Herausnehmen des Reib  zylinders der Antriebsschenkel der     Reibzylinderachse     mit den Antriebsrädern, der Lagerung und dem Mecha  nismus zum- axialen Hin- und Herbewegen des Reb-         zylinders    mit dem anderen Wellenschenkel und der ent  sprechenden Lagerung herausgehoben wird.  



  Bei anderen bekannten Ausführungen ist das Feucht  werk so ausgebildet, dass es um einen feststehenden  Punkt gekippt werden kann, um die Wischwalzen her  ausnehmen zu können.  



  Das Herausnehmen der Reibzylinder ist bei den  bekannten Vorrichtungen ungünstig und erfordert Zeit.  Es sind meistens     zwei    Personen     dazu    notwendig.  



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe zugrunde, die  dem Stand der Technik anhaftenden Mängel in der  Trennung der Zylinder von den Achsschenkeln ohne  Beeinflussung der Antriebsmittel bei genauer Einhaltung  des konzentrischen Laufes auf einfache zweckmässige  Weise zu beseitigen.  



  Erfindungsgemäss werden diese Schwierigkeiten da  durch behoben, dass ein axial verschiebbarer Lager  schenkel und ein koaxial zum Lagerschenkel axial ver  stellbar angeordneter     Anschlagbolzen    unter Kraftwir  kung einer Feder so zusammenwirken, dass in der der  Kraftwirkung der Feder entgegengesetzten     Endlage    von  Lagerschenkel und Anschlagbolzen der Lagerschenkel  festgehalten wird und sich der Reibzylinder nach selbst  tägigem Rückgang eines Lagerschenkels von diesem löst  und mit Zylindernaben sich auf Auffanghaken     auflegt.     



  Der Reibzylinder kann eine     Changierbewegung    aus  führen. Um den halben Betrag dieser Bewegungsgrösse  kann zwischen Lagerschenkel und Anschlagbolzen in  der Mittelstellung     Axialspiel    bestehen, um ein ungewoll  tes Lösen der kraftschlüssigen Verbindung zu verhin  dern. Die Mittelstellung kann durch Anlage des An  schlagbolzens an der     Rändelmutter    fixiert sein. In dieser  Lage kann zwischen Lagerschenkel und auf der dem       Verstelleletnent    zugewendeten Seite des Anschlagbolzens  ein minimales     Axialspiel    von einem halben     Changierhub     sein.  



  Das Zurückziehen des Lagerschenkels kann von der  Bedienungsseite aus erfolgen. Dies geschieht beispiels  weise manuell mit Hilfe einer     Rändelschraube,    die durch      Verdrehen den Anschlagbolzen mit Lagerschenkel ent  gegen der Kraftwirkung der Feder so weit zurückzieht,  bis     ein    genügender Raum zum     Herausrollen    des Zylin  ders vorhanden ist.  



  Bei der Benutzung des     Changierhubs    zum     Ent-          kuppeln    des Zylinders kann dieser in der     Kraftwirkung     der Feder entgegengesetzte Lage bewegt und der     An-          schlagbolzen    durch Verstellung an     eine    Fläche des La  gerschenkels angelegt werden.

   Durch die Bewegung des  Zylinders in die entgegengesetzte Endlage kann sich  zwischen Reibzylinder und Lagerschenkel ein freier  Raum     in    der Grösse des     Changierhubs    einstellen, weil  der lose Lagerschenkel an einer freien     Beweglichkeit     durch den     Anschlagbolzen    verhindert ist.  



  Die     Handgriffe    zum Einrücken der Maschine und  die Zeit zur Bewegung in die Endstellung sowie des       Arretierens    lassen sich überlagert ausführen.  



  Das     Einkuppeln    erfolgt analog in umgekehrter Rei  henfolge. Weitere     Einzelheiten    sind aus der nachfolgen  den Beschreibung und der Zeichnung zu ersehen.  



  Es zeigt:       Fig.    1 die Anordnung eines     Feuchtwerkes    in sche  matischer Darstellung,       Fig.    2 eine Draufsicht des Reibzylinders     im    Teil  schnitt in     ausgekuppelter    Lage,       Fig.    3 einen Schnitt des Reibzylinders     mit    Antrieb  und     Endkupplungseinrichtung,    nach der Linie     1-I    in       Fig.    1.  



       Fig.    1 zeigt beispielsweise ein     Feuchtwerk        einer          Offsetdruckmaschine,    bestehend aus einem Wasserka  sten 1, in dem ein     Wasserduktor    2, feinstufig regelbar,  umläuft und an die Geberwalze 3 einen Streifen Wasser       überträgt    und diesen auf den Reibzylinder 4 abgibt.  Auf diesem wird die     Feuchtflüssigkeit        gleichmässig    über  seine Oberfläche verteilt, wobei der     Reibzylinder    eine  in Achsrichtung erfolgende     Changierbewegung        ausführt.     



  An dem Reibzylinder 4 liegen die Wischwalzen 5  an, welche den     Feuchtigkeitsfilm    auf den Plattenzylin  der 6 übertragen.  



  Zum Herausnehmen der Wischwalzen 5     wird    der       Reibzylinder    4 entkuppelt, dieser rollt     in    die strich  punktiert gezeichnete Lage und bietet so genügend  Raum zum Herausnehmen der Wischwalzen 5.  



  In     Fig.    2     und    3 ist ein     Ausführungsbeispiel    eines  Kupplungsmechanismus mit     Reibzylinder    und Antrieb  in der Betriebsstellung dargestellt. Die konisch ausge  bildeten Lagerschenkel 7 und 8     sind    in langen Lager  buchsen 9 geführt, auf denen gegen Verdrehung ge  sicherte Buchsen 10 mit angeschweissten     Auffanghaken     11 befestigt sind. Zwischen den     Lagerschenkeln    7 und 8  wird der Reibzylinder 4     aufgenommen.    Der Lagerschen  kel 8 ist mit dem     Antriebszahnrad    12 axial verschieb  bar verbunden und einer radialen Bewegung unter  worfen.

   Das lose Zahnrad 13 ist mit einer     Nutkurve     14     in    der Muffe 14a über Bolzen 15 und     Rolle    16  verbunden, und mit dem Lagerschenkel 8 ist die     Muffe     14a durch Scheiben 32 und 33 starr verbunden, Beide  Zahnräder 12 und 13 greifen in das Antriebszahnrad  31 ein.  



  Durch     Umlauf    des um zwei     Zähne    weniger korri  gierten losen Zahnrades 13 wird der in der Nabe sitzende       Bolzen    15 mit     Rolle    16     kreisförmig        in    der     Nutkurve    14  der     Muffe    14a     differenziert        mitgenommen,

      und die       Muffe    14a wird mit dem Lagerschenkel 8 um den  Weg der Kurvensteigung der     Nutkurve    14 im     Verhältnis     der     Zähnezahl    und Umdrehungen des Zahnrades 12 ein  mal     hin    und her bewegt.    Der treibende Lagerschenkel 8 hat an seiner Stirn  fläche einen     Mitnehmer    17, der beim eintretenden Rut  schen des Reibzylinders 4 an den Stift 18 in der       Zentrierbuchse    19 anschlägt. Der lose Lagerschenkel 7  ist als mitlaufender Konus ausgebildet, der durch die  Kraftwirkung der Feder 20 eine     Verbändung    mit dem  Reibzylinder 4 herstellt.  



  An die     Gestellwand    ist eine Buchse 21 angeschraubt,  gegen welche sich auf einem     Axialrillenkugellager    22  die Feder 20 abstützt und damit mit dem Lagerschenkel  7 umläuft. Die Buchse 21 ist mit einer     Passbohrung    ver  sehen, in der ein     Anschlagbolzen    sich lagert und gegen  Verdrehung durch eine     Passfeder    24 gesichert wird.  Dieser kann axial von der     Rändelmutter    mittels Gewinde  verschoben werden.  



  Der     Anschlagbolzen    23 ragt berührungslos     in    den  hohlen Lagerschenkel 7 und hat in der Mittelstellung  ein axiales Minimalspiel von einem halben     Changier-          hub.     



  In dieser Stellung liegt die Scheibe 26, die mit dem  Anschlagbolzen 23 fest verbunden ist, zur     Fixierung     der Mittellage an der     Rändelmutter    25 an. Diese ist  gegen ein     axiales    Ausweichen durch den Sicherungsring  27 und die Buchse 21 gehalten. Der Dichtring 29 in der       Bundbüchse    28 verhindert an der     Rändelschraube    25  den Ölaustritt aus dem Gehäusedeckel 34.  



  Durch Rechtsdrehen der     Rändehnutter    25     wird    der       Anschlagbolzen    23 durch die     Passfeder    24 gehalten, zu  rückgezogen und legt sich mit     seinem        Bund    23a an  den     Ring    30 an. Der Weg S zwischen Bund 23a und  Ring 30 sowie     S1    in der Bohrung ist etwas grösser       als    der halbe Hub der     Nutkurve    14, die den Weg  des Hin- und     Herbewegens    (Changieren) des Reib  zylinders 4 bestimmt.  



  Nach der Anlage des Bundes 23a an den Ring 30  bleibt beim nachfolgenden     Changierzug    des Reibzylin  ders 4 nach links die Feder 20 ohne     Wirkung,    weil der  Lagerschenkel 7 durch den Anschlagbolzen 23     fest-          gehalten    ist.

   Der     Konusansatz    des Lagerschenkels 7  kommt somit ausser     Eingriff    mit der     Zentrierbuchse     19' in der     Zylindernabe    4a, und gleichzeitig löst sich  auch der     Konusansatz    des Lagerschenkels 8 aus der  Buchse 19     in    der Zylindernabe 4b, so dass der Reibzy  linder 4 auf die Auffanghaken 11     abfällt    und bis zur       Krümmung    abrollt.  



       Selbstverständlich    kann das Zurückziehen des Lager  schenkels 7 auch auf andere Weise erfolgen, z. B. durch       Schnellspannelemente    oder ein entsprechendes Hebel  system.  



  Der Einbau der Vorrichtung ist auch bei Maschinen  ohne öldichte Getriebekästen verwendbar; gleichfalls eig  net sie sich für Zylinder ohne     Changierbewegung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auskuppeln von Reibzylindern in Feucht- und Farbwerken an Druckmaschinen, insbe- sondere Offsetdruckmaschinen, wobei die axial hin. und her bewegenden oder nur radial umlaufenden Zy linder mit der Achslagerung und Antriebselementen oder mittels ein- oder beidseitig Achsschenkel und Zylinder verbindender lösbarer Kupplungen herausnehmbar sind,
    dadurch gekennzeichnet, dass ein axial verschiebbarer Lagerschenkel (7) und ein koaxial zum Lagerschenkel (7) axial verstellbar angeordneter Anschlagbolzen (23) unter Kraftwirkung einer Feder (20) so zusammen wirken, dass in der der Kraftwirkung der Feder (20) entgegengesetzten Endlage von Lagerschenkel (7) und Anschlagbolzen (23) der Lagerschenkel (7) festgehalten wird und sich der Reibzylinder (4)
    nach selbsttätigem Rückgang eines Lagerschenkels (8) von diesem löst und mit Zylindernaben (4a; 4b) sich auf Auffanghaken (11) auflegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anschlagbolzen (23) in Betriebs stellung lose mit dem Lagerschenkel (7) verbunden ist und in der Mittelstellung zu diesem ein axiales Spiel von minimal einem halben Changierhub (S) aufweist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag bolzen (23) mit einer Scheibe (26) an einer Rändel- mutter (25) anliegend die Betriebsstellung fixiert. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Reibzylinder (4) zwischen am Ende konisch ausgebildeten Lagerschenkeln (7, 8) ge halten wird.
CH1619164A 1964-07-29 1964-12-15 Vorrichtung zum Auskuppeln des Reibzylinders für Feucht- und Farbwerke an Druckmaschinen, insbesondere Offsetdruckmaschinen CH428784A (de)

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