DE891642C - Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze - Google Patents

Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze

Info

Publication number
DE891642C
DE891642C DEP47634A DEP0047634A DE891642C DE 891642 C DE891642 C DE 891642C DE P47634 A DEP47634 A DE P47634A DE P0047634 A DEP0047634 A DE P0047634A DE 891642 C DE891642 C DE 891642C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
flange
centering
roll
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP47634A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Netze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP47634A priority Critical patent/DE891642C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE891642C publication Critical patent/DE891642C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/02Rolls; Their bearings
    • D21G1/0293Provisions or constructions to facilitate the removal of the rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/14Couplings, driving spindles, or spindle carriers specially adapted for, or specially arranged in, metal-rolling mills
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/08Rollers therefor
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/02Rolls; Their bearings
    • D21G1/0226Bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2340/00Apparatus for treating textiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze Die bisher in Kalandern, Walzwerken, Walzenr stühlen oder ähnlichen Maschinen verwendeten Stahl-, Hartguß-, Guß- oder elastischen Walzen aller Art sind mit ihren Zapfen aus einem Stück gefertigt, oder die Zapfen sind in den Walzenkörper fest eingezogen oder mit ihm fest verbunden, so daß in der Maschine die Zapfen nicht von der Walze zu trennen sind. Beim Wechseln der Walzen muß man daher die Lager öffnen oder entfernen, die auf den Zapfen befindlichen Räder oder Antriebseleinente ab-bauen und Schmierleitunggen und auch Kühlleitungen abschrauben. Bei vor der Lagerung oder an ihnen befin:d#lichen Zusatzeinrichtungen, wie Zugstangen o » d. dgl., müssen, diese abgeklappt oder abgebaut werden. Der Walzenwechsel ist daher sehr zeitraubend. Außerdem sind die Walzenzapfen beim Wechseln Verschmutzungen oder Beschädigungen ausgesetzt, die Sitze der Räder, Antriebselemente und Keile werden durch mehrfachen Sitzwechsel einem linerwünschtenVerschleiß unterworfen; außerdem können sie von vornherein nicht mit der notwendigen engen Toleranz eingebaut werden, wodurch Laufunruhe, verbunden mit Geräuschen und höherem Verschleiß auftritt. Bei Gleitlagern sollen die Zapfen nach jedem Wechsel wieder einlaufen-, da selten ein Zapfen im Durchmesser und der Oberflächengüte dem vorher im gleichen La,-er eingelaufenen Zapfen gleich ist. Die Folge ist Zeitverlust durch Tuschierungsarbeit, erhöhter Lagerverschleiß und unter Umständen laufende Lagerschwierigkeiten, deren Ursache oft nicht rechtzeitig erkannt wird.
  • Der angegossene Zapfen an Hartguß-, Guß- und ähnlichen Walzen. ist stets ein notwendiges übel, da die Zapfenbelastung begrenzt und die Lagerlaufeigenschaften ungünstig sind. Bei hohen Beanspruchungen oder Umfangsgeschwindigkeiten werden deshalb Stahlzapfen eingezogen, die eine sorgfältige Fertigung verlang-en, wenn kein Lösen eintreten soll. Die Zapfenabmessungen der bisher verwendeten Walzen sind durch den Werkstoff der Walzen bestimmt. Durch. Einziehen von. Zapfen oder Aufziehen vo-n- Büchsen aus hochwertigem Werkstoff versucht man diesen Nachteil zu umgehen. Das Härten der Zapfen ist -nur bei entsprechendem Werkstoff möglich und bietet bei den Abmessungen der Walzen große Schwierigkeiten, wenn das Härten im Einsatz und anschließendes Anlassen erforderlich. ist.
  • Um die vielen Nachteile der bisherigen Walzenkonstruktionen zu vermeiden und um eine Walze zu schaffen, deren Zapfen unabhängig voni der übrigen Walzenausfürung sind, wird gernä3 der Erfindung vorgeschlagen, jeden Lagerzapfen mit ,einem derart ausgebildeten Kuppelflansch zu versehen, daß der 7,en-trieransatz des Walzenkörpers in diesen Flansch einschiebbar ist, ohne daß eine Axialverschiebung eines oder beider Lagerzapfen erfolgt. Der Kuppelflansch ist z. B. als. Tasche ausgebildet, in die der Zentriereinsatz des Walzenkörpers eingelegt und durch ein Abschlußstück gehalten wird. Mittels Keils, Bolzen, Spannstifte od. dgl. ist der Zentrieransatz zur Mitnahme verbunden. Diese Elemente legen den Walzenkörper gegenüber dem Zapfen und dem Antriebsrad für immer eindeutig fest. Hohe Drücke können einwandfrei aufgenommen und die Drehmomente so übertragen werden, daß mit der Zapfenkupplung der Gleichlauf zweier odee mehrerer Walzen gesichert ist.
  • Eine solche Zapfenkupplung ermöglicht einen sehr schnellen Walzenwechsel, da der Lageraushau entfällt und die Antriebsräder auf den. Zapfen verbleiben können. Auch die Wälz- oder Gleitlager bleiben eingebaut und sind so gegen Verschmutzungen und Beschädigungen gesichert. Alle Walzen, wie Gravur-, Stahl-, Hartguß-, Papier-, Baumwoll-, Kunststoff-, Gummi- oder sonstige Walzen, werden ohne Zapfen gefertigt. 'Ein Zapfenpaar genügt für eine beliebige Anzahl von Walzen für die Maschine, so daß eine große Material- und Lohnersparnis erzielt wird. Die Zapfenkupplung verhindert auch ein Verschmutzen der elastischen Walzen -durch die Schmiermittel der Lager. Die zapfenfreien Walzen beanspruchen außerdem einen geringen Lagerplatz, bei ihrem Versand werden große Mengen Verpackung und Fracht eingespart. Es. ist bereits vorgeschlagen worden, die Walzenkörper innerhalb der Walzenständer mittels Kupplungen mit den Lagerzapfen zu verbinden. Nach diesem Vo.rschlag muß aber ein Lagerzapfen zum Einsetzen des Walzenkörpers axial verschoben werden, was einen umfangreichen Aufbau &r Lagerzapfen bedingt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Zapfenkupplung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i eine Walze mit Zapfenkupplungen, deren Zapfen in Wälzlagern laufen, Fig. ia die Markierung d#s richtigen Walzeneinbaues, Fig. 2, die Zapfenkupplung im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, Fig. 3 den Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 4 eine Zapfenkupplung mit Deckelscheibe im Schnitt -nach der Linie G-H der Fig. 5, Fig. 5 den Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 4, Fig. 6 die Ansicht der Kupplung von 1 aus ge- sehen, Fig. 7 den Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 4 mit geändertem Druckstück, Fig. 8 eine Zapfenkupplung in Gleitlager im Schnitt nach der Linie M-N der Fig. 9-, Fig. 9 den Schnitt -nach der Linie K-L der Fig. 8, Fig. io eine Zapfenkupplung mit Wälzlager als Zentrieransatz im Schnitt nach der Linie Q-R der Fig. ii, Fig. i i den Schnitt nach der Linie 0-P der Fig. io, Fig. 1.2 den Druckring für Wälzlager.
  • Die Walze, i ist nach Fig. i bis 3 m-it ihren beiden Zentrieransätzen2 mit den Lagerzapfen3 durch je eine Zapfenkupplung mit Kuppelflanschen4 verbunden. Der Zentrieransatz der Walze ist nach Fig. 2 dem Durchmesser der Walze i angepaßt und wird möglichst groß gehalten. Sein Tragdurchmesser ist zylindrisch oder ballig ausgebildet, seine Breite entspricht der Druckkraft, die zu übertragen ist. Nach dem Walzenballen hin erhält der Zentrieransatz eine Schräge 5, die sich in der gleichen Schräge des Kuppelflansches führt und die Walze beim Einlegen fest gegen den Kuppelflansch 4 drückt. Gleichzeitig erleichtert die Schräge den Ein- und Ausbau der Walze. Die Eindrehung 38 der Walze muß im Durchmesser kleiner sein als die zugehörige Bohrung 39, ebenso muß sie genügend breit sein, um das Andrücken der Walze an derr Kuppelflansch zu ermöglichen.
  • Zum Einbringen der Walze i ist der Kuppelflansch 4 entsprechend dem Durchmesser des 7,entrieransatzes 2, der Eindrehung 38 sowie der Schräge 5 der Walze mit ein-er Aussparung 7 (Fig. 3) versehen. Die Walze kann also bei gleicher Stellung beider Kuppelflansche vom Kran direkt in diese eingelegt werden. Die Zapfenkupplung wird, in der Lage, in der der Einbau am günstigsten erfolgt, durch einen Anschlag gehalten. el el Vorteilhaft wird die Aussparung7 des Kuppelflansc'hes 4 unter 45' nach oben gerichtet. Seitliche Verstellung der Kupplungen ist nicht notwendig, da die Schräge sofort für den richtigen Schluß sorgt. Alle anderen Lagen der Öffnung zum Einbau - sind aber auch möglich. Nach Einlage der Walze wird die Aussparung 7 durch ein Abschlußstück 2,8 verschlossen, das durch Schrauben 23 und Spannstifte4o in seiner Lage gesichert wird. Außerdem werden in die Bohrungen, 15 des Zentrieransatzes 2 und in die Bohruhgen 16 des Flansches 4 SPannstifte 17 eingeschlagen, Das Drehmo-merit wird von einem Keil 18, der mit dem Ansatz 2 verbunden, ist und sich in einer Nut ig des Flansches führt, übertragen. Auch die umgekehrte Anordnung ist mög lich. Eine Markierung2o, des Keiles 18 und der Nut ig nach Fig. i a Sichert die stets CY eiche Lage der Walze in der Zapfenkupplung (wichtig bei Gravurwalzen). Der Zapfen 3 des Flansches 4 ist in dem in dem Lagerkörper 30 eingebauten Walzlager 3 1 gelagerti das sich der Durchbiegung des Zapfens entsprechendeinstellt. Um bei der großen Durchmesserdifferenz zwischen Zapfen 3 und Flansch 4 bei Wälzlagerung Dauerbrüche zu vermeiden, muß der Übergang 26 zweckentsprechend ausgebildet sein. Dies wird möglich, wenn die seitliche Lage des Wälzlagers durch einen Druckring 21 festgelegt wird, der sich, in einer Eindrehung des Zapfens 3 führt (Fig. 2 und 12). Diese Konstruktion, ergibt kleinste Hebelarme der Wirkkräfte und kürzeste Verdrehungslängen. Die. Verlängerung des Zapfens 3 trägt das Antriehsrad 33 der Walze.
  • Der Zapf-en 3 erhält eine Bohrung 51 zur Beheizung des Walzenkörpers. Diese erfolgt durch ein Rohr 48, das einen kleineren Durchmesser als die Bohrun- 51 besitzt. Hierdurch entsteht ein isolierender Luftraum zwischen Heizrohr und Bohrung" d'er den Wärmeübergang auf den Zapfen behindert. Das Rohr 48 ist mittels Gewindes 49 in den Walzenkö.rper i eingeschraubt.
  • Zweckmäßig sind zu härten (brpnnhärten): Keil 18 -und Nut ig, ebenso auch der ZentrieransatZ 2 der Walze und die Ausdrehung des Flansches 4 sowie die Bohrungen 15 und 16 zur Aufnahme der Schwerspannstifte 17.
  • Die Zapfenkupplung nach Fig. 4 bis 7 weist b. im Kuppelgegenüber der nach Fig 2 und 3 flansch4 folgende Änderungen auf. Der Flansch ist nicht aus einem Stück gearbeitet. Die Schräg-. zum Andrücken der Walze i gegen den Boden des Kuppelflansches ist als Deckelscheibe ausgebildet und besteht aus den beiden Teilen 611 und, 6b. Zum .Nachstellen der Scheibe sind die Schrauben 22 und 23 vorgesehen, so, daß stets ein sicherer Schluß der Kupplung gewährleistet ist. Beim Walzenwechsel bleibt der Teil 6a der Scheibe fest, kann, aber beim Einbau, um eine sichere Zentrierung zu erreichen, etwas gelockert werden. Teil 6b wird entfernt, wobei die Schrauben 2:2a nur um ihre, Kopfhöhe herausgedreht zu werden brauchen, da der Deckel für sie Ausbauschlitze 52 aufweist.
  • Die Bohrung des Kuppelflansches 4 ist etwas ,größer als der Durchmesser d des ZentrieranSatZCS 2 gewählt, dementsprechend ist auch dieAussparung 7 im Flansch, ausgeführt. Die einwandfreie Zentrierung der Walze i mit dem Zentrieransatz 2 in der Kupplung wird durch glasharte- Bolzen 8 erreicht, deren Durchmesser und Lage veränderlich sein kann. Durch Innenschleifen des Kuppelflansches 4 zusammen mit den Bolzen 8 lassen sich die Tragflächen der Bolzen. lehrenhaltig dem Durchmesser des Zentrieransatzes 2 anpassen. In ihrer Lage werden die Bolzen 8 durch Keile oder Stifte 9 gegen Drehung gesichert. Sie sind leicht auszuwechseln.
  • Die feste Anlage der Zentrierflächen wird durch .ein Druckstück io erreicht, das die EinbrinIg-11 öffnung7 des Flansches4 nach Einlegen der Walze i verschließt. Es greift mit seinen Nasen i i in entgprechende Aussparungen 41 des Flansches -1 ein und wird von einer Schraube 12, die in. das Gewinde 13 der Walze i eingeschraubt wird, fest angepreßt.- Durch seine Flac.hfederform stützt sich das Druckstück io beim Anziehen der Schraube 12 in den, Aussparungen41 des Flansches4 ab und drückt den Zentrieransatz 2 mittels seiner Druckflächen 14 (Fig. 5), die beliebig anzuordnen sind, in seine konzentrische Lage zum Kuppelzapfen 3. In dieser Lage wird in die- Bohrungen. 15 und 16 ein doppelter Schwerspannstift 17 eingeschlagen, dessen elastische Form etwaigen Verschleiß ausgleicht.
  • Die Schraube 12 kann:, wie Fig. 7 zeigt, auch im Gewinde 24 des Druckstückes io geführt werden. Sie stützt sich in der mit ein-er DruckplattC 25 versehenen Bohrung der Walze i ab und preßt den Zentrieransatz 2 in seine konzentrische Lage zum Zapfen 3.
  • Eine Zapfenkupplung mit Gleitlagerung zeigen Fig. 8 und g. Der Zapfen 3 läuft im pendelnd gelagerten Gleitlager 32. Der Kuppelflansch 4 erhält eine Bohrung nach dem Durchmesser- des ZentrieransatZeS 27. Beide sind gehärtet und lehrenhaltig ,geschliffen. Zum Einlegen der Walze erhält der Kuppelflansch 4 eine Öffnung 42. Die Anpressung des Zentrieransatze#s 27 erfolgt durch Schrauben 43. Das Drehmoment wird von den beiden Keilen:29 und 44 übertragen, die um i8o oder i2o' versetzt sind. Das Einbringen der Walze kann bei zwei Keilen, im Gegensatz zu den vorher- beschrieben-en Zapfenkupplungen, nicht ohne Scitenverschiebung der Walze i oder der Zapfenkupplung erfolgen. Deshalb wird die dem Antrieb, gegenüberliegend,-ZapkAupplung um die gesamte Keilhähe verschiebbar angeordnet. (Luft zwischen Zapfenbund 45 und Lagerbund 53 oder nach Fig. i zwischen Kugelager 31 und Haltescheiben 5o.) Die Walze wird mit dem Zentrieransatz 27 in den Kuppelflansch 4 gelegt, wobei die Lage der Walze nach Fig. i a markiert ist. Die Schrauben 43 werden angezogen, und die Walze i ist mit der Zapfenkupplung fest verbunden. In Fig. 8 ist der Zentrierzapfen 27 als Büchse ausgebildet und mittels Keils oder Vielkeilen mit der Walze i verbunden. Er kann unabhängig vom Material der Walze aus hochwertigern Material hergestellt und anschließend gehärtet und geschliffen werden. Statt der Keilverbindung kann der Zentrierzapfen auch warm auf den Zapfen der.Walze aufgezogen werden. Selbstverständlich ist auch, bei den vorher beschriebenen Konstruktionen nach Fig. i bis 7 die Herstellung des ZentrieransatZeS 2 aus hochwertigem Material und seine feste Verbindung mit der Walze gegeben. Der Keil 18 in Fig. 2 und 3 bzw. die Keile:29 und 44 in Fig. 8 und 9 werden dann zweckmäßig mit dem Zentrieransatz 2 bzw. 27 aus einem Stück gefertigt.
  • Nach Fig. io und ii kann der Zentrieransatz der Walze i als Wältlager 35 ausgebildet werden. Auf dem Walzenzapfen 36 wird das Wälzlager 35 befestigt, und zwar wie Fig. io zeigt, z. B. durch einen Seegering oder andere Mittel. Der Walzenzapfen 36, der aus hochwertigem Matetio-l- gefertigt und in den Walzenbüllen warm eingezogen sein kann, wird an seinem Kopf zur Übertragung des Drehmo-mentes z. B. mit Keilen 37 ausgeführt. Das Einlegen der Walze i ih den Kuppelflansch, dessen Bohrung wieder nach dem Außendurchmesser des Wälzlagers 35 konzentrisch mit dem Zapfen 3 geschliffen wurde, erfolgt durch die Aussparung 7 des Kuppelflansches. Nach Einlegen der Walze wird die Öffnung durch das Abschlußstück 34 verschlossen, das durch Schrauben. 4# und Spannstifte4;7 in seiner Lage gehalten wird. Die geteilte Deckelscheibe 6a und 6b sorgt für seitliche Festle,#lung des Wälzlagers. In besonderen Fällen kann bei dieser Konstruktion die Zapfenkupplung selbst feststehen, so. daß sich die Walze irn Wälzlager 35 drehen kann, z. B. Mitteelwalzen bei Kalandern, die nicht angetrieben werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Walze, insbesonder e Kalander- oder Walzwerkswalze mit innerhalb der Walzenständer befindlichen Kupplung-en für den WaVienkörper und die Lagerzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lagerzapfen (3) mit einem derart ausgebildeten Kuppelflansch. (4) versehen ist, daß der Zentrieransatz (2) des Walzenkörpers (i) in diesen Flansch (4) einschiebbar ist, ohne daß eine Axialverschiebung eines oder beider Lagerzapfen (3) erfolgt.
  2. 2. Walze nach. Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelflansch (4) des Zapfens (3) als Tasche (7) ausgebildet ist, in die der Zentrieran#satz (--) des Walzenkörpers (i) eingelegt und durch ein Abschlußstück (28, 10, 34) od. dgl. gehalten ist. 3. Walze nach Anspruch i und 2-, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrieranisatz (2) durch eine geteilte Deckelscheibe (6a, 6b) gegen den Flansch (4) geschoben ist (Fig. 4 bis 7). 4. Walze nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrieransatz (2) durch ein Druckstück (io) gehalten ist, dessen Nasen (i i) in Aussparungen (41) des Flansches (4) eingeschoben werden und das mittels einer Schraube (1:2) angepreßt wird (Fige 4 bis 7). 5. Walze nach Anspruch. i bis 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß. der Zentrieransatz (?-) auf Bolzen (8) innerhalb des Flansches (4) gelagert ist (Fig. 4 und 5). 6. Walze nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrieransatz (2-7) in den Flansch (4) eingelegt und mittels Schratiben (43) befestigt ist (Fig. 8, 9). 7. Walze nach Anspruch i bis 6, dadurch .gekennzeichnet, daß der für sich hergestellte Zentrieransatz (27) auf einem Zapfen des Walzenkörpers (i) befestigt ist (Fig. 8 und 9). 8. Walze -nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrieransatz durch ein Wälzlager (35) gebildet ist, das auf den Walzenzapfen (36) aufgebracht ist (Fig. io). g. Walze nach. Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Heizungsrohr (48) mit Spiel durch den hohl-en Lagerzapfen (3) gesteckt und in dem Walzenkörper (i) durch Verschrauben (49) od. dgl. befestigt ist (Fig. 2). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.800932.
DEP47634A 1949-07-02 1949-07-02 Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze Expired DE891642C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47634A DE891642C (de) 1949-07-02 1949-07-02 Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47634A DE891642C (de) 1949-07-02 1949-07-02 Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE891642C true DE891642C (de) 1953-10-01

Family

ID=7382526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP47634A Expired DE891642C (de) 1949-07-02 1949-07-02 Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE891642C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934371C (de) * 1953-06-27 1955-10-20 Benteler Werke Ag Lagerung fuer Walzen aller Art mit getrennten Lagerzapfen
DE1268443B (de) * 1963-03-04 1968-05-16 Leipzig Veb Druckmasch Werke Walzenlager fuer Druckmaschinen od. dgl., bei dem die Achsstuempfe der Walzen in dieLagerstellen eingelegt werden
DE1279031B (de) * 1963-01-14 1968-10-03 Albert Schnellpressen Kupplung fuer den Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen
WO2000005062A1 (de) * 1998-07-20 2000-02-03 Bernd Teller Kompaktierwerk für eine pulververdichtungsmaschine
DE10317312A1 (de) * 2003-04-14 2004-11-25 Langenstein & Schemann Gmbh Vorrichtung zum Halten wenigstens einer Walze einer Walzmaschine
DE102008027968A1 (de) 2008-06-12 2009-12-17 Langenstein & Schemann Gmbh Walzmaschine und Verfahren zum Wechseln der Walzen oder der Walzenwerkzeuge der Walzmaschine
DE102010060658A1 (de) 2010-11-18 2012-01-19 Langenstein & Schemann Gmbh Walzmaschine zum Umformen von metallischen und/oder eisenhaltigen Werkstücken mit geklemmten Drehlagern und Verfahren zum Wechseln der Walzen oder der Walzenwerkzeuge der Walzmschine
DE102016123919A1 (de) * 2016-12-09 2018-06-14 Weber Maschinenbau Gmbh Breidenbach Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmittelprodukten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE800932C (de) * 1948-10-02 1950-12-14 Dornbusch & Co Praegekalander

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE800932C (de) * 1948-10-02 1950-12-14 Dornbusch & Co Praegekalander

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934371C (de) * 1953-06-27 1955-10-20 Benteler Werke Ag Lagerung fuer Walzen aller Art mit getrennten Lagerzapfen
DE1279031B (de) * 1963-01-14 1968-10-03 Albert Schnellpressen Kupplung fuer den Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen
DE1268443B (de) * 1963-03-04 1968-05-16 Leipzig Veb Druckmasch Werke Walzenlager fuer Druckmaschinen od. dgl., bei dem die Achsstuempfe der Walzen in dieLagerstellen eingelegt werden
WO2000005062A1 (de) * 1998-07-20 2000-02-03 Bernd Teller Kompaktierwerk für eine pulververdichtungsmaschine
US7112052B1 (en) 1998-07-20 2006-09-26 Bernd Teller Powder compacting machine
DE10317312A1 (de) * 2003-04-14 2004-11-25 Langenstein & Schemann Gmbh Vorrichtung zum Halten wenigstens einer Walze einer Walzmaschine
DE102008027968A1 (de) 2008-06-12 2009-12-17 Langenstein & Schemann Gmbh Walzmaschine und Verfahren zum Wechseln der Walzen oder der Walzenwerkzeuge der Walzmaschine
DE112009001393B4 (de) * 2008-06-12 2016-06-23 Langenstein & Schemann Gmbh Walzmaschine zum Umformen von metallischen und/oder eisenhaltigen Werkstücken und Verfahren zum Wechseln der Walzen oder der Walzwerkzeuge der Walzmaschine
DE102010060658A1 (de) 2010-11-18 2012-01-19 Langenstein & Schemann Gmbh Walzmaschine zum Umformen von metallischen und/oder eisenhaltigen Werkstücken mit geklemmten Drehlagern und Verfahren zum Wechseln der Walzen oder der Walzenwerkzeuge der Walzmschine
DE102010060658B4 (de) * 2010-11-18 2014-11-20 Langenstein & Schemann Gmbh Walzmaschine zum Umformen von metallischen und/oder eisenhaltigen Werkstücken mit geklemmten Drehlagern und Verfahren zum Wechseln der Walzen oder der Walzenwerkzeuge der Walzmschine
DE102016123919A1 (de) * 2016-12-09 2018-06-14 Weber Maschinenbau Gmbh Breidenbach Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmittelprodukten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2206912C3 (de) Walzgerüst
DE1254108B (de) Walzenzapfenlager
DE891642C (de) Walze, insbesondere Kalander- und Walzwerkswalze
DE2734380A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer eine walzwerks- bzw. drehwalze
EP0040808B1 (de) Walze
DE2650692A1 (de) Kupplung einer spindel oder welle mit einem zum anschluss des anschlussendes einer walze dienenden teil
DE3531843A1 (de) Walzgeruest mit in zwei parallelen walzenstaendern gelagerten und an einer seite mit antriebselementen kuppelbaren tragwellenpaaren
DE2035698A1 (en) Roll neck bearings - changed rapidly using a bayonet-type connection
DE636325C (de) Walzwerk mit auf ihren Achsen fliegend aufgesetzten Walzen, insbesondere zum Auswalzen von Scheiben fuer Kraftfahrzeugscheibenraeder
DE4441019C2 (de) Wellenkupplung
EP0293670B1 (de) Vorrichtung zum axialen Verschieben von sich drehenden Walzwerkswalzen
DE1811614C3 (de) Walzscheibenbefestigung für Draht-, Streckreduzler-Walzwerke und dergleichen Walzwerksmaschinen
DE2549709A1 (de) Vorrichtung zum festspannen eines fliegend gelagerten rotationskoerpers, insbesondere einer walzscheibe auf einer antriebswelle
DE2832966A1 (de) Einrichtung zum drehfesten verbinden von mit wellen oder wellenzapfen umlaufenden maschinenteilen, beispielsweise walzen
DE936965C (de) Verfahren zum Einbau paarweise angeordneter, mit Vorbelastung versehener Waelzlager
EP0301286B1 (de) Spannvorrichtung für Ringkörper auf einer beidseitig gelagerten Welle
DE69303519T2 (de) Kopflageraufbau zum drehenden Abstützen von Wellen und dergleichen
DE1286490B (de) Walzwerkswalze
DE891396C (de) Tiefdruckformzylinder
DE102008018590B4 (de) Zylinder für eine lösbare Verbindung mit mindestens einem Arbeitsmittel
EP0574682A2 (de) Kupplung zum reibschlüssigen Verbinden einer Welle mit einem Maschinenteil
DE654330C (de) Schraubenfederreibungskupplung zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere fuer den Antrieb der Schleppwalzen von Schleppwalzwerken
DE938007C (de) Walzwerkswalze
DE2653908C2 (de) Lagerungsanordnung für Kreuzgelenke
DE724198C (de) Klemmkupplung mit Belastungsverteilung auf die Klemmglieder, insbesondere fuer Schaltwerksgetriebe von Kraftfahrzeugen