Verfahren und Maschine zum Zusammensetzen von Furnieren Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum Zusammensetzen von Furnieren un ter Anwendung von Hitze und Druck mit Hilfe eines in der Wärme plastischen, klebefähigen, sm Vergleich zur Länge schmalen,
auf die mit ihren Längskanten aneinanderliegenden Furnieren aufzu bringenden Verbindungsmittel. Aufgabe der Erfin dung ist ,es, ein Verfahren und eine Maschine zum Zusammensetzen von .Furnieren zu schaffen, die neben einer erhöhten Durchlaufleistung :auch eim bessere Verklebung der Furniere miteinander ge stattet.
Gemäss der Erfindung wind bei dem Verfahren zum Zusammensetzen von Furnieren unter Anwen dung von Hitze und Druck mit Hilfe eines in der Wärme plastischen, klebefähigen, im Vergleich zur Länge schmalen, auf die mit ihren Kanten aneinan- ,der li.eganden Furnieren aufzubringenden Verbin dungsmittel ein mehrfaseriger, mit einem Kleber versehener,
beim Aufbringen nicht schmelzender Glasseidenfaden die Furnierfuge mehrmals übergrei- fend, beispielsweise wellenförmig, schlangenlinien- förmig, 5chleifenartig, aufgebracht.
Dabei kann der :mehrfaserige Glasseidenfaden vordem Auflegen m't dem Kleber imprägniert, benetzt oderummantelt, )dann getrocknet und nach dem Auflegen heiss @auf- gewalzt werden.
Die erfindungsgemässe Maschine zur Durchfüh rung des erfindungsgemässen Verfahrens, mit einer Fördereinrichtung für die durchlaufenden, Furniere rund einem darüber .angeordneten Druckorgan zum Aufdrück 2n des Verbindungsmittels, ist Jadurch ge kennzeichnet, dass dem Druckorgan ein ,die Fuge der zusammenstossenden Furniere wechselweise überquer ender Schwenkarm vorgelagert ist, der dem Druck organ den Verbindungsfaden zuführt.
Unterhalb einer Arbeitsplatte kann eine die För dereinrichtung für die Furniere und :den Exzenter trieb für ,den Schwenkarm synchron antreibznde An- triebseinrichtungangeordnet sein, wobei die Ver#bin- dung zwischen :
dieser Antriebseinrichtung und diesem Exzentertrieb durch parallel übereinanderliegende Antriebswellen mit dazwischenge-schalt tem überset- zungs- oder Untersetzungsgetriebe hergestellt sein kann.
Im oberen und unter=n Bereich des Maschinen ständers lassen sich Führungsvorrichtungen wie Haspelräder zum Transport des Verbindungsfadens anordnen, die beispi lsweise :
an ihrer Nabe mit auf dem Umfang gleichmässig verteilten Speichen ausge stattet sind, welche an ihren Enden jeweils ein in seiner Stärke sehr geringes Transportblatt tragen, das durch seinegeringe Stärke ein einwandfreies Trans- p@ortier2n des Verbindungsfadens ohne eine Beschä digung oder Abnahme wie Abstreifen des auf :
den Faden aufgetragenen und .angetrockneten Klebers ermöglicht. Dabei ist es zweckmässig, bei parallel nebeneinanderliegenden Haspelrädern zum günstigen Fadenverlauf ,d ren Achsen gegeneinander versetzt .in einer Schräglage vorzusehen.
Bei einer Ausführungsform ist eine teilweise von einem Gehäuse abgedeckte Druckrolle vorzugsweise mit einer Heizeinrichtung ausgestattet, die !durch eine in deren Gehäuse angeordnete Luftdüse mit nachge schalteter Heizspirale oder dergleichen mit Thermo stat zur Temperaturregelung gebildet sein kann.
Bei einer anderen Ausführungsform ,ist unterhalb der Arbeitsplatte eine Spule m=it aufgespultem Ver bindungsfaden angeordnet, der eine Fadenführung und eine Leimeinrichtung angeschlossen sind.
Ein (dabei an der Unterseite ödes Leimbeh=älters vorge sehener Beleimungskopf kann mit zwei .gegenüber- liegenden Düsen ausgestattet .sein, wobei die einführ- seitige Düse einten dem Fadendurchmesser engepass- ten,Kanal hat und ;
die .ausführseitige Düse eine nach aussen zeigende spitzkegelige Bohrung aufweisen kann.
Die Druckrolle kann auch mit Fadenführung @an einem oberhalb des Arbeitstisches ;auf einer Füh- rungsschiene in Arbeitsrichtung verschiebharen Schlitten versehen werden, wobei der Druckrolle zwei gegenläufig arbeitende, ;
die Furniere fugendicht ,zu- sammenziehende obere Einzugsrollen vorgeschaltet sein können.
Im mittleren Bereich der Arbeitsplatte lassen sich in dessen Längsrichtung in gewissen Abständen; hin- terümanderliegende und höhenbewegbare Anschlag- bzw. Führung elemente für die Furniere vorsehen, die während :
des Überlaufes des Schlittens selbsttätig versenkbar angeordnet sein können.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei- spiel.-, der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ma- schine zum Zusammenkleben von Furnieren mit in einem Arbeitstisch gelagerten Transportscheiben und oberer Druckrolle mit vorgeschalteter Fadenfüh-
rungseinrichtung, Fig. 2 :ein.-, Draufsicht auf zwei durch einen schlangenförmig geführten Faden verbundene Fur niere, Fig. 2a eine Draufsicht auf zwei durch ;einen :
schleifeiförmig geführten Faden verbundene Fur niere, Fig. 3 eine Vorderansicht einer abgeänder ten Furnierzusammenklebemaschine im teilwei sen Schnitt, Fig. 4 eine Seitenansicht ,derselben Furnäerzu- sammenklebc ;m;
aschine teilweise gmchnitten, Fig. 5 eine schematische .Darstellung ,zweier hin- tereinander geschalteter, zur ,Fadenförderung vorge sehener Hasp@elräder ;derselben Furnierzus:
ammen- klebemaschine, Fig. 6 eine Draufsicht auf die Einrichtung ,zur Fadenführung ,derselben Maschine beim Verklieb= zweier Furniere, Fig. 7 eine Seitenansicht ,im Längsschnitt einer Leimeinrichtung,
Fig. 8 eine Seitenansicht einer weiter ;abge'änd;er- ten Eurnierzusammenklebemaschine.und Fig. 9 eine Draufsicht .auf die Fadenführung ,der Furnierzusamm nklebemaschme.gemässFig. B.
In einem Arbeitstisch 1 :einer Furnier-Zuram- mensetz- oder Klebemaschine .(vergl. F:ig. 1) drehen sich gegenläufig zwei Tellerscheiben la und 1b, welche die durchlaufenden Furniere ;(nicht td:
arge- stellt) mit ,den Kanten fugendicht zusammendrücken. Über .diesen Tellerscheiben la, 1b läuft eine Druck- rolle 2 frei um, die ;
derart ,beheizt wird, dass ihre äussere Walzfläche eine Temperatur von beispiels weise 100 bis 250 C zeigt.
Dieser Druckrolle 2 ist eine Führungseinrichtung 3 vorgeschaltet, die bei spielsweise trichter- oder ösenförmig gestaltet ist und :durch einen Exzentertrieb 4 oder dergleichen quer zur Durchlaufrichtung der Furniere hin und her bewegt wind.
Ein von oben zugeführter Faden 5 schiebt sich durch diese Zuführungseinrichtung 3 ,und wird bei ;deren Beweaung etwa schlian#genlinien- förmig auf die beiden,dicht aneinanderliegenden Fur- niere aufgelegt (Fig. 2).
Dieser zweckmässig vielfase- rige Faden 5, wie Glasseidenfaden, ist vorher mit einem Kleber benetzt oder ummantelt, der sich im ,danach angetrodkneten oder getrockneten Zustande ;durch @einfaches Aufwalzen mit Hilfe :der heissen Druckrolle 2 mit der Oberfläche der .durchlaufenden Furniere verbindet und :
damit ,den Faden 5 aufklebt. Als Kleber kommen hierfür ,insbesondere Kleber in Betnacht, die als sogenannte Kontaktkleber als syn thetische Kleber unmittelbar vor der Berührung mit ,den Furnieren nichtangefeuchtet werden müssen, sondern .durch Druck unter Erhitzung sich mit dem Holz verbinden, ohne jedoch .in :dieses einzudringen.
Eine abgefed2rte Druckrolle 2 kann sich leicht ,den verschiedenen Furnierstärken anpassen, wobei die unteren Telilerscheib:
en la, 1g- durch Hebelarm- awsgleich oder dergleichen feine Unterschiede zwi- sehen .den beiden Furnieren ausgleichen, so dass ,der vielfaserige Faden 5 möglichst flach .ausgebreitet auf den Furnieren aufg klebt wird.
Die Form der Schlan- genlinien wird .durch die Durchlaufgeschwindigkeit ;der Furniere und @d'ie Hubzahl ,des Exzentertriebes 4 bestimmt.
Ein derartig ;aufgeklebter Faden 5 hält die an- ainanderliegervden Furniere sicher fest. Er kann so wohl auf der Rückseite der Furniere aufgeklebt wer den .als auch auf Ader Vondenseite, von der ,er sich schnell ,abschleifen lässt.
Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Aus führungsbeispiele der Fadenform. Dabei greifen die Fadenbogen jeweils beispielsweise 5 bis 20 mm über die fugendicht ;aneinanderliegenden benachbarten Furniere und erstrecken sich ;beispielsweise schlan- ;gen-, schleifen-, zickzackformzg oder dergleichen.
Ein abgeändertes Ausführungsbeispiel einer Ma schine zum Zusammenkleben von Furnieren (vgl. Fsg. 3 bis 7) weist einen Maschinenständer 10 mit ,oberer .einseitiger Arbeitsplatte 11 auf, in oder zum Transport der zu verbindenden Furniere 12a, 12b mehrere gegenläufige Tellerscheiben 13a, 13b, Trans- portketten oder -bändet oder dergleichen angeordnet sind.
Unterhalb der Arbeitsplatte 11 ,ist ein Gehäuse 14 mit einer Antriebseinrichtung (nicht ,dargestellt) vorgesehen, die zur Steuerung sämtlicher Einrichtun- gen der Furnderzusammensetzmaschinedient. Der allseitig geschlossene Maschinenständer 10 lässt durch Türen oder dergleichen (nicht dargestellt)
einen Zu gang zu dessen Innenraum und trägt auf der Ober seite einseitig ein etwa winkelförmiges ,und mit seiner Breite schmaler gehaltenes Gehäuse 15, das durch seine um die Arbeitsplatte 11 herumgeführte Aus- bildung eine hn Bereich der Arbeitsplatte 11 vor- gesehene Aussparung zum Durchlaufen der Furniere <I>12a,
12b</I> freilässt.
Oberhalb oder Arbeitsplatte 11 lagert stirnseitig .am Gehäuse 15 :ein zylindrisches Gehäuse 16, das in seinem vorderen Bereich eine Druckrolle 17 auf nimmt, wobei deren Oberfläche .zur Verhinderung einer Reibung durch Hochglanzpolieren oder der gleichen porenfrei ausgebildet ist. Der Arbeitsdruck der Druckrolle 17 kann durch ein am Gehäuse 15 angeordnetes einstellbares Gewicht 18 federnd regu liert werden.
Im rückwärtigen Gehäuseteil ist eine ,Düs.,- 19 zum Einblasen der Luft in Idas Cehäuse 16 vorgesehen; zwischen Düse 19 -und Druckrolle 17 ist eine Heizspirale 20 geschaltet, die die ein strömende Luft und die damit beaufschlagte Druck rolle 17 erwärmt (vgl. Fig. 6).
Zur Temperaturregelung kann die Heizspirale 20 mit einem Thermostat (nicht dargtstellt) :ausge stattet sein. Im unteren Bereich des Maschinenstän @ders 10 (vgl. Fig. 3) lagert eine Spule 21 aus einem aufgespulten Verbindungsfaden 22, wie Glasseiden faden, Textilfaden, Kunststoff-Faden oder iderglei- chen.
Vor der Spule 21 ist im unteren Bereich des Maschinenständers 10 eine Fadenführung 23 ange- @ordnet. Zwischen Fadenführung 23 .und Spule 21 ruht ein Behälter 24 mit einer Klebeflüssigkeit, der einen nach unten ragenden Fadenbeleimun:gskopf 25 besitzt.
In diesen Beleimungskopf 25 sind zwei sich gegenüberliegende Düsen 26, 27 angeordnet, die derart ausgebildet sind, @dass die einführseitige zylin- derförmige Düse 26 mit einem .zylindrischen Kanal 28 ausgestattet ist, der im Durchmesser grösser .als der Fadendurchmesser gehalten und behälterinrren- seitig.ab:
gedichtet ist, während die gegenüberliegende ausführseitige Düse 27 eine :spitzkeglige Bohrung 29, bei der die Spitze nach aussen zeigt, aufweist (vgl. Fig. 7).
Im unteren Maschinenständerbereich sind zwei in einem gewissen Abstand nebeneinander :angeord nete, als Fadenfördereinrichtung dienende Haspel räder 30, 31 vorgesehen, idie mit ihren Achsen 30a, 31a etwa auf :gleicher Höhe liegen und durch eine Kette, Riemen 32 oder dergleichen miteinander ge kuppelt und,somit synchron angetrieben sind.
Das Haspelrad 31 ist mit einer Achse 31a ge genüber der Achse 30a des Haspelrades 30 .aufs seiner waagrechten Ebene verlagert und steht mit einer gewissen Neigung schräg zum waagrecht ge lagerten Haspelrad 30 (vgl. Fig. 5).
Die Haspelräder 30, 31 zeigen eine zylindrische Nabe 33, an der mehrere auf dem Umfang gleich mässig verteilte, beispielsweise acht Speichen 34i starr befestigt sind, ,die .an ihrem freien Ende jeweils,ein in Laufrichtung .der Furniere 12a, 12b .gerichtetes, z. B. rechteckiges Transporbblatt 35 aus Metall oder der gleichen besitzen (vgl. F.ig. 3).
Die in dem Gehäuse 14 vorgesehene Antriebs einrichtung, wird @durch einen unteren, Motor 36 über eine Kette, einen Riemen 37 oder dergleichen angetrieben; aus dem Gehäuse 14 ragt unterhalb ider Arbaitsplatte 11 eine Antriebswelle 38 heraus, @die endseitig in einem Lagergehäuse 39 drehbar ge führt ist und mit einem auf ,
dem .aus idem Lagexge- häuse 39 herausstehenden Wellenteil aufgesetzten Zahnrad 40 versehen ist. In dieses Zahnrad 40 greift ein Über- oder Untersetzungsgetriebe 41, das ,die Drehbewegung der .unteren Antriebswelle 38 auf eine oberhalb der Arbeitsplatte 11 verlaufende wei tere Antriebswelle 42 überträgt.
Die obere Antriebswelle 42 besitzt im Bereich des Über- oder Untersetzungsgetriebes 41 ein Schnek- keng.etrieb,-. 43, Idas mittels einer Kette oder :dierglei- ch:en 44 die Drehbewegung der Antriebswelle 42 auf das untere Haspelrad 31 überträgt;
dabei ist das Haspelrad 31 mit einer Kupplung, beispielsweise einer elektromagnetischen Kuppelung 45, ausgestat tet, die eine Unterbrechnung der Drehbewegungs- übertragung bewirkt und bei Bewegung ,der Antriebs welle. 42 das Haspelriad 31 in Stillstand versetzen kann.
Die Steuerung dieser elektromagnetischen Kupp lung 45 erfolgt durch einen oberen Schaltfinger 4.6; durch eine am freien Ende des Schaltfingers 46 vorgesehene Öse 46a läuft der von den Haspelrädern 30, 31 kommende und über ein weiteres oberes, im Durchmesser jedoch kleineres Hasp.elrad 47 ge förderte Verbindungsfaden 22, wodurch bei Faden überschuss der in Normalstellung schräg nach oben stehende Schaltfinger 46 (vgl.
Fig.3) durch sein Gewicht nach unten bewegt wird und dabedie elek- tromagnetische Kupplung 45 :ausschaltet, so dass idie Verbindung zwischen den Haspelrädern 30, 31 und ,der Antriebswelle 42 unterbrochen ist.
Zum gleichmässigen und störungsfreien Faden verlauf :sind im oberen Bereich des Gehäuses 15 zwei Führungsrollen 48, 49 angeordnet, wobei idie Führungsrolle 48 im Bereich des Schaltfingers 46 rund die ,andere Führungsrolle 49 im Bereich des Gestelles 16 gelagert ist.
Das freie Ende der Antriebswelle 42 ist ,mit einem Exzentertrieb 50 ausgestattet, :der eine be- weglichgelagerte .Schubstange<B>51</B> aufweist, ,die an ein am Gehäuse 15 .drehbar gelagertes Nasenlager 52 aasgelenkt ist.
Die zur Druckrolle 17 gerichtete untere Seite .des Nasenlagers 52 trägt .einen starr befestigten Führungsschuh 53, .der einen aus Draht, Blech oder .dergleichen geformten Ausleger 54 mit endseitiger Öse für .den Verbindungsfaden 22 auf- weist. Durch die Öse des Auslegers 54 verläuft der die Furniere 12a,
12b verbindende Faden. 22 und wird mittels des unterhalb der Druckrolle 17 hin und her :schwenkenden Auslegers 54 auf idtie Furniere 12a, 12b aufgelegt (vgl. Pfeilrichtung ein Fig. 6).
Der Druckrolle 17 sind eine obere angetriebene und eine untere frei laufendeRTI ID="0003.0217" WI="22" HE="4" LX="1603"LY="2596"> Transportrolle <I>55a,</I> <I>55b</I> nachgeschaltet, die die zusammengeklebten Fur- Eiere 12a, 12b von der Arbeitsplatte 11 iabnehmen und aus der Maschine heraustransporieren.
Die Arbeitsweise oder vorbeschriebenen Maschine zum ,Zusammenkleben von Furnieren äst wie folgt:
Zwei zu verbindende Furniere 12a, 12b werden in Pfeilrichtung A (vgl. Fig. 6) .auf der Arbeitsplatte 11 mit den eingelassenen gegenläufigen Tellerschei ben 13a, 13b, @die gleichzeitig ein ;gutes Zusammen führen der benachbarten Furnierkanten bewirken, unter, die federnd gelagerte Druckrolle 17 ;
transpor- tiert. Gleichzeitig wird der Glasseidenfaden 22 von ider Spule 23 abgewickelt, @durch die Fadenführung 23 und den Beleimungskopf 25 (Vgl. Pfeilrichtung B in Fig. 7) geführt, in idiesem mit .Kleber benetzt ,
und dann über die Haspelräder 30, 31 und 47 sowie den Führungsrollen 48, 49 zum. Führungsschuh 45 weitergeleitet. Während:
Ides Durchlaufes des. Gläs- seidenfadens 22 durch Aden Innenraum des Maschi- nenständers 10 trocknet dieser und kommt somit zwar mit Kleber versehen, faber trocken in. den Aus leger 54 des Führungsschuhes 53.
-Die Transport- blätter 35 der Haspelräder 30, 3.1 und 47 sind in ihrer Stärke besonders dünn gehalten, um beim Transportdes Glasseidenfadens 22 den aufgetragenen Kleber nicht abzunehmen oder zu zerstören.
Der .aus dem Belaimungskopf 25 .kommende Fadem 22 wird von den Transportblättern 35 des Haspelrades 31 erfasst und von idiesem auf das Haspelrald 30 transportient;
durch die Schrägstellung des Haspelrades 31 wandert ider mehrfach um beide Haspelräder 30, 31 umlaufende Faden 22 spiral- förmig von denn .aufwickelseitigen Randbereich ides Haspelrades 31 -zu dessen anderem Raüdberench und gelangt von ,
dort zu dem oberen Haspelrad 47 (wgl. Fig. 3 und 5). Wird durch idie Haspelräder 30, 31 mehr Faden 22 dem Ausleger 53 zugeführt, als verbraucht wird, so, fällt der Faden 22 zwischen Haspelrad 47 und Führungsrolle 48 nach unten,
bewirkt durch das Gewicht des Schaltfingers 46 (vgl. Fig. 3), dar :
in einer igewissen Stellung die Kupp lung 45 des mit der Antriebswelle 42 synchron laufenden Haspelrades 31 ausser Tätigkeit bringt und somit ein Stillsetzei ider Haspelräder 30, 31 bei Weiterlauf ider Antriebswelle 42 und somit Ar- ,heften des Führungsschuhes 53 hervorruft.
Ist der überschüssige Faden 22 verbraucht, ent steht wieder eine gewisse Zugspannung des Fadens 22; @dadurch schwenkt der Schaltfinger 46 wieder. .in seine Normalstellung, und idie somit eingeschaltete Kupplung 45 stellt :
die Verbindung zwischen An- triebswelle 42 und Haspelräider 30, 31 in oder Bewe gung wieder her.
Die Antriebswelle 42 setzt während der vorbe- schriebenen Vorgänge den Exzentertrieb 50 in eine kreisende Bewegung, so @dass die daran angelenkte Schubstange 51 hin und her bewegt wird. Bei idieser hin und her gehenden Bewegung ,der .Schubstange 5,
1 macht das daran angelenkte Nasenlager 52 eine pendelnde Schwenkbewegung, die auf den starr daran befestigten Führungsschuh 53 übertragen wird (vgl. Pfeilrichtungen in Fig. 6).
Der durch den Ausleger 54 [des Führungsschuhes 53 laufende Glasseidenfa den 22 wind dabei zickzack-, wellen-, schlangenför- mig oder dergleichen auf die Furniere 12a, 12b :aufgelegt, so dass der Glasseidenfaden 22 sich beider- seits der .zusammenstossenden Furnierkanten er streckt.
Durch die Düse 19 wird in den Innenraum des Gehäuses 16 Luft eingeblasen, die :eine Heizspirale 20 durchstreicht, erwärmt wird und ihre Wärme auf idie Druckrolle 17 Überträgt.
Die somit erwärmte Druckrolle 17 erwärmt wiederum beim Berühren des Glasseidenfadens 22 dessen angetrockneten Kle ber und macht ihn flüssig, so dass die Druckrolle 17 den Glasseldenfaden 22 während :
des Durchlaufens der Furniere 12a, 12b fest auf diesen taufdrückt und damit eine Verbindung zwischen den Furnieren 12a, 126 herstellt.
Die Druckrolle 17 drückt durch ihre federnde Lagerung immer .gleichmässig lauf den unterherlaufen idenGlasseidenfaden 22 und stellt eine zweckmässige Verbindung zweier Furniere 12a, 12b her.
Die Fig. 8 und 9 der Zeichnung zeigen ein aber mals abgeändertes Ausführungsbeispiel einer Ma schine zum Zusammenkleben von Furnieren. In einem Arbeitstisch 70, ,der .beispielsweise eine recht eckige Form aufweist,
sind in dessen Längsrichtung im mittleren Bereich inRTI ID="0004.0243"WI="13" HE="4" LX="1497" LY="1330"> gewissen Abständen hinter- einanderliegende Anschlagbleche 71 eingelassene, die idurch Magnee 71a und Druck federn 71b höheni- ibewegbar vorgesehen sind. Die Stirnseiten ,
dieses Arbeitstisches 70 weisen jeweils sein senkrecht mach oben stehendes Traggestell 72a, 72 auf, die in ihrem oberen Bereich eine waagrecht :und parallel zum Arbeitstisch 70 verlaufende Führungsschiene 73 @starr halten.
Auf dieser Schiene 73 ist ein ver schiebbarer Schlitten 74 gelagert, Ader in nach unten gerichteten Rahmenblechen 75 oder dergleichen eine beheizte Druckrolle 76 aufnimmt. Dieser Druckrolle 76 ist entsprechend den Ausführungen nach den Fmg. 3 bis 7 eine durch einen Exzentertrieb 77 be wegbare Fadenführiung 78,
die durch einen rendseiiig eine Öse 79 bildenden Ausleger 80 gebildet .ist, vor geschaltet.
Vor dieser Fadenführung 78 .lagern dem Schlit- ten, 74 starr befestigte, nach unten zeigende Halte bleche 81, die zwei schräg ,zueinander .gerichtete und somit gegenläufig, @d. h.
in gleicher Laufrichtung -nach zwei von einem ,Punkt gleichmässig ausstreibenden Richtungen arbeitende Einzelrollen 82a, 82b dreh bar aufnehmen. Diese, Einzugsrollen 82a,<I>82b</I> haben die Aufgabe, idie zusammenzuklebenden Furniere 83a,
83b im Arbeitsbereich .fugendicht zusammenzu- ziehen.
Der Arbeitsdruck der Druckrolle 76 kann durch ein exzentrisch an dieser gelagertes Gewicht 84 reguliert werden.
Der Schlitten 74 wind mittels einer oberen An- triebseinrichtung 85 ,auf der Führungsachse 73 ver schiebbar bewegt. Eine obere, seitlich der Maschine -angeordnete Aufnahmevorrichtung 86 hält eine fest stehende Spule 87 aus dem aufgespulten Verbin- dungsfaden 88, wie Glasseidenfaden,
TextiIfaden, Kunststoff-Faden oder dergleichen. .Dieser Spule 87 isst eine Leimeinrichtung 89, die entsprechend den Ausführungen nach den Fig. 3 bis 7 ausgebildet ist, vorgeschaltet.
Zum gleichmässigen Fadenablauf und zur erforderlichen Spannung desselben während des Arbeitsvorganges ist der sich abspulende Verbinn !dungsfaden 88 durch eine Feder oder dergleichen (nicht dargestellt) unter einer gewissen Zugspannung gehalten.
Die vorbesahriebene Maschine zurr Zu sammenkleben von Furnieren arbeitet wie folgt: Die Furniere 83a, 83b werden quer zur Arbeits- richtung beiderseits der Anschlagbleche 71 .auf Aden Arbeitstisch 70 gelegt und mit ihren Längsseiten vor die Anschlagbleche 71 gedrückt.
Der durch ;die An- triebseinrichtung 85 in ,Pfeilrichtung C (vgl. Fig. 8) bewegte Schlitten 74 edasst mit seinen vorderen Einzugsrollen 82a,<I>82b</I> die Furniere 83a, 83b, wobei nach gewisser Zeit die zwischen den nebeneinander liegenden Furnieren 83a, 83b vorstechenden Anschlag bleche 71 automatisch versenkt werden,
so @dass die Einzugsrollen 82a, 82b ,durch ihre gegenläufige Ar- !beitsweise :die Furniere 83a, 83b fugendicht zusam- menziehen.
Der sich von der Spule 87 abspulende Verbin- ,dungsfaden 88 wind beim Durchlauf durch die Leim- einrichtung 89 mit .einem Klebemittel versehen, das während der Laufzeit .zur Fadenführung 78 trocknet und somit der Faden 88, mit angetr.ockne@tem Klebe- mittel versehen, in die Öse 79 ;
des Auslegers 80 gelangt. .Der synchron mit der Bewegung,de-s Schlit tens 74 arbeitende Exzentertrieb 77 .setzt die Faden führung 78 in eine kreisende und den daran befe stigten Ausleger 80 mit Öse 79 in eine pendelnde Schwenkbewegung,
so dass der durch idie öle 79 laufende .Gliassefidenfaden 88 sich dm Bereiche der zusammenstossenden Furnierkanten zickzack-, wel len-, :
schlangen-, schleifeiförmig oder @dergleichen er- streckt und somit beiderseits der Fumierstossfuge verläuft. Die beheizte Druckrolle 76 erwärmt beim Berühren des Verbindungsfadens 88 @dessen ange trocknetes Klebemittel und macht es flüssig, so dass die Druckrolle 76 den Verbindungsfaden 88 wäh- rend:
der darüberlaufenden Bewegung des Schlittens. 74 fest auf die Furniere 83a, 83b aufdückt und damit eine Verbindung zwischen den Furnieren her- stellt. Die Druckrolle 76 drückt durch ihre zweck mässige Lagerung während ihres Laufes (Abrollens) über den Verbindungsfaden 88 immer gleichmässig ,
auf denselben und stellt eine einwandfreie Verbin- dung zweier Furniere 83a, 83b her. Nachdem der Schlitten 74 die gesamte Furnier länge überlaufen hat und die Verbindung zwischen zwei Furnieren 83a, 83b hergestellt ist, läuft der Schlitten 74 durch Umschalten der Antriebseinrich- tung 85 wieder in seine Aus@gangsstellunig zurück,
die verbundenen Furniere werden vom Arbeitstisch 70 abgenommen, und der neue Arbeitsvorgang kann beginnen.
Bei dieser Maschine zum Zusammenkleben von Furnieren führt die Arbeitsbewegung der Schlitten- 74,aus, und,die zusammenzuklebenden Furniere ver harren auf Odem Arbeitstisch.
Diese Maschine ist einfach in .ihrer Konstruktion, leicht in ihrer Handhabung und zeigt in günstiger Weise eine geringe Baugrösse.
Der besondere Vorteil der Erfindung liegt in einer hohen Festigkeit der Verbindung, in der B,e- seitigung istörender Nachteile bisheriger P.aplerklebe- ,streifen und der Möglichkeit, hohe Durchl@aufge- schwIrndigkeiten für die Furniere .zu erzielen.
Dabei wird durch den dünnen Faden eine fast 100%ige, Klebfläche im Bereich der Fuge freigehalten. Ausser- ,dem stellt sich,der Arbeitsaufwand und der Material verbrauch bei einer erfinldungsgemässen Maschine wesentlich preisgünstiger, als es bisher .bei Papier- klebestreifender Fall war.