CH424285A - Zusatzeinrichtung an einem mit Messschenkeln versehenen Längenmessgerät - Google Patents

Zusatzeinrichtung an einem mit Messschenkeln versehenen Längenmessgerät

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CH424285A
CH424285A CH1614864A CH1614864A CH424285A CH 424285 A CH424285 A CH 424285A CH 1614864 A CH1614864 A CH 1614864A CH 1614864 A CH1614864 A CH 1614864A CH 424285 A CH424285 A CH 424285A
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CH1614864A
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Kaufmann Kurt
Itin Gaston
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Kaufmann Kurt
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/20Slide gauges

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  



  Zusatzeinrichtung an einem mit   Messschenkeln    versehenen   Längenmessgerät   
Zum präzisen Messen des Abstandes zwischen zwei parallelen Flächen verwendet man gewöhnliche Messgeräte mit Messschenkeln,. insbesondere Schiebelehren. Es ist auch bekannt, zur Vornahme von speziellen   Messungen, wie z.    B. der Tiefe von   Boh-    rungen, Nuten,   Hinterstechungen oder Absätze und    dergleichen diese Mcssgeräte mit mindestens einem mittels eines Halters an einem Schenkelende des Messgerätes angebrachten Taststift auszurüsten.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Zusatzeinrichtung dieser Art, die sich durch besonders einfachen Aufbau und einfache Bedienung auszeichnet. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass ein und dieselbe Verschraubung zur Verbindung des Taststifts mit dem Halter und des Halters mit dem   Messschenkel    dient. Zum Anbringen, der Vorrichtung am Messbgerät oder zum Entfernen derselben ist somit immer nur eine   Verschnaubung    zu betätigen. Die Herstellung der Vorrichtung wird ebenfalls dadurch vereinfacht, dass nur ein   Gewindepaar    zu schneiden ist.



   In der zeichnung sind   zwai Ausfübrungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    eine   Schieblehre    in Ansicht, mit einer ersten   erfindungsgemässen Zusatzeinrichtung ausge-      rüstet,   
Fig. 2 die Aufsteckmutter der ersten   Ausfüh-    rungsform mit   idem    eingeschraubten Taststift in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Taststift bestimmter Lange in Ansicht und
Fig. 4 und 5 eine zweite erfindungsgemässe Zu  satzeinrichtung    im Schnitt parallel bzw. rechtwinklig zur Ebene des Messschenkels.



   Gemäss Fig. 1-3 ist eine als halter dienende auf  steckmutter      1    mit einer Bohrung 2 versehen, welche den gleichen Radius aufweist wie die abgerundete Fläche 3 des   Messsohenkelendes 4 der Schieblehre    5.



  Die Aufsteckmutter   1    ist auf den Endteil 3 des   Messschenkels    4 aufgeschoben und mit dem am Ende ein mit der Aufsteckmutter 1 verschraubtes Gewinde 6 aufweisenden Taststift 7 festgeklemmt. Der Taststift 7 weist andernends einen   Messdorn    8 auf. Der Taststift 7 ist also zugleich Klemmorgan und Messorgan. Beide Endflächen des Stiftes   smd,    genau parallel geschliffen um eine bestimmte Messlänge zu erhalten. Die Ver  schraubung    des Gewinde s 6 mit der Aufsteckmutter   1    dient zugleich der Verbunding des Taststiftes mit der als Halter dienenden   Aufsteckmutter l    und zur Verbindung derselben mit dem   Messschenkel    4.



   Zur Zusatzeinrichtung gehört demzufolge min , destens eine Aufsteckmutter   1    sowie eine   dazugehö-    rige beliebige Anzahl auswechselbarer Taststifte 7, von denen jeder eine bestimmte Länge und einen zur Aufsteckmutter passenden, stets gleichen Gewindeteil 6 und einen   Messdorn    8 beliebiger Form aufweist.



   Die Taststifte sind beispielsweise in Sätzen zu zwei Stück geordnet. Von Satz zu Satz wir, die Länge   A    des   Taststiftes und/oder die    Form des   Messdornes      ändern. Immer aber hat die Länge A    ein ganz genau bestimmtes volles Mass, welches vom Messergebnis jeweils zu subtrahieren ist. Fig. 3 zeigt z. B. einen Taststift mit längerem   Messdorn    8.



   Gemäss Fig. 1 sind sowohl der feste als auch der   bewegLiche Messschenkel    4 bzw. 9 mit einer Zusatzeinrichtung ausgerüstet. Dies ist angebracht bei Vornahme von Messungen an beidseitig schwer   zugängli-    chen Stellen. Je nach Erfordernis kann die eine oder die andere   Zusatzeinmchtung weggelassen werden.   



  Mit geringfügigen Änderungen kann die   Zusatzein-      richttmg    dazu verwendet werden, spezielle Innenabstände zu messen, wozu die Taststifte in der   ent-      gegengesetzten    Richtung in die Aufsteckmutter eingeschraubt werden. 



   Bei der in Fig. 4 und 5   dargestellten Ausfüh-    rungsform weist der Halter einen Zylinder   12    auf, welcher einseitig mit einem Schlitz 13 versehen ist, dessen Weite die   Dicke der Enden der Messsohenikel    4 bzw. 9 leicht übertrifft, so dass der   Messschenkel    gemäss Fig. 4 setilich in den Schlitz 13 eingeführt wenden kann. Das innere Ende des Schlitzes 13 ist der Fläche 3 der   Messschenkel    entsprechend gerundet.



  Das geschlitzte Ende des Zylinders 12 ist mit Aussengewinde zur Aufnahme einer Überwurfmutter 14 versehen. Die Überwurfmutter weist eine zentrale Bohrung 15 auf, durch welche der Taststiff durchragt. Das im Halter liegende Ende des Taststiftes ist mit einem als Führungsorgan wirkenden Querstab 16 versehen, dessen Dicke der Weite des Schlitzes 13 annähernd entspricht, so dass der Stab 16 spielarm und unverdrehbar im Schlitz liegt. Die   Überwurfmut-    ter ist am   inneren    Rand   mit einer Andrehung    17 versehen, in welche der Stab 16 spielarm greift und damit in der Überwurfmutter haften bleibt, jedoch durch Druck gegen das Messende ides Taststiftes 8 aus der Überwurfmutter entfernt werden kann. Der Stab 16 ist an seiner Endfläche 18 plan geschliffen.



  Diese ebene   Anschlagfläcbe ist durch    eine   Ausneh-    mung 19 in zwei kleinere   Einzelflächen    aufgeteilt.

Claims (1)

  1. Die Fig. 4 und 5 zeigen das Zusatzgerät in mon tiertem Zustand, wobei der Stab 16 des Taststiftes mit seiner endfläche 18 gegen die Messfläche des Schenkelendes der Schieblehre angepresst wird. Damit ist die Lage des T, aststiftes genau bestimmt. Der Taststift ist mit etwas Spiel gdurch Idie Bohrung 15 der Überwurfmutter durchgeführt, damit er auch bei etwaqs ungenauer Lage der Überwurfmutter genau die durch die Auflage seiner Endfläche 18 bestimmte Lage einnehmen kann.
    Zum Entfernen der Zusatz einr, ichtung von der Schieblehre ist lediglich. die Über- wurfmutter etwas zu läsen, worauf die Einrichtung seitlich vom Schenkel der Schieblehre abgezogen wer- den kann. Da hierbei, wie erwähnt, der Taststift in der Überwurfmutter haften bleibt, ist auch das nach trägliche Aufsetzen einfach.
    Zum Auswechseln des dargestellten Taststiftes gegen andere Taststfte ist die Überwurfmutter vollständig abzuschrauben und nach erfolgtem Auswechseln des Taststiftes wieder aufzusetzen., PATENTANSPRUCH Zusatzeinrichtung an einem mit Messschenkeln versehenen Längenmessgerät, insbesondere einer Schieblehre, mit mindestens einem mitt6els eines Hal ters an einem schenkelende des Messgerätes angebrachten Taststift, dadurch gekennzeichnet, dass ein und dieselbe Verschraubung zur Verbindung des Taststifts mit dem Halter und des Halters mit dem Messschenkel dient.
    UNTERANSPRUCHE 1. Zusatzeinrichtung nach Patenbanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Tast- stiftes als Messdorn ausgebildet, und das. andere mit einem lösbar mit einem auf ein Schenkelende aufgesetzten Halter verschraubten Gewinde versehen ist.
    2. zusatzeiniri8chtung nach Patenansprcuch und Unteranspruch 1, mit mehreren auswechselbaren taststiften, dadurch gekennziechnet, dass der Ge windeteil aller Taststifte gleich ausgebildet ist.
    3. zusatzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufsteckmutter vorhanden ist, die mittels des damit verschraubten Taststiftes lösbar auf dem schenkel ende festgeklemmt ist.
    4. Zusatzeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufsteckmutter r eine Bohrung zum Aufstecken auf das Schenkelende und mindestens ein Gewindeloch für das Gewinde eines Taststiftes vorhanden ist.
    5. Zusatzeinnichtung nach Patentanspruch, da- durch h gekenzneichnet, dass der Taststift an scien beiden einander gegeneinanderliegenden Enden ge schliffen ist.
    6. Zusatzainrichtung nach Patenanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Taststift direkt am Schenkelende befestigt ist.
    7. Zusatzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Taststift unverdrehibar in dem auf ein Schenkelende aufgestezten Halter liegt und Mittel vorhanden sind, um den Stift mit einer Endfläche gegen die Messfläche des Schenkelendes zu pressen.
    8. Zusatzeinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Taststift durch eine Überwurfmutter des Halters in demselben gehalten und Mittel vorhanden sind, um den Stift gege das Schenkelende zu pressen.
    9. Zusatzeinrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter als einseitig mit einem Schlitz und mit Aussengewinde zur Auf nahme der Überwurfmutter versehenen Zylinder aus- gebildet ist, wobei ein das eine Ende des Taststiftes bildendes Führungsorgan mit der werwähnten gegen die Messfläche des Schenkelendes prssbaren Endfläche unverdrehbear und durch die Überwurfmutter gesichert im Schlitz liegt.
CH1614864A 1964-12-15 1964-12-15 Zusatzeinrichtung an einem mit Messschenkeln versehenen Längenmessgerät CH424285A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923521A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-24 Tesa Sa Laengenmess- und kontrollgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2923521A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-24 Tesa Sa Laengenmess- und kontrollgeraet

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