CH417705A - Induktives Potentiometer - Google Patents

Induktives Potentiometer

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Publication number
CH417705A
CH417705A CH1002764A CH1002764A CH417705A CH 417705 A CH417705 A CH 417705A CH 1002764 A CH1002764 A CH 1002764A CH 1002764 A CH1002764 A CH 1002764A CH 417705 A CH417705 A CH 417705A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pot
core
pot core
inductive
potentiometer
Prior art date
Application number
CH1002764A
Other languages
English (en)
Inventor
Wehrlin Kurt
Original Assignee
Hasler Ag
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Publication date
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Publication of CH417705A publication Critical patent/CH417705A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/10Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Induktives      Potentiometer   Bei    Schleifkontaktpotentiometern,   welche sehr selten verstellt    werden,   tritt häufig eine Verschmutzung oder Oxydierung der Gleitbahn auf, so dass bei einer Verstellung nach langem Stillstand eine schlechte Kontaktgabe erfolgt, welche bei elektroakustischen Geräten Störgeräusche verursacht. 



  Bei Wechselspannungen ist eine Möglichkeit gegeben, .diese    Störmöglichkeit   zu beseitigen, .indem die veränderlichen Widerstände des    Schleifkontakt-      potentiometers   durch veränderliche    Induktivitäten   ersetzt werden. 



  Die    vorliegende   Erfindung    zeigt   eine technisch besonders zweckmässige Ausführung dieses Prinzips. Sie besteht aus    einem      ersten      Topfkern,   aus.    ferro-      magnetischem      Material   mit einer Bodenplatte, einem zylindrischen Kern und    mit      zwei   durch Einschnitte voneinander getrennten, mit der Bodenplatte verbundenen,    halbzylindrischen   Mantelteilen. Zwei in Serie geschaltete Spulen    sind      mit   dem durch je einen Mantelteil gehenden    magnetischen   Fluss verkettet.

   An ihren äusseren Polen sind die Eingänge und an ihrem gemeinsamen Pol der    Mittelabgriff   des    Poten-      tiometers   angeschlossen. Ein zweiter Topfkern ist um eine beiden Topfkernen gemeinsame Achse drehbar angeordnet; dabei steht er dem    ersten   Topfkern gegenüber, und seine Hälften besitzen für den    magnetischen      .Fluss      voneinander   verschiedene Leitwerte. 



  Zwei Beispiele für Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung sind in den    Fig.   1 und 2 gegeben, während in    Fig.   3 die Schaltung des induktiven    Poten-      tiometers      idargestellt   ist. 



  Es bedeuten im einzelnen: 1 eine feste    Grundplatte,   auf der der Topfkern 2 befestigt ist. Dieser besteht aus einer Bodenplatte 2a, zwei Mantelteilen 2b und 2c und einem Kern 2d. Die beiden Mantelteile sind ;durch zwei Schlitze    getrennt   und tragen je eine Wicklung 3 und 4, die durch die Schlitze zwischen .den Mantelteilen und zwischen Kern und Mantel hindurchgeführt wird. Die Wicklungen liegen fest und brauchen keine beweglichen    Zuführungen.   Dem ersten    Topfkern   steht ein    zweiter      ihm   ähnlicher    Topfkern   5 gegenüber, dessen Achse mit der Achse des ersten Topfkernes übereinstimmt und :der um diese drehbar ist.

   Es ist    ein   Achsstummel 7    angedeutet,   auf den    ei'n.   Drehknopf aufgeschoben    werden   kann; über die Lagerung der    Achse   sind im einzelnen keine Angaben gemacht, da diese in gebräuchlicher Weise ausgeführt werden kann. Es können z. B. die beiden    Topfkerne   Löcher haben, durch die :die Achse geführt wird, und der    bewegliche   Topfkern    kann   durch    einen      Mitnehmer   mit der Achse verbunden sein, während die Mantelteile beider Topfkerne durch Federn leicht    aufein-      andergedrückt   werden. 



  Der eine Mantelteil des beweglichen Topfkerns ist bei der    Fig.   1 mit einer    Kurzschlusswicklung   6 umgeben; bei der    Fig.   2 ist ein Mantelteil    entfernt,   während im übrigen die Anordnung in beiden Figuren    übereinstimmt.   



     Fig.3   zeigt    die   Schaltung des    Potentiometers   mit den beiden Spulen 3 und 4. Befindet sich !der Mantelteil mit der    Kurzschlusswicklung   Spule 3 gegenüber, so ist :deren Impedanz gering, und fast die ganze Spannung liegt an Spule 4. Befindet sich der Mantelteil mit oder    Kurzschlusswicklung   jedoch Spule 4 gegenüber, so ist deren Impedanz    gering,   während    die      Impedanz   der    vorgeschalteten   Spule 3    hoch   ist;    somit      erscheint   am Ausgang    eine      kleine   Spannung.

   In anderen Stellungen des beweglichen Topfkernes liegt    die      Ausgangsspannung      zwischen   den bei diesen    Extremlagen      angenommenen   Werten. Die gleichen    Verhältnisse   treten auf,    wenn.   an    Stelle   des kurz- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    geschlossenen   der    entfernte   bzw.    gekürzte      Mantelteil      tritt.   



  In der gezeichneten Anordnung ist    die   Abhängigkeit der Ausgangsspannung vom    Drehwinkel   stark    nichtlinear.   Die    stärkste      Änderung   der Ausgangsspannung mit dem    Drehwinkel      tritt   ein, wenn    ein   Luftspalt .durch den gegenüberliegenden Mantelteil gerade geschlossen ist. Die    genannte   Abhängigkeit kann durch Veränderung des Abstandes der beiden    Topfkerne   sowie durch entsprechende Formgebung mindestens eines    Mantelteiles,   z.

   B. durch    Abschrä-      gungen      einer   vorgegebenen    Kurve      zum      mindesten   angenähert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Induktives Potentiometer, gekennzeichnet durch einen ersten Topfkern aus ferromagnetischem Material mit -einer Bodenplatte, einem zylindrischen Kern und mit zwei durch Einschnitte voneinander getrennten, mit der Bodenplatte verbundenen halbzylindrischen Mantelteilen, durch zwei in Serie ge- schaltete Spulen,
    von denen eins jede mit dem durch je einen Mantelteil des ersten Topfkernes gehenden magnetischen Fluss verkettet ist und an deren äusseren Polen die Eingänge und an deren gemeinsamen Pol der Mittelabgriff des Potentiometers angeschlossen sind, durch einen zweiten dem ersten gegenüberstehenden Topfkern, der um eine beiden Topfkernen gemeinsame Achse drehbar ist und dessen beide Hälften für einen magnetischen Wechselfluss verschiedene magnetische Leitwerte besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Induktives Potentiometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass der eine Mantelteil des drehbaren Topfkernes eine Kurzschlusswicklung trägt. 2. Induktives Potenbiometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Mantelteil des drehbaren Topfkernes kürzer ist als der andere. 3. Induktives Potentiometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelteile mindestens des einen Topfkernes abgeschrägt sind.
CH1002764A 1964-07-31 1964-07-31 Induktives Potentiometer CH417705A (de)

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