CH417705A - Induktives Potentiometer - Google Patents
Induktives PotentiometerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/08—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
- H01F29/10—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit
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Description
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Induktives Potentiometer Bei Schleifkontaktpotentiometern, welche sehr selten verstellt werden, tritt häufig eine Verschmutzung oder Oxydierung der Gleitbahn auf, so dass bei einer Verstellung nach langem Stillstand eine schlechte Kontaktgabe erfolgt, welche bei elektroakustischen Geräten Störgeräusche verursacht.
Bei Wechselspannungen ist eine Möglichkeit gegeben, .diese Störmöglichkeit zu beseitigen, .indem die veränderlichen Widerstände des Schleifkontakt- potentiometers durch veränderliche Induktivitäten ersetzt werden.
Die vorliegende Erfindung zeigt eine technisch besonders zweckmässige Ausführung dieses Prinzips. Sie besteht aus einem ersten Topfkern, aus. ferro- magnetischem Material mit einer Bodenplatte, einem zylindrischen Kern und mit zwei durch Einschnitte voneinander getrennten, mit der Bodenplatte verbundenen, halbzylindrischen Mantelteilen. Zwei in Serie geschaltete Spulen sind mit dem durch je einen Mantelteil gehenden magnetischen Fluss verkettet.
An ihren äusseren Polen sind die Eingänge und an ihrem gemeinsamen Pol der Mittelabgriff des Poten- tiometers angeschlossen. Ein zweiter Topfkern ist um eine beiden Topfkernen gemeinsame Achse drehbar angeordnet; dabei steht er dem ersten Topfkern gegenüber, und seine Hälften besitzen für den magnetischen .Fluss voneinander verschiedene Leitwerte.
Zwei Beispiele für Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung sind in den Fig. 1 und 2 gegeben, während in Fig. 3 die Schaltung des induktiven Poten- tiometers idargestellt ist.
Es bedeuten im einzelnen: 1 eine feste Grundplatte, auf der der Topfkern 2 befestigt ist. Dieser besteht aus einer Bodenplatte 2a, zwei Mantelteilen 2b und 2c und einem Kern 2d. Die beiden Mantelteile sind ;durch zwei Schlitze getrennt und tragen je eine Wicklung 3 und 4, die durch die Schlitze zwischen .den Mantelteilen und zwischen Kern und Mantel hindurchgeführt wird. Die Wicklungen liegen fest und brauchen keine beweglichen Zuführungen. Dem ersten Topfkern steht ein zweiter ihm ähnlicher Topfkern 5 gegenüber, dessen Achse mit der Achse des ersten Topfkernes übereinstimmt und :der um diese drehbar ist.
Es ist ein Achsstummel 7 angedeutet, auf den ei'n. Drehknopf aufgeschoben werden kann; über die Lagerung der Achse sind im einzelnen keine Angaben gemacht, da diese in gebräuchlicher Weise ausgeführt werden kann. Es können z. B. die beiden Topfkerne Löcher haben, durch die :die Achse geführt wird, und der bewegliche Topfkern kann durch einen Mitnehmer mit der Achse verbunden sein, während die Mantelteile beider Topfkerne durch Federn leicht aufein- andergedrückt werden.
Der eine Mantelteil des beweglichen Topfkerns ist bei der Fig. 1 mit einer Kurzschlusswicklung 6 umgeben; bei der Fig. 2 ist ein Mantelteil entfernt, während im übrigen die Anordnung in beiden Figuren übereinstimmt.
Fig.3 zeigt die Schaltung des Potentiometers mit den beiden Spulen 3 und 4. Befindet sich !der Mantelteil mit der Kurzschlusswicklung Spule 3 gegenüber, so ist :deren Impedanz gering, und fast die ganze Spannung liegt an Spule 4. Befindet sich der Mantelteil mit oder Kurzschlusswicklung jedoch Spule 4 gegenüber, so ist deren Impedanz gering, während die Impedanz der vorgeschalteten Spule 3 hoch ist; somit erscheint am Ausgang eine kleine Spannung.
In anderen Stellungen des beweglichen Topfkernes liegt die Ausgangsspannung zwischen den bei diesen Extremlagen angenommenen Werten. Die gleichen Verhältnisse treten auf, wenn. an Stelle des kurz-
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geschlossenen der entfernte bzw. gekürzte Mantelteil tritt.
In der gezeichneten Anordnung ist die Abhängigkeit der Ausgangsspannung vom Drehwinkel stark nichtlinear. Die stärkste Änderung der Ausgangsspannung mit dem Drehwinkel tritt ein, wenn ein Luftspalt .durch den gegenüberliegenden Mantelteil gerade geschlossen ist. Die genannte Abhängigkeit kann durch Veränderung des Abstandes der beiden Topfkerne sowie durch entsprechende Formgebung mindestens eines Mantelteiles, z.
B. durch Abschrä- gungen einer vorgegebenen Kurve zum mindesten angenähert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Induktives Potentiometer, gekennzeichnet durch einen ersten Topfkern aus ferromagnetischem Material mit -einer Bodenplatte, einem zylindrischen Kern und mit zwei durch Einschnitte voneinander getrennten, mit der Bodenplatte verbundenen halbzylindrischen Mantelteilen, durch zwei in Serie ge- schaltete Spulen,von denen eins jede mit dem durch je einen Mantelteil des ersten Topfkernes gehenden magnetischen Fluss verkettet ist und an deren äusseren Polen die Eingänge und an deren gemeinsamen Pol der Mittelabgriff des Potentiometers angeschlossen sind, durch einen zweiten dem ersten gegenüberstehenden Topfkern, der um eine beiden Topfkernen gemeinsame Achse drehbar ist und dessen beide Hälften für einen magnetischen Wechselfluss verschiedene magnetische Leitwerte besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1.Induktives Potentiometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass der eine Mantelteil des drehbaren Topfkernes eine Kurzschlusswicklung trägt. 2. Induktives Potenbiometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Mantelteil des drehbaren Topfkernes kürzer ist als der andere. 3. Induktives Potentiometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelteile mindestens des einen Topfkernes abgeschrägt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1002764A CH417705A (de) | 1964-07-31 | 1964-07-31 | Induktives Potentiometer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1002764A CH417705A (de) | 1964-07-31 | 1964-07-31 | Induktives Potentiometer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH417705A true CH417705A (de) | 1966-07-31 |
Family
ID=4358558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1002764A CH417705A (de) | 1964-07-31 | 1964-07-31 | Induktives Potentiometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH417705A (de) |
-
1964
- 1964-07-31 CH CH1002764A patent/CH417705A/de unknown
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