CH415346A - Coiffeurschere - Google Patents
CoiffeurschereInfo
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- CH415346A CH415346A CH1504863A CH1504863A CH415346A CH 415346 A CH415346 A CH 415346A CH 1504863 A CH1504863 A CH 1504863A CH 1504863 A CH1504863 A CH 1504863A CH 415346 A CH415346 A CH 415346A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B13/00—Hand shears; Scissors
- B26B13/22—Hand shears; Scissors combined with auxiliary implements, e.g. with cigar cutter, with manicure instrument
- B26B13/24—Hand shears; Scissors combined with auxiliary implements, e.g. with cigar cutter, with manicure instrument to aid hair cutting
Landscapes
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Description
Coif%orschere Beim Haarschneiden mit einer gewöhnlichen Haarschere werden bei jedem Schnitt sämtliche von diesen erfassten Haare in der gleichen Ebene abge schnitten, wodurch das natürliche Aussehen der durch die freien Haarenden gebildeten Oberfläche verloren geht. Zur Wiederannäherung an das natürliche und auch schönere Aussehen wird anschliessend an diesen ersten Haarschnitt ein zweiter, etwas tieferer Schnitt mittels einer Effilier-Schere durchgeführt.
Bei dieser weist nur der eine Schenkel eine durchlaufende Schneide auf, wogegen der andere Schenkel statt dessen eine Reihe von an der Front gekerbten Zähnen aufweist. Diese Zähne erfassen nur einen Teil aller im jeweiligen Schnittbereich befindlichen Haare, wäh rend die übrigen Haare von der Schneide des anderen Scherenschenkels in die Zahnlücken geschoben und daher nicht geschnitten werden.
Dieses zweistufige Haarschneideverfahren bedingt einen entsprechend grösseren Zeit-, Arbeits- und Geschicklichkeitsauf wand gegenüber einem einfachen Schnitt, wobei es ganz von der Geschicklichkeit abhängt, ob der zweite Schnitt in der jeweils zuständigen Tiefe erfolgt, die je nach der Haarschnittart verschieden ist und ständig beibehalten werden muss.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nach teile und betrifft eine Coiffeurschere, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein Schenkelpaar einer Effilier-Schere und ein mit diesem gleichläufig ge- kuppeltes, bezogen auf die Schneidebenen in einem Abstand darüber angeordnetes Schenkelpaar einer ge wöhnlichen Haarschneideschere mit für beide Schen kelpaare gemeinsamer Schwenkachse und gemeinsa mem Handgriffpaar aufweist.
Hierdurch entfällt die erste Verfahrensstufe des vorerwähnten bekannten Verfahrens, weil in einem einzigen Verfahrensschritt gleichzeitig mittels des oberen Scherenschenkelpaars sämtliche Haare und mittels des unteren Schenkelpaa- res nur der erwähnte Teil der Haare erfasst werden. Die Tiefe des letzteren Schnittes gegenüber dem erst genannten ist durch den axialen Abstand der beiden Schenkelpaare unveränderlich bestimmt. Für die ver schiedenen üblichen drei Schnittarten können Scheren mit entsprechend unterschiedlichem Abstand der bei den Schenkelpaare voneinander vorrätig gehalten werden. Beim Gebrauch hat der Coiffeur lediglich auf die Höhenlage des oberen Schenkelpaares zu achten, das den Vollschnitt besorgt und daher leicht über wachbar ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig.1 zeigt eine perspektivische Darstellung. Fig.2 zeigt eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 gesehen.
Die dargestellte Coiffeurschere besteht aus einer Effilier-Schere 1, um deren Schwenkachse das Schenkelpaar 2, 3 einer gewöhnlichen Haarschneid schere schwenkbar gelagert ist. Die Schenkel 2, 3 weisen je eine über die Schwenkachse hinaus nach hinten verlaufende Verlängerung 4 bzw. 5 auf, welche mit dem gleichläufigen Handgriffstiel 6 bzw. 7 der Schere 1 gekuppelt ist, der einen ringförmigen Hand- griff 8 bzw. 9 aufweist.
Die Kupplungen sind durch je eine Schraube 10 bzw. 11 gebildet, die durch eine Bohrung der Verlängerungen 4 bzw. 5 hindurchge führt und in einer Gewindebohrung der Stiele 6 bzw. 7 eingeschraubt sind.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist die Schneidebene des Schenkelpaares 2, 3 in einem Abstand über der jenigen des Schenkelpaares 12, 13 angeordnet, der durch eine entsprechend bemessene Dicke des Schen kels 3 im Bereich der Schwenkachse bestimmt ist. Diese ist durch den Schaft einer Schraube 14 gebildet, der durch je eine Bohrung sämtlicher Schenkel 2, 3, 12, 13 hindurchgeführt ist und dessen freier, das Gewinde aufweisender Endteil in die mit Mutterge- winde versehene Bohrung des untersten Schenkels 13 eingeschraubt ist.
Die beiden Schenkelpaare 2, 3 bzw. 12, 13 sind einander derart zugeordnet, dass sie eine gemeinsame Schliesslage haben. Zum Gebrauch wird die Schere von der Oberseite her in üblicher Weise mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand erfasst und zum Haarschneiden benützt, wobei das obere Schenkel paar 2, 3 einen Vollschnitt, das untere dagegen in einer dem gegenseitigen Abstand entsprechend tiefe ren Ebene einen Teilschnitt ausübt, indem nur die von den am freien Ende der kerbenartig ausgebilde ten Zähnen 15 des Schenkels 13 eingefangenen Haare geschnitten werden, nicht aber die in die Zahnlücken ausweichenden Haare.
Da bei der Handhabung von Scheren vom Bedie nenden ausser der öffnungs- und Schliessbewegung mit den Daumen und Zeigefinger noch je ein Quer druck entgegengesetzter Richtung auf die Handgriffe und damit zwangläufig auch auf die Schenkel ausge übt werden muss, um die zusammenarbeitenden Schenkel über die ganze Schenkellänge in enge Be- rührung zu bringen;
ist ein einwandfreies Schneiden beider Schenkelpaare 2, 3 bzw. 12, 13 nur bei präzi- ser Kupplung der Verlängerungen 4, 5 mit den Hand griffstielen 6, 7 gewährleistet. Es empfiehlt sich daher mindestens eine Kupplung in der Schwenkachs richtung justierbar auszubilden. Dies kann dadurch erreicht werden, dass mindestens zwischen der einen Schenkelverlängerung und dem betreffenden Hand- griffstiel eine Distanzscheibe eingeschaltet wird. Hier für kann z.
B. eine dünne Löchscheibe Verwendung finden, durch welche die Kupplungsschraube 10 bzw. 11 hindurchgeführt ist, wodurch die Scheibe zugleich fixiert wird.
Je nach den jeweiligen Verhältnissen wird die Dicke der Scheibe bzw. mehrerer aufeinan dergelegter hauchdünner Lochscheiben gewählt. Statt einer adür mehrerer starrer Dütanzscheiben kann jedoch zweckmässig eine einzige Distanzscheibe aus elastisch nachgiebigem Material, wie z. B. Gummi, Verwendung finden, deren Dicke in freier Lage etwas zu gross gewählt wird und durch Anziehen bzw. Lok- kern der Kupplungsschraube 10 bzw. 11 justierbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Coiffeurschere, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Schenkelpaar (12, 13), einer Effilier-Schere und ein mit diesem gleichläufig gekuppeltes, bezogen auf die Schneidebenen in einem Abstand darüber ange ordnetes Schenkelpaar (2, 3) einer gewöhnlichen Haarschneidschere mit für beide Schenkelpaare ge meinsamer Schwenkachse (14) und gemeinsamem Handgriffpaar (8, 9) aufweist.UNTERANSPRDCHE 1. Coiffeurschere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der Schenkelpaare (2, 3, 12, 13) durch Schrauben (10, 11) gebildet ist.2. Coiffeurschere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer die beiden Hand griffe (8, 9) aufweisenden Zweischenkelschere (1) be steht, um deren Schwenkachse (14) die beiden ande ren Schenkel (2, 3) schwenkbar gelagert sind, die je eine über die Schwenkachse (14) hinaus nach hinten verlaufende Verlängerung (4, 5) aufweisen, welche mit dem gleichläufigen Handgriffstiel (6, 7) gekuppelt ist.3. Coiffeurschere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweischenkelscheie (1) unter dem die rückwärtigen Verlängerungen (4, 5) aufwei senden Schenkelpaar (2, 3) angeordnet ist.4. Coiffeurschere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse durch den Schaft einer Schraube (14) gebildet ist, der durch je eine Bohrung sämtlicher Schenkel (2, 3, 12, 13) hin- durchgeführt ist, wobei sein freier Endteil in die mit Muttergewinde versehenen Bohrung des letz ten Schenkels (13) eingeschraubt ist. 5. Coiffeurschere nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Schenkel paaren ein vom Schraubenschaft durchsetztes Di stanzstück angeordnet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1504863A CH415346A (de) | 1963-12-09 | 1963-12-09 | Coiffeurschere |
| DE1964R0029640 DE1909540U (de) | 1963-12-09 | 1964-12-09 | Coiffeurschere. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1504863A CH415346A (de) | 1963-12-09 | 1963-12-09 | Coiffeurschere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH415346A true CH415346A (de) | 1966-06-15 |
Family
ID=4405890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1504863A CH415346A (de) | 1963-12-09 | 1963-12-09 | Coiffeurschere |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH415346A (de) |
| DE (1) | DE1909540U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2601279A1 (fr) * | 1986-07-10 | 1988-01-15 | Bardy Jean Pierre | Instrument pour la coupe des cheveux. |
| DE3916735A1 (de) * | 1989-05-23 | 1990-02-15 | Klaus Kuhn | Kombinationsschere |
-
1963
- 1963-12-09 CH CH1504863A patent/CH415346A/de unknown
-
1964
- 1964-12-09 DE DE1964R0029640 patent/DE1909540U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2601279A1 (fr) * | 1986-07-10 | 1988-01-15 | Bardy Jean Pierre | Instrument pour la coupe des cheveux. |
| DE3916735A1 (de) * | 1989-05-23 | 1990-02-15 | Klaus Kuhn | Kombinationsschere |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1909540U (de) | 1965-02-04 |
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