CH409802A - Ablaufeinrichtung, insbesondere für sanitäre Einrichtungen - Google Patents

Ablaufeinrichtung, insbesondere für sanitäre Einrichtungen

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CH409802A
CH409802A CH249264A CH249264A CH409802A CH 409802 A CH409802 A CH 409802A CH 249264 A CH249264 A CH 249264A CH 249264 A CH249264 A CH 249264A CH 409802 A CH409802 A CH 409802A
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CH
Switzerland
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insert
valve
drainage device
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tubular outer
Prior art date
Application number
CH249264A
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English (en)
Inventor
Stegmann Johann
Original Assignee
Sanitaer Kuhn Ag Vormals Siebe
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/22Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks
    • E03C1/23Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks with mechanical closure mechanisms
    • E03C1/232Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks with mechanical closure mechanisms combined with overflow devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description


  Ablaufeinrichtung, insbesondere für sanitäre     Einrichtungen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ablauf  einrichtung, insbesondere für sanitäre Anlagen, mit  einem rohrförmigen Aussenteil, welcher dazu vor  gesehen ist, in einem Träger befestigt zu werden.  



  Die bekannten Anordnungen,     beispielsweise        in     Waschbecken mit     tlberlaufkanal,    weisen im allge  meinen den Nachteil auf, dass sie entweder im Be  reiche des Zusammenflusses des normalen Ablaufs  und des     überlaufkanals    Schmutzecken sowie An  satzkanten aufweisen, an welchen     Unreinigkeiten,     insbesondere Haare,     Wattenteile    usw. hängen blei  ben und nicht nur zu Verstopfungen bzw. Klemmen  des     Ventilbetätigungsgestänges    führen können, son  dern zu dessen Verbiegung beim Forcieren dieser  Gestänge.  



  Es sind zwar Ausführungen     bekannt,    welche  diese Nachteile dadurch beheben, dass sie zweiteilig  ausgeführt sind, wobei der eine Anschlussteil als       Siphonanschlussrohr    und der andere als     Ventilein-          satzrohr    ausgebildet ist. Diese Ausführung weist je  doch den Nachteil der komplizierteren Herstellung  und der unbefriedigenden Halterung auf, insbeson  dere unter Berücksichtigung der nicht immer     mass-          gerechten    Öffnungen in den keramischen Teilen der  artiger sanitärer Anlagen.  



  Allen diesen Ventilkonstruktionen haftet zudem  der Mangel an, dass deren oberer Abschlussteil der  Form der     Einlauföffnung    des keramischen Beckens  angepasst werden muss, um einen seitlich dichten  Abschluss zu bilden, und das Eindringen von  Schmutzwasser     zwischen    den keramischen Teil und  das als Ventilgehäuse ausgebildete Rohr zu verhüten.  Ein Anpassen dieses Teiles an die     Einlauf-          öffnung    zieht normalerweise einen     unrunden    und  verzogenen Ventilsitz nach sich, so dass das Ven-         til    nicht mehr dicht abschliesst, was äusserst     uner-          wünscht    ist.  



  Da diese Oberteile der Ventilsitze im allgemei  nen verchromt sind, ist auch eine     Nacharbeitung          nicht        möglich.     



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nach  teile zu umgehen.  



  Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der rohr  förmige Aussenteil mit einem     wegnehmbaren    Ein  satz versehen ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes wird     anschliessend    anhand von Figuren er  läutert. Es zeigen       Fig.    1 einen Ausschnitt durch ein Waschbecken       mit    eingesetzter Ablaufeinrichtung, teilweise im  Schnitt,       Fig.    2 Teile des Ablaufventils im     Axialschnitt.     In einem     Waschbeckenkörper    1 ist ein     Siphon-          abschlussrohr    3 eingesetzt. Dessen Gewindeteil 4  ragt unten aus dem     Waschbeckenkörper    1 heraus.

    Zum Befestigen des Rohres 3     wird    ein Hartasbest  ring 15, gefolgt von einem Metallring 13, über den       Gewindeteil    4 geschoben, worauf das     Siphonan-          schlussrohr    3 mittels einer Kontermutter 11 im       Waschbeckenkörper    1     befestigt    wird.

   Dabei liegt der       Kragen    19 des Rohres 3 an der Einmündung des       Waschbeckenkörpers    1 auf, wobei zum Abdichten  zwischen dem     Waschbeckenkörper    1 und dem Kra  gen 19 ein     Kitt    eingebracht wird, welcher sich beim  Anziehen der Kontermutter 11 zwischen dem Kra  gen 19 und dem     Waschbeckenkörper    1     gleichmäs-          sig    dichtend verteilt. Das     Anschlussrohr    3 ist ferner  mit einer seitlichen     Zuflussöffnung    17 versehen,  welche gegen einen     überlaufkanal    18 im Wasch  beckenkörper 1 gerichtet wird.

        über die Kontermutter 11 sowie die beiden  Ringe 13 und 15 wird eine     Abdeckhaube    26 ge  schoben, die     mittels    einer Muffe 5 in der in     Fig.    1  ersichtlichen Lage gehalten wird. Die Muffe 5 dient  ferner der     Aufnahme    eines Ventilbetätigung     shebels     7, welcher in einem Stutzen 8 der Muffe in einem  Kugelgelenk 9     gelagert    ist. Der     Ventilbetätigungs-          hebel    7 ist in geöffneter Lage des Ventils in Rich  tung der Strömung geneigt, so dass die Gefahr des       Auffangens    von im Wasser     mitgeführten    Schmutz  stoffen verringert wird.  



  Das Innere des     Siphonanschlussrohres    3 ist im  Bereiche seines Kragens 19     zylindrisch    ausgebildet,  wobei die     zylindrische    Bohrung sich     anschliessend     in sanftem     Übergang    in eine etwas engere Zylinder  bohrung übergeht. Der obere     zylindrische    Teil dient  der Aufnahme eines     Einsatzes    27, welcher einen  Kragen 29 sowie einen zylindrischen     Einsteckteil    31  besitzt. Dieser ist     mit    einer     Umfangsnute    33 ver  sehen. Es ist möglich, anstelle einer Nute auch de  ren mehrere vorzusehen. In der Nute 33 sitzt ein  O -Ring 35.

   Dieser     Einsteckteil    31 mit dem     0-Ring     35 kann in den obern Teil des     Siphonanschlussrohres     3 eingeschoben werden. Unter Einlage von Kitt 37  bildet der Kragen 29 den     Abschluss    des Ventils  gegen das Innere des     Waschbeckenkörpers    1 hin.

    Selbst wenn die     Auflagefläche    des Waschbecken  körpers 1 für den Kragen 29 nicht unter     90,1    zur  Ventillängsachse bzw.     zurAchse    des     Siphonanschluss-          rohres    3 verläuft, so kann trotzdem ein absolut  bündiger Abschluss zwischen dem Kragen 29 und  dem     Waschbeckenkörper    1 erreicht werden, da der  Einsatz 27 bzw. der     Einsteckteil    31 im     Oberteil    des       Siphonanschlussrohres    3     nicht        parallelachsig    ein  gesetzt werden muss, das heisst auch verkantet dar  in sitzen kann.

   Trotzdem wird ein kunstgerechter  Übergang zwischen dem Einsatz 27 und dem       Siphonanschlussrohr    3, sowie ein gutes Abdichten  sichergestellt.  



  Der     Ventilsitz    des Einsatzes 27 wird von dieser  Massnahme nicht berührt, so dass trotz     unrundem     Auslauf des Beckens 1 ein absolutes Dichtschliessen  des     Ventiles    gewährleistet bleibt.  



  Das Ventil besitzt einen Ventilkörper 39 und  Führungsflügel 41, welchen sich eine Ventilstange  44 mit einer     Gegenmutter    46 und einem     Ventilfuss     48 anschliesst. Die Betätigung des Ventilkörpers 39  erfolgt durch eine Schwenkbewegung des     Ventil-          betätigungshebels    7, welcher auf den Ventilfuss 48  wirkt.  



  Anstelle des beschriebenen an einer Kette be  festigten sogenannten     Drehhebelventils    kann ein  Kettenventil, bei dem der     Ventilkörper    z. B. bei       Badewannen    von oben von Hand eingesetzt wird,  verwendet, oder die     Ausflussöffnung    mit einem  Sieb versehen werden.    Der Einsatz 27 kann mühelos aus dem     Siphon-          anschlussrohr    3 herausgezogen werden, worauf das  ganze Ventilsystem mit der seitlichen     Zuflussöffnung          freiliegt    und dieses sehr gut gereinigt werden kann.

    Das durch das Ventil     abfliessende,    Fremdkörper  mitführende Abwasser begegnet keinen scharfen  Kanten und keinen     Ausnehmungen,    in denen sich  Verunreinigungen festsetzen und zu Anständen     An-          lass    geben können. Die beschriebene Ausführung  ist daher äusserst hygienisch und kann mit geringer  Mühe     reingehalten    werden, so dass sich dieses Ven  til insbesondere für sanitäre Anlagen in jeder Be  ziehung eignet.  



  Es ist indessen auch     möglich,    die Teile derart zu  bemessen und auszubilden, dass der Einsatz 27 auf  das Rohr 3 aufgesteckt werden kann, so dass er  dieses umfasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ablaufeinrichtung, insbesondere für sanitäre An lagen, mit einem rohrförmigen Aussenteil, welcher dazu vorgesehen ist, in einem Träger befestigt zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass der rohr- förmige Aussenteil (3) mit einem wegnehmbaren Einsatz (27) versehen ist. UNTERANSPRACHE 1. Ablaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz (27) als Ventilsitz ausgebildet ist. 2. Ablaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz (27) als Abschlussteil ausgebildet ist. 3.
    Ablaufeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (27) rohrförmig (31) ausgebildet und mit einem Abschlusskragen (29) versehen ist. 4. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Einsatz (27) und dem rohrförnugen Aussenteil (3) eine Dich tung (35) angeordnet ist. 5. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung als 0-Ring ausgebildet ist. 6. Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Aussen teil (3) eine seitliche Öffnung (17) zur Aufnahme von Wasser aus einem Überlaufkanal besitzt. 7.
    Ablaufvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz (27) einen zylindrischen Steckteil (31) mit mindestens einer Umfangsnute (33) zur Aufnahme eines Dichtungs ringes (35) aufweist.
CH249264A 1964-02-28 1964-02-28 Ablaufeinrichtung, insbesondere für sanitäre Einrichtungen CH409802A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0469361A1 (de) * 1990-08-01 1992-02-05 Firma Franz Viegener II Ablaufarmatur
WO1997044538A1 (de) * 1996-05-22 1997-11-27 Ideal-Standard Gmbh Ab- und überlaufventilgehäuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0469361A1 (de) * 1990-08-01 1992-02-05 Firma Franz Viegener II Ablaufarmatur
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