CH406684A - Vorrichtung zur Begrenzung der Dezimalstellenzahl des Multiplikanden an einer mit Multiplikatorspeicher versehenen Rechenmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Begrenzung der Dezimalstellenzahl des Multiplikanden an einer mit Multiplikatorspeicher versehenen Rechenmaschine

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CH406684A
CH406684A CH736363A CH736363A CH406684A CH 406684 A CH406684 A CH 406684A CH 736363 A CH736363 A CH 736363A CH 736363 A CH736363 A CH 736363A CH 406684 A CH406684 A CH 406684A
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multiplicand
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Gelling Helmut Ing Dr
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Precisa Ag
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


      Vorrichtung        zur        Begrenzung    der     Dezimalstellenzahl    des     Multiplikanden    an einer  mit     Multiplikatorspeicher    versehenen Rechenmaschine    Wenn man in einer Rechenmaschine zwei Fak  toren miteinander multiplizieren will, deren Produkt  die     Dezimalstellenkapazität    der Rechenmaschine, ins  besondere des Zählwerkes der Maschine, übersteigt,  so ergibt sich ein falsches Resultat.

       Wenn    man in der  Maschine den Multiplikator eingestellt hat, muss man  die Zahl der Dezimalstellen des Multiplikanden der  Kapazität der Maschine entsprechend begrenzen, und  es sind schon Vorrichtungen bekannt, die zu diesem  Zwecke den Benützer der Maschine darauf hinweisen,  dass der eingestellte     Multiplikand    zu viele Dezimal  stellen besitzt. Dieser Hinweis     erfolgt    aber erst nach  Durchführung der Multiplikation, dadurch, dass das       Produkt    als falsch gekennzeichnet wird, z. B. bei einer  mit Druckwerk versehenen Maschine dadurch, dass  neben das gedruckte Produkt ein      Falsch -Zeichen     gedrückt wird.

   Der Benützer muss hierauf die Multi  plikation mit einem entsprechend abgeänderten Mul  tiplikanden von weniger Dezimalstellen durchführen,  um einen     Nährungswert    zu erhalten. Diese bekann  ten Begrenzungsvorrichtungen haben den Nachteil,  dass die zur Durchführung der falschen Multiplikation  erforderliche Zeit verlorengeht. Die Erfindung be  zweckt, diesen Nachteil zu vermeiden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.    1 ein Längsschnitt gemäss     Linie        I-1    von     Fig.    4  durch eine Rechenmaschine und zeigt eine Be  grenzungsvorrichtung für die Zahl der Dezimalstellen  des Multiplikanden sowie Teile einer Tastatur und  eines     Stiftenkastens,          Fig.    2 ein weiterer Längsschnitt, der einen     Mul-          tiplikatorspeicher    zeigt, mit dem die Begrenzungsvor  richtung zusammenarbeitet,         Fig.3    eine     Einzelheit    der Begrenzungsvorrich  tung,

   die in     Fig.    1 weggelassen ist, um diese Figur  nicht zu überladen, und       Fig.    4 eine     Hintenansicht    der in     Fig.    1 gezeigten  Teile, d. h. eine     Ansicht    in Richtung des Pfeiles IV  von     Fig.    1, mit     Ausbrechungen.     



  Die dargestellte Begrenzungsvorrichtung     ist    an  einer     Dreispezies-Rechenmaschine    angebracht, die  eine nach dem Abkürzungsverfahren arbeitenden  Multiplikationsvorrichtung aufweist, welche in dem  schweizerischen Patent Nr. 412 412 eingehend be  schrieben ist. Diese     Multiplikationsvorrichtung    und  die übrigen Teile der Rechenmaschine werden nach  folgend nur so weit beschrieben,     als    dies zum     Ver-          ständnis    der Begrenzungsvorrichtung notwendig ist.

    Um eine     allfällig    erwünschte, gemeinsame Betrach  tung der vorliegenden     Patentschrift    und der oben ge  nannten Patentschrift zu erleichtern, sind in allen  Zeichnungen gleiche Elemente mit den gleichen Be  zugszeichen versehen.  



  Die Rechenmaschine weist eine Tastatur mit  zehn Zifferntasten und einer Mehrzahl von Funk  tionstasten auf. Von diesen, oberhalb eines Tastatur  brettes 2 angeordneten Tasten sind in     Fig.    1 lediglich  zwei Funktionstasten dargestellt, die mit     p        ( Zwi-          schensummen-Produkttaste )    bzw.     *        ( Endsummen-          Produkttaste ),    bezeichnet sind. Die Funktion dieser  Tasten wird später erläutert werden. Unterhalb der  Tastatur befindet sich ein     Stiftenkasten    19, der       transversal    verschiebbar geführt ist.

   Eine seiner Füh  rungen besteht aus einer Achse 24, die in einem  drei parallele     Wände    74, 75 und 76 aufweisenden       Maschinengestell    6 fest montiert ist. Die im Stiften  kasten 19 enthaltenen, mit 18 (siehe     Fig.4)    be  zeichneten Stifte, können auf übliche Weise durch      Drücken der Zifferntasten aus einer oberen unwirk  samen Lage (Ruhelage) in eine untere, wirksame  Lage (Wirklage) gebracht werden, in welcher sie  den Weg von Zahnstangen 11 (siehe     Fig.2)    in       üblicher    Weise entsprechend der getasteten Ziffer  begrenzen.

   Es sind dreizehn Zahnstangen 11 vor  gesehen, die in der     Betrachtungsrichtung    von     Fig.    2  hintereinander liegen und von denen     zwölf    zur Ein  stellung von ebenso vielen Speicherrädern 80 eines       Multiplikatorspeichers    73 dienen, und die dreizehnte  nur zum Addieren benützt wird; beim Addieren kann  nämlich bei der vorliegenden Rechenmaschine mit  einer     Dezimalstellenzahl    mehr gerechnet werden als  beim Multiplizieren, was aber keinerlei grundsätzliche  Bedeutung hat.  



  Die Speicherräder 80 sind lose drehbar auf einer  Achse 79 angeordnet, die in     einem        schwenkbaren     Rahmen 77     montiert    ist. Die Speicherräder 80 weisen  je einen vollen Zahnkranz 81     mit    zehn Zähnen und  eine neben demselben befindliche     Verzahnungsstufe     86 auf. Der Rahmen 77 ist auf einer gestenfesten  Achse 78     gelagert    und kann aus der dargestellten  Lage im     Uhrzeigersinne    geschwenkt werden, um die  Zahnkränze 81 mit den Zahnstangen 11 zum Ein  griff zu bringen, so dass die Speicherräder 80 durch  die Bewegung der Zahnstangen 11 den Ziffern des  Multiplikators entsprechend eingestellt werden.  



  Nach     Zurückschwenken    des Rahmens 77 in die       dargestellte    Lage werden die Verzahnungsstufen 86  durch     Fühlhebel    88 abgetastet. Die     Fühlhebel    88 sind  auf einer     gestellfesten    Achse 87 schwenkbar und  stehen unter der Einwirkung je einer im Gegenuhr  zeigersinne drehenden Feder 91, so dass ein Fühlende  92 jedes     Fühlhebels    88 auf der     Verzahnungsstufe    86  des zugeordneten Speicherrades 80 liegt.

   Die Ver  zahnungsstufe 86 weist einen Zahn<B>860</B> auf, der  gleich hoch ist wie die Zähne des Zahnkranzes 81;  wenn das Speicherrad 80 auf die     Ziffer     0  einge  stellt ist, so     befindet    sich der Zahn<B>860</B> unter dem  Fühlende 92. Die Verzahnungsstufe 86 weist ferner  fünf Zähne 861 bis 865 von halber Höhe auf, die den  Ziffern<B> l </B> bis  5  entsprechen, und einen zahn  losen Abschnitt 134, der unter den     Fühlhebel    92  kommt, wenn eine der Ziffern<B> 6 </B> bis<B> 9 </B> einge  stellt ist.  



       Fühlhebel    88 weist eine Nase 89 auf, die sich  nur dann nicht im Wege einer Nase 93 eines     trans-          versal    verschiebbaren, mit dem     Stiftenkasten    19       kuppelbaren    Schaltschlittens 94 befindet, wenn das  Fühlende 92 auf dem     Zahn   <B>860</B> von voller Höhe  ruht, das     betreffende    Speicherrad 80 also in der  dargestellten      0 -Stellung    ist.

   Der     Stiftenkasten    19  steht unter der Einwirkung einer Feder 344, die  denselben     gemäss    der     Hintenansicht    von     Fig.    4 nach  rechts zu ziehen sucht. Der     Stiftenkasten    19 kann  dem Zug der Feder 344 aber nur folgen, wenn die  Nase 93 des Schaltschlittens 94 nicht an einer Nase  89 eines nicht in der      0 -Stellung    befindlichen       Fühlhebels    88 anschlägt.

      Die soweit beschriebene Rechenmaschine ar  beitet bei einer Multiplikation im wesentlichen wie  folgt:  Zuerst wird der erste Faktor (Multiplikator) des  zu bildenden Produktes in den     Stiftenkasten    19 ein  getastet, der nach der Betätigung jeder Zifferntaste  in üblicher Weise dem Zuge der Feder 344 folgend  um je einen     Dezimalstellenschritt    weiterbewegt wird.  Eine nun folgende Betätigung einer als Multipli  kationstaste bezeichneten, nicht dargestellten Funk  tionstaste     bewirkt,    dass die Zahnstangen 11 sich ent  sprechend den in Wirklage gebrachten Stiften 18  bewegen und dadurch den Multiplikator in den     Mul-          tiplikatorspeicher    73 einrollen.

   Nun wird der zweite  Faktor (Multiplikand) in den     Stiftenkasten    19 ein  getastet und eine der Funktionstasten<B>-:i</B> oder p ge  drückt, je nachdem ob das zu     bildende    Produkt als  Endsumme oder     als    Zwischensumme auf einen Pa  pierstreifen gedruckt werden soll. Im ersteren Fall  wird das     Zählwerk    der Rechenmaschine nach der  Ausrechnung des Produktes auf Null zurückgestellt,  im zweiten Falle nicht.  



  Das Produkt wird im Zählwerk in üblicher Weise  durch Bildung von den Dezimalstellen des Multi  plikators entsprechenden Teilprodukten und     Summie-          rung    dieser Teilprodukte erhalten. Die Teilprodukte  werden erhalten, indem mit den Zahnstangen 11 ver  bundene, aber nicht mit dem     Multiplikatorspeicher     73, sondern mit dem     Zählwerk    kämmende Zahn  stangen, gemäss dem eingestellten Multiplikanden be  wegt werden, und zwar für jede Dezimalstelle des  Multiplikators entweder so oft, wie es der Ziffer  dieser Dezimalstelle entspricht (normales Multipli  kationsverfahren) oder dem     Zehner-Komplement    die  ser Ziffer (abgekürztes Multiplikationsverfahren).

   In  letzterem Falle muss dann die Ziffer der nächst  höheren Dezimalstelle um   1   erhöht werden.  



  Die im vorliegenden Falle vorgesehene Multi  plikationsvorrichtung arbeitet nach dem abgekürzten  Verfahren, und dies ist der Grund dafür, dass die den       Ziffern     1  bis  5  entsprechenden Zähne 861-865  halbe Höhe haben, während in dem den       Ziffern     6  bis  9  entsprechenden Abschnitt 134  der Verzahnungsstufe 86 überhaupt keine Zähne  vorhanden sind. Die Speicherräder 80 werden durch  schrittweises Drehen im     Gegenuhrzeigersinne    in die        0 -Stellung    zurückgebracht, wenn eine der Ziffern    1   bis   5   eingestellt ist; durch schrittweises Drehen  im     Uhrzeigersinne    dagegen, wenn eine der Ziffern   6  bis  9  eingestellt ist.

   Dies ist jedoch für die  nachfolgend zu beschreibende, mit 500 bezeichnete       Begrenzungsvorrichtung    nicht von Bedeutung. Letz  tere kann nämlich ebensogut mit einer Multipli  kationsvorrichtung nach dem Normalverfahren zu  sammenarbeiten, in welchem Falle die Verzahnungs  stufe 86 beispielsweise ausser dem Zahn     86o    über  haupt keine anderen     Zähne    aufweist und das Spei  cherrad 80 zur Zurückstellung aus irgendeiner seiner  Stellungen  1  bis  9  in seine      0 -Stellung    stets im      gleichen Sinne zu drehen ist.

   Wie aus der weiteren  Beschreibung hervorgehen wird, ist es dagegen we  sentlich, dass bei beiden Arten von Multiplikations  vorrichtungen der     Fühlhebel    88 bei Einstellung des  Speicherrades 80 auf die Ziffer  0  eine andere Lage  einnimmt als bei Einstellung auf irgendeine der an  deren Ziffern.  



  Die Begrenzungsvorrichtung 500 weist einen ge  krümmten Arm 501 auf, der auf einem     gestellfesten     Zapfen 502 drehbar gelagert ist und an     seinem    freien  Ende einen Stift 503 trägt. Der Stift 503 greift in eine  Gabel 504 eines Schiebers 505 ein, der durch einen  Schlitz 506 einer Wand 507 hindurchgeht und in  diesem Schlitz 506 und auf einem zum Tastaturbrett  2 parallelen Boden 508 geführt ist, wobei mit 509  und 51-0 Führungsansätze des Schiebers 505 selbst be  zeichnet sind.

   Der Schieber 505 ist mit zwei nach  oben ragenden Nasen 510 versehen, die je eine ge  neigte, in     Fig.    1 auf der rechten Seite befindliche vor  dere Flanke<B>511</B> aufweisen, die mit einem senkrecht  zur Zeichnungsebene vorragenden Arm 512 eines  vertikal verschiebbaren Schaftes 513 zusammenarbei  ten kann. Auf den beiden, in entsprechenden     öff-          nungen    514 und 515 des Tastaturbrettes 2 bzw. des  Bodens 508 geführten Schäften 513 sitzen die bei  den Funktionstasten p bzw. * .

   Es ist ersichtlich,  dass, wenn man auf eine dieser beiden Tasten drückt,  der Arm 512 auf die geneigte Flanke 511 treffen und  dadurch den Schieber 505 in Richtung eines mit  516 bezeichneten Pfeiles verschieben kann, wie bei       p    , 510' und 504' strichpunktiert angedeutet ist.  



  Falls der Schieber 505 durch das Drücken einer  der Tasten p oder * verschoben wird - was, wie  später gezeigt werden soll, nicht immer möglich ist   nimmt er den Stift 503 nach 503' mit, so dass der  Arm 501 im     Uhrzeigersinne    in die Lage 501'     ver-          schwenkt    wird. Eine Feder 517, die einerseits an  einem am Arm 501 angebrachten Niet 518 und  anderseits am Tastaturbrett 2 angreift, ist bestrebt,  den Arm 501 in seine Ausgangslage zurück zu     ver-          schwenken.     



  Auf dem Arm<B>501</B> ist bei 519 eine     Sperrklinke     520     angelenkt,    die eine Feder 521 in bezug auf den  Arm 501 im     Gegenuhrzeigersinne    verdreht, bis eine  Nase 522 der Sperrklinke 520 am Niet 518     anliegt.     Die Klinke 520 weist ferner einen Haken 523 auf,  der in ihrer in vollen Linien dargestellten Ruhelage  eine Leiste 524 umfasst, die an einer schwenkbar und  längsverschiebbar gelagerten Achse 525 vorgesehen  ist. Die Leiste 524 geht über eine Stufe 526 (siehe       Fig.4)    in eine etwas breitere Leiste 527 über.

   Zur  Lagerung der Achse 525 dienen     Durchbrechungen     528 der Wände 74 und 75, wobei jede     Durchbrechung     einen nahezu kreisförmigen Teil 528a aufweist, durch  den die Achse 525 mit etwas Spiel hindurchgeht, und  einen     sektorförmigen    Teil 528b, der das Schwenken  der Leisten (Schwenkleisten) 524 und 527 gestattet.  



  An der Wand 75 (siehe     Fig.4)    ist ein Zapfen  529 befestigt, an dem ein Hebel 530 schwenkbar    gelagert ist, der gemäss     Fig.3    unter der Einwir  kung einer Feder 531 steht, die     normalerweise    ein  Ende 532 des Hebels 530 auf einem     gestellfesten     Anschlag 533 festhält, wobei sich dann das andere  Hebelende 534 mit etwas Spiel neben der Schwenk  leiste 527 befindet.

   Es ist ersichtlich, dass bei einer       allfälligen    Schwenkung der Schwenkleisten 527 und  524 im     Uhrzeigersinne    von     Fig.    3 der Hebel 530 ge  gen die     Kraft    der Feder 531 im     Gegenuhrzeigersinne          verschwenkt    wird und bestrebt ist, die Leisten 527  und 524 in die in dieser Figur dargestellte normale       Schwenklage        zurückzuschwenken.    Anderseits erzeugt  aber der Hebel 530 in dieser     normalen    Schwenklage  keine eine     allfällige    axiale Verschiebung der Achse  525 behindernde Reibung, da er ja die Schwenkleiste  527 nicht berührt.  



  Die bis jetzt beschriebenen Elemente der Be  grenzungsvorrichtung 500 arbeiten wie folgt mit dem       Multiplikatorspeicher    73 zusammen:  Aus     Fig.2    ist ersichtlich, dass die breitere       Schwenkleiste    527 aus ihrer auch in dieser     Fig.2     angenommenen, normalen Schwenklage nur dann im       Uhrzeigersinne        verschwenkt    werden kann, wenn sich  der     Fühlhebel    88 bzw. dessen Speicherrad 80, in der        0 -Stellung    befindet.

   Liegt das Fühlende 92 auf  einem der Zähne 861-865 oder auf dem Abschnitt  134 der Verzahnungsstufe 86, so hat nämlich die  Nase 90 die Lage 90' oder 90", und in beiden     Fällen          trifft    die Schwenkleiste 527 beim Versuch einer  Schwenkung im     Uhrzeigersinne    auf die Nase 90,  vorausgesetzt natürlich, dass diese Nase 90 sich über  haupt unter der Schwenkleiste 527 befindet, was  von deren     axialer    Verschiebungslage abhängt. Die       Schwenkleiste    524 ist dagegen so schmal, dass sie auf  keinen Fall durch die Nase 90 an einer Schwenkung  im     Uhrzeigersinne        gehindert    werden     kann.     



  Wenn man nach     Eintastung    des     Multiplikators,     Betätigung der Multiplikationstaste und     Eintastung     des     Multiplikanden    eine der beiden Tasten p oder  drückt, so sind zwei     Fälle    möglich:  <I>1.

   Fall</I>  Alle     Fühlhebel    88, deren Nasen 90 unter der  breiteren     Schwenkleiste    527     liegen,        befinden    sich in  der      0 -Stellung.    In diesem Falle wird durch das  Drücken der Taste p oder * der Arm 501 auf die  bereits beschriebene Weise mittels der Elemente  513, 512, 511, 516, 504, 503 im     Uhrzeigersinne          verschwenkt.    Dabei nimmt der Haken 523 der  Sperrklinke 520 die schmalere Schwenkleiste 524 mit,  so dass sie im     Uhrzeigersinne    in eine mit 524' be  zeichnete Ausweichlage geschwenkt wird,

       in    welcher  der Haken 523 von der Schwenkleiste 524     abgleitet,     so dass er schliesslich in eine mit 523' bezeichnete  Lage kommt. Nachdem die gedrückte Taste auf  hier nicht interessierende Weise die Bildung des  Produktes und das Drucken desselben als Zwischen  summe oder Endsumme ausgelöst hat,     kehrt    sie in      ihre Ruhelage zurück, so dass die Feder 517 den  Arm 501 und damit auch den Schieber 505 in die  Ausgangslage zurückbringen kann.

   Dabei schlägt der  Haken 523 der Sperrklinke 520 an der bereits wieder  in ihrer normalen Schwenklage befindlichen Schwenk  leiste 524 an, kann ihr aber ausweichen, indem die  Sperrklinke 520 sich im     Uhrzeigersinne    relativ     zum     Arm 501     verschwenkt,    worauf die Feder<B>521</B> auch  die Sperrklinke 520 in die Normallage zurückbringt.

      <I>Fall 2</I>  Mindestens ein     Fühlhebel    88, dessen Nase 90  unter der breiteren Schwenkleiste 527 liegt, befindet  sich nicht in der      0 -Stellung.    Die in der Lage 90'  oder 90" befindliche Nase 90     verhindert    also die  Schwenkung der Schwenkleiste 527, so dass ihrer  seits die Schwenkleiste 524 vom Haken 523 nicht  im     Uhrzeigersinne    mitgenommen werden kann. In  folgedessen kann auch der Arm<B>501</B> nicht in die  Lage 501'     kommen    und der Schieber 505 durch  das Drücken der Tasten p oder     -.    nicht im Sinne  des Pfeiles 516 verschoben werden. Diese Tasten  können somit dem auf sie ausgeübten Druck nicht  folgen und die Produktbildung nicht auslösen.

   Die  Sperrklinke 520 sperrt also letzten Endes die Betäti  gung der Funktionstasten p und  Im weiteren Verlauf der Beschreibung wird nun  gezeigt werden, dass die Sperrung der Funktions  tasten     p    und<B>*</B> dann erfolgt, wenn der als zweiter  Faktor eingetastete Multiplikand so viele Dezimal  stellen hat, dass - unter Berücksichtigung der Anzahl  der Dezimalstellen des als erster Faktor eingetasteten  Multiplikators - das Produkt die     Dezimalstellen-          kapazität    der Rechenmaschine übersteigen würde.  



  Die Achse 525 ist     gemäss        Fig.    4     an    ihrem rechten  Ende bei 535 an einem     Mitnehmer    536     angelenkt,     der am rechten Ende einer     Zahnstange    537 befestigt  ist, die längs der Wand 507 verschiebbar angeordnet  ist. Zur Führung der Zahnstange 537 sind zwei an  der Wand 507 befestigte Zapfen 538 und 539 vorge  sehen. Ferner dient auch ein Zahnrad 540, in wel  ches die Zahnstange 537 von oben her     eingreift,     zur Führung dieser Zahnstange 537. Das Zahnrad  540 ist auf einem an der Wand 507 befestigten  Zapfen 541 drehbar gelagert und greift unten in  geradlinige Verzahnung 542 ein, die durch eine  Reihe von rechteckigen Löchern 543 gebildet ist.

    Die Löcher 543 sind in der mit 544 bezeichneten,  oberen Platte des     Stiftenkastens    19 vorgesehen. Der       Stiftenkasten    19 kann sich auf der Führungsachse  24     zwischen        zwei    Endlagen bewegen, wie bei 544'  und 544" für das linke bzw. rechte Ende seiner obe  ren Platte 544 angedeutet ist.  



  Es ist ersichtlich, dass, wenn der     Stiftenkasten    19  dem Zug der Feder 344 folgend sich gemäss der       Hintenansicht    von     Fig.4    nach rechts bewegt, das  Zahnrad 540 die Zahnstange 537 nach links ver  schiebt, wobei auch die Achse 525 mit den Schwenk  leisten 524 und 527 nach     links    mitgenommen wird,  wie durch Pfeile angedeutet ist.    In     Fig.4    ist angenommen, dass ein 7stelliger  Multiplikator in den     Multiplikatorspeicher    73 auf  genommen worden ist, z.

   B. die Zahl 253 411, so dass  die Nasen 90 der ersten, mit 881 bis 887 bezeichneten  sieben     Fühlhebel    88 in bezug auf die      0 -Stellung     so weit angehoben sind, wie dies der Lage 90' in       Fig.2    entspricht.

   Die anderen fünf     Fühlhebel        88$     bis     8812    befinden sich dagegen in der      0 -Stellung.     Bei der Aufnahme des Multiplikators in den Multi  plikatorspeicher 73 befindet sich die Schwenkleiste  527     in    ihrer Normallage, in der sie, wie aus     Fig.    2  ersichtlich ist, die     Verschwenkung    der     Fühlhebel-          nasen    90 in die Lagen 90' (oder 90")     keinesfalls    be  hindern kann, auch wenn sie sich über denselben  befindet.  



  Nach der durch     das    Drücken der Multiplikations  taste bewirkten Aufnahme des Multiplikators in den       Multiplikatorspeicher    73 wird der     Stiftenkasten    19  in     üblicher    Weise gegen die Kraft der Feder 344 in  seine bei 544' angedeutete linke Endlage (Ausgangs  lage) gebracht und dabei gelöscht, worauf der Multi  plikand in ihn eingetastet wird. In     Fig.    4 ist ange  nommen, dass ein 5stelliger Multiplikand in den       Stiftenkasten    19 eingetastet worden ist, wobei letz  terer schrittweise dem Zug der Feder 344 nach  rechts gefolgt ist und die Zahnstange 537 mit der  Achse 525 sich entsprechend nach links bewegt hat.

    Dabei ist die Stufe 526 zwischen den verschiedenen  breiten Schwenkleisten 524 und 527 von ihrer mit  <B>5260</B> bezeichneten, strichpunktiert angedeuteten        0 -Lage    in die in vollen Linien dargestellte Lage  gekommen. Es ist ersichtlich, dass in dieser Lage die  breitere Schwenkleiste 527 sich nur über Nasen 90  von     Fühlhebeln        88s    bis<B>8812</B> befindet, die in der        0 -Stellung    sind.

   Wenn nun eine der Funktions  tasten     p    oder. gedrückt wird, so verhindert die  Schwenkleiste 527 unter Vermittlung der Sperrklinke  520 nicht, dass die Taste dem auf sie ausgeübten Druck  folgen kann, wie oben, unter Fall      l         ausführlich     erläutert worden ist. Das Produkt des 7stelligen  Multiplikators und des 5stelligen Multiplikanden er  gibt höchstens eine 12stellige Zahl, für deren Be  rechnung und Druck das Zählwerk bzw. das Druck  werk der Rechenmaschine ausreichen.  



  Angenommen es wäre anstelle eines 5stelligen ein  6stelliger Multiplikand eingetastet worden, so wäre  die Stufe 526 in die mit 5266 bezeichnete Lage  vorgerückt. Die breitere Schwenkleiste 527 würde  dann über der Nase 90 des nicht in der      0 -Stellung     befindlichen     Fühlhebels    887 liegen, was - wie unter  Fall 2 ausführlich erläutert wurde - eine Sperrung  der Tasten p und     *    zur Folge hat.

   Der Benützer der  Rechenmaschine merkt daher sofort, dass er eine  deren Kapazität übersteigende Multiplikation ver  langt hat, und kann den eingetasteten     Multiplikanden     löschen, um dann die Operation mit einem     auf-          oder    abgerundeten Multiplikanden von kleinerer Stel  lenzahl durchzuführen.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei einem  z. B. 3- oder 9stelligen Multiplikator die Stufe 526      bis in die Stellung     526.9    bzw. in die Stellung 5263  kommen kann, ohne dass die Tasten     p    und Z ge  sperrt werden, dass also dann 9- bzw. 3stellige Multi  plikanden noch zulässig sind, während Multiplikan  den von geringerer Stellenzahl natürlich ebenfalls  stets benützt werden können.  



  Es ist klar, dass, falls an der letzten Stelle oder den  letzten Stellen des Multiplikators eine Null steht,  dieselbe unwirksam ist, weil die betreffenden Fühl  hebel dann weder den Schaltschlitten mit dem     Stift-          tenkasten    aufhalten noch die Schwenkung der  Schwenkleiste 527 verhindern kann; in anderen Wor  ten rechnet die Maschine bei Einstellung eines     Mul-          tiplikators    von z. B. 5400 in Wirklichkeit mit dem  Multiplikator 54.  



  Es ist ferner klar, dass die gegenläufige Be  wegung der Achse 525 und des     Stiftenkastens    19  auch auf andere Weise erzielt werden kann als mit  tels eines Zahnrades 540 und zweier mit derselben  in Eingriff stehender, gerader Verzahnungen 537 und  542. Man kann z. B. eine endlose Kette vorsehen,  deren unteres bzw. oberes     Trum    über     Mitnehmer    mit  dem     Stiftenkasten    bzw. der Achse 525 gekuppelt sein  könnten. Das beschriebene Zahnradgetriebe 542,  540, 537 stellt jedoch einen besonders einfachen und  platzsparenden Mechanismus zur Erzeugung der ge  genläufigen Bewegung dar.

   Es     wird    ferner hervor  gehoben, dass die Erfindung auch anwendbar ist,  wenn der     Multiplikatorspeicher    in früher üblicher  Weise nicht nur eine, sondern zwei Reihen von  über eine     Zehnerübertragung    miteinander verbun  denen Speicherrädern aufweist, wobei dann die Spei  cherräder einer dieser Reihen mit den     Fühlhebeln     88 sinngemäss entsprechenden     Fühlorganen    zusam  menarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Begrenzung der Dezimalstellen zahl des Multiplikanden an einer mit Multiplikator- speicher versehenen Rechenmaschine, die einen Stif- tenkasten und eine Ziffern- und Funktionstasten um fassende Tastatur aufweist, wobei der Multiplikator speicher mindestens eine Reihe von mit Fühlorganen zusammenarbeitenden Speicherrädern aufweist, die im Verlaufe einer Produktbildung in eine 0 -Stel- lung zurückgebracht werden, und wobei zur Durch führung einer Multiplikation zuerst der Multiplikator in den Multiplikatorspeicher aufzunehmen,
    dann der Multiplikand in den Stiftenkasten einzutasten und schliesslich eine Funktionstaste zu betätigen ist, wel che die zur Produktbildung erforderlichen Funk tionen der Maschine auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Stiftenkasten (19) zu gegenläufiger Längsverschiebung kinematisch verbundene Leiste (527) vorgesehen ist, die einerseits mit den Fühl- organen (88) der Speicherräder (80) und anderseits mit einem Sperrorgan (520) zusammenarbeitet, das über eine Gliederkette (501, 505, 513) mit minde stens einer Funktionstaste (p , * ) verbunden ist,
    die nach Eintastung des Multiplikanden in den Stiften- kalten zur Auslösung der produktbildenden Funk tionen betätigbar ist, wobei das Sperrorgan (520) diese Funktionstaste oder -tasten ( p , *#) sperrt, wenn ein nicht in der 0 -Stellung befindliches Fühlorgan (88) verhindert, dass die Leiste (527) einer von der betätigten Funktionstaste aus über das Sperrorgan auf sie ausgeübten Kraft folgend sich in einer zu ihrer Längsrichtung senkrechten Ebene bewegen kann, so dass die Sperrung der Funktionstaste oder -tasten eintritt,
    wenn die Summe der Anzahl der wirk samen Dezimalstellen des Multiplikators und der Anzahl der Dezimalstellen des Multiplikanden die Anzahl der Fühlorgane (88) übersteigt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste als Schwenkleiste (527) ausgebildet ist und über eine Stufe (526) in eine schmalere Schwenkleiste (524) übergeht, und d'ass ferner das Sperrorgan (520) einen Haken (523) auf weist, der in seiner Normallage die schmalere Schwenkleiste umfasst und bei Betätigung der Funk tionstaste (p oder * ) diese Schwenkleiste (524) und damit auch die breitere Schwenkleiste (527) ver- schwenkt, falls letztere nicht an einer Nase (90) eines nicht in der 0 -Stellung befindlichen Fühlorgans (88) anstösst. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan (520) an einem Hebel (501) angelenkt ist, der seinerseits gelenkig mit einem Ende eines Schiebers (505) verbunden ist, der durch die Betätigung der Funktionstaste ( p oder verschoben wird, sofern keine Sperrung erfolgt. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan eine Klinke (520) ist, deren Haken (523) am Schluss der durch sie be wirkten Verschwenkung der Schwenkdeisten von der umfassten, schmaleren Schwenkleiste (524) abgleitet, und die unter dem Einfluss einer Feder (521) an einem am Hebel (501) vorgesehenen Anschlag (518) anliegt, so dass bei der Rückkehr der Funktionstaste ( p oder) und des Hebels (501) in ihre Normal lagen der durch eine Feder (531) bereits in ihre Normallage zurückgebrachten, schmaleren Schwenk leiste (524) ausweichen und ebenfalls in ihre Nor mallage zurückkehren kann. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zuletzt genannte Feder (531) auf einen Hebel (530) einwirkt, der ein Ende (534) aufweist, das in seiner Normallage der breiteren Schwenkleiste (527) mit Spiel gegenübersteht, so dass sie bei der Verschwenkung der Schwenkleisten (524, 527) unter dem Einfluss dieser Feder (531) bestrebt ist, dieselben in ihre Normallage zurückzubringen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur gegenläufigen Längsverschie bung der Leiste (527) und des Stiftenkastens (19) ein Zahnradgetriebe (537, 540 542) vorgesehen ist, das aus zwei mit dem Stiftenkasten (19), respektive der Leiste (527) verbundenen, geradlinigen Verzahnun- gen (542, 537) und einem mit demselben käm menden Zahnrad (540) besteht. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (527) längs einer schwenkbar an einem Mitnehmer (536) gelagerten Achse (525) angebracht ist, und dass dieser Mit nehmer (536) an einer Zahnstange (537) befestigt ist, welche die eine Verzahnung bildet. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Verzahnung (542) durch eine Reihe von Lächern (543) gebildet ist, die in einer Platte (544) des Stiftenkastens (19) selbst vorgesehen sind.
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