CH404752A - Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspannungswicklungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für HochspannungswicklungenInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in -Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspanungswicklungen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspannungswicklungen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Bauelement unter Verwendung eines aus Isolierstoff bestehenden parallel geschnittenen Bandes konstanter Dicke bewickelt wird,
das erst durch einen beim Wickeln erfolgenden Schneidvorgang mit vorzugsweise etwa sinusförmig, sich ändernder Schnittamplitude Schmalstellen und Breitstellen erhält, wobei die Änderung der Schnittamplitude durch beim Bandumlauf um das Bauelement geeignete Steuermittel abtastende Fühlorgane so bestimmt wird, dass die jeweiligen Schmalstellen des Bandes in dem am stärksten gekrümmten Teil des Bauelementes und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten gekrümmten Teil des Bauelementes liegen.
Durch das erfindungsgemässe Verfahren, nämlich durch das kombinierte Schneiden und Bandagieren des Isolationsbandes gleicher Dicke, ist die Möglichkeit gegeben, Bauelemente gebogener Form, .vorzugsweise kreisförmig geschlossene oder gebogene offene Hochspannungswicklungen, mit einer Bandage etwa gleicher Dicke über deren gesamten Umfang ohne die bisher bekannten Einlagen am äusseren Umfang herzustellen.
Dadurch wird die Bandage als spannungstragende Isolation homogener,. fester und elektrisch sicherer ge= gegenüber der bekannten Bandage.mit ausgleichenden Einlagen am äusseren Krümmungsumfang. ..- ,:
. .. _. Gegenüber einer anderen bekannten Bandage, die ein Bandagierband verwendet, das bereits vor dem Wickelvorgang eine periodisch veränderliche Breite aufweist, ergibt sich der Vorteil, dass durch. ein gesteuertes Schneiden kein Wandern der Schmal- und Breitstellen über den Querschnittsumfang des Bauelementes erfolgt, d. h. die jeweiligen Schmalstellen des Bande liegen stets in dem am stärksten gekrümmten Teil des Bauelementes, während. die jeweiligen Breitstellen stets in dem am schwächsten gekrümmten Teil des Bauelementes liegen.
In den in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen ist. als gebogenes Bauelement die rohrförmige Hochspannungswicklung 1 mit den zur erfindungsgemässen Bandagierung mittels des Bandes 2 dienenden Vorrichtungen gezeigt. Diese Vorrichtun- gen können von Hand oder maschinell betrieben werden. In dem in den Fig. 1 und 2 in verschiedenen Ansichten gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Papierband 2 von dem Vorratsring 3 beim Antrieb des mit Rollen 4 versehenen Bandagierringes 5 abgezogen.
Hierbei wird das Papierband 2 durch Schneidmittel, z. -B: die,Schneidscheibe 6, die auf dem am Bandagierring 5 quer verschiebbar gelagerten Fühlstift 7 befestigt ist, in die beiden-Bandteile 2a, 2b aufgeteilt. Der Schnitt verläuft, .da der Fühlstift. 7 den festen: Steuerring:. 8 z;, B:. auf ;seiner keilförmigen -Ringfläche '8a",abtastet; nach, .einer .Sinusfunktion .oder einer. ähnlich sich
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ändernden Schnittamplitude.
Demzufolge weisen die beiden Bandteile 2a, 2b Schmalstellen und Breitstellen auf, die, wie anhand der Fig. 3 zu erkennen ist, so aufgewickelt werden, dass die jeweiligen Schmalstellen des Bandes in dem am stärksten gekrümmten Teil der Hochspannungswicklung 1 .und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten .gekrümmten Teil derselben liegen.
Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, wird das nach Abnahme von dem hier nicht gezeigten Vorratsring über die Rollen 4 des nicht gezeigten Bandagierringes laufende Band 2 durch die Schneidscheibe 6 gemäss dem Abtasten des querbeweglichen Fühlstiftes 7 auf der keilförmigen Ringfläche 8a des festen Steuerringes 8 in die beiden Bandteile 2a, 2b mit etwa sinus- förmigen Schnittkanten auf jeweils der einen Seite jedes Bandteiles, wie beschrieben, geteilt. In diesem Ausführungsbeispiel werden die Bandteile 2a, 2b gedrillt. Die Bandagierung wird z.
B. mit den Schmalstellen begonnen, so dass die Schmalstelle des Bandteiles 2a an dem am stärksten gekrümmten Teil der Hochspannungswicklung 1 angelegt wird. Ebenso wird die Schmalstelle des Bandteiles 2b nach Abschneiden des davorliegenden Stückes grösserer Breite angelegt, so dass beim fortlaufenden Umwickeln die geraden Kanten der beiden Bandteile ohne Überlappung jeweils nebeneinander liegen.
Infolge der Abtastung des Steuerringes 8 durch den Fühlstift 7 ändert sich die Schnittamplitude so, dass jeweils die Schmalstellen des Bandes in dem am stärksten gekrümmten Teil der Hochspannungswicklung 1 -und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten gekrümmten Teil derselben liegen.
Will man ein Drillen der Bandteile 2a und 2b vermeiden, verwendet ,man bei dem in der Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel an einigen Stellen (nach dem Schnitt) statt der zylindrischen Laufrollen 4 der Fig. 3 kegehge Laufroflen 4a. Die übrigen Bauteile entsprechen denen der Figuren 1 bis 3; sie sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in diesen Figuren versehen.
Durch die kegeligen Laufrollen 4a wird der linke Bandteil 2a nach rechts und der rechte Bandteil 2b nach links geleitet, so dass beim fortlaufenden Umwickeln die geraden Kanten der beiden Bandteile ohne Überlappung jeweils nebeneinander liegen.
Verzichtet man auf kegelige Laufrollen und auf Drillen bei Verwendung zylindrischer Laufrollen, so kann die Bandagierung auch gemäss der Ausführung der Fig. 5 erfolgen, bei der eine gewisse Überlappung a der Bandteile vorhanden ist, da hier jeweils die sinus- förmigen Schnittkanten beider Bandteile einander zugekehrt sind.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Möglichkeit gegeben, gleiche Bandagenstärke am inneren und äusseren Umfang der Hochspannungswicklung zu erzielen. Dies ist auch bei dem in der Fsg. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall, bei dem aus dem Band 2 nicht zwei zur Bandagierung verwendete Bandteile, sondern ein einziger Bandstrei- fen 2' mit zwei derart sinusförmigen Schnittkanten herausgeschnitten ist,
dass dieser Bandstreifen 2' ebenfalls Schmalstellen und Breitstellen aufweist. Das Herausschneiden erfolgt durch die beiden Schneidscheiben 10, 11, deren Schrägstellung zueinander durch das federgespannte Hebelpaar 12 mit obstastenden Gleitbacken 13 über den Steuerring 14 mit keilförmig sich änderndem Trapezquerschnitt 14a gesteuert wird. Der bei diesem Ausführungsbeispiel entstehende Pa- pierbandabfall wird durch die beiden rotierenden Schneidmesser 15 und 16 am kreisenden Bandagierring zerschnitten und während des Bandagierens abgesaugt oder von der Hochspannungswicklung 1 weggeblasen.
Es sei noch erwähnt, dass beim Bewickeln geschlossener Ringwicklungen, wie in den Fig. 3 bis 5 angedeutet, alle Ringelemente der Bandagiereinrich- tung durch herausnehmbare Segmente S zu öffnen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspanungswicklungen, dadurch gekennzeichnet. dass das Bauelement (1) unter Verwendung eines aus Isolierstoff bestehenden parallel geschnittenen Bandes (2) konstanter Dicke bewickelt wird, das erst durch einen beim Wickeln erfolgenden Schneidvorgang mit sich ändernder Schnittamplitude Schmalsteffen und Breitstellen erhält, wobei die Änderung der Schnittamplitude durch beim Bandumlauf um das Bauelement geeignete Steuermittel (8, 14) abtastende Fühlorgane (7, 12, 13)so bestimmt wird, dass die jeweiligen Schmalstellen des Bandes in dem am stärksten gekrümmten Teil des Bauelementes und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten gekrümmten Teil des Bauelementes liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel ein das Bauelement umgebender, feststehender Steuerring (8) mit keilförmiger Ringfläche (8a) ist, die von Schneidmittel tragenden quer beweglich gelagerten Fühlstiften (7) beim Bandumlauf abgetastet wird. 2.Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (6) das Band in zwei Bandteile (2a, 2b) mit je einer sinusförmigen Schnittkante teilen, und dass die Bandteile bei Verwendung zylindrischer Laufrollen (4) .unter Drillen mit jeweils gleichartigen, z. B. geraden Kanten, ohne Überlappung beim Bandagieren angelegt werden. 3.Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (6) das Band in zwei Bandteile (2a, 2b) mit je einer sinusförmigen Schnittkante teilen, und dass die Bandteile bei Verwendung kegeliger Laufrollen (4a) ohne Drillen mit jeweils gleichartigen, z.B. gerade Kanten, ohne Über- lappung beim Bandagieren angelegt werden. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (6) das Band in <Desc/Clms Page number 3> zwei Bandteile (2a, 2b) mit je einer sinusförmigen Schnittkante teilen, die bei Verwendung zylindrischer Laufrollen ohne Drillen mit jeweils gleichartigen, z. B. sinusförmigen Schnittkanten, unter überlappung beim Bandagieren angelegt werden. 5.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel ein das Bauelement .umgebender, feststehender Steuerring (14) mit keilförmig sich änderndem Trapezquerschnitt (14a) ist, der von einem Schneidmittel (10, 11) tragenden, scherenartig beweglichen Hebelpaar (12) mit Geleitbacken (13) abgetastet wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (10, 11) aus dem Band einen Bandstreifen (2') mit Schmalstellen und. Breitstellen herausschneiden.
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