AT232593B - Bandagiereinrichtung zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspannungswicklungen - Google Patents

Bandagiereinrichtung zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspannungswicklungen

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AT232593B
AT232593B AT794762A AT794762A AT232593B AT 232593 B AT232593 B AT 232593B AT 794762 A AT794762 A AT 794762A AT 794762 A AT794762 A AT 794762A AT 232593 B AT232593 B AT 232593B
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bandaging
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Description


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  Bandagiereinrichtung zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in   Hochspannungsgeräten,   insbesondere für Hochspannungswicklungen 
Gegenstand der Erfindung ist eine Bandagiereinrichtung zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspannungswicklungen, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dass ein umlaufender Teil der Bandagiereinrichtung mit Fühlorganen ausgerüstet ist, die beim Bandumlauf um das Bauelement feststehende Steuermittel der Bandagiereinrichtung abtasten und dadurch an dem umlaufenden Teil der Bandagiereinrichtung angebrachte Schneidmittel jeweils derart gegenüber einem zur Bewicklung des Bauelementes in konstanter Dicke dienenden parallel   geschnittenen Band aus Isolierstoffverstellen,

   dass das Band   durch den erst beim Wickeln erfolgenden Schneidvorgang mit vorzugsweise etwa sinusförmig sich ändernder Schnittamplitude Schmalstellen und Breitstellen erhält, wobei die jeweiligen Schmalstellen des Bandes in dem am stärksten gekrümmten Teil des Bauelementes und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten gekrümmten Teil des Bauelementes liegen. 
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 des Isolationsbandes gleicher Dicke, ist die Möglichkeit gegeben, Bauelemente gebogener Form, vorzugsweise kreisförmig geschlossene oder gebogene offene Hochspannungswicklungen, mit einer Bandage etwa gleicher Dicke über deren gesamten Umfang ohne die bisher bekannten Einlagen am äusseren Umfang herzustellen.

   Dadurch wird die Bandage als spannungstragende Isolation homogener, fester und elektrisch sicherer gegenüber der bekannten Bandage mit ausgleichenden Einlagen am äusseren Krümmungsumfang. 



   Gegenüber einer andern bekannten Bandage, die ein Bandagierband verwendet, das bereits vor dem Wickelvorgang eine periodisch veränderliche Breite aufweist, ergibt sich der Vorteil, dass durch ein gesteuertes Schneiden kein Wandern der   Schmal- und Breitstellen   über den Querschnittsumfang des Bauelementes erfolgt,   d. h.   die jeweiligen Schmalstellen des Bandes liegen stets in dem am stärksten gekrümmten Teil des Bauelementes, während die jeweiligen Breitstellen stets in dem am schwächsten gekrümmten Teil des Bauelementes liegen. 



   In den in der Zeichnung dargestellten   Ausführungsbeispielen   ist als gebogenes Bauelement die rohrförmige Hochspannungswicklung 1 mit den zur erfindungsgemässen Bandagierung mittels des Bandes 2 dienenden Vorrichtungen gezeigt. Diese Vorrichtungen können von Hand oder maschinell betrieben werden. 



   In dem in den Fig. 1 und 2 in verschiedenen Ansichten gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Papierband 2 vom Vorratsring 3 beim Antrieb des mit Rollen 4 versehenen Bandagierringes 5 abgezogen. Hiebei wird das Papierband 2 durch Schneidmittel,   z. B.   die Schneidscheibe 6, die auf dem am Bandagierring 5 quer verschiebbar gelagerten   Fühlstift 7 befestigt   ist, in die beiden Bandteile   2a, 2b aufgeteilt.   
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 abtastet, nach einer Sinusfunktion oder einer ähnlich sich ändernden Schnittamplitude.

   Demzufolge weisen die beidenBandteile 2a, 2b Schmalstellen und Breitstellen auf, die, wie an Hand der Fig. 3 zu erkennen ist, so aufgewickelt werden, dass die jeweiligen Schmalstellen des Bandes in dem am stärksten 

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 gekrümmten Teil der Hochspannungswicklung 1 und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten gekrümmten Teil derselben liegen. 



   Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, wird das nach Abnahme von dem hier nicht gezeigten Vorratsring über die Rollen 4 des nicht gezeigten Bandagierringes laufende Band 2 durch die Schneidscheibe 6 gemäss dem 
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2bteiles. wie beschrieben, geteilt. In diesem Ausführungsbeispiel werden die Bandteile 2a, 2b gedrillt. Die Bandagierung wird   z. B.   mit den Schmalstellen begonnen, so dass die Schmalstelle des Bandteiles 2a an dem am stärksten   gekrümmten Teil der Hochspannungswicklung l   angelegt wird. Ebenso wird die Schmalstelle des Bandteiles 2b nach Abschneiden des davorliegenden Stückes grösserer Breite angelegt, so dass beim   fortlaufendenumwickeln   die geraden Kanten der beidenBandteile ohne Überlappung jeweils nebeneinander liegen.

   Infolge der Abtastung des Steuerringes 8 durch den Fühlstift 7 ändert sich die Schnittamplitude so, dass jeweils   die Schmalste lIen des Bandes   in dem am stärksten gekrümmten Teil der Hochspannungswicklung 1 und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten gekrümmten Teil derselben liegen. 



   Will man ein Drillen der Bandteile 2a und 2b vermeiden, verwendet man bei dem in Fig. 4 gezeigtenAusführungsbeispiel an einigen Stellen (nach dem Schnitt) statt der   zylindrischen Laufrollen 4 der Fig. 3   kegelige Laufrollen 4a. Die übrigen Bauteile entsprechen denen der Fig. 1-3. Durch die kegeligen Laufrollen 4a wird der linke Bandteil 2a nach rechts und der rechte Bandteil 2b nach links geleitet, so dass beim fortlaufenden Umwickeln die geraden Kanten der beidenBandteile ohne Überlappung jeweils nebeneinander liegen. 



   Verzichtet man auf kegelige Laufrollen und auf Drillen bei Verwendung zylindrischer Laufrollen 4, so kann die Bandagierung auch gemäss der Ausführung der Fig. 5 erfolgen. Da hiebei der Bandteil 2a vor dem Anlegen an das Bauelement 1 einen längeren Weg zurücklegt als der Bandteil 2b, liegt die Schmalstelle des Bandteiles 2b neben der um 1800 phasenverschobenen, d. h. vorher geschnittenen Schmalstelle des Bandteiles 2a bzw. die Breitstelle des Bandteiles 2b neben der um 1800 phasenverschobenen,   d. h.   vorher geschnittenen Breitstelle des Bandteiles   2a.   Da sich hiebei bei den Schmalstellen Lücken ergeben würden, sieht man eine gewisse Überlappung a vor. 
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 gleiche Bandagen-stärke am inneren und äusseren Umfang der Hochspannungswicklung zu erzielen.

   Dies ist auch bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall, bei dem aus dem Band 2 nicht zwei zur Bandagierung verwendete Bandteile, sondern ein einziger Bandstreifen 2'mit zwei derart sinusförmigen Schnittkanten herausgeschnitten ist, dass dieser Bandstreifen 2'ebenfalls Schmalstellen und Breitstellen aufweist. Das Herausschneiden erfolgt durch die beiden Schneidscheiben 10, 11,' deren Schrägstellung zueinander durch das federgespannte Hebelpaar 12 mit abtastenden Gleitbacke 13 über den Steuerring 14 mit keilförmig sich änderndem Trapezquerschnitt 14a gesteuert wird. Der bei diesem Ausführungsbeispiel entstehende Papierbandabfall wird durch die beiden rotierendenschneidmesser 15 und 16 am kreisendenBandagierring zerschnitten und während desBandagierens abgesaugt oder von der Hochspannungswicklung 1 weggeblasen. 
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      Bewickeln geschlossener Ringwicklungen, wie in den Fig. 3-5 ange-PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Bandagiereinrichtung zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspannungswicklungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein umlaufender Teil (5) der Bandagiereinrichtung mit Fühlorganen (7, 12, 13) ausgerüstet ist, die beim Bandumlauf um das Bauelement   (1)   feststehende Steuermittel (8, 14) der Bandagiereinrichtung abtasten und dadurch an dem umlaufenden Teil der Bandagiereinrichtung angebrachte Schneidmittel   (6, 10, 11)   jeweils derart gegenüber einem zur Bewicklung des Bauelementes in konstanter Dicke dienenden parallel geschnittenen Band (2) aus Isolierstoff verstellen,

   dass das Band durch den erst beim Wickeln erfolgenden Schneidvorgang mit vorzugsweise etwa sinusförmig sich ändernder Schnittamplitude Schmalstellen und Breitstellen   erhält,   wobei die jeweiligen Schmalstellen des Bandes in dem am stärksten gekrümmten Teil des Bauelementes und die jeweiligen Breitstellen in dem am schwächsten gekrümmten Teil des Bauelementes liegen.

Claims (1)

  1. 2. Bandagiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel aus einem das Bauelement umgebenden feststehenden Steuerring (8) mit keilförmiger Ringfläche (8a) bestehen, die von den die Schneidmittel (6) tragenden querbeweglich gelagerten als Fühlstifte (7) ausgebildeten Fühlorganen beim Bandumlauf abgetastet'\ird. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Bandagiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (6) das Band in zweiBandteile (2a, 2b) mit je einer sinusförmigenSchnittkante teilen, und dass, sofern die Bandagiereinrichtung mit zylindrischen Laufrollen (4) ausgerüstet ist, die Bandteile unter Drillen, oder sofern die Bandagiereinrichtung mit kegeligen Laufrollen (4a) ausgerüstet ist, ohne Drillen mit jeweils gleichartigen Kanten (gerade Kanten) ohne Überlappung beim Bandagieren angelegt werden.
    4. Bandagiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (6) das Band in zwei Bandteile (2a, 2b) mit je einer sinusförmigenSchnittkante teilen, die, sofern die Bandagiereinrichtung mit zylindrischen Laufrollen (4) ausgerüstet ist, ohne Drillen mit jeweils gleichartigen Kanten (sinusförmige Schnittkanten) unter Überlappung beim Bandagieren angelegt werden.
    5. Bandagiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel aus einem das Bauelement umgebenden feststehenden Steuerring (14) mit keilförmig sich änderndem Trapezquerschnitt (14a) bestehen, der von einem die Schneidmittel (10, 11) tragenden scherenartig beweglichen Hebelpaar (12) mit Gleitbacken (13) abgetastet wird. EMI3.1
AT794762A 1961-10-19 1962-10-08 Bandagiereinrichtung zur Herstellung einer Isolationsbandage für gebogene Bauelemente in Hochspannungsgeräten, insbesondere für Hochspannungswicklungen AT232593B (de)

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