CH404751A - Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage an einem Bauelement gebogener Form in Hochspannungsgeräten, insbesondere an Hochspannungswicklungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage an einem Bauelement gebogener Form in Hochspannungsgeräten, insbesondere an Hochspannungswicklungen

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CH404751A
CH404751A CH1188262A CH1188262A CH404751A CH 404751 A CH404751 A CH 404751A CH 1188262 A CH1188262 A CH 1188262A CH 1188262 A CH1188262 A CH 1188262A CH 404751 A CH404751 A CH 404751A
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tension
tape
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bandage
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CH1188262A
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Schiemann Heinz
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Siemens Ag
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    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/027Bands, cords, strips or the like for helically winding around a cylindrical object
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H81/00Methods, apparatus, or devices for covering or wrapping cores by winding webs, tapes, or filamentary material, not otherwise provided for
    • B65H81/02Covering or wrapping annular or like cores forming a closed or substantially closed figure
    • B65H81/04Covering or wrapping annular or like cores forming a closed or substantially closed figure by feeding material obliquely to the axis of the core
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren      zur      Herstellung      einer      Isolationsbandage   an    einem   Bauelement gebogener Form    in   Hochspannungsgeräten,    insbesondere   an    Hochspannungswicklungen   Die Erfindung bezieht    sich   auf ein    Verfahren      zur   Herstellung einer Isolationsbandage an einem Bauelement gebogener Form in Hochspannungsgeräten, insbesondere an    Hochspannungswicklungen,   unter Verwendung eines dehnbaren,    parallel   geschnittenen Bandes aus Isolierstoff.

   Dieses    Verfahren   ist dadurch gekennzeichnet, dass das Band am inneren Umfang des gebogenen Teiles zunächst mit starkem, die Banddicke herabsetzendem Zug und    dann   zum äusseren Umfang hin mit nachlassendem Zug und demzufolge    grösserer   Banddicke sowie von hier aus mit zum inneren Umfang hin wieder stärker    verdendem   Zug auf das Bauelement derart aufgebracht wird, dass am    inneren   Umfang feste aber dünne Bandlagen entstehen, die    durch   stärkere    überlappung   als am äusseren Umfang einen verdickten    Bandagenteil   ergeben. 



  Als Band für die Bandage kann eine    Isolierstoff-      folie   Verwendung finden, die durch den sich ändernden mechanischen Zug beim    Wickeln   am inneren Umfang des gebogenen Teiles dünner und länger gemacht wird. 



  Zweckmässig ist es, gekrepptes    parallel   .geschnittenes Bandpapier zu verwenden, das    anfangs,      also   am inneren    Umfang   des gebogenen Teiles des Bauelementes, stark und dann zum äusseren Umfang hin mit ständig    nachlassendem   Zug gezogen wird, um    dann   von hier aus wieder mit stärker werdendem Zug zum inneren    Umfang   des gebogenen Teiles des Bauelementes gezogen zu werden. Beim Ziehen des gekreppten Bandes ergibt sich in der Zone des    nachlassenden   Bandzuges eine natürliche Verzahnung der    Kreppung   der    aufzuwickelnden   Bandlage mit der    Kreppung   der jeweils darunter    liegenden   Bandlage. 



  Das    erfindungsgemässe      Bandagierungsverfahren   ermöglicht, dass mit einem Isolationsband konstanter Breite ein unterschiedliches    Bandagenwachstum   innen und aussen am Umfang des Bauelementes, beispielsweise einer    Hochspannungswicklung   weitgehend verhindert wird; eine Anwendung der bisher    üblichen      Einlagen   am äusseren Umfang ist nicht erforderlich. Die    spannungstragende   Isolation wird homogener und sicherer    als   dies    bei   den bisherigen Isolationen mit Einlagen der Fall war.

   Weiterhin lassen sich kurze Fertigungszeiten bei der    Bandagierung   von Hand erzielen, die bei Anwendung einer maschinellen    Band-      agierung   noch weiter verkürzt werden können. 



  Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der    Erfindung   erläutert. 



  In den    Fig.   1 und 2 ist in verschiedenen Ansichten der gebogene Teil einer    rohrförmigen   Hochspannungswicklung unter    gleichzeitiger      Darstellung   der Vorrichtung zur    Handbandagierung   gezeigt. 



  Die    Fig.   3 und 4 bzw. 5 und 6 zeigen den gebogenen    Teil   einer    rohrförmigen   Hochspannungswicklung unter gleichzeitiger    Darstellung   der maschinellen    Banda-      giereinrichtungen.   



     In   gleicher Weise, wie dies für    eine      rohrförmige   Hochspannungswicklung gezeigt ist, können auch an- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    dere   Bauelemente gebogener Form in Hochspannungsgeräten, wie z. B. Ringkerne usw., in der Weise bandagiert werden. 



  Für die    Bandagierung   ist in den gezeigten Ausführungsbeispielen    Kreppapier   benutzt, das als parallel geschnittenes Band 1 um die    rohrförmige   Hochspannungswicklung 2 unter Anwendung eines sich von innen nach aussen ändernden mechanischen Zuges gewickelt wird. 



  Hierzu wird in den    Fig.   1 und 2 die den Bandvorrat tragende    Bandagierrolle   3 von Hand aus    rechts   herum geführt. Vom    Punkt   a aus ausgehend wird das Band 1 anfangs stark dann mit ständig    nachlassendem   Zug bis zum Punkt b gezogen. Von hier aus erfolgt der Bandzug wieder stärker werdend rechts herum zum Punkt a usw. Beim    Punkt   a ist die    Kreppung   des Papiers so stark ausgezogen, dass die Dicke der Papierlage gering geworden ist, während sie bis zum Punkt b ansteigend wieder wächst.

   Dadurch entstehen am Punkt a feste aber dünne Bandlagen, die durch die stärkere    Überlappung   c am    inneren   Umfang einen so verdickten    Bandagenteil   x ergeben,    dass   seine Dicke    praktisch   etwa die Dicke des aus lockeren und    geringer   überlappenden Bandlagen entstandenen Bandagenteiles y am Punkt b erreicht. Die festere Bandage am Punkt a    kommt   der am    inneren      Krümmungsradius   herrschenden    grösseren   Feldstärke zugute. 



  Beim Ziehen des gekreppten Papierbandes    ergibt   sich eine natürliche Verzahnung der    Kreppung   der aufzuwickelnden Bandlage mit der    Kreppung   der    jeweils   darunter liegenden Bandlage. Das Ausziehen des Papierbandes 1 wird durch Drehen der    Bandagierrolle   3 erreicht, wobei der Rollenumfang um die Wicklungsbandage gleitet und der    Umschlingungswinkel      (i   am Rollenstift 3' die Reibung erhöht. 



  Bei der Anwendung maschineller    Bandagierein-      richtungen   gemäss den    Fig.   3 und 4 werden die auf dem in    Pfeilrichtung      .kreisenden      Trägerrring   4 angeordneten    Bandagierrollen   5 und 6 über die federgespannten Stössel    (Fühlorgane)   7 und 8 von dem feststehenden Steuerring 9 gebremst bzw. gelüftet. 



  Bei dem in den    Fig.   5 und 6    dargestellten   Ausführungsbeispiel    kreist   der    Bandagierring   10 mit dem Bandvorrat auf der    Mitlaufrolle   11. Die    Bremsung   zur Verstärkung des mechanischen Zuges erfolgt durch den auf der    Mitlaufrolle   11 angebrachten    Exzenterring   12 wirkenden federgespannten    Stössel   13. 



  Die Bremsung kann    auch   an dem an der    Mitlauf-      rolle   11 angebrachten    Steuerring   14 mit    keilförmiger   Ringfläche durch den    federgespannten   Stössel 15 erfolgen. 



  Man kann die Bremsung aber    auch   durch einen Elektromagneten vornehmen, der 'auf den    dann   ohne keilförmige    Ringfläche      ausgeführten      Steuerring   14 während seiner Drehung wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage an einem Bauelement gebogener Form in Hochspannungswicklungen, unter Verwendung eines dehnbaren, parallel geschnittenen Bandes aus Isolierstoff, dadurch gekennzeichnet, dass das Band am inneren Umfang des gebogenen Teiles zunächst mit starkem, die Banddicke herabsetzendem Zug und dann zum äusseren Umfang hin mit nachlassendem Zug und demzufolge grösserer Banddicke sowie von .hier aus mit zum inneren Umfang hin wieder stärker werdendem Zug auf das Bauelement derart aufgebracht wird, dass am inneren Umfang feste aber dünne Bandlagen entstehen,
    die durch stärkere Überlappung als am äusseren Umfang einen verdickten Bandagenteil ergeben. I1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einem kreisenden Trägerring (4) ein stehender Steuerring (9) zugeordnet ist, auf dessen keilförmiger Ringfläche den Bandzug steuernde Fühlorgane (7, 8) .gleiten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine einem kreisenden Banda- gierring (10) zugeordnete, den Bandvorrat tragende Mitlaufrolle (11) mit einem Exzenterring (12) versehen ist, durch den der Bandzug verändert wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine einem kreisenden Banda- gierring (10) zugeordnete, den Bandvorrat tragende Mitlaufrolle (11) mit einem Steuerring (14) mit keilförmiger Ringfläche versehen ist, durch den der Bandzug verändert wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf zur Bandführung dienende Mittel wirkender Elektromagnet vorgesehen ist, um den Bandzug zu vergrössern.
CH1188262A 1961-10-11 1962-10-10 Verfahren zur Herstellung einer Isolationsbandage an einem Bauelement gebogener Form in Hochspannungsgeräten, insbesondere an Hochspannungswicklungen CH404751A (de)

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