DE556355C - Saugkasten fuer Papiermaschinen o. dgl. mit einem zwischen der Saugmuendung des Kastens und dem die zu trocknende Bahn tragenden Filz angeordneten gelochten endlosen Band - Google Patents

Saugkasten fuer Papiermaschinen o. dgl. mit einem zwischen der Saugmuendung des Kastens und dem die zu trocknende Bahn tragenden Filz angeordneten gelochten endlosen Band

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DE556355C
DE556355C DEU11163D DEU0011163D DE556355C DE 556355 C DE556355 C DE 556355C DE U11163 D DEU11163 D DE U11163D DE U0011163 D DEU0011163 D DE U0011163D DE 556355 C DE556355 C DE 556355C
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DE
Germany
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suction
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endless belt
suction box
web
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Expired
Application number
DEU11163D
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English (en)
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Catala & A Huart Catala M
USINES CH CATALA
Original Assignee
Catala & A Huart Catala M
USINES CH CATALA
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48Suction apparatus
    • D21F1/52Suction boxes without rolls
    • D21F1/523Covers thereof
    • D21F1/526Covers thereof consisting of endless moving belts

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Saugkasten für Papiermaschinen o. dgl. mit einem zwischen der Saugmündung des Kastens und dem die zu trocknende Bahn tragenden Filz angeordneten gelochten endlosen Band Die Erfindung bezieht sich auf Saugkästen, wie sie z. B. bei Maschinen zur Herstellung von Asbestzement oder Papier verwendet werden, um durch Saugwirkung die Asbestzement-, Asbestpappe- oder Papierbahn zu trocknen, die in der Maschine erzeugt und auf einem Filz über den Saugkasten hinweggezogen wird.
  • Um die Abnutzung dieses Filzes zu verringern - die besonders stark und schnell auftritt, wenn der Filz einen Schleifstoff, wie beispielsweise Zement, enthält - ist es bekannt, zwischen den Filz und die Mündung des Saugkastens ein endloses, auf seiner ganzen Breite mit Löchern versehenes Band anzuordnen, das mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Filzunterlage fortbewegt wird und die Reibung gegen die Querstäbe des Saugkastens aufnimmt. Indessen kann man bei Saugkästen mit einer derartigen Einrichtung nicht den Eintritt von Luft in den Saugkasten verhindern, denn es ist im allgemeinen nicht möglich, auch die an den Rändern des endlosen Bandes befindlichen Löcher abzudecken. Durch diesen Mangel wird natürlich die Saugwirkung des Saugkastens und damit der Wirkungsgrad der Trocknung stark beeinträchtigt.- Um diesem Nachteil abzuhelfen, hat man vorgeschlagen, die Ränder der Filzunterlage durch zwei volle, d. h.- nicht durchlöcherte Bänder zu vervollständigen. Diese Bänder greifen mit abgeschärften Rändern unter die Filzunterlage und werden mit der gleichen Geschwindigkeit wie diese fortgeführt. Die Verbindungsstelle dieser Bänder mit der Unterlage versucht man dadurch abzudichten, daß man Wasser ständig über sie hinwegfließen läßt. Diese Abdichtungseinrichtung hat aber den Nachteil, daß durch das ständig zugeführte Wasser, das natürlich auch teilweise in die zu trocknende Asbestzement- oder Papierbahn eindringt und auch mit abgesogen ,werden muß, die Saugleistung des Saugkastens beträchtlich herabgesetzt wird. Außerdem stellt diese zusätzliche Wassermenge eine starke ,und unnötige überlastung des Saugkastens dar und verwickelt den Arbeitsvorgang.
  • Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, die in einfacher Weise eine sehr gute Wasserdichtigkeit zwischen dem endlosen Band und den Rändern des Saugkastens gewährleistet. Zu diesem Zweck besteht die Unterlage für den Filz vorzugsweise aus einem endlosen Band aus Gummi, das über die ganze Breite der Mündung des Saugkastens mit Löchern versehen ist. Die Ränder dieser endlosen Gummibahn besitzen keine Löcher, und sie sind an ihrer Unterseite mit Längsrippen versehen, die in entsprechende Führungsnuten in den seitlichen Rändern der Mündung des Saugkastens eingreifen. Die Längsrippen im Verein mit den Führungsnuten bilden eine Abdichtung, die den Eintritt von Luft verhindert. Gleichzeitig bilden diese vollen Ränder der endlosen Bahn ein wirksames Schutzmittel für den die Trocknungsmasse tragenden Filz, da sie gerade an den Stellen der größten Reibung angeordnet sind.
  • Die Wasserdichtigkeit der Vorrichtung wird weiterhin verbessert durch in Form von Trögen ausgebildete Vertiefungen in jedem der Ränder der Mündung des Saugkastens. Diese Vertiefungen sind zwischen den erwähnten Führungsnuten angeordnet und enthalten eine Flüssigkeit, die durch Berührung mit den vollen Rändern der Filzunterlage eine Flüssigkeitsdichtung bilden. Die Flüssigkeit, gewöhnlich Wasser, kommt nicht in Berührung mit dem zu trocknenden Stoff. Da sie von dem Saugkasten nicht mit abgesogen wird, so braucht sie nicht erneuert zu werden. Zubehörteile, die dem Nachfüllen der Flüssigkeit zu dienen hätten, sind daher bei der Einrichtung gemäß der Erfindung überflüssig.
  • Zwei Ausführungsformen einer Vorrichtung nach der Erfindung sind beispielsweise in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig, i ist eine Seitenansicht der einen Ausführungsform.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht und zeigt in der linken Hälfte das endlose Band, das in der rechten Hälfte weggelassen ist: Fig. 3 zeigt im Schnitt in größerem Maßstab den Rand des endlosen Bandes und den Rand des Saugkastentisches mit den Dichtungsnuten.
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht in größerem Maßstab auf einen Teil der endlosen Bahn.
  • Fig. 5 entspricht Fig. i und zeigt die Erfindung bei einem Trommelsaugkasten.
  • In Fig. i ist der Saugkasten mit i, der Filz mit 2 und die zu trocknende Bahn mit 3 bezeichnet. Zwischen dem Filz 2 und dem Saugkasten befindet sich ein endloses Band 4 aus Gummi, das auf Rollen 5 um den Kasten herumläuft, wobei es sich im gleichen Sinn und mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wie der Filz 2. Zu diesem Zweck wird eine der Rollen 5 durch einen Riemen 6 ö. dgl. angetrieben, dessen Bewegung von einem Teil der Maschine abgeleitet wird, in der der Filz 2 und die zu trocknende Bahn 3 laufen.
  • In der Saugmündung 7 des Kastens i sind Stäbe 8 angeordnet, die schräg mit einer mög-. lichst schwachen Neigung zur Richtung der Bewegung des Filzes 2 und des Bandes liegen (Fig. 2), um die Reibung zwischen der endlosen Bahn und den abgerundeten Kanten der Stäbe auf das kleinste Maß zu beschränken.
  • In der Mitte ist das Gummiband 4 gelocht und weist große 21Iaschen auf, durch die das aus der Bahn 3 durch den Filz hindurch angesaugte Wasser oder eine andere Flüssigkeit widerstandslos in den Kasten i fallen kann, aus dem es durch eine Leitung io abgeführt wird. Die Ränder 4a des endlosen Bandes sind voll auf eine Breite, die der Breite des vollen Randes 7a der Saugmündung 7 entspricht. Jeder Rand 4a hat an seiner Unterfläche zwei Längsrippen i i, die in Nuten i2 laufen, die in den Rändern 7a der Saugmündung vorgesehen sind zu beiden Seiten eines kleinen Troges 13, in dem eine Flüssigkeit, z. B. Wasser, enthalten ist (Fig. 3).
  • Die Rippen i i und die Nuten 12 bilden eine Dichtung, welche Luft am Eindringen in die Mündung 7 durch den Zwischenraum zwischen dem Rand 4a des endlosen Bandes und dem Rand 7a der Mündung verhindert. Die zwischen den Rippen i i liegende Fläche des Bandes steht mit der im Trog 13 befindlichen Flüssigkeit in Berührung und bildet einen Flüssigkeitsverschluß, der die Dichtung verstärkt. Die Rollen 5 haben Kreisnuten 14 zur Aufnahme der Rippen i i und Führung des Bandes 4.
  • Infolge der Zwischenschaltung des endlosen Bandes 4 erfährt der Filz auf dem Saugkasten gar keine Reibung mehr. Der Hauptgrund für seine Abnutzung ist daher beseitigt.
  • Die Erfindung erstreckt sich auch auf solche Saugkästen, bei denen die Stäbe, anstatt fest zu sein, eine bewegliche Trommel bilden, wie es bei 15 in Fig. 5 gezeigt ist. Die übrigen Teile sind mit den gleichen Bezugszahlen versehen wie in Fig. i. Hier können die gleichen Dichtungsmittel verwendet werden wie bei der anderen Ausführungsform.
  • Die Einzelheiten der beschriebenen Ausführungsbeispiele sollen keine Beschränkung der Erfindung ergeben; sie können im Rahmen der Erfindung verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saugkasten für Papiermaschinen o. dgl. mit einem zwischen der Saugmündung des Kastens und dein die zu trocknende Bahn tragenden Filz angeordneten gelochten endlosen Band, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Band volle, d. h. undurchlochte Ränder mit Längsrippen aufweist, die in an den Seitenrändern des Saugkastens angeordneten Lanr$autetl entlang gleiten und eine Dichtung bilden, die den Eintritt voll Luft in den Saugrauen verhindert. Saugkasten nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenrändern des Saugkastens zwischen zwei Längsnuten eine trugartige Vertiefung vorgesehen ist, die, mit Flüssigkeit gefüllt, mit den Rindern des endlosen Bandes einen Flüssigkeitsverschluß bildet.
DEU11163D 1930-03-22 1931-03-04 Saugkasten fuer Papiermaschinen o. dgl. mit einem zwischen der Saugmuendung des Kastens und dem die zu trocknende Bahn tragenden Filz angeordneten gelochten endlosen Band Expired DE556355C (de)

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BE556355X 1930-03-22

Publications (1)

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DE556355C true DE556355C (de) 1932-08-09

Family

ID=3872567

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU11163D Expired DE556355C (de) 1930-03-22 1931-03-04 Saugkasten fuer Papiermaschinen o. dgl. mit einem zwischen der Saugmuendung des Kastens und dem die zu trocknende Bahn tragenden Filz angeordneten gelochten endlosen Band

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DE (1) DE556355C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003490B (de) * 1955-09-20 1957-02-28 Ch Gervais Sa Verfahren und Einrichtung fuer die Zubereitung von Kaese
DE1195154B (de) * 1961-01-30 1965-06-16 Beloit Iron Works Saugvorrichtung fuer die Siebpartie von Langsieb-papiermaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003490B (de) * 1955-09-20 1957-02-28 Ch Gervais Sa Verfahren und Einrichtung fuer die Zubereitung von Kaese
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