DE442352C - Maschine zum Entfernen der aufgeschnittenen Sprengfaeden von Stickereistoffen - Google Patents

Maschine zum Entfernen der aufgeschnittenen Sprengfaeden von Stickereistoffen

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DE442352C
DE442352C DET29601D DET0029601D DE442352C DE 442352 C DE442352 C DE 442352C DE T29601 D DET29601 D DE T29601D DE T0029601 D DET0029601 D DE T0029601D DE 442352 C DE442352 C DE 442352C
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Germany
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threads
fabric
explosive
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embroidery
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APPRETUR
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TEXTIL A G BLEICHEREI
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C13/00Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges
    • D06C13/04Shearing lace or embroidery, e.g. cutting loose threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Faschine zum Entfernen der aufgeschnittenen Sprengfäden von Stickereistoffen. Die gebräuchlichen Schermaschinen für Stickereien arbeiten bekanntlich derart, daß ein saugender Luftstrom die vorher aufgeschnittenen Sprengfäden von Stickereien, nachdem sie durch eine Bürste gelockert wurden, aufrichtet, so daB sie vom Stoff abstehen, derart, daß eine umlaufende, mit spiralig gewundenen Messern versehene Schneidwalze diese wegschneidet. Dabei zeigt sich der Übelstand, daB das Entfernen der langen Sprengfäden nicht vollständig erfolgt, da die rotierenden Schermesser, tun eine Beschädigung der Stickereien selbst zu vermeiden, nicht zu nahe an diese selbst angelegt werden dürfen. Zur vollständigen Beseitigung aller verbleibenden Sprengfadenteile erweist sich ein nachfolgendes Sengen als notwendig. Außerdem ist zum Entfernen der Sprengfäden auf beiden Seiten des Stoffes ein zweimaliger Gang durch die Maschine erforderlich.
  • Anderseits gelingt es nicht mit den bekannten zum Sengen von Stoffen dienenden Vorrichtungen, die aufgeschnittenen Sprengfäden an Stickereien, die mitunter von nicht unbeträchtlicher Länge - sind, durch Sengflammen völlig abzubrennen, da sie infolge ihrer Länge am Stoff anliegen, und es muB daher dem Sengen ein Abscheren dieser Fäden (bis auf einen kleinen Rest) vorangehen.
  • Gemäß der Erfindung , sind nun für jede Stoffseite zwei in der Stofflaufrichtung hintereinanderliegende Saugdüsen mit Stoffstützstäben und eingebautem, umlaufendem Schneidmesser angeordnet, wobei die Stoffstützstäbe der hinteren Saugdüse in der Stofflaufrichtung versetzt zu denjenigen der. vorderen Saugdüse liegen und wobei sich ferner unmittelbar an jede Saugdüse ein Sengbrenner anschließt. Die Saugdüsen selbst dienen zum Aufrichten der zum Abschneiden und zum nachfolgenden Sengen bestimmten Sprengfäden. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß mit einem Durchgang durch die Maschine die langen Sprengfäden der Stoffbahn entfernt werden können, und zwar wird dabei der Stoff nur kleiner Beanspruchung unterworfen, so daß auch leichte Gewebe, z. B. Musselin, durch di'e Maschine durchgehen können.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i und 2 ein Ausführungsbeispiel vom Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt.
  • Die gezeichnete Vorrichtung besitzt Leitwalzen i, die zur Führung des Stoffes S dienen; 2 sind rotierende, mit harten Borsten ausgestattete Bürsten und 3 Brennerreihen mit aufgesetzten Brennern, die von einer gemeinsamen Gaszufuhrleitung gespeist werden. An ein Sauggebläse sind Luftdüsen 4 angeschlossen, die oben durch rostartig angeordnete, in der Stofflaufrichtung verlaufende Eisenstäbe 5 abgeschlossen sind. Die Stäbe 5 sind in der Mitte durch einen quer zur Stoffrichtung laufenden, scharfkantigen Stab 6 miteinander verbunden. Unter diesem Stabe 6 befindet sich in den Düsen selbst je eine mit spiraligen Messern versehene umlaufende Walze 7.
  • Abb.2 zeigt einen Düsenabschluß, von oben gesehen, mit den nach vorn verlaufenden Stäben 5 und mit dem Querstab 6. Die Saugdüse 4 ist mit einem von Hand einschiebbaren Abschluß 8 versehen, der je nach der Stoffbreite mehr nach innen oder außen verschoben wird.
  • Die Arbeits- und Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung gestaltet sich folgenderweise: Über eine (in der Abbildung nicht dargestellte) Einführvorrichtung gelangt der Stickereistoff S über Leitwalze i zur Bürste 2, wo die auf der einen Seite des Stickereistoffes vorhandenen, aufgeschnittenen Sprengfäden gelockert werden, wonach der Stoff über eine weitere Walze i, die rostartige Abschlußvorrichtung 5, 6 der Saugdüse :4, läuft. Durch den in der Saugdüse 4 wirkenden Saugluftstrom wird ein Anheben der durch die Bürste 2 vorher gelockerten Sprengfäden von der Stoffbahn bezweckt. Die langen, losen Sprengfäden kommen senkrecht zur Stoffbahn S zu stehen, die selbst, durch die Eisenstäbe 5, 6 gestützt, nicht abgebogen wird. Die losen Sprengfäden kommen an den scharfkantigen Querstab 6 anzuliegen und werden von dem rasch umlaufenden Schneidmesser 7 abgeschnitten. Die Stoffbahn überläuft unmittelbar darauf die erste Brennerreihe 3, wo die noch verbleibenden kurzen Fadenteilchen abgesengt werden. Die Stoffbahn wird hierauf nach Durchlaufen der ersten Sengzone über Leitwalzen i, Bürste 2, über eine zweite Scherzone, die genau aus den nämlichen Teilen besteht wie die erste, geführt. Diese zweite Scherzone erweist sich insofern als notwendig, weil die parallel der Stoffbahn laufenden Eisenstäbe 5 von der ersten Saugdüse 4 das Abbiegen eines Teiles der Sprengfäden hindert, da sie durch die Stäbe 5 an den Stoff S angepreßt bleiben. Die von der ersten Düse 4 nicht abgehobenen Fäden werden beim Führen der Stoffbahn S über eine zweite Düse 4 angehoben, deren parallele Eisenstäbe 5 versetzt zu denjenigen der ersten Düse 4 sind (Abb. 2).
  • Die Ausbildung der Saugdüsen ist derart, daß die Saugwirkung auf der ganzen Breite der Stoffbahn gleich kräftig ist.
  • Hinter dieser zweiten Scherzone und der zweiten Brennerreihe 3 geht der Stoff über weitere Leitwalzen i und wird damit umgekehrt und hierauf über weitere gleiche Scher- und Sengzonen geleitet, derart, daß der gleiche Prozeß, wie oben beschrieben, auf der anderen Seite des Stoffes erfolgen kann. Über die letzte Leitwalze i wird hierauf der Stoff über eine (nicht gezeichnete) Löschvorrichtung und über eine Ablegevorrichtung geführt.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß obige Vorrichtung für Gewebe aller Art Verwendung finden kann. Werden die Saugdüsen außer Betrieb gesetzt, so wirkt die ganze Anordnung als gewöhnliche Sengmaschine. Wird nur ein Abscheren von Sprengfäden bezweckt, so sind die Brenner auszuschalten, wobei sich noch der Vorteil ergibt, daß der Stoff in einem Arbeitsgang beiderseits geschoren werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Entfernen der aufgeschnittenen Sprengfäden von Stickereistoffen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Stoffseite zwei in der Stofflaufrichtung hintereinanderliegende, die Sprengfäden zum Abschneiden und zum nachfolgenden Sengen aufrichtende Saugdüsen (4) mit Stoffstützstäben (5) und eingebautem, umlaufendem Schneidmesser (7) angeordnet sind, die Stoffstützstäbe (5) der hinteren Saugdüse in der Stofflaufrichtung versetzt zu denjenigen der vorderen Saugdüse liegen und sich unmittelbar an jede Saugdüse ein Saugbrenner (3) anschließt.
DET29601D 1924-12-03 1924-12-03 Maschine zum Entfernen der aufgeschnittenen Sprengfaeden von Stickereistoffen Expired DE442352C (de)

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DE442352C true DE442352C (de) 1927-03-30

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DET29601D Expired DE442352C (de) 1924-12-03 1924-12-03 Maschine zum Entfernen der aufgeschnittenen Sprengfaeden von Stickereistoffen

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DE (1) DE442352C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021325B (de) * 1955-12-02 1957-12-27 Menschner Textil Johannes Vorrichtung zum Abschneiden der Wechsel- oder Automatenfaeden an den Kanten von Gewebebahnen od. dgl.
ES2245853A1 (es) * 2003-07-29 2006-01-16 Torres Maquinaria Textil S.A. Dispositivo de corte previo de los hilos puente de un tejido producido por un telar.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021325B (de) * 1955-12-02 1957-12-27 Menschner Textil Johannes Vorrichtung zum Abschneiden der Wechsel- oder Automatenfaeden an den Kanten von Gewebebahnen od. dgl.
ES2245853A1 (es) * 2003-07-29 2006-01-16 Torres Maquinaria Textil S.A. Dispositivo de corte previo de los hilos puente de un tejido producido por un telar.

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