CH398697A - Elektrische Schrittschaltvorrichtung - Google Patents

Elektrische Schrittschaltvorrichtung

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CH398697A
CH398697A CH606163A CH606163A CH398697A CH 398697 A CH398697 A CH 398697A CH 606163 A CH606163 A CH 606163A CH 606163 A CH606163 A CH 606163A CH 398697 A CH398697 A CH 398697A
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CH
Switzerland
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relay
flip
flop
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contact
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Application number
CH606163A
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English (en)
Inventor
Schauer Franz
Original Assignee
Rapp & Seidt Maschbau
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/74Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using relays

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  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Elektrische     Schrittschaltvorrichtung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische       Schrittschaltvorrichtung,    die eine besonders sichere  Weiterschaltung ermöglicht.  



  Elektrische     Schrittschaltvorrichtungen    sind bereits  in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgewor  den, unter anderem in elektrischen Rechenmaschinen  als sogenannte Schieberegister, die vornehmlich aus  einer Kette bistabiler     elektronischer    Kippstufen be  stehen.  



  Die vorliegende Erfindung     ermöglicht    ferner eine  für die Lösung vieler Steuerungsprobleme besonders  vorteilhafte, betriebssichere, mit geringem Aufwand  an Schaltelementen betriebene und nach Art des Bau  kastenprinzips     beliebig    erweiterungsfähige Schritt  schaltvorrichtung, insbesondere für Schrittschaltungen  in beiden Richtungen.

   Die Vorrichtung ist gekenn  zeichnet durch die Kombination zweier unter Zwi  schenschaltung einer     Verzögerungsstufe    hinterein  ander gelegter bistabiler Kippstufen mit einer Relais  kette     beliebiger    Länge, in der die Wicklung eines  jeden Relais - mit Ausnahme eines Endrelais bei  einer nicht geschlossenen Kette - über     mindestens     einen Kontakt des davor liegenden Relais mit dem  einen Ausgang der ersten Kippstufe verbunden und  über einen     Selbsthaltekontakt    mit dem entsprechen  den Ausgang der zweiten, verzögerten Kippstufe ver  bunden ist;

   und dadurch, dass die beiden benachbar  ten Relais     entsprechenderweise    jeweils mit dem an  deren Ausgang der ersten und dem entsprechenden  Ausgang der zweiten, verzögerten     Kippstufe    ver  bunden sind.  



  Zur Steuerung der Schaltrichtung der Vorrichtung  kann zwischen die erste Kippstufe und die Relais  kette ein Umschalter zum Vertauschen der beiden  Ausgänge der ersten     Kippstufe    gelegt und die Er  regerwicklung eines jeden Relais kann über einen    Kontakt des vorhergehenden und über einen Kontakt  des nachfolgenden     Relais    der Kette mit jeweils einem  anderen Ausgang der ersten Kippstufe verbunden  werden.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung kann auch  zur Lösung von     Additions-    und Subtraktionsauf  gaben verwendet werden. Hierzu ist zweckmässig  zwischen der Relaiskette und der ersten Kippstufe  zum Auswählen einer     Additions-    oder einer Sub  traktionsschaltung ein Umschalter zum Vertauschen  der beiden Ausgänge der ersten Kippstufe vorge  sehen.

   Dabei     wird    die Erregerwicklung eines jeden  Relais mit Vorteil über je einen Schaltkontakt des  vorhergehenden Relais und einen     Einweg-Gleich-          richter    mit einem der beiden Ausgänge der ersten       Kippstufe    verbunden, und die beiden benachbarten  Relais sind in entsprechender Weise mit dem anderen  Ausgang der ersten Kippstufe verbunden.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes mit seinen ver  schiedenen Variationsmöglichkeiten mehr oder min  der     schematisch        dargestellt.     



  Im     einzelnen    zeigen:       Fig.l    ein     Schaltdiagramm    des elektronischen  Schaltungsteiles der Vorrichtung,       Fig.2    eine Vorrichtung gemäss der Erfindung,  teilweise im Blockschaltbild,       Fig.3    eine abgewandelte Form der in     Fig.2     dargestellten Vorrichtung.  



  In     Fig.    1. ist der     elektronische    Schaltungsteil 1  einer     Schrittschaltvorrichtung    dargestellt. Er umfasst  zwei     bistabile        Kippstufen    an sich bekannter Bauart  mit Transistoren 2 und 3 bzw. 4 und 5. Die Ein  gangsleitungen 6 und 7 der zweiten Kippstufe sind  mit den Ausgangsleitungen 8 und 9 der ersten     Kipp-          stufe    über eine symmetrisch aufgebaute und dem      Aufbau der Kippstufen angepasste Verzögerungsstufe  mit den Transistoren 10 und 11 verbunden.

   Die  erste     Kippstufe    ist mit zwei Eingängen 12 und 13  versehen, auf die wechselweise von einem ausserhalb  der Vorrichtung liegenden, durch den Umschalter  14 symbolisch dargestellten Signalgeber einer Steuer  anlage oder dergleichen Impulse gegeben werden. Die  erste Kippstufe kann in an sich bekannter Weise je  doch auch mit einem einzigen Eingang versehen sein.  



  Einem an der ersten Ausgangsklemme 15 der  ersten Kippstufe auftretenden Signal entspricht also  ein am entsprechenden ersten Ausgang 15' der zwei  ten Kippstufe auftretendes,     zeitlich    verzögertes Signal.  Dasselbe gilt für die zweiten Ausgänge 16 der ersten  Kippstufe bzw. 16' der zweiten     Kippstufe.     



  Wie aus dem Schaltdiagramm der     Fig.    2 hervor  geht, sind die Ausgänge 15, 16, 15' und 16' der  elektronischen Schaltstufe 1 mit Sammelschienen ver  bunden, die mit den gleichen Bezugsziffern versehen  sind. Die Ausgänge 15 und 16 der ersten Kippstufe  können dabei über ein die     Schrittschaltrichtung     steuerndes Relais 17 oder eine andere geeignete Um  schaltvorrichtung wahlweise mit den Sammelschienen  15 und 16 oder 15" und 16" verbunden werden.  



  An die Sammelschienen kann eine     offene    oder  geschlossene, aus beliebig vielen Einzelgliedern zu  sammengesetzte Relaiskette angeschlossen werden.  Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur  drei in einer offenen Kette angeordnete Relais 18,  19 und 20 dargestellt. Das eine Ende der Erreger  wicklung eines jeden Relais, mit Ausnahme des  ersten     Relais    18, kann, im Beispiel des Relais 19 ge  zeigt, über einen Kontakt 21 des vorhergehenden  Relais 18, über die Sammelschiene 16, über einen  Kontakt 22 des nächstfolgenden Relais 20 und über  die mittels des     Richtungssteuerrelais    17 wählbare  Sammelschiene 16" mit dem     gleichbezifferten    Aus  gang 16 der ersten Kippstufe des elektronischen  Schaltungsteiles 1 verbunden werden.

   Dieses Ende  der Erregerwicklung eines jeden Relais kann ausser  dem über einen     Selbsthaltekontakt    23 mit dem Aus  gang 16' der verzögerten Kippstufe des elektronischen  Schaltungsteiles verbunden werden. Das andere Ende  der Erregerspulen     sämtlicher    Relais ist auf ein ne  gatives Potential gelegt.  



  Die Erregerwicklung des ersten Relais 18 der  Relaiskette kann in nicht dargestellter Weise über  einen gesonderten Schalter erregt werden. Dieses  Relais kann aber auch über ein Zeitglied oder eine  andere, dem gewünschten     Steuerzweck    angepasste  Schaltung 24 von dem     elektronischen    Schaltungsteil  aus betätigt werden.  



  Ausser den drei für die Schrittschaltung benötigten  Kontakten 21     bis    23 können die einzelnen Relais  mit einer beliebigen Anzahl von     Arbeits-    oder Ruhe  kontakten versehen sein, die in irgendwelche Steuer  verbindung gelegt sind. Bei dem dargestellten Aus  führungsbeispiel ist für jedes Relais jeweils nur     ein     solcher Kontakt 25 vorgesehen.    Anstelle der Transistoren 2 bis 5 können im  Schaltungsteil 1 der     Schrittschaltvorrichtung    selbst  verständlich auch Röhren verwendet werden. Ge  gebenenfalls können dafür auch Relais verwendet  werden.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrich  tung ist folgende:  Wird bei einer Stellung des Richtungsrelais 17  in der eingezeichneten Lage und bei einem Signal am  Ausgang 16 der ersten Kippstufe des elektronischen  Schaltungsteiles 1 das erste Relais 18 der Relaiskette  eingeschaltet, so wird über den Schaltkontakt 21 die  Erregerwicklung des nachfolgenden Relais 19 an den  Ausgang 16 der     Kippstufe    gelegt und erregt. über  den     Selbsthaltekontakt    23 ist das Relais 19 ausser  dem an den entsprechenden verzögerten Ausgang 16'  des Schaltungsteiles 1 gelegt, so dass     das    Relais 19  nunmehr unabhängig vom Erregungszustand des Re  lais 18 - ausschliesslich abhängig vom Schaltzustand  der Kippstufen des Schaltungsteiles 1 - seine momen  tane Schaltstellung beibehält.

   Kippt die Stufe 1, so  dass nunmehr der Ausgang 15 dieser Stufe aktiviert  ist, so wird das nächstfolgende Relais 20 über den  Kontakt 21' des Relais 19 an den aktiven Ausgang  15 des Schaltungsteiles 1 gelegt und erregt; seine  Schaltkontakte schliessen sich, und es wird über  einen     Selbsthaltekontakt    an den verzögerten Ausgang  15' gelegt. Das Relais 19 geht dagegen in seine Ruhe  lage zurück.  



  Beim     Kippen    der Stufe 1 ist also ein Schritt  schaltvorgang vom Relais 19 auf das Relais 20       erfolgt.     



  Wird in diesem Schaltstadium das Richtungs  relais 1.7 betätigt, so dass nunmehr die Ausgänge 15  und 16 des elektronischen Schaltungsteiles mit den  Sammelschienen 15" bzw. 16" verbunden sind,  ändert sich zunächst am Erregungszustand des Relais  20 nichts, da es nach wie vor über den     verzögerten     Ausgang 15' des Schaltungsteiles 1 erregt bleibt.  Kippt die Stufe 1 erneut, so wird wiederum der  Ausgang 16 des Schaltungsteiles 1 aktiviert und über  die     Leitung    16" und den Kontakt 22 des Relais 20  das Relais 19 erregt, das sich anschliessend über den  mit dem verzögerten Eingang 16' des Schaltungsteiles  1 verbundenen Kontakt 23 hält.

   Bei diesem     Kipp-          vorgang    der Stufe 1 ist also eine Schrittschaltung  der Relaiskette in     umgekehrter        Richtung,        nämlich     vom Relais 20 zurück zum Relais 19,     erfolgt.     



  In     Fig.    3 ist eine mit     Hilfe    der erfindungsgemäss  ausgestalteten     Schrittschaltvorrichtung    erzielte     Ad-          ditions-    und Subtraktionsschaltung dargestellt. Für  diese Schaltung wird nur die erste Kippstufe mit den       Ausgängen    15 und 16 des Schaltungsteiles 1 ver  wendet. Diese beiden Ausgänge sind über einen       Additions/Subtraktions-Wähler,    hier ein Relais 26,  entweder mit den Sammelschienen 15 und 16 oder  15" und 16" verbunden.

   Die Relaiskette ist     ähnlich     geschaltet wie beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2;  doch sind die einen Enden der Erregerwicklungen  der Relais 18, 19, 20 über Widerstände 27 mit      dem negativen Pol einer     Gleichspannungsquelle    ver  bunden, und das andere Ende der Erregerwicklungen  der Relais ist über einen Kontakt 21 des vorher  gehenden Relais und einen Einweggleichrichter 28  mit dem einen Ausgang des Schaltungsteiles 1 ver  bunden. Die beiden benachbarten Relais eines jeden  Relais sind dagegen wie bei der Ausführungsform  nach     Fig.    2 mit dem anderen Ausgang des Schaltungs  teiles 1 verbunden.  



  Bei der dargestellten Additionsstellung der Schalt  vorrichtung erfolgt wiederum - wie anhand des  vorhergehenden     Ausführungsbeispieles    beschrieben   ein Fortschreiten des Schaltvorgangs bei jedem     Kipp-          vorgang    der Stufe 1 vom Relais 18 zum Relais 19,  zum Relais 20 usw.  



  Beim Umschalten des Relais 26 wird die Schritt  schaltrichtung umgekehrt. Anstelle des Relais 26  kann auch eine andere, beispielsweise elektronische  Umschaltvorrichtung verwendet werden.  



  Der Anwendungsbereich der beschriebenen       Schrittschaltvorrichtung    ist äusserst umfangreich. Die  Vorrichtung kann beispielsweise anstelle von erfah  rungsgemäss störungsanfälligen Magnetschaltern prak  tisch für jede Steueranlage einer Werkzeugmaschine  mit umfangreicherem Steuerungsprogramm vorteil  haft verwendet werden. Die ganze Vorrichtung er  fordert nur einen geringen Einbauraum und kann  nach dem Baukastenprinzip beliebig erweitert wer  den. Das Grundbauelement ist der elektronische  Schaltungsteil 1, an den durch Anfügen einer pas  senden Anzahl von Einzelrelais und durch eine  passende Wahl der Anzahl der durch diese Relais  gesteuerten Kontakte jede beliebige Programmsteuer  schaltung zusammengestellt werden kann.

   Der       Schrittfolgeverlauf    wird durch eine entsprechende  Steuerung der Kippvorgänge und des Umschaltrelais  17 bzw. 26 bewirkt. Eine weitere Eingriffsmöglich  keit in die Schaltung besteht in der freien Wahl des       Auslösezeitpunktes    des     Schrittfolgevorganges    durch  eine entsprechende Steuerung der Erregung des ersten  Relais der Relaiskette. Als mögliche Verwendungs  gebiete seien beispielsweise angeführt:     Zeitplan-          Regel-    oder -Steueranlagen, Maschinensteuerung aller  Art, Anlagen zur Steuerung von Lichtreklamen und    von Verkehrsampeln, Steueranlagen für Fernsprech  netze,     Mess-    und Zählschaltungen und Speicheran  lagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Schrittschaltvorrichtung, gekennzeich net durch zwei unter Zwischenschaltung einer Ver zögerungsstufe hintereinander gelegte bistabile Kipp- stufen und eine Relaiskette beliebiger Länge, in der die Wicklung eines Relais - mit Ausnahme eines Einzelrelais bei einer nicht geschlossenen Kette über mindestens einen Kontakt des davorliegenden Relais mit dem einen Ausgang der ersten Kippstufe und über einen Selbsthaltekontakt mit dem ent sprechenden Ausgang der zweiten, verzögerten Kipp- stufe verbunden ist,
    wobei die jedem Relais un mittelbar benachbarten Relais in entsprechender Weise jeweils mit dem anderen Ausgang der ersten und dem entsprechenden anderen Ausgang der zwei ten, verzögerten Kippstufe verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schrittschaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwischen die erste Kipp- stufe und die Relaiskette ein Umschalter zum Ver tauschen der beiden Ausgänge der ersten Kippstufe zwecks Umschaltens der Schrittschaltrichtung gelegt ist und dass die Erregerwicklung eines jeden Relais über einen Kontakt des vorhergehenden und über einen Kontakt des nachfolgenden Relais der Kette mit jeweils einem anderen Ausgang der ersten Kipp- stufe verbunden ist.
    2. Schrittschaltvorrichtung nach Patentanspruch, zur Verwendung in einer Additions- und Subtrak tionsschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Relaiskette und der ersten Kippstufe ein Um schalter zum Vertauschen der beiden Ausgänge der ersten Kippstufe vorhanden ist, dass die Erreger wicklung eines jeden Relais über je einen Schalt kontakt des vorhergehenden Relais und einen Ein weggleichrichter mit einem der beiden Ausgänge der ersten Kippstufe verbunden ist und dass die beiden benachbarten Relais in entsprechender Weise jeweils mit dem anderen Ausgang der ersten Kipp- stufe verbunden sind.
CH606163A 1962-06-16 1963-05-13 Elektrische Schrittschaltvorrichtung CH398697A (de)

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