CH397394A - Garnhalter an einer Nähmaschine - Google Patents

Garnhalter an einer Nähmaschine

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CH397394A
CH397394A CH889362A CH889362A CH397394A CH 397394 A CH397394 A CH 397394A CH 889362 A CH889362 A CH 889362A CH 889362 A CH889362 A CH 889362A CH 397394 A CH397394 A CH 397394A
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CH
Switzerland
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dependent
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needle
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Application number
CH889362A
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English (en)
Inventor
Ruessmann Karl
Original Assignee
Richard Hess Maschinenbau Ges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Richard Hess Maschinenbau Ges filed Critical Richard Hess Maschinenbau Ges
Publication of CH397394A publication Critical patent/CH397394A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B43/00Spool-pin assemblies incorporated in sewing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Garnhalter an     einer        Nähmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf einen     Garnhalter     an einer Nähmaschine, z. B. an einer     Schuhmacher-          Steppmaschine.    Bei den bisher üblichen Nähmaschi  nen ist meist nur ein Halter für eine     einzige    Garn  rolle vorhanden. Wird ein Faden einer nicht aus der  Maschine befindlichen Farbe benötigt, so muss zu  nächst die Garnrolle abgenommen werden, das  Fadenende vom Nadelöhr bis zur Rolle von Hand  aufgewickelt und dann die neue Rolle der entspre  chenden Farbe auf den Rollenhalter gesetzt werden.

    Anschliessend muss man mittels der     Einfädelstange     den Faden durch die Spanneinrichtung, die Öse,  den     Fadenspannhebel    und durch die Nadelstange  zum Nadelöhr durchziehen. Diese Arbeit ist sehr  zeitraubend.  



  Dieser Nachteil lässt sich gemäss der Erfindung  dadurch vermeiden, dass am Maschinenarm mehrere  Tragstifte für die einzeln auf die Fadenspannung ein  zustellenden Garnrollen angeordnet sind, deren  Fadenenden gemeinsam durch die Maschinenöse und  durch den Fadenhebel bis zur Nadel geführt sind.  Werden die Tragstifte für die Garnrollen auf einem  Kreise oder auf einem Oval angeordnet, so kann  man vorteilhaft eine     mittige    Führungsöse für die  Fäden vorsehen. Die Fadenenden, die sich in der  Nähe der Nadel befinden, können z. B. an einem  Kamm befestigt werden, der vorzugsweise an einem  der Führungshebel angebracht wird.  



  Eine solche Einrichtung hat den grossen Vorteil,  dass man die verschiedenfarbigen Fäden bis     in    die  Nähe der Nadel führen kann, so dass man je nach  Bedarf die gewünschte Farbe ohne weiteres und  ohne Abnahme der Garnrolle und ohne Aufstecken  einer neuen Rolle durch das Nadelöhr ziehen kann.  Es ergibt sich eine wesentliche Arbeitserleichterung  und Arbeitsverkürzung. Auch wird der Faden durch  die an der Garnrolle angreifende Spannvorrichtung    geschont. Bei empfindlichen hellen Garnen vermeidet  man auch ein     unnötiges    Anfassen mit verschmutzten  Händen. Da die verschiedenfarbigen     Garnrollen    an  einem Träger oder in einem Behälter angebracht  sind, lassen ,sich die Farben auch gut     überblicken.     



  Der Erfindungsgegenstand wird     anschliessend    an  hand von zwei auf der beiliegenden Zeichnung dar  gestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es  zeigen:       Fig.    1 den Maschinenarm mit einem ovalen       Garnrollenhalter,          Fig.    2 einen Querschnitt durch den Garnhalter  nach     Fig.    1,       Fig.    3 eine Seitenansicht eines Garnhalters in  Reihenform,       Fig.    4 einen einzelnen Rollenträger des Garn  halters nach     Fig.    3 in grösserem Massstab, mit Teilen  im Vertikalschnitt.  



  Am     Maschinenarm,    1     'µt        ein:    ovaler     Behälter     angeordnet, der mit einer Reihe von Tragstiften 3  für die Garnrolle 4 mit verschiedenfarbigen Garnen  bestückt ist. Etwa in der Mitte des Behälters ist  eine     Führungsöse    5 angebracht, durch welche die  einzelnen Fäden der Rollen hindurchgezogen sind.  Das gesamte Bündel ist im weiteren Verlauf durch  eine Öse 7 am Maschinenarm und durch die Öse  des Fadenhebels 8 und anschliessend durch den hoh  len     Nadelhalter    9 gezogen.

   Am unteren Ende dieses  Nadelhalters treten     sämtliche    Fadenenden 6a aus und  sind je in einem der kleinen Schlitze     eines    Kammes  10 befestigt. Dieser Kamm 10 ist vorzugsweise an  einem Flügel des Führungshebels 11 befestigt.  



  Soll mit einer bestimmten Farbe genäht werden,  so wird das entsprechende Fadenende 6b vom Kamm  10 abgenommen und durch das Öhr 12 der Nadel  13 hindurchgesteckt. Ist die Arbeit mit diesem Fa  den 6b beendet, so kann man an dessen Stelle      ohne weiteres einen     andersfarbigen    Faden vom  Kamm 10 abnehmen und in das Öhr 12 einfädeln.  



  Bei dieser Ausbildung ist es wesentlich, dass  jeder     einzelne    Faden für sich gespannt werden kann.  Dies wird z. B. dadurch erreicht, dass auf das Ende       eines    jeden Tragstiftes 3 eine kleine Feder 14 auf  gesetzt ist, die durch eine     Flügelmutter    15 oder  dergleichen unter Druck     gesetzt    wird. Es wird also  jede einzelne     Garnrolle    für sich auf die notwendige  Fadenspannung eingestellt.  



  Der Behälter 2 mit den Garnrollen kann auch,  wie in     Fig.    2 angedeutet ist, durch einen Deckel 16  abgeschlossen sein.  



  Dieser Deckel kann z. B. aus durchsichtigem  Werkstoff gefertigt sein, so dass sämtliche Rollen gut       überblickt    werden können.  



  Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das  dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt; so kön  nen z. B. die     Garnrollen    auch auf einer runden Trag  platte oder dergleichen angeordnet werden, so dass  alle Rollen den gleichen Abstand von der mittleren  Öse 5 haben. Auch können die Rollen in einer Linie  hintereinander oder nebeneinander angeordnet wer  den.     Fig.    3 zeigt die Anordnung in einer Reihe, wo  bei vorteilhaft jede einzelne Rolle mit einer separa  ten     Staubschutzhaube    17 abgedeckt ist. Für den  Fadenaustritt ist diese Haube mit einem senkrech  ten Schlitz ausgestattet, damit der Faden ohne Um  lenkung direkt über den besonderen Fadenspanner  18 in die Drahtschlaufe 19 verläuft.  



  Zu den Fadenspannern 18 für jede Garnrolle ist  eine gemeinsame     Entspannvorrichtung    vorgesehen,  die durch Schwenkung des     Lüfthebels    20 betätigt  wird.  



  Durch leichte Drehung dieses     Lüfthebels    nach  rechts werden die oberen Spannteller der Faden  spanner 18 durch einen inwendigen Stift 21 ange  hoben. Die Betätigung dieser Stifte erfolgt vom     Lüft-          hebel    20 über eine Querleiste 22.  



  Beim Nähen kommt es immer wieder vor, dass  einzelne Garnwickel von der Spule     fallen    und sich  um den     Garnhalterstift    wickeln und nur durch He  rausnehmen der Rolle abgewickelt werden können.  



  Um dies zu vermeiden, werden die Garnrollen  auf spezielle Sockel 23 gesteckt, die mit Aussparun  gen versehen sind, entsprechend der Grösse der Fa  denrollen der gebräuchlichsten Fabrikate.    Etwa herabfallende     Garnwickel    können somit  nicht mehr unter die Rollen geraten und sich um  den     Halterstift        festwickeln.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Garnhalter an einer Nähmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass am Maschinenarm (1) mehrere Tragstifte (3) für die einzeln auf die Fadenspannung einzustellenden Garnrollen (4) angeordnet sind, deren Fadenenden (6a) gemeinsam durch die Maschinen öse (7) und durch den Fadenhebel (8) bis zur Nadel (13) geführt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Garnhalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tragstifte (3) für die Garn rollen (4) um eine mittige Führungsöse (5) ange ordnet sind. 2. Garnhalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer Anordnung in Reihe für jede Garnrolle (4) ein separater Fadenspanner (18) mit Führungsöse (19) angeordnet ist. 3.
    Garnhalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanner (18) mittels eines Lüftungshebels (20) nebst Stiften (21) und einer Schiene (22) gemeinsam entspannt werden können. 4. Garnhalter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnrollen je durch eine transparente Abdeckhaube (17) umschlossen sind, welche mit einem Schlitz für den Fadenaustritt ver sehen ist. 5. Garnhalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Garn- oder Fadenrolle auf einer treppenartig abgestufte, kreisförmige Vertie fungen aufweisenden Konsole (23) in der passenden Vertiefung steht, deren Rand ein Umwickeln abge fallener Garnwindungen um den Garnhalterstift ver hindert. 6.
    Garnhalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass oberhalb der Nadel (13) am Füh rungshebel (11) ein Kamm (10) für die freien Faden enden (6a) angeordnet ist. 7. Garnhalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnrollen (4) durch einen gemeinsamen, transparenten Deckel (16) überdeckt sind.
CH889362A 1961-07-28 1962-07-24 Garnhalter an einer Nähmaschine CH397394A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0022696 1961-07-28

Publications (1)

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CH397394A true CH397394A (de) 1965-08-15

Family

ID=7401198

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CH889362A CH397394A (de) 1961-07-28 1962-07-24 Garnhalter an einer Nähmaschine

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