DE1838136U - Garnhalter an naehmaschinen. - Google Patents

Garnhalter an naehmaschinen.

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Publication number
DE1838136U
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DE
Germany
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thread
needle
sewing machines
eye
holder
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Expired
Application number
DER22696U
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Ruessmann
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Individual
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Individual
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B47/00Needle-thread tensioning devices; Applications of tensometers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Herr Karl Rüssmanne Düsseldorf, Siegstraße 3.
  • Garnhalter an Nähmaschinen.
  • Die Neuerung bezieht sich auf einen Garnhalter an Nähmaschinen, z. B. an Schuhmacher-Steppmaschinen. Bei den bisher üblichen Nähmaschinen ist meist nur ein Halter für eine einzige Garnrolle vorhanden. Wird ein Faden einer nicht auf der Maschine befindlichen Farbe benötigt, so muß zunächst die Garnrolle abgenommen werden, das Fadenende vom Nadelöhr bis zur Rolle von Hand aufgewickelt und dann die neue Rolle der entsprechenden Farbe auf den Rollenhalter gesetzt werden. Anschließend muß man mittels der Einfädelstange den Faden durch die Spanneinrichtung, die Öse, den Fadenspannhebel und durch die Nadelstange zum Nadelöhr durchziehen. Diese Arbeit ist sehr zeitraubend.
  • Um hier Abhilfe zu schaffen, wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, an dem Maschinenarm mehrere Tragstifte für die einzeln auf die Fadenspannung einzustellenden Garnrollen anzuordnen, deren Fadenenden gemeinsam durch die Fadenführung bis zur Nadel geführt werden. Werden die Tragstifte für die Garnrollen auf einem Kreise oder auf einem Oval angeordnet, so kann man vorteilhaft eine mittige Führungsöse für die Fäden vorsehen. Die Fadenenden, die sich in der Nähe der Nadel befinden, können z. B. an einem Kamm befestigt werden, der z. B. an einem der Führungshebel angebracht wird.
  • Eine solche Einrichtung hat den großen Vorteil, daß man die verschiedenfarbigen Fäden bis in die Nähe der Nadel führen kann, so daß man je nach Bedarf die gewünschte Farbe ohne weiteres und ohne Abnahme der Garnrolle und ohne Aufstecken einer neuen Rolle durch das Nadelöhr ziehen kann. Es ergibt sich eine wesentliche Arbeitserleichterung und Arbeitsverkürzung. Auch wird der Faden durch die an der Garnrolle angreifende Spannvorrichtung geschont. Bei empfindlichen hellen Garnen vermeidet man auch ein unnötiges Anfassen mit verschmutzten Händen. Da die verschiedenfarbigen Garnrollen an einem Träger oder in einem Behälter angebracht sind, lassen sich die Farben auch gut überblicken.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Garnhalters gemäß der Neuerung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Maschinenarm mit einem Garnrollenhalter und Fig. 2 den Querschnitt durch den Garnhalter.
  • An dem Maschinenarm 1 ist z. B. ein ovaler Behälter 2 angeordnet, der mit einer Reihe von Tragstiften 3 für die Garnrolle 4 mit verschiedenfarbigen Garnen bestückt ist. Etwa in der Mitte des Behälters ist eine Führungsöse 5 angebracht, durch die die einzelnen Fäden der Rollen hindurchgezogen sind. Das gesamte Bündel der Fäden wird dann durch eine Öse 7 und durch die Öse des Fadenhebels 8 gezogen und anschließend durch den hohlen Nadelhalter 9.
  • Am unteren Ende dieses Nadelhalters treten sämtliche Fadenenden 6a aus und werden in kleinen Schlitzen eines Kammes 10 befestigt.
  • Dieser Kamm 10 kann z. B. an einem Flügel des Führungshebels 11 befestigt sein.
  • Soll mit einer bestimmten Farbe genäht werden, so wird das entsprechende Fadenende 6b durch das Öhr 12 der Nadel 13 hindurchgesteckt. Ist die Arbeit mit diesem Faden 6b beendet, so kann man ohne weiteres einen andersfarbigen Faden von dem Kamm 10 abnehmen und in das Öhr 12 einfädeln.
  • Bei dieser Ausbildung ist es wesentlich, daß jeder einzelne Faden für sich gespannt werden kann. Dies wird z. B. dadurch erreicht, daß auf das Ende eines jeden Tragstiftes 3 eine kleine Feder 14 aufgesetzt ist, die durch eine Flügelmutter 15 od. dgl. unter Druck gesetzt wird. Es wird also jede einzelne Garnrolle für sich auf die notwendige Fadenspannung eingestellt.
  • Der Behälter 2 mit den Garnrollen kann auch, wie in Fig. 2 angedeutet ist, durch einen Deckel 16 abgeschlossen werden. Dieser Deckel kann z. B. aus durchsichtigem Werkstoff gefertigt sein, so daß die gesamten Rollen gut überblickt werden können, Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, so können z. B. die Garnrollen auch auf einer runden Tragplatte od. dgl. angeordnet werden, so daß alle Rollen den gleichen Abstand von der mittleren Öse 5 haben. Auch können die Rollen in einer Linie hintereinander angeordnet werden.

Claims (3)

  1. Schutzansprüche : ----------------
    1. Garnhalter an Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Maschinenarm (1) mehrere Tragstifte (3) für die einzeln auf die Fadenspannung einzustellenden Garnrollen (4) angeordnet sind, deren Fadenenden (6a) gemeinsam durch die Maschinenöse (7) und durch den Fadenhebel (8) bis zur Nadel (13) geführt sind.
  2. 2. Garnhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstifte (3) für die Garnrollen (4) um eine mittige Führungsöse (5) od. dgl. angeordnet sind.
  3. 3. Garnhalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Nadel (13), z. B. an dem Führungshebel (11) ein Kamm (10) für die freien Fadenenden (6a) angeordnet ist.
DER22696U 1961-07-28 1961-07-28 Garnhalter an naehmaschinen. Expired DE1838136U (de)

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