CH397390A - Verfahren zum Quertrennen von wellenartig geformtem Material - Google Patents

Verfahren zum Quertrennen von wellenartig geformtem Material

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CH397390A
CH397390A CH1411762A CH1411762A CH397390A CH 397390 A CH397390 A CH 397390A CH 1411762 A CH1411762 A CH 1411762A CH 1411762 A CH1411762 A CH 1411762A CH 397390 A CH397390 A CH 397390A
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CH
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shaft
takes place
notch
corrugated material
section
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CH1411762A
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Estermann Harry
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Estermann Harry
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F11/00Cutting wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
    • B23D31/002Breaking machines, i.e. pre-cutting and subsequent breaking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor

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Description


  Verfahren zum Quertrennen von wellenartig geformtem Material    Die     Erfindung        betrifft    ein Verfahren zum Quer  trennen von     wellenartig    geformtem     Material,    z. B.     in     kleinere Abschnitte.  



  Das Quertrennen von Wellen, insbesondere aus  Metall oder festem     Kunststoff,        erfolgte    bisher durch  Abstecken mittels Drehstahl auf Drehbänken, Sägen  oder Fräsen.  



  Auf Grund von Versuchen war es möglich, ein  weiteres Trennverfahren zu entwickeln, das eine in  dustrielle Anwendung gestattet und' erfindungsgemäss  darin besteht, dass nach Anbringung einer sich min  destens teilweise über den Umfang     erstreckenden     Kerbe das     Material    auf eine Rotationsbewegung ge  bracht und dann ein Teil des Materiales     plötzlich     auf annähernd Stillstand abgebremst wird, während  der Restteil weiterrotiert, so dass eine gewaltsame  Trennung des Materials in der Kerbengegend erfolgt.  



  Die Erläuterung des Erfindungsverfahrens erfolgt  nachstehend auf Grund eines in der Zeichnung ver  anschaulichten Ausführungsbeispieles. Es zeigt:  Fig. 1 eine Ansicht einer schematisierten Anlage  zum Quertrennen einer Welle,  Fig. 2 teilweise im Schnitt eine Ausführungs  variante.  



  In der zu trennenden Welle 1 sind an den ge  wünschten     Trennstellen    Ringkerben 2 eingestochen,  die die Welle in Abschnitten la, 1b und 1c unter  teilen. Die Welle 1 ist mit ihrem Abschnitt 1b in  der Zange 3 festgehalten, die ihrerseits fest     mit     dem Antriebsrad 4 verbunden und im Halter 5 ge  lagert ist. Der Abschnitt 1a dagegen ist im Ständer 6  rotierbar gelagert. Im Ständer ist eine elektromagne  tische Vorrichtung 7     angeordnet,    mit welcher die  Welle 1 im Ständer 6 blockiert werden kann.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 besteht  die Blockierungsvorrichtung der Welle 1 im Ständer 6    aus     einer    in Drehrichtung spiralig auf die Welle auf  gewickelten     Spiralfeder    8, deren Anfang in einer  Ausnehmung 9 des Ständers und deren Ende in einer  Ausnehmung 10 einer im Ständer verschwenkbaren  Hülse 11     sitzt.     



  Das Quertrennen erfolgt nun folgendermassen:  In die rotierende Welle 1 aus Metall oder     festem     Kunststoff wird mittels Einstechstahl eine Ringkerbe  2 von dreieckigem oder halbrundem Querschnitt ein  gestochen. Über das     .Antriebsrad    4, welches. zugleich  als     massenintensives    Schwungrad ausgebildet sein  kann, wird die mit ihrem Abschnitt 1 b in der Zange 3  dieses Rades festgehaltene Welle auf eine hohe Ro  tationsgeschwindigkeit von z. B. 1000 bis 4000 t/min  für eine Stahl- oder     Chrom-Nickel-Welle    von etwa  2 bis 4 cm Durchmesser gebracht. Dabei gleitet der       Abschnitt    1 a im     Ständer    6.

   Nach Erreichung der       geforderten    Rotationszahl wird nun der Abschnitt  la im Ständer 6 plötzlich auf Null oder annähernd  Null abgebremst, was gemäss     Fig.    1 durch Elektro  magnete oder gemäss     Fig.2    durch Verdrehen der  Hülse 11 in Drehrichtung erfolgt, wobei sich die       Feder    8 auf die Welle 1a aufwickelt     und    dadurch  zum Festsitzen kommt.  



  Durch diese     schlagartige    Bremsung     erfolgt,    wie  Versuche gezeigt haben, eine glatte     Quertrennung          der    Welle im Bereiche der Ringkerbe 2, wobei eine  saubere     Trennfläche    entsteht. Die dabei entstehen  den     Kräfte    werden einerseits durch das Schwungrad  4 und     anderseits    durch den Ständer 6     aufgenommen.     



  Nach der     Deblockierung    des     Abschnittes    1a kann  dieser weggenommen und die Welle zur nächsten  Quertrennung nachgeschoben werden.  



  Eine praktische Ausführung des beschriebenen       Verfahrens    zeitigte sehr gute Ergebnisse, und zwar  erfolgt die Quertrennung einer Welle aus rostfreiem      Stahl von 15 mm Durchmesser bei einer     Tourenzahl     von 2500 pro min, was eine     Umfangsgeschwindigkeit     von etwa 2     m/sec    darstellt.  



  Das beschriebene Verfahren zum Quertrennen ist  nur ausführbar bei     hartem    Material. Auch ist es  wichtig, dass das Abbremsen brüsk, d.h. plötzlich  bei hoher Rotation erfolgt. Der nicht abgebremste  Teil muss dabei weiterrotieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Quertrennen von wellenartig ge formtem Material, dadurch gekennzeichnet, dass nach Anbringung einer sich mindestens teilweise über den Umfang erstreckenden Kerbe das Material auf eine Rotationsbewegung gebracht und dann ein Teil des Materiales plötzlich auf annähernd Stillstand ab gebremst wird, während der Restteil weiterrotiert, so dass eine gewaltsame Trennung des Materiales in der Kerbengegend erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kerbe durch Einstechen mit einem Einstechstahl in das rotierende Material er stellt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, -dass @die plötzliche Bremsung auf elek tromagnetischem Wege erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die plötzliche Bremsung mittels auf der Welle aufgewickelten Feder erfolgt.
CH1411762A 1962-11-29 1962-11-29 Verfahren zum Quertrennen von wellenartig geformtem Material CH397390A (de)

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