CH396263A - Verfahren zur Herstellung von 7,14-Dioxo-5,7,12,14-tetrahydrochinolino-(2,3-b)-acridin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 7,14-Dioxo-5,7,12,14-tetrahydrochinolino-(2,3-b)-acridin

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CH396263A
CH396263A CH402961A CH402961A CH396263A CH 396263 A CH396263 A CH 396263A CH 402961 A CH402961 A CH 402961A CH 402961 A CH402961 A CH 402961A CH 396263 A CH396263 A CH 396263A
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CH
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aluminum chloride
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melting point
quinacridonequinone
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Application number
CH402961A
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Willy Dr Braun
Wilhelm Dr Ruppel
Rolf Dr Mecke
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Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B48/00Quinacridones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Quinoline Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     7,14-I)ioxo-5,7,12,14-tetrahydroeliinolino-[2,3-b]-aeridin       Die Erfindung betrifft die Herstellung von     7,14-          Dioxo    -     5,7,12,14-tetrahydrochinolino-[2,3-b]    -     acridin     durch Reduktion von     linear-trans-Chinacridonchinon     unter Verwendung     feinverteilter    Metalle in Gegen  wart von     wässrig-alkoholischen        Alkalimetallhydroxyd-          lösungen    oder in Gegenwart von geschmolzenem  Aluminiumchlorid, gegebenenfalls unter Zusatz von  Schmelzpunkt erniedrigenden Stoffen.  



  Aus dem Schrifttum, beispielsweise aus den bel  gischen Patentschriften     Nm.    560 543 und 568 930,  ist es bekannt, dass das     7,14-Dioxo-5,7,12,14-tetra-          hydrochinolino-[2,3-b]-acridin    (linear-trans-Chinacri-  
EMI0001.0014     
    Man kann aber auch, wie von     Libermann    in der  Zeitschrift Annalen der     Chemie,    Band<I>518,</I> Seite  245 ff. (1935) beschrieben, die oben erwähnten 2,5  Dianilino-3,6-dihydroterephthalsäureester zuerst zu       2,5-Dianilinoterephthalsäure    dehydrieren und diese  
EMI0001.0018     
         don)    als sehr echtes und klares rotes Pigment ver  wendet werden kann.

   Die Herstellung des Farbstoffs  kann in verschiedener Weise erfolgen. Beispielsweise  kann man den Farbstoff nach dem aus den belgi  schen Patentschriften     Nrn.    560 542, 560 543 und  575 517 bekannten Verfahren durch Kondensation  eines     Succinylobernsteinsäureesters    mit Anilin zum       2,5-Dianilino-3,6-dihydroterephthalsäureester,    Ring  schluss dieses Esters zum     Dihydrochinacridon    und       Dehydrierung    der letzteren Verbindung nach dem  folgenden Formelschema     gewinnen:

         sodann durch     Ringschluss,    beispielsweise in der in  den belgischen Patentschriften     Nrn.    579 525 oder 60  579 526 angegebenen Weise, in das     Chinacridon     nach dem folgenden Formelschema überführen:    
EMI0002.0001     
    Die technische Durchführung dieser Herstellungs  weisen ist jedoch nicht befriedigend, da sie umständ  lich und kostspielig ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass man das     7,14-          Dioxo    -     5,7,12,14-tetrahydrochinolino-[2,3-b]    -     acridin          (linear-trans-Chinacridon)    in technisch einfacher  Weise     erhält,    wenn man feinverteilte reduzierend  wirkende Metalle in Gegenwart von     wässrigalkoholi-          schen        Alkalimetallhydroxydlösungen    oder vorteilhaft  in Gegenwart von geschmolzenem wasserfreiem Alu  miniumchlorid auf das     lineartrans-Chinacridonchinon     der Formel  
EMI0002.0012     
    einwirken lässt.  



  Dem     wasserfreien        Aluminiumchlorid    setzt man  zweckmässig     schmelzpunkterniedrigende    Stoffe oder  ihre Gemische, beispielsweise die in der deutschen  Patentschrift Nr. 878 647 genannten Verbindungen,  wie vorzugsweise     Natriumformiat    oder Harnstoff,  oder anorganische Salze, wie     Natriumchlorid,    Kalium  chlorid,     Kaliumfluorid    oder deren Gemische, zu.  



  Die Temperaturen, bei denen man die feinver  teilten Metalle zur Reduktion des     Chinacridon-          chinons    einwirken lassen kann, können aus einem  weiten Temperaturbereich je nach den Erfordernis-  
EMI0002.0021     
    Die Reduktion wird beispielsweise bei Tempera  turen zwischen 70 und 260  C, vorzugsweise zwi  schen 80 und 220  C, innerhalb einer Zeit von 20  Minuten bis 20 Stunden - je nach den Umsetzungs  bedingungen - ausgeführt.

   Während in Gegenwart  von     wässrig-alkoholischen        Alkalimetallhydroxydlösun-          gen    im Temperaturbereich 70 bis 260  C Umset  zungszeiten von 10 bis 20 Stunden zweckmässig sind,  ist die erfindungsgemässe Umsetzung in diesem Tem  peraturbereich in Gegenwart von     geschmolzenem       sen und den     Verhältnissen    des praktischen Betrie  bes ausgewählt werden. Man kann beispielsweise  Temperaturen zwischen 70 und 260  C wählen.

   Es  kann hierbei zweckmässig sein, für die Aluminium  chloridschmelze     schmelzpunkterniedrigende    Stoffe       mitzuverwenden.    Die     Aluminiumehloridschmelzen    ent  halten dann zweckmässig auf 100 Gewichtsteile was  serfreies Aluminiumchlorid 10 bis 15 Gewichtsteile  oder bis 20 Gewichtsteile eines oder mehrerer       schmelzpunkterniedrigender    Stoffe.

   Auf 100 Ge  wichtsteile dieser Schmelzen verwendet man in der  Regel 10 bis 15 Gewichtsteile an     Chinacridonchinon.     Man kann das     Chinacridonchinon    auch unterhalb  70  C reduzieren, wenn man als     schmelzpunkternied-          rigende    Mittel     Acetamid,        zweckmässigerweise    in  Mengen von etwa 10 bis 15 Gewichtsteilen, oder  Zusätze wie Harnstoff,     Dimethylformamid    oder     Na-          triumformiat,    in grösseren Mengen, vorzugsweise über  20 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile Aluminium  chlorid, anwendet. Das Reduzieren bei niedrigen  Temperaturen, z.

   B. unter 70  C,     führt    zu einer Ver  ringerung der Korrosion der Vorrichtungen. Auch  sind die Ausbeuten höher und die Endprodukte rei  ner als bei Verwendung der Aluminiumchlorid  schmelze bei hohen Temperaturen. Man kann auch  z. B. in Gegenwart von     wässrig-alkoholischen        Alkali-          metallhydroxydlösungen    oder in Gegenwart von ge  schlossenem wasserfreiem Aluminiumchlorid bei Tem  peraturen zwischen 70 und 260  C unter erhöhtem  Druck arbeiten.  



  Das neue     Verfahren    verläuft nach folgendem  Formelschema:    wasserfreiem Aluminiumchlorid vorteilhaft innerhalb  von 20 bis 60 Minuten möglich. Eine längere Um  setzungszeit ist jedoch im allgemeinen nicht schäd  lich.  



  Feinverteilte reduzierend wirkende Metalle sind  beispielsweise Eisen, Kupfer, Aluminium, Nickel  und vorzugsweise Zink oder deren Gemische.  Als     wässrigalkoholische        Alkalimetallhydroxydlösungen     kommen z. B. Lösungen von Natrium- oder Kalium  hydroxyd oder deren Gemischen in Mischungen von      Wasser mit einem oder mehreren     geradkettigen    oder  verzweigten, insbesondere niedermolekularen Alkoho  len, wie Methanol, Äthanol oder     Isopropanol,    in  Betracht.  



  Je     Mol        Chinacridonchinon    benötigt man in der  Regel 3 bis 3,5     Mol    eines feinverteilten Metalls der  oben erwähnten Art. Man kann auch Gemische die  ser Metalle verwenden.  



  1000 Teile     alkoholisch-wässrige        Alkalimetallhy-          droxydlösung    bestehen zweckmässig zu 600 bis 700  Teilen aus Wasser, zu 400 bis 300 Teilen aus Alko  hol und zu 40 bis 60 Teilen aus     Alkalimetallhydro-          xyd;    auf 1000 Teile dieser Lösungen     verwendet    man  in der Regel 50 bis 100 Teile     Chinacridonchinon.     



  Der Ausgangsstoff     linear-trans-Chinacridonchinon     ist durch Kondensation von 1     Mol        p-Benzochinon    mit  2     Mol        o-Aminobenzoesäure    und     Ringschluss    der er  haltenen Verbindungen nach dem aus den Berichten  der Deutschen Chemischen Gesellschaft 51, Seite  701 ff, (1916) bekannten Verfahren in     einfacher     Weise erhältlich.  



  Bei der Aufarbeitung der Umsetzungsgemische  kann man in verschiedener Weise verfahren, beispiels  weise folgendermassen:  Führt man das neue     Verfahren    in     wässrig-alko-          holischen        Alkalihydroxydlösungen    durch, so wird das  Umsetzungsgut durch Absaugen abgetrennt.

   Sodann  entfernt man das überschüssige Metall durch Aus  kochen mit verdünnter Salzsäure, wäscht das Filter  gut säurefrei und unterwirft es der Einwirkung von  milden Oxydationsmitteln, wie     m-nitrobenzolsulfon-          saurem    Natrium,     Natriumpolysulfit,    Luftsauerstoff  oder reinem Sauerstoff in     alkoholisch-alkalischer    Lö  sung, wodurch geringe Beimengungen an     Dihydro-          chinacridon    zum     Chinacridon    dehydriert werden.  



  Bei der Durchführung des erfindungsgemässen  Verfahrens in geschmolzenem wasserfreiem Alumi  niumchlorid zersetzt man die Schmelze durch Aus  giessen auf Eiswasser und Aufkochen. Danach fil  triert man das Umsetzungsgut ab, kocht es mit ver  dünnter Salzsäure aus und wäscht es säurefrei. Eine  oxydierende Nachbehandlung ist hier im allgemeinen  nicht     erforderlich.     



  Das neue Verfahren liefert sehr reines     linear-          trans-Chinacridon    in guten Ausbeuten.  überraschenderweise wird das     linear-trans-Chin-          acridon    durch feinverteilte Metalle, wie sie als Re  duktionsmittel üblich sind, nach der Erfindung nicht  nur wie andere Derivate des     p-Benzochinons        zum     entsprechenden     Hydrochinon        reduziert.        Viehmehr     geht die Reduktion, ohne dass dabei die     Acridon-          ringe    verändert würden, bis zur Stufe des Benzols  weiter.

   Dies war nicht vorauszusehen, da     p-Benzo-          chinon    bekanntlich bei der katalytischen Hydrierung  erst bei Temperaturen von 220  C Benzol ergibt,  während das     linear-trans-Chinacridonchinon    unter  denselben Bedingungen nur bis zur Stufe des     Hydro-          chinons    reduziert     wird.     



  Die in den Beispielen angegebenen Teile und  Prozentzahlen sind Gewichtseinheiten.         Beispiel   <I>1</I>  25 Teile des     linear-trans-Chinacridons    werden  zusammen mit 30 Teilen Zinkstaub in einer Mischung  aus 250 Teilen Wasser, 100 Teilen Methanol und  15 Teilen     Natriumhydroxyd    in einem Druckgefäss  20 Stunden lang bei 200  C     gerührt.    Nun saugt man  das Umsetzungsgut ab, entfernt das überschüssige  Zink durch Auskochen mit verdünnter     Salzsäure    und  wäscht das Filtergut säurefrei.

   Sodann behandelt man  das Gut in üblicher Weise in wässrig-alkoholischer       Flüssigkeit    mit dem     Natriumsalz    der     m-Nitroben-          zolsulfonsäure    nach. Man setzt danach aus der       Alkaliverbindung    des     linear-trans-Chinacridons    durch  Zugabe von Säure das     Chinacridon    frei und er  hält so das     7,14-Dioxo-5,7,12,14-tetrahydrochino-          lino-[2,3,-b]-acridin    als bordeauxrotes Pulver. Die  Ausbeute beträgt 17 Teile = 74,5 % der Theorie.  



  Man kann die Nachbehandlung auch mit Na  triumpolysulfid oder mit Sauerstoff anstelle von     m-          nitrobenzolsulfonsaurem    Natrium vornehmen.  



  <I>Beispiel 2</I>  In einer Schmelze aus 100 Teilen wasserfreiem  Aluminiumchlorid und 20 Teilen Harnstoff löst man  bei 60 bis 70  C 10     Teile    des     linear-trans-Chinacri-          donchinons.    Nun trägt man unter Rühren bei unge  fähr 80  C 10 Teile Zinkstaub ein. Man hält danach  das     Umsetzungsgemisch    ungefähr 1/2 bis 1 Stunde  lang bei 80 bis 85  C, lässt es abkühlen und zersetzt  sodann die Schmelze durch Ausgiessen auf Eiswas  ser und Aufkochen. Danach     filtriert    man das bor  deauxrote     Umsetzungsgut    ab und kocht es mit ver  dünnter Salzsäure aus.

   Der so erhaltene Farbstoff  ist in     konzentrierter    Schwefelsäure mit roter Farbe  und in alkoholischer     Kaliumhydroxydlösung    mit  blauer Farbe löslich. Die Ausbeute beträgt 9 Teile  = 99 % der     Theorie.     



       Beispiel   <I>3</I>  In einer geschmolzenen Mischung aus 100 Teilen  wasserfreiem Aluminiumchlorid, 10 Teilen Natrium  chlorid und 5 Teilen     Kallumchlorid    löst man bei  60  C 10 Teile     linear-trans-Chinacridonchinon    und  trägt     sodann.    unter Rühren 10 Teile Kupferpulver  in die Mischung ein. Danach erhöht man die Tem  peratur des Umsetzungsgemisches auf 70 bis 80  C  und rührt 1 Stunde lang bei dieser Temperatur. So  dann lässt man die Schmelze abkühlen und arbeitet  sie wie in Beispiel 2 beschrieben auf. Man erhält  so das     7,14-Dioxo-5,7,12,14-tetrahydrochinolino-[2,          3-b]-acridin    in einer Ausbeute von 94 % der Theorie.

    <I>Beispiel 4</I>  In einer Schmelze aus 300 Teilen wasserfreiem  Aluminiumchlorid und 40 Teilen     Natriumformiat     werden bei 80  C 25 Teile     linear-trans-Chinacridon-          chinon    gelöst und danach     mit    25 Teilen Zinkstaub  verrührt. Man erhöht sodann die Temperatur der       Schmelze    auf 100  C und hält sie ungefähr 1/2 Stunde      lang. Nun wird die Schmelze zersetzt und wie in  Beispiel 2 erläutert aufgearbeitet.

   Man erhält so un  gefähr 22 Teile (= 96 % der     Theorie)    reines     7,14-          Dioxo-5,7,12,14-        tetrahydrochinolino    -     [2,3-b]-acridin     in Form eines blaustichig roten Pulvers.  



  <I>Beispiel 5</I>  In einer Schmelze aus 200 Teilen Aluminium  chlorid und 30 Teilen     Acetamid    werden bei 40  C  15 Teile     linear-trans-Chinacridonchinon    unter gutem  Rühren gelöst und hierauf 12 Teile Zinkstaub ein  getragen. Man     rührt    das Gemisch noch     ungefähr    2  bis 3 Stunden bei 40 bis 45  C und zersetzt die  Schmelze hierauf durch Ausgiessen in Eiswasser und  Aufkochen unter Zusatz von     etwas.    Salzsäure. Nach       Abfiltrieren    des bordeauxroten Umsetzungsprodukts  wird es durch Auskochen mit verdünnter Salzsäure  von Aluminiumsalzen befreit.

   Das in     einer    Ausbeute  von 12,6 Teilen (entsprechend<B>92%</B> d.     Th.)    erhal  tene rohe     Chinacridon    kann gegebenenfalls durch frak  tionierte Fällung aus einer Lösung     in    konzentrierter  Schwefelsäure     gereinigt    werden.  



  <I>Beispiel 6</I>  Man löst in einer Schmelze aus 100 Teilen Alu  miniumchlorid und 20 Teilen Harnstoff bei 40 bis  45  C 7,5 Teile     linear-trans-Chinacridonchinon,    trägt  6 Teile Zinkstaub ein und     verfährt    hierauf wie in  Beispiel 1 beschrieben. Man erhält bei einer Reak  tionsdauer von 4 bis 5 Stunden und nach Aufarbei  tung wie in Beispiel 5 beschrieben, ungefähr 6,7  Teile     Chinacridon,    das heisst eine fast quantitative  Ausbeute.  



  <I>Beispiel 7</I>  In einer     Schmelze    aus 200     Teilen    Aluminium  chlorid und 30 Teilen     Acetamid    werden bei 40 bis  45  C 10 Teile     linear-trans-Chinacridonchinon    ge  löst; man rührt 12,7 Teile Zinkstaub     (90%ig)     (= 200% d.     Th.)    ein und hält 2 Stunden unter gutem  Rühren auf 40 bis 45  C. Nach Aufarbeiten wie     in     Beispiel 5 beschrieben     erhält    man     ungefähr    8,7 Teile       Chinacridon,    entsprechend einer     Ausbeute    von 95  d.     Th.     



       Beispiel   <I>8</I>  In einer Schmelze aus 200     Teilen    Aluminium  chlorid und 50 Teilen Harnstoff werden bei 45 bis  50  C 12,5     Teile        linear-trans-Chinacridonchinon    ge  löst. Hierauf trägt man 19 Teile Zinkstaub ein und       rührt    4     Stunden    bei 50 bis 55  C. Nach Aufarbei  tung wie in Beispiel 5 beschrieben erhält man in  ausgezeichneter Ausbeute     Dihydrochinacridon,    das    man durch Oxydation, wie in Beispiel 1 beschrieben,  in das     linear-trans-Chinacridon    überführen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 7,14-Dioxo-5,7, 12,14-tetra-hydrochinolino-[2,3-b]-acridin, dadurch gekennzeichnet, dass man feinverteilte reduzierend wirkende Metalle in Gegenwart von wässrig-alkoholi- schen Alkalimetallhydroxydlösungen oder in Gegen wart von geschmolzenem Aluminiumchlorid auf das linear-trans-Chinacridonchinon der Formel EMI0004.0048 einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die feinverteilten Metalle in Gegenwart von geschmolzenem Aluminiumchlorid und von schmelzpunkterniedrigenden Stoffen oder deren Gemischen bei Temperaturen zwischen 70 und 260 C auf das Chinacridonchinon einwirken lässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die feinverteilten Metalle in Gegenwart von geschmolzenem Aluminiumchlorid und in Gegenwart der erforderlichen Mengen schmelz- punkterniedrigender Stoffe oder deren Gemische bei Temperaturen unterhalb 70 C auf das Chinacridon- chinon einwirken lässt. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man als schmelzpunkterniedrigen- des Mittel Acetamid in Mengen von etwa 10 bis 15 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile Aluminium chlorid anwendet. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man als schmelzpunkterniedrigen- des Mittel Harnstoff, Dimethylformamid, Natrium- formiat oder Gemische zweier oder mehrerer dieser Stoffe in Mengen von etwa 20 oder mehr Gewichts teilen auf 100 Gewichtsteile Aluminiumchlorid an wendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Umsetzungsgut mit mil den Oxydationsmitteln nachbehandelt.
CH402961A 1960-04-08 1961-04-06 Verfahren zur Herstellung von 7,14-Dioxo-5,7,12,14-tetrahydrochinolino-(2,3-b)-acridin CH396263A (de)

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