CH390871A - Leimvorrichtung für Fadenbuchheftmaschinen - Google Patents

Leimvorrichtung für Fadenbuchheftmaschinen

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Publication number
CH390871A
CH390871A CH307661A CH307661A CH390871A CH 390871 A CH390871 A CH 390871A CH 307661 A CH307661 A CH 307661A CH 307661 A CH307661 A CH 307661A CH 390871 A CH390871 A CH 390871A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
glue
wheel
saddle
gluing device
stitching
Prior art date
Application number
CH307661A
Other languages
English (en)
Inventor
Roth Johannes
Piltz Gerhard
Original Assignee
Leipziger Buchbindereimaschine
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Publication date
Application filed by Leipziger Buchbindereimaschine filed Critical Leipziger Buchbindereimaschine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0006Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets
    • B42C9/0012Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Leimvorrichtung     für        Fadenbuchheftmaschinen       Die Erfindung betrifft eine Leimvorrichtung für       Fadenbuchheftmaschinen    mit einem in einen Leim  behälter eintauchenden Schöpfrad und einem Leim  auf     tragrad.     



  An     Fadenbuchheftmaschinen    sind Leimvorrich  tungen bekannt, die mit einem in einen Leimbehälter  seitlich oder von unten hineinreichenden Leimrad  ausgerüstet sind. Letzteres überträgt den Leim auf  ein     Leimauftragrädchen    und dieses wiederum in  Form eines dünnen Leimstreifens einseitig in Nähe  des Falzes auf den in die     Fadenbuchheftmaschine     einlaufenden Bogen. Die     Leimvorrichtung    wird hierbei  im Takt der Maschine auf die jeweils zu     beleimenden     Bogen geschwenkt bzw. gesenkt.  



  Bei derartigen Vorrichtungen ergibt sich jedoch  der Nachteil, dass der Leimbehälter an den Eingriff  stellen des Leimrades - besonders nach längerer  Betriebsdauer - nicht völlig dicht ist. Dies führt zum  Beschmieren der zu verarbeitenden Bogen und damit  zur Qualitätsminderung des später fertig gehefteten  Buchblockes.  



  Auch sind Leimvorrichtungen bekannt, die aus  einem mit Düse versehenen Leimbehälter bestehen.  Durch die Düse wird der Leim auf ein Leimrad auf  getragen, das den Leim auf den Bogen überträgt. Die  einwandfreie Funktion eines solchen Leimapparates  ist jedoch weitestgehend von der Viskosität des     Lei-          mes    abhängig und da diese wiederum die Klebe  eigenschaften beeinträchtigt, so ist der Apparat nur  für ganz bestimmte Leimsorten geeignet.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde,    einen  Leimapparat zu schaffen, der jede Leimsorte funk  tionssicher auf die zu     beleimende    Bogenkanten auf  trägt, ohne dass es hierbei zu einem ungewollten  Bespritzen oder Verschmieren der Bogen oder der  Maschinenteile mit Leim kommt.

      Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  ein in einen Leimbehälter eintauchendes Schöpfrad  und ein mit diesem zusammenarbeitendes     Auftragrad     im Winkel zueinander angeordnet und im Takt der  Maschine gegen den Heft- oder Auflegesattel     absenk-          bar    und von ihm     abhebbar        sind.    Das     Auftragrad    ist  vorteilhaft zum Heft- bzw. Auflegesattel federnd  angeordnet. Zwischen dem Schöpfrad und dem Auf  tragrad kann ein Leimteiler vorgesehen sein.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die Vorrichtung in Seitenansicht,       Fig.    2 die Vorrichtung in Draufsicht,       Fig.    3 die Gabel des Schwenkarmes in Vorder  ansicht,       Fig.    4 der Leimteiler in Seitenansicht.  



  Seitlich des dachförmigen Heft- oder Auflege  sattels 1 einer     Fadenbuchheftmaschine    ist auf einer  Welle 2 ein Schwenkarm 3 befestigt. Der Schwenk  arm 3 ist mit der Welle 2 starr verbunden. Die  Welle 2 ist im Maschinengestell drehbar gelagert.  Der Kopf des Schwenkarmes 3 ist     gabelförmig    aus  gebildet. In der Gabel ist ein     Leimauftragrad    8 dreh  bar gelagert, an dem ein Kegelrad 9 befestigt ist.  Der Antrieb des     Leimauftragrades    8 mit Kegelrad 9  erfolgt durch     eine    biegsame Welle 10. Es     können     jedoch auch andere Antriebselemente vorgesehen  sein.  



  Am Schwenkarm 3 ist ein Bolzen 4 befestigt.  Auf diesem ist ein Schöpfrad 5 derart gelagert,     d'ass     es das     Leimauftragrad    8 im Winkel     berührt.    Mit  dem Schöpfrad 5 ist ein Kegelrad 7 verbunden, das  in das Kegelrad 9 eingreift.  



  Das Schöpfrad 5 reicht in einen durch einen  Deckel verschlossenen     Leimbehälter    6     hinein,    der  mit Abstreichern 20 versehen ist. Der Leimbehälter 6      ist am Schwenkarm 3 befestigt. Er kann jedoch  auch am Maschinengestell mit verschiebbaren Ab  streichern angeordnet sein.  



  An der Berührungsstelle von Schöpfrad 5 und       Leimauftragrad    8 ist ein Leimteiler 11 verstellbar  in einem in der Zeichnung nicht dargestellten Halter  befestigt.  



  Auf der Welle 2 ist neben dem Schwenkarm 3  ein Federarm 12 starr befestigt. Durch das freie  Ende des Federarmes 12 führt eine Schraube 13, die  in einen auf der Welle     drehbargelagerten    Hebel 14  eingeschraubt ist. Die Schraube 13 ist zwischen dem  Federarm 12 und dem Hebel 14 von einer Druck  feder 15     umgeben.    Am freien Ende des Hebels 14  ist eine Zugstange 16 angeordnet. In das obere Ende  des Schwenkarmes 3 ist eine     Anschlagsschraube    17  eingeschraubt. Letztere ist durch eine Kontermutter  18 gesichert. Die Anschlagschraube 17 liegt an  einem am Maschinengestell befestigten Anschlag 19  an.  



  Durch die biegsame Welle 10 wird das Leim  auftragrad 8 mit Kegelrad 9 in Drehung versetzt.  Das Kegelrad 9 überträgt die Drehbewegung auf  das Kegelrad 7 und damit auf das Schöpfrad 5.  Dieses entnimmt dabei aus dem Leimbehälter 6 Leim  und überträgt diesen an das     Leimauftragrad    B.  



  Soll ein auf dem Heft- oder Auflegesattel 1  einlaufender gefalzter Bogen geleimt werden, so wird  durch bekannte im Takt der Maschine arbeitende  Mittel die Zugstange 16 nach oben bewegt. über die  Druckfeder 15 wird diese Bewegung auf den Feder  arm 12 übertragen, der die Welle 2 verdreht und  damit den Schwenkarm 3 in Richtung des Auflege  sattels 1 so weit herumgeschwenkt, bis dieser mit der  Anschlagschraube 17 an dem Anschlag 19 anschlägt.  Die Anschlagschraube 17 dient     damit    zum genauen  Einstellen des Abstandes zwischen Auflegesattel 1  und     Leimauftragrad    B. Dieser Abstand entspricht  der Stärke der jeweils zu verarbeitenden Bogen.

    Wird die Zugstange 16 dann weiter nach oben  bewegt, so wird die Feder 15 zusammengedrückt    und der Kopf der Schraube 13 bewegt sich nach  oben aus dem Federarm 12 heraus. Das gleiche  tritt ein, wenn stärkere Bogen als durch die An  schlagschraube 17 eingestellt, verarbeitet werden oder  wenn durch     Stopper    Störungen auftreten. Das Leim  auftragrad 8 wird dann entgegen der Kraft der  Druckfeder 15 vom Heftsattel 1 abgehoben. Es  wäre jedoch auch möglich, das     Leimauftragrad    8  unmittelbar im Schwenkarm 3 federnd zu lagern.  Dadurch brauchte die zurückweichende Bewegung  des     Leimauftragrades    8 nicht auf den gesamten  Schwenkarm 3 übertragen zu werden.  



  Soll die Leimvorrichtung vom Auflegesattel 1  wieder abgehoben werden, so wird die Zugstange 16  nach unten bewegt. Die in den Hebel 14 ein  geschraubte Schraube 13 zieht dann den Federarm  12 nach unten und schwenkt damit über die Welle  2 den Schwenkarm 3 vom Sattel 1 weg.  



  Zur Erreichung der gleichen Arbeitsweise wäre  es auch möglich, den Schwenkarm 3 mit dem Feder  arm 12 zu einem Winkelhebel zu verbinden und  diesen auf der Welle 2 drehbar zu lagern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Leimvorrichtung für Fadenbuchheftmaschinen mit einem in einen Leimbehälter eintauchenden Schöpfrad und einem Leimauftragrad, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schöpfrad (5) und das Auf tragrad (8) im Winkel zueinander angeordnet und im Takt der Maschine gegen den Heft- oder Auf legesattel (1) absenkbar und von ihm abhebbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Leimvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auftragrad (8) zu dem Heft- oder Auflegesattel (1) federnd angeordnet ist. 2.
    Leimvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schöpfrad (5) und dem Auftragrad (8) ein Leimteiler (11) angeordnet ist.
CH307661A 1961-02-23 1961-03-20 Leimvorrichtung für Fadenbuchheftmaschinen CH390871A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD7240561 1961-02-23

Publications (1)

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CH390871A true CH390871A (de) 1965-04-30

Family

ID=5477606

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CH307661A CH390871A (de) 1961-02-23 1961-03-20 Leimvorrichtung für Fadenbuchheftmaschinen

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