CH381663A - Verfahren zur Herstellung der höherschmelzenden Form des a-Äthyl-crotonylharnstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der höherschmelzenden Form des a-Äthyl-crotonylharnstoffes

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CH381663A
CH381663A CH7810359A CH7810359A CH381663A CH 381663 A CH381663 A CH 381663A CH 7810359 A CH7810359 A CH 7810359A CH 7810359 A CH7810359 A CH 7810359A CH 381663 A CH381663 A CH 381663A
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CH
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ethyl
bromo
butyrylurea
crotonylurea
urea
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CH7810359A
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Helmut Dr Timmler
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Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C273/00Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C273/18Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas
    • C07C273/1854Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas by reactions not involving the formation of the N-C(O)-N- moiety

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung der höherschmelzenden Form des a-Äthyl-crotonylharnstoffes
Es ist bekannt, dass beim Erhitzen des a-Brom-a äthyl-butyrylharnstoffs mit Wasser oder Natronlauge ein Gemisch von zwei Isomeren des a-Äthylcrotonylharnstoffs entsteht, aus dem sich die höherschmelzende (F.   191-193 ),    therapeutisch wertvollere Form isolieren lässt (Journ. Chem. Soc. [London], 295   [1925j).   



   Dieses Verfahren kommt aber für eine präparative Herstellung nicht in Frage, da die Ausbeuten sehr gering sind. Dies beruht darauf, dass die Ureidogruppe zur Amidogruppe bzw. bis zur Carboxylgruppe abgebaut wird.



   Weiterhin ist bekannt, dass bei Verwendung von Pyridin als bromwasserstoffbindendes Mittel fast ausschliesslich die tieferschmelzende Form entsteht (Belg.  



  Patent Nr. 558088). Die höherschmelzende Form wird hingegen nach Belg. Patent Nr. 558088 durch Kochen des   a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoffes    in Isopropanol in Gegenwart von Silberoxyd erhalten.



   Es wurde nun gefunden, dass man die höherschmelzende Form des   a-Athyl-crotonylharnstoffs    leicht erhält, wenn man a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoff längere Zeit in Wasser bei Gegenwart von Harnstoff kocht. Bei dieser vereinfachten Methode sind die Ausbeuten die gleichen wie bei Verwendung von Silberoxyd und Isopropylalkohol. Vorzugsweise werden äquivalente Mengen von a-Brom-a-äthylbutyrylharnstoff und Harnstoff verwendet.



   Die Verwendung von Harnstoff an Stelle der üblichen bromwasserstoffbindenden Mittel, wie Natriumacetat, Calciumcarbonat und Natriumbicarbonat, erhöht die Ausbeuten wesentlich. Wie bekannt, wirkt die erfindungsgemäss hergestellte Verbindung als guter Tranquillizer.



   Beispiel
237 g   a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoff    und 60 g Harnstoff werden in drei Liter Wasser 10-15 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das ausgefallene Rohprodukt abgesaugt und aus 20 Teilen   Athanol    umgelöst.



   Ausbeute: 90-95 g   a-Äthyl-crotonylharnstoff    vom F.   190-193     (konz).



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung der höherschmelzenden Form des   a-Sithyl-crotonylharnstoffs,    dadurch gekennzeichnet, dass man a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoff längere Zeit in Wasser bei Gegenwart von Harnstoff kocht. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung der höherschmelzenden Form des a-Äthyl-crotonylharnstoffes Es ist bekannt, dass beim Erhitzen des a-Brom-a äthyl-butyrylharnstoffs mit Wasser oder Natronlauge ein Gemisch von zwei Isomeren des a-Äthylcrotonylharnstoffs entsteht, aus dem sich die höherschmelzende (F. 191-193 ), therapeutisch wertvollere Form isolieren lässt (Journ. Chem. Soc. [London], 295 [1925j).
    Dieses Verfahren kommt aber für eine präparative Herstellung nicht in Frage, da die Ausbeuten sehr gering sind. Dies beruht darauf, dass die Ureidogruppe zur Amidogruppe bzw. bis zur Carboxylgruppe abgebaut wird.
    Weiterhin ist bekannt, dass bei Verwendung von Pyridin als bromwasserstoffbindendes Mittel fast ausschliesslich die tieferschmelzende Form entsteht (Belg.
    Patent Nr. 558088). Die höherschmelzende Form wird hingegen nach Belg. Patent Nr. 558088 durch Kochen des a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoffes in Isopropanol in Gegenwart von Silberoxyd erhalten.
    Es wurde nun gefunden, dass man die höherschmelzende Form des a-Athyl-crotonylharnstoffs leicht erhält, wenn man a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoff längere Zeit in Wasser bei Gegenwart von Harnstoff kocht. Bei dieser vereinfachten Methode sind die Ausbeuten die gleichen wie bei Verwendung von Silberoxyd und Isopropylalkohol. Vorzugsweise werden äquivalente Mengen von a-Brom-a-äthylbutyrylharnstoff und Harnstoff verwendet.
    Die Verwendung von Harnstoff an Stelle der üblichen bromwasserstoffbindenden Mittel, wie Natriumacetat, Calciumcarbonat und Natriumbicarbonat, erhöht die Ausbeuten wesentlich. Wie bekannt, wirkt die erfindungsgemäss hergestellte Verbindung als guter Tranquillizer.
    Beispiel 237 g a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoff und 60 g Harnstoff werden in drei Liter Wasser 10-15 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das ausgefallene Rohprodukt abgesaugt und aus 20 Teilen Athanol umgelöst.
    Ausbeute: 90-95 g a-Äthyl-crotonylharnstoff vom F. 190-193 (konz).
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung der höherschmelzenden Form des a-Sithyl-crotonylharnstoffs, dadurch gekennzeichnet, dass man a-Brom-a-äthyl-butyrylharnstoff längere Zeit in Wasser bei Gegenwart von Harnstoff kocht.
CH7810359A 1958-10-03 1959-09-11 Verfahren zur Herstellung der höherschmelzenden Form des a-Äthyl-crotonylharnstoffes CH381663A (de)

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