CH370207A - Als Fussabstreifer, Laufrost oder Standmatte verwendbare Matte mit streifenförmigen Trittelementen - Google Patents

Als Fussabstreifer, Laufrost oder Standmatte verwendbare Matte mit streifenförmigen Trittelementen

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CH370207A
CH370207A CH7331459A CH7331459A CH370207A CH 370207 A CH370207 A CH 370207A CH 7331459 A CH7331459 A CH 7331459A CH 7331459 A CH7331459 A CH 7331459A CH 370207 A CH370207 A CH 370207A
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mat
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rubber strips
strips
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Application number
CH7331459A
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Inventor
Arens Erich
Original Assignee
Arens E Kg
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/22Devices or implements resting on the floor for removing mud, dirt, or dust from footwear
    • A47L23/24Rigid cleaning-gratings; Tread plates or scrapers for cleaning the soles of footwear

Landscapes

  • Carpets (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  Als Fussabstreifer, Laufrost oder Standmatte verwendbare Matte  mit     streifenförmigen    Trittelementen    Die vorliegende Erfindung betrifft eine als Fuss  abstreifer, Laufrost oder Standmatte verwendbare  Matte mit streifenförmigen Trittelementen.  



  Als Verwendungsgebiet der vorliegenden Matte  als unfallsicherer Laufrost kommen dabei vorzugs  weise Grossküchen, Maschinen- und Kesselhäuser und  dergleichen in Betracht, während die Matte als Stand  matte unter anderem an besonderen Arbeitsplätzen  zwecks Verhütung     gesundleitlicher    Schäden verwend  bar ist.  



  Rein äusserlich ähnelt die vorliegende Matte be  kannten Systemen und Ausführungen. Der grosse Vor  teil der vorliegenden Matte liegt jedoch in ihrer  billigen und rationellen Herstellung, die nach neuen  Erkenntnissen erfolgt und der Matte neben der  absoluten Beständigkeit wesentliche, bisher un  bekannte     Gebrauchsvorteile    verleiht.  



  Die Erfindung besteht darin,     dass    die aus     auf-          rechtstehenden    Gummi- oder     Kunststoffstreifen   <B>ge-</B>  bildeten Trittelemente der Matte in     durchgehendeft     Längsschlitzen eine aufrecht stehende Einlage aus  Bandstahl enthalten.  



  Die genannten aufrecht stehenden Gummi- oder  Kunststoffstreifen sind vorteilhaft maschinengespritzt  und werden nach besonderer Verformung als durch  laufende Schnüre oder Streifen montiert. Während  es sonst üblich war, diese Streifen mit Nieten oder  Nägeln an Metall- oder Holzleisten zu befestigen,  um dadurch den verformten Gummistreifen einen  Halt zu geben, enthalten erfindungsgemäss die auf  recht stehenden, aus Gummi- oder Kunststoffstreifen  gebildeten Trittelemente der Matte. in durchgehenden  Längsschlitzen eine aufrecht stehende Einlage aus  Bandstahl. Hierdurch erhalten die von Natur aus  schlappen Gummistreifen eine Armierung, die ihnen  eine feste Form sowie Halt und Starre gibt.

   Diese    solcherart armierten Gummistreifen oder -schnüre  lassen sich einfach und leicht von Hand oder durch  mechanischen Druck in Wellen-, Diagonal- oder an  dere Maschenformen verformen und bilden so Ele  mente, die,     aneinandergelegt,    die Lauf- oder Reini  gungsfläche der Matte ergeben. Infolge dieser Ver  formung der Gummistreifen mit     Bandstahleinlage     kommt auch der sonst erforderliche Nietvorgang, der  zeitraubend und kostspielig ist, vollkommen in Weg  fall, und ferner werden die     Gummistreifen    auch  nicht mehr der Gefahr ausgesetzt, am Niet- oder  Nagelkopf durch die Schärfe desselben ausscheren  zu können und dadurch die ganze Matte unbrauchbar  zu machen.  



  Da ferner Fussmatten und Läufer dauernd mit  Nässe und Feuchtigkeit in Berührung sind, war es  bisher erforderlich, Halteleisten, Nieten und Nägel aus  hochwertigem Material, wie Leichtmetall, Hartholz,  zu verwenden. Da nunmehr bei der vorliegenden  neuen     Mattenkonstruktion    der zur Armierung der  Gummistreifen dienende Bandstahl als Haltestab im  Gummimantel vollkommen geschützt liegt, und so  mit Korrosionswirkungen ausgeschlossen sind, so  ist es möglich geworden, einen Bandstahl zu ver  wenden, der keiner Oberflächenbehandlung unter  zogen zu werden braucht. Die Kostenersparnis an  Löhnen und Material ist daher bei der Herstellung  der vorliegenden Matte sehr erheblich.  



  Auf den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigen-.  



       Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> verschiedene Profilformen der zur  Anwendung kommenden Gummistreifen;       Fig.    4 zeigt ein Bruchstück einer Ausführungs  form der Matte in Draufsicht,       Fig.   <B>5</B> einen Schnitt nach der Linie     C-D    in     Fig.    4,           Fig.   <B>6</B> einen Schnitt nach der Linie     A-B    in     Fig.    4,  und       Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> zeigen weitere Ausbildungsformen  der Maschenanordnung bei der vorliegenden Matte.

    Wesentlich ist bei der vorliegenden Matte,     dass     zur Bildung der Lauf- und Trittfläche der Matte pro  filierte Gummi- oder Kunststoffstreifen in aufrechter  Stellung verwendet sind, die einen durchgehenden  Längsschlitz aufweisen, in welchem ein     Bandstahl-          streifen    als Armierung eingebettet ist. Die zur Ver  wendung kommenden     Gummistreifenprofile    können  verschieden sein. Einige Beispiele sind aus     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B>  ersichtlich.

   Gemäss     Fig.   <B>1</B> hat ein vorzugsweise ver  wendetes Streifenprofil die Form eines, länglichen  Rechteckes a mit seitlich abstehendem Ansatz<B>b,</B> in  welchem ein Längsschlitz     c    ausgespart ist, der zur  Aufnahme eines     Bandstahlstreifens   <B>d</B> dient. Nach       Fig.    2 und<B>3</B> sind die rechteckigen Profile an der  einen Seite mehr oder weniger abgerundet. Zur Bil  dung der Matte werden die profilierten und armierten  Gummistreifen<I>a,<B>b</B></I>     ineinen    beispielsweise     iU-förmigen     Halterahmen<B>f</B> eingeschoben, wobei durch wellen  förmige Verformung der     Gunimistreifen    Maschen der  verschiedensten Form erhalten werden können.

   So  zeigt die     Fig.    4 eine Ausführungsform, bei welcher  die Wellentäler und Wellenberge zweier benachbarter  Gummistreifen einander berühren. Es kann aber  auch zwischen die einzelnen wellenförmigen Streifen  <I>a,<B>b</B></I> ein gerade verlaufender Gummistreifen<B>g</B> ein  geschoben werden, wie es die     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> zeigen.  Hierbei sind wieder Variationen in der Anordnung  der Wellentäler und Wellenberge der verformten  Streifen     bzw.    der Maschenanordnung möglich.

   Die  Ausführungsbeispiele zeigen ferner,     dass    irgendwelche  Befestigungsmittel, insbesondere Haltestäbe und  dergleichen bei der vorliegenden Matte nicht vorhan  den sind, da die armierten Gummistreifen für sich  eine genügende     Steifigkeit    besitzen, die ihnen einen  sicheren Halt verleiht. Dabei sind aber die wellen  förmigen Gummistreifen genügend elastisch, um beim  überschreiten der Matte nachgeben zu können und  federnd zu wirken und dadurch ein angenehmes Geh  behagen zu erzeugen.  



  Die verschiedenen Vorteile der vorliegenden       Mattenkonstruktion    übertreffen daher alle bekann  ten     Mattensysteme.    Der eingelegte     Bandstahlstreifen     in hochwertiger     Federstahlqualität    besitzt stark  federnde Eigenschaften, die bewirken,     dass    sich der  beim überschreiten der Matte ergebende Schub un  gemein federnd auswirkt. Die     verforinten    Maschen  verkleinern sich bei diesem Vorgang, federn aber  sofort nach Freigabe in ihre ursprüngliche Form  und Weite zurück. Da die Gummistreifen bei diesem  Vorgang allen Schmutz und auch die Nässe von jedem  Schuhwerk abschaben, so ist damit die automatische  Schuhreinigung gewährleistet.  



  Ein wichtiger Vorteil der vorliegenden Matte ist  ferner in der grossen Biegefestigkeit der Matte zu  erblicken. Matten mit Halteprofilen aus Holz oder  Leichtmetall oder mit eingelegten Drähten setzen bei    ihrem Gebrauch, um Bruch- und Biegeschäden zu ver  meiden, zur Verlegung ein vollkommen glattes     Pla-          num    voraus. Bei der vorliegenden Matte dagegen kann  wegen der erhöhten, durch die aufrechten     Bandstahl-          einlagen    bedingten Biegefestigkeit auch bei nicht  ebener Unterlage eine     Durchbiegung    oder ein Bruch  nicht eintreten.  



  Auch die Vorteile der vorliegenden Matte in  hygienischer Beziehung sind erheblich. Insbesondere  bietet die Matte Schutz gegen gesundheitliche Schädi  gung bei stehend ausgeführter Arbeit. Fliesen- und  Betonfussböden sind hart. Die auf solchen Fussböden  in Werkshallen, Küchen, Läden     usw.    bisher aus  gelegten Holzroste nehmen zwar dem Boden die  Nässe, keinesfalls aber die Härte. Das stundenlange  Stehen auf Steinböden oder Holzrosten     ermildet    die  Füsse so stark,     dass    neben einem erheblichen Lei  stungsabfall auch Folgekrankheiten, wie Senkfuss,  Krampfadern     usw.    entstehen.

   Alle diese     Missstände     werden durch Verwendung der vorliegenden Matte  wirksam beseitigt, die infolge ihrer federnden und  elastischen Eigenschaften eine äusserst gesunde Unter  lage für stehend an ihrer Arbeitsstätte beschäftigte  Arbeiter schafft. Auch kann bei der vorliegenden  Matte auf deren Trittfläche sich kein Schmutz und  dergleichen ansammeln. Ein Verkrusten des Schmut  zes ist unmöglich, weil durch die Beweglichkeit der  Trittelemente der Matte die angetretenen Schmutz  teile immer wieder abfallen und, durch den Luftzug  geschützt, auf den Boden fallen, so     dass    das lästige       Staubaufwirbeln    nicht eintreten kann.  



  Zusammenfassend sind folgende Vorteile der vor  liegenden Matte aufzuzählen:    Die Herstellungskosten sind äusserst niedrig. Die  Eigenschaften des verwendeten Materials verbürgen  eine langjährige, doppelseitige Gebrauchsfähigkeit.  



  Eine wesentliche Erleichterung bringt die War  tung, weil nicht die geringste Pflege der Matte not  wendig ist.    Durch die besondere Verformung der Gummi  streifen, die alle Maschenweiten     zulässt,    wird ein ge  fälliges Aussehen der Matte gewonnen.  



  Die vorliegenden Matten können in starrer, aber  auch in     aufrollbarer    Ausführung gefertigt werden. Bei  dem starren Fussabstreifer liegen die Trittelemente in  einem umlaufenden Rahmen aus     U-Profil.    Bei der       aufrollbaren    Matte werden die einzelnen Trittelemente  durch eingeführte Drahtseile in der Laufrichtung zu  sammengehalten. Den     Abschluss    bilden an beiden  Antrittsenden Spezialprofile aus Gummi, Kunststoff  oder Metall. Beide Ausführungsformen lassen die  Auswechslung von Einzelheiten zu.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Als Fussabstreifer, Laufrost oder Standmatte ver wendbare Matte mit streifenförmigen Tritteleinenten, dadurch gekennzeichnet, dass die aufrecht stehenden, aus Gummi- oder Kunststoffstreifen gebildeten Tritt elemente der Matte in durchgehenden Längsschlitzen eine aufrecht stehende Einlage aus Bandstahl ent halten. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Matte nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die armierten Gummistreifen<I>(a,<B>b)</B></I> unter Verformung in Maschenform ohne Anwendung von Nieten, Nägeln oder sonstigen Befestigungsmit teln in einem äusseren Rahmen (f) eingesetzt sind. 2.
    Matte nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die armierten Gummistreifen<I>(a,<B>b)</B></I> pro filiert sind. <B>3.</B> Matte nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der armier ten Gummistreifen ein Rechteck (a) mit seitlichem, rechteckigem Ansatz<B>(b)</B> bildet, in welch letzterem ein Längsschlitz (c) zur Aufnahme des Bandstahls <B>(d)</B> ausgespart ist (Fig. <B>1).</B> 4.
    Matte nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der armier ten Gummistreifen die angenäherte Form eines Recht- eckes hat, dessen eine Längsseite bogenförmig ge staltet ist (Fig. 2).
    <B>5.</B> Matte nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurchgekennzeichnet, dass das Profil der armier- ten Gummistreifen die Form eines Rechteckes mit seitlichem, bogenförmigem Ansatz hat (Fig. <B>3).</B> <B>6.</B> Matte nach Patentanspruch und Unteransprü chen<B>1</B> und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die armierten Gummistreifen<I>(a,<B>b)</B></I> in einem äusseren Halterahmen (f) wellenförmig angeordnet sind, derart, dass sich Wellental und Wellenberg zweier benach barter Gummistreifen berühren (Fig. 4).
    <B>7.</B> Matte nach Patentanspruch und Unteransprü chen<B>1</B> und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zwischen <B>je</B> zwei benachbarten, wellenförrnigen Gummistreifen <I>(a,<B>b)</B></I> ein gerade verlaufender Gummistreifen<B>(g)</B> ein gefügt ist.
    <B>8.</B> Matte nach Patentanspruch und Unteransprü chen<B>1</B> und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rahmen (f) zwischen<B>je</B> zwei gleichlaufenden Gummi streifen<I>(a,<B>b)</B></I> ein gerade verlaufender Gummistreifen <B>(g)</B> eingefügt ist (Fig. <B>7).</B> <B>9.</B> Matte nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Trittelemente (a, <B><I>b, g)</I></B> durch in Laufrichtung eingeführte Seile zusammen gehalten sind, so dass die Matte aufrollbar ist.
CH7331459A 1959-05-16 1959-05-16 Als Fussabstreifer, Laufrost oder Standmatte verwendbare Matte mit streifenförmigen Trittelementen CH370207A (de)

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