CH368554A - Magnetischer Kreis mit differenzierter Scherung der Magnetisierungskurven - Google Patents

Magnetischer Kreis mit differenzierter Scherung der Magnetisierungskurven

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CH368554A
CH368554A CH6419058A CH6419058A CH368554A CH 368554 A CH368554 A CH 368554A CH 6419058 A CH6419058 A CH 6419058A CH 6419058 A CH6419058 A CH 6419058A CH 368554 A CH368554 A CH 368554A
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CH
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core
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magnetic circuit
magnetic
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CH6419058A
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Inventor
Josef Linggi Karl
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Standard Telephon & Radio Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Magnetischer Kreis mit    differenzierter      Scherung   der    Magnetisierungskurven   Die vorliegende Erfindung betrifft    einen   magnetischen Kreis mit einem mindestens aus zwei verschiedenen magnetischen Materialien bestehenden Magnetkern und differenzierter    Scherung   der    Magne-      tisierungskurven,   insbesondere für    übertragerspulen,   welche für Fernmeldezwecke verwendet werden. 



  In Fernmeldeanlagen werden    Übertragungsspulen   sehr häufig verwendet. Sie dienen bekanntlich in erster Linie zur möglichst einwandfreien und verlustfreien Übertragung der Nachrichten- und Signalströme (Rufströme) von    einem   Stromkreis zum anderen, zur Anpassung der Impedanzen zwischen den verschiedenen Teilen (Leitungen, Verstärker- und Zentralausrüstungen) der Fernmeldeanlagen und zur galvanischen Trennung von Stromkreisen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben müssen die    übertragerspulen   eine Reihe von Eigenschaften aufweisen. 



  Es ist bekannt, dass    beim   Übergang einer Zwei    drahtleitung   in eine    Amtsausrüstung   in vielen Fällen eine Gabelschaltung nötig ist, durch welche der Zweidrahtstromkreis in einen    vierdrähtigen   Stromkreis übergeführt wird, wie z. B. beim Eintritt in einen    Zweidrahtverstärker.   In solchen Fällen wird eine Leitungsnachbildung verwendet, welche die Impedanz für alle in Frage kommenden Frequenzen    nachbildet.   Die Gabelschaltung ist bekanntlich aus    Symmetrie-      gründen   über je einen Übertrager mit der Leitung bzw. der Nachbildung verbunden. Diese    übertrager   sind unter der    Bezeichnung      Linienspule   bzw. Nachbildungsspule bekannt. 



  Für die Signalgebung auf    Fernmeldeleitungen   (Übertragung von Ruf- und Wahlsignalen usw.)    wird   oft ein niederfrequenter Wechselstrom von z. B. 20 oder 50 Hz verwendet, dessen Pegel (bis etwa 70 Volt) bedeutend höher ist als der Pegel der    Sprechströme.   Die Signalströme müssen selbstverständlich über die Linienspulen    übertragen   werden. Die ankommenden Rufströme belasten die    Nachbildungsspule   der ankommenden Leitung praktisch nicht, während die abgehenden Rufströme sie teilweise belasten. 



  Bei den bisher zur Verwendung gelangenden Spulen konnte die Dimensionierung so gewählt werden, dass die nötige Signalleistung ohne weiteres von den    Linienspulen   übertragen wurden, ohne deren    Wir-      kungsgrad   für die    Übertragung   der Nachrichtenströme zu beeinträchtigen. 



  Bei der heutigen Tendenz der Verkleinerung der Bauteile in nachrichtentechnischen Anlagen müssen aus    Raumgründen      unter   anderem auch die Linienspulen stark    verkleinert   werden. Dies führt zwangläufig zur Verwendung von Kernmaterialien höherer    Permeabilität,   damit die vorgeschriebenen    Dämp-      fungswerte   für die tonfrequenten    Nachrichtenströme   nicht über die zulässige Grenze ansteigen.

      Bekannt-      lich      bewirkt      eine   Verkleinerung des    Spulenkerns   bei Verwendung des gleichen    Kernmaterials   eine Erhöhung der durch die    Linienspule   verursachten Dämpfung der Nachrichtenströme. Moderne magnetische    Materialien   haben aber den Nachteil, dass nach    einer      magnetischen   Beanspruchung, die den Sättigungspunkt erreicht oder überschreitet eine, starke    Rema-      nenz   zurückbleibt, sofern der magnetische Kreis ganz geschlossen ist. Eine derartige    magnetische   Beanspruchung würde bei einer    Linienspule   durch die Rufströme entstehen.

   Die    Remanenz   beeinflusst selbstverständlich die magnetischen    Eigenschaftendes      Kerns,   da die im    Remanenzpunkt   für die kleinen Pegel der Nachrichtenströme wirksame    Permeabilität   kleiner ist als im Ursprung.

      Diese      veränderte      Permeabilität   stört den    Impedanzabgleich   zwischen der    Leitung   und der Nachbildung, was zu einer    unzulässigen   Verschlechterung des    Pfeifpunktes   führen kann, und ausserdem besteht auch die Gefahr einer unzulässigen Erhöhung der durch die    Linienspule   auf die Nach- 

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    richtenströme   bewirkten    Dämpfung   infolge der verringerten    Spuleninduktivität.   



  Der Zweck der Erfindung besteht nun in der Schaffung eines magnetischen Kreises, welcher bei Verwendung als    Kern      in   einer    Linienübertragerspule   die obigen Nachteile zu vermeiden gestattet. 



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein magnetischer Kreis mit einem aus mindestens zwei verschiedenen magnetischen Materialien bestehenden    Magnetkern   und    differenzierter      Scherung   der    Magne-      tisierungskurven,   welcher sich dadurch auszeichnet, dass bei verschiedenen magnetischen Feldstärken in beiden Materialien jeweils    gleich   viele Induktionslinien vorhanden sind,

   und dass für Feldstärken oberhalb eines gewissen Grenzwertes die    Scherung   der    Magnetisierungskurve   des einen Materials durch das andere Material und bei Feldstärken unterhalb des Grenzwertes die    Scherung   der    Magnetisierungskurve   des genannten anderen Materials durch das genannte eine Material erfolgt. 



  Im Gegensatz zu den bekannten    Mischkernen   mit parallel geschalteten magnetischen    Kernteilen,   bei welchen bei verschiedenen Feldstärken die    Flussver-      teilung      in   den Kernteilen verschieden ist, sind im erfindungsgemässen Fall in beiden Materialien (Kernteilen) bei verschiedenen Feldstärken jeweils gleich viele    Induktionslinien   vorhanden. 



  Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der    Zeichnung   näher    erläutert.   



  Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Bandringkern, der aus zwei Bändern 1 und 2 aus magnetischen Materialien verschiedener    Permeabilitäten   besteht, und zwar weist beispielsweise das Material des Bandes 1 eine hohe    Permeabilität   und das Material des Bandes 2 eine niedere    Permeabilität   auf. Beim Material 1 kann es sich um    eine   aus Eisen und Nickel bestehende Legierung und beim Material 2 um eine    Siliziumeisenlegierung      handeln.   Wie erkenntlich, sind die beiden Bänder miteinander gewickelt, so dass zwischen zwei    aufeinanderfolgenden   Lagen oder Umgängen des einen Bandes eine Lage des    andern   Bandes liegt und umgekehrt.

   Bei    einem      derartigen      Kern,   bei welchem die    einzelnen   Bänder nicht in sich geschlossen sind, muss der den Windungen eines Bandes folgende magnetische    Induktionsfluss   sich über die zwischen den    Windungen   dieses Bandes liegenden Zwischenräume schliessen. Dabei durchsetzt er das in diesen Zwischenräumen liegende Material des anderen Bandes, und zwar in einer Richtung schräg zur Bandachse. Dies    gilt   selbstverständlich für beide Bänder.

   Man erkennt somit, dass die beiden Bänder für den    magnetischen   Fluss nicht parallel geschaltet sind, sondern dass die magnetischen Widerstände beider Bänder    hintereinander   geschaltet sind, wobei das Verhältnis dieser Widerstände stark vom jeweiligen Pegel abhängig ist. 



  Bei der Verwendung eines Kerns der vorerwähnten Art für Linienspulen sind zwei    Betriebsfälle   von Interesse, und zwar ein Betriebsfall bei niederen Feldstärken, die den Nachrichtenströmen entsprechen, und ein Fall mit hohen Feldstärken, die den Rufströmen entsprechen. 



  Bei kleinen Feldstärken ist der magnetische Widerstand des hochpermeablen Materials klein. Das niederpermeable Material bewirkt eine    Scherung   der    Magnetisierungskurve   des hochpermeablen Materials. Durch geeignete Wahl der Materialien für die Bänder 1 und 2 und geeignete Wahl ihrer Querschnitte kann man dafür sorgen, dass die    Scherung   relativ klein bleibt und somit die Übertragung der Nachrichtenströme nur unwesentlich beeinträchtigt wird. Anderseits bewirkt die    Scherung   der    Magnetisierungskurve   des hochpermeablen Materials, dass dieses nach erfolgter Sättigung durch hohe Feldstärken keine hohe    Remanenz   aufweist und rasch entmagnetisiert wird. 



  Bei hohen Feldstärken tritt eine starke    Magneti-      sierung   auf, die zu einer Sättigung des hochpermeablen Materials    führt,   so dass die    Permeabilität   dieses Materials auf einen kleinen Wert abfällt. Dieser Umstand bewirkt eine starke    Scherung   der    Magnetisie-      rungskurve   des niederpermeablen Materials. Diese    Scherung   verhindert die Bildung einer zu hohen    Rema-      nenz   im niederpermeablen Material. Trotz der    Sche-      rung   der    Magnetisierungskurve   des niederpermeablen Materials kann bei geeigneter Dimensionierung der Rufstrom mit relativ gutem Wirkungsgrad übertragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetischer Kreis mit einem aus mindestens zwei verschiedenen magnetischen Materialien bestehenden Magnetkern und differenzierter Scherung der Magnetisierungskurven, dadurch gekennzeichnet, dass bei verschiedenen magnetischen Feldstärken in beiden Materialien jeweils gleich viele Induktionslinien vorhanden sind, und dass für Feldstärken oberhalb eines gewissen Grenzwertes die Scherung der Magnetisierungskurve des einen Materials durch das andere Material und bei Feldstärken unterhalb des Grenzwertes die Scherung der Magnetisierungskurve des genannten anderen Materials durch das genannte eine Material erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Magnetischer Kreis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kern aus zwei Materialien besteht, die derart zu einem Bandringkern aufgewickelt sind, dass zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Umgängen jedes Materials ein Umgang des anderen Materials liegt. 2. Magnetischer Kreis nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Materialien in Achsrichtung des Kerns gleiche Breite aufweisen, und ihr Querschnitt gleich ist. 3.
    Magnetischer Kreis nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Materialien in Achsrichtung des Kerns gleiche Breite aufweisen, und ihr Querschnitt verschieden ist. <Desc/Clms Page number 3> 4. Magnetischer Kreis nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Materialien in Achsrichtung des Kerns verschiedene Breite aufweisen, und dass ihr Querschnitt gleich ist. 5. Magnetischer Kreis nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Materialien in Achsrichtung des Kerns verschiedene Breite aufweisen, und d'ass ihr Querschnitt verschieden ist.
CH6419058A 1958-09-22 1958-09-22 Magnetischer Kreis mit differenzierter Scherung der Magnetisierungskurven CH368554A (de)

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