CH367352A - Fernbedienungseinrichtung an einer Kraftanlage mit einer oder mehreren umsteuerbaren Brennkraftmaschinen - Google Patents
Fernbedienungseinrichtung an einer Kraftanlage mit einer oder mehreren umsteuerbaren BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Fernbedienungseinrichtung an einer Kraftanlage mit einer oder mehreren umsteuerbaren Brennkraftmaschinen Die<B>-</B> Erfindung betrifft eine Fernbedienungsein- richtung an einer Kraftanlage mit einer oder mehre ren umsteuerbaren Brennkraftmaschinen, z. B. einer Dieselmaschine zum Antriteb von Schiffen, bei wel cher das Stoppen, das Anlassen der Brennstoffzufuhr während des Betriebes der Maschine und das Um steuern von einer einzigen Bedienungswelle aus ge steuert werden.
Bekanntlich haben pneumatische Fernbedie- nungsanlagen gegenüber den bisher in der Haupt sache gebräuchlichen mechanischen Einrichtungen dieser Art den Vorteil' eines geringeren Aufwandes. Sie machen es ferner möglich, Steuerungen auch über grössere Entfernungen zu verlegen" die mit mechani- sehen Mitteln nicht mehr zu überbrücken sind oder in besonderen Fällen" wie z. B. bei absenkbaren Steuerständen.
Die bisher bekanntgewordenen pneumatischen Ferftbedienungseinrichtungen waren jedoch äusserst umständlich im Aufbau, da für jeden einzelnen Steuervorgang, wie z. B. Umsiteuern voraus, Anlas sen, Verstellen der Brennstoffzufuhr, Abstellen, Um steuern zurück usw., <B>je</B> ein eigenes Steuerventil und damit eine Vielzahl von Steuerleitungen erforderlich ist. Derartige Anlagen sind daher verhältnismässig kompliziert und störungsanfällig.
Ausserdem ist ein zusätzlicher Aufwand für Verblockungseinrichtungen erforderlich, um Schaltungsfehler zu verhindern und die Bedienungsvorgänge folgerichti <B><U>g</U></B> und mit mög lichst geringer Verzögerung ausführen zu können. Ein wesentlicher Nachteil derartiger Einrichtungen bestand auch darin, dass die Maschine beim Um steuern zwangläufig angelassen wurde, wodurch das Manövrieren erschwert wird.
Man hat auch versucht, einen Nachteil der pneu- matischen Fernsteuerung " nämlich die Schwierigkei- tcn zur Erzielung von Phasengleichheit der Steuer bewegungen durch Kombination hydraulisch und pneumatisch betätigter Mittel zu überwinden. Da durch wird aber sowohl der Aufwand als auch die Störanfälligkeit wieder erhöht.
Die erwähnten Nachteile werden bei einer Fern- bedienungseinrichtung an einer Kraftanlage mit einer oder mehreren umsteuerbaren Brennkraftmaschinen, bei welcher das Stoppen, das Anlassen, die Brenn stoffzufuhr während des Betriebes der Maschine und das Umsteuem von einer einzigen Bedienungswelle aus gesteuert werden, welche voneinem pneuntatisch betätigten Steuerkolben angetrieben wird, von wel chem Steuerleitungen zum Fernbedienungsheble,1 ge führt sind,
erfindungsgemäss dadurch vermieden" dass vom Steuerkolben zum Bedienungsfiebel zwei Steuer leitungen führen, von denen die eine mit konstantem Luftdruck zur Durchführung des Umsteuervorganges, die andere mit kontinuierlich veränderbaxem Druck zur Betätigung des Anlassventils und düs- Brennstoff gestänges vorgesehen ist.
Durch diese Massnahme wird trotz geringsten Aufwandes eine absolut zuver lässige Fernbedienung einer oder mehrerer Brenn- kraftmaschinen vorzugsweise einer Schiffsbrenn- kraftmaschinenanlage ermöglicht. Die erfindu#ngs, gemässe Art der Fernbedienung hat darüber hin-aus den Vorteil-, dass durch eine einfache mechanische Massnahme auch die Handbetätigung der Bedlenungs- welle weiter möglich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. <B>1</B> die erfindungsgemässe Fernbedienungsein- richtung insgesamt schematisch, Fig. 2 den Bedienungshebel mit den von diesem betätigten Ventilen schematisch, Fig. <B>3</B> den Steuerkolben, Fig. 4 ein Leitungssehema für mehrere Bedie nungshebel.
In der Fig. <B>1</B> ist mit<B>1</B> die Bedienungswelle be zeichnet, von der aus in bekannter Weise durch Dre hen eines an der Brennk-raftmaschine angeordneten Manövrierrades 2 das Anlassventil, das Brennstoff- reguliergestänge, und die Umsteuerung auf Vor- oder Rückwärtslauf betätigt werden.
Diese Einrichtung ist dabei zweckmässiggerweise derart ausgebildet, dass beim Drehen des Manövrierrades von Stoppstellung aus in der einen Richtung das Umsteuern, beim Dre hen in der anderen Richtung unabhängig von der Drehrichtung der Brenuraftmaschine das Anlassen und Brennstoffgeben bewirkt wird.
Die Bedienungs welle<B>1</B> ist mit einem pneumatisch betätigten Steuer- kalben <B>3</B> verbunden, der seinerseits in einem Zylinder verschie,bbar ist, von welchem die beiden Steuerlei tungen 4,<B>5</B> zu einem oder mehreren Fern-bed.ien-ungs- hebeln <B>6</B> führen. Wie später noch im einzelnen. aus geführt wird, sind in den Leitungen 4,<B>5</B> Relaisven tile<B>7</B> und<B>8</B> vorgesehen, welche Schaltfehller verhin dern sollen.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, wird mit dem Fernbedienungshebel <B>6</B> eine Nockenwelle<B>9</B> betätigt, die zwei Nocken<B>10</B> und<B>11</B> aufweist. Der Nocken<B>10</B> wirkt auf ein Druckfeinregulierventil 12, deir Nocken<B>11</B> dagegen, auf ein Durchgangsventil<B>13</B> ein. Beide Ventile sind miteiner Speiseleitung 14 m-it beispielsweise etwa<B>7,5</B> atü Druck verbunden. Das Ventil 12 ist ausserdem an die Leitung<B>5,</B> das Ventil <B>13</B> an die Leitung 4 angeschlossen.
Der Bewegung des Manövrierrades 2 entsprechend muss sinngemäss auch der Fernbedienungshebel <B>6</B> betätigt werden, das heisst von der Stoppstellung aus in der einen Richtung wird das Umsteuern bewirkt, in der anderen Rich tung- dagegen werden, die Betriebsstellungen erreicht.
In der Stellung Stopp des Bedienungshebels<B>6</B> sind beide Ventile geschlossen. Beim Legen des Hebels<B>6</B> in die Stellung Umsteuern , das heisst, im gezeigten Falle nach rechts, wird durch den Necken <B>11</B> das Durchgangsventil<B>13</B> geöffnet, so dass däe Luft aus der Speiseleitung 14 in die zum Steuerkolben <B>3</B> führende Leitung 4 gelangL Der Kolben wird dem- gemäss or aus, seiner Mittellage,
in welcher die Bedie- nungswelle <B>1</B> ebenfalls in Stopp-Stell'ung steht, in der einen Richtung bis zum Anschlag bewegt, wodurch die Bedienunorswelle verdreht und über die Schalt walze 54 die Steuerwelle<B>55</B> längsverschoben wird. Die Schaltwalze 54 steuert den Zutritt von Druck luft zu nicht gezeichneten Flüssigkeitsbehältern, die mit einem Betätigungszylinder, dessen Kolben am Ende der SteuerweRe <B>55</B> befestigt ist, verbunden sind. Eine solche Einrichtung ist im deutschen Patent Nr. <B>929038</B> beschrieben.
Aus der Fig. <B>3</B> ist der Aufbau des Steuerkolbens <B>3</B> im einzelnen ersichtlich. In dem Gehäuse<B>17</B> ist der teil!!weise hohl ausgebildete Kolben<B>18</B> verschieb bar durch Einführen von Druckluft durch die Leitun gen 4 oder<B>5.</B> In den Kolben<B>18</B> greift eine topfartige Hülse,<B>19</B> mit einem Flansch 20, der in der Stopp- Stellung gegen eine Schulter 21 des Gehäuses<B>17</B> da- durch zum Anliegen gebracht wird, dass in der Hülse eine Druckfeder 22, gegebenenfalls ein Satz Teller federn, vorgesehen ist,
<B>die</B> durch einen im Kolben eingehängten Zugstab<B>23</B> vorggespannt ist. Auf der anderen Seite stützt sich die Feder an einem rohr- förmigen Anschlag 24 des Gehäuses<B>17</B> ab.
Die Feder 22 ist zu dem Zweck leicht vorgespannt, um erst bei grösserem Druckunterschied eine Bewegung des Steuerkolbens zu ermö glichen. Der Steuerkolben <B>18</B> selbst ist mit einer Verzahnung<B>25</B> versehen, welche in Eingriff steht mit einem auf der Bedie- nungswelle angeo#rdneten,
Zahnrad<B>26.</B> Das Gehäuse <B>17</B> mit dem Kolben ist um einen Bolzen<B>27</B> beispiels weise durch eine Kurbel<B>28</B> vom Zahnrad<B>26</B> ab- schwenkbar, um auch eine rein mechanische Betäti gung der Bedienungswelile vom Manövrierrad 2 aus zu ermöglichen. Um ein Wiederfinden der gegenseitig richtigen Lage vom Kolben<B>18</B> und Zahnrad<B>26</B> zu erreichen, weisen die beiden Verzahnungen eine un gleiche Verzahnung auf, z. B. durch Auslassen eines Zahnes.
Beim Umlegen des Fernbedilenungshebels <B>6</B> in der Richtung Anlassen-Brennstoffzufuhr wirkt der Nocken.<B>10</B> auf das Druckfeinregelventil 12 ein,. Wäh rend beim Umsteuern der Steuerkolben nur bis zu einem Anschlag<U>bewegt</U> werden muss, was mit einem stets gleichen, Druck entsprechender Grösse bewirkt werden kann, muss beim Anlassen der Kolben einen bestimmten Weg zurücklegen und von hier aus zum Zwecke des weiteren Verdrehens der Bedienungswelle zusätzlich weiter verschoben werden-, und zwar um so weiter,<B>je</B> mehr Brennstoff gegeben werden soll.
Dies wird durch Verwendung eines Nockens<B>10</B> mit m, cht linearer Erhebungskurve in Verbindung mit dem Druckfeinregelventil 12 erreicht. Durch entspre chende Ausbildung von, Nocken<B>10</B> und Auslegung des Druckregelventils kann, der in die Steuerleitung <B>5</B> übertretende Luftdruck verändert werden, so dass der Kolben<B>18</B> in der Stellunc, Anlassendes Hebels <B>6</B> einen bestimmten Weg zurücklegt, das heisst die Bedienungswelle um einen bestimmten Winkel ver dreht und erst nach Weiterlegen des Hebels,
<B>6</B> seine Bewegung fortsetzend.<B>je</B> nach Stellung des Hebels das & ennstoffverstellgestänge durch weiteres Ver drehen der Bedienungswelle mehr und mehr aufzieht. In der Stellung Stopp ist die Steuerleitung, <B>5</B> ent lüftet. Ebenso wird die Leituno, 4 durch eine entspre chende Ausbildung des Durchgangsventils<B>13</B> ent lüftet, sobald dasselbe geschlossen ist.
Uni Schaltfehler zu vermeiden bzw. die richtige Reihenfolge der Schaltvorgänge zu gewährleisten, sind in den Steuerleitungen 4 und<B>5,</B> wie erwähnt, Relaisventile<B>7</B> und<B>8</B> vorgesehen. Diese bestehen für die Leitung<B>5</B> mit veränderlichem Druck aus einem Ventilschaft, der einerseits einen Kegel<B>35</B> und an derseits einen Kolben<B>36</B> trägt. Ventilseitig ist ein Anschluss <B>37</B> zum Steuerkolben und eine Entlüftung <B>38</B> vorgesehen-, während auf der Seite des Kolbens das Ventil-ehäuse mit der Steuerleitung 4 verbunden ist.
Auf diese Weisv wird verhindert, dass die zum Anlassen des Motors vorgesehene Leitung<B>5</B> belüftet werden kann, solange die Umsteuerleitung 4 unter Druck steht, auch wenn der Fernbedienungshebel<B>6</B> bereits in Richtung Anlassen verstellt ist. In der Lei tung 4 ist eine ähnliche Einrichtung angeordnet, die verhindert, dass der durch Umlegen des Bedienungs hebels am Steuerventil eingeleitete Umsteuervorgang dadurch vorzeitig unterbrochen wird, dass dieser Hebel, bereits vor Beendigung des Umsteuervorgan- ges in eine andere Stellung gebracht wird.
Zu, diesem Zweck wirkt der Schaft des, Ventils<B>39</B> mit einem einen Raststift 40 aufweisenden Kolben. 41 zusam men. Wird der Hebel<B>6</B> auf Umsteuern gelegt und damit Druckluft auf die Rückseite des Kolbens 41 gegeben, so wird das Ventil<B>39</B> geöffnet und Luft aus der Speiseleitung strömt durch die Leitung 42 in die zum Kolben führende Leitung 4. Dadurch wird der Steuerkolben<B>18</B> bewegt und beispielsweise die Steuer welle<B>55</B> in der obenerwähnten, Weise längsverscho ben. Die Steuerscheibe 43 dreht sich demgemäss.
Dieser Vorgang hält so lange an, bis der Raststift in die nächste Rast der Steuerscheibe 43 eingreift und damit die Luftzufuhr durch die Leitung 4 unter- bricht.,Selb#st wenn also der Bedienungshebel<B>6</B> schon vorher auf Stopp zurückgelegt wird, setzt die Um- steuerwelle bis zum Wiedereinrasten ihren Weg fort.
Bei plötzlichem Ausfall des Luftdruckes gleitet der federbelastete Steuerkolben<B>18</B> von selbst in die Nullstellung und nimmt der Brennkraftmaschine durch Verdrehen der Bedienungswelle die Brennstoff zuführung weg, so dassdiese zum Stehen kommt.
Um ein einwandfreies Zusammenwirken des un ter dem Einfluss eines Drehzahkeglers stehenden Brennstoffgestänges mit der Bedlemingswelle <B>1</B> zu ermöglichen, ist es zweckmässig, die nachstehend be schriebene Anordnung zu treffen.
Die drehende Be wegung der Bedienungswelle<B>1</B> wird durch einen Ex zenter 45 und einen Pleuel P -auf einen Winkelbebed a übertragen, Der Winkelhebel a ist seinerseits an ,einer lose auf einer Welle<B>b</B> drehbaren Hülse<B>be-</B> festigt, wobeidereine Arm des Hebels a gegen einen festen Anschlag c der Welle<B>b</B> anlieggt. Der andere Arm ist mit dem einen Endeeiner Feder 46 verbun den, deren anderes Ende an der Welle<B>b</B> befestigt ist.
Durch diese Massnahme wird der Kraftschluss zwi schen Welle<B>1</B> und dem Teil 47 hergestellt, das heisst ge 48 der Brennstoffpurnpe 49 das Brennstoffgesbäng kann unabhängig von der Stellung der Welle<B>1</B> bei spielsweise von einem Schnellschlussregler <B>d</B> auf Null gezogen werden, wobei die Bewegung durch Defor mation der Feder aufgenommen wird, ohne die Be wegung auf das Pleuel P weiterzugeben. Auf der an deren Seite ist das Brennstoffgestänge 48 über eine sogenannte Schleife<B>50</B> mit dem Drehzahlregler<B>51</B> verbunden.
Auf diese Weise ist der Drehzahlregler in der Lage, die Maximaldrehzahl zu halten und die Brennstoffzufuhr, wenn nötig, entsprechend zu dros seln. Die Schleife<B>50</B> ist dabei so ausgebildet, dass gleichzeitig eine Verstellung des Brennstoffzufuhr- gestänges 48 durch den Fernbediemingshebel <B>6</B> von Stopp bis zu der durch den Drehzahlregler fest gelegten Grenze möglich ist.
Es ist ohne weiteres möglich, die beschriebene ,leichzeitig an verschiedenen Stellen Fernbedienung g des Schiffes anzuordnen. Um ein voneinander un abhängiges Bedienen der Hebel zu gewährleisten, werden zu diesem Zweck Umschaltorgane<B>52</B> in den Steuerleitungen vorgesehen, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Diese sind zweckmässigerweise durch ein gemein- saines Gestänge<B>53</B> betätigt.
Bei Mehrmotorenanlagen werden jeder Brennkraftmaschine ein eigener Steuer kolben und wenigstens ein Fernbedienungshebel zu geordnet und die Bedienungshebel nih,einer lösbaren Kupplung untereinander verbunden. Zweckmässiger- weise sind die Kupplungen dabei mit einer Verzah nung versehen, so dass die Bedienungsh-obel in. belie biger Stellung miteinander kuppel-bar sind und klei- ne,re Abweichungen in der Regelcharakteristik meh rerer Anlagen ausgeglichen werden können.
Die Erfindung ist nicht auf das vorbeschriebene Ausführungsbe-ispiel, beschränkt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Fernbedienurigseinrichtung an einer Kraft, anlage mit einer oder mehreren umsteuerharen Brennkraft- maschinen, bei welcher das Stoppen, das Anlassen, die Brennstoffzufuhr während des Betriebesder Ma schine und das Umsteuern von einer einzigen Bedie nungswelle aus gesteuert werden, welche von einem pneumatisich betätigten Steuerkolben angetrieben wird, von welchem Steuerleitungen zum Fernbedie nungshebel geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass vom Steuerkolben<B>(18)</B> zum Bediemingshebel <B>(6)</B> zwei Steuerleitungen fühTen, von denen die eine mit konstantem, Luftdruck zur Durchführung des Um- steuervorganges, die andere mit kontinuierlich ver änderbarem Druck zur Betätigung des Anlassventils und des Brennstoffgestänges vorgesehen, ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Fernbedienungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ver schieben des Steuerk-olbens von der Mittellage aus in der einen Richtungidas Anlassen ausgelöst und die Brennstoffzufuhr während des Betriebes, gesteuert und in der anderen, Richtung das Umsteuern, bewirkt wird.2. Fernbedienungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, idass in der Steuer leitung mit konstantem Druck ein durch den Fern bedienungshebel zu betätigendes Durchgangsventil <B>(13)</B> und in der Steuerleitung mit unterschiedlichem Druck ein durch den Fernbediemingshebel zu betäti- gendes Druckfeinregelventil (12) vorgesehen ist, wo bei beide Ventile von einem gemeinsamen Fernbedie- ,shebel über versetzt zueinander angeord'nete nun,- Nocken betätigbar sind. <B>3.</B> Fernbedlictiungseinrichtung nach Patent- anspruch" dadurchgekennzeichnet, dass zwischen den beiden Steuerleitungen ein Relalsventil <B>(8)</B> n:üt einem Kolben<B>(36)</B> am VentiIschaft vorgesehen ist und in der Steuerleitung mit konstantem Druck ein weiteres Relaisventil<B>(7)</B> vorgesehen ist, welches ebenfalls einen am Ventillschaft angeordneten Kolben (41) aufweist, wobei der Raum auf der einen Seite des Kolbens (41) mit der vom Durchgangsventil,<B>(13)</B> kommenden Lei tung und der Raum auf der andern Seite des Kolbens (41) mit der Leitung, welche zum pneumatisch<B>be-</B> tätigten Steuerkolben<B>(18)</B> führt, verbunden ist und dessen Kolben (41) mit einem Raststift (40) versehen ist, welcher mit einer Kurvenscheibe (43) auf der Steuerwelle zusammenwirkt.4. Fernbedienungseinrichtung nach Patent- ansprach, dadurch gekennzeichnet, dass der pneu matisch zu, betätigende Steuerkolben<B>(18)</B> auf zwei Seiten beaufschlagbar und durch eine vorgespannte Säule hintereinander aufgereihter Tellerfedern in der Mittellage festgelegt ist, welche in einer innerhalb des Steuerkolbens koaxial, angeordneten Higse vor gesehen und durch einen lose darin verschiebbaren Zugstab<B>(23)</B> mit dem Kolben verbunden. ist.<B><I>5.</I></B> Fernbedienungseinrichtung nach Patent- ansprach und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Steuerkolben<B>(18)</B> mit seinem Ge häuse, beispielsweise durch Schwenken um einen Bolzen<B>(27),</B> durch einen Exzenter ausser Eingriff mit dem Zahnrad auf der Steuerwelle bringbar ist.<B>6.</B> Felinbedienungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedie nungswelle mit dem Brennstoffpumpengestänge über einen Exzenter (45) kraftschlüssig verbunden ist, wo- bei zwischen Exzenter und Brennstoffregelgestänge ein nur in einer Richtung elastisch wirkendes Feder glied (46) vorgesehen ist und zwischen Pumpenver- stellstange (48) und dem verstellbaren Drehzahlreg ler<B>(51)</B> ein schleifenförmiges Gestänge<B>(50)</B> vorgese hen ist.<B>7.</B> Fernbedienungseinrichtung nach Patent anspruch für umsteuerbare Brennkraftmaschinen, bei welcher die Bedienungswelle von verschiedenen Stel len aus betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerkolben<B>(6)</B> an der Brennkraftmaschine und -eine Anzahl von Fernbedienungshebeln an versch#ie- denen -Stellen vorgesehen sind, wobei die von dem Steuerkolben<B>(18)</B> zu den Ventilen der Bedienungs#- hebel führenden Steuerleitungen mit durch ein<B>ge-</B> meinsames Gestänge betätigbaxen Umschaltorganen <B>(52)</B> versehen sind, derart, däss jeweils nur ein ein ziger Bedlienungshebel betätigbar ist.<B>8.</B> Fernbedienungseinrichtung nach Patent anspruch an einer Anlage mit mehreren umsteuer baren Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Brennkraftmaschine ein eigener Steuer kolben<B>(18)</B> und wenigstens ein Fernbedienungshebel <B>(6)</B> vorgesehen ist und die Bedlenungshebel mit einer lösbaren Kupplung untereinander verbunden sind, welche mit einer Verzahnung versehen sind, derart, ,dass die Bedienungshebel in beliebiger Stellung mit einander kuppelbar sind.
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