CH367161A - Verfahren zur Reindarstellung von Terephthalsäure - Google Patents

Verfahren zur Reindarstellung von Terephthalsäure

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CH367161A
CH367161A CH5774258A CH5774258A CH367161A CH 367161 A CH367161 A CH 367161A CH 5774258 A CH5774258 A CH 5774258A CH 5774258 A CH5774258 A CH 5774258A CH 367161 A CH367161 A CH 367161A
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terephthalic acid
acid
chlorinated
pure preparation
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CH5774258A
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Rudolf Dr Lotz
Wick Gerhard
Krimm Arthur
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Glanzstoff Ag
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  Verfahren zur     Reindarstellung    von     Terephthalsäure       Zur Herstellung von     Terephthalsäure    geht man  im allgemeinen von     gegebenenfalls        seitenkettenhalo-          genierten        p-Dialkyl-benzolen    aus, die mit oder     ohne     Anwendung von Druck oxydiert     werden.    Es ist be  kannt, dass bei diesen Verfahren ein     Gemisch    aus       Oxydationsprodukten        anfällt,    das     nicht        einheitlich    ist  und getrennt werden muss.  



  Nach den bisher     bekannten    Verfahren ist es     nicht     möglich, Gemische von     Terephthalsäure    und     p-          Toluylsäure    bzw. deren     Estern,    mit einem Lösungs  mittel restlos voneinander zu trennen. Aus diesem  Grunde wurde vorgeschlagen, die Gemische einer  nochmaligen Oxydation zu unterwerfen.  



  überraschenderweise wurde gefunden,     d'ass    es in  einfacher Weise gelingt, Gemische von     Terephthal-          säure    und     p-Toluylsäure,    wie sie bei der Oxydation  von     gegebenenfalls        seitenkettenhalogenierten        p-Di-          alkyl-benzolen    anfallen, zu trennen,

   wenn man erfin  dungsgemäss das     Gemisch    in Gegenwart von Lö  sungsmitteln für die entstehende     se'i'tenkettenhalo-          genierte        p-Toluyl.säure    im     Chlorgasstrom        chloriert     und die in fester Form anfallende     Terephthalsäure     abtrennt.  



  Als Lösungsmittel kann man beispielsweise Chlo  roform, Aceton,     Methylenchlorid,        Tetrachlorkohlen-          stoff,    Äther, Äthanol,     Dioxan,        Trioxymethylen    ver  wenden. Die     Chlorierung    kann bei     Temperaturen    zwi  schen 100 und 200  C oder     unter        Einwirkung    von  ultravioletter     Strahlung    durchgeführt werden.

   Anhand  von Beispielen wird das Verfahren näher erläutert:  <I>Beispiel 1</I>  100 g eines Gemisches, bestehend aus     Tere-          phthalsäure    und     p-Toluylsäure    werden in     Chloroform     suspendiert     und    nun bei     UV-Lichtbestrahlung    etwa  1 Stunde     lang    durch     Chlorgaseinleitung        chloriert.    Aus    der     p-Toluylsäure    entsteht die     p-CWormethyl-benzoe-          säure.    Diese ist in Chloroform     löslich,    während.

   die       Terephthalsäure    unlöslich bleibt. Durch einfaches       Abnutschen    lässt sich die     Terephthalsäure    abtren  nen.  



  <I>Beispiel 2</I>  <B>100</B> g eines Gemisches, bestehend aus     Tere-          phthalsäure    und     p-Toluylsäure    werden in 7 1 Wasser       suspendiert    und nun bei     UV-Lichtbestrahlung,    etwa  1 Stunde lang durch     Chlorgaseinleitung    chloriert.

    Nach Erkalten und Absaugen der     festen    Produkte  nebst anschliessender Trocknung lässt sich die entstan  dene     p-Chlormethyl-benzoesäure    sehr leicht mit Ace  ton herauslösen, während die     Terephthalsäure    zu  rückbleibt und nun durch     Veresterung    und anschlie  ssender     Destillation    in reinster     Foren    erhalten werden  kann.  



  Statt Aceton lassen sich auch andere chlorierte       Kohlenwassenstoffe    (wie Chloroform,     Methylenchlo-          rid    und     Tetrachlorkohlenstoff)    sowie Äther, Äthanol,       Dioxan    und andere     Lösungsmittel    verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Reindarstellung von Terephthal- säure aus Gemischen von Terephthalsäure und- p- Toluylsäure, die sie bei der Oxydation von gegebe- nenfaHs seitenkettenhalogenierten p-Dialkyl-benzolen anfallen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mischung in Gegenwart eines Lösungsmittels für die entste hende seitenkettenchlorierte p-Toluylsäure im Chlor gasstrom chloriert und die in fester Form anfallende Terephthalsäure abgetrennt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Chloroform ver wendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Aceton, verwen det wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Methylenchlorid verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Tetrachlorkoh- lenstoff verwendet wird-. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Äther verwen det wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Äthanol ver wendet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Dioxan verwen det wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lösungsmittel Trioxymethylen verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Chlorierung bei UV-Bestrah- lung durchgeführt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Chlorierung unter Erwärmung auf 100 bis 200 C durchgeführt wird.
CH5774258A 1957-06-06 1958-03-31 Verfahren zur Reindarstellung von Terephthalsäure CH367161A (de)

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