DE890950C - Verfahren zur Herstellung von Korksaeure - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von KorksaeureInfo
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- DE890950C DE890950C DEB7451D DEB0007451D DE890950C DE 890950 C DE890950 C DE 890950C DE B7451 D DEB7451 D DE B7451D DE B0007451 D DEB0007451 D DE B0007451D DE 890950 C DE890950 C DE 890950C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C51/00—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
- C07C51/16—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
- C07C51/31—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Korksäure Es wurde gefunden, daß man in einfacher Weise und mit guter Ausbeute Korksäure erhält, wenn man Cyclookten mit oxydierenden Mitteln behandelt, die sich, wie Chromsäure, Salpetersäure oder Permanganate, zur Ringsprengung eignen. Die Oxydation kann in wäßriger Suspension oder auch in. Gegenwart von Lösungsmitteln, die gegen die verwendeten Oxydationsmittel beständig sind, wie Eisessig oder Aceton, ausgeführt werden. Bei Verwendung von Salpetersäure als Oxydationsmittel erübrigt sich die Mitverwendung eines Lösungsmittels; zweckmäßig werden in diesem Falle sauerstoffübertragende Katalysatoren, wieVanadin- oder Mangansalze, mitverwendet. Die Oxydationstemperatur kann in weiten Grenzen wechseln und richtet sich insbesondere nach der Art des verwendeten Oxydationsmittels. Im allgemeinen liegt sie zwischen o und etwa roo°.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn man durch Hydrieren von Cyclooktatetraen erhaltenes Cyclookten verwendet. Diese Kombination stellt einen einfachen Weg zur Gewinnung von Korksäure aus Acetylen dar, da. Cyclooktatetraen selbst durch Polymerisation von Acetylen leicht herstellbar ist.
- Es ist zwar bereits bekannt, Cyclookten mit Benzopersäure zu behandeln. Dabei erhält man aber nur unter Anlagerung von Sauerstoff an die Doppelbindung Cyclooktenoxyd, und eineAufsprengung des Kohlenstoffringes tritt nicht ein. Bei vorliegendem Verfahren wird dagegen nur mit solchen Oxydationsmitteln gearbeitet, die zur Aufsprengung des Cyclooktenringes geeignet sind.
- Beispiel i In eine Aufschlämmung von 550- g Cyclookten in 201 Wasser trägt man bei 2o° unter starkem Rühren im Verlauf von 7 Stunden 2,11 kg feinge-@ pulverten Kaliumpermanganat ein und rührt weiter, bis das Umsetzungsgemisch farblos geworden ist, was nach etwa 12 Stunden der Fall ist. Dann wird zur Entfernung von Neutralkörpern mit Wasserdampf destilliert, der zurückbleibende Braunstein heiß abgesaugt und gut mit heißem Wasser aus,-waschen. Die vereinigten Filtrate werden auf etwa 5 1 eingedampft und mit verdünnter Schwefelsäure kongosauer gemacht. Nach dem Erkalten werden die ausgeschiedenen Kristalle abgesaugt. Man erhält 6o3 g Korksäure (= etwa 700/ö .der- berechneten Menge), die nach einmaligem Umkristallisieren aus Wasser oder 6%iger Salpetersäure bei 141 bis 142° schmilzt. Durch Auflösen des Braunsteins in Natriumbisulfitlösung und Schwefelsäure erhält man noch weitere kleine Mengen -an Korksäure.
- Beispiel 2 In eine Lösung von i i g Cyclookten in 330 cms gegen Kaliumpermanganat beständiges Aceton trägt man bei o bis io° unter Rühren im Verlauf von 4 Stunden 46 g feingepulvertes Kaliumpermanganat ein und rührt das Gemisch bis zur vollständigen Entfärbung. Dann saugt man den ausgeschiedenen Braunstein ab, löst ihn in einem Gemisch von Natriumbisulfit und Schwefelsäure auf; vereinigt diese Lösung mit dem vom Aceton befreiten Filtrat, engt auf ein kleines Volumen ein und saugt nach dem EAcalten die ausgeschiedene Korksäure ab. Die -Ausbeute beträgt 9,1g, entsprechend 520/0 der berechneten Menge (F. = 139 bis i41°).
- Beispiel 3 In eine Lösung von 5,5 g CYclookten in 11o cm3 Eisessig läßt man langsam eine Lösung von 13,39 Chromsäure in einem Gemisch aus 6o cm3 Eisessig und 15 cm3 Wasser einfließen und rührt das Gemisch noch 12 Stunden bei 5o bis 6o° weiter. Danri läßt man bei Zimmertemperatur eine Mischung von i i cm3 konzentrierter Schwefelsäure und 5o cm3 Eisessig einfließen, erhitzt langsam auf 9o bis 95° und rührt 2 Stunden bei dieser Temperatur weiter. Alsdann saugt man heiß ab, wäscht mit Eisessig aus, dampft das Filtrat im Vakuum ein und kristallisiert den Rückstand aus Wasser um. Man erhält so 5 g Korksäure, entsprechend 57% der berechneten Menge.
- Beispiel 4 In ein Gemisch aus 1-50 g 650/0iger Salpetersäure und 55 g Wasser trägt man bei Siedetemperatur 0,39 Vanadinpentoxyd ein und läßt dann 22 g- Cyclookten im Verlauf von 2 Stunden einlaufen. Dann erhitzt man noch weitere 2 Stunden zum Sieden .und bläst mit Wasserdampf die flüchtigen Anteile ab. Aus dem Destillationsrückstan.d scheiden sich beim Erkalten 14 g Korksäure ab.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Korksäure, dadurch gekennzeichnet, daß man Cyclookten mit oxydierenden Mitteln behandelt, die sich, wie Chromsäure, Salpetersäure oder Permanganate, zur Ringsprengung eignen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB7451D DE890950C (de) | 1943-07-11 | 1943-07-11 | Verfahren zur Herstellung von Korksaeure |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB7451D DE890950C (de) | 1943-07-11 | 1943-07-11 | Verfahren zur Herstellung von Korksaeure |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890950C true DE890950C (de) | 1953-09-24 |
Family
ID=6955380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB7451D Expired DE890950C (de) | 1943-07-11 | 1943-07-11 | Verfahren zur Herstellung von Korksaeure |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890950C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040528B (de) * | 1957-05-17 | 1958-10-09 | Basf Ag | Verfahren zur Herstellung von Korksaeure |
| DE1181196B (de) * | 1954-05-26 | 1964-11-12 | Du Pont | Verfahren zur Herstellung von Korksaeuren |
| US3200144A (en) * | 1961-02-28 | 1965-08-10 | Inst Francais Du Petrole | Nitric acid oxidation of octene to suberic acid in the presence of a vanadium and manganese catalyst |
| DE1262991B (de) * | 1963-01-22 | 1968-03-14 | Montedison Spa | Verfahren zur Herstellung von Korksaeure durch Oxydation von Cyclooctan |
-
1943
- 1943-07-11 DE DEB7451D patent/DE890950C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181196B (de) * | 1954-05-26 | 1964-11-12 | Du Pont | Verfahren zur Herstellung von Korksaeuren |
| DE1040528B (de) * | 1957-05-17 | 1958-10-09 | Basf Ag | Verfahren zur Herstellung von Korksaeure |
| US3200144A (en) * | 1961-02-28 | 1965-08-10 | Inst Francais Du Petrole | Nitric acid oxidation of octene to suberic acid in the presence of a vanadium and manganese catalyst |
| DE1262991B (de) * | 1963-01-22 | 1968-03-14 | Montedison Spa | Verfahren zur Herstellung von Korksaeure durch Oxydation von Cyclooctan |
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