CH366308A - Kaltkathodenröhrenverstärker - Google Patents

Kaltkathodenröhrenverstärker

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CH366308A
CH366308A CH6842359A CH6842359A CH366308A CH 366308 A CH366308 A CH 366308A CH 6842359 A CH6842359 A CH 6842359A CH 6842359 A CH6842359 A CH 6842359A CH 366308 A CH366308 A CH 366308A
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cold cathode
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ignition electrode
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CH6842359A
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Inventor
Jakob Dr Wieland
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Landis & Gyr Ag
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/52Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of gas-filled tubes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/37Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of gas-filled tubes, e.g. astable trigger circuits

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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


      Kaltkathodenröhrenverstärker       Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Kalt  kathodenröhrenverstärkers, der eine grosse Empfind  lichkeit aufweist und daher geeignet ist, mittels sehr  kleiner Steuerströme Relaiskreise zu steuern.  



  Es ist bekannt, zur Erhöhung der Empfindlich  keit in einen Relaiskreis die     Hauptentladungsstrecke     einer mit einer Zündelektrode versehenen     Kaltkatho-          denröhre        einzuschalten,    wobei der Steuerstrom die  ser Zündelektrode zugeführt wird.

   Es äst auch be  kannt, zur weiteren Erhöhung der Empfindlichkeit  in den Zündstromkreis dieser     Kaltkathodenröhre     einen Kondensator zu schalten, der eine Speicherung  der     zugeführten    Steuerenergie für den Zündvorgang  bewirkt, und diesem     Zündstromkreis    eine in Phase  mit der Relaisspannung befindliche Wechselspannung  zuzuführen, durch die der Zündvorgang mit der  Anodenspannung synchronisiert und die im Konden  sator gespeicherte Steuerenergie besser ausgenutzt  wird.  



  Diese bekannten Einrichtungen haben den Nach  teil, dass die mit ihnen erreichbare Empfindlichkeits  steigerung verhältnismässig gering ist und in manchen  Fällen nicht ausreicht.  



  Die Erfindung betrifft einen     Kaltkathodenröhren-          verstärker,    welcher die erwähnten Nachteile nicht  aufweist. Dieser Verstärker ist dadurch gekennzeich  net, dass     einer    ersten     Kaltkathodenröhre    mindestens  eine weitere     Kaltkathodenröhre    vorgeschaltet ist und  der Zündelektrode der letzteren der Steuerstrom zu  fliesst, während der über ihre     Hauptentladungsstrecke     fliessende Strom auf die Zündelektrode der erstge  nannten     Kaltkathodenröhre    einwirkt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.    Es zeigen:       Fig.    1 die Schaltung eines     Kaltkathodenröhrenver-          stärkers    und die       Fig.    2 bis 4 dazugehörige Arbeitsdiagramme.  



  In der     Fig.    1 ist an     Wechselstromklemmen    1, 2 in  Reihe mit einem Relais 3 die     Hauptentladungsstrecke     4, 5 einer Kathodenröhre 6 angeschlossen, deren  Zündelektrode 7 über eine Parallelschaltung eines  Kondensators 8 und eines Widerstandes 9 und über  einen weiteren Kondensator 10 mit einer Wechsel  stromklemme 11 verbunden ist. Zwischen der Wech  selklemme 1 und der die beiden Kondensatoren 8  und 10 verbindenden Leitung 12 ist eine     Impedanz     13 in Reihe mit der     Hauptentladungsstrecke    14, 15  einer zweiten     Kaltkathodenröhre    16 angeschlossen.

   Die  Zündelektrode 17 der     Kaltkathodenröhre    16 ist über  eine Impedanz 18 und einen Knotenpunkt 19 einer  seits mit einer Eingangsklemme 20 und anderseits  über einen Kondensator 21 mit einer Wechselstrom  klemme 22 verbunden. Die Steuerspannung wird zwi  schen der Eingangsklemme 20 und der Wechsel  stromklemme 11 angelegt, so dass der Steuerstrom       ist    über den Knotenpunkt 19 und die     Impedanz    18  der Zündelektrode 17     zugeführt    wird.  



  Für die an den     Klemmen    1 und 2 einerseits und  11 und 22 anderseits     anliegenden    Wechselspannun  gen ist     ein    gemeinsamer Bezugspunkt zu wählen. Als  solcher kann jeder der     Anschlusspunkte    1, 2, 11 oder  22 dienen, wobei     lediglich    auf das Vorzeichen der  Spannungen zu achten ist. Beispielsweise lässt sich  der Punkt 2 ohne weiteres erden.

   Es ist möglich, an       einem    zwischen den Klemmen 1 und 2 liegenden  Spannungsleiter, an dem die Anodenwechselspan  nung     abfällt,    die Spannungen für die     Klemmen    11  und 22 abzugreifen, wobei das Potential gegen Erde  in der Reihenfolge der Punkte 2-11-22-1 ansteigt,      falls der Punkt 2 geerdet ist. Die Art und Weise des  Bezuges der     Potentiale    der Punkte 1, 2, 11 und 22  auf ein Nullpotential ist für die Wirkung der Schal  tung nicht wesentlich und deshalb in der Zeichnung  nicht näher angegeben.  



  Die Betriebswechselspannungen sind so gewählt,  dass die beiden     Kaltkathodenröhren    6 und 16 knapp  vor der Zündung stehen. Fliesst ein Steuerstrom     i",     so wird der Kondensator 21 aufgeladen und das  Potential der Zündelektrode 17 wird über die     Zünd-          spannung    angehoben, wodurch die     Kaltkathodenröhre     16 zündet.

   Durch den über die     Hauptentladungs-          strecke    14, 15 der     Kaltkathodenröhre    16 fliessen  den Strom wird der Kondensator 10 aufgeladen,  wodurch das Potential der Kathode 15 der Kalt  kathodenröhre 16 so lange angehoben wird, bis die       Spannungsdifferenz    an der     Hauptentladungsstrecke     14, 15 zur Aufrechterhaltung der Zündung nicht  mehr ausreicht, das heisst den Löschwert erreicht, so  dass die     Kaltkathodenröhre    16 löscht.

   Gleichzeitig  mit der     Aufladung    des Kondensators 10 wird auch  über den Widerstand 9 das     Potential    der     Zündelek-          trode    7 der     Kaltkathodenröhre    6 gegenüber ihrer  Kathode 5 vergrössert, bis auch die Zündspannung  der     Kaltkathodenröhre    6 erreicht wird. Die     Zünd-          elektrode    7 der     Kaltkathodenröhre    6 erhält die zur  Einleitung der     Hilfsentladung    erforderliche Energie  vom Ladestromstoss des Kondensators 8 und bringt  die     Hauptentladungsstrecke    4, 5 der Kaltkathoden  röhre 6 zum Zünden.

   Durch den nun fliessenden  Anodenstrom     ias    der     Kaltkathodenröhre    6 wird das  Relais 3 betätigt. Während der nächsten Halbwelle  werden die Anoden 4, 14 der beiden Kaltkathoden  röhren 6, 16 negativ, so dass beide löschen, falls sie  sich in gezündetem Zustand befinden. Während der  folgenden positiven Halbwelle wird die     Hauptent          ladungsstrecke    14, 15 der     Kaltkathodenröhre    16 nur  dann leitend, wenn der Kondensator 21 genügend  stark aufgeladen bleibt.  



  Die     Hauptentladungsstrecke    4, 5 der     Kaltkatho-          denröhre    6 wird durch     die    im Kondensator 10 ge  speicherte Energie während jeder positiven Halb  welle immer von neuem gezündet, wobei dem Kon  densator 10 jeweils die für die     Aufladung    des     Kon-          densators    8 erforderliche Energiemenge entnommen  wird.

   Der Kondensator 8 besitzt zu     diesem    Zweck  einen kleineren Kapazitätswert als der Kondensator  10 und ist so bemessen, dass sein Ladestrom gerade  ausreicht, um durch die     Ionisierung    der Zündstrecke  5, 7 eine Zündung der     Hauptentladungsstrecke    4,  5 der     Kaltkathodenröhre    6 herbeizuführen. Über  den Widerstand 9     wird    der Kondensator 8 jeweils  während der negativen Halbwellen der Betriebs  spannung, das heisst, während die Anode 4 der Kalt  kathodenröhre 6 negativ ist, entladen.  



  Aus den Diagrammen der     Fig.    2 bis 4 ist die  Wirkungsweise der beschriebenen Schaltung ersicht  lich. Im Diagramm der     Fig.    2 ist der Anodenstrom       1.,1,    der     Kaltkathodenröhre    16 und im Diagramm  der     Fig.    4 der Anodenstrom     i"6    der Kaltkathoden-    röhre 6 in Funktion der Zeit dargestellt, wobei an  genommen ist, dass ein Steuerstrom     i,t    ausreichender  Stärke vorliegt. Das Diagramm der     Fig.    3 zeigt den  entsprechenden Verlauf der Spannung     uclo    am Kon  densator 10.

   Es bezeichnet     uz,    im Diagramm der       Fig.    3 die Spannung, bei der die     Kaltkathodenröhre     6 zündet und     uL16    die Spannung, bei deren Über  schreiten die     Kaltkathodenröhre    16 nicht mehr  zündet.  



  Während der ersten Halbwelle     t1    ist die Haupt  entladungsstrecke 14, 15 der     Kaltkathodenröhre    16  leitend, und der Kondensator 10 wird aufgeladen.  Dabei werde z. B. die Zündspannung     u76    überschrit  ten, jedoch die Löschspannung     UL16    noch nicht er  reicht. Während eines Teiles der Halbwelle     t1    und  während der Halbwelle     t..    zündet daher neben der       Kaltkathodenröhre    16, die den Kondensator 10 wei  ter auflädt, auch die     Kaltkathodenröhre    6, die das  Relais 3 betätigt.

   Die Spannung am Kondensator 10  überschreite während dieser zweiten     Aufladung    den  Wert     tcL1s.    Dies bewirkt, dass während der Halb  wellen     t3,        t4    die     Ka        ,tkathodenröhre    16 nicht mehr  zündet. Da jedoch die Spannung am Kondensator  10 über dem Wert     u;6    liegt, zündet die     Kaltkatho-          denröhre    6, wobei deren Zündelektrode 7 die zur  Zündung erforderliche Energie als     Aufladestrom    des  Kondensators 8 dem Kondensator 10 entnimmt.

   Erst  nachdem während der     Wechselspannungsperiode        t5     die Spannung am Kondensator 10 unter den Wert       ULIS    gesunken ist, zündet die     Kaltkathodenröhre    16  und lädt den Kondensator 10 von neuem auf, worauf  sich der beschriebene Vorgang wiederholt.  



  Man ersieht aus den Diagrammen der     Fig.    2 bis  4, dass, um die     Kaltkathodenröhren    6 in gezündetem  Zustand zu erhalten, ein Zünden der Kaltkathoden  röhre 16 nur in gewissen zeitlichen Abständen, bei  spielsweise t"     t",        tlü    . . . , notwendig ist. Der in der  Zwischenzeit der Zündelektrode 17 der     Kaltkatho-          denröhre    16 zugeführte Steuerstrom     i,    wird im Kon  densator 21 gespeichert.

   Es ist daher klar, dass die  beschriebene Einrichtung auf viel schwächere Steuer  ströme     i"    anspricht als ein     Kaltkathodenverstärker     mit nur einer     Kaltkathodenröhre.    Will man bei letz  terem die Zündung während aufeinanderfolgender  Stromperioden herbeiführen, muss nämlich die zur  Zündung erforderliche Energie der Zündelektrode  während     aller    Halbwellen zugeführt werden, das heisst,  der Steuerstrom muss :in diesem Fall viel stärker sein.  



  Die Impedanzen 13 und 18 in der     Fig.    1 kön  nen     Ohmsche    Widerstände oder auch     Ohmsche     Widerstände mit parallel geschalteten Kondensatoren  sein. Sie können aber auch als gleichrichtende Im  pedanzen ausgebildet sein oder überhaupt fehlen.  



  Die     Kaltkathodenröhren    6 und 16 können in  bezug auf die Anodenspannung mit positiv oder nega  tiv zündender Zündelektrode versehen und dement  sprechend     geschaltet    sein.  



  Zur weiteren Erhöhung der Empfindlichkeit kön  nen der     Kaltkathodenröhre    16 zusätzliche,     analog     geschaltete     Kaltkathodenröhren    vorgeschaltet wer-      den, das heisst, nach dem Prinzip der Erfindung kön  nen auch mehrstufige     Kaltkathodenröhrenverstärker     gebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kaltkathodenröhrenverstärker, dadurch gekenn zeichnet, dass einer ersten Kaltkathodenröhre (6) mindestens eine weitere Kaltkathodenröhre (16) vor geschaltet ist und der Zündelektrode (17) der letzte ren der Steuerstrom zufliesst, während der über ihre Hauptentladungsstrecke (14, 15) fliessende Strom auf die Zündelektrode (7) der erstgenannten Kaltkatho- denröhre (6) einwirkt.
    UNTERANSPRUCH Kaltkathodenröhrenverstärker nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündstrom- kreis der ersten Kaltkathodenröhre (6) eine an ihre Zündelektrode (7) angeschlossene Parallelschaltung eines Kondensators (8) und eines Widerstandes (9) und in Reihe mit dieser Parallelschaltung einen Kon densator (11) grösserer Kapazität als der erstere (8) enthält, und dass zwischen den beiden Kondensato ren (8, 11) eine Elektrode der Hauptentladungs- strecke (14, 15) der zweiten Kaltkathodenröhre (16) angeschlossen ist,
    auf deren Zündelektrode (17) der Steuerstrom (ist) einwirkt.
CH6842359A 1959-01-16 1959-01-16 Kaltkathodenröhrenverstärker CH366308A (de)

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