CH366143A - Aufzugsvorrichtung mit einer horizontal und vertikal an einer Gebäudewand zu verstellen bestimmten Hängebühne - Google Patents

Aufzugsvorrichtung mit einer horizontal und vertikal an einer Gebäudewand zu verstellen bestimmten Hängebühne

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CH366143A
CH366143A CH7466659A CH7466659A CH366143A CH 366143 A CH366143 A CH 366143A CH 7466659 A CH7466659 A CH 7466659A CH 7466659 A CH7466659 A CH 7466659A CH 366143 A CH366143 A CH 366143A
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CH
Switzerland
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boom
roof
suspended platform
chassis
arms
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Application number
CH7466659A
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English (en)
Inventor
Fackler Karl
Alfred Dipl Ing Weissflog
Original Assignee
Mannesmann Leichtbau Gmbh
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  Aufzugsvorrichtung mit einer horizontal und vertikal an     einer    Gebäudewand  zu verstellen     bestimmten        Hängebühne       Zur Überwachung, Ausbesserung und Reinigung  von Gebäudewänden sowie zum Putzen der Fenster,  insbesondere hoher Gebäude, sind Hängebühnen  anordnungen bekannt mit einer horizontal und ver  tikal an der Gebäudewand     verfahrbaren        Hängebühne,     die mittels auf dem Dach des Gebäudes auf einem  Fahrgestell gelagerter Winden und Ausleger heb- und  senkbar ist. Dabei sind an den Enden des Auslegers  bzw. der Auslegerarme     Umlenkrollen    für die     Trag-          und    Hubseile angeordnet.

   Bei den bekannten Aus  führungen sind die Ausleger bzw. Auslegerarme starr  mit einer vom Fahrgestell getragenen Drehscheibe  verbunden, um die Hängebühne über das Dach ein  schwenken zu können. Diese Bauart bedingt lange  Auslegerarme und ist durch die     Drehgestell-Konstruk-          tion    verhältnismässig kompliziert.  



  Gemäss der Erfindung ist zwecks Erzielung einer  gleichen     Einschwenkbarkeit    und Beweglichkeit der  Hängebühne auf einfachere Weise der Ausleger auf  dem Fahrgestell um eine     horizontale    Achse über  die Dachkante ein- und auswärts schwenkbar und so  ausgebildet, dass die Hängebühne     dacheinwärts    min  destens bis über das Fahrgestell gehoben werden  kann.  



  Die grösste Beweglichkeit der Hängebühne     dach-          einwärts    kann eine Ausbildung des Auslegers mit  zwei Auslegerarmen, die an ihren freien Enden durch  eine Traverse verbunden sind, ergeben, bei der die  Hängebühne so an der Traverse aufgehängt und in  ihrer     Breitenabmessung    bemessen ist, dass sie sich  beim Schwenken des Auslegers zwischen den beiden  Armen desselben hindurch bewegen kann.  



  Das freie Ende eines Auslegers kann oder die  freien Enden der beiden Auslegerarme können so ge  kröpft sein, dass die am äussersten Ende des Auslegers  angebrachten     Umlenkrollen    für die Seile der Hänge-         bühne    bis unter ausladende Dachvorsprünge geführt  werden können.  



  Bei     einer    Ausführungsform mit     einem    Ausleger,  dessen Ende gekröpft ist, ist am Ende der     Kröp-          fung    eine Quertraverse befestigt und die Schwenk  achse des Auslegers     dacheinwärts    hinter der Mitte  des Fahrgestelles gelagert.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin,  dass die Trag- und Hubseile im Innern der Ausleger  arme und der Traverse geführt sind.  



  Es sei noch bemerkt, dass die Auslegerarme     ein-          oder    mehrteilig sein können, wobei die verschiedenen  Teile gelenkig oder     teleskopartig        zusammengesetzt     sein können.  



  Die Aufzugsvorrichtung nach der     Erfindung    kann,  um Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen zu ver  meiden, das Schwenken der Hängebühne zwischen  den Auslegerarmen hindurch     dacheinwärts    über das  Fahrgestell oder über dieses hinweg gestatten, so dass  die Hängebühne auch sicher auf der Dachfläche ab  gestellt werden kann. Auf diese Weise kann auch  vermieden sein, dass die     einwärtsgeschwenkte        Hänge-          bühne    und der Ausleger von der Strasse gesehen  werden können. Die     Abstellbarkeit    auf dem Dach ge  stattet auch eine gefahrlose Überholung des Gerätes.

    Vor allem aber     kann    dank der     Verschwenkbarkeit    des  Auslegers die     Hängebühne    in jeden gewünschten Ab  stand zu jedem     beliebigen    Teil der Gebäudefassade       bringbar    sein, wobei die Steuerung von der Hänge  bühne selbst oder vom Fahrgestell aus erfolgen kann.  Es ist dabei möglich, aus der Fassade vorspringende  Teile, wie     Balkone,    Leuchtreklamen und anderes  durch     Steuerung    von der Hängebühne aus bei deren  Vertikal- oder Horizontalfahrt gefahrlos zu überwin  den. Dasselbe gilt auch für plötzlich auftretende un  vorhergesehene     Hindernisse    an der Gebäudefassade,      wie z.

   B. geöffnete     Fensterflügel,    losgelöste Fahnen  stangen, Fassadenverkleidungen und dergleichen.  



  Auch bei Auswechslungen oder Reparaturen kön  nen grössere Teile, z. B.     Leuchtbuchstaben,        Panele     oder anderes, an der Hängebühne     befestigbar    und im  sicheren Abstand von der Gebäudefront an die ge  wünschte Stelle der Fassade     bringbar    sein und nach  Verkürzung des Horizontalabstandes mittels der  Steuerung an der Gebäudefront eingesetzt werden.  



       Eckenbefahrung    ist möglich, ohne die Hängebühne  über Gebäudehöhe hochzuziehen, da mittels des  Auslegers ihr Fassadenabstand entsprechend geändert  werden kann.  



  Bei plötzlich auftretenden Böen kann die Hänge  bühne durch Auslegerverstellung an die Fassade zum  Anliegen     bringbar    sein. Dadurch wird ein gefahr  volles Pendeln verhindert.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die     verfahrbare    Hängebühne mit ihrer Un  terkonstruktion (Fahrgestell mit Ausleger) einer Auf  zugsvorrichtung in der Seitenansicht;

         Fig.    2 zeigt den Schnitt     A-B    von     Fig.    1 bei genau  senkrecht über der Achse zwischen den Auslegern  eingeschwenkter Hängebühne,       Fig.3    die Seitenansicht einer Vorrichtung mit  gelenkig ausgeführtem Ausleger,       Fig.4    die Seitenansicht einer Vorrichtung mit       teleskopartig    ausgeführtem Ausleger,       Fig.S    den Schnitt     C-D    aus     Fig.2    einer ge  lenkig gelagerten Seilrolle;

         Fig.    6 zeigt die gleiche Ausführung wie     Fig.    1,  lediglich mit dem Unterschied der     Abkröpfung    der  Auslegerarme 5 an ihrem freien Ende;       Fig.    7 und 8 zeigen entsprechend der Darstellung  in den     Fig.    1 und 2 eine Vorrichtung mit einem ein  zigen Auslegerarm, dessen freies Ende gekröpft ist  und die Hängebühne an einer Quertraverse trägt.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 ersichtlich, sind auf  dem Dach des Gebäudes 1 längs der Dachkante Schie  nen 2 für das Fahrgestell 3 angeordnet, das eine  Winde und einen Ausleger zum Heben und Senken  einer Hebebühne an der Gebäudewand trägt und zum  Horizontalverfahren der Bühne von der Wand dient.  Um die horizontale Welle 4 sind die Arme 5 des  Auslegers über die Dachkante ein- und auswärts  schwenkbar. Die     Umlenkrollen    am Auslegerende für  die Seile zur Aufhängung und zum Heben und Sen  ken der Hängebühne 6 sind in den Auslegerarmen  5 und in der Quertraverse 7, die die freien Enden der  Auslegerarme verbindet, eingebaut. Der Ausleger  ist so ausgebildet, dass die Bühne     dacheinwärts    über  das Fahrgestell angehoben und hinter dieses gebracht  werden kann.

   Der Bewegungsantrieb der Schwenk  welle des Auslegers ist in bekannter Weise ausgebildet  und nicht näher gezeigt.  



  Als weiteres Ausführungsbeispiel zeigt     Fig.    3 einen  gelenkig     unterteilten    Ausleger B. Der vordere Teil  12     ist    schwenkbar nach Stellung<I>A</I> oder Stellung<I>B.</I>  Die Schwenkbewegung kann über einen Hebel durch    ein Spindel-, Schnecken- oder Zahnradgetriebe durch  geführt werden.  



       Fig.    4 zeigt das Prinzip eines     teleskopartig    aus  geführten Auslegers 9. Der vordere Teil 13 ist zur  Längenveränderung des Auslegers auf dessen hin  teren Teil verschiebbar.  



       Fig.    5 zeigt im Schnitt     C-D    der     Fig.    2 die gelen  kige Aufhängung einer Seilrolle 10 an dem freien  Ende der Ausleger 5 bzw. 12 bzw. 13 oder der Tra  verse 7. Die Seilrolle 10 ist über einen Bügel im Ge  lenk 11 gelagert. Der Schwenkwinkel a entspricht der       Gesamt-Schwenkbewegung    der Ausleger 5.  



       Fig.6    zeigt die gekröpfte Ausführung des Aus  legers nach     Fig.    1 und 2. Die     Kröpfung    ist mit 5a  bezeichnet. Dadurch ist es möglich, den Auslegerkopf  mit der daran hängenden Hängebühne unter die     Krag-          platte    eines Flachdaches zu schwenken und damit  in die für die Ausführung von Arbeiten erforder  liche Nähe zur Fassade.

   Diese hakenförmige Spezial  ausführung lässt sich sowohl für einen einteiligen  starren, schwenkbaren Ausleger anwenden als auch  für den mehrteilig gelenkigen oder     teleskopartig    län  genveränderlichen Ausleger, oder einen zweiarmigen,  bei dem die Hängebühne zwischen den beiden Armen       hindurchgeschwenkt    werden kann. Die möglichen  Einstellungen des Schwenkbereichs können erwei  tert oder begrenzt werden, je nach den Erforder  nissen.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen in der Darstellungsweise  der     Fig.    1 und 2 die Ausführung bei einem einzigen  gekröpften Auslegerarm. Dieser Arm ist mit 5' und  die     Kröpfung    mit 5'a bezeichnet, die am     abgekröpf-          ten    Armende befestigte Quertraverse mit 7'. Man er  kennt aus der Lage der Schwenkachse 4 in     Fig.    7, dass  sie     dacheinwärts    über die Mitte des Fahrgestelles 3  hinaus verlagert ist. Auf diese Weise kann die Hänge  bühne 6 bis über das Fahrgestell gehoben und über  eine an diesem angebrachte Ein- und Ausstiegs  plattform 14 geschwenkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aufzugsvorrichtung mit einer horizontal und ver tikal an einer Gebäudewand zu verstellen bestimmten Hängebühne, die mittels einer auf einem auf dem Dach des Gebäudes längs der Dachkante verfahrbar anzuordnenden Fahrgestell gelagerten Winde und mindestens eines Auslegers heb- und senkbar ist, an dessen Ende Umlenkrollen für die Trag- und Hub seile angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger um eine horizontale Achse über die Dachkante ein- und auswärts schwenkbar und so aus gebildet ist, dass die Hängebühne dacheinwärts minde stens bis über das Fahrgestell gehoben werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ausleger zwei Auslegerarme hat, die an ihren freien Enden durch eine Traverse verbunden sind. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hängebühne so an der Traverse aufgehängt und in ihrer Breitenabmessung bemessen ist, dass sie sich beim Schwenken des Auslegers zwischen den beiden Armen desselben hindurch bewegen kann. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Auslegers so gekröpft ist, dass die am äussersten Ende des Auslegers angebrachten Um lenkrollen für die die Hängebühne tragenden Seile bis unter ausladende Dachvorsprünge geführt werden können. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, mit einem einzigen Ausleger, dadurch gekennzeichnet, dass am abgekröpften Ende des Auslegers eine Quertraverse befestigt ist und dass die Schwenkachse des Auslegers dacheinwärts hinter der Mitte des Fahrgestelles ge lagert ist. 5. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag- und Hubseile im Innern der Auslegerarme und der Traverse geführt sind. 6. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger mehrteilig ist.
CH7466659A 1958-06-20 1959-06-19 Aufzugsvorrichtung mit einer horizontal und vertikal an einer Gebäudewand zu verstellen bestimmten Hängebühne CH366143A (de)

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DEM37996A DE1185796B (de) 1958-06-20 1958-06-20 Laengs einer Dachkante verfahrbarer Wagen mit einem Ausleger und daran aufgehaengter Arbeitsbuehne
DEM0038860 1958-09-06
DEM0038859 1958-09-06

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CH366143A true CH366143A (de) 1962-12-15

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CH7466659A CH366143A (de) 1958-06-20 1959-06-19 Aufzugsvorrichtung mit einer horizontal und vertikal an einer Gebäudewand zu verstellen bestimmten Hängebühne

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BE579906A (fr) 1959-10-16

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