CH363884A - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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Publication number
CH363884A
CH363884A CH5501758A CH5501758A CH363884A CH 363884 A CH363884 A CH 363884A CH 5501758 A CH5501758 A CH 5501758A CH 5501758 A CH5501758 A CH 5501758A CH 363884 A CH363884 A CH 363884A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
photographic camera
shutter
rings
gear drive
gear
Prior art date
Application number
CH5501758A
Other languages
English (en)
Inventor
Rentschler Waldemar
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
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Filing date
Publication date
Application filed by Gauthier Gmbh A filed Critical Gauthier Gmbh A
Publication of CH363884A publication Critical patent/CH363884A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera    Die Erfindung bezieht sich auf eine photogra  phische Kamera mit     einzr        VorDichtung    zur selbst  tätigen Anzeige der Tiefenschärfe, bei welcher zwei       gegenläufige,    in Abhängigkeit von der     Blende#Ein-          stellung    verstellbare     Ri#nge    mittels     Zelgermarken    mit  der Entfernungsskala zusammenarbeiten.  



  An sich bekannte Kameras der genannten Art       woisen    den Nachteil (auf,     dass    zur Verbindung des       Blendemechanismus    und der Ringe. verwickelt ge  staltete Bauteil-,     bzw.    Getriebeverbindungen     erfordeT-          lich    sind, die einen hohen Aufwand verursachen und  ausserdem die Freizügigkeit im     Aufbaueinner    Kamera  wesentlich einschränken.  



  Demgegenüber betrifft die der Erfindung     zu-          grundeliegende    technische Aufgabe die Schaffung  einer photographischen Kamera der eingangsbezeich  neten Art, welche einen     unverwickelten    und     raum.-          gedrängten    Aufbau besitzt, den     Gegelbenheiten    des  jeweiligen Kameraaufbaus     in    leichter     Weiseanpassbar     ist und zu keiner     Eingchränkung    hinsichtlich einer  freizügigen Ausgestaltung des     BlendernechanIsmus     führt.  



  Eine,     Usung    dieser     Aufgabewird        gemäss,dür    Er  findung dadurch erzielt,     dass        ein    ein     Segmentrad     besitzendes, mit den Ringen in Antriebsverbindung  stehendes     Zahnradgetriebe    angeordnet ist, und     dass     zum     Antrieb,des        Zahnraägetriebes    zwecks Verstellung  der Ringe;

   beider     Bieweigungdes        Blendemechanismus     eine mit letzterem     vcrbundcne    Steuerkurve mit einem  am     Segmentrad    angeordneten     NEtn.ehmer    zusammen  arbeitet.  



  Durch     die    Erfindung ist eine     photographIsche,     Kamera geschaffen, deren Vorrichtung zur selbst  tätigen Anzeige der Tiefenschärfe die, Vorteile einer  einfachen Gestaltung, einer guten Anpassungsfähig  keit an den jeweiligen Kameraaufbau sowie einer       Anwendbarkeitbel        BlendemechanismenbellebIger    Art    aufweist.

   Dies ergibt -sich     änsbesondere        fdaraus,        dass          die    Ringe,     ausschkesslich    durch eine, bei     der        Blende-          ve-rste,11#bawe,gung        mitbeweigte        Ste.,ucrkurve    unter     Zwi-          schenschaltung    eines einfachen     Zahnradgetrie)bes        he-          tätigt    werden,

   wobei sowohl die     Steuerkurve    als auch  ihre Verbindung mit dem Zahnradgetriebe sowie die       ÜbDrs,etzu-n#g    des Getriebes selbst in     fredzügigeT    Weise       ausbild-        (bzw.    wählbar sind.

   Hierdurch ist gewähr  leistet,     dass    sich     Bein-    und dieselbe, Vorrichtung nach  Vornahme ausschliesslich geringfügiger Änderungen  bei Kameras mit beliebigen     Blendeverstellcharakte-          ristiken    und Objektiven mit beliebigen     Brennweitcn     anwenden     lässt.    Der einfache Aufbau der Vorrich  tung gewährleistet darüber hinaus eine     leichtz    An  passungsfähigkeit an die verschiedensten Kamera  bauweisen.  



  ,Eine     beisonders        freizÜgige    Anordnung und     Aus-          ge.,staltung        der    Vorrichtung     lässt;sich    hierbei z.

   B.     ida-          durch    erreichen,     dass    als Träger     der    mit dem     Seg-          mentrad    das     Zahniiad#getriabes    zusammenarbeitenden  Steuerkurve ein mit dem     Blendemechanismus        vor-          bundenes        übertragungsglied,        beiispielsweise    ein Ring  oder eine Scheibe,     iangeordneit    ist.  



  Bei Kameras     mit        Objektivvezschluss    und     ,Front-          amsenverstellung        kanneine    in besonderer Weise raum  sparende und einen geschlossenen Aufbau gewähr  leistende Anordnung der Vorrichtung dadurch er  zielt     werden"dass        #die    Ringe,     id#as    Zahnradgetriebe, und  das     übDrtr#agungsigh-e#d    an Ader Frontseite des     Ve'r-          schlusses,

      vorzugsweise innerhalb     idcs    durch die       Front-platte    in     axialeT    und radialer Richtung ein  genommenen     Raumes,angeordnet    sind.  



       Bei    an sich bekannten Kameras, bei denen die       EinsteHung    von Blende     und        Be-lichtungszeit    in ein  facher Weise mittels     eincs    einzigen Betätigungsgliedes  durchführbar ist,     lässt    sich     eiine    besonders     aufwand-          sparende    Ausgestaltung der Kamera z.

   B. dadurch er-      reichen,     dass    die     mit    dem     Scg-mentrad    des     Zahnrad-          gatriehes        zusammünarbeitende        Steiuarkurve    am ein  zigen Betätigungsglied ausgebildet     bzw.        angeordnet     ist.  



  Zur Erzielung eines einfachen und zeitsparenden  Kamerazusammenbaus     ist,es    weiter von Vorteil, wenn  das     Zahnradgatriehr,    als geschlossene     Biaueinheit    an       die    Kamera,     bzw.    an den     Verschluss        bzw.    an das  Objektiv     ian-        bzw.        einsetzbar    ist.  



  In anderer, insbesondere eine,     Teile-Erspamis        ge-          währl#Diste)ndcr        Welsakann    die Lagerung     der        Einzel-          ,teile    des     Zahnradgatriebes        #an    einem     hameraseitIgen          ibzw.        objektivszitigen        bzw.        verschlussseitigen,    Teil,     bei-          spielsw,-ise    an einer     Versählussfrontplatte,    vorgenom  men sein.  



  In den     Fagaren    ist     dicErfindung    an einem Aus  führungsbeispiel gezeigt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt in Seitenansicht, teilweise     ün    Schnitt,  das Vorderteil     eEnes    photographischen     lObjektivver-          schlusses,    an dem eine gemäss     dem        Ausführungs-          beaispie-1        der    Erfindung ausgebildete Vorrichtung     zur          se.Ibsttätigen    Anzeige     der    Tiefenschärfe angeordnet  ist.  



       Fig.    2     zeig        ,t        eine        Draufsicht        von        vorn        auf        den          Verschluss    gemäss     Fig.   <B>1,</B> wobei ein Teil des     Ent-          fernungseinstüllängees    weggebrochen ist.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt in     pz-rsp,ektioilsch-er    Darstellung zwei  Einzelteile der am     Verschluss    gemäss     Fig.   <B>1</B> und 2  angeordneten     Tiefenschärfe-Anzeige#vorr-ichtung.     



       Fig.    4     zeig        gt        in        Sejitenansicht,        in        vergrösserter        Dar-          stellung,    ein in Abhängigkeit von der     Blende-Einstell-          bewegung        betätIgbares,

          Zahnradgetriebe        der    am     Ver-          schluss    gemäss     Fig.   <B>1</B> und 2 angeordneten     Tiefen-          schärfe-Anzeigevorrichtungr.     



       ln        Fig.   <B>1</B> ist mit<B>1</B> das durch dir,     Verschluss-          gehäuse-Seitenwand    angedeutete Gehäuse eines photo  graphischen     Objektivverschlusses    bezeichnet. An der       Stirnflächc    der     Gehäuse-,Seiteuwand    lieg ein     Belich-          tu-ngszeit#,E,        mstl    2 auf, der am Rohrstutzen<B>3</B>  ,einer nicht näher gezeigten, an sich bekannten     Ver-          schlussgrundplatt-.    radial geführt und durch     eine     Frontplatte 4 in axialer Richtung gesichert ist.

   Eine       Sichz#rung   <B>,</B>     der        Früntplatte,        bewirktein        Schraubri,        ag        g   <B><I>5</I></B>  der     iauf        ein    am Rohrstutzen<B>3</B>     iausgebildetes        Aussen-          gewind-c        aufschraubbar    ist.  



       Wcüt,erihin,list;an    der     Versählussvorderselte    ein mit  ,einer     Griffrändelung    6a     vcrsfehener        Entfcrnu.n,-,s-          einsteHring   <B>6</B> für eine     Frontlinseneinstellung    an sich  bekannter Art angeordnet. Dieser Ring trägt eine       Entfernungsskaila   <B>7,</B>     die        gegenübere#a-ir    an der Front  platte 4 ortsfest angeordneten Marke 12 einstellbar ist.  



       Mitder        Entfernungsiskala   <B>7</B> arbeiten ferner zwecks  selbsttätiger Anzeige der Tiefenschärfe zwei in<B>Ab-</B>  hängigkeit von der     Blande-Einstellung    verstellbare  Ringe<B>8</B> und<B>9</B> mittels     Zeigarmarken    zusammen.

   Als       ZDigermarken:sind    hierbei     #a-n    den Ringen Abdeckun  gen 8a     und    9a ausgebildet, welche     ffir,        Entf#Drnung#s-          skala    übergreifen und jeweils den der eingestellten  Blende und der     Enffernung    zugeordneten     Tiefen-          schärfebiereich    an der Entfernungsskala<B>7</B>     freigeb3n.       Zur Verstellung     der    Ringe<B>8</B> und<B>9</B> in     Abhängi          keit    von der     Blende-Verst-,

  11bewegung        -.ist    ein ein       Segmentrad    besitzendes, mit den Ringen     in        Antriebs-          v,elibi#n,d,ung    stehendes Zahnradgetriebe angeordnet,  wobei zu dessen Antrieb in Abhängigkeit von der       Bewcigungdes        Bl-,ndemechanismus    eine     mit    letzterem  verbundene     Stcucrk#urve    mit einem am     Segmentrad     angeordneten     Mitnehmer        zusamm.-#narbeitet.     



       Bei    dem     ün        Ausführungsbeispiel    gezeigten     Ver-          schluss    erfolgt die Einstellung von Blende und Be  lichtungszeit mittels     ainels    einzigen     Bz#täti"c"ungso"liDd:es,     das     ials        e#n    am     Rohrs,tutzen   <B>3</B> geführter, konzentrisch  zum     Belichtungszeit-Einstellring    2 gelagerter Ring<B>10</B>  ausgebildet ist.

   Dieser Ring ist mittels einer     Mit-          nahmeverhindung    an sich bekannter Art,     beispie.Is-          weiseeiner        Stift-Schlitz-Verhindung,    sowohl     mitdem          Bielichtungszeit-Einstellring,    als auch mit dem     Blende-          mccha-nismuls    verbunden und in an sich bekannter  Weise ist jeder     EinstellT-agc    des<I>Ringes</I><B>10</B> ;

  ein  bestimmtes     Zeit-Blende-Verhältnis        zugzordnet.    Die       Verstlgung    der Blende erfolgt somit durch  Betätigen des     Ringe.,s   <B>10,</B> wobei -eine Verbindung des  Ringes     mit    dem     Blondemechanismus    durch leinen in  den -Ring eingreifenden, in     Fig.   <B>1</B> angedeuteten     Ver-          bindungss,tift   <B>30</B> hergestellt ist.

   Dieser ist an einem  ,an     der    Rückseite, des Verschlusses gelagerten,  Übersichtlichkeit wegen nicht gezeichneten     Blende-          B,etäti,cqm,gsri-ng    an sich bekannter Art     an-geordnet.     



  Am Ring<B>10</B> ist nunmehr ein     Steuer#chlitz    10a  ausgebildet, in den ein     Mitnehmerstift   <B>11</B> eines     Zahn-          seginents,   <B>13</B> eingreift. Dieses ist ein Teil eines Zahn  radgetriebes 14     (Fig.    4), zu dem weiterhin die Zahn  räder<B>15, 16</B> und<B>17</B> sowie die     Ritzel   <B>18</B> und<B>19</B>  gehören. Die genannten Teile eines Zahnradgetriebes  sind mittels     Ach-sen    20, 21, 22 und<B>23</B> zwischen zwei  weiter unten näher beschriebenen, besonderen Lager  platten 24 und<B>25</B> angeordnet, welche in an sich be  kannter Weise an zwei Abstandssäulen<B>26</B> und<B>27</B>  befestigt sind, beispielsweise durch Zusammen  schrauben.

    



  Durch die Verwendung des einzigen Betätigungs  gliedes<B>10</B> als Träger des mit dem Zahnradgetriebe  zusammenarbeitenden Steuerschlitzes 10a ist erreicht,       dass    der Steuerschlitz ohne zusätzlichen Aufwand an  Teilen und Raum einerseits mit dem im rückseitigen  Teil des Verschlusses befindlichen     Blendemechanis-          mus    in Verbindung steht und anderseits an der Vor  derseite des Verschlusses und damit in unmittelbarer  Nähe des     Entfernungseinstellringes   <B>6</B> angeordnet ist.  Dadurch ist eine einfache und     aufwandsparende    Zu  sammenarbeit zwischen den einzelnen Teilen der       Tiefenschärfe-Anzeigevorrichtung    sowie ein raum  gedrängter Aufbau derselben erreicht.  



  Zur     Herstellun#g    einer Antriebsverbindung zwi  schen dem Zahnradgetriebe und den Ringen<B>8</B> und<B>9</B>  sind an letzteren     gezahnte    Segmente<B>8b</B>     bzw.   <B>9b</B> aus  gebildet     (Fig.   <B>3),</B> mit denen die miteinander kämmen  den Zahnräder<B>16</B> und<B>17</B> des Zahnradgetriebes zu  sammenarbeiten. Hierbei befindet sich das Zahnrad      <B>16</B> mit dem Zahnsegment<B>8b</B> und das Zahnrad<B>17</B>  mit dem Zahnsegment<B>9b</B> in Eingriff.  



  Das Zahnradgetriebe und die Ringe sind im  Ausführungsbeispiel zur Erzielung eines einfachen  und raumgedrängten Aufbaus der Tiefenschärfe  <B>.,</B> an der Frontseite des     Verschlus-          Anzeigevorrichtung          ses,    innerhalb des durch die Frontplatte in axialer  und radialer Richtung eingenommenen Raumes, an  geordnet. Zu diesem Zweck ist an der Frontplatte 4  eine Eindrehung 4a ausgebildet, in der das Zahn  radgetriebe und die Ringe untergebracht sind.  



  Durch die beschriebene Anordnung der Ringe,  des Zahnradgetriebes sowie der Steuerkurve für die  ses werden ausser einem einfachen und raumgedräng  ten Aufbau der Vorrichtung selbst die weiteren Vor  teile erzielt,     dass    der     Verschluss    ein geschlossenes  Äusseres besitzt, das     Verschlussinnere    von Teilen der  Vorrichtung     freibleibt    und die Abmessungen des Ver  schlusses nicht grösser sind als die eines Verschlusses  ohne     Tiefenschärfe-Anzeigevorrichtung.     



  Wie bereits erwähnt, sind die einzelnen Teile des  Zahnradgetriebes zwischen zwei besonderen Lager  platten 24 und<B>25</B> gelagert. Hierbei ist die eine Lager  platte 24 in einer im Boden der Frontplatte 4 aus  gebildeten     Ausnehmung    4b angeordnet. Die zweite  Lagerplatte ist im Ausführungsbeispiel als Stirnfläche  25a eines Ringes<B>25</B> ausgebildet, welcher konzen  trisch zum Rohrstutzen<B>3</B> angeordnet und an diesem  mittels des     Schraubringes   <B>5</B> gesichert ist. Der Ring<B>5</B>  ist hierbei mittels einer an sich bekannten, nicht  näher gezeigten Fixiervorrichtung, beispielsweise mit  tels eines Stiftes, in einer bestimmten Winkellage  festgelegt.  



  Die Verwendung besonderer Lagerplatten für die  Teile des Zahnradgetriebes erbringt den Vorteil,     dass     der Zusammenbau des Getriebes in einfacher und  leichter Weise ausserhalb des Verschlusses erfolgen  kann und dieses als fertige Baueinheit an den     Ver-          schluss    an-     bzw.    einsetzbar ist. Die einzigen, am     Ver-          schluss    selbst durchzuführenden Arbeiten bestehen  hierbei nach     Ineingriff-Führen    des     Mitnehmerstiftes     <B>11</B> mit der Steuerkurve     10a    im Befestigen des Lager  ringes<B>25</B> mittels des     Schraubringes   <B>5.</B>  



  Um in jedem Falle eine bestmögliche Anpassung  der erfindungsgemässen     Tiefenschärfe-Anzeigevor-          richtung    an den jeweiligen Kamera-     bzw.        Objektiv-          bzw.        Verschlussaufbau    in einfacher Weise zu er  zielen, kann als Träger der mit dem     Segrnentrad    des  Zahnradgetriebes zusammenarbeitenden Steuerkurve  ein mit dem     Blendemechanismus    verbundenes     über-          tragungsglied,    beispielsweise ein Ring oder eine  Scheibe, angeordnet sein, wie dies aus dem Ausfüh  rungsbeispiel,

   in welchem die Steuerkurve 10a an dem  einzigen Betätigungsring<B>10</B> angeordnet ist, ersicht  lich ist. Damit ist insbesondere in den Fällen, in  denen die Blende und die     Entfernungs-Einstellvor-          richtung    in grösserem Abstand voneinander ange  ordnet sind, ein einfacher und von der jeweiligen  Lage des     Blendemechanismus    unabhängiger Aufbau  der     Tiefenschärfe-Anzeigevorrichtung    gewährleistet.

      Wie bereits beschrieben, dienen als Träger der  Einzelteile des Zahnradgetriebes im Ausführungs  beispiel zwei besondere Lagerplatten, wodurch ge  währleistet ist,     dass    das Zahnradgetriebe als geschlos  sene Baueinheit an die Kamera     bzw.    an den     Ver-          schluss        bzw.    an das Objektiv an-     bzw.    einsetzbar ist.  



  In anderer Weise könnte die Lagerung der Ein  zelteile des Zahnradgetriebes in     raum-    und     teile-          sparender    Weise an einem kameraseitigen     bzw.        ver-          schlussseitigen        bzw.        objektivseitigen    Teil vorgenom  men sein. Als eine Lagerplatte des Zahnradgetriebes  könnte hierbei im Falle einer     verschlussseitigen        An-          ord,nung    der     Tiefenschärfe-Anzeigevorrichtuno,    bei  spielsweise die     Verschlussfrontplatte    dienen.  



  Die     Bedienungs-    und Wirkungsweise der im Aus  führungsbeispiel gezeigten Vorrichtung ist folgende:    <B><I>1.</I></B><I> Einstellen der Aufnahmeentfernung</I>  Durch Drehen des     Entfernungs-Einstellringes   <B>6</B>  wird das Objektiv auf die geschätzte oder durch einen  Entfernungsmesser ermittelte Aufnahmeentfernung  eingestellt. Die eingestellte Meterzahl wird hierbei  durch die ortsfeste Marke<B>8</B> an der Entfernungsskala  <B>7</B> angezeigt.  



  <I>2. Einstellen des den</I>     Aufnahnielichtverhältnissen     <I>entsprechenden</I>     Zeit-Blende-Verhältnisses     Hierzu ist es lediglich erforderlich, den einzigen  Betätigungsring<B>10</B> so weit zu drehen, bis dieser auf  die den herrschenden Lichtverhältnissen entsprechende  Lage, also auf ein bestimmtes     Zeit-Blende-Verhältnis,     eingestellt ist.  



  Der der eingestellten Blende und der Aufnahme  entfernung zugeordnete     Tiefenschärfebereich    wird  hierbei durch die einander gegenüberliegenden Seiten  flächen der Abdeckungen 8a und 9a begrenzt und ist  an der Entfernungsskala<B>7</B> ablesbar.  



  Ist infolge eines Wechsels in den Lichtverhältnis  sen die Einstellung eines anderen     Zeit-Blendever-          hältnisses    am     Verschluss    erforderlich, und ist mit  dieser Einstellung eine Änderung der relativen     Blende-          öffnung    verbunden, so erfolgt bei der Bewegung des  einzigen Betätigungsringes<B>10</B> durch Aden Steuer  schlitz     10a    ein Antrieb dies Zahnradgetriebes 14.

   Da  durch werden die mit dem Zahnradgetriebe in An  triebsverbindung stehenden Zeigerringe<B>8</B> und<B>9</B> in  zueinander entgegengesetzter Richtung bewegt, wobei  ihre Abdeckungen 8a     bzw.    9a einen der     neuenrela-          tiven        Blendeöffnung    entsprechenden     Tiefenschärfe-          bereich    an der Entfernungsskala<B>7</B> anzeigen.  



  Bewegt sich dagegen der einzige Betätigungsring  <B>10</B> bei der Einstellung eines     Zeit-Blende-Verhältnisses     in einem     Teilverstellbereich,    in dem ausschliesslich  die Belichtungszeit verändert wird, so erfolgt keine  Änderung in der     Tiefenschärfeanzeige.     



  Im Ausführungsbeispiel ist die Erfindung an  einem     Objektivverschluss    einer photographischen  Kamera gezeigt. Hierauf ist die Erfindung indessen  nicht beschränkt, sondern hat bei Kameras jeder Art  Bedeutung, bei welchen die Blende auf mehrere,      verschiedene öffnungswerte einstellbar ist. Insbeson  dere kann die beschriebene     Tiefenschärfe-Anzeige-          vorrichtung    ausser an einem     Objektivverschluss    auch  am Gehäuse einer Kamera selbst oder an einem       Aufnahme-Objektiv    angeordnet sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Photographische Kamera mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Anzeige der Tiefenschärfe, bei wel cher zwei gegenläufige, in Abhängigkeit von der Blende-Einstellung verstellbare Ringe mittels Zeiger marken mit der Entfernungsskala zusammenarbeiten, dadurch cekennzeichnet, dass ein ein Segmentrad <B>(13)</B> besitzendes, mit den Ringen.<B>(8, 9)</B> in Antriebsver bindung stehendes Zahnradgetriebe (14) angeordnet ist, und dass zum Antrieb des Zahnradgetriebes zwecks Verstellung der Ringe bei der Bewegung des Blendemechanismus;
    eine mit letzterem verbundene Steuerkurve (10a) mit einem am Segmentrad ange ordneten Mitnehmer <B>(11)</B> zusammenarbeitet. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Photographische Kamera nach dem Patent- ansprach, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der mit dem Seginentrad <B>(13)</B> des Zahnradgetriebes (14) zusammenarbeitenden Steuerkurve (10a) ein mit dem Blendemechanismus verbundenes übertragungs- glied, beispielsweise ein Ring oder eine Scheibe, vor gesehen ist. 2.
    Photographische Kamera mit Objektivver- schluss nach dem Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe<B>(8, 9),</B> das Zahnradgetriebe (14) und das übertragungsglied an der Frontseite des Verschlusses, vorzugsweise inner halb des durch die Frontplatte (4) in axialer und radialer Richtung eingenommenen Raumes, angeord net sind.
    <B>3.</B> Photographische Kamera nach Patentansprach, bei welcher die Einstellung von Blende und Belich tungszeit mittels eines einzigen Betätigungsgliedes durchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Segmentrad <B>(13)</B> des Zahnradgetriebes (14) zusammenarbeitende Steuerkurve (10a) am einzigen Betätigungsglied<B>(10)</B> ausgebildet bzw. angeordnet ist. 4.
    Photographische Kamera nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen<B>1-3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnradgetriebe (14) als geschlossene Baueinheit an die Kamera bzw. an den Verschluss bzw. an das Objektiv an- bzw. eingesetzt ist. <B>5.</B> Photographische Kamera nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen<B>1-3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Einzelteile des Zahnradgetriebes an der Verschlussfrontplatte vorgenommen ist.
CH5501758A 1957-02-20 1958-01-23 Photographische Kamera CH363884A (de)

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