AT207245B - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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AT207245B
AT207245B AT97958A AT97958A AT207245B AT 207245 B AT207245 B AT 207245B AT 97958 A AT97958 A AT 97958A AT 97958 A AT97958 A AT 97958A AT 207245 B AT207245 B AT 207245B
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ring
rings
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photographic camera
pointer
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AT97958A
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Gauthier Gmbh A
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Description


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  Photographische Kamera 
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Anzeige der Tiefenschärfe, bei welcher zwei gegenläufige, in Abhängigkeit von der Blenden-Einstellung über ein Zahnradgetriebe verstellbare Ringe mittels Zeigermarken mit der Entfernungsskala zusammenarbeiten. 



  Als Antriebsteil des Zahnradgetriebes ist ein um eine Achse schwenkbares Segmentrad angeordnet, das mittels eines an ihm befindlichen Mitnehmers mit einer mit dem Blendenmechanismus verbundenen Steuerkurve zusammenarbeitet. 



   Eine Vorrichtung dieser Art zeichnet sich durch eine einfache bauliche Gestaltung, eine gute Anpassungsfähigkeit an den jeweiligen Kameraaufbau sowie eine Anwendbarkeit bei Blendenmechanismen jeder beliebigen Art aus. Insbesondere können sowohl die Steuerkurve als auch ihre Verbindung mit dem Zahnradgetriebe sowie die Übersetzung des Getriebes selbst in freizügiger Weise ausgebildet und gewählt werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur selbsttätigen Anzeige der Tiefenschärfe derart auszubilden, dass dieser zusätzlich zu den bereits erwähnten Vorteilen hinsichtlich des Aufbaus und der Wirkungsweise noch die weiteren Vorteile einer besonders leichten Verstellbarkeit und einer optimalen Anzeigegenauigkeit zukommen. 



   Eine Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch erzielt, dass jedem der beiden Zeigermarken-Ringe ein ein Zahnsegment aufweisendes Zahnradgetriebe zugeordnet ist, und dass zum Antrieb derselben je eine mit dem Blendenmechanismus verbundene Steuerkurve dient, die mit einem am Zahnsegment angeordneten Mitnehmer zusammenarbeitet. 



   Durch die Erfindung ist der Vorteil geschaffen, dass von jedem der beiden Zahnradgetriebe nur je ein Zeigermarkenring anzutreiben ist. Damit ist der sich einem Verstellen des Zahnsegments des jeweiligen Zahnradgetriebes entgegenstellende Widerstand geringer als bei einer Vorrichtung, bei welcher beide Zeigermarkenringe durch ein einziges Zahnradgetriebe angetrieben werden. Die hiedurch erzielte Verminderung des Flächendrucks zwischen dem Mitnehmer am Zahnsegment des jeweiligen Zahnradgetriebes und der diesem zugeordneten Steuerkurve führt zu einem weichen und gleichmässigen Verstellen des Trägers der Steuerkurven und damit des Blendeneinstellorgans. 



   Weiterhin zeichnet sich eine gemäss der Erfindung ausgebildete Vorrichtung durch eine besondere Anzeigegenauigkeit aus, da jeder Zeigermarkenring durch die gleiche, nur wenige Bauteile enthaltende Antriebsvorrichtung bewegbar ist. 



   In den Figuren und der nachfolgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem photographischen Objektivverschluss dargestellt und beschrieben. Hieran sind die vorgenannten und weitere sich aus der Erfindung ergebende Vorteile näher erläutert. 



   Fig. 1 zeigt in Seitenansicht den Vorderteil eines photographischen   Objektivverschlusses, teilweise   im Schnitt, an dem eine gemäss der Erfindung ausgebildete Vorrichtung zur selbsttätigen Anzeige der Tiefenschärfe angeordnet ist. Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt des Verschlusses gemäss   Fig. l,   u. zw. in einem Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 4. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf einen Steuerkurvenring, und Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die das Verschlussgehäuse abschliessende Platte mit an ihr gelagerten Zahnradgetrieben, den Anzeigeringen für die Tiefenschärfe sowie den Steuerkurvenring gemäss Fig. 3. 
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 bezeichnet.

   An der   Stirnfläche   der Gehäuse-Seitenwand liegt ein mit einer Griffrändelung 2a versehener und eine Skala 31 tragender Belichtungszeit-Einstellring 2 auf, der am Rohrstutzen 3 (Fig. 4) einer nicht 

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 EMI2.1 
 

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 triebes. Diese Widerstandsverminderung führt zu einem besonders weichen und   gleichmässigen   Verstellen des Steuerkurvenrings 12 und damit des Blenden-Einstellrings 6. 



   Da ausserdem die Radialkomponente des vorgenannten Flächendrucks nicht an einem einzigen Punkt des Umfangs des Steuerrings 12 angreift, sondern an zwei, in bestimmten Winkeln zueinander stehenden   Punkten (Fig. 4),   werden damit auch die durch eine einseitige Belastung auftretenden, am Innendurchmesser des Rings 12 wirksam werdenden   Reibungswidetstände   auf ein geringes Mass herabgesetzt. 



   In gleich günstiger Weise wirkt sich auch die Ausbildung der Zeigermarkenringe als Ringstücke aus, da diese im Gegensatz zu geschlossenen und   schachteiförmig   ineinander gelagerten Ringen zu einem erheblich niedrigeren Reibungs-Widerstand führen. Darüber hinaus lässt sich sowohl die Herstellung als auch die konzentrische Lagerung der als Ringstücke ausgebildeten Zeigermarkenringe mit wesentlich geringerem Aufwand   durchführen.   



   Eine besonders vorteilhafte Lösung stellt hiebei die im Ausführungsbeispiel gezeigte Lagerung der Ringstücke in der an der Trägerplatte 13 konzentrisch zur optischen Achse gebildeten Schlitzführung 13b dar. Eine derartige Führung bietet zum einen die Gewähr für eine konzentrische Lagerung der Ringstücke und zum andern einen sicheren Schutz derselben gegen Deformationen, die von den Zahnradgetrieben durch radial zur optischen Achse gerichtete Biegungskräfte eventuell verursacht werden könnten. 



   Durch die Verwendung einer nur wenige Bauteile enthaltenden Antriebsvorrichtung für jeden der Zeigermarkenringe, die, wie im Ausführungsbeispiel, nur aus je einem Zahnsegment, einem Zwischenrad und dem Antriebsrad für den jeweiligen Zeigermarkenring besteht, lassen sich die Toleranzen innerhalb der Getriebevorrichtungen in geringen Grenzen halten, so dass eine grosse und für jeden der beiden Ringe gleiche Anzeigegenauigkeit erzielbar ist. 



   Wie bereits erwähnt, sind die Zeigermarkenringe 9 und 10, die Zahnradgetriebe 16 und 17 und der die Steuerkurven 12b und 12c tragende, konzentrisch zur optischen Achse gelagerte Steuerring 12 erfindungsgemäss an der Trägerplatte 13 angeordnet ; sie bilden mit dieser eine selbständige Baueinheit. 



   Die Verwendung einer besonderen Trägerplatte zur Aufnahme der einzelnen Bauteile erbringt hiebei den herstellungstechnischen Vorteil, dass der Zusammenbau der Anzeigevorrichtung in einfacher und arbeitserleichternder Weise ausserhalb des Verschlusses erfolgen kann, so dass diese als fertigmontierte Baueinheit an den Verschluss an-bzw. einsetzbar ist. Die einzigen, am Verschluss selbst durchzuführenden Arbeiten bestehen hiebei nach erfolgtem In-Eingriff-Führen des Verbindungsarms 11 mit der Ausnehmung 12a des Steuerrings 12 in der Befestigung der Trägerplatte 13 mittels des Schraubrings 14. 



   Wie aus den   Fig. l   und 2 hervorgeht, ist die an der Verschlussvorderseite befestigte Baueinheit weiterhin durch eine mit der Trägerplatte 13 verbindbare Frontplatte 26 abgedeckt. Damit ist ein sicherer Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern in die Getriebe erzielt. Ausserdem wird durch die   Front. plat-   te ein in bedienungsmässiger Hinsicht griffgünstiger Abschluss der Verschlussvorderseite erreicht, wobei gleichzeitig ein geschlossenes Gesamtbild des Verschlussaufbaus geschaffen ist. 



   In vorteilhafter Weise ist im Ausführungsbeispiel die Frontplatte 26 in die genannte, durch die Trägerplatte 13 bestimmte Baueinheit mit einbezogen. Zu diesem Zweck ist die Frontplatte 26 an der Trägerplatte 13 mittels Schrauben 27 befestigt. Durch innerhalb der Frontplatte 26 ausgebildete Hohlräume 26a, in denen die Zahnradgetriebe 16 und 17 angeordnet sind, lässt sich ein in axialer Richtung besonders   raumsparender Verschlussaufbau gewährleisten.   An der Frontplatte 26 ist ferner ein Bund 26b ausgebildet, lessen Innenseite sich gegen die gezahnten Segmente 9b und 10b der Zeigermarkenringe legt und diese danit an einer Verschiebung in axialer Richtung und an einem Ausser-Eingriffkommen mit den ihnen zuge-   ordneten   Antriebsrädern hindert. 



   Die Bedienungs- und Wirkungsweise der im Ausführungsbeispiel gezeigten Vorrichtung ist folgenle :
Durch Drehen des Entfernungs-Einstellrings 4 wird das Objektiv auf die ermittelte Aufnahmeentferlung eingestellt. Hiebei wird die eingestellte Meterzahl durch die ortsfeste Marke 30 an der Entfernung-   ; kava   5 angezeigt. 



   Um ein den   jeweiligen Aufnahmeverhältnissen angepasstes   Zeit-Blende-Verhältnis zu erhalten, ist es   ediglich   erforderlich, in an sich bekannter Art die Kupplung zwischen dem Blenden-Einstellring 6 und lem Belichtungszeit-Einstellring 2 durch Betätigen des Griffstücks 8 zu lösen und den Blenden-Einstell- 'ing6oder den Belichtungszeit-Einstellring 2 soweit zu drehen, bis die den herrschenden Lichtverhältnissen entsprechende Lage, d. h. ein bestimmtes Zeit-Blende-Verhältnis, eingestellt ist. 



   Der der Aufnahmeentfemung und eingestellten Blende zugeordnete Tiefenschärfebereich wird hiebei lurch die einander gegenüberliegenden   Messschnäbf\1   9a und 10a der Zeigermarkenringe begrenzt und   : ann   zwischen diesen an der Entfernungsskala 5 abgelesen werden. 

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   Wird infolge einer Änderung der Lichtverhältnisse eine Korrektur des eingestellten Zeit-Blende-Verhältnisses erforderlich, und wird hiebei eine Verstellung der Blende vorgenommen, so wird die vom Blenden-Einstellring 6 ausgehende Bewegung durch den Verbindungsarm 11 auf den Steuerring 12 und damit auf die von den Zahnsegmenten 20 und 21 angetriebenen Zahnradgetriebe 16 und 17 übertragen. Dabei werden die mit den letzteren im Eingriff stehenden Zeigermarkenringe 9 und 10 gegenläufig angetrieben, wobei zwischen ihren Mess-Schnäbeln ein der neuen Blendenöffnung entsprechender Tiefenschärfebereich an der Entfernungsskala 5 ablesbar ist. 



   Wird dagegen lediglich der Belichtungszeit-Einstellring 2 zur Einstellung eines bestimmten ZeitBlende-Verhältnisses bewegt, so erfolgt keine Änderung in der Tiefenschärfeanzeige. 



   Die vorstehend beschriebene Erfindung ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel gezeigte Anwendung bei einem photographischen Objektivverschluss beschränkt, sondern hat für Kameras jeder Art Bedeutung, deren Blende auf verschiedene Öffnungswerte einstellbar ist. Die   erfindungsgemässe Vorrichtung   zur selbst-   tätigen Anzeige der Tiefenscharfe könnte   beispielsweise ausser an einem Objektivverschluss auch unmittelbar am Gehäuse einer Kamera oder an einem Aufnahmeobjektiv angeordnet sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographische Kamera mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Anzeige der Tiefenschärfe, bei welcher zwei gegenläufige, in Abhängigkeit von der Blenden-Einstellung über ein Zahnradgetriebe verstellbare Ringe mittels Zeigermarken mit der Entfemungsskala zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der beiden Zeigermarkenringe (9,10) ein ein Zahnsegment (20,21) aufweisendes Zahnradgetriebe   (16. 17)   zugeordnet ist, und dass zum Antrieb derselben je eine mit dem Blendenmechanismus   verbundeneSteuerkurve (12b,   12c) dient, die mit einem am Zahnsegment (20, 21) angeordneten Mitnehmer (22,23) zusammenarbeitet.

Claims (1)

  1. 2. Photcgraphische Kamera nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeigermarkenringe (9,10), die Zahnradgetriebe (16, 17) und ein die Steuerkurven (12b, 12c) tragender, konzentrisch zur optischen Achse gelagerter und mit dem Blendenmechanismus verbindbarer Ring (12) an einer Trägerplatte (13) angeordnet sind und mit dieser eine selbständige Baueinheit bilden.
    3. Photographiscne Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit an die Vorderseite eines Objektivverschlusses bzw. eines Objektivs ansetzbar und durch eine vorzugsweise mit der Trägerplatte (13) verbindbare Frontplatte (26) abdeckbar ist.
    4. Photographische Kamera nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeigermarkenringe als mit einer Verzahnung (9b, 10b) versehene Ringstücke (9,10) ausgebildet und in einer zur optischen Achse konzentrischen Schlitzführung (13b) verschiebbar geführt sind.
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